Irgendwie, … ist Meike der Name meiner neuen "Freundin" !

Irgendwie stimmte etwas nicht.

Irgendwie war es wohl an der Zeit. 

Irgendwie hatte ich es schon länger gespürt. 

Irgendwie …

 

Wer in letzter Zeit mich hier auf der Webseite verfolgt hat und ganz besonders in den Sozialen Netzwerken, hat gesehen, dass ich auf der Suche war. Irgendwie war es ruhiger geworden um den Mann, seine Kamera, das eine Objektiv und ganz besonders die vielen Möglichkeiten mit dieser Kombination. 

 

Ich sah mich nach Kameras anderer Hersteller um. Jammerte das zu viel Schnick-Schnack verbaut war und es nicht mehr „den Fotoapparat“ gab. Suchte und fand sie nicht … „meine Kamera“. Ich suchte neue Inspiration in der analogen Fotografie, doch diese Suche wurde relativ hart ausgebremst. Zu lesen im vorigen Blogeintrag.

 

Was war los, was stimmte nicht mehr?

 

Nach vielen Wochen und immer weitere Suche nach etwas „Neuem/Anderem“ war ich fast schon verzweifelt. Keine Inspiration mehr, nichts wollte mehr so richtig gelingen und am meisten fehlte der Spass an der Fotografie. Sicher, ein kreatives Loch ist das, was jeder als Fotograf und Künstler kennt. Aber das war es irgendwie nicht. Ich hatte einige Projekte im Kopf, aber keine Lust mehr diese, mit der bewährten Kombination meiner Kamera und meinem Objektiv, umzusetzen. 

 

Durch Gespräche mit anderen Fotografen über mein „Problem“ versuchte ich eine Lösung zu finden. Und was kann ich heute sagen? So wie es den Anschein hat bin ich wieder auf der richtigen Spur, meiner Spur. Ich habe mir ein neues Objektiv gekauft und bin jetzt jeden Tag wieder unterwegs. Dabei handelt es sich nicht um eine teure Scherbe sondern um das preisgünstige Meike 25mm F1.8. Also ein Festbrennweiten-Objektiv, das nur manuell fokussiert werden kann und auch die Blende wird am Objektiv direkt eingestellt. 

 

 

 

Gleich am ersten Tag sind die meisten Bilder total daneben gegangen (überbelichtet, unscharf usw.). Aber irgendwie hatte mich der Ehrgeiz gepackt und schon am 2. Tag lief es deutlich besser. Jetzt, nach knapp einer Woche, ist die anfängliche Umstellung fast verschwunden. Ich habe bei meinen Fotowalks grundlegend auch nur das Objektiv dabei. Das 12-40mm Pro bleibt seit dem Eintreffen von dem Meike-Objektiv zu Hause. So kam ich auch erst gar nicht in die Versuchung, das „alte“ Objektiv zu nutzen und muss mich dadurch völlig auf die Festbrennweite einlassen.

 

Heute kann ich sagen das es wohl die beste Entscheidung für mich war, dieses Objektiv zu kaufen. Spass, Ehrgeiz und die Welt in Details zu Fotografieren sind wieder bei mir angekommen. Ich freue mich darauf, auch heute wieder die Welt neu damit zu entdecken.

 

Hier nun ein paar Aufnahmen der letzten Tage, die ich mit meiner neuen "Freundin" Meike gemacht habe :

 

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