Als ich die Seelen längst Verstorbener fotografiert habe.

Im Zuge der Aktion „Die Isolette auf Reisen“ hatte ich ja wie schon geschrieben, die Aufgabe mit der analogen Isolette, Fotos zum Thema Leben/Life zu erstellen. In diesem Zusammenhang habe ich einen alten jüdischen Friedhof besucht. Da für mich der Tod zum Leben dazugehört, war mein Gedanke, dort das eine oder andere Foto zu erstellen.

 

Nachdem ich nun aber die Fotos als Scan wiederbekommen habe, war eines darunter, was mich sofort in seinen Bann zog und ich auch heute noch eine Gänsehaut bekomme, wenn ich es betrachte. 

 

Leben nach dem Tod
Leben nach dem Tod

 

Nein, der Faltenbalg der Kamera ist ok! Lensflare schaut anders aus. Irritierend für mich, dass rechts und links jeweils zwei grössere Lichtflecke auf diesem Foto zu sehen sind, die sich von den anderen abheben. Vielleicht hat einer meiner Leser hier eine technisch korrekte Lösung, wie es zu dieser Aufnahme gekommen ist.

 

Aber ganz ehrlich, so richtig interessiert es mich eigentlich nicht. Denn für mich habe ich eines meiner besten analogen Fotos hier vor mir liegen. Sehr emotional und inspirierend zugleich. 

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