Einige Anregungen zum Fotografieren in der dunklen Jahreszeit.

Das Thema  bzw. die Überschrift dazu sind mir gestern durch den Kopf gegangen. Für viele, die gerne fotografieren, ist diese Jahreszeit eher suboptimal. Die Mehrzahl fahren im dunkeln zur Arbeit und kommen auch erst im dunkeln nach Hause. Da geht mal gar nichts um draussen irgendwelche schönen Fotos zu schiessen. Also werden die fotografischen Dinge auf das Wochenende gelegt. Doch wie so oft, spielt dann das Wetter in dieser Jahreszeit nicht so wirklich mit. Ein grauer verhangener Himmel aus dem auch noch oft Regen fällt, versaut einem auch noch diese Möglichkeit. Da kann schon mal Frust aufsteigen.

 

Ich möchte nun anhand von einigen Beispielen euch zeigen, dass man diese dunkle Jahreszeit auch fotografisch für sich nutzen kann. Oder anders gesagt, seinen fotografischen Horizont einfach erweitern.

 

Da gäbe es zum einen die Langzeitbelichtung, mit der man gerade wenn es draussen dunkel ist, hervorragend experimentieren kann. Die Lichtspuren von Autos auf den Strassen unseres Landes warten nur darauf, in Farbe, wie auch in Schwarz-Weiss fotografisch festgehalten zu werden.

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Fotokünstler, Podcaster und jetzt auch noch YouTuber. Es läuft !

Wenn ich eines sagen kann, nach der Teilnahme an der ersten Ausstellung im September, und dem Campustreffen mit den Photologen in Kassel, hat sich hier viel getan! Ideen sprudeln nur noch so raus und einige davon sind schon umgesetzt worden.

 

Nehmen wir mal das Thema Podcast. Matthias Weber, Hobbyfotograf, sprach mich deswegen an. Ob ich mir vorstellen könnte, mit ihm zusammen einen regelmässigen Podcast zu veröffentlichen. Ich habe eine Nacht darüber geschlafen und dann zugesagt. Mit null Ahnung, also daran gegangen. Was uns wichtig war, wir wollten keine stundenlange Gespräche führen. Es sollte knackig kurz sein. Also haben wir uns entschieden die Aufnahmezeit auf ca. 30 Minuten zu beschränken. Nachdem die erste Folge rein Akustisch grenzwertig geworden ist, habe ich mir hier ein externes Mikro zugelegt. Danach wurde die 2. Folge deutlich besser. Die 3. Folge ist schon in den Vorbereitungen und wir werden schon einen Gast bei uns begrüssen können. Schon krass, oder? Was Matthias und mir dabei aber wichtig ist. Der Spassfaktor an der Sache. Und ich kann nur sagen, wir haben unseren Spass dabei. Ihr findet uns auch auf iTunes und auf Spotify.

 

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Ich fotografiere jetzt auch mit dem roten Punkt! Oder warum für mich Weihnachten schon im November stattgefunden hat.

Für mich wurde Weihnachten irgendwie vorverlegt. Seit einigen Tagen ist sie hier. Eine analoge Leica R4. Die Kamera mit dem roten Punkt! Doch wie ist es dazu gekommen?

 

Ich hatte in den Sozialen Netzwerken ja darüber gesprochen, dass mich die Leica R4 neben der Zorki 4 interessieren würde. Das ich vorhatte einen 2. Anlauf zu nehmen, um mich mit der analogen Fotografie neu auseinander zu setzen. Beim Campustreffen der Photologen in Kassel bekam ich von der netten Friederike ein Zorki 4 geschenkt. Diese war nie von ihr genutzt worden und stand  bei ihr zu Hause in der Vitrine rum. Derzeit warte ich noch auf eine leere Filmspule aus der Ukraine, damit ich endlich mit ihr loslegen kann. Dazu kommt dann auch noch ein gesonderter Bericht.

 

Von Roy Focke, der nur am ersten Abend an diesem Treffen in Kassel Zeit hatte, bekam ich eine Leica R4 in die Hand gedrückt und ich durfte damit Fotos machen. Damit war es eigentlich um mich geschehen. Diese R4 lag toll in der Hand, fühlte sich einfach nur gut an. Das Geräusch des gedämpften Spiegelschlages war der Funke, der dann ein Feuer auslöste. Eine R4 das wäre (m)ein Traum um analog neu durchzustarten. Nicht weil es eine Leica war, sondern weil es sich gut angefühlt hat. Denn nicht umsonst habe ich nach über 3 Jahren noch immer meine Olympus OM-D EM 5 Mark II. Auch sie fühlt sich immer noch gut an. Technik ist die eine Sache, die Haptik ist für mich ein genau so wichtiges Kriterium.

 

Analog habe ich schon einige Kameras in der Hand gehabt, sei es Canon AE 1, Nikon F2, oder auch eine Minolta SRT 100. Auch im Bereich Mittelformat waren einige Gastauftritte bei mir daheim. Ob nun die einfache Agfa Box, oder die zweiäugige Rolleiflex. Alle diese Kameras waren in ihrem Bereich gut bis sehr gut. Aber dieser Funke wie bei der Leica ist nie rüber gesprungen. Und wer nun meint ich wolle mit der Leica jetzt angeben, dem darf ich beruhigt sagen, dass diese Kamera ohne Objektiv für gerade mal 100 Euro in der elektronischen Bucht zu haben ist. Selten und Wertvoll ist was anderes. Aber darum geht es in der Fotografie für mich auch nicht. Der Spass darf niemals zu kurz kommen, ansonsten sollte ich es sein lassen. Ach ja, ich weiß natürlich, dass die Technik in größten Teilen auch bei der Minolta XD-7 zu finden ist. Die damalige Kooperation zwischen Minolta und Leica wird selbst heute noch unter den „Leica/Minolta-Jüngern“ ab und zu heftig diskutiert. Mir war und ist das völlig schnuppe. Aber nun weiter im Text.

 

Nach dem Campustreffen habe ich mich also noch mal umgeschaut und mich auch etwas intensiver belesen. Und immer mehr wurde der Wunsch größer mit diese Kamera eines Tages analog meine Welt wieder neu zu entdecken. Irgendwann, nur nicht so bald. So waren meine Gedanken. 

 

Eines Tages hat mich der Fotograf Robin Dissellekamp angesprochen. Er hätte da noch was im Keller „rumliegen“. Was soll ich euch sagen, nicht nur ein Body einer Leica R4 kam zu Tage, auch ein 60mm Makro-Objektiv war mit von der Partie. Beides gingen dann ein paar Tage später auf die Reise zu mir.

 

Das warten auf das Paket war wie warten auf das Christkind früher. Sorry Robin, für das ständige Nachfragen 😉. Jetzt ist sie also hier. Neue Batterien wurden eingelegt und der erste Film liegt auch schon bereit. Warum ich nicht schon längst damit unterwegs bin? Das liegt daran, das hier mir derzeit viele Dinge um die Ohren fliegen und ich diese Kamera mit dem Roten Punkt sehr bewusst einsetzen möchte. Ausserdem möchte ich mich noch weiter belesen (Bedienungsanleitung gibt es als PDF im Netz). Den Film werde ich vielleicht morgen einlegen. Mache mir gerade Gedanke wo ich diesem analogen roten Punkt als erstes einsetzen werde. 

 

Ich bin so dankbar !!!

 

Robin Disselkamp: https://www.facebook.com/DisselkampRobin/

 

Roy Focke: https://www.rofopho.de/

 

 

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Die grauen Steine auf meiner Seele.

Als ich dieses Foto geschossen habe war mir klar, dass ich es als ein bildlichen Vergleich nutzen wollte. Um meine Situation fotografisch/künstlerisch darzustellen, wenn ein depressiver Schub mich gefangen hält.

 

Später, zu Hause am Rechner, fing ich an das Foto zu bearbeiten. Anfangs war gerade mein kleiner Freund der Teddy noch in seiner vollen Farbe zu. Nachdem ich das fertige Bild abgespeichert spürte ich plötzlich, dass etwas „falsch“ daran war. Irgendwie war es noch nicht fertig. Denn unerwartet bekam die Depression wieder Oberhand. Wie immer ohne Vorwarnung. 

