Einige Anregungen zum Fotografieren in der dunklen Jahreszeit.

Das Thema  bzw. die Überschrift dazu sind mir gestern durch den Kopf gegangen. Für viele, die gerne fotografieren, ist diese Jahreszeit eher suboptimal. Die Mehrzahl fahren im dunkeln zur Arbeit und kommen auch erst im dunkeln nach Hause. Da geht mal gar nichts um draussen irgendwelche schönen Fotos zu schiessen. Also werden die fotografischen Dinge auf das Wochenende gelegt. Doch wie so oft, spielt dann das Wetter in dieser Jahreszeit nicht so wirklich mit. Ein grauer verhangener Himmel aus dem auch noch oft Regen fällt, versaut einem auch noch diese Möglichkeit. Da kann schon mal Frust aufsteigen.

 

Ich möchte nun anhand von einigen Beispielen euch zeigen, dass man diese dunkle Jahreszeit auch fotografisch für sich nutzen kann. Oder anders gesagt, seinen fotografischen Horizont einfach erweitern.

 

Da gäbe es zum einen die Langzeitbelichtung, mit der man gerade wenn es draussen dunkel ist, hervorragend experimentieren kann. Die Lichtspuren von Autos auf den Strassen unseres Landes warten nur darauf, in Farbe, wie auch in Schwarz-Weiss fotografisch festgehalten zu werden.

Auch wenn draussen es eher ungemütlich erscheint, wegen einer dichten Nebelsuppe, kann man das für sich nutzen, um teilweise mystische Bilder zu erstellen.

Für Aufnahmen vom Sternenhimmel, soweit es klar ist wettertechnisch, muss man nicht mehr bis spät am Abend warten. Da kann man jetzt locker um 18 Uhr schon draussen sein um diesen fotografisch einzufangen.

Wenn es mal wetttechnisch so bescheiden ausschaut, das man keinen Hund vor die Tür jagt, sind auch Fotos in der heimischen Wohnung durchaus eine Möglichkeit. Wie z.B. diese brennende Kerze die ich einfach in die Trommel unserer Waschmaschine gesteckt habe. Aber lasst euch nicht dabei von eurer Frau erwischen! :-)  Oder in der Adventszeit werden oft Kerzen angezündet, was man auch als Motiv nehmen kann.

Wie ihr seht kann man auch diese Jahreszeit sehr gut nutzen, um sich fotografisch zu betätigen. Das waren nur einige Beispiele und mit diesem letzten Bild, was an einem regnerischen Herbsttag entstanden ist, möchte ich euch motivieren, einfach mal einen Blick über den eigenen fotografischen Tellerrand zu machen. Es lohnt sich!

Wer noch weitere Ideen hat wie man diese Jahreszeit fotografisch zum Vorteil nutzen kann, schreibt es einfach in die Kommentare. Ich bin schon gespannt auf eure Ideen. 

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Fotokünstler, Podcaster und jetzt auch noch YouTuber. Es läuft !

Wenn ich eines sagen kann, nach der Teilnahme an der ersten Ausstellung im September, und dem Campustreffen mit den Photologen in Kassel, hat sich hier viel getan! Ideen sprudeln nur noch so raus und einige davon sind schon umgesetzt worden.

 

Nehmen wir mal das Thema Podcast. Matthias Weber, Hobbyfotograf, sprach mich deswegen an. Ob ich mir vorstellen könnte, mit ihm zusammen einen regelmässigen Podcast zu veröffentlichen. Ich habe eine Nacht darüber geschlafen und dann zugesagt. Mit null Ahnung, also daran gegangen. Was uns wichtig war, wir wollten keine stundenlange Gespräche führen. Es sollte knackig kurz sein. Also haben wir uns entschieden die Aufnahmezeit auf ca. 30 Minuten zu beschränken. Nachdem die erste Folge rein Akustisch grenzwertig geworden ist, habe ich mir hier ein externes Mikro zugelegt. Danach wurde die 2. Folge deutlich besser. Die 3. Folge ist schon in den Vorbereitungen und wir werden schon einen Gast bei uns begrüssen können. Schon krass, oder? Was Matthias und mir dabei aber wichtig ist. Der Spassfaktor an der Sache. Und ich kann nur sagen, wir haben unseren Spass dabei. Ihr findet uns auch auf iTunes und auf Spotify.

 

Was ganz Neues ist, dass ich jetzt auch noch auf YouTube zu finden bin. Ich hatte die Idee einzelne Fotokunstwerke selber zu besprechen. Während die erste Folge noch aus dem Archiv von meinem Blog hier stammt, wurde gestern die 2. Folge komplett neu erarbeitet. Also Foto wie auch Text. Einige wurde schon darauf aufmerksam und ich habe eigentlich nur positive Resonanzen in den Sozialen Netzwerken dazu bekommen. Auch an einige neue Abonnenten von meinem YouTube-Kanal konnte ich mich schon erfreuen. Würde mich freuen wenn ihr mal vorbei schaut.

 

Wie ihr seht läuft hier einiges, was viel Zeit und auch Herzblut kostet. Aber es macht mir Spass und mir geht es gut dabei. Also werde ich diese neuen „Standbeine“ weiter betreiben. Würde mich freuen, wenn ihr da draussen ein wenig Werbung dafür machen könntet. Es reicht schon diesen Beitrag zu teilen. Vielen Dank!

 

In diesem Sinne, bleibt mir gewogen. 

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Ich fotografiere jetzt auch mit dem roten Punkt! Oder warum für mich Weihnachten schon im November stattgefunden hat.

Für mich wurde Weihnachten irgendwie vorverlegt. Seit einigen Tagen ist sie hier. Eine analoge Leica R4. Die Kamera mit dem roten Punkt! Doch wie ist es dazu gekommen?

 

Ich hatte in den Sozialen Netzwerken ja darüber gesprochen, dass mich die Leica R4 neben der Zorki 4 interessieren würde. Das ich vorhatte einen 2. Anlauf zu nehmen, um mich mit der analogen Fotografie neu auseinander zu setzen. Beim Campustreffen der Photologen in Kassel bekam ich von der netten Friederike ein Zorki 4 geschenkt. Diese war nie von ihr genutzt worden und stand  bei ihr zu Hause in der Vitrine rum. Derzeit warte ich noch auf eine leere Filmspule aus der Ukraine, damit ich endlich mit ihr loslegen kann. Dazu kommt dann auch noch ein gesonderter Bericht.

 

Von Roy Focke, der nur am ersten Abend an diesem Treffen in Kassel Zeit hatte, bekam ich eine Leica R4 in die Hand gedrückt und ich durfte damit Fotos machen. Damit war es eigentlich um mich geschehen. Diese R4 lag toll in der Hand, fühlte sich einfach nur gut an. Das Geräusch des gedämpften Spiegelschlages war der Funke, der dann ein Feuer auslöste. Eine R4 das wäre (m)ein Traum um analog neu durchzustarten. Nicht weil es eine Leica war, sondern weil es sich gut angefühlt hat. Denn nicht umsonst habe ich nach über 3 Jahren noch immer meine Olympus OM-D EM 5 Mark II. Auch sie fühlt sich immer noch gut an. Technik ist die eine Sache, die Haptik ist für mich ein genau so wichtiges Kriterium.

 

Analog habe ich schon einige Kameras in der Hand gehabt, sei es Canon AE 1, Nikon F2, oder auch eine Minolta SRT 100. Auch im Bereich Mittelformat waren einige Gastauftritte bei mir daheim. Ob nun die einfache Agfa Box, oder die zweiäugige Rolleiflex. Alle diese Kameras waren in ihrem Bereich gut bis sehr gut. Aber dieser Funke wie bei der Leica ist nie rüber gesprungen. Und wer nun meint ich wolle mit der Leica jetzt angeben, dem darf ich beruhigt sagen, dass diese Kamera ohne Objektiv für gerade mal 100 Euro in der elektronischen Bucht zu haben ist. Selten und Wertvoll ist was anderes. Aber darum geht es in der Fotografie für mich auch nicht. Der Spass darf niemals zu kurz kommen, ansonsten sollte ich es sein lassen. Ach ja, ich weiß natürlich, dass die Technik in größten Teilen auch bei der Minolta XD-7 zu finden ist. Die damalige Kooperation zwischen Minolta und Leica wird selbst heute noch unter den „Leica/Minolta-Jüngern“ ab und zu heftig diskutiert. Mir war und ist das völlig schnuppe. Aber nun weiter im Text.

 

Nach dem Campustreffen habe ich mich also noch mal umgeschaut und mich auch etwas intensiver belesen. Und immer mehr wurde der Wunsch größer mit diese Kamera eines Tages analog meine Welt wieder neu zu entdecken. Irgendwann, nur nicht so bald. So waren meine Gedanken. 

 

Eines Tages hat mich der Fotograf Robin Dissellekamp angesprochen. Er hätte da noch was im Keller „rumliegen“. Was soll ich euch sagen, nicht nur ein Body einer Leica R4 kam zu Tage, auch ein 60mm Makro-Objektiv war mit von der Partie. Beides gingen dann ein paar Tage später auf die Reise zu mir.

 

Das warten auf das Paket war wie warten auf das Christkind früher. Sorry Robin, für das ständige Nachfragen 😉. Jetzt ist sie also hier. Neue Batterien wurden eingelegt und der erste Film liegt auch schon bereit. Warum ich nicht schon längst damit unterwegs bin? Das liegt daran, das hier mir derzeit viele Dinge um die Ohren fliegen und ich diese Kamera mit dem Roten Punkt sehr bewusst einsetzen möchte. Ausserdem möchte ich mich noch weiter belesen (Bedienungsanleitung gibt es als PDF im Netz). Den Film werde ich vielleicht morgen einlegen. Mache mir gerade Gedanke wo ich diesem analogen roten Punkt als erstes einsetzen werde. 

 

Ich bin so dankbar !!!

 

Robin Disselkamp: https://www.facebook.com/DisselkampRobin/

 

Roy Focke: https://www.rofopho.de/

 

 

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"Drei Brennweiten die jeder Fotograf haben sollte!" ... was für ein Schwachsinn !!!

Gerade gelesen. Was für eine schwachsinnige Überschrift! Genau so bin ich als Neueinsteiger auch drauf reingefallen und habe mir am Anfang meiner fotografischen Laufbahn mehrere Objektive gekauft. Davon habe ich meistens nur eins wirklich genutzt und die anderen trug ich im Rucksack mit mir rum, oder lagen zu Hause, um als teure Staubfläche ihr Dasein zu fristen.

 

An alle Fotografen da draussen: Wenn ihr schon in dieser Form eine reisserische Überschrift braucht um neue Follower zu generieren, dann macht es bitte richtig: „Drei Festbrennweiten, die ich als Fotograf nutze!“ , das wäre für mich ok, alles andere ist gequirlter Quatsch!

 

An euch Neueinsteiger: Überlegt euch einfach was ihr fotografieren wollt. Sicher gibt es für Porträt-Fotografie oder Hochzeitsfotografie andere Objektive, als für die Landschaftsaufnahme oder extrem die Makrofotografie. Deshalb tappt ihr Neulinge da draussen nicht in diese „Falle“ wie ich es mal bezeichnen möchte.

 

Macht euch erst mal Gedanken was euch fotografisch Spass macht. Also was ihr meistens fotografiert: Gesichter/Menschen, Landschafts/Naturaufnahmen, Makro/Produktfotografie usw.. Am Anfang reicht oft das mitgelieferte Kit-Objektiv beim Neukauf einer Kamera. Probiert dieses erst mal richtig aus. Wenn ihr dann merkt, dass für eure Art der Fotografie die Grenzen dieses Objektives erreicht sind, dann schaut euch in Ruhe um. Besucht Foren, oder Fotogruppen, die euch meistens mit Rat und Tat bereit stehen werden.

 

Also macht nicht den gleichen Fehler, den ich gemacht habe. Lasst euch nicht von solchen Überschriften in die Irre führen. Und ihr Fotografen da draussen, die vorhaben solche Berichte oder Videos zu machen, erklärt es richtig. Damit auch die Neulinge in dieser Materie gleich von Anfang an ihren Weg finden können.

 

Das musste ich gerade schreiben, weil ich die oben genannte Überschrift wieder einmal entdeckt habe. Ich hoffe ihr versteht meine Beweggründe. In diesem Sinne bleibt mir gewogen.

 

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Penisvergrösserung in wenigen Schritten ! Fotografisch dokumentiert !

Wer nun meint, dass ich nur eine reisserische Überschrift gesetzt habe um mehr Leser zu generieren, den möchte ich gleich sagen, dem ist nicht so. Ich habe wirklich Fotos geschossen von einer Penisvergrösserung! Vielleicht nicht wie der geneigte Leser es erwartet, aber das ist mir eigentlich egal.

 

Meine Frau meinte noch: „Sowas kannst du doch nicht schreiben!“  Ich finde doch!

 

Was ich hier auch versuche ist zu belegen, dass die Überschrift oft wichtiger ist, als der Inhalt des Blogbeitrages selbst. Wer also Besucher generieren will, sollte sich schon die Mühe machen eine interessante Überschrift zu erstellen.

 

Aber nun zu meinen Fotos, die eine Penisvergrösserung dokumentieren:

 

Penisvergrößerung Foto 1
Penisvergrößerung Foto 1
Penisvergrösserung Foto 2
Penisvergrösserung Foto 2
Penisvergrösserung Foto 3
Penisvergrösserung Foto 3

Ich hoffe ihr könnt das Ganze auch mit einem Schmunzeln betrachten wie ich.

 

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen Tag! 

 

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Fotografische Geschichte neu entdeckt: Die Kollodium-Nassplatte

 

Ein Gastbeitrag von : Erik Schlicksbier

Gerade mal 25 Jahre nach dem ersten (erhaltenen) Foto von Joseph Nicéphore Nièpce war das Kollodium-Nassplatten-Verfahren bei weitem nicht das erste Verfahren, mit dem sich Portraits erstellen ließen, wohl aber das populärste Verfahren vor dem fotografischen Film, so wie wir ihn heute kennen — sowohl was die Dauer der Periode als auch die Zahl der Kunden anging.

 

Die erste bekannte Fotografie (Nicéphore Niépce 1826)
Die erste bekannte Fotografie (Nicéphore Niépce 1826)

 

Zwar gab es ab den 1840er Jahren dramatische Veränderungen in den Belichtungszeiten der damals populären, aber sehr langsamen Daguerreotypien durch neue, lichtstarke Objektive und Verbesserung in der Chemie, aber alle Verfahren erstellten entweder nur Positive (=Unikate) oder Negative schlechter Qualität, da sie auf Papierbasis waren (Talbotypien). 

 

Die 1850/51 von Frederick Scott Archer erfundene Kollodium-Nassplattentechnik änderte dies dramatisch. Belichtungszeiten waren signifikant kürzer, die Herstellung bedeutend günstiger (Glas statt versilberte Platten), weniger giftig (Daguerrotypien erforderten Quecksilber) und man hatte die Wahl zwischen Positiv-Unikaten oder hochwertigen Negativen auf Glasplatte. 

 

Frederick Scott Archer
Frederick Scott Archer

 

Gerade die kürzeren Belichtungszeiten und die günstigeren Preise bedeuteten den Dammbruch in der Portraitfotografie, da das eigene Bild für viele nun endlich erschwinglich wurde. Kollodium- Nassplatten hatten aber auch einen dramatischen Nachteil: Wie der Name schon suggeriert, muss die Platte während des Prozesses nass sein. Das bedeutet, dass man — je nach Witterung — von dem Moment des Begießens mit Kollodium über das Sensibilisieren und der Fotografie an sich bis hin zur Entwicklung ein Zeitfenster von 8-10 Minuten hatte. Es ließen sich also keine Platten vorbereiten und die Dunkelkammer durfte nie weit vom Ort der Fotografie entfernt sein. Der amerikanische Bürgerkrieg wurde daher auch mit Pferdekarren fotografiert, damit der Nassplattenfotograf direkt vor Ort seine Platten beschichten und entwickeln konnte. 

 

Trotzdem wurde die Nassplatte im großen Stil erst durch den von George Eastman 1885/89 entwickelten fotografischen Film abgelöst. Zwar gab es zwischenzeitlich auch ein Trockenplattenverfahren, doch hat sich dieses auf Grund der höheren Preise bei den Ateliers nie wirklich durchgesetzt, zumal dort auch die Nachteile durch schweres Equipment und eine mobile Dunkelkammer nicht zum Tragen kamen. 

 

Insbesondere die Ferrotypien waren ab 1855 bis noch in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts als preiswerte Jahrmarktsfotografie extrem beliebt. 

 

 

Wann genau die Renaissance des Verfahrens begann, ist nicht wirklich festzustellen. Ähnlich der Craft Beer Welle begann sie schätzungsweise in den 80er Jahren des vorherigen Jahrhunderts in den USA bevor sie langsam nach Europa kam. Verstärkt wird diese Neubelebung auf jeden Fall durch den digitalen Trend, der bei vielen die Sehnsucht nach dem einen Unikat statt der digitalen Masse weckt und wo der handwerkliche Akt des Fotografierens, diesmal aber auch als künstlerischer Akt, wieder mit in den Mittelpunkt rückt. Bewusstsein statt schneller Genuss ohne Nachhaltigkeit. 

 

 

Warum ich die Kollodium-Nassplatte für mich wiederentdeckt habe 

 

Kollodium Nassplatte fasziniert mich durch den besonderen Weg der Erstellung, der auch im erheblichen Maße für den Look solcher Platten verantwortlich ist (neben der Chemie natürlich). 

 

Inzwischen haben wir durch die digitale Bilderflut eine Beliebigkeit erreicht, wo das einzelne Bild kaum noch einen Wert hat. Das Bild selbst, aber auch wie es entstanden ist, geht im Bildrauschen unter. Fotografen konzentrieren sich häufig darauf, möglichst viele Bilder von einem Menschen zu „schießen“ statt sich erstmal überhaupt auf den Menschen einzulassen und ihn so gut kennenzulernen, dass man ihn über das Foto dem Betrachter näherbringen kann. 

 

Bei der Nassplatte ist es völlig anders. Zum einen zählt das eine Bild, das eine Original, das man schafft. Zum anderen gehört der längere Weg der Entstehung untrennbar zum Ziel. Nicht nur die Länge der Belichtung, sondern schon das langsame und konzentriere Einrichten des Bildes. Es ist eine gemeinsame Erfahrung, an deren Ende beide das eine Bild unbedingt wollen. Ein Eindrücklichkeit, die sich immer wieder deutlich im Bildergebnis zeigt. 

 

Notwendige Chemie
Notwendige Chemie
Begiessen mit Kollodium
Begiessen mit Kollodium
In der Dunkelkammer
In der Dunkelkammer

Vielen Dank Erik für diesen tollen Gastbeitrag !

 

Weitere Informationen und auch Termine für ein einzigartiges Shooting bekommt ihr hier:

 

https://www.kollodium.com/

 

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Mein bestes Porträt hat ein anderer fotografiert !

Das Wochenende in Kassel schwingt immer noch nach. Ganz besonders in den Fotos, die dort entstanden sind. Nicht nur die Bilder vom Workshop, sondern, oder gerade die Aufnahmen die drumherum entstanden sind. Wie dieses hier. Für mich die beste Portraitaufnahme von mir, die je gemacht wurde.

 

 

Vielen lieben Dank Stefan! Ich bin dankbar dich dort kennen gelernt zu haben! Gerne möchte ich ihn euch meine Leser, ans Herz legen. Schaut mal auf seiner Webseite vorbei und seht euch seine Bilder an. In diesem Sinne, euch noch einen schönen Tag.

 

Stefan Wolf:  https://www.mein-streiflicht.de/

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1 Stunde, 2 Locations und 3 neue Fotokunstwerke später !

Ich war gestern kurz unterwegs. War eigentlich auf der Rückfahrt von einem Freund nach Hause. Hatte meine Kamera dabei und wich von normalen Heimweg ab. Der erste Stop den ich vorhatte, da waren schon Menschen. Ich wollte aber allein sein. Allein mit mir, meinen Gedanken und so fuhr ich langsam weiter. Nach nur 300 Meter hielt ich an, denn ich hatte etwas gesehen. Nichts Besonderes, doch irgendwie zog mich diese Blume an, die ich einige Meter entfernt entdeckt hatte. Ich suchte den richtigen Winkel. Versuchte die Einzigartigkeit von diesem hellen Weiss in der tristen Umgebung einzufangen. Diverse Aufnahmen waren schnell gemacht und ich fuhr weiter. 

 

Licht in der Dunkelheit
Licht in der Dunkelheit

 

Ich überlegte ob ich jetzt heim fahren sollten, oder doch noch einen anderen Weg einschlagen könnte. Die zweite Option wurde kurzfristig gewählt. Ich fuhr an einen Ort den ich zum letzten mal vor vielleicht 15-20 Jahren besucht hatte, obwohl er nur ca. 3 Kilometer von unserem Zuhause liegt. Dort angekommen stieg ich aus und ging erst mal ohne Kamera herum. Ich lies mich erst mal ein auf das was ich sah. Nachdem ich tiefer ins Gelände gegangen war, sah ich diesen Einkaufswagen. Der nächste Supermarkt ist einige Kilometer entfernt. Wer da die Energie dafür aufgebracht hat ih  hierher zu bringen, keine Ahnung. Auf jeden Fall holte ich nun meine Kamera aus dem Wagen und machte ein paar Aufnahmen von der Szene.

 

Falsch abgestellt
Falsch abgestellt

 

Danach schweifte mein Blick weiter. Ich sah dann etwas, was ich vorhin als ich die Kamera geholt hatte, nicht wahrgenommen hatte. Dieses kleine Gebäude und die alte Kirche weiter im Hintergrund. Aufrecht stehend nahm ich diese Szene ins Visier und es bedarf einiger Aufnahmen bis es soweit für mich richtig war. Es lag auch daran, das es etwas windig war und sich die Äste links immer wieder vor dem Kirchturm legten. Aber auch das habe ich hinbekommen.