 

Wenn mich ein depressiver Schub erwischt, verschwinden die Farben die meine Selle und mich sonst ausmachen. Alles wird nur noch Grau. Ich selber, in diesem Fall der kleine Teddy, passte sich nun den grauen Steinen an, die auf mir und meiner Seele lasten, an.

 

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"Drei Brennweiten die jeder Fotograf haben sollte!" ... was für ein Schwachsinn !!!

Gerade gelesen. Was für eine schwachsinnige Überschrift! Genau so bin ich als Neueinsteiger auch drauf reingefallen und habe mir am Anfang meiner fotografischen Laufbahn mehrere Objektive gekauft. Davon habe ich meistens nur eins wirklich genutzt und die anderen trug ich im Rucksack mit mir rum, oder lagen zu Hause, um als teure Staubfläche ihr Dasein zu fristen.

 

An alle Fotografen da draussen: Wenn ihr schon in dieser Form eine reisserische Überschrift braucht um neue Follower zu generieren, dann macht es bitte richtig: „Drei Festbrennweiten, die ich als Fotograf nutze!“ , das wäre für mich ok, alles andere ist gequirlter Quatsch!

 

An euch Neueinsteiger: Überlegt euch einfach was ihr fotografieren wollt. Sicher gibt es für Porträt-Fotografie oder Hochzeitsfotografie andere Objektive, als für die Landschaftsaufnahme oder extrem die Makrofotografie. Deshalb tappt ihr Neulinge da draussen nicht in diese „Falle“ wie ich es mal bezeichnen möchte.

 

Macht euch erst mal Gedanken was euch fotografisch Spass macht. Also was ihr meistens fotografiert: Gesichter/Menschen, Landschafts/Naturaufnahmen, Makro/Produktfotografie usw.. Am Anfang reicht oft das mitgelieferte Kit-Objektiv beim Neukauf einer Kamera. Probiert dieses erst mal richtig aus. Wenn ihr dann merkt, dass für eure Art der Fotografie die Grenzen dieses Objektives erreicht sind, dann schaut euch in Ruhe um. Besucht Foren, oder Fotogruppen, die euch meistens mit Rat und Tat bereit stehen werden.

 

Also macht nicht den gleichen Fehler, den ich gemacht habe. Lasst euch nicht von solchen Überschriften in die Irre führen. Und ihr Fotografen da draussen, die vorhaben solche Berichte oder Videos zu machen, erklärt es richtig. Damit auch die Neulinge in dieser Materie gleich von Anfang an ihren Weg finden können.

 

Das musste ich gerade schreiben, weil ich die oben genannte Überschrift wieder einmal entdeckt habe. Ich hoffe ihr versteht meine Beweggründe. In diesem Sinne bleibt mir gewogen.

 

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Lebenslinien

Ich sah diesen alten Baum der dort lag und sah seine Lebensringe. Ich strich vorsichtig mit der Hand darüber um sie zu fühlen. Ich spürte seine Jahre, die nicht immer gut waren. Fühlte seine Lebenslinien und spürte dabei meine eigenen, die ich bis jetzt hinter mich gebracht habe.

 

Lebenslinien
Lebenslinien
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Penisvergrösserung in wenigen Schritten ! Fotografisch dokumentiert !

Wer nun meint, dass ich nur eine reisserische Überschrift gesetzt habe um mehr Leser zu generieren, den möchte ich gleich sagen, dem ist nicht so. Ich habe wirklich Fotos geschossen von einer Penisvergrösserung! Vielleicht nicht wie der geneigte Leser es erwartet, aber das ist mir eigentlich egal.

 

Meine Frau meinte noch: „Sowas kannst du doch nicht schreiben!“  Ich finde doch!

 

Was ich hier auch versuche ist zu belegen, dass die Überschrift oft wichtiger ist, als der Inhalt des Blogbeitrages selbst. Wer also Besucher generieren will, sollte sich schon die Mühe machen eine interessante Überschrift zu erstellen.

 

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Fotografische Geschichte neu entdeckt: Die Kollodium-Nassplatte

 

Ein Gastbeitrag von : Erik Schlicksbier

Gerade mal 25 Jahre nach dem ersten (erhaltenen) Foto von Joseph Nicéphore Nièpce war das Kollodium-Nassplatten-Verfahren bei weitem nicht das erste Verfahren, mit dem sich Portraits erstellen ließen, wohl aber das populärste Verfahren vor dem fotografischen Film, so wie wir ihn heute kennen — sowohl was die Dauer der Periode als auch die Zahl der Kunden anging.

 

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Mein bestes Porträt hat ein anderer fotografiert !

Das Wochenende in Kassel schwingt immer noch nach. Ganz besonders in den Fotos, die dort entstanden sind. Nicht nur die Bilder vom Workshop, sondern, oder gerade die Aufnahmen die drumherum entstanden sind. Wie dieses hier. Für mich die beste Portraitaufnahme von mir, die je gemacht wurde.

 

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Mit Depression zu leben, ist wie ein stetiges Leben am Abgrund.

Heute habe ich dieses Foto geschossen. Es zeigt auf wie sich wohl die meisten Menschen, die an Depressionen leiden, sich immer wieder fühlen. Eine Schritt noch … dann habe ich es geschafft. Denn zu diesen Gedanken führt eine mittelschwer/schwere Depression die Betroffenen häufig. Nur noch einen Schritt und ich bin frei! Ein Gedankenkonstrukt der Depression. Es hat nichts mit der Realität zu tun. Selbst liebende Menschen um einen herum, können solche Gedanken nicht vermeiden!

 

Leben am Abgrund
Leben am Abgrund
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1 Stunde, 2 Locations und 3 neue Fotokunstwerke später !

Ich war gestern kurz unterwegs. War eigentlich auf der Rückfahrt von einem Freund nach Hause. Hatte meine Kamera dabei und wich von normalen Heimweg ab. Der erste Stop den ich vorhatte, da waren schon Menschen. Ich wollte aber allein sein. Allein mit mir, meinen Gedanken und so fuhr ich langsam weiter. Nach nur 300 Meter hielt ich an, denn ich hatte etwas gesehen. Nichts Besonderes, doch irgendwie zog mich diese Blume an, die ich einige Meter entfernt entdeckt hatte. Ich suchte den richtigen Winkel. Versuchte die Einzigartigkeit von diesem hellen Weiss in der tristen Umgebung einzufangen. Diverse Aufnahmen waren schnell gemacht und ich fuhr weiter. 

 

Licht in der Dunkelheit
Licht in der Dunkelheit
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Sich selber vom Leben aussperren und nichts an sich rankommen lassen.

s ist mal wieder soweit. Die Depression hat mich mit ungebremster Kraft in ihrem unbarmherzigen Griff. Ich sperre alles aus, was von ausserhalb kommt. Egal ob es liebe Worte der Zuneigung sind, oder auch Hilfsangebote. Die Ketten sind fest und der Schlüssel vom Schloss ist verloren gegangen. 

 

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Herbstliche Fotokunst

Gestern habe ich ja noch von einem "kitschigen Herbstfoto" gesprochen (Link). Heute schaut es etwas anders aus. Dieses Bild hier, welches ich bearbeitet habe, gefällt mir. Trotz der Farben! Vielleicht könnte ich die eine oder andere Farbnuance noch etwas bearbeiten, aber ich mache hier lieber Schluss.

 

Denn aus Erfahrung weiß ich, dass man sich auch verkünsteln kann, wenn man an zu vielen Reglern innerhalb der Bildbearbeitung dreht. Also lasse ich es lieber und bin zufrieden mit meinem Werk: „Herbstliche Fotokunst".

 

Hier das Original
Hier das Original
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Wort zum Sonntag: "Original, kitschig und dann endlich wurde es ehrlich." Eine kurze fotografische, menschliche Entwicklungsreise.

Gestern habe ich unterwegs angehalten um ein paar Herbstimpressionen fotografisch einzufangen. Zuhause dann am Rechner drehte ich dann an den Reglern der diversen Bildbearbeitungsprogramme. Raus kam dann ein total kitschiges Herbstfoto. Das erkannte ich aber erst einige Zeit später für mich selber. Das Bild hatte ich zwischenzeitlich schon in den sozialen Netzwerken geteilt. Aber diesen „Fehler“ korrigierte ich und die Beiträge wurden wieder gelöscht, trotz der ersten positiven Reaktionen. 