 

Blick in Richtung Schuttern
Blick in Richtung Schuttern

 

Nun ging es endlich nach Hause, wo ich am Abend anfing die Bilder zu bearbeitet. Jedes auf seine spezielle Art, so wie ich es empfunden habe, als ich sie fotografisch festgehalten habe. Den letzte Feinschliff gab es heute früh. Ich bin gespannt wie sie nun bei euch da draussen ankommen. Kommentare sind erwünscht.

 

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Herbstliche Fotokunst

Gestern habe ich ja noch von einem "kitschigen Herbstfoto" gesprochen (Link). Heute schaut es etwas anders aus. Dieses Bild hier, welches ich bearbeitet habe, gefällt mir. Trotz der Farben! Vielleicht könnte ich die eine oder andere Farbnuance noch etwas bearbeiten, aber ich mache hier lieber Schluss.

 

Denn aus Erfahrung weiß ich, dass man sich auch verkünsteln kann, wenn man an zu vielen Reglern innerhalb der Bildbearbeitung dreht. Also lasse ich es lieber und bin zufrieden mit meinem Werk: „Herbstliche Fotokunst".

 

Hier das Original
Hier das Original
Das fertige Werk: "Herbstliche Fotokunst"
Das fertige Werk: "Herbstliche Fotokunst"

 

Kurze Anmerkung: Ich arbeite nicht mit Photoshop. Irgendwie habe ich zu diesem Program keinen Bezug bekommen. Wer Interesse hat, mit welchen Bildbearbeitungsprogramme ich arbeite, kann das ja untern in der Kommentarfunktion erfragen. Sollten einige Kommentare zusammen kommen, werde ich in naher Zukunft einen Artikel darüber verfassen. 

 

Ansonsten wünsche ich euch einen guten Start in die neue Woche.

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Wort zum Sonntag: "Original, kitschig und dann endlich wurde es ehrlich." Eine kurze fotografische, menschliche Entwicklungsreise.

Gestern habe ich unterwegs angehalten um ein paar Herbstimpressionen fotografisch einzufangen. Zuhause dann am Rechner drehte ich dann an den Reglern der diversen Bildbearbeitungsprogramme. Raus kam dann ein total kitschiges Herbstfoto. Das erkannte ich aber erst einige Zeit später für mich selber. Das Bild hatte ich zwischenzeitlich schon in den sozialen Netzwerken geteilt. Aber diesen „Fehler“ korrigierte ich und die Beiträge wurden wieder gelöscht, trotz der ersten positiven Reaktionen. 

 

Das Bild war nicht wirklich ich, denn diesen Anspruch habe ich meistens. Ein fotografisches Werk von mir soll eben auch eine Teil von mir widerspiegeln. Also alles auf Anfang und dann in mich reingehört. Wo bin ich derzeit? Was sind meine Gefühle, wenn ich das Original sehe? Die Farben sind mir selbst im Original zu viel. Das Schild, welches da angebracht wurde um den Ort zu beschreiben, passte auch nicht wirklich für mich in farbenfrohen Umgebung.

 

Also fing ich an behutsam meine Gefühle zu spüren und in diesem Werk Ausdruck zu verleihen. Das Endergebnis könnt ihr weiter unten betrachten. Ich bin mit diesem Ergebnis völlig zufrieden. Denn da spiegelt sich ein Teil meines Seins wieder. Ich erkenne mich darin, …. heute.

 

Original
Original
Kitschig
Kitschig
Ehrliches Endergebnis
Ehrliches Endergebnis

Das letzte Wochenende in Kassel hat mich noch sensibler gemacht. Sensibler um auf meine persönliche Wahrnehmung über meine Person, zu hören und auch sie auch umzusetzen . In Wort, wie auch Bild,  Danke !

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Persönliche Interpretation eines analogen Fotos, oder: "Wenn plötzlich aus einem mehrfach belichtetem Foto, die Fratze der Depression einen anschaut!"

Ich hatte ja eine kurze Zeit die Agfa Isolette bei mir daheim. Als Teilnehmer der Aktion :  „Die Isolette auf Reisen“. 

 

Bei der Sichtung der Bilder war eines darunter, was mich beim näheren Betrachten ziemlich emotional beschäftigt hat. Es war eine unabsichtliche Mehrfachbelichtung, also eigentlich „Schrott“. Da war echt nichts mit anzufangen. Doch auf den zweiten Blick sah ich etwas, was mir persönlich sogar Angst bereitet hat. Etwas schaute mich aus dem Foto an! Für mich war sofort klar in welche Richtung ich dachte, an meine Depression. Denn so plötzlich wie diese bei mir auftauchen kann, so tauchte diese Fratze auf.

 

 

Ich habe echt erstmal schlucken müssen und die Augen die mich dort ansahen, waren ziemlich bedrohlich. Heute sehe ich mir das Bild mit weniger Emotionen an, wobei ganz weg sind diese sicher nicht. Für mich ist es aber auch faszinierend was man in einem sollten Bild für sich erkennen kann. 

 

Andere Menschen, die sich das Bild ohne meine vorherige Interpretation angesehen haben, sahen zu ca. 50% auch ein „Gesicht“ dort, die restlichen sahen darin gar nichts. Für mich immer wieder faszinierend wie Menschen auf ein und dieselbe Sache unterschiedlich reagieren. Es ist und bleibt spannend, die Fotografie.

 

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"Getrennt --- Nutzlos !" Ein bewegender Workshop liegt hinter mir.

Am vergangenen Samstag gab es noch eine weitere fotografische Aufgabe während des Workshops zu bewältigen. Es wurden uns vier Begriffe gegeben und wir durften versuchen einen, oder mehrere umzusetzen. Auch dieses mal durfte nur ein Foto abgegeben werden, was die Sache nicht zwangsweise leichter machte.

 

Die Vorgaben waren:  verbunden  —   getrennt  —  wertvoll  —   nutzlos

 

Ich hatte zum Glück meinen kleinen Freund dabei. Er hilft mir oft bei kniffeligen Situationen. Auch dieses Mal konnte ich die Aufgabe innerhalb von sehr kurzer Zeit für mich umsetzen. Das Bild entstand schon im Kopf als wir noch im Seminarraum waren.

 

 

So wie auf diesem Foto, sind es oft meine persönlichen Gefühle, die ich fotografisch umsetze. Die schmerzhafte Trennung (dargestellt durch den Stacheldraht) von der Liebe und Zuneigung, die für ein Kind so wichtig sind. Das man sich dadurch dann selber für nutzlos hält, ist eine Folgeerscheinung. Das ist eine Sache, die ich auch heute noch immer mal wieder durchlebe. Das Bild brachte diese Gefühle wieder schmerzhaft hoch und lies mich den späteren Samstag Abend irgendwie an mir vorbei ziehen.  

 

Trotz dieser Dinge möchte das vergangene Wochenende in Kassel nicht missen! So viele liebe Menschen um mich herum, halfen mir allein dadurch, dass sie nur vor Ort waren. Danke an alle, die dieses Wochenende ermöglicht haben!

 

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Der Tag, an dem meine verletzte Seele fotografisch festgehalten wurde.

Am vergangenen Wochenende war nicht nur eine besondere Ausstellung, an der ich teilgenommen habe. Am Samstag fand auch ein Workshop statt. Er stand unter dem Titel : “Wahrnehmung -- Interpretation -- Interaktion“.  Es wurden später Zweier-Teams gebildet und man hatte ca. 1,5 Stunden Zeit, von seinem Teampartner eine Portraitaufnahme zu machen. Im Anschluss durfte jeweils nur ein Foto eingereicht werden. Was die Angelegenheit doch etwas „tricky“ machte. 

 

Ich hatte schnell ein Foto im Kopf und nach ca. 10 Minuten war mein Bild im Kasten. Meine fotografische Partnerin hatte mit der Aufgabenstellung gewisse Anlaufschwierigkeiten. Sie fotografiert eigentlich keine Personen, schon gar nicht Portraits. Diese Nähe zu Menschen ist einfach nicht ihr Ding. Ich beruhigte sie und wir gingen einfach wieder rein, holten uns erst einmal eine Tasse Kaffee und setzten uns ans Fenster.

 

Dort sprachen wir über „Gott und die Welt“ und ich konnte spüren, wie sich ihre Anspannung langsam löste. Sie fragte dann, ob sie mal meine Kamera ansehen darf, was natürlich kein Problem war. Plötzlich meinte sie, ob sie mit meiner Kamera versuchen dürfte, ein Bild von mir zu schiessen. Gesagt, getan und innerhalb von wenigen Minuten entstand das hier vorliegenden Foto. Es ist unbearbeitet, also „out of the cam“. 

 

 

Als ich dieses Foto zum ersten Mal im Display meiner Kamera sah, war ich hin und weg. Sie hatte etwas geschaffen, was ich vorher für unmöglich angesehen habe. Sie hat meine verletzte, depressive Seele fotografisch eingefangen. Als später das Bild via Beamer in voller Größe an die Wand geworfen wurde, war nicht nur ich davon sehr angetan. Ich danke dir Friederike, dass du mich fotografiert hast! Mach weiter so, du hast da eine sehr große Gabe!    

 

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Als ich die Seelen längst Verstorbener fotografiert habe.

Im Zuge der Aktion „Die Isolette auf Reisen“ hatte ich ja wie schon geschrieben, die Aufgabe mit der analogen Isolette, Fotos zum Thema Leben/Life zu erstellen. In diesem Zusammenhang habe ich einen alten jüdischen Friedhof besucht. Da für mich der Tod zum Leben dazugehört, war mein Gedanke, dort das eine oder andere Foto zu erstellen.

 

Nachdem ich nun aber die Fotos als Scan wiederbekommen habe, war eines darunter, was mich sofort in seinen Bann zog und ich auch heute noch eine Gänsehaut bekomme, wenn ich es betrachte. 

 

Leben nach dem Tod
Leben nach dem Tod

 

Nein, der Faltenbalg der Kamera ist ok! Lensflare schaut anders aus. Irritierend für mich, dass rechts und links jeweils zwei grössere Lichtflecke auf diesem Foto zu sehen sind, die sich von den anderen abheben. Vielleicht hat einer meiner Leser hier eine technisch korrekte Lösung, wie es zu dieser Aufnahme gekommen ist.

 

Aber ganz ehrlich, so richtig interessiert es mich eigentlich nicht. Denn für mich habe ich eines meiner besten analogen Fotos hier vor mir liegen. Sehr emotional und inspirierend zugleich. 

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Vernissage in Kassel ! Wer kommt mich/uns besuchen ?

Die erste Ausstellung liegt hinter mir, die nächste vor mir.

 

Am kommenden Freitag gibt es eine Vernissage in Kassel an der ich, neben anderen Fotografen/innen, vor Ort sein werde. Im Gegensatz zu der ersten Ausstellung werden dort Prints von einer analogen Kamera zu sehen sein. Das Thema lautet:  „Leben / Life“ 

 

Dimo Tabken, unter anderm Moderator bei der Facebookgruppe  „DER PHOTOLOGEN-CAMPUS Stilvolle Fotografie & nette Begegnungen“, hatte eine tolle Idee. Er hat seine analoge Kamera, eine Agfa Isolette, auf die Reise geschickt. 12 Teilnehmer (vier Frauen, acht Männer) hatten jeweils ca. zwei Wochen Zeit, um zu dem vorgegebenen Thema „Life/Leben“ Fotos mit dieser Kamera zu machen. Die Bilder hat man dann wahlweise zu Hause entwickelt, oder wie bei mir, sie zu meinfilmlab.de gesendet. Die positiven Scans wurden dann wieder eingereicht und eine kleine Jury hat jeweils 3 Bilder von jedem Teilnehmer ausgesucht für die Vernissage. Für mich eine echt spannende Idee an der ich gerne teilgenommen habe.

 

Nun ist es soweit. Am kommenden Freitag um 20 Uhr findet die Vernissage in Kassel statt. Ich möchte euch einladen sie zu besuchen, ich selber werde auch vor Ort sein. Vielleicht für die, die mich bei meiner ersten Ausstellung nicht besuchen konnten wegen der Entfernung, haben hier eine erneute Möglichkeit. Ich freue mich über alle die es einrichten können. Genaue Daten, wo in Kassel es stattfindet, findet ihr am Ende des Berichtes.

 

Gegensätze ziehen sich an !
Gegensätze ziehen sich an !

 

Als ich die Kamera bekommen habe, war ich gerade im Endspurt für meine erste Teilnahme an einer Ausstellung. Hatte eigentlich keinen wirklichen Kopf dafür, was sich auch später in den Ergebnissen widergespiegelt hat. Aber dazu später mehr. Als ersten Film nahm ich einen Ilford FP4 Plus 120 Schwarz-/Weiß. Denn ich dachte mir, wenn, dann fotografiere ich Schwarz-Weiß. Denn je nach Foto verzeiht das einem einige Fehler bei der Einstellung. Als zweiten Film entschied ich mich für einen Ilford 400 XP2 Super Film, auch ein Schwarz-Weiß-Film. Nachdem ich diese voll hatte, schickte ich sie los zum Entwickeln und war gespannt auf das Ergebnis. Dieses war dann mehr wie ernüchternd. Vom ersten Film war keine einzige Aufnahme gelungen, nicht mal ansatzweise. Vom zweiten Film waren wenigsten 4 von 12 möglichen Aufnahmen relativ brauchbar.

 

Hier die 12 Schrott-Aufnahmen vom ersten Film:

 

 

Ganz klar, ich war Kopfmässig nicht wirklich bei der Sache gewesen, und hatte einfach bei den Einstellung der Kamera unüberlegt gehandelt. Denn das macht unter anderem die analoge Fotografie aus, man muss sich Zeit nehmen. Nicht eben mal schnell fotografiert, am Display der digitalen Kamera kontrolliert ob ich an den Einstellung was ändern muss. Analoge Fotografie ist für mich persönlich die „Königsklasse“ der Fotografie. Man sollte sich gerade am Anfang eben Zeit nehmen, überlegen, einstellen und dann mit ruhiger Hand, oder Stativ fotografieren. Und genau das habe ich wohl nicht gemacht.

 

Was mich aber nicht davon abhält, neben meiner digitalen Fotografie, mich auch mit der Analogen weiter zu beschäftigen. Ich bin derzeit auf der Suche nach einer passenden analogen Kamera für mich. Dachte erst wieder an eine Mittelformatkamera, wie die Agfa Isolette, bin aber langsam überzeugt auch eine Kleinbildkamera hätte seine Reize (eine Leica R4 z.B.). Ihr seht, mich hat ein wenig das analoge Fieber erwischt. Wie es nun weiter in dem Bereich gehen wird, steht noch etwas in den Sternen. Es bleibt auf jeden Fall spannend. 

   

Die Vernissage finde am kommenden Freitag (19.10.) um 20 Uhr im Sandershaus (http://www.sandershaus.de/) statt. Die genaue Adresse ist die Sandershäuser Str. 79  in 34123 Kassel. Die insgesamt 36 Aufnahmen der 12 Teilnehmer, werden am ganzen Wochenende öffentlich zugänglich sein. 

 

Dimo Tabken

(https://www.fotodimo.de/)

 

Photologen

(https://www.facebook.com/diephotologen/)

 

DER PHOTOLOGEN-CAMPUS Stilvolle Fotografie & nette Begegnungen (geschlossene Gruppe)

(https://www.facebook.com/groups/217812768742985/)

 

meinfilmlab.de

(https://www.meinfilmlab.de/)

   

  

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Wie ich meinen ersten fotografischen HIT gelandet habe.

Einen fotografischen HIT zu landen, davon träumen so manche Fotografen/innen. Was soll ich euch sagen, mir ist es nun gelungen einen solchen festzuhalten. Ruhm und Ehre sind mir sicher, wie auch ein gesichertes finanzielles Auskommen, durch den Verkauf dieser Story und den Lizenzen von meinem Fotos.

 

Doch ich versprach euch zu erzählen, wie ich nun meinen ersten persönlichen HIT gefunden und fotografisch festhalten konnte. Es ist manchmal so, dass man zig mal an etwas vorbei läuft, ohne es wirklich für sich wahrzunehmen. Hier kommt nicht nur das Auge des Fotografen/Fotokünstlers ins Spiel, sondern auch die Geschwindigkeit, mit der man durch das Leben geht. Viele fotografische HIT´s gehen verloren, weil wir uns einfach nicht die Zeit dafür nehmen. 

 

Hier die Situation, die sich mir bot: Eine alte Scheune, in der unter anderem unser Auto drin steht.

Eine Sammelstelle für Altpapier, sowie die Mülltonnen, die zu unsere Wohnung gehören. Alles unverfänglich und eher langweilig. Und doch verbirgt sich in diesem Bild der HIT den ich darin gefunden habe. Lange bin ich, ohne ihn eines Blickes zu würdigen, an ihm vorbei gegangen. 

 

 

Doch dieses Mal war es anders. Denn ich bin einfach stehen geblieben! Dann sah ich ihn und in wenigen Sekunden war das fertige Bild in meinem Kopf, wie auch die Überschrift für den Text. Es vergingen noch einige Tage bis ich endlich soweit war, meinen ersten persönlichen HIT fotografisch festzuhalten. 

 

 

Das Ganze hier ist mit einem zwinkerten Auge zu betrachten/lesen. Sicher ist es, wenn man mit offenen Augen durch diese Welt geht (nicht hetzt!), dass es viele dieser HITS zu entdecken gibt. Ich wünsche uns allen, dass wir diese offenen Augen besitzen und was daraus machen. In diesem Sinne, euch eine gute Zeit und bleibt mal ab und zu stehen und schaut euch um. Es lohnt sich!

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Analogfotografie - Die Wiederentdeckung eines guten Gefühls

Ein Gastbeitrag von Joachim Herold | Fotografie

Kennen Sie das auch? Es ist schon eine ganze Weile her. Meinen ersten eigenen Fotoapparat habe ich zum Schulanfang bekommen. Eine einfache Plastik-Knipse (Beirette SL 100) wo man eigentlich nichts weiter einstellen konnte. Man drückte halt drauf und hoffte auf ein Bild...

 

Wie das ganze fotografieren wirklich funktionierte, das habe ich erst viel später gelernt. Nämlich mit der Kamera meines Vaters, einer Spiegelreflex Model MTL 3 von Praktika. Aber das Auslösegeräusch und das Aufziehgeräusch beim Film weiter spulen, das hat sich sofort bei mir tief eingegraben. Nach rund 16 Jahren Analogkamera-Abstinenz, besitze ich nun seit Juni 2018 wieder eine Filmkamera und das kam so: 

 

Als ich 2016 von Sony auf das Nikon-Kamera-System gewechselt habe, gab es zwei Möglichkeiten bei der Wahl der Objektive. Entweder ich nehme die neuen Objektive, die einen Stabilisator und KEINEN Blendenring mehr haben, oder ich nehme die gerade noch aktuellen ohne Stabilisator, dafür aber MIT Blendenring um damit auch analog fotografieren zu können. Das hat den großen Vorteil, das ich alles nur einmal kaufen muss und auch unterwegs ist es nur das halbe Gewicht zu tragen hab. 

 

Über den Stabilisator lässt sich insofern streiten, als das durch die Verbesserung der Iso-Empfindlichkeit der Sensoren in den Kameras, sich auch die Auslösezeiten verkürzen lassen und man somit auch nicht zwingend auf einen Stabilisator angewiesen ist. 

 

Also war der Grundstein für das analoge Fotografieren wieder gelegt. Und als dann im Mai diesen Jahres der Dozent und Fotograf Rüdiger Schestag in einem seiner Videos den Umgang mit einer NIKON FM erklärte, da war es geschehen. Da war es wieder, das Geräusch des Auslösens! 

 

Ich habe dann durch Zufall im Netz eine gut erhaltene gebrauchte Nikon FE 2 gefunden, die nur wenige Jahre nach mir das Licht der Kamerawelt erblickte. Sie war von ihrer Besitzerin immer gut behandelt worden und hatte dann einige Jahre unbenutzt im Schrank gelegen. Das tut der Mechanik meistens nicht so gut, weil durch das fehlende Bewegen die nötige Schmierung nicht stattfindet und alles schwergängiger wird und somit z.B. die Belichtungszeiten nicht mehr stimmen, oder die Kamera sich nicht mehr auslösen lässt. Aber nach einem kurzen Besuch beim Service ist sie nun wieder voll funktionsfähig.

 

 

Mit einem Agfa APX 100 Schwarzweiß-Film war ich nun im Juli unterwegs und habe am mittleren Neckar um Gundelsheim fotografiert. Was für eine Freude, was für ein wunderbares Gefühl, wieder eine analoge Kamera in der Hand zu halten. Ich habe es wirklich vermisst!

 

 

Diese ersten Bilder können sich doch nach dem Entwickeln sehen lassen, oder?

 

Und dann ist da noch ein wichtiger Aspekt der Analogfotografie: Das Auskomponieren des Bildausschnittes, die Beschränkung auf 36 Aufnahmen pro Film und das ich das Ergebnis nicht sofort sehen kann, zwingt mich zur Ruhe, zur Konzentration und auf mich selbst. Das hat etwas wunderbar meditatives, mehr als nur ein gutes Gefühl!

 

Joachim Herold

 

web: www.joachimherold.com

 

mail: info@joachimherold.com

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Wort zum Sonntag: „Es geht ihm wirklich gut, ehrlich !“

Bei der Ausstellung am vergangenen Wochenende haben gerade die beiden Werke mit meinem kleinen Freud ziemlichen Zuspruch/Anklang gefunden. Was ihn glaube ich besonders macht, ist sein leicht melancholischer Gesichtsausdruck, den ich so noch bei keinem anderen kleinen Bären gefunden habe.