 

Das Bild war nicht wirklich ich, denn diesen Anspruch habe ich meistens. Ein fotografisches Werk von mir soll eben auch eine Teil von mir widerspiegeln. Also alles auf Anfang und dann in mich reingehört. Wo bin ich derzeit? Was sind meine Gefühle, wenn ich das Original sehe? Die Farben sind mir selbst im Original zu viel. Das Schild, welches da angebracht wurde um den Ort zu beschreiben, passte auch nicht wirklich für mich in farbenfrohen Umgebung.

 

Also fing ich an behutsam meine Gefühle zu spüren und in diesem Werk Ausdruck zu verleihen. Das Endergebnis könnt ihr weiter unten betrachten. Ich bin mit diesem Ergebnis völlig zufrieden. Denn da spiegelt sich ein Teil meines Seins wieder. Ich erkenne mich darin, …. heute.

 

Original
Original
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Persönliche Interpretation eines analogen Fotos, oder: "Wenn plötzlich aus einem mehrfach belichtetem Foto, die Fratze der Depression einen anschaut!"

Ich hatte ja eine kurze Zeit die Agfa Isolette bei mir daheim. Als Teilnehmer der Aktion :  „Die Isolette auf Reisen“. 

 

Bei der Sichtung der Bilder war eines darunter, was mich beim näheren Betrachten ziemlich emotional beschäftigt hat. Es war eine unabsichtliche Mehrfachbelichtung, also eigentlich „Schrott“. Da war echt nichts mit anzufangen. Doch auf den zweiten Blick sah ich etwas, was mir persönlich sogar Angst bereitet hat. Etwas schaute mich aus dem Foto an! Für mich war sofort klar in welche Richtung ich dachte, an meine Depression. Denn so plötzlich wie diese bei mir auftauchen kann, so tauchte diese Fratze auf.

 

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"Getrennt --- Nutzlos !" Ein bewegender Workshop liegt hinter mir.

Am vergangenen Samstag gab es noch eine weitere fotografische Aufgabe während des Workshops zu bewältigen. Es wurden uns vier Begriffe gegeben und wir durften versuchen einen, oder mehrere umzusetzen. Auch dieses mal durfte nur ein Foto abgegeben werden, was die Sache nicht zwangsweise leichter machte.

 

Die Vorgaben waren:  verbunden  —   getrennt  —  wertvoll  —   nutzlos

 

Ich hatte zum Glück meinen kleinen Freund dabei. Er hilft mir oft bei kniffeligen Situationen. Auch dieses Mal konnte ich die Aufgabe innerhalb von sehr kurzer Zeit für mich umsetzen. Das Bild entstand schon im Kopf als wir noch im Seminarraum waren.

 

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Der Tag, an dem meine verletzte Seele fotografisch festgehalten wurde.

Am vergangenen Wochenende war nicht nur eine besondere Ausstellung, an der ich teilgenommen habe. Am Samstag fand auch ein Workshop statt. Er stand unter dem Titel : “Wahrnehmung -- Interpretation -- Interaktion“.  Es wurden später Zweier-Teams gebildet und man hatte ca. 1,5 Stunden Zeit, von seinem Teampartner eine Portraitaufnahme zu machen. Im Anschluss durfte jeweils nur ein Foto eingereicht werden. Was die Angelegenheit doch etwas „tricky“ machte. 

 

Ich hatte schnell ein Foto im Kopf und nach ca. 10 Minuten war mein Bild im Kasten. Meine fotografische Partnerin hatte mit der Aufgabenstellung gewisse Anlaufschwierigkeiten. Sie fotografiert eigentlich keine Personen, schon gar nicht Portraits. Diese Nähe zu Menschen ist einfach nicht ihr Ding. Ich beruhigte sie und wir gingen einfach wieder rein, holten uns erst einmal eine Tasse Kaffee und setzten uns ans Fenster.

 

Dort sprachen wir über „Gott und die Welt“ und ich konnte spüren, wie sich ihre Anspannung langsam löste. Sie fragte dann, ob sie mal meine Kamera ansehen darf, was natürlich kein Problem war. Plötzlich meinte sie, ob sie mit meiner Kamera versuchen dürfte, ein Bild von mir zu schiessen. Gesagt, getan und innerhalb von wenigen Minuten entstand das hier vorliegenden Foto. Es ist unbearbeitet, also „out of the cam“. 

 

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Als ich die Seelen längst Verstorbener fotografiert habe.

Im Zuge der Aktion „Die Isolette auf Reisen“ hatte ich ja wie schon geschrieben, die Aufgabe mit der analogen Isolette, Fotos zum Thema Leben/Life zu erstellen. In diesem Zusammenhang habe ich einen alten jüdischen Friedhof besucht. Da für mich der Tod zum Leben dazugehört, war mein Gedanke, dort das eine oder andere Foto zu erstellen.

 

Nachdem ich nun aber die Fotos als Scan wiederbekommen habe, war eines darunter, was mich sofort in seinen Bann zog und ich auch heute noch eine Gänsehaut bekomme, wenn ich es betrachte. 

 

Leben nach dem Tod
Leben nach dem Tod
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Vernissage in Kassel ! Wer kommt mich/uns besuchen ?

Die erste Ausstellung liegt hinter mir, die nächste vor mir.

 

Am kommenden Freitag gibt es eine Vernissage in Kassel an der ich, neben anderen Fotografen/innen, vor Ort sein werde. Im Gegensatz zu der ersten Ausstellung werden dort Prints von einer analogen Kamera zu sehen sein. Das Thema lautet:  „Leben / Life“ 

 

Dimo Tabken, unter anderm Moderator bei der Facebookgruppe  „DER PHOTOLOGEN-CAMPUS Stilvolle Fotografie & nette Begegnungen“, hatte eine tolle Idee. Er hat seine analoge Kamera, eine Agfa Isolette, auf die Reise geschickt. 12 Teilnehmer (vier Frauen, acht Männer) hatten jeweils ca. zwei Wochen Zeit, um zu dem vorgegebenen Thema „Life/Leben“ Fotos mit dieser Kamera zu machen. Die Bilder hat man dann wahlweise zu Hause entwickelt, oder wie bei mir, sie zu meinfilmlab.de gesendet. Die positiven Scans wurden dann wieder eingereicht und eine kleine Jury hat jeweils 3 Bilder von jedem Teilnehmer ausgesucht für die Vernissage. Für mich eine echt spannende Idee an der ich gerne teilgenommen habe.

 

Nun ist es soweit. Am kommenden Freitag um 20 Uhr findet die Vernissage in Kassel statt. Ich möchte euch einladen sie zu besuchen, ich selber werde auch vor Ort sein. Vielleicht für die, die mich bei meiner ersten Ausstellung nicht besuchen konnten wegen der Entfernung, haben hier eine erneute Möglichkeit. Ich freue mich über alle die es einrichten können. Genaue Daten, wo in Kassel es stattfindet, findet ihr am Ende des Berichtes.

 

Gegensätze ziehen sich an !
Gegensätze ziehen sich an !
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Wie ich meinen ersten fotografischen HIT gelandet habe.

Einen fotografischen HIT zu landen, davon träumen so manche Fotografen/innen. Was soll ich euch sagen, mir ist es nun gelungen einen solchen festzuhalten. Ruhm und Ehre sind mir sicher, wie auch ein gesichertes finanzielles Auskommen, durch den Verkauf dieser Story und den Lizenzen von meinem Fotos.

 

Doch ich versprach euch zu erzählen, wie ich nun meinen ersten persönlichen HIT gefunden und fotografisch festhalten konnte. Es ist manchmal so, dass man zig mal an etwas vorbei läuft, ohne es wirklich für sich wahrzunehmen. Hier kommt nicht nur das Auge des Fotografen/Fotokünstlers ins Spiel, sondern auch die Geschwindigkeit, mit der man durch das Leben geht. Viele fotografische HIT´s gehen verloren, weil wir uns einfach nicht die Zeit dafür nehmen. 

 

Hier die Situation, die sich mir bot: Eine alte Scheune, in der unter anderem unser Auto drin steht.

Eine Sammelstelle für Altpapier, sowie die Mülltonnen, die zu unsere Wohnung gehören. Alles unverfänglich und eher langweilig. Und doch verbirgt sich in diesem Bild der HIT den ich darin gefunden habe. Lange bin ich, ohne ihn eines Blickes zu würdigen, an ihm vorbei gegangen. 

 

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Analogfotografie - Die Wiederentdeckung eines guten Gefühls

Ein Gastbeitrag von Joachim Herold | Fotografie

Kennen Sie das auch? Es ist schon eine ganze Weile her. Meinen ersten eigenen Fotoapparat habe ich zum Schulanfang bekommen. Eine einfache Plastik-Knipse (Beirette SL 100) wo man eigentlich nichts weiter einstellen konnte. Man drückte halt drauf und hoffte auf ein Bild...

 

Wie das ganze fotografieren wirklich funktionierte, das habe ich erst viel später gelernt. Nämlich mit der Kamera meines Vaters, einer Spiegelreflex Model MTL 3 von Praktika. Aber das Auslösegeräusch und das Aufziehgeräusch beim Film weiter spulen, das hat sich sofort bei mir tief eingegraben. Nach rund 16 Jahren Analogkamera-Abstinenz, besitze ich nun seit Juni 2018 wieder eine Filmkamera und das kam so: 

 

Als ich 2016 von Sony auf das Nikon-Kamera-System gewechselt habe, gab es zwei Möglichkeiten bei der Wahl der Objektive. Entweder ich nehme die neuen Objektive, die einen Stabilisator und KEINEN Blendenring mehr haben, oder ich nehme die gerade noch aktuellen ohne Stabilisator, dafür aber MIT Blendenring um damit auch analog fotografieren zu können. Das hat den großen Vorteil, das ich alles nur einmal kaufen muss und auch unterwegs ist es nur das halbe Gewicht zu tragen hab. 

 

Über den Stabilisator lässt sich insofern streiten, als das durch die Verbesserung der Iso-Empfindlichkeit der Sensoren in den Kameras, sich auch die Auslösezeiten verkürzen lassen und man somit auch nicht zwingend auf einen Stabilisator angewiesen ist. 

 

Also war der Grundstein für das analoge Fotografieren wieder gelegt. Und als dann im Mai diesen Jahres der Dozent und Fotograf Rüdiger Schestag in einem seiner Videos den Umgang mit einer NIKON FM erklärte, da war es geschehen. Da war es wieder, das Geräusch des Auslösens! 

 

Ich habe dann durch Zufall im Netz eine gut erhaltene gebrauchte Nikon FE 2 gefunden, die nur wenige Jahre nach mir das Licht der Kamerawelt erblickte. Sie war von ihrer Besitzerin immer gut behandelt worden und hatte dann einige Jahre unbenutzt im Schrank gelegen. Das tut der Mechanik meistens nicht so gut, weil durch das fehlende Bewegen die nötige Schmierung nicht stattfindet und alles schwergängiger wird und somit z.B. die Belichtungszeiten nicht mehr stimmen, oder die Kamera sich nicht mehr auslösen lässt. Aber nach einem kurzen Besuch beim Service ist sie nun wieder voll funktionsfähig.

 

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Wort zum Sonntag: „Es geht ihm wirklich gut, ehrlich !“

Bei der Ausstellung am vergangenen Wochenende haben gerade die beiden Werke mit meinem kleinen Freud ziemlichen Zuspruch/Anklang gefunden. Was ihn glaube ich besonders macht, ist sein leicht melancholischer Gesichtsausdruck, den ich so noch bei keinem anderen kleinen Bären gefunden habe.

 

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Bitte melde dich ! oder „Bevor das Herbstlaub die Angelegenheit verdeckt !“

So, die Ausstellung ist rum. Alles hat geklappt und nun ist doch noch etwas „Nacharbeit“, welche ich gerne erledigen möchte. Einige von euch habe es möglich gemacht das ich im Vorfeld der Ausstellung die Bilder produzieren konnte. 

 

Viele von euch haben sogar klar zum Ausdruck gebracht, dass sie keine Gegenleistung dafür erwarten. Die wenigen die gerne ein kleines Andenken von mir haben möchten, die bitte ich, sich bei mir zu melden. Habe etwas die Übersicht verloren bei den ganzen Vorbereitungen usw.. Aber ich möchte keinen vergessen! Also, wer also noch etwas bekommt von mir wegen dem Crowdfunding, bitte melde dich! 

 

Am besten per Mail: holger@detailbilder.de 

 

Oder schickt mir über Twitter/Facebook/G+ eine Nachricht. 

 

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Es ist vollbracht! Die erste Ausstellung liegt hinter mir und neue Ideen schwirren in meinem Kopf.

Es ist geschafft. Am vergangenen Wochenende habe ich zum erste Mal an einer Ausstellung teilgenommen. Monate der Vorbereitungen lagen hinter uns. Alles fing damit an, dass der Künstler Jan Alvarez mich im Frühjahr angesprochen hat, ob ich mir vorstellen könnte, als Ergänzung zu seinen Kunstwerken bei einer Ausstellung mitzumachen. Heute sitze ich hier am Rechner und lasse es gerade ein wenig Revue passieren und kann es immer noch nicht glauben. Ich habe es durchgezogen, trotz widriger Umstände. Vor einigen Wochen war es sogar so weit, dass ich alles hinschmeissen wollte. Doch Jan hatte mich mit den richtigen Worten wieder auf den Boden der Tatsachen geholt und ich konnte mein altes Verhaltensmuster ablegen.

 

Aufbau: Wir sind am vergangenen Mittwoch gegen 9 Uhr in der Sternenberghalle in Friesenheim aufgetaucht, um unsere Bilder für die kommende Ausstellung zu montieren. Wer meint das geht ja „Ruck-Zuck“, dem kann ich etwas anderes erzählen. Wenn wir nicht die tatkräftige Unterstützung vom Hallenwart und seinem Mitarbeiter gehabt hätten, wären wir wohl erst Nachts nach Hause gekommen. Trotzdem dauerte es trotz der Unterstützung zig Stunden! Es mussten noch Stellwände montiert werden, wir hatten Anfangs die falschen Nägel für die Befestigung an diesen Stellwänden usw.. Es zog sich hin.

 

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Gestempelt, signiert und die Presse war auch schon da!

Countdown für die erste Vernissage/Ausstellung, an der ich teilnehme, läuft! In ca. 1,5 Wochen ist es dann soweit! 

 

Mir wurde gestern die Frage gestellt, ob ich denn nervös, oder aufgeregt sei. Irgendwie nicht so wirklich. Liegt vielleicht auch daran, das noch einige Dinge erledigt werden müssen. Gestern habe ich z.B. alle meine Werke gestempelt. Jedes Werk bekommt diesen einzigartigen Stempel mit meinem Logo. Darunter dann die Jahreszahl in der dieses Werk geschaffen wurde und daneben noch meine Unterschrift. Jedes dieses Werke wird ein Einzelstück sein!

 

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Die erste Ausstellung: Aktueller Zwischenstand.

Nach dem Start vom eigenen Crowdfunding und dem heutigen Tag ist viel passiert. Ich möchte euch nochmals danken für eure Unterstützung! Ohne euch wäre dieses nicht möglich gewesen!

 

Nun aber zum aktuellen Stand.

 

Nachdem die finanziellen Mittel bereit standen, konnte ich alle Bilder fertigen lassen. Einige Werke sind noch nicht komplett fertig, da sie mit anderen Dingen/Materialien noch verbunden werden. Gestern habe ich noch passende Schrauben besorgt, Ich habe mir zwischenzeitlich auch einen Stempel fertigen lassen, denn jedes Werk bekommt einen Stempel sowie meine Unterschrift. Alle sind Einzelstücke und werden so nie wieder reproduziert werden.

  

Ausserdem haben wir auch die Werbetrommel kräftig gerührt. Im Klartext heißt das, über mehrere Tage viele Flyer verteilt, dazu noch ein persönliches Plakat erstellen lassen und auch dieses hier in der Umgebung verteilt. Dazu kam auch schon ein erstes Interview von der Lahrer Zeitung über uns. 