 

 

Ein besonderer Moment ist mir in Erinnerung geblieben, Ein kleiner Junge, der das Bild in dem der Bär in dem großen Schraubstock sitzt kommentierte mit: „Das ist aber fies !“ Ich war dankbar meinen kleinen Freund auch mit auf die Ausstellung genommen zu haben. So konnte ich diesen Jungen und viele andere Menschen beruhigen. „Es geht ihm wirklich gut, ehrlich !“

 

Danke Joachim für das schöne Foto !
Danke Joachim für das schöne Foto !

 

Auch für mein Mitstreiter Jan, der mit seinen Bildern vor Ort viele begeistert hat, war fast andächtig und sehr bewegt, als er ihn mal halten durfte. 

 

 

Ja mein kleiner Freund ist etwas Besonderes für mich. Das er auch für viele andere das geworden ist, war eine tolle Erfahrung. Wir beide werden wohl noch viele fotografische Abenteuer erleben, die wir euch dann hier präsentieren werden.

 

Solle jemand an einem der zwei "bärigen Bildern" Interesse haben, den verweise ich gerne auf meine Verkaufsseite: https://www.detailbilder.de/bilder-m-einer-ausstellung/  Kurze Info noch: Alle Werke sind Einzelstücke!

 

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Bitte melde dich ! oder „Bevor das Herbstlaub die Angelegenheit verdeckt !“

So, die Ausstellung ist rum. Alles hat geklappt und nun ist doch noch etwas „Nacharbeit“, welche ich gerne erledigen möchte. Einige von euch habe es möglich gemacht das ich im Vorfeld der Ausstellung die Bilder produzieren konnte. 

 

Viele von euch haben sogar klar zum Ausdruck gebracht, dass sie keine Gegenleistung dafür erwarten. Die wenigen die gerne ein kleines Andenken von mir haben möchten, die bitte ich, sich bei mir zu melden. Habe etwas die Übersicht verloren bei den ganzen Vorbereitungen usw.. Aber ich möchte keinen vergessen! Also, wer also noch etwas bekommt von mir wegen dem Crowdfunding, bitte melde dich! 

 

Am besten per Mail: holger@detailbilder.de 

 

Oder schickt mir über Twitter/Facebook/G+ eine Nachricht. 

 

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Es ist vollbracht! Die erste Ausstellung liegt hinter mir und neue Ideen schwirren in meinem Kopf.

Es ist geschafft. Am vergangenen Wochenende habe ich zum erste Mal an einer Ausstellung teilgenommen. Monate der Vorbereitungen lagen hinter uns. Alles fing damit an, dass der Künstler Jan Alvarez mich im Frühjahr angesprochen hat, ob ich mir vorstellen könnte, als Ergänzung zu seinen Kunstwerken bei einer Ausstellung mitzumachen. Heute sitze ich hier am Rechner und lasse es gerade ein wenig Revue passieren und kann es immer noch nicht glauben. Ich habe es durchgezogen, trotz widriger Umstände. Vor einigen Wochen war es sogar so weit, dass ich alles hinschmeissen wollte. Doch Jan hatte mich mit den richtigen Worten wieder auf den Boden der Tatsachen geholt und ich konnte mein altes Verhaltensmuster ablegen.

 

Aufbau: Wir sind am vergangenen Mittwoch gegen 9 Uhr in der Sternenberghalle in Friesenheim aufgetaucht, um unsere Bilder für die kommende Ausstellung zu montieren. Wer meint das geht ja „Ruck-Zuck“, dem kann ich etwas anderes erzählen. Wenn wir nicht die tatkräftige Unterstützung vom Hallenwart und seinem Mitarbeiter gehabt hätten, wären wir wohl erst Nachts nach Hause gekommen. Trotzdem dauerte es trotz der Unterstützung zig Stunden! Es mussten noch Stellwände montiert werden, wir hatten Anfangs die falschen Nägel für die Befestigung an diesen Stellwänden usw.. Es zog sich hin.

 

Die leere Basis für unsere Ausstellung
Die leere Basis für unsere Ausstellung
Jan hält die Stellung, ääähhhh die Stellwand meinte ich. :-)
Jan hält die Stellung, ääähhhh die Stellwand meinte ich. :-)
Jetzt steht/hängt alles an seinem Platz und es kann los gehen.
Jetzt steht/hängt alles an seinem Platz und es kann los gehen.

 

Am vergangenen Freitag gegen 20 Uhr war es dann soweit. Stop! Ich hatte noch eine Staffelei nachmittags besorgt für ein großes Bild, was nicht fehlen durfte. Wir waren also um 19 Uhr vor Ort und ich konnte noch dieses Bild aufbauen. Nun aber weiter. Der Bürgermeister Erik Weide aus Friesenheim eröffnete die Vernissage. Nun stand ich da, vor über hundert interessierten Menschen aus dem Ort und der Region. Nein, wohlgefühlt habe ich mich sicher nicht. Aber das gehörte nun mal dazu. Danach sprach noch der Laudator Simon Sommer, der Jan und mich vorstellte. Der Schweiß lief, das Poloshirt versuchte diesen aufzunehmen was zu 90% gelang. Dann endlich spielte die Band! Und die Menschen verteilten sich um die Kunstwerke in Augenschein zu nehmen. Das erste Mal durchatmen!

 

Ja wir hatten eine Live-Band vor Ort! „Out of the Box“ spielten und begleiteten mit ihrer Musik einen Großteil der Vernissage. Schaut mal auf ihrer Webseite vorbei, da findet ihr mehr Infos über sie. Es lohnt sich! https://blackforestfolk.jimdo.com/

 

Out of the Box
Out of the Box

 

Nachdem ich mein verschwitztes Oberteil gewechselt hatte (Dank an meine Frau, die dieses geholt hatte!), mischte ich mich unter die Menge. Ich begann die ersten Gespräche und langsam legte sich die Nervosität. Fragen zu den Bilder wurden gestellt und ich versuchte halt diese so gut wie möglich zu beantworten. Familie und Freunde waren gekommen und stärkten meinen Rücken. Die Zeit verging wie im Flug. Gegen 23 Uhr war dann die Vernissage vorbei und ich fuhr heim. Viele Gedanken kreisten im Kopf rum, so das ich erst früh am Morgen in den wohlverdienten Schlaf fiel.

 

 

Doch lange ausruhen war nicht drin. Am Samstag wurde die Ausstellung gegen 13 Uhr wieder eröffnet. Gegenüber der Vernissage, wo auf einmal so viele Menschen waren, verteilten sich die Besucher über den Tag. Aber zu keinem Zeitpunkt war gar nichts los. Ganz besonders möchte ich hervorheben: Dimo und Joachim, zwei Fotofreunde aus dem Photologen Campus auf Facebook, haben mich besucht. Was daran besonderes war? Joachim kam aus Leonberg angereist und Dimo sogar aus München. Das Menschen bis zu ca. 400 Kilometer (one way) auf sich genommen haben nur um mich und die Ausstellung zu besuchen, war ein aussergewöhnlicher Moment in meinem Leben. Danke Jungs für euren Besuch. Er hat sich nachhaltig positiv in meine Gehirn gebrannt. Sie blieben bis zum Schluss! Einfach genial!!! Gegen 18 Uhr war dann das Ende dieses Ausstellungstages gekommen. Als ich dann um kurz nach 18 Uhr heim gekommen war, glühten die Füsse noch mehr als am Vortag und der Kopf war wieder voll, voll von dem gerade Erlebten.

 

Vielen Dank Dimo und Joachim für den Besuch !!! Bis zu 400 km "one way" habt ihr auf euch genommen! Respekt und Dankbarkeit!
Vielen Dank Dimo und Joachim für den Besuch !!! Bis zu 400 km "one way" habt ihr auf euch genommen! Respekt und Dankbarkeit!

 

Die Nacht war wieder kurz und am Sonntag wurde die Tür für die Interessierten dann schon um 11 Uhr aufgesperrt. Gegenüber Samstag waren an diesem Tag noch mal deutlich mehr Menschen vor Ort. Wieder viele Gespräche und Auskünfte. Teilweise Menschen getroffen, die ich fast 20 Jahre nicht mehr gesehen hatte, obwohl wir im selben Ort wohnen. Gegen 18 Uhr war dann alles vorbei. Wobei wir noch meine Bilder im Anschluss abgehangen und in mein Auto verstaut haben. Hoch in die Wohnung habe ich sie erst am nächsten Morgen gebracht. Ich war einfach zu platt. Am Montag früh trafen sich Jan und ich um noch seine Bilder zu verstauen und sie zu seiner Wohnung zu bringen. Danach habe wir uns noch mal zusammen gesetzt und haben uns gegenseitig ein Feedback zu dieser Ausstellung gegeben. 

 

Ein letzter Blick nach dem Abbau auf die Räumlichkeit, in der wir 3 Tage lang zu Gast waren.
Ein letzter Blick nach dem Abbau auf die Räumlichkeit, in der wir 3 Tage lang zu Gast waren.

 

Nachtrag 1:

 

Rein vom finanziellen Standpunkt hat es sich sicher nicht gelohnt. Ein Bild konnte ich verkaufen. Ob ich deswegen enttäuscht bin? Nö! Ich hatte hier zum ersten Mal die Möglichkeit an einer Ausstellung teilzunehmen und das ich von Anfang bis Ende durchgehalten habe, das macht mich sehr froh und sehr dankbar!

 

Nachtrag 2:

 

Die Presse. Ein Thema für sich. Ich hatte diverse Interviews im Vorfeld und wenn ich mir die später veröffentlichten Berichte durchlas, war es doch manchmal verwunderlich was dort stand. Auf der einen Seite stand etwas davon das ich nur Schwarz-Weiß-Bilder zeigen würde. Ein anderes Mal wurde geschrieben das meine Werke auch auf Holz gedruckt werden.Vielleicht sollten die freien Mitarbeiter der jeweiligen Printmedien das Smartphone als Aufnahmequelle nutzen um nicht hinterher vor den Stichpunkten zu sitzen und den Zusammenhang verlieren. Aber das hat wohl keiner der Besucher bemerkt, was auch gut war. Insgesamt waren aber die Presseberichte gut. Dafür danke ich auch! Mit Danksagung geht es nun auch weiter.

 

Danksagung:

 

Als erstes möchte ich mich bei Jan Alvarez bedanken. Ohne seine Frage ob ich bei der Ausstellung mitmachen würde, wäre nichts geschehen. Auch seine offene Ehrlichkeit mir gegenüber, hat mich weiter vorwärts gebracht.

 

Dank geht auch an die Gemeinde Friesenheim die uns die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt haben.

 

Dann wäre noch die ganzen Teilnehmer des Crowdfunding. Ohne eure finanzielle Unterstützung wäre es mir auch nicht möglich gewesen, die jeweiligen Werke in dieser Größe zu präsentieren. Danke!

 

Danke an meine Freunde und Familie, die mir immer wieder positives Feedback gegeben haben und mich mental unterstützten.

 

Großen Dank auch an den Photologen-Campus! Ihr wart mir immer wieder eine Quelle des Mutes und der Bestätigung. Großen Dank an Joachim und Dimo für euren Besuch!

 

Danke an alle anderen die mich auf irgendeiner Art und Weise unterstützt haben.

 

Fazit:

 

Neben der Werken die wir ausgestellt haben, steckt sicher genau so viel Arbeit und Herzblut in die Vorbereitung einer solchen Veranstaltung. Doch auch heute noch sage ich klar, ich würde es wieder tun! Diese Erfahrungen haben mich persönlich deutlich weiter gebracht und ich bin zum ersten Mal wirklich richtig stolz auf mich! Das kann mir keiner nehmen! Danke! Zwei bis drei neue Projekte schwirren gerade in meinem Kopf, es bleibt also spannend! 

 

Links:

 

Jan Gines Alvarez: https://www.art-by-alvarez.com/

 

Out of the Box: https://blackforestfolk.jimdo.com/

 

Gemeinde Friesenheim: https://www.friesenheim.de/

 

Photologen-Campus (Facebook): https://www.facebook.com/groups/217812768742985/ 

 

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Gestempelt, signiert und die Presse war auch schon da!

Countdown für die erste Vernissage/Ausstellung, an der ich teilnehme, läuft! In ca. 1,5 Wochen ist es dann soweit! 

 

Mir wurde gestern die Frage gestellt, ob ich denn nervös, oder aufgeregt sei. Irgendwie nicht so wirklich. Liegt vielleicht auch daran, das noch einige Dinge erledigt werden müssen. Gestern habe ich z.B. alle meine Werke gestempelt. Jedes Werk bekommt diesen einzigartigen Stempel mit meinem Logo. Darunter dann die Jahreszahl in der dieses Werk geschaffen wurde und daneben noch meine Unterschrift. Jedes dieses Werke wird ein Einzelstück sein!

 

 

Gestern wurde auch der erste größerer Artikel über mich und die Ausstellung in der örtlichen Zeitung veröffentlicht. Kleiner Fehler darin: Ich werde nicht nur Schwarz-Weiss-Werke zeigen und meine Schwiegertochter meinte, dass der Name Dankelmann zu häufig genannt wurde. Aber das wäre Jammern auf verdammt hohem Niveau. Freue mich vielmehr darüber, auch ausserhalb vom Internet bekannter zu werden. 

 

 

Heute werden noch die Befestigungen an den einzelnen Werken angebracht, damit man diese auch gut aufhängen kann. Wie ihr seht, bin ich ein viel beschäftigter Künstler und habe keine Zeit um nervös, oder aufgeregt zu sein. Ich schätze das kommt dann nächste Woche. 

 

Am Mittwoch nächste Woche werden Jan Alvarez und ich, unsere Werke dann aufhängen. Donnerstag ist Begehungstermin mit der Gemeinde Friesenheim. Ich glaube der Bürgermeister kommt auch. Freitag dann um 20 Uhr die Vernissage und Samstag, wie auch Sonntag, die Ausstellung. Während dieser werde ich natürlich die ganze Zeit vor Ort sein. Vielleicht sieht man sich ja. Sprecht mich ruhig an. Ich freue mich über jeden Besuch.

 

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Die erste Ausstellung: Aktueller Zwischenstand.

Nach dem Start vom eigenen Crowdfunding und dem heutigen Tag ist viel passiert. Ich möchte euch nochmals danken für eure Unterstützung! Ohne euch wäre dieses nicht möglich gewesen!

 

Nun aber zum aktuellen Stand.

 

Nachdem die finanziellen Mittel bereit standen, konnte ich alle Bilder fertigen lassen. Einige Werke sind noch nicht komplett fertig, da sie mit anderen Dingen/Materialien noch verbunden werden. Gestern habe ich noch passende Schrauben besorgt, Ich habe mir zwischenzeitlich auch einen Stempel fertigen lassen, denn jedes Werk bekommt einen Stempel sowie meine Unterschrift. Alle sind Einzelstücke und werden so nie wieder reproduziert werden.

  

Ausserdem haben wir auch die Werbetrommel kräftig gerührt. Im Klartext heißt das, über mehrere Tage viele Flyer verteilt, dazu noch ein persönliches Plakat erstellen lassen und auch dieses hier in der Umgebung verteilt. Dazu kam auch schon ein erstes Interview von der Lahrer Zeitung über uns. 

 

 

Wie geht es nun weiter?

 

Es werden noch weitere Interviews folgen mit der Badischen Zeitung und dem Stadtanzeiger. Ich muss noch die Aufhängung an den einzelnen Werken befestigen und alle Werke stempeln/signieren. Am Mittwoch vor der Vernissage werden wir die Werke in der Sternenberghalle aufhängen. Donnerstag wird es noch eine gemeinsame Begehung mit den Verantwortlichen der Gemeinde geben. Und am Freitag um 20 Uhr geht es dann los.

 

Da es ja jetzt diese neue Datenschutz-Grundverordnung gibt werde ich erst mal nur Bilder ohne Personen von der Ausstellung posten. Vielleicht gelingen mir einige Bilder während der Ausstellung, in dem ich die Besucher beim Betrachten der Werke von hinten fotografieren kann.

 

Auf jeden Fall beliebt es weiter sehr spannend. Mit wem von euch kann ich während der Ausstellung eigentlich rechnen? Würde mich über den einen, oder anderen realen Besuch aus der digitalen Welt freuen. 

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Der Startschuss für meine „Weiße Episode“ ist gefallen !

Der nicht gehörte Schuss !
Der nicht gehörte Schuss !

 

Ich habe mir zur Aufgabe gemacht in der nächsten Zeit einige Werke zu erstellen, in denen die Farbe Weiß maßgeblich zu sehen ist. Ich finde es sehr interessant wenn man Dinge teilweise, nur noch schemenhaft, oder schwach erkennen kann. Was haltet ihr davon? 

 

Hier nun die ersten Werke, weitere werden folgen:

 

Das himmlische Karussel
Das himmlische Karussel
Lautlos im Wind
Lautlos im Wind
Fernweh
Fernweh
Dürre, Sommer 2018
Dürre, Sommer 2018
Blick vom Ufer in die Unendlichkeit
Blick vom Ufer in die Unendlichkeit
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Es ist nur ein alter Dachboden, aber …

... für mich eine der wichtigsten fotografischen Locations die ich bisher genutzt habe! Dort sind im Laufe meiner fotografischen Arbeit einige, für mich wichtige, Werke entstanden. 

 

Nun habe ich mir gedacht, ich zeige euch ein paar dieser Arbeiten und bin gespannt was ihr davon haltet. Dieser Beitrag wird immer wieder neue Bilder bekommen, also es lohnt sich zwischendurch mal wieder vorbei zu schauen. Los geht’s:

 

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Erst flickr, jetzt 500px ! Meine Gründe für den Ausstieg!

Die ganz einfache Antwort lautet. Beide Plattformen bringen mich nicht wirklich weiter. Es ist nett wenn man ein Lob dort für seine Arbeit bekommt, aber mehr ist es nie geworden. Habe also keinen „Nutzen“ für mich ausser den, dass meine fotografische Seele ein paar Streicheleinheiten bekommt. Ganz ehrlich auf einen Kommentar wie „nice shot“ oder so, kann ich zwischenzeitlich gut und gern verzichten. Ausserdem „verschwindet“ das hochgeladenen Bild, mehr oder weniger, nach ca. 24 Stunden im Datennirvana der dortigen Server. Doch ich will mehr!

 

Meine Fotografie ist ein großer Teil meines Lebens geworden und ich versuche darauf zu achten, dass es mir halt gut geht. Lange habe ich danach gejagt Anerkennung auf diesen Plattformen zu bekommen. Gerade bei 500px aktualisierte ich immer wieder die Seite um zu sehen, wie viele mein Kunstwerk für gut befinden.

 

 

Ich glaube einfach, dass dies jetzt ein weiterer Schritt ist, den ich gehen muss. Ich weiß das ich gute Bilder machen kann, aber auch weniger Gute. Um das zu erkennen benötige ich zwischenzeitlich weder flickr, noch 500px. Sicher haben diese Foto-Plattformen ihre Daseinsberechtigung und ich will sie auch gar nicht schlecht reden. Aber für mich habe ich erkennen dürfen, dass sie mir persönlich nichts bringen. Deswegen der heutige Ausstieg bei 500px.

 

Das ist meine Meinung, wie steht ihr dazu ?

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Meine erste Ausstellung und ich brauche eure Hilfe !

Wie einige wissen, habe ich im September die Möglichkeit an einer Ausstellung teilzunehmen. Doch wenn ich ehrlich bin, stehe ich gerade vor einem für mich unlösbaren Problem. Um die einzelnen Kunstwerke zu produzieren, muss ich in Vorleistung gehen. Im Klartext, die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 1.000 Euro . Mit meiner Erwerbsminderungsrente komme ich sehr schnell an die Grenze meiner Möglichkeiten. Um trotzdem diesen, meinen Traum zu leben, habe ich nun folgenden Plan:

 

Ich starte mein eigenes Crowdfunding hier ! 

 

Im Klartext bekommt ihr die Möglichkeit, meinen erste Ausstellung finanziell zu unterstützen. Damit diese Unterstützung für euch auch interessanter wird, werden verschiedene Bilder als Gegenleistung für euch angeboten. So schaut das Ganze aus:

 

Für 5 Euro Unterstützung bekommt ihr ein signiertes Foto im Postkartenformat. 

 

Für 20 Euro Unterstützung bekommt ihr ein signiertes Poster.

 

Für 50 Euro bekommt ihr ein signiertes Bild im Format 20x30 cm auf Alu Dibond gedruckt.

 

Für 100 Euro, oder mehr, könnt ihr das Bild selber bestimmen, welches dann auf Alu Dibond gedruckt wird. Natürlich auch Handsigniert und auf Wunsch auch gerne mit einer Widmung versehen!  

 

Auch wenn der Betrag nicht erreicht wird, bekommt natürlich jeder der diese Aktion finanziell fördert, sein Bild als kleines Dankeschön zugesendet. Das ist 100%ig sicher!

 

Wer mich zu 100% unterstützen möchte kann mir ja kurz Bescheid geben, wenn er/sie kein Bild von mir möchte. Danke!

 

Um mich zu unterstützen könnt ihr am besten das über PayPal machen.

 

Die PayPal Adresse lautet asteride@gmx.net . 

 

Bitte dabei den Hashtag #detailbilder verwenden, um sicher zu gehen das eure Unterstützung auch richtig eingeordnet wird.

 

Wer kein PayPal besitzt, der kann auch mich per Überweisung unterstützen. Bitte hierzu eine Mail an holger@detailbilder.de senden. Ich gebe euch dann meine Kontodaten, diese möchte ich nicht hier öffentlich preisgeben.

 

Diese Aktion endet am: 31.09.2018 

 

Ich werde versuchen euch eine täglichen News zum Kontostand zu geben!