 

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Wie lange noch und könnt ihr mich sehen ?

Ich bin so klein. Gehe durch eine Welt die mir keine Wärme spendet. Ein nebeliger Vorhang hält das wärmende Licht der Sonne zurück. Mir wird kalt und meine Schritte immer schwerer. Ich bleibe stehen und sehe mich um. Der Grosse Baum ist kein Schutz, er greift mit seinen dunklen Ästen nach mir. Ich erstarre und kann mich nicht mehr rühren. Das Atmen fällt immer schwerer. Der Druck auf meine Brust erhöht sich und wird schmerzhaft. Die Kälte steigt an meinem Körper hoch. Bin dem Ende näher als dem Anfang. Mir ist sooo kalt, das Blut läuft immer langsamer durch meinen Körper. Wie lange noch?

 

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Der Startschuss für meine „Weiße Episode“ ist gefallen !

Der nicht gehörte Schuss !
Der nicht gehörte Schuss !

 

Ich habe mir zur Aufgabe gemacht in der nächsten Zeit einige Werke zu erstellen, in denen die Farbe Weiß maßgeblich zu sehen ist. Ich finde es sehr interessant wenn man Dinge teilweise, nur noch schemenhaft, oder schwach erkennen kann. Was haltet ihr davon? 

 

Hier nun die ersten Werke, weitere werden folgen:

 

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Es ist nur ein alter Dachboden, aber …

... für mich eine der wichtigsten fotografischen Locations die ich bisher genutzt habe! Dort sind im Laufe meiner fotografischen Arbeit einige, für mich wichtige, Werke entstanden. 

 

Nun habe ich mir gedacht, ich zeige euch ein paar dieser Arbeiten und bin gespannt was ihr davon haltet. Dieser Beitrag wird immer wieder neue Bilder bekommen, also es lohnt sich zwischendurch mal wieder vorbei zu schauen. Los geht’s:

 

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Er bellt wieder !

Dieses Mal gibt es einen neuen Rekord zu feiern! Es war wohl jetzt die längste Zeit zwischen zwei depressiven Phasen die ich je hatte. Aber zum Feiern ist mir echt nicht zumute. Der Schwarze Hund ist wieder da und bellt verdammt laut. 

 

Hatte eine tolle Zeit dazwischen! Sicher, ich wusste darum das dieses nicht zwangsweise ewig anhalten würde, aber ich habe mir darum nur sehr selten Gedanken gemacht. Für mich zählte, dass ich auch gute Zeiten erleben durfte. Alleine die Sache mit meinem eigenen Crowdfunding hat mir so viel Zuneigung und Unterstützung gebracht, wovon ich in meinen kühnsten Träumen nicht gewagt habe zu träumen. DANKE!

 

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Erst flickr, jetzt 500px ! Meine Gründe für den Ausstieg!

Die ganz einfache Antwort lautet. Beide Plattformen bringen mich nicht wirklich weiter. Es ist nett wenn man ein Lob dort für seine Arbeit bekommt, aber mehr ist es nie geworden. Habe also keinen „Nutzen“ für mich ausser den, dass meine fotografische Seele ein paar Streicheleinheiten bekommt. Ganz ehrlich auf einen Kommentar wie „nice shot“ oder so, kann ich zwischenzeitlich gut und gern verzichten. Ausserdem „verschwindet“ das hochgeladenen Bild, mehr oder weniger, nach ca. 24 Stunden im Datennirvana der dortigen Server. Doch ich will mehr!

 

Meine Fotografie ist ein großer Teil meines Lebens geworden und ich versuche darauf zu achten, dass es mir halt gut geht. Lange habe ich danach gejagt Anerkennung auf diesen Plattformen zu bekommen. Gerade bei 500px aktualisierte ich immer wieder die Seite um zu sehen, wie viele mein Kunstwerk für gut befinden.

 

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Status Quo: Unter ständiger Beobachtung !

Es geht mir gut. Wenn ich ehrlich bin sogar sehr gut! Mein Traum von einer eigenen Ausstellung, rückt immer mehr in den Bereich der Wirklichkeit. So viel positive Resonanz auf meine Arbeiten und meine Hoffnungen sind überwältigend. ---- > https://www.detailbilder.de/crowdfunding/

 

Irgendwie habe ich es wohl geschafft aufzustehen und den Stuhl, auf dem mich die Depression gefangen hielt, umzuwerfen. Ein riesiger Erfolg für mich, in meinem Kampf gegen diese heimtückische Krankheit. Habe ich es nun geschafft diese zu überwinden?

 

Nein! Ich habe zwar eine große Schlacht gewonnen, aber nicht den ganzen Krieg! Die Maske der Depression beobachtet mich still und leise. Sie wartet nur auf den passenden Moment, um sich wieder über mein Gesicht zu legen. Hier geht es nun darum mit Bedacht meinen Weg weiter zu gehen.

 

Nein, ich will mir meine gute Zeit nicht kaputt machen. Ich will nicht dauernd über die Schulter nach hinten schaue, das sicher nicht. Aber mit dem Wissen um meine Krankheit will ich auch nicht blind und nur gefühlsgesteuert meinen Weg weiter gehen. Ich versuche der Depression keine Angriffsfläche mehr zu geben. Denn sie beobachtet mich und wartet nur darauf.

 

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Meine erste Ausstellung und ich brauche eure Hilfe !

Wie einige wissen, habe ich im September die Möglichkeit an einer Ausstellung teilzunehmen. Doch wenn ich ehrlich bin, stehe ich gerade vor einem für mich unlösbaren Problem. Um die einzelnen Kunstwerke zu produzieren, muss ich in Vorleistung gehen. Im Klartext, die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 1.000 Euro . Mit meiner Erwerbsminderungsrente komme ich sehr schnell an die Grenze meiner Möglichkeiten. Um trotzdem diesen, meinen Traum zu leben, habe ich nun folgenden Plan:

 

Ich starte mein eigenes Crowdfunding hier ! 

 

Im Klartext bekommt ihr die Möglichkeit, meinen erste Ausstellung finanziell zu unterstützen. Damit diese Unterstützung für euch auch interessanter wird, werden verschiedene Bilder als Gegenleistung für euch angeboten. So schaut das Ganze aus:

 

Für 5 Euro Unterstützung bekommt ihr ein signiertes Foto im Postkartenformat. 

 

Für 20 Euro Unterstützung bekommt ihr ein signiertes Poster.

 

Für 50 Euro bekommt ihr ein signiertes Bild im Format 20x30 cm auf Alu Dibond gedruckt.

 

Für 100 Euro, oder mehr, könnt ihr das Bild selber bestimmen, welches dann auf Alu Dibond gedruckt wird. Natürlich auch Handsigniert und auf Wunsch auch gerne mit einer Widmung versehen!  

 

Auch wenn der Betrag nicht erreicht wird, bekommt natürlich jeder der diese Aktion finanziell fördert, sein Bild als kleines Dankeschön zugesendet. Das ist 100%ig sicher!

 

Wer mich zu 100% unterstützen möchte kann mir ja kurz Bescheid geben, wenn er/sie kein Bild von mir möchte. Danke!

 

Um mich zu unterstützen könnt ihr am besten das über PayPal machen.

 

Die PayPal Adresse lautet asteride@gmx.net . 

 

Bitte dabei den Hashtag #detailbilder verwenden, um sicher zu gehen das eure Unterstützung auch richtig eingeordnet wird.

 

Wer kein PayPal besitzt, der kann auch mich per Überweisung unterstützen. Bitte hierzu eine Mail an holger@detailbilder.de senden. Ich gebe euch dann meine Kontodaten, diese möchte ich nicht hier öffentlich preisgeben.

 

Diese Aktion endet am: 31.09.2018 

 

Ich werde versuchen euch eine täglichen News zum Kontostand zu geben!

 

Sollte der Fall eintreten das der Betrag von 1.000 Euro überschritten wird, werde ich diesen Mehrbetrag für weitere fotokünstlerische Arbeiten verwenden wie z,B. das Erstellen von weiteren Fotokunstwerken, oder die Erhaltung dieser Webseite, wie auch Kosten für Software (Adobe Photoshop/Lightroom usw.).