 

Sollte der Fall eintreten das der Betrag von 1.000 Euro überschritten wird, werde ich diesen Mehrbetrag für weitere fotokünstlerische Arbeiten verwenden wie z,B. das Erstellen von weiteren Fotokunstwerken, oder die Erhaltung dieser Webseite, wie auch Kosten für Software (Adobe Photoshop/Lightroom usw.).

 

Aktueller Kontostand 19.07.2018 : 1.080,00 Euro.  Es ist geschafft und es geht sogar weiter !!  Ich bin sooo Dankbar !!!! 

 

Wer mich nicht finanziell unterstützen kann, der hat die Möglichkeit dieses Crowdfunding durch das Teilen von diesem Beitrag in den Sozialen Netzwerken zu fördern. 

 

Nun bin ich gespannt wie es weiter geht. Ich lege es in eure Hände.

 

Die Ausstellung findet an der diesjährigen NOVA in 77948 Friesenheim vom 15.09. - 16.09.2018 in der Sternenberghalle statt.

 

Hier noch die Bilder die ich als kleines Dankeschön für eure Unterstützung anbiete:

 

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"Ich zieh mein Ding durch !"

Regeln, Workshops, Inspiration durch Fotobücher usw.. Alles Dinge die ich gar nicht nutze. Ich ziehe mein persönliches Ding durch. Fotografisch wie auch manchmal texttechnisch. Ich bin ein echter Solokünstler der nur das macht, was ihn persönlich wirklich anspricht. 

Damit will ich nicht sagen das die oben genannten Dinge unwichtig sind. Sie sind nur nicht wichtig für mich. Ich fotografiere das was mich anspricht und bewegt. Ich brauche dazu keine Inspiration. Klingt etwas überheblich, ist aber so nicht gemeint.

 

 

Auch mein persönlicher Minimalismus in puncto Kamera-Equipment kommt mir dabei sehr entgegen. Eine Kamera, ein Objektiv, ein Stativ und zwei Filter sind für mich und meine Art der Fotografie völlig ausreichend. Möchte mich nicht mit zu viel Hardware beschäftigen. Weniger ist in diesem Falle echt mehr für mich.

 

Im Bereich Bildbearbeitung greife ich gerne auf diverse Programme zurück. Bei manchen Fotografen verschrien, nutze ich gerne Vorlagen (Presets usw.). Insgesamt habe ich ca. ein halbes Dutzend Bearbeitungsprogramme, die ich hier vor Ort nutze. Manchmal kombiniere ich nur zwei davon, ein anderes Mal sind es vier oder fünf. Zum Abschluss jeder Bearbeitung verwende ich dann Lightroom CC für den letzten Feinschliff. Grundlegend brauche ich selten mehr als 30 Minuten von der RAW-Datei bis zum fertigen Bild.  

 

Warum ich das Ganze hier so aufschreibe? Mir war einfach danach. Ich mache auch aus meiner Vorgehensweise keine Regel für andere Fotografen. Ich ziehe halt nur mein Ding durch und finde es gut so.

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Gedanken zu Trost und Hoffnung

Rund um meinen Heimatort gibt es viele Reben. Ein romantisches Weinanbaugebiet im Herzen der Ortenau. Der Lohn der Arbeit der Winzer aus der Umgebung sieht man auf diesen fotokünstlerischen Bild von mir. Denke gerade daran, das man sich so viel Mühe gibt, alles richtig macht und man trotzdem keinen Erfolg haben kann. Wenn das Wetter nicht passt, kann alle diese Mühe vergebens sein. 

 

 

Ein  Sinnbild für das Leben. Wir können noch so viel planen, noch so viel vorbereiten. Es gibt immer wieder Situationen, wo unser ganzen Bemühen plötzlich nichtig wird. Diese Rückschläge sind es, die mich persönlich immer mal wieder an meine Grenzen bringen. Dann wieder aufzustehen, ist für mich die Kunst des Lebens. Aber ich weiß durch meinen persönlichen Glauben das ich gerade auch in diesen dunklen Zeiten, nicht alleine bin. Das gibt mir Trost und Hoffnung.

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Viele Wege führen nach … Friesenheim

Habe mir mal die Mühe gemacht und versucht alle Ortseingangsschilder von meinem Heimatort Friesenheim zu fotografieren. Bin dabei auf insgesamt sieben Stück gestoßen.  Eigentlich habe ich  mit weniger gerechnet. Gleichzeitig bin ich mir auch nicht sicher, ob ich alle erwischt habe. Solltet ihr also noch eines kennen, das ich vergessen habe, ein kurzer Hinweis im Kommentarbereich reicht.

 

 

Die spezielle Art der Bildbearbeitung die ich hier verwendet habe, gefällt mir persönlich sehr gut. Für mich ist das Minimalistische aussagekräftig genug.  

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Eine monochrome Zusammenfassung der letzten Wochen !

Hier findet ihr einen kleinen Querschnitt meiner monochromen Arbeiten der letzten Wochen. Welches gefällt euch, welches vielleicht gar nicht? Schreibt es mir. Ich bin gespannt.

 

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Die Zwei und neue Perspektiven

Derzeit laufen wieder einige Ideen in meinem Kopf herum. Eine davon wäre Kurzgeschichten zu schreiben, in denen mein kleiner Freund die Hauptrolle spielen würde. Wie gesagt, erst mal nur eine Idee. Wenn das nicht fruchtet wäre eine richtige Fotoserie mit meinem kleinen Freund eine weitere Möglichkeit. Diesbezüglich muss ich mir aber noch einen Plan erstellen wo und wie der Kleine auftauchen soll, also im Kontext mit dem jeweiligen Ort. Vielleicht läuft auch beides parallel miteinander.

 

 

Dann liegen noch andere Dinge an. Ich darf einen örtlichen Künstler im Mai begleiten, eine Ausstellung auf der Landesgartenschau in Lahr aufzubauen und zu präsentieren. Wird sicher interessant. Grundlegen bin ich, bzw. sind wir immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Fotografisch wie auch menschlich.

 

Bin nun  gespannt wie es denn weiter geht und was ich wirklich umsetzen kann. Eine Zeit liegt vor mir, die spannend, aber auch belastend sein kann. Wir werden sehen was am Ende davon übrig bleibt.

 

In diesem Sinne, bleibt mir/uns gewogen. 

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Ein Sieg, der sich nicht so anfühlt.

Gestern war ich an „meinem“ See. Ein paar Fotos habe ich zwar geschossen, aber eigentlich saß ich nur rum. Gedanken kamen und gingen wieder. Die Natur war im Frühlingsmodus. Doch dafür habe ich kaum ein Auge gehabt. Die Fotos die dort entstanden sind, waren eher zufällig, als geplant.

 

Das Foto hier mit meinem kleinen Freund, beschreibt eigentlich ganz gut die Situation. Wie er, bin ich aus meinem dunklen Loch hervor gekommen, um einen Blick zu riskieren, was da draussen in der Welt so los ist. Wie er, bin ich, obwohl es mir nicht gut ging ,nach draussen gegangen. In die Sonne und in die Natur.

 

 

Nun sass ich da. An einem bekannten Ort, der mir so manche schöne Stunde und noch mehr schöne Fotos beschert hat. Doch irgendwie wollte dieses Mal der Funke nicht überspringen. Sicher, das eine oder andere Foto habe ich geschossen. Aber es fühlte sich so sinnlos an. Ich fühlte eigentlich nichts dabei. Nur eine Routine und keine Freude wie sonst.

 

Kurze Zeit später verließ ich „meinen Ort“ und verkroch ich mich, wie mein Freund, wieder in das dunkle Loch. Zu Hause schaute ich mir die Bilder an und bearbeitete einige. Aber auch da wollte sich noch kein gutes Gefühl einstellen. Selbst jetzt war es eher eine Routine. Freude oder geschweige denn Glück über die eine oder andere gelungene Aufnahme kamen nicht hoch.

 

Selbst heute ist es nicht viel anders. Doch ich habe einen Sieg errungen! Einen Sieg der sich nicht wirklich so anfühlt. Ich bin nämlich raus gegangen! Auch wenn ich nicht wirklich etwas positives gespürt habe bis jetzt, war es ein großer Schritt für mich, in meinem Kampf gegen die Depression. Dieses Mal habe ich gewonnen, da ich nicht in meinem Loch stecken geblieben bin.

 

Vielleicht klappt das ja in der Zukunft öfters und ich darf hoffen, dass es sich eines Tages auch nach einem Sieg anfühlt.

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Gelöst: Wie man aus Fotos, Gemälde und Zeichnungen erstellt.

 

Ich war immer mal wieder auf der Suche nach einem Programm, mit dem man aus einem Foto heraus Zeichnungen und Gemälde erstellen kann. Ja sicher ist das auch mit Photoshop möglich, aber irgendwie sind Photoshop und ich bis jetzt keine Freunde geworden. 

Ausserdem, wenn ich ehrlich bin, ich bin ein Mensch der ziemlich schnell zu einem Ergebnis kommen möchte. Oder anders ausgedrückt, ich bin faul. :-) 

 

Nun wurde ich durch Michael Kalbe auf das Program Topaz Studio aufmerksam gemacht. Derzeit arbeite ich mit der kostenlosen 30-Tage-Version und bin begeistert. Viele Vorlagen die man individuell abändern kann. Sehr einfach im Handling was mich auch sehr gefreut hat.

 

 

Gebe zu, dass ich den letzten Feinschliff dann noch mit Lightroom erledigt habe, aber für mich sind die Ergebnisse stimmig.

 

Hier mal ein paar Beispiele aus den letzten Tagen (drauf klicken, dann werden die Bilder groß):

 

Original

Topaz Studio





Mir ist klar das nicht alle Bilder jedem gefallen, aber das ist nicht grundlegend mein Weg. In diesem Sinne darf natürlich konstruktive Kritik an mich weiter gegeben werden. Ich bin gespannt.

 

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"Ein Abend am See“

Es ist ruhig geworden. Die kommende Nacht kündigt sich an. Noch einmal zeigt sich die Natur in voller Farbenpracht. Hier zu sitzen und sich das leise Farbenspiel anzusehen hat etwas von Meditation.

 

Noch spüre ich nicht die aufkommende Kühle der Nacht. Noch darf ich hier sitzen bleiben und den Abend am See voll genießen. Ich darf die dunklen und stressigen Momente des Tage abgeben und einfach neue Kraft für den kommenden Tag tanken.

 

 

Das Wechselspiel der Farben im Laufe von nur wenigen Minuten ist faszinierend und es raubt einem fast den Atem. Unzählige Variationen zwischen Gelb und Orange, am Rande noch das letzte Blau des Tages. Das Ganze noch mal als Spiegelbild im ruhigen Wasser und eingerahmt von den Bäumen am Ufer.

 

Ich bin sehr dankbar für diesen Abend am See.

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„It's a kind of magic“ … mein Stativkopf: Der Magic Ball Mini

Gestern war es endlich soweit. Mein neuer Stativkopf kam zum Einsatz. Ich hatte ihn zwar schon über eine Woche daheim, aber eine fette Grippe mit Bronchitis hat mich daran gehindert ihn auch mal zu benutzen/testen. Nun konnte ich ihn endlich in der freien Wildbahn ausprobieren.

 

 

Über meinen Freund dem Stativfreak bin ich eigentlich auf ihn aufmerksam geworden. Klare Ansage, es handelt sich hier um keinen klassischen Kugelkopf, sondern um einen Kugelneiger! Mir gefiel das System schon länger, aber erst jetzt war es mir vergönnt, den Kleinsten aus der Serie mir zuzulegen.

 

Und ich bin sowas von zufrieden! Ich könnte euch hier noch alle Daten usw. aufzählen,  oder ein Video drehen von der Handhabung. Aber das ist ja alles schon gemacht worden. Deswegen zeige ich euch hier das Video vom Hersteller Novoflex:

 

 

Warum ich mich für den kleinsten Kopf entschieden habe, liegt für mich klar auf der Hand. Das Gewicht! Denn ich habe nun mal mein Stativ zu 99% am Rucksack mit dabei wenn ich draussen unterwegs bin. Die 330 Gramm vom Mini sind da für mich noch ok. Auch die Tragkraft bis zu 5 Kg sind für mich völlig ausreichend. 

 

Das nächst größere Model der Magic Ball 50 kann zwar bis zu 7 kg tragen, wiegt aber mit 610 Gramm fast doppelt so viel wie der kleine Bruder den ich hier benutze. Sicher, die Möglichkeit den Griff zu wechseln, oder auch die Friktion fehlen an diesem kleinen Modell. Was mich bis jetzt aber nicht gestört hat (was ich nicht habe, vermisse ich auch nicht).

 

Ich freue mich jetzt schon darauf weiter mit diesem kleinen Held zusammen zu arbeiten. Ich bin echt begeistert!

 

Hier noch die Links zu den einzelnen Modellen:

 

Novoflex Magic Ball Mini  

 

Novoflex Magic Ball 50

 

Novoflex Magic-Ball MB

 

 

Diese sind auch über enjoyyourcamera wie auch Amazon erhältlich

 

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Ja, meine Fotos sind bearbeitet und nun ?

Ich werde immer wieder gefragt ob die Bilder (besonders die vom See) von mir bearbeitet worden sind und warum ich diese nicht einfach natürlich lassen kann. Klar kann ich, will ich aber nicht! Ich mag es am Rechner zu sitzen und mit Licht, Farben, Kontraste usw. rumzuspielen. Manche Bilder von mir erscheinen mir danach selber stark übertrieben, besonders wenn ich sie mir am nächsten Tag noch mal ansehe. Aber das genau macht mir Freude und warum sollte ich das nun ändern?

 

 

Ich meine euch, die ihr da draussen die Natur so fotografiert wie sie ist und das als die ehrliche/wahre Fotografie bezeichnet! Ich erfreue mich auch an euren Aufnahmen. Doch für mich selber ist das nun mal nichts. Wäre nett wenn ihr das einfach so stehen lassen könntet. Vielen Dank!  

 

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Sehnsucht nach Meer

Mein Freund der Teddy und ich haben eine Sehnsucht. Einmal wieder ans Meer fahren. Doch wir sind hier nur am Fluss der dort hinführt. Wie schön wäre es, sich einfach auf ihm zum Meer treiben zu lassen. Die Welt an sich vorbei ziehen zu lassen und irgendwann an der Küste anzukommen. 

 

 

Doch heute liegen wieder einige Termine an, die abgearbeitet werden müssen. So bleibt uns beiden nur die gemeinsame Sehnsucht nach dem Meer.

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Fotografisches Equipment: Weniger ist mehr !?

So hat sich mein fotografisches Equipment reduziert: Ich hatte vor meiner Olympus OM-D E-M5 Mark II eine Canon 650 D. Angeleitet von teilweise anderen, professionellen, Fotografen, erwarb ich mir diverse Objektive. Zu 99% waren es Festbrennweiten die man haben „muss“. So lautete der Tenor in diesen fotografischen Kreisen. Da ich noch relativ frisch in der Materie unterwegs war, wurden also diverse Gläser gekauft. 

 

Doch für mich wurde es immer schwerer, das ganze Glas immer mitzuschleppen. Ausserdem bin ich eigentlich nicht der Typ der andauernd das Objektiv wechselt, wenn er was fotografieren will (bin faul). So kam ich zum Schluss, dass ich mich reduzieren wollte. Kurz: Das derzeitige Equipment besteht bei mir aus der oben genannten Olympus OM-D E-M5 Mark II plus dem Olympus 12-40mm F2.8 Pro, fertig …. ok, ich gebe zu, zwei Filter liegen noch mit im Rucksack.

 

 

Mir ist durchaus klar das ich nur von mir und meiner Art der Fotografie ausgehen kann. Aber mich würde es trotzdem interessieren, wie ihr zu diesem Thema steht.

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Fotodiebstahl im Internet: Es kotzt mich nur noch an !

Ich hatte ja schon von einiger Zeit über den Diebstahl einiger meiner Fotos im Internet geschrieben (Teil 1 , Teil 2). Zwischenzeitlich fühle ich mich nur noch hilflos ausgeliefert. Damit es etwas klarer verständlich wird möchte ich das Ganze noch mal näher schildern.

 

Erst einmal zeige ich euch hier das Foto was am meisten gestohlen wurde und woanders unter Nichtnennung meines Namens verbreitet wird:

 

 

Wenn ich dieses Foto in der Google Bildersuche eingebe, werden mir knapp 20 Seiten(!) mit Links zu diesem Bild ausgespuckt und das Ganze unter 2 Sekunden !  Ich finde es bei diversen Portalen wieder, die unter anderem mein Bild als kostenlosen Download anbieten. Wie oft es schon dort runter geladen wurde, es geht wohl in Richtung hunderttausendfach. Dann gibt es noch diverse YouTube-Videos in denen mein Foto als Dauerbild dient für diverse musikalische Stücke.  Ausserdem noch weitere Webseiten in denen mein Foto in einem ganz anderen Zusammenhang, wie von mir gedacht, gezeigt wird. 

 

Um der ganzen Sache Herr zu werden habe ich verschiedenen Unternehmen eingeschaltet, die auf der einen Seite meine Fotos überwachen und bei Handlungsbedarf mir dieses auch melden. Neben Copytrack und Plaghunter habe ich mich auch bei Lapixa angemeldet. In extrem kurzer Zeit wurden noch weitere Diebstahlfälle entdeckt.

 

Doch nun kommt der Haken, bzw. mehrere Haken an der Sache. Erst einmal werden nur Fälle weiter verfolgt, in denen eindeutig klar ist, dass mein Foto gewerblich genutzt wird. Dann sollte der Dieb mit seiner Webseite, wenn möglich, seinen Sitz auch in Deutschland haben. Dann könnte man vielleicht tätig werden. Dieses trifft mehr oder weniger für all die oben genannten Plattformen zu. Wenn also mein Foto auf irgendeiner Webseite kostenlos zum Download angeboten wird, oder der Betreiber noch dazu im Ausland sitzt, keine Chance! Viel der Fotodiebe sind aus dem Osteuropäischen Raum (Polen sehr stark vertreten, aber auch Russland wäre da zu nennen). Anderweitig finden sich diverse Webseitenbetreiber im Nahen Osten.

 

Nun bin ich noch einen Schritt weiter gegangen und habe einen Anwalt für Urheberrecht eingeschaltet. Leider hat auch er mir das Gleiche gesagt, was ich schon von den anderen Unternehmen gehört habe. Klar ausgedrückt, ich muss es hinnehmen das meine Fotos anderweitig und ohne meine Zustimmung genutzt und sogar zum Download angeboten werden.

 

Wer nun meint das ich doch froh sein sollte das so viele Menschen mein Foto so toll finden, sorry Leute, das bin ich nicht! Das wäre ich, wenn diese wenigstens mich als Fotografen erwähnen würden, aber nicht mal das geschieht. Es geht hier nicht darum eine Klage gleich einzureichen, sondern einfach das wenigstens ich als Fotograf/Urheber genannt werde. Ich werde meines Eigentums beraubt und kann nichts dagegen unternehmen, sondern nur untätig zuschauen.

 

Es kotzt mich einfach nur an und ich fühle mich hilflos ausgeliefert !

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Das erste Mal ...

… in diesem Jahr, war ich mal wieder an „meinem“ kleinen Ort der Entspannung. Stativ auf den Koffer an meiner alten Simson verzurrt. Kamera und einen Liter Wasser zum Trinken im Rucksack und ab dafür. Wobei, weit ist es echt nicht bis zum kleinen Anglersee/teich. Gemütlich gefahren, war ich nach ca. 10 Minuten dort. Lag daran, das die eine Ampel auf Rot stand, als ich an die Kreuzung kam. Ansonsten wäre ich schneller da gewesen.

 

Wobei ich ja versuche den Begriff „Entschleunigung“ auch zu leben. Deswegen war es mir eigentlich egal wie schnell ich am See bin, oder auch nicht. Angekommen und nen richtigen „Parkplatz“ suchen. Dann erst mal ein Foto von meinem coolen Moped machen. Alt, aber funktioniert ! 

 

 

Hab mich dann dort am See auf eine Bank gesetzt und erst mal die Szene, die sich mir bot, auf mich wirken lassen. Der Himmel war Grau und nur selten sah man Konturen von Wolken. Ein leichter Wind strich über den See. Durch den vielen Regen in letzter Zeit war der Wasserspiegel deutlich angestiegen. Farben waren kaum zu erkennen. So machte ich mich nun auf, diese Szene fotografisch festzuhalten. Das Ergebnis seht ihr hier: 

 

 

Heute regnet es wieder den ganzen Tag. Morgen soll das Wetter wieder trockener werden. Vielleicht fahre ich noch mal hin um das eine oder andere Foto zu machen. Die Saison 2018 hat für mich jetzt richtig begonnen!

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Wieder aufgetaucht !

Hatte mich von der aktiven Fotografie einige Zeit zurück gezogen. Aber nicht nur ich. Mein kleiner Freund, den ich mehr oder weniger immer dabei habe, war auch plötzlich verschwunden. Heute hatte ich nun eine Idee für ein Foto das ich gerne umsetzen wollte. Mein erstes Foto 2018! So ging ich auf die Suche nach dem kleinen Kerl. Es hat einige Zeit gedauert bis ich ihn gefunden habe. 

 

Er hatte sich in sein Winterquartier zurück gezogen. Auf meine Frage ob er wach sei, kam er mit verschlafenden Augen hervor und fragte mich als erstes, ob es denn schon Frühling sei. Ich verneinte das, bat ihn aber trotzdem raus zu kommen. 

 

 

Nur sehr zögerlich kam er dann raus und kroch sofort in die warme Tasche meiner Winterjacke. Er bat mich noch darum ihn nur dann zu wecken, wenn es wirklich nötig wäre. Ich versprach ihm das natürlich. So geht es auch dieses Jahr weiter mit meinem kleinen Freund. Es bleibt spannend.