 

Aktueller Kontostand 19.07.2018 : 1.080,00 Euro.  Es ist geschafft und es geht sogar weiter !!  Ich bin sooo Dankbar !!!! 

 

Wer mich nicht finanziell unterstützen kann, der hat die Möglichkeit dieses Crowdfunding durch das Teilen von diesem Beitrag in den Sozialen Netzwerken zu fördern. 

 

Nun bin ich gespannt wie es weiter geht. Ich lege es in eure Hände.

 

Die Ausstellung findet an der diesjährigen NOVA in 77948 Friesenheim vom 15.09. - 16.09.2018 in der Sternenberghalle statt.

 

Hier noch die Bilder die ich als kleines Dankeschön für eure Unterstützung anbiete:

 

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Mein Blog ist wieder online! Richtig oder falsch?

Wie einige von euch wissen, werde ich im September in meinem Wohnort, an einer Gemeinschaftsausstellung teilnehmen. Diesbezüglich wurde mir von Freunden angeraten den Blog, im speziellen die Rubrik „Depression“, wegzulassen auf meiner Webseite.

 

Die Leute würden das nicht verstehen und ich könnte als Fotokünstler in einem „falschen“ Licht gesehen werden. Habe diesen Rat befolgt und den gesamten Blog einfach deaktiviert. Fand die Entscheidung eigentlich ganz gut. So war nur der Fotokünstler Holger zu sehen und nicht meine Probleme, die ich mit meiner Depression habe.

 

Die letzten Wochen vergingen wie im Flug. Ich fühlte mich gut. Die erste Hälfte von ca. 10 Bildern die ausgestellt werden sind „fertig", also gedruckt worden. Bin viel bei Freunden gewesen, was mir sehr gut tat. Von Depression keine Spur … bis gestern.

 

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"Ich zieh mein Ding durch !"

Regeln, Workshops, Inspiration durch Fotobücher usw.. Alles Dinge die ich gar nicht nutze. Ich ziehe mein persönliches Ding durch. Fotografisch wie auch manchmal texttechnisch. Ich bin ein echter Solokünstler der nur das macht, was ihn persönlich wirklich anspricht. 

Damit will ich nicht sagen das die oben genannten Dinge unwichtig sind. Sie sind nur nicht wichtig für mich. Ich fotografiere das was mich anspricht und bewegt. Ich brauche dazu keine Inspiration. Klingt etwas überheblich, ist aber so nicht gemeint.

 

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Gedanken zu Trost und Hoffnung

Rund um meinen Heimatort gibt es viele Reben. Ein romantisches Weinanbaugebiet im Herzen der Ortenau. Der Lohn der Arbeit der Winzer aus der Umgebung sieht man auf diesen fotokünstlerischen Bild von mir. Denke gerade daran, das man sich so viel Mühe gibt, alles richtig macht und man trotzdem keinen Erfolg haben kann. Wenn das Wetter nicht passt, kann alle diese Mühe vergebens sein. 

 

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Viele Wege führen nach … Friesenheim

Habe mir mal die Mühe gemacht und versucht alle Ortseingangsschilder von meinem Heimatort Friesenheim zu fotografieren. Bin dabei auf insgesamt sieben Stück gestoßen.  Eigentlich habe ich  mit weniger gerechnet. Gleichzeitig bin ich mir auch nicht sicher, ob ich alle erwischt habe. Solltet ihr also noch eines kennen, das ich vergessen habe, ein kurzer Hinweis im Kommentarbereich reicht.

 

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Eine monochrome Zusammenfassung der letzten Wochen !

Hier findet ihr einen kleinen Querschnitt meiner monochromen Arbeiten der letzten Wochen. Welches gefällt euch, welches vielleicht gar nicht? Schreibt es mir. Ich bin gespannt.

 

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Die Zwei und neue Perspektiven

Derzeit laufen wieder einige Ideen in meinem Kopf herum. Eine davon wäre Kurzgeschichten zu schreiben, in denen mein kleiner Freund die Hauptrolle spielen würde. Wie gesagt, erst mal nur eine Idee. Wenn das nicht fruchtet wäre eine richtige Fotoserie mit meinem kleinen Freund eine weitere Möglichkeit. Diesbezüglich muss ich mir aber noch einen Plan erstellen wo und wie der Kleine auftauchen soll, also im Kontext mit dem jeweiligen Ort. Vielleicht läuft auch beides parallel miteinander.

 

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Bin immer noch auf der Suche nach dem richtigen "Werkzeug" !

Wenn mich eine depressive Episode erwischt, geschieht das ohne Vorwarnung oder einer Situation die mich triggert. Das habe ich ja hier schon beschrieben. Nun bin ich mit meinem Therapeuten zusammen auf der Suche, nach einem "Werkzeug", um dagegen zu arbeiten. Das gestaltet sich aber ziemlich schwer.

 

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Plötzlich fühle ich mich nur noch beschissen !

Einen Scheißtag kennt jeder von uns. Stress an der Schule, oder auf der Arbeit. Oder vielleicht mit dem Partner, oder der Familie. Doch wie ist es, wenn es vordergründig keinen Grund gibt und man sich trotzdem beschissen fühlt? So passiert es immer wieder bei mir. Wie leider aktuell der Fall ist.

 

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Ein Sieg, der sich nicht so anfühlt.

Gestern war ich an „meinem“ See. Ein paar Fotos habe ich zwar geschossen, aber eigentlich saß ich nur rum. Gedanken kamen und gingen wieder. Die Natur war im Frühlingsmodus. Doch dafür habe ich kaum ein Auge gehabt. Die Fotos die dort entstanden sind, waren eher zufällig, als geplant.

 

Das Foto hier mit meinem kleinen Freund, beschreibt eigentlich ganz gut die Situation. Wie er, bin ich aus meinem dunklen Loch hervor gekommen, um einen Blick zu riskieren, was da draussen in der Welt so los ist. Wie er, bin ich, obwohl es mir nicht gut ging ,nach draussen gegangen. In die Sonne und in die Natur.

 

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Gelöst: Wie man aus Fotos, Gemälde und Zeichnungen erstellt.

 

Ich war immer mal wieder auf der Suche nach einem Programm, mit dem man aus einem Foto heraus Zeichnungen und Gemälde erstellen kann. Ja sicher ist das auch mit Photoshop möglich, aber irgendwie sind Photoshop und ich bis jetzt keine Freunde geworden. 

Ausserdem, wenn ich ehrlich bin, ich bin ein Mensch der ziemlich schnell zu einem Ergebnis kommen möchte. Oder anders ausgedrückt, ich bin faul. :-) 

 

Nun wurde ich durch Michael Kalbe auf das Program Topaz Studio aufmerksam gemacht. Derzeit arbeite ich mit der kostenlosen 30-Tage-Version und bin begeistert. Viele Vorlagen die man individuell abändern kann. Sehr einfach im Handling was mich auch sehr gefreut hat.

 

 

Gebe zu, dass ich den letzten Feinschliff dann noch mit Lightroom erledigt habe, aber für mich sind die Ergebnisse stimmig.

 

Hier mal ein paar Beispiele aus den letzten Tagen (drauf klicken, dann werden die Bilder groß):

 

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"Ein Abend am See“

Es ist ruhig geworden. Die kommende Nacht kündigt sich an. Noch einmal zeigt sich die Natur in voller Farbenpracht. Hier zu sitzen und sich das leise Farbenspiel anzusehen hat etwas von Meditation.

 

Noch spüre ich nicht die aufkommende Kühle der Nacht. Noch darf ich hier sitzen bleiben und den Abend am See voll genießen. Ich darf die dunklen und stressigen Momente des Tage abgeben und einfach neue Kraft für den kommenden Tag tanken.

 

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Die Ablage Depression !

Sich nicht mehr wirklich zu spüren. Positive Gedanken werden Negativiert. Alles um einen herum verschwindet in der Dunkelheit. Ich bin nicht traurig, ich bin gefühllos. Sich selber wahrzunehmen? Wer bin ich schon? Den Tag überleben, ohne gelebt zu haben. Aus Angst vor der Nacht, die Müdigkeit überwinden. Um dann nur weiter die Zeit an sich vorüber ziehen zu lassen. Der Sinn dahinter, ist die gefühlte Sinnlosigkeit. 

 

Ich weiß das ich krank bin, doch was nützt mir das? Hilfe in Anspruch nehmen und nach Jahren immer noch diese Hilflosigkeit spüren. Nichts zu können, zu nichts nutze zu sein, warum also weiter diesen Weg gehen? Medizin hilft, doch nicht immer. Verschärfte Bedingungen, bringen diese an ihre Grenzen. Eine Handvoll Pillen schlucken und sich trotzdem beschissen fühlen. Auch mein Glaube kommt dort an seine Grenzen. 

 

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„It's a kind of magic“ … mein Stativkopf: Der Magic Ball Mini

Gestern war es endlich soweit. Mein neuer Stativkopf kam zum Einsatz. Ich hatte ihn zwar schon über eine Woche daheim, aber eine fette Grippe mit Bronchitis hat mich daran gehindert ihn auch mal zu benutzen/testen. Nun konnte ich ihn endlich in der freien Wildbahn ausprobieren.

 

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Ja, meine Fotos sind bearbeitet und nun ?

Ich werde immer wieder gefragt ob die Bilder (besonders die vom See) von mir bearbeitet worden sind und warum ich diese nicht einfach natürlich lassen kann. Klar kann ich, will ich aber nicht! Ich mag es am Rechner zu sitzen und mit Licht, Farben, Kontraste usw. rumzuspielen. Manche Bilder von mir erscheinen mir danach selber stark übertrieben, besonders wenn ich sie mir am nächsten Tag noch mal ansehe. Aber das genau macht mir Freude und warum sollte ich das nun ändern?

 

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Sehnsucht nach Meer

Mein Freund der Teddy und ich haben eine Sehnsucht. Einmal wieder ans Meer fahren. Doch wir sind hier nur am Fluss der dort hinführt. Wie schön wäre es, sich einfach auf ihm zum Meer treiben zu lassen. Die Welt an sich vorbei ziehen zu lassen und irgendwann an der Küste anzukommen. 

 

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Baustelle Depression: Keine Renovierung eher eine Sanierung !

So stell ich mir die Arbeit vor, die noch vor mir liegt. Meine Erkenntnis aus der stationären und ambulanten Therapie, stelle ich mir so vor: 

 

Mein Leben ist Haus, das nicht nur in die Jahre gekommen ist, sondern für den Bewohner (also für mich) auch gefährlich werden kann. Morsche Böden, Risse in den Wänden. Alter wurmstichiger Pfeiler, der nur noch mit Not das Obergeschoss halten kann.

 

So wird diese Arbeit an meinem Lebenshaus auch nicht in kurzer Zeit fertig sein. Je mehr ich von dem alten Boden entfernt habe, desto mehr sehe ich das mein Haus/Leben auf Sand gebaut ist. Nur eine kleine Holzschicht gaukelte mir Sicherheit vor. Auch einen Blick nach oben zeigte mir, dass es nicht mehr lange gedauert hätte und die Decke wäre auf mich herunter gefallen.

 

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Erkenntnis, die mir bis jetzt nicht wirklich weiter hilft !

Ich versuche zu verstehen warum ich immer noch so ticke, trotz der Erkenntnis, woher meine Depression stammt. Warum kann ich es nicht „abstellen“? Ich weiß doch warum und wieso! Immer noch kommt es mir vor ich hätte einen Engel und einen Teufel auf meinen Schultern sitzen die mir auf der einen Seite sagen: „Tolle Idee die du da hast!“ Und der Teufel ist dabei viel stärker und antwortet im gleichen Atemzug: „Lass es! Du schaffst das sowieso nicht!“ 

 

Also ist mein Verhalten immer noch so wie auf dem Foto. Ich komme mit einer Idee, einem positiven Gedanken aus der dunklen Ecke der Depression. Doch das war es dann auch schon und ich gehe wieder zurück in diese dunkle Ecke. So wie es mir immer wieder deutlich gemacht wurde, wohin ich gehöre. Doch ich bin fast 55 Jahre alt und trotz des Wissens um mich und der vielen Therapiestunden, kann ich mich von diesem Verhalten nicht lösen.

 

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Fotografisches Equipment: Weniger ist mehr !?

So hat sich mein fotografisches Equipment reduziert: Ich hatte vor meiner Olympus OM-D E-M5 Mark II eine Canon 650 D. Angeleitet von teilweise anderen, professionellen, Fotografen, erwarb ich mir diverse Objektive. Zu 99% waren es Festbrennweiten die man haben „muss“. So lautete der Tenor in diesen fotografischen Kreisen. Da ich noch relativ frisch in der Materie unterwegs war, wurden also diverse Gläser gekauft. 

 

Doch für mich wurde es immer schwerer, das ganze Glas immer mitzuschleppen. Ausserdem bin ich eigentlich nicht der Typ der andauernd das Objektiv wechselt, wenn er was fotografieren will (bin faul). So kam ich zum Schluss, dass ich mich reduzieren wollte. Kurz: Das derzeitige Equipment besteht bei mir aus der oben genannten Olympus OM-D E-M5 Mark II plus dem Olympus 12-40mm F2.8 Pro, fertig …. ok, ich gebe zu, zwei Filter liegen noch mit im Rucksack.

 

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Fotodiebstahl im Internet: Es kotzt mich nur noch an !

Ich hatte ja schon von einiger Zeit über den Diebstahl einiger meiner Fotos im Internet geschrieben (Teil 1 , Teil 2). Zwischenzeitlich fühle ich mich nur noch hilflos ausgeliefert. Damit es etwas klarer verständlich wird möchte ich das Ganze noch mal näher schildern.

 

Erst einmal zeige ich euch hier das Foto was am meisten gestohlen wurde und woanders unter Nichtnennung meines Namens verbreitet wird:

 

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Heute ist kein guter Tag !

Es gibt Stunden, Tage, in denen es mir relativ gut geht. Vereinzelt sogar so gut, dass ich meine Krankheit komplett vergesse. Doch plötzlich spüre ich es wieder. Dieses dunkle Wasser, das langsam mich nach unten zieht. Dunkle Gedanken und Gefühle der Vergangenheit steigen auf und rauben mir die Luft. Sie drücken mir auf die Brust und das Atmen fällt mir schwer. Immer höher steigt die dunkle Flut um mich herum. Wie lange kann ich noch den Kopf über Wasser halten? Das dunkle Wasser raubt mir jede Kraft und zieht mich weiter in das kalte, dunkle Nichts. 

 

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Das erste Mal ...

… in diesem Jahr, war ich mal wieder an „meinem“ kleinen Ort der Entspannung. Stativ auf den Koffer an meiner alten Simson verzurrt. Kamera und einen Liter Wasser zum Trinken im Rucksack und ab dafür. Wobei, weit ist es echt nicht bis zum kleinen Anglersee/teich. Gemütlich gefahren, war ich nach ca. 10 Minuten dort. Lag daran, das die eine Ampel auf Rot stand, als ich an die Kreuzung kam. Ansonsten wäre ich schneller da gewesen.

 

Wobei ich ja versuche den Begriff „Entschleunigung“ auch zu leben. Deswegen war es mir eigentlich egal wie schnell ich am See bin, oder auch nicht. Angekommen und nen richtigen „Parkplatz“ suchen. Dann erst mal ein Foto von meinem coolen Moped machen. Alt, aber funktioniert ! 

 

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Den eigenen Weg gehen !

Mache ich doch schon längst! Seit meiner Geburt bin ich auf meinem Weg! Nur weil Dinge aus meiner Vergangenheit mein Leben in der Gegenwart so negativ beeinflussen, dass ich Depressionen habe, ist es doch trotzdem mein Weg! Ich muss nicht suchen, sondern entscheiden wo ich lang gehe.

 

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Wieder aufgetaucht !

Hatte mich von der aktiven Fotografie einige Zeit zurück gezogen. Aber nicht nur ich. Mein kleiner Freund, den ich mehr oder weniger immer dabei habe, war auch plötzlich verschwunden. Heute hatte ich nun eine Idee für ein Foto das ich gerne umsetzen wollte. Mein erstes Foto 2018! So ging ich auf die Suche nach dem kleinen Kerl. Es hat einige Zeit gedauert bis ich ihn gefunden habe. 