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Was man nicht sieht !

Von aussen scheint es ein wunderbares Haus zu sein. Alles ist so schön gemacht und auch der kleine Vorgarten schaut nett aus. Wer darin lebt, dem muss es gut gehen. Doch wie schaut die Wirklichkeit aus? 

 

Wie oft sehen wir etwas und bilden uns eine Meinung? Doch oft sehen wir die Wahrheit nicht, oder wollen sie nicht sehen. Der Zeitgeist treibt uns weiter und es bleibt keine Zeit dafür, sich die Sache mal genauer anzusehen. Zurück bleiben die Einsamkeit und die Leere.

 

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Safety First ! Wenn Unsicherheit zur Sicherheit wird !

Sicherheit! Ein Thema, das uns Menschen das ganze Leben lang begleitet. Und damit meine ich nicht nur die allgemeine Lage zum Thema Terror. Doch was ist hier wirklich 100%ig sicher? Für mich ist das einzig sichere auf dieser Welt der Tod. Da kommt keiner dran vorbei.

 

Ich kann mich gegen diverse Dinge/Möglichkeiten versichern und absichern, klar. Aber das heißt nicht, dass ich diese vermeintliche Absicherung nach einem Schaden auch bekomme. Wir wissen ja wie oft sich Versicherungen sträuben für einen Schade aufzukommen, obwohl man jahrzehntelang brav seine Beiträge gezahlt hat.

 

 

Man ernährt sich gesund, treibt Sport, achtet auf die Gesundheit und dann heißt plötzlich die Diagnose bei einer Kontrolluntersuchung: Krebs! Man strengt sich an bei der Arbeit, macht seinen Job schon seit Jahren sehr gut. Man ist nicht krank und ist bereit mehr zu leisten als erwartet wird. Und plötzlich ist die Firma pleite und der sichere Job ist weg.

 

Eltern versuchen ihre Kinder gut zu erziehen (wie wir es auch versucht haben). Man begleitet sie und ist sich sicher alles Mögliche zu tun, damit sie es in dieser Welt gut haben. Plötzliche Entfremdung, Drogenabhängigkeit, Kriminalität. Viele Möglichkeiten die wir nicht absichern können. Man baut sich ein Haus um im Alter eine sichere Bleibe zu haben. Durch Jobverlust verliert man dieses plötzlich, oder die Kinder streiten sich schon vor dem eigenen Tod um das Erbe.

 

Das Auto ist eines der neusten Modelle. So viele Airbags gab es noch nie, so viele Sicherheit in einem Auto geben einem die vermeintliche Sicherheit, dass einem nichts passieren kann. Als der 30ig Tonner von rechts plötzlich kam, war Schluss mit der Sicherheit. Oder man lebt in einem sicheren Land in dem Frieden herrscht und man ein gutes Leben führen kann. Plötzliche politische Unruhen führen zu Ausnahmezustände und dann zum Krieg!

 

Diese Liste kann ich beliebig weiter führen. Alles was wir hier auf dieser Welt als sicher ansehen, kann sich plötzlich in eine totale Unsicherheit verwandeln. Für mich ist diese Unsicherheit zur Sicherheit geworden. Klingt komisch, ist aber so. Ich verlasse mich nicht darauf das alles was ich geplant habe, auch sicher so geschehen wird. Wenn es klappt gut, wenn es nicht klappt auch gut. Denn dann kann ich viel entspannter mit unsicheren Dingen umgehen. Es ist keine Gleichgültigkeit dem Leben gegenüber, sondern eine innere Einstellung die mir hilft, mit plötzlichen Veränderungen zu leben. Diese Einstellung klappt auch nicht immer, das muss ich ehrlich zugeben. Aber ich arbeite daran. 

 

Neben dem Tod als absolute Sicherheit hier auf der Erde gibt mir mein persönlicher Glaube als Christ oft eine Sicherheit, die mir keine Versicherung geben kann. Selbst wenn die Depression wieder einmal kaltlächelnd zuschlägt spüre ich doch irgendwie, ich bin nicht allein. Nein ich schwebe auf keiner Wolke durch dieses Leben! Habe auch meine Sorgen und Ängste. Aber ich möchte mich nicht von ihnen bestimmen lassen, das ist alles.  

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Als ich von Afrika träumte ...

Die Dämmerung kam schnell. Hier am Äquator dauert der Übergang vom Tag zur Nacht nur kurze Zeit. Das Zelt war schnell aufgebaut. In einem einfachen Klappstuhl sitzend, genoss ich diesen kurzen Wechsel. Während es hier in Deutschland dann in der Natur ruhiger wird, geht es in Afrika erst richtig los. 

 

 

Diverse Geräusche kamen an mein Ohr, von den Primaten die sich auf den Bäumen zur Nachtruhe sammelten. In der Ferne hörte ich einen Löwen in der Savanne  brüllen. Da ging wohl ein Rudel auf die Jagd. Ja,  Löwen jagen auch Nachts. Aber selbst im Steppengrass wurde es auf einmal lebendig. Was sich während der Tageshitze in die schattige Gefilde zurück gezogen hatte, kam jetzt raus. Überall raschelte es.

 

Ich wollte gerade aufstehen, als ich durch ein hupendes Auto von der nahegelegenen Bundesstrasse aus diesem Tagtraum gerissen wurde. Ich war nicht in Afrika, auch wenn der Himmel mir dieses Gefühl gab. Doch Afrika ist gedanklich nicht weit! 

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Mein Glaube, mein Halt !

Freunde sagt mir, ich sollte mich damit zurück halten, so was aufzuschreiben und zu veröffentlichen. Es würde zu sehr polarisieren und ich müsste mit Anfeindungen rechnen. Ich habe lange gezögert aber nun möchte ich es doch riskieren: Ich bin gläubiger Christ und mein Glaube ist mein fester Halt in diesem Leben!

 

 

So, damit ist es raus, so ganz öffentlich. Was passiert nun? Werde ich angefeindet werden wegen meinem Glaube? Immerhin gibt es in der heutigen, doch so aufgeklärten Welt, eine der grössten Christenverfolgung weltweit. Werden Menschen sich nun abwenden von mir? Ich weiß es nicht. Ich werde es sehen, oder auch nicht.

 

Ob ich jetzt eine Diskussion losgetreten habe, kann ich so auch noch nicht einschätzen. Ich vermute eher nicht, dafür erscheint mein Blog mir doch zu klein. Ich habe auch keine Antworten auf alles, warum Gott so, oder so gehandelt hat, oder handelt. Wer das von mir erwartet, den muss ich leider enttäuschen. Was ich habe, ist eine Zuversicht. Diese gibt mir Kraft und auch Trost in Situationen, mit denen ich nicht klar komme, wie z.B. mit meiner Depression. Ich weiß das ich nicht alles alleine schaffen muss. Ich darf Dinge „abgeben“. Meine Glauben zu erklären ist schwer finde ich. Denn es ist eine persönliche Sache zwischen mir und Jesus.  

 

Jesus ist mein Halt und es liegt an mir wie stark und fest ich meine Leine des Lebens an diesem Halt festmache!  

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Meine besten Bienenfotos

Hier findet ihr einige meiner besten Bienenfotos. Für mich sind diese schützenswerten Tiere immer mal wieder ein Objekt meiner fotografischen Begierde. Viel Spass beim Betrachten.

 

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Das erste „Wolkenrätselraten“ auf detailbilder.de

Nachdem ich das unten stehende Foto in den Sozialen Netzwerken gezeigt habe, wurden mir die unterschiedlichsten Erkenntnisse und Sichtweisen über diese Wolkenstruktur erzählt. Ich finde das Thema so interessant, dass ich mir dachte, ich veranstalte mein erstes „Wolkenrätselraten“ hier auf detailbilder.de

 

 

Also was seht ihr nun in diesen Wolken? Tiere, Gesichter, Personen, oder ganz was anderes? Einfach auf das Foto klicken und sich die Wolken im grossen Format ansehen und der Fantasie freien Lauf lassen.

 

Bin jetzt schon auf eure Beiträge gespannt. 

 

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Bilderdiebstahl im Internet. Wie geht es nun weiter?

Ich habe euch ja vor wenigen Tagen von meinem ersten Erfolg zum Thema Bilderdiebstahl im Internet berichtet (Link). Nachdem ich darüber geschrieben habe, war neben positiven Rückmeldungen, auch einige dabei, die dieses als mein „Geschäftsmodel“ bezeichnet haben.

 

Gleich mal vorne weg. Es handelte sich um mein Foto, meine Arbeit und es gibt keinem anderen Menschen das Recht, ohne mich zu kontaktieren, es anderweitig zu nutzen! Basta! Mir zu erzählen ich wäre jetzt Geldgeil geworden und würde mit Kanonen auf Spatzen schiessen, entbehrt jede Form von rechtlicher Wahrnehmung!

 

Nun aber zum eigentlichen Bericht, also wie es nun weiter geht. Ein Teil meiner Fotos taucht verstärkt auf privaten Webseiten, Blogs usw. auf. Dabei hat eines davon eine extreme Beliebtheit erfahren. Es handelt sich um diese Aufnahme:

 

Bei der Google-Bildersuche sind es zwischenzeitlich 17 (!) Seiten wo dieses Foto aufgeführt wird !
Bei der Google-Bildersuche sind es zwischenzeitlich 17 (!) Seiten wo dieses Foto aufgeführt wird !

Dieses Foto taucht fast 600 Mal im Internet auf und zwar illegal! Tendenz steigend! Es handelt dich dabei meist um private Webseiten und Blogs wo es auftaucht. Ausserdem wird dieses, wie auch andere Bilder von mir, auf Webseiten zum kostenlosen Download als Bildschirmhintergrund für den Computer, oder auch das Smartphone angeboten. Sogar bei You Tube kann man das oben dargestellte Bild als Hintergrund für Musikvideos wiederfinden. In keinem der Fälle wurde ich als Fotograf genannt, geschweige denn meine Webseite verlinkt. Ganz ehrlich, das wäre das mindeste was man erwarten kann, oder? Nun leider ist dem nicht so.

 

Nun frage ich mich, muss ich das einfach so hinnehmen in dieser, unserer Zeit? „Es ist halt so!“ „Gewöhn dich dran.“ „Selber schuld wenn du ein Bild im Internet veröffentlichst!“ Befreundete Fotografen, die im Gegensatz zu mir gewerblich angemeldet sind, raten mir dazu einen Anwalt zu nehmen.

 

Erstens kann ich mir so einen Anwalt nicht leisten und zweitens möchte ich nicht wirklich mit Kanonen auf Spatzen schiessen. Ich möchte bloß klare Verhältnisse schaffen. Als erstes würde ich ein gut formuliertes Schreiben aufsetzen. In diesem werde ich die jeweiligen, illegalen Nutzer aufrufen, entweder mich namentlich zu erwähnen, oder das Foto zu löschen. Doch da gerate ich schon an meine ersten Grenze. Da die meisten der Betreiber im Ausland sitzen, müsste ich das Schreiben in Englisch aufsetzen. Da stehe ich mit meinem Uralt-Schulenglisch schon vor einem Problem und per Google-Übersetzung, na ja, ihr wisst selbst das dieses nicht wirklicht taugt für so etwas. Also bin ich auf der Suche nach jemanden der mir mein deutsches Schreiben in grammatikalisch richtigem Englisch übersetzen kann. Wer sich also dazu berufen fühlt, darf sich gerne bei mir melden.

 

Wenn das also fertig ist, werden die jeweiligen Webseiten, Blogs usw. angemailt. Wie es dann weiter geht, werde ich euch nach den ersten Rückmeldungen erzählen. 

 

Also bleibt am Ball. Man liest sich.  

 

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Ein kleiner Erfolg gegen den Bilderdiebstahl im Internet !

Ich habe schon einige Zeit mich mit dem Thema Bilderdiebstahl im Internet beschäftigt. Nun hatte ich einen Fall, bei dem ein Foto von mir in einem Online-Katalog für Bekleidung aufgetaucht ist. Bis dato habe ich mich relativ ruhig verhalten, aber das ging dann doch zu weit.

 

um dieses Foto von mir ging es
um dieses Foto von mir ging es

 

Ich habe mich dann erkundigt wie man sowas regeln kann, ohne gleich bei einem Anwalt in Vorkasse gehen zu müssen. Denn das kann ich mir nicht leisten. Eine normale Rechtsschutzversicherung deckt da auch nichts ab. Nach einigen Erkundungen bin ich auf den Dienst von Photoclaim gestossen. Dort hab ich mich angemeldet und den Fall geschildert. Sie haben dann den Fall angenommen und an fachlich kompetente Anwälte weiter gegeben. Diese haben für mich einen aussergerichtlichen Vergleich erwirkt, bei dem ich sogar einige Hundert Euro erstattet bekam. Die Gegenseite musste zu diesem Vergleich auch noch die Anwaltskosten tragen. Wäre ich ein gewerblich angemeldeter Fotograf, wäre die Vergleichssumme wohl deutlich höher ausgefallen.

 

Gleich vorneweg, nichts ist umsonst, auch dieser Dienst nicht. Bei dem Vergleich behält Photoclaim in der Regel zwischen 35% des Betrages ein, der unter dem Strich erkämpft wurde. Das ist für mich völlig in Ordnung. Da ich null Arbeit hatte und sie alles in die Wege geleitet haben und ich auch immer auf dem Laufenden gehalten wurde.  Ich bin mehr wie zufrieden mit dieser Möglichkeit wenigstens einigen auf die Finger zu hauen, die meinen jedes Bild bei Google stehe zur freien Verfügung.

 

Ein Wermutstropfen ist aber schon zu vermelden. Leider werden von solchen Dienstleistern in der Regel nur solche Fälle angenommen, wo ein Foto gewerblich genutzt wird. Die vielen unerlaubten privaten Nutzungen eines Fotos bleiben da auf der Strecke. Dazu werde ich aber noch einen gesonderten Beitrag schreiben.

 

Fazit: Ich kann Photoclaim sehr empfehlen. Habe mich da als Urheber wahrgenommen gefühlt und die Arbeit die sie mit meinem Fall hatten wurde zu meiner vollsten Zufriedenheit erledigt. 

 

Von mir gibt es auf jeden Fall 5 Sterne von 5 für Photoclaim

 

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Lenovo (Motorola) und Android 7 : Wollt ihr nicht, oder könnt ihr nicht?

Ich habe mir Ende letzten Jahres das Lenovo Moto G 4 Play gekauft. Ein großes Kaufargument war unter anderem, dass ein Update auf Android 7 in den Startlöchern stand. Das war Stand Dezember 2016. Ich wartete also. Es wurde Januar, es wurde Februar, es wurde März. Neben weiteren Ankündigungen, geschah aber nichts. Auch auf Nachfrage via Twitter wurde ich nur vertröstet. Die Entwickler wären mit Hochdruck dabei usw.. 

 

Bild : Lenovo/Motorola
Bild : Lenovo/Motorola

 

Jetzt haben wir Juni 2017 und nichts hat sich getan. Ich würde es vielleicht eher begreifen, wenn Lenovo eine hauseigene Oberfläche verwenden würde, die erst 100%ig angepasst werden muss. Aber dem ist eigentlich nicht so. Lenovo/Motorola verwendet ein fast reines Android-System. Das war auch ein Kaufgrund für mich. Also sollte es doch nicht so schwer sein, es umzusetzen und nicht die Endverbrauchern monatelang zu vertrösten.

 

Zwischenzeitlich sind neue Modelle aufgetaucht, die vom Werk aus Android 7 drauf haben. Wie zum Beispiel das Lenovo Moto G5. Also wo liegt das Problem? Ich glaube langsam, dass man mich nur vertröstet um mich dazu zu bringen, ein neues Modelle zu kaufen. Aber sorry Lenovo/Motorola, auf den Zug springe ich nicht auf!

 

In den letzten Tagen habe ich mir Gedanken gemacht, was  sich eigentlich für mich verändern würde, wenn ich wirklich Android 7 auf meinem Smartphone hätte? Ich glaube nicht wirklich viel. Sicher es mag Verbesserungen bringen, aber ohne diese konnte ich bis jetzt auch gut leben. Ich werde versuchen mich entspannt zurück zu lehnen und mich einfach an einem funktionierendem Smartphone erfreuen, Punkt!

 

Ich mag mein Lenovo Moto G4 Play, auch (nur) mit Android 6.0.1 !

 

P.S. Wer es noch nicht mitbekommen hat, Motorola wurde von Lenovo aufgekauft, deswegen "Lenovo/Motorola"

 

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Christian und Julia, oder wenn die eigene Familie für ein Modelshooting herhalten muss.

Heute Vormittag war ich bei unserem Sohn und seiner Frau kurz zu Besuch. Sie waren später zu einem Sektempfang nach einer standesamtlichen Hochzeit eingeladen. Ich schlug vor sie beide vorher zu Fotografieren. Was daraus geworden ist seht ihr hier:

 

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Linux, Windows, oder doch wieder ein iMac ?

Tach zusammen.

 

Ich habe vielleicht demnächst die Möglichkeit mir einen neuen Rechner zu gönnen. Was nicht ganz schlecht ist, da mein iMac aus 2010 langsam an seine Grenzen kommt. Sollte es also klappen das was Neues den iMac ablösen würde, stehe ich derzeit vor der Frage: "Was kommt als nächstes?" Hier mal ein paar Gedanken dazu:

 

Thema Linux-Rechner: Ich finde das Linux zwischenzeitlich einen nicht zu unterschätzenden Stellenwert im Bereich von Computern gewonnen hat. Gerade mit den Distribution Ubuntu mit seinen unterschiedlichen Versionen, hat sich das alternative Betriebssystem einen großen Stellenwert in diesem Segment erarbeitet. Vorteil liegt eindeutig darin, dass Linux nicht so hohe Ansprüche an die Hardware legt. Nachteil derzeit für mich, ich könnte mein gerade erworbenes Abo von Lightroom - und Photoshop CC nicht ohne weiteres nutzen. Sicher, eine Einbindung von Photoshop und Co. per VirtuellBox z.B., wäre möglich. Stellt sich dann aber die Frage: Warum nicht gleich einen Windows-Rechner? Mit den Programmen Darktable oder auch Gimp, als kostenlose Alternative zu Photoshop/Lightroom, habe ich mich unter Linux noch sehr wenig beschäftigt. Gerade bei Gimp tue ich mich schwer, keine Ahnung woran das liegt. Müsste also mehr oder weniger von vorne anfangen. Ob ich dazu wirklich Lust habe, bezweifle ich. Somit hat sich die Frage nach einem Linux-System mehr oder weniger selbst beantwortet, oder ?

 

Thema Windows-Rechner: Bei Windows bin ich damals bei der Version Windows XP ausgestiegen und zu Mac OSX gewechselt. Das aktuelle Windows 10 kenne ich also so gut wie nicht. Vorteil klar, ich könnte Photoshop und Lightroom CC weiter nutzen wie bisher. Ob ich mit dem Betriebssystem zurecht kommen würde, wäre ein gewisses „Risiko“. Für mich war damals ein Hauptgrund das ein Windows-System einfach mit der Zeit langsamer wurde und ,man in unregelmäßigen Abständen ein frisches System aufgespielt hat. n wie weit das heute nich zutrifft, kann ich derzeit nicht einschätzen. 

 

Klarer Vorteil bei einem Linux- wie auch Windows-System wäre: Ich könnte mir aktuelle Hardware passend zu meinen Bedürfnissen aussuchen und würde wahrscheinlich, inclusive 4K- 27“ Monitor, deutlich unter einem iMac liegen.

 

Zum Schluss meine Gedanken zum Thema iMac: Ein neuer iMac würde den vielleicht möglichen finanziellen Rahmen sprengen. Oder anders gesagt, ein neuer 27“ kommt nicht in Frage. Ein 21,5“ wäre da schon eher möglich. Doch ich arbeite nun seit Jahren an einem 27“ iMac und ich weiß nicht ob ich glücklich werden würde mit dem kleineren Display. Ich könnte, nachdem Apple bei der gerade gelaufenen WWDC 2017 neue iMac´s vorgestellt hat, auch auf das 27“ Vorgängermodel zurück greifen. Diese dürften in der nächster Zeit zu einem günstigeren Kurs angeboten werden. Aber irgendwie sträube ich mich dagegen. Warum soll ich mir heute einen Rechner aus dem Jahre 2015 holen und mit „veralteter“ Hardware wieder weiter machen? Klare Ansage die für einen iMac spricht liegt eindeutig im Betriebssystem. Dieses hat mich vor Jahren überzeugt und deswegen wäre ein Wechsel zu Linux oder gar Windows ein völliger Neustart. Das mal meine Gedanken zum Thema iMac/Apple.

 

So das war es mal von mir aus. Bin gespannt auf eure Beiträge zu diesem Thema.

 

Ach ja, der zukünftige Rechner wird zu 80% für Bildbearbeitung (später kommt vielleicht noch Filmbearbeitung dazu) genutzt. Der Rest ist surfen, ab und zu einen Film streamen und ein wenig Office. 

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Es hat nicht sollen sein !

Ich gebe auf! Unzählige Mails, diverse Anrufe und doch kein Ergebnis. Trotz eurer Unterstützung habe ich den Erstbesitzer der AGFA Box nicht ermitteln können. 

 

Nun werde ich diese AGFA Box verkaufen. Ich erwarte keine riesigen Geldsummen, aber ein paar Euro werden hoffentlich doch abfallen. Mit dem Kauf dieser analogen Kamera unterstützt ihr meine Arbeit auf detailbilder.de. Ich möchte auch weiterhin dort meine Bilder und Texte präsentieren. Gerade das Thema Depression möchte ich erweitern, um Betroffenen und Angehörigen Mut zu machen.

 

 

Bis jetzt konnte ich das irgendwie finanziell selber stemmen (Serverkosten/Kamera usw.) doch jetzt komme ich langsam an einen Punkt, an dem ich drauf zahle. Mit der Erwerbsminderungsrente sind nun mal keine großen Sprünge möglich. Ich Jammere nicht, ich erzähle euch nur den Stand der Dinge.

 

Also wer diese funktionstüchtige(!), analoge Kamera erwirbt, der unterstützt mich direkt! Ich kann noch anbieten den Käufer, wenn es gewünscht wird, hier auch namentlich mit einem Link auf das Facebook/Twitter-Profil oder der eigenen Webseite zu erwähnen.

 

--> Hier geht es zu der eBay-Auktion dieser Kamera <---

 

Ich würde mich freuen, wenn ihr da draussen diesen Beitrag in den sozialen Netzwerken teilen würdet. Vielen Dank für eure Unterstützung.

 

Bleibt mir gewogen.  

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Welche Scherbe darf es denn nun werden ?

Hallo liebe Freunde des belichteten Sensors.

 

Ich bin derzeit auf der Suche nach einer guten aber auch bezahlbaren Festbrennweite für meine 

Olympus OM-D E-M5 Mark II. Nachdem ich ja schon erzählt habe, dass ich seit meinem ersten Modelshooting etwas „angefixt“ bin, soll nun eine Festbrennweite her. Doch ich bin in dieser Richtung etwas verunsichert, welche denn nun zu mir passen würde

 

 

Hier mal ein paar Gedanken dazu, was diese Linse können sollte:

 

Ich hätte gerne ein lichtstarkes Objektiv, da ich mit „available light“ fotografiere. Besonders in geschlossenen Räumen sollten die Verschlusszeiten noch so schnell sein, dass ich gute Bilder hinbekomme. Im Juli bin ich z.B. als 2. Fotograf bei einer Hochzeit. In der Kirche und auch später bei der Feier in den Räumen möchte ich brauchbare Bilder erzielen. Mein derzeitiges Olympus 12-40mm F2,8 kommt da, trotz erhöhter ISO-Einstellung, schnell an seine Grenzen. Habe das bei einem Kommunionsgottesdienst, den ich in der Kirche fotografisch begleitet habe, feststellen müssen. Da dort sich die zu fotografierenden Personen immer irgendwie bewegt haben, kamen doch da einige (zu viele) „verwischte“ Bilder raus.

 

Es sollte ausserdem ein gute Bokeh erzielbar sein. Gerade bei Portraits, oder auch Modelshooting für mich sehr wichtig. Damit der Fokus des Betrachters eindeutig auf der Person liegt und nicht durch Dinge in der Umgebung abgelenkt wird. 

 

Hier mal drei Objektive die ich derzeit in die engere Wahl genommen habe:

 

Panasonic H-X025E LEICA DG SUMMILUX 25 mm F1.4 ASPH

 

Panasonic H-H025E LUMIX G Festbrennweiten 25 mm F1.7 ASPH

 

Sigma 30mm F1,4 DC DN

 

Mit Adapter und Fokalreduktor/Speedbooster lassen sich nach neuesten Erkenntnisse anscheinend auch sehr gute Ergebnisse erzielen. Mit dem Thema befasse ich mich aber erst seit heute und kann dazu noch keine wirkliche Aussage machen.

 

Zum Schluß, aber genau so wichtig ist natürlich wieviel Geld ich ausgeben will/kann. Klare Ansage, es muss nicht teuer sein! Oder anders ausgedrückt, es sollte sich zwischen 300 bis maximal 500 Euro bewegen.

 

Mich würden nun eure Einschätzungen zu diesem Thema interessieren.

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Irgendwie bin ich angefixt, …glaube ich.

Tja Leute, wer hätte das gedacht. Ich hatte am Samstag mein erstes Modelshooting und es hat mir sehr gefallen! Aber der Reihe nach:

 

Dieter Zacherl, ein befreundeter Fotograf, hatte mich vergangene Woche angerufen und gefragt, ob ich an einem gemeinsamen TFP-Shooting Interesse hätte. Ich hatte bis dahin noch nie an einem Modelshooting teilgenommen und sagte zu. Man kann ja mal reinschnuppern, dachte ich mir.

 

Also sind wir gemeinsam nach Freiburg gefahren, um dort das Model Sarah zu treffen. Sie hatte eine Location am Güterbahnhof vorgeschlagen, an dem wir uns trafen. Das Wetter war, nun sagen wir es mal so, nicht auf unserer Seite. Es regnete durchgehend und so wichen wir etwas von der geplanten Location aus.

 

Dann ging es auch schon los. Für Sarah war es nicht das erste Shooting, was für mich als Einsteiger sehr angenehm war. So musste ich nur wenige Kommandos geben, um sie in die für mich richtige Position zu bringen. Dieter und ich wechselten uns ab beim Fotografieren und jeder konnte sich dabei mehr oder weniger frei entfalten. Je mehr Zeit verging, um so sicherer wurde ich, also rein gefühlstechnisch. Nach ca. 3 Stunden war es dann auch schon wieder vorbei. Ich hatte mein erstes Modelshooting hinter mir und war/bin irgendwie angefixt. 

 

Daheim am Rechner später die Bilder gesichtet und mir dann einige davon als Best Of raus gesucht. Diese habe ich Sarah dann zukommen lassen und zeige sie nun auch euch:  

 

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Das "Worst-Case-Szenario" eines Fotografen !

Gestern ist mir etwas geschehen, wovor es den meisten Fotografen wohl graut. 

 

Aber erst einmal die kleine Vorgeschichte:

 

Ich hatte gestern die erste Möglichkeit bei einem professionellen Fotoshooting mitzuhelfen. Im Klartext ging es um die Erstkommunion bei denen diverse Fotos erstellt werden sollten. Neben Familienbilder und Einzelshootings, sollten auch Aufnahmen innerhalb der Kirche gemacht werden. Also komplettes Neuland für mich. Ich bin der Einladung des Fotografen trotzdem gefolgt, um auch zu sehen, ob diese Art der Fotografie überhaupt was für mich ist. Also Erfahrungen sammeln.

 

Der Plan sah folgendermassen aus: Die 30 angemeldeten Familien sollte in zwei Hälften aufgeteilt werden. Die erste Hälfte vor dem Gottesdienst und die zweite Hälfte nach dem Gottesdienst. Zeittechnisch schon eng gestrickt, besonders bei den Familien vor dem Gottesdienst. Das ich mehr als nervös war, kann man sich wohl gut vorstellen.

 

Nun aber zu meinem persönlichen Schreckmoment, den ich wirklich keinem Fotografen wünsche. Ich hatte bei dem ganzen hin und her wohl einmal meine Olympus nicht mehr per Handschlaufe am Handgelenk sitzen. Dann passierte es auch schon. Die Kamera entglitt mir (warum auch immer) und fiel aus ca. 1,20 Meter Höhe zu Boden. Dieser bestand aus alten Steinplatten. Mein Blick fiel auf die Kamera am Boden und ich sah sofort, dass etwas abgesplittert war. Totale Panik kam in mir hoch. Neben mir stand eine Familie die darauf wartete, dass ich Fotos von ihrem Erstkommunionkind erstellen sollte und sah wie ich, entsetzt zum Boden.

 

 

Ich weiß das viele Profi-Fotografen für solche Fälle zu einem Shooting immer mit mindestens einer Ersatzkamera vor Ort sind. Doch ich bin (noch) kein Profi-Fotograf und die Kamera mit dem Objektiv habe ich mir lange ersparen müssen. Die Panik wurde immer größer, wie man es vielleicht vorstellen kann.

 

Ich bückte mich, hob die Kamera auf und auch die Teile die abgesplittert waren. Beim genauen Betrachten war es die Augenmuschel, die sich vom elektronischen Sucher durch den Aufprall zwangsweise gelöst hatte. Ich warf einen Blick auf das LCD-Display und konnte keinen Bruch oder Beschädigung feststellen. Auch das Objektiv hatte keinen äusserlichen Schaden davon getragen (dank der Gegenlichtblende). Nun kam aber der Augenblick der Wahrheit. Ich schaltete die Kamera an und …. sie funktionierte einwandfrei! 

 

Nun fiel mir wieder etwas runter und war, glaube ich, auch deutlich zu hören. Der grosse Stein von meinem Herzen! Alles war mehr oder weniger im grünen Bereich und ich konnte weiter mit dem Shooting machen. Später zu Hause habe ich mir meine Kamera noch mal genauer angesehen. Ausser der abgesplitterten Augenmuschel und ein paar Kratzer bin ich echt noch mal davon gekommen!

 

 

Auch möchte ich die Firma Olympus loben. Ich glaube durch das Metallgehäuse an meiner Kamera ist dieser Sturz ohne größere Schäden überstanden worden. Und etwas Glück war natürlich auch dabei, ganz klar!

 

Fazit: Bei einem solchen Shooting, sollte ich es noch mal machen, nur noch mit einem Schultergurt (den ich ja besitze, ich Idiot!). Die Augenmuschel war nicht mehr an der Kamera zu befestigen. So habe ich mir eine neue für 13 Euro schon bestellt. Bin mehr als dankbar, dass ich so glimpflich davon gekommen bin!

 

Nachtrag: Neue Augenmuschel ist schon in Betrieb genommen. :-)

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Karfreitag : "Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist !"

Zum heutige Karfreitag, habe ich dieses Foto erstellt. Wer weiß eigentlich von euch, warum es diesen Feiertag überhaupt gibt? Bin gespannt ob es (noch) bekannt ist. Kleiner Tipp von mir: Diesen Satz im Titel findet man in der Bibel, im Lukas-Evangelium, Kapitel 23 Vers 46 .

 

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Ich habe Talent !

Wurde mir jedenfalls gesagt. Ich selber kann und will das nicht beurteilen. Was ich aber weiß, dass ich seit meiner Erkrankung (Depression), ich viel mehr auf Details achte. Deswegen auch der Name dieser Webseite detailbilder.de .

 

Nehmen wir nur mal das Foto hier. Es ist heute Vormittag entstanden. Arbeitsaufwand mehr als gering. Ich musste nur aus der Haustür gehen und mir das Gebäude gegenüber ansehen, dass war es schon. Kamera gezückt, Aufnahme gemacht, der Rest ist etwas Bildbearbeitung, fertig ist das Bild.

 

Ein Platz an der Sonne !
Ein Platz an der Sonne !

 

Ob ich Talent habe kann, wie schon gesagt, ich nicht beurteilen. Das sollen andere machen. Aber einfach mal die Welt um sich herum entdecken, das kann ich ganz gut. Bleibt einfach mal stehen und schaut euch mit offenen Augen um. Es gibt viel zu entdecken!

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Keine Angst mehr vor hohen ISO-Werten !

Ich bin gerade dabei meine Kamera und die Möglichkeiten die sich mit ihr bieten, weiter zu erlernen. Bis jetzt hatte ich Angst zu hoch mit der ISO-Einstellung zu gehen. Höher als bis maximal 800 habe ich bist vor einigen Tagen mich nicht getraut zu nutzen. Das Bildrauschen wollte ich doch vermeiden, die Fotos sollten klar aussehen. Das war meine Sorge bei einer zu hohen ISO-Einstellung.

 

Seit vorgestern bin ich schlauer geworden. Ich war unterwegs um einige Aufnahmen in einer Kirche zu machen um ein wenig mit den ISO-Werten rumzuspielen. Erst die dritte Kirche (eine katholische) war dann offen und so konnte ich einige Testaufnahmen machen. Das Licht war echt nicht so prickelnd im Gebäude, da es draussen dazu noch stark bewölkt und innen kein künstliches Licht an war. Also beste Bedingungen um mit hohen ISO-Werten zu arbeiten.

 

Später daheim am Monitor waren die Bilder echt so, dass ich mich in meiner Ansicht erst noch bestätigt sah. Doch mit dem Programm Lightroom 6 (Amazon Link) konnte ich das Rauschen deutlich wieder vermindern, so das ich mir zwischenzeitlich keine Sorgen mehr mache mit den ISO-Werten höher zu gehen. Es gibt natürlich noch andere Bildbearbeitungsprogramme wie Photoshop usw. die dieses auch können. Aber ich nutze nun mal Lightroom. Das Ergebnis war echt beeindruckend. Ich werde in naher Zukunft noch mal einige Probeaufnahmen mit hohen ISO-Werten machen um für mich heraus zu finden, wo die Schmerzgrenze liegt. Hier nun einige Beispiele aus der Kirche, nach der Bildbearbeitung. In der Kirche habe ich das 12-50mm Objektiv (Amazon Link) von Olympus genutzt.

 

ISO 2.000, Blende F4.5, Belichtungszeit 1/30 sek.
ISO 2.000, Blende F4.5, Belichtungszeit 1/30 sek.
ISO 4.000(!), Blende F5.4, Belichtungszeit 1/30 sek.
ISO 4.000(!), Blende F5.4, Belichtungszeit 1/30 sek.

Einen Tag später war ich dann bei unserem Enkelkind und bin dort auch noch mal ein wenig höher mit den ISO-Werten gegangen, da ich nun wusste, das es besser ist höhere ISO-Wert einzustellen, als verwackelte Bilder zu bekommen. Hier hatte ich natürlich einen Vorteil, da ich mit dem Olympus 17mm F 1.8 (Amazon Link) ein lichtstarkes Objektiv hatte. Aber auch dort bin ich mit dem ISO-Wert auf 2.000 gegangen, da unser Enkelkind schon ziemlich agil ist. So konnte ich mehr oder weniger verwacklungsfreie Aufnahmen machen. Auch hier wurden keine künstliche Belichtung genutzt wie Blitz usw.. 

ISO 2.000, Blende F2.5, Belichtungszeit 1/1250 sek.
ISO 2.000, Blende F2.5, Belichtungszeit 1/1250 sek.
ISO 2.000, Blende F2.5, Belichtungszeit 1/1.250 sek.
ISO 2.000, Blende F2.5, Belichtungszeit 1/1.250 sek.

Alle Aufnahmen wurden frei aus der Hand gemacht, ohne Stativ. Also probiert es selber auch mal aus. Meine Entdeckungsreise mit der meiner Olympus geht nun weiter. Begleitet mich dabei, es würde mich freuen. 

 

Nachtrag zu den Bildern: Ich glaube zwischenzeitlich, das ich sogar zu viel am Regler der Rauschreduzierung gedreht habe. Heute erscheinen mir die Fotos irgendwie "matschig". Muss mich da auch noch in Geduld üben und Fotos durchaus einen oder zwei Tage liegen zu lassen, um sie mir später noch mal mit neuen Augen anzusehen und zu bewerten. Aber ich lerne dazu ... hoffe ich. Auf jeden Fall werde ich jetzt weiter auch mit höheren ISO-Werten arbeiten.

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Ich will nur bekannt, nicht berühmt werden !

Ich hatte ja mal schon gefragt wie das so ist, mit dem Hobby Fotografie Geld zu verdienen. Nun ja den Traum haben schon viele vor mir gehabt und man braucht auch einen ziemlich langen Atem um das umzusetzen. Eine andere Meinung war das, wenn man es beruflich macht, der Spassfaktor schnell verloren geht. Da man finaziell darauf angewiesen ist Jobs zu übernehmen, die man als Hobby niemals gemacht hätte. Mag alles stimmen, kein Thema. Aber trotzdem denke ich mir, ich sollte es versuchen und deshalb gehe ich daran diese Idee umzusetzen.

 

Klar möchte ich damit Geld verdienen, aber wie kann man das ? Meine Zielgruppe erst mal finden. Also was kann ich gut und was ist weniger mein Ding? Ich gehe derzeit von mir aus, dass ich in der Branche vom Tourismus mich wohlfühlen könnte. Einige Landschaftsbilder sind schon teilweise in Printmedien kostenlos abgedruckt worden. Einmal vor einigen Jahren war ein Foto von mir auf einem Tourismusbroschüre. Doch damit kann ich kaum einen hinter den Ofen hervorholen. Deshalb möchte ich mich in Zukunft auf Bilder von Regionen und Städte verstärkt konzentrieren, um die Aufmerksamkeit für mögliche Kunden in der Zukunft zu wecken.

 

 

Es wird also noch mindestens ein, zwei Kategorien hier im Blog dazukommen. Dort werden dann die passenden Bilder präsentiert. Das ist schon mal ein weiterer Schritt. Was aber noch wichtiger ist, man muss bekannt werden! Man kann den Weg versuchen die Tourismusbüros der Gegend erst mal abzuklappern und fragen ob Bedarf besteht. Dabei sollten bis dahin natürlich genügend Fotos im Portfolio vorhanden sein, um zu belegen was man kann. Trifft also derzeit auf mich nicht zu.

 

Als weiteren Punkt sehe ich aber auch mich in den Sozialen Netzwerken intensiver zu präsentieren. Also jede Verlinkung zu meiner Webseite/Blog zählt und natürlich muss man seine Follower auch pflegen. Heißt nicht nur mit Links zur eigenen Webseite vollmüllen, sondern auch auf deren Webseiten, Projekte hinweisen. Es ist ein Geben und Nehmen halt. Deswegen wird auch eine Seite mit Links entstehen, die zu den jeweiligen Webseiten führen wird.

 

Ich möchte meine Leser daran teilhaben lassen wie sich die ganze Geschichte entwickelt. Mir ist es wichtig eure Meinungen zu lesen, auch wenn sie (konstruktiv) kritisch sein mögen. Ich bin schon etwas älter, dass halte ich schon aus (hoffe ich). Ausserdem möchte ich euch zeigen was ich bei der ganzen Geschichte selber lerne, um anderen Mut zu machen auch ihre Träume zu verwirklichen. Also etwas kostenloses Coaching ist hier auch zu finden.

 

Bis jetzt habe ich meine Kamera, eine Olympus OM-D E-M 5 Mark II (Amazon Link) durch „learning by doing“ kennen gelernt. Das soll sich ändern! Ich habe mir zwischenzeitlich ein Buch (Amazon Link) geholt, was mir meine Kamera und ihre Möglichkeiten näher bringen soll. Es ist also vieles im Wandel hier bei mir. Aber ich gehe die Sache in Ruhe an, ohne mich zu überschätzen. Denn bei allen positiven Gedanken die ich derzeit habe, weiß ich auch das ich an der Krankheit Depression leide. Schnell kann es mich wieder in die Tiefe reißen und ich möchte nicht das es mich kaltlächelnd erwischt.  Das Thema wird mich also auch weiterhin beschäftigen und ich möchte noch mehr dazu Schreiben und Fotografieren, um diese Krankheit bekannter zu machen.

 

Es gibt also viel zu machen und zu lernen und dabei versuchen nicht den Blick auf mich selbst zu verlieren. Ich würde mich freuen wenn ihr mich auf dieser Reise begleiten würdet. 

 

In diesem Sinne, bleibt mir gewogen. 

 

Gruß

 

Holger 

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Fotografie: Hobby zu Geld machen ?

Nun ja, so langsam glaube ich es auch. Anhand der Reaktionen auf meine Bilder und Texte könnte es doch sein, dass ich etwas aus der breiten Masse hervor trete. Mich freuen ja immer die vielen positiven Infos, sei es hier auf der Webseite, oder in den Sozialen Netzwerken. Ich selber hab das immer relativ runter gespielt, aber ich glaube, ich werde es annehmen.

 

Mein Traum wäre es mit der Fotografie etwas Geld zu verdienen. Ok, das ist kein wirklich neuer Plan und viele haben es versucht und viele sind gescheitert. Doch ich möchte mich nicht mehr vorher schon entmutigen. Ich möchte es angehen. Wie? Keine Ahnung!

 

 

Ich mache keine People -oder Hochzeitsfotografie. Das ist bis jetzt nie ein Thema gewesen. Doch wenn nicht über diese Schiene, wie sollte man dann etwas Geld verdienen? Deshalb gebe ich einfach mal diese Frage weiter an meine Leser hier und auch via Twitter und Co..

 

Bin auf eure Kommentare gespannt! 

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"Welche Kamera und welches Objektiv hast du dafür verwendet?"

 

Ich finde dieses Foto ist mir sehr gut gelungen, Manche mögen es vielleicht kitschig nennen, aber ich glaube das es einfach eine Epoche sehr gut widerspiegelt. Wenn ich die Frage gestellt bekomme welche Kamera, oder welches Objektiv ich verwendet habe, muss ich immer schmunzeln.

 

Sicher macht es einen Unterschied mit welchem System man Fotos erstellt. Doch was nützt es einem wenn man tausende von Euros investiert, aber das Auge für die Details nicht hat. Nicht die Kamera macht das Foto, sondern der Mensch der das Foto entdeckt hat, bevor er an der Kamera den Auslöser betätigt! Man muss eine Situation erkennen können, die in einem selber und auch in anderen Gefühle erzeugen. Ja ich lobe mich hier selbst und ich stehe dazu! Ich mag das Foto!

 

Seit nicht immer auf der Jagd nach dem neusten Kamerasystem, sondern geht lieber auf die Jagd nach guten Motiven.

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Erinnerungen: Früher trug ich noch ein Tattoo !

 

Man was waren wir Jungs damals cool. Auch in meiner Jugend (lang, lang ist es her) wollten wir ein eigenes Tattoo und die Süßwarenindustrie erfüllte uns diesen Wunsch! 2 Tattoos plus eine zuckerhaltige Substanz. Soviel konnte man schon für 10 Pfennig erwarten. Wie geil was das denn bitte ?

 

OK, die Kaugummikugel war noch mit einem festen Zuckermantel umhüllt, der beim Zerkauen oft (eigentlich immer!) zwischen den Zähnen hängen blieb. Und richtig gute Kaugummiblasen waren damit auch nie zu erreichen. Aber das war ja alles nur nebensächlich!