 

Er hatte sich in sein Winterquartier zurück gezogen. Auf meine Frage ob er wach sei, kam er mit verschlafenden Augen hervor und fragte mich als erstes, ob es denn schon Frühling sei. Ich verneinte das, bat ihn aber trotzdem raus zu kommen. 

 

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Was man nicht sieht !

Von aussen scheint es ein wunderbares Haus zu sein. Alles ist so schön gemacht und auch der kleine Vorgarten schaut nett aus. Wer darin lebt, dem muss es gut gehen. Doch wie schaut die Wirklichkeit aus? 

 

Wie oft sehen wir etwas und bilden uns eine Meinung? Doch oft sehen wir die Wahrheit nicht, oder wollen sie nicht sehen. Der Zeitgeist treibt uns weiter und es bleibt keine Zeit dafür, sich die Sache mal genauer anzusehen. Zurück bleiben die Einsamkeit und die Leere.

 

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Safety First ! Wenn Unsicherheit zur Sicherheit wird !

Sicherheit! Ein Thema, das uns Menschen das ganze Leben lang begleitet. Und damit meine ich nicht nur die allgemeine Lage zum Thema Terror. Doch was ist hier wirklich 100%ig sicher? Für mich ist das einzig sichere auf dieser Welt der Tod. Da kommt keiner dran vorbei.

 

Ich kann mich gegen diverse Dinge/Möglichkeiten versichern und absichern, klar. Aber das heißt nicht, dass ich diese vermeintliche Absicherung nach einem Schaden auch bekomme. Wir wissen ja wie oft sich Versicherungen sträuben für einen Schade aufzukommen, obwohl man jahrzehntelang brav seine Beiträge gezahlt hat.

 

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Am Scheideweg meines Lebens !

Oft habe ich an diversen Scheidewegen in meinem Leben gestanden. Scheidewege heißt auch eine Entscheidung zu treffen. Und wenn man genau hinschaut auf die Wörter Scheideweg und Endscheidung, dann ist das Wort Scheidung präsent. Also etwas hinter sich lassen, sich von etwas trennen was man sonst gewohnt war. Neue Wege beschreiten.

 

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Gestrandet ...

Vorwort:

 

Wenn du wie ich, schon vor langer Zeit mit deinem kleinen Boot des Lebens gestrandet bist. Wenn du  so lange auf das Wasser gewartet hast, damit es dich wieder ins Meer dieser Welt zurück bringt,  dann ist es vielleicht eher an der Zeit auszusteigen und neue Wege zu beschreiten.

 

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Meine Vorsätze für 2018 …

... ist es, mit weniger guten Vorsätzen durch den Tag zu gehen! Klingt komisch, ist aber so. Ich habe im vergangenen Jahr immer mir wieder gute Vorsätze für den kommenden Tag vorgenommen. Manchmal ganz banale Dinge wie den Müll runter bringen, oder zur Post zu fahren. In den meisten Fällen kam es nicht dazu. Am Ende des Tages kamen nur die Selbstvorwürfe, dass ich es mal wieder nicht geschafft habe. Und der tiefe Fall in die Depression ging weiter.

 

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Als ich von Afrika träumte ...

Die Dämmerung kam schnell. Hier am Äquator dauert der Übergang vom Tag zur Nacht nur kurze Zeit. Das Zelt war schnell aufgebaut. In einem einfachen Klappstuhl sitzend, genoss ich diesen kurzen Wechsel. Während es hier in Deutschland dann in der Natur ruhiger wird, geht es in Afrika erst richtig los. 

 

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Der 1. Sonntag nach Weihnachten, oder als die Realität uns wieder eingeholt hat.

Heute ist der 2. Weihnachtstag, einige Kirchen bieten auch heute noch einen Gottesdienst an, wenn auch nur wenige. Am kommenden Sonntag werden wohl die meisten Plätze in den christlichen Gotteshäusern wieder leer sein. Weihnachten geht halt nur maximal drei Tage, das muss reichen bis Ostern. Ob irgendwas von der Wahrheit um das Fest von der Geburt Jesus hängen bleibt bei den Besuchern, ich weiß es nicht. Es wäre wünschenswert.

 

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Ob man mich wohl versteht ?

Ein Foto zum Thema Depression zu erstellen, ist für mich oft einfacher als ein einen passenden Text dazu zu finden. Dieses Foto z.B. hat von der Idee bis zur Umsetzung incl. Nachbearbeitung gerade mal eine Stunde gedauert. Jetzt sitze ich hier und schmeisse einen Text nach dem anderen über den Haufen. Das sind nun mein letzten Gedanke dazu.

 

Wenn die Depression Bilder aus der Vergangenheit in mir hervorholt, diese ein „normales“ Leben in der Gegenwart nicht ermöglichen, dann schaffe ich es erst recht nicht, mir Gedanken um die Zukunft zu machen. So war mal der Grundgedanke zum Foto. Doch was mir bei allem was diese Krankheit an negativen Auswirkungen mit sich führt, ich fing auch an mir Gedanken über mich selber zu machen. Das fühlt sich zwar nicht zwangsweise immer gut an, aber es hilft ungemein zu sich selbst zu finden.

 

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Weihnachten 2017: Scheiß was drauf, ich mache weiter! Danke Uwe !

Heute kam das, was einen auslösenden Effekt hatte bei mir. Ein paar Zeilen von einem Mann, den ich nicht kenne, bzw. nie begegnet bin. Eine Weihnachtsgruss von jemanden, der mir mit diesen Zeilen klar zum Ausdruck gebracht hat, dass ich weiter machen sollte. Nicht nur für mich, sondern auch für Andere die da draussen sind.

 

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Mein Schuh der Depression

Gestern war es mal wieder soweit. Innerhalb von kürzester Zeit war ich wieder einmal an dem Punkt angekommen, alles hinzuwerfen. Webseite löschen, Fotos löschen, Kamera verkaufen und ein paar weitere Dinge sind mir eingefallen die ich sabotieren kann. Denn das ist es was ich sehr gut kann, ich sabotiere mich selber!

 

Das persönliche Wertgefühl ist gegen Null. Lobenden Zuspruch lasse ich nicht mehr an mich ran. Hat alles keinen Sinn mehr. Will nur noch in eine dunkle Ecke und dort alleine für mich sein. Die Depression hat mich wieder voll im Griff!

 

Gestern Abend schaffte ich es aber irgendwie, diesen gewohnten Schuh der Depression auszuziehen. Den letzten und entscheidenen Schritt nicht darin zu machen. Wer nun meint, dass es mir jetzt besser geht, der irrt gewaltig! Denn jetzt fange ich an mich selber zu hassen für diese inkonsequente Haltung. Nicht mal das bekomme ich auf die Beine. Alles platt zu machen. Jetzt stehe ich wie vorher da und nichts, aber auch gar nichts hat sich geändert.

 

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Mein Glaube, mein Halt !

Freunde sagt mir, ich sollte mich damit zurück halten, so was aufzuschreiben und zu veröffentlichen. Es würde zu sehr polarisieren und ich müsste mit Anfeindungen rechnen. Ich habe lange gezögert aber nun möchte ich es doch riskieren: Ich bin gläubiger Christ und mein Glaube ist mein fester Halt in diesem Leben!

 

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Medikamente gegen Depression, Segen oder Fluch ?

Als Betroffener erlaube ich mir hier mal meine Erfahrungen niederzuschreiben. Angeregt zu diesem Beitrag wurde ich durch die vielen unterschiedlichen Meinungen und Äusserungen in den Foren zum Thema Depression. Gleich vorneweg. Es gibt nicht DAS Medikament gegen Depressionen. Diese Erkrankung ist so unterschiedlich, wie wir Menschen unterschiedlich sind. Sicher gibt es hier und da Überschneidungen, aber grundlegend hat jeder Betroffene seine spezielle Art von Depression.

 

Ich persönlich habe mich lange dagegen gewehrt, Medikament einzunehmen. Die Angst davor, dass sich dadurch meine Persönlichkeit verändern würde, war sehr groß. Doch irgendwann ging es nicht mehr anders. Anfangs nahm ich diese noch unregelmässig. Aber das bringt so viel