 

Das Große Los für 10 Pfennig enthielt 2 Tattoos …. ok, zwei Tattoo-Aufkleber, aber das störte uns damals wenig und hielt uns auch nicht zurück. Manchmal waren Cowboys oder Indianer abgebildet und das schön in Farbe! Wer Glück hatte fand sogar einen Automaten, wo es Piratenflaggen gab, oder Totenköpfe im Angebot waren.

 

Das Problem war nur, diese Tatoos sauber vom Trägerpapier auf den schmächtigen Oberarm zu bringen. Ich war oft zu ungeduldig und das Ergebnis war leider ein zerstückeltes Tattoo, welches nun wirklich nicht vorzeigbar war. Doch hatte man den Dreh raus, konnte man mit stolzer Brust in die Schule gehen und dezent den Ärmel vom T-Shirt hoch ziehen, damit es alle anderen Kinder sehen konnten. Man wie cool und lässig wir damals waren!

 

Einziger Nachteil war der Samstag. Da war der große Familie-geht-in-die Badewanne-Tag.  Nachdem man in der Badewanne hockte, in der zuvor der ältere Bruder für 30 Minuten drin gesessen hatte (Wasserwechsel war zu teuer!), löste sich leider auch das coole Tattoo langsam auf, selbst wenn man vorsichtig war. Spätestens aber wenn die Mutter nach einem gesehen hatte war Schluss mit cool sein.

 

Aber man wusste ja wo der Automat war und konnte bald wieder lässig durch die Welt marschieren.

 

Damals als ich noch ein Tattoo hatte.

 

P.S. Heute habe ich kein Tattoo, nicht das sie mir missfallen. Aber ich habe für mich nie eine wirkliche Grafik gefunden, die ich den Rest meines Lebens auf meinem Körper verewigen wollte.

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Das weiche Wasser bricht den Stein !

Diese Aufnahme stammt aus Triberg, in der Nähe der höchsten Wasserfälle Deutschlands. Zum Bildtitel hat mich ein alter Song von der Gruppe Bots inspiriert. Vielen Dank noch an Sven der mir einen passenden Filter zur Verfügung gestellt hat!

 

 

Europa hatte zweimal Krieg

der dritte wird der letzte sein

gib bloß nicht auf, gib nicht klein bei

das weiche Wasser bricht den Stein

 

Die Bombe die kein Leben schont

Maschinen nur und Stahlbeton,

hat uns zu einem Lied vereint

das weiche Wasser bricht den Stein

 

- Refrain -

 

Es reißt die schwersten Mauern ein

und sind wir schwach und sind wir klein

wir wollen wie das Wasser sein

das weiche Wasser bricht den Stein

 

Raketen stehn vor unsrer Tür

die sollen zu unserm Schutz hirr sein

auf solchen Schutz verzichten wir

das weiche Wasser bricht den Stein

 

- Refrain - 

 

Die Rüstung sitzt am Tisch der Welt

und Kinder die vor Hunger schrein

für Waffen fließt das große Geld

doch weiches Wasser bricht den Stein

 

- Refrain -

 

Komm feiern wir ein Friedensfest

und zeigen wie sich's leben läßt

Mensch! Menschen können Menschen sein

das weiche Wasser bricht den Stein

 

- Refrain -

 

 

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Ehemaliger Besitzer gesucht !

Ich habe im Laufe meiner fotografischen Weiterentwicklung auch mal das Thema analoge Fotografie gestreift. Ein sehr interessanter Bereich, aber irgendwie ist der Funke nicht wirklich rüber gesprungen. Deswegen verkaufe ich in naher Zukunft die kleine Sammlung analoger Kameras. Unter diesen Objekten ist auch eine Agfa Box die nach der Beschriftung innenseitig in der Ledertasche, einem Herrn Günter Metz mal gehört hat. Vielleicht war er sogar der Erstbesitzer. 

 

 

Nun dachte ich mir, bevor ich diese Kamera bei eBay und Co. zum Verkauf anbiete, könnte man ja den Versuch starten den Besitzer, also Herr Metz, ausfindig zu machen. Vielleicht hätte er, oder einer seiner Kinder Interesse, diese Kamera wieder in ihren Besitz zu bekommen.

 

 

Deswegen der Aufruf an meine Leser hier und meine Freunde via Twitter, Facebook und Co. : Wer kennt Herr Metz und kann mir bei der Kontaktaufnahme helfen?

 

Es würde mich freuen wenn ihr diesen Blogeintrag teilen würdet, damit sich die Chancen erhöhen den ehemaligen Besitzer ausfindig zu machen.

 

Vielen Dank für eure Mühe und ich bin gespannt ob diese Aktion klappt.

 

P.S. Noch zur Info: Die Kamera funktioniert einwandfrei.

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Fotografie: Malen mit Licht

Für mich ist dieses Foto von mir das Beste, das den Begriff "Malen mit Licht" am ausdrucksstärksten widerspiegelt. Irgendwie erinnert mich das an einen Maler, komme aber nicht auf den Namen. Auf jeden Fall ist dieses Bild für mich eher gemalt, als fotografiert. Ich mag es sehr. 

 

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Bilderklau im Internet. Was kann/soll ich machen? (Teil 2)

Hallo zusammen.

 

Nun die Fortsetzung zum Thema Bilderklau im Internet und wie es bei mir weiter gegangen ist, bzw. weiter geht. (Teil 1 ist hier zu lesen)

 

1. Erste Erfolge

 

Ich habe Kontakt mit einem (der vielen) Webseitenbetreiber aufgenommen und ihn zur Rede gestellt. Dieser war sehr einsichtig. Wir haben uns in der Form verglichen, dass er das Foto von mir entfernt. Ausserdem haben wir uns auf einen finanziellen Ausgleich für den „Schaden“ geeinigt. 

 

Um klar zu stellen, ich gehe jetzt nicht auf die Jagd um dadurch meine Geldbörse zu füllen. Und ich werde auch nicht jeden kleinen Blogbetreiber verklagen. Das sicher nicht. Aber ich sehe es nun mal auch nicht ein, dass ein Bilderklau im Internet als Kavaliersdelikt eingestuft wird! 

 

2. Trennung von diversen Plattformen auf denen ich meine Fotos online gestellt habe.

 

Ich habe erkannt, dass je mehr ich meine Fotos auf den diversen Plattformen veröffentliche, dass auch vermehrt meine Fotos geklaut werden. Also habe ich mich entschlossen meine Fotos bei diversen Diensten (flickr, G+ usw.) zu löschen. Ich persönlich werde neben meinen Blog nur noch bei 500px einen Teil meiner Fotos veröffentlichen.

 

3. Was ist mit den Fotos die ich bei Twitter/Facebook veröffentliche?

 

Da bin ich noch nicht sicher ob und wie ich meine Bilder dort überhaupt rechtlich schützen kann. Mir ist klar das dieses sehr schwer ist, aber ich möchte die Möglichkeiten eines Bilderklaus auch eben gering halten um es mal so auszudrücken. Da muss ich noch weiter dran arbeiten und mich weiter erkundigen.

 

4. Signatur/Wasserzeichen

 

Ich habe zwar bei meinen Fotos eine kleine Signatur drin (unten links), aber ob das wirklich jemanden abhält mein Bild anderweitig zu zu veröffentlichen ist zweifelhaft. Welche Signatur/Wasserzeichen wären besser als das bis jetzt genutzte? Hier würde ich mich um konstruktive Hilfe freuen!

 

5. Rechtsbeihilfe

 

Derzeit bin ich noch nicht sicher, ob ich auf Dauer mir einen Anwalt nehmen soll, der dann meine Interessen vertritt. Nachdem ich meine Fotos von diversen Plattformen gelöscht habe und noch löschen werde, warte ich erst mal ab ob sich die Lage etwas beruhigt.

 

 

6. Schlusswort  

 

So, nun noch zum Schluß möchte ich auf einige Kommentare die ich erhalten habe reagieren. Es gab eine größere Anzahl die meine Bestrebungen etwas gegen den Bilderklau zu unternehmen in Frage gestellt haben. Ich solle doch froh sein das meine Fotos woanders auch zu sehen sind. Es wäre ja auch eine Form von Werbung für meine Arbeit.

 

Werbung wäre es dann, wenn meine Website oder wenigstens mein Name bei einer anderweitigen Veröffentlichung erwähnt würde. Das ist zu 99% nicht der Fall. Also warum sollte ich den Bilderdiebstahl gutheißen? Für mich ist es, wie schon gesagt, kein Kavaliersdelikt!. Dabei ist es egal ob ich mit meinen Fotos Geld verdiene, oder nicht! In diesen Fotos steckt durchaus viel Arbeit!

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Wer bin ich ? Auf der Suche nach mir selbst !

Ich fotografiere nun schon einige Zeit. Sehe viele Aufnahmen von befreundeten Fotografen. Dort kann ich fast jedes Mal ihren Stil, ihre Art der Fotografie, erkennen. Ich selber kann mich und meine Fotografie überhaupt nicht einschätzen. Es wurde mir zwar schon ein paar mal erzählt, dass ich auch einen eigenen Stil hätte. Genauer erklärt aber nie. Ich selber erkenne mich aber nicht in diesen Fotos. Die hätte meiner Meinung nach jeder machen können.

 

Nun frage ich euch, die mir folgen. Ob nun hier auf der Webseite, oder in den Sozialen Netzwerken: Was zeichnet meine Art der Fotografie aus? Welche Merkmale habe ich, bzw. meine fotografischen Darstellungen? Was ist erkennbar für euch? Es ist für mich schon wichtig zu wissen, ob ich immer noch „Knipse“, oder doch schon Fotografiere. Also, was zeichnet mich aus, oder vielleicht auch nicht? Würde mich über einen Kommentar von euch freuen. Vielen Dank dafür !

 

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Bilderklau im Internet. Was kann/soll ich machen?

Hallo zusammen.

 

Zum Thema Bilderklau im Internet gibt es zu viele Berichte und Links die man durcharbeiten könnte. Ich möchte hier einige Dinge mal für euch zusammen fassen und hätte da auch die eine oder andere Frage zu diesem Thema. Denn in den letzten Tagen habe ich feststellen müssen, das diverse Bilder von mir von Privatleuten, wie auch gewerbliche Nutzern, ohne meine Freigabe genutzt werden. Jetzt stehe ich da und weiß nicht so recht wie ich vorgehen soll. 

 

Bei privaten Nutzern möchte ich nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen schiessen, sondern diese auch privat anschreiben. Ich würde sie bitten meine Bilder mit Namensnennung und Link zu meiner Webseite zu versehen. So mal meine Vorstellung.

 

Bei gewerblich genutzten Seiten sehe ich das etwas anders. Mit Unterstützung meiner Bilder werden auf solchen Seiten Umsätze/Gewinne generiert. Warum also nicht versuchen diese Anbieter finanziell zu belangen? Doch wie soll ich da vorgehen? Mit meiner Rente kann ich mir nun mal keinen Anwalt leisten, der meine Forderung durchsetzt. Was soll/kann ich eurer Meinung nach machen?

 

 

Auch stellt sich für mich die Frage, wie es mit den Bildern von mir bei Facebook und Co. ausschaut. Sind diese Bilder ausgenommen? Habe ich meine Lizenz als Urheber des Fotos automatisch an die Sozialen Netzwerke abgegeben? 

 

Wie ihr seht, es stellen sich mir mehr Fragen als Antworten derzeit zum Thema Bilderklau. Vielleicht könnt ihr mir da ein wenig weiter helfen. Ich bedanke mich jetzt schon mal dafür !

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"Der lachende Smörf" (Gedicht)

Einst ging ich in den großen Wald.

Ich war allein und es war gar nicht kalt.

In Gedanken versunken ging ich tiefer hinein.

Die Bäume waren groß, ich dagegen war eher klein.

 

Die Blätter rauschten leise im Wind ihr Lied.

Eine Melodie, die mir meine Melancholie vertrieb.

Mein Kopf ging in die Höhe und was ich da sah,

ich war nicht mehr auf dem Weg, das wurde mir klar.

 

Allein irgendwo im großen Wald

und es war immer noch nicht kalt.

Da hörte ich plötzliche ein Lachen in meinen Ohren.

Ich dachte erst, ich hätte schon den Verstand verloren.

 

Das Lachen war aber real und echt.

Ich fühlte mich irgendwie, warum auch, schlecht.

„Ich bin der Smörf, was machst du hier in meinem Wald?“

Ich fing an zu frieren und dabei war es ja gar nicht kalt.

 

„Ich bin hier! Folge der Stimme!“ rief der Smörf mir zu.

Ich ging weiter und fand dann den Smörf auch im nu.

Keine menschliche Person sprach hier mit mir.

Es musste wohl ein Waldgeist sein, das dachte ich mir.

 

 

Er war sehr freundlich, erzählte und er lachte sehr.

Das Gespräch gefiel mir, und auch ich lachte immer mehr.

Die Zeit verflog sehr schnell und es wurde Abend bald.

Der Smörf zeigte mir den Weg aus diesem großen Wald.

 

Am nächsten Morgen, ich erwachte spät und dachte,

was für ein Traum, als der Smörf so plötzlich da lachte.

Doch das Foto hier, welches entstand von einem Baum,

beweist mir, es war doch wohl kein richtiger Traum.

 

Oder?

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"Malen mit Licht ! (Teil 2)"

Heute gibt es neue Bilder aus der Reihe „Malen mit Licht“. Ich finde das neben der optischen Schönheit sich Ruhe und Kraft in diesen Fotos widerspiegelt. Wenn ich "meinen Ort" besuche, sitze ich oft einfach nur da und geniesse die Stille und Einsamkeit.

 

Würde mich freuen, wenn ihr diesen Blogeintrag teilen würdet. Ich wünsche euch mit diesen Bildern auf der einen Seite viel Kraft für den Alltag, aber auch viel Ruhe und Besinnlichkeit um sich mal zwischendurch wieder zu erden. In diesem Sinne, bleibt mir gewogen!

 

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Fotografie: "Malen mit Licht !"

Diese Aussage ist im Bereich der Fotografie weitläufig bekannt. Bis jetzt konnte ich eigentlich nicht viel damit anfangen. Aber seit ich an diesem kleinen See hingehe, verstehe ich diesen Satz immer mehr. Ein Ort, der doch auf der einen Seite schon längst vertraut ist und doch immer wieder anders in Erscheinung tritt. Gerade bei meiner letzten Begegnung fiel mir dieses besonders auf. Hier nun einige Bilder die dort entstanden sind. Sicher, sie sind nachbearbeitet worden. Aber wenn die Natur nicht das Grundgerüst gegeben hätte, wären diese Bilder so nie entstanden. 

 

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Gedanken zu Weihnachten

Als ich diese Szene auf dem Weg zu meinem eigentlichen Fotospot gesehen habe, musst ich irgendwie an Weihnachten denken. Ein Fest in der sich Familien treffen, die sich sonst im Jahr vielleicht nicht viel sehen. Eine Zeit in der durch Geschenke und gutes Essen viel Freude entsteht, bzw. entstehen soll. Doch was ist mit den Menschen, die keine Familie haben? Für viele ist dann die Weihnachtszeit eine eher schlimme Zeit. Man ist allein, alle sind mehr oder weniger anderweitig unterwegs. 

 

Doch man könnte es vielleicht auch anders machen. Vielleicht kennt jemand von euch eine solche Person, die über die Feiertage alleine ist. Wie wäre es dann, wenn du zu Weihnachten einfach noch einen Stuhl mehr bereit stellt? Eine Person mehr, darauf kommt es doch bei den wenigsten an. Aber für diese Person wird das Weihnachten dann vielleicht zu einem Fest der Freude. Denn das sollte eigentlich das Weihnachtsfest sein, ein Fest wahrer Freu(n)de!

 

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Viel Weiss, etwas Schwarz und verdammt kalte Füsse !

Die Aufnahmen die ich euch heute präsentiere, sind zu einer Bilderserie geworden. Ein kalter Tag, Nebel und die Landschaft versank in einem fast kontrastlosem Weiss. Dachte nicht das ich irgendwelche brauchbaren Fotos machen könnte. Bin aber trotzdem zum kleinen See gefahren um mir die Landschaft dort anzusehen. Am Anfang suchte ich noch nach Kontraste, die aber bei dem Licht, dem Nebel und der Kälte kaum bis gar nicht zu finden war. Also fotografierte ich das, was vorhanden war. Bei meinen Kontrollblicken auf den kleinen Monitor der Kamera, sah das alles nicht gerade toll aus. So viel Weiss, dann noch der Nebel, der eine wirkliche Schärfe verhinderte. Alles in allem nicht gerade berauschend. Aber ich machte weiter. Erst als die Kälte, trotz Winterschuhe in meine Füsse drang, hörte ich auf. Auch meine Finger waren klamm und fingen an sich komisch zu verfärben. Also Kamera usw. ins Auto gepackt und nach Hause gefahren. 

 

Daheim dann erst mal aufwärmen und nebenbei die Fotos von der SD-Karte auf die Festplatte kopieren. Nach einer Tasse heissem Kaffee, fing ich an die Aufnahmen zu sichten Was ich dort am Rechner dann zu sehen bekam, hat mich mehr als positiv überrascht. Eine solche Stimmung hatte ich noch nie fotografisch festhalten können. Beim Ansehen kam gedanklich die Kälte wieder hoch. Also schnell noch ne zweite Tasse Kaffee geholt und Bilder weiter sortiert. Hier nun meine Auslese des frostigen Shootings:  

 

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Olympus 17mm F1.8 : Weitere Testfotos incl. Fazit

Ich habe ja, wie schon geschrieben, das Olympus 25mm F1.8 gegen das Olympus 17mm F1.8 getauscht. Hauptgrund war der zu geringe Weitwinkel beim 25mm für mich. Das 17mm hat mich positiv für diese Art der Fotos überzeugen können. Doch wie schaut es in anderen Bereichen aus? Deswegen habe ich hier weitere Fotos die ich innerhalb der letzten 24 Stunden gemacht habe:

 

 

Mein Fazit: Ich werde dieses kleine und doch so feine Objektiv behalten! Für meine Art der Fotografie ist es die richtige Festbrennweite und die Verarbeitung kann man als hochwertig bezeichnen. So kommt nach einem Jahr der Fotografie mit dem 12-50mm F1:3.5 - 6.3 nun eine Festbrennweite mit einer besseren Offenblende hinzu. Ich bin auf die weiteren Ergebnisse gespannt. 

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Olympus 17mm F1.8 : Die ersten Testfotos

Ich hatte vor wenigen Tagen ja das Olympus 25mm F 1.8 Objektiv zum Testen hier daheim. Grundlegendes Urteil: Es ist sehr gut, …aber. Das „aber“ bezieht sich für mich auf den Blickwinkel. Dieser war mir noch zu gering. Also wieder zurück an Absender und ein gebrauchtes 17mm F 1.8 von einem Händler online bestellt. 

 

Gestern ist es nach 3 Tagen (Sendung kam aus Österreich) angekommen und ich ging dann zu meinem Ort der Ruhe, um es gleich auch zu testen. Und was muss ich sagen: Es fühlt sich gut und stimmig an! Was mir sehr gefällt ist der Ring an diesem, doch sehr kleinen Objektiv. Wenn ich den zurück ziehe, bin ich sofort im manuellen Modus zum fokussieren. Hier aber nun die ersten Testfotos: 

 

Weitere Bilder werden noch folgen.

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Ein neues Objektiv und die ersten Testfotos sind da!

Ich hatte ja geschrieben das ich auf der Suche nach einem neuen Objektiv bin. Dabei sollte es sich um eine Festbrennweite handeln die in der Lage ist, auch bei schlechten Lichtverhältnissen gute Fotos zu machen. Nun ja, seit gestern habe ich das 25mm 1.8er von Olympus hier. Welches ich gestern natürlich gleich etwas testen musste.

 

Dafür sind meine Frau und ich auf den örtlichen kleinen Weihnachtsmarkt gegangen. Ich habe zwar nicht gerade viele Fotos gemacht, aber dennoch konnte das Teil mich schon beeindrucken. Die Lichtverhältnisse waren wirklich nicht gerade gut, aber das störte überhaupt nicht. So kamen die ersten Testfotos zustande. Alle sind mit einem ISO-Wert von 1600 gemacht worden, bei voller Offenblende. Die Belichtungszeit schwankte zwischen 1/40sek. und 1/60sek . Das Bokeh konnte auch überzeugen. Schaut aber selbst:

 

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Welches Objektiv ist nun das Richtige für mich ?

Folgendes Szenario ist die Ausgangssituation. Im Januar wird, wenn alles normal verläuft, unser Enkelkind auf die Welt kommen. Nun habe ich mir gedacht ich hole mir ein zweites Objektiv, um Aufnahmen des neuen Erdenbürgers (oder Erdenbürgerin) zu machen. Also habe ich mich durch diverse Foren gearbeitet, YouTube-Videos angesehen und Testberichte gelesen. Alles zusammen hat mir wirklich nicht weiter geholfen, eher noch verunsichert.

 

Das eine ist zu langsam im Autofokus. Das andere hat eine zu geringe Belichtung. Und da gibt es noch die Brennweite die beachtet werden sollte. Und ganz zum Schluss kommt natürlich auch der Preis, der nun mal für mich bezahlbar bleiben sollte (bis ca. 400 Euro). Es gibt mehr Meinungen zu diesem Thema, als es Objektive gibt. Deswegen bin ich so schlau wie am Anfang. Mir ein Objektiv leihen geht hier auf dem etwas ländlichen Gebiet leider auch nicht.

 

 

Ich werde gerade am Anfang das Enkelkind innerhalb der Wohnung der Eltern, oder bei uns daheim fotografieren. Dafür brauche ich halt ein lichtstarkes Objektiv. Ich habe mich mit dem Blitzen noch gar nicht befasst und bin eigentlich der Typ der lieber das vorhandene Licht nutzt. Da die Räume der Wohnung nicht sehr groß bemessen sind, werde ich wohl ein Entfernungsproblem bekommen, wenn ich 2 Meter Abstand halten muss wegen der Brennweite. Des weiteren möchte ich das Objektiv auch für andere Projekte nutzen. Anhand von meinen Bildern hier auf der Webseite, wisst ihr was ich meine. Das Objektiv sollte natürlich einen Micro Four Third-Anschluss haben. Damit ich es auch an meine Olympus anbringen kann. 

 

Jetzt bin ich gespannt welche Empfehlungen ich von euch bekomme. Und bitte sagt mir auch warum es für meine Zwecke gut ist. Also nicht nur: „Ich habe das XXX-Objektiv und bin sehr zufrieden damit.“ Und nutzt wenn möglich die Kommentarfunktion hier und weniger die der Sozialen Netzwerke. Sonst kommt der alte Mann hier komplett durcheinander :-)

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Meine Gedanken zum Wahlergebnis in den U.S.A.

Entsetzen! Schockstarre! Das sind nur 2 der geläufigen Worte die ich heute Morgen zu lesen und zu hören bekam. Donald Trump wird der 45. Präsident der U.S.A.! Einige in den öffentlichen Netzwerken waren da schon etwas deutlicher „Wie können die Amerikaner nur so blöd sein?“ „Die Amis reißen die Welt in den Abgrund!“ usw..

 

Doch man muss die Sache auch mal von der anderen Seite betrachten. Das amerikanische Volk hat demokratisch gewählt, Punkt! Was mich mehr erstaunt als die Wahl, sind die Reaktionen. Leute wie schaut es denn in unserem Land aus wenn ich an die AFD und Pegida denke? Wie wird unsere Wahl im kommenden Jahr enden? Schauen wir nach Österreich mit der FPÖ, nach Frankreich mit der Front National. Oder sehen wir nach Ungarn mit Viktor Orbán. Alles sogenannte "demokratische" Parteien.

 

 

Es sieht doch eher so aus, als das die sogenannten etablierten „Volksparteien ihre Rechnung präsentiert bekommen für ihre Politik. Doch was machen diese? Sie ändern nichts und sind nur am schimpfen und meckern über die anderen. So lange da keine Einsicht kommt, wird es immer so weiter gehen. Ich sehe schon in Deutschland ein Regierungsbündnis mit der AFD. Da es sonst keine Regierungsmehrheit geben wird für eine der „großen Parteien“.

 

Das sind nur ein paar Gedanken von mir an diesem ereignisreichen Morgen.

 

P.S.

Nur mal zur Info: Amerika hat auch schon einen Schauspieler (Ronald Reagan) gewählt und die Erde dreht sich immer noch. Will aber nicht damit sagen, dass ich mir keine Sorgen mache. Aber die „Experten“ die jetzt wieder zu Wort kommen, können mir auch gestohlen bleiben.

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"Fototexter" ... vielleicht eine  Möglichkeit für mich ?

Heute habe via Twitter zu einem Foto von einer Freundin diverse Titel gepostet und wir hatten sehr viel Spass dabei. Sie meinte dann zum Schluss, das wäre vielleicht eine Möglichkeit etwas Geld dazu zu verdienen. Die Idee hat mich dann irgendwie nicht los gelassen. 

 

Meine Fotos haben immer eine für mich passende Bildunterschrift. Doch wie kann ich nun für mich rausfinden, ob ich das auch für „fremde“ Fotos kann? Ich sehe so viele tolle Bilder im Netz die keinen Titel, oder eine Bildunterschrift besitzen. Dort steht dann oft nur die unpersönliche Bildnummer, die einfach mit kopiert wurde, was ich schade finde.

 

Also habe ich mir folgendes gedacht. Wenn jemand von euch ein Foto hat, wo ihm oder ihr einfach kein Titel einfällt, so könnt ihr mir einen Link zum Foto zusenden. Eine andere Möglichkeit wäre mir das Bild direkt unter holger@detailbilder.de zusenden. Ich werde dann versuchen in kurzer Zeit euch einige Vorschläge zukommen zu lassen. Dazu benötige ich natürlich eine gültige E-Mail Adresse von euch.

 

Das Angebot ist bis auf weiteres völlig kostenlos für euch. Einzige Bedingung ist bei einer Veröffentlichung meinen Namen zu erwähnen. Also „Bild : Euer Name“ „Text : Mein Name“ . Das wäre dann schon alles. Ich bin gespannt ob dieses kostenlose Angebot wahrgenommen wird und ich eure Erwartungen erfüllen kann.

 

Jetzt seid ihr dran. Ich bin gespannt was da auf mich zukommt.

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365fotos.org : Ein Jahresprojekt neigt sich dem Ende entgegen. Was bleibt ?

Vor knapp einem Jahr fing alles an. Ich wurde durch Twitter-Freunde dazu eingeladen an einem Fotoprojekt mitzuwirken. Insgesamt haben sich 12 Hobbyfotografen virtuell getroffen und das Projekt 365fotos.org gestartet. Anfängliche Probleme wurden innerhalb der Gruppe schnell und unkompliziert gelöst. Nach einiger Zeit gab es konkrete Monatsthemen, die dann fotografisch umgesetzt wurden. Jedem blieb es selbst überlassen was er, oder sie, zur jeweiligen Aufgabe beisteuern wollte.

 

Ich habe heute nun mit meinem letzten Foto für dieses Jahresprojekt meinen Abschluss gemacht. Was ist mir persönlich in diesem Jahr wichtig geworden? Grundlegend eins auf jeden Fall! Ich habe es für mich geschafft das Jahr durch zu ziehen. Bedingt durch meine Depressionen war das nicht immer einfach, aber am Ende hat es doch geklappt. Darüber bin ich sehr froh.

 

 

Bei den monatlichen Aufgaben fühle ich mich auf der einen Seite zwar gefordert, aber nie überfordert. Ich konnte für mich sogar feststellen, dass mich die einzelnen Aufgaben eher gereizt haben. Die klare Aufgabenstellung gefiel mir deutlich mehr, als am Anfang des Projektes es noch gar keine gab. Aufgaben fotografisch umsetzten macht mir Spass. Vielleicht entwickelt sich daraus ja mehr.

 

Als Fazit kann ich für mich sagen, es war eine gute Zeit, mit netten Menschen und tollen Fotos. Zwischenzeitlich wird schon daran gearbeitet wieder ein neues, anderes Projekt zu starten. Dieses Mal werde ich aber nicht mehr dabei sein. Neue Wege führen mich weiter und ich wünsche allen Mitstreitern des letzten Jahres immer ausreichend Licht und ein zufriedenes Leben. Hier noch alle meine Bilder des Projektes. Die der anderen Teilnehmer findet ihr auf dem Flickr-Account von 365fotos.org

 

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Eigentlich mach ich wenig Landschaftsfotografie

 

Eigentlich. Aber manchmal kommt man an einen Ort, zur passenden Zeit und man kann einfach nicht anders. So ist es mir geschehen am vergangenen Samstag. Wobei ich sagen muss, ich bin sogar bewusst an diesen Ort gefahren. Auch eine Sache die ich bis jetzt nur selten gemacht habe.

 

 Es handelt sich hierbei um einen ganz kleinen Anglerteich der von Bäumen umsäumt ist. Bei günstigen Wetterbedingungen (kein Wind), gibt es dort schöne Reflektionen zu entdecken. So war es auch an diesem Samstag, wo die Sonne am untergehen war. Alle Aufnahmen sind in einem Zeitfenster von gerade mal 30 Minuten entstanden.

 

Natural reflections
Natural reflections

 

„Bewaffnet“ mit meiner Olympus und dem Kit-Objektiv plus Stativ, versuchte ich nun diese Stimmung einzufangen. Meiner Meinung nach hat das ganz gut geklappt, was ihr auch an den Bildern erkennen könnt. Alles ohne irgendwelche Filter. Natur pur sozusagen.

 

Sicher, ich habe hinterher via Lightroom an ein paar Regler gedreht, aber das war echt nur minimal. Da das Ausgangsmaterial schon mir echt gut gelungen ist, betrug die Bearbeitungszeit pro Foto vielleicht 5 Minuten, mehr nicht.

 

Habe diese Fotos dann alle bei 500px hochgeladen und innerhalb von 15-30 Minuten erhielten diese eine 90+ Bewertung, was mich sehr gefreut hat. Vielleicht sollte ich mich etwas bewusster noch mit dem Thema Landschaftsfotografie beschäftigen? Hier nun die anderen Bilder. Welches gefällt euch davon besonders?

 

Place of silence
Place of silence
The sun and the silence
The sun and the silence
Reflection in blue
Reflection in blue
The day is passing, the night is coming
The day is passing, the night is coming
Colors of silence
Colors of silence
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Ein weiterer, dunkler Moment in meinem Leben

 

Ich saß am Ufer des Flusses und starrte auf das dunkle Wasser in der Dämmerung des zurück liegenden Tages. Meine dunklen Gedanken passten zu diesem Fluss. Doch der Fluss nahm nicht meine Gedanken auf und trug sie fort. Ich konnte sie nicht einfach ins Wasser werfen, um sie dann forttreiben zu sehen.

 

Der Fluss war relativ ruhig. Nur ein sanftes plätschern war zu hören. Ich war alleine dort auf der Bank. Ich wollte auch keine anderen Menschen sehen, oder hören. Der Fluss bewegte sich nur langsam seinem Ziel entgegen. Welches war es wohl? Was würde ihn am Ende dort erwarten? Diese Frage stellte ich mir selber auch. Was würde am Ende meines Weges wohl auf mich warten?

 

  

Ich schaute noch eine Weile dem dunklen Fluss, mit seinen kleinen Wellen, gedankenversunken nach. Dann erhob ich mich und entfernte mich vom Wasser. Ich ging in die dunkle Nacht, mit meinen dunklen Gedanken. Heute würde ich nicht erfahren, was mich an dem Ende meines Weges erwartet. Heute noch nicht.

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Endlich wieder mit der Kamera unterwegs !

 

Gestern war ich seit Wochen das erste Mal wieder draussen mit der Kamera unterwegs. Meine Depressionen hatten mich ziemlich im Griff. So das ich mehr oder weniger nicht mehr vor die Tür gegangen bin. Aber gestern war es dann endlich wieder so weit. Ich bin eine für mich bekannte Strecke gelaufen die mich an Spots vorbei brachte, die ich schon kenne. Also lag die Herausforderung die Aufnahme etwas anders zu gestalten. 

 

 

Die Lichtsituation war nicht ganz so berauschend, die Sonne kam nur selten durch den Hochnebel. So musste ich einige Regler an der Kamera bedienen, bis ich halbwegs dieses Bild hinbekommen habe. Den Rest habe ich dann via Lightroom bearbeitet.

 

 

 

Insgesamt habe ich eigentlich relativ wenige Bilder geschossen. Öfters eine Pause eingelegt und nur auf einer Bank gesessen und mir die Landschaft angesehen. Als ich zurück war taten mir zwar die Füsse weh, aber ich war mit mir zufrieden. Ich war endlich wieder mit der Kamera unterwegs gewesen. 

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Schubladendenken

Ich möchte in keine Schublade gesteckt werden! Was wohl die meisten von uns auch nicht wollen. Doch wie denken wir, oder ich selbst über andere Menschen? Wie schnell mache ich genau das, was ich für mich als negativ empfinde? 

 

Ich glaube der Mensch macht dieses Schubladendenken ganz automatisch und auch mit guten Vorsätzen ist dieses kaum zu unterbinden. Wir sehen jemanden und in einem Bruchteil einer Sekunde wird diese Person eingestuft, also in eine Schublade gesteckt. Das ist nun mal so.

 

 

Aber wenn das so ist wie ich vermute, was kann ich, was können wir dagegen tun? Das geht ganz einfach. Macht diese Schublade in den ihr einen Mensch gesteckt habt, nicht völlig zu! Lasst ihm die Möglichkeit diese zu verlassen und dadurch unser erstes (Vor)Urteil zu revidieren. Vielleicht öffnet ihr mal sogar die eine, oder andere Schublade die schon lange geschlossen war. Um zu sehen, ob eurer Entscheidung von damals richtig war. Ich arbeite daran.

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Ich glaube langsam an eine Verschwörung !

 

Wenn man mal eine sogenannte „Service-Hotline“ braucht und anruft, sollte man Zeit haben, sehr viel Zeit. Als erstes wählt man die Nummer, muss dann auf seinem Tastentelefon diverse Nummern drücken, damit man auch bei dem richtigen Mitarbeiter landet und dann heißt es warten Man wartet durchaus mal 20-30 Minuten (manchmal noch länger!), um einen Mitarbeiter in einem der vielen Callcenter dran zu bekommen. Während der Wartezeit läuft oft Musik, die ich meinem ärgsten Feind nicht zumuten würde.

 

 

Sollte man dann das Glück haben und endlich sein Problem schildern können, kommt es oft vor, das man zu einer z.B. Technikabteilung weitergeleitet wird. Natürlich nicht ohne diese nervtötende Wartezimmermusik wieder auf die Ohren zu bekommen. Ich glaube so langsam an eine Verschwörung. Ich glaube es wird gehofft, dass der Kunde am anderen Ende der Leitung während dieser Wartezeit eines natürlichen Todes stirbt, oder frühzeitig einen Herzinfarkt bekommt.

 

 

 

Noch am Schluss ein Gedanke zum Namen „Service-Hotline“. Das ist ein Witz in sich, leider ein schlechter dazu. „Service“ wird selten geboten da die Mitarbeiter nicht gut geschult werden und „Hot“ läuft es da erst recht nicht ab. Was "Hot" ist, das sind höchstens meine Ohrmuscheln . Wie seht ihr das? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? 

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Die gemeinsame Schnittmenge nennt sich Mensch !

 

Bei all den Dingen, egal ob Hautfarbe, Religion, oder sonstige Merkmale die uns voneinander unterscheiden, haben wir eine gemeinsame Schnittmenge. Wir sind alle nur Menschen. Wenn wir uns das als grundlegendes Bild verinnerlichen, könnte man viele Unstimmigkeiten vermeiden. 

 

Respektiert euch als Menschen!

 

 

Gedanken, die nun nieder geschrieben wurden.

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Monochrome Schönheit am Wegesrand

Sich Zeit nehmen. Um auch die kleinen Dinge zu erkennen, die in Wirklichkeit ganz groß sind. Das ist eines meiner Ziele, wenn ich mit der Kamera unterwegs bin. Einfach mal stehen bleiben, die Umgebung richtig wahrnehmen. Die Blickrichtung ändern, Dinge entdecken, an denen man so oft einfach nur vorbei geht. Wie diese Blume mit ihren schönen Blüten zum Beispiel.

 

 

Ich finde gerade in der monochromen Darstellung kommt diese Schönheit sehr zur Geltung. Doch wäre ich nicht stehen geblieben und hätte meinen Blick gesenkt, wäre mir diese Aufnahme entgangen. Also werde ich weiter versuchen, immer mal wieder stehen zu bleiben, um meine Umgebung richtig wahrzunehmen.

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Alles auf Anfang, … irgendwie.

Alles neu macht der … September 2016.

 

 

Wer meine Webseite in der Vergangenheit verfolgt hat, wird bemerkt haben, dass es nicht mehr so ist wie es einmal war. Das Leben besteht aus täglichen Veränderungen und auch diese Webseite tritt nun mehr oder weniger verändert auf. Doch warum mache ich das?

 

 

Bedingt durch meine Depressionen, war ich immer mehr verleitet schnell ein neues Foto bzw. einen neuen Beitrag zu veröffentlichen. Über die meist positiven Resonanzen holte ich mir meine kleinen „Streicheleinheiten" ab. Doch diese hielten nicht lange an und schon ich war wieder auf der Jagd nach einem guten Foto um wieder „gelobt“ zu werden. Dadurch wurde die Webseite immer mehr eine Belastung für mich, und gab meiner Depression sogar neue Nahrung. Das möchte ich nun ändern! Als erstes habe ich den Inhalt gelöscht. Nichts sollte mich daran hindern, oder mich ablenken, diesen Neuanfang zu wagen.

 

 

Ich versuche nun mit diesem Neustart eine andere Strategie zu verfolgen. Sich nicht mehr hetzen zu lassen, um täglich einen neuen Beitrag zu posten. Nicht mehr jagen nach neuen Beiträgen um im weltweiten Internet nicht in Vergessenheit zu geraten. Ich möchte nicht mehr täglich kontrollieren, ob die Zugriffszahlen auf meiner Webseite gestiegen, oder gefallen sind. Ich möchte Fotos und Beiträge veröffentlichen die mir persönlich wirklich wichtig sind. Ohne den Anspruch zu erheben, dass dieses grundlegend auch von anderen so empfunden wird. Ich möchte halt mit einem etwas feineren Pinsel dieser Webseite meinen persönlichen Anstrich geben.

 

 

 

Ob mich das gelingen wird, das wird die Zeit zeigen. Natürlich würde ich mich weiter über eine positive Resonanz freuen. Es wäre gelogen wenn dem nicht so wäre. Aber ich möchte es nicht mehr so machen, nur deshalb einen Bericht oder ein Foto zu veröffentlichen. Wenn alles auch noch hier auf Neuanfang steht, würde ich mich freuen, wenn ihr ab und zu vielleicht mal vorbei schaut.  

 

In diesem Sinne, bleibt mir gewogen.

 

 

 

Holger

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Die etwas andere Kameratasche

 

Nachdem ich ja mit der Olympus OM-D E-M 5 Mark II (incl. Kitobjektiv 12-50mm) meine persönliche „eierlegende Wollmilchsau“ gefunden habe, war ich mit der bisherigen Fototasche nicht mehr ganz so zufrieden. Fototaschen gibt es ja wie Sand am mehr, aber es sollte auch eine Tasche mit einem gewissen Flair sein, also nicht nur Funktiongadget. Habe mich viel belesen und auch viele Taschen gesichtet, aber entweder reizte mich das Allerweltsdesign nicht, oder die Tasche war preislich so weit fern, dass andere (wie ich z.B.) mit dem Geld ihr erstes Kamera-Equipment (incl. Tasche und Stativ) kaufen würden.

 

 

Da ich zwischenzeitlich seitens von meinem Foto-Equipment ziemlich entschlackt bin, musste die Tasche auch nicht zu groß sein. Aber weder in Fotofachgeschäften oder im Internet wurde ich wirklich fündig. Es sollte halt eine Tasche sein mit der ich mich auch wohl fühle und die ich mag. Auf einem großen Teilemarkt für alte Motorräder und Autos wurde ich nun fündig. Meine „eierlegende Wollmilchsau“ hat ein neues Zuhause gefunden! Nach meiner Recherche ist es eine alte Schweizer Militärtasche die nun friedlichen Zwecken dient. Auch wenn ich ab und zu mit der Kamera „schießen“ werde.  ;-)

 

 

 

Die Tasche war natürlich ohne Innenleben, aber da war schnell Abhilfe geschaffen. Bei enjoyyourcamera.comfand ich die richtige Innentasche mit Polsterung und flexibler Einteilung. Die Tasche selbst besteht aus dickem festen grünen Segeltuchstoff und auch das braunen Leder hat eine sehr robuste Stärke. Teilweise sind sogar dünne aber stabile Metallplatten eingearbeitet, die die Tasche in ihrer Stabilität unterstützen.

 

 

 

Unten am Boden sind 5 Metallfüsse eingearbeitet, die der Tasche einen sehr gute Halt geben. Auch wenn der Boden mal uneben ist bleibt diese stabil stehen.

 

 

 

Was auch von Vorteil ist, sind die Laschen, die nach innen liegen. Somit wird auch bei einem Regenschauer der Innhalt vor Feuchtigkeit geschützt.

 

 

 

Der Verschluss der Tasche ist eine, wie ich finde, gelungene Lösung. Der schmale Lederriemen der durch die Metallöse geführt wird und den Hauptriemen vor dem unerwarteten Öffnen hindert, reicht völlig. Gleichzeitig ist die Tasche schnell geöffnet um die Kamera heraus zu holen und einen Schnappschuss machen zu können. Wer mehr Sicherheit vor unbeabsichtigtem Öffnen haben möchte, kann dort auch ein kleines Schloss anbringen. Mir reicht es so wie es ist.

 

 

 

Zum Abschluss noch der Trageriemen. Auch dieser ist aus dickem Leder gefertigt und ist in der Länge natürlich einstellbar. Das breitere Schulterleder kann auch flexibel in der Position verändert werden. Ich empfinde den Tragekomfort als gut. Und ganz zum Schluss noch zu erwähnen wäre der Tragegriff, der auch aus dickem Leder gefertigt wurde und sehr stabil ist. 

 

 

Hier noch kurz die Maße (aussen): Breite ca. 30cm, Höhe ca. 23cm, Tiefe ca. 10cm.

 

Mit ihr transportiere ich nun folgende Dinge:

 

 

Neben der Olympus OM-D E-M 5 Mark II mit aufgesetztem 12-50mm Kitobjektiv incl. Sonnenblende (!), finden einige kleinere Dinge ihren Platz. Einige Filter, ein kleiner Aufsteckblitz (noch nie verwendet), Ersatzakku usw.. Ach ja, der Teddy ist mehr oder weniger zwischenzeitlich dort zu Hause :-)

 

 

Fazit nach mehreren Monaten Gebrauch: Ich bin begeistert und möchte sie nicht missen. Die Verarbeitung ist echt Top, egal ob Stoff, Leder, oder auch die Nähte. Habe keine Mängel bis jetzt für mich gefunden. Fast vergessen, der Kaufpreis der Tasche war 35 Euro auf dem Teilemarkt und plus der 20 Euro für die Innentasche (incl. Versand) komme ich auf einem Endpreis von 55 Euro. 

 

 

 

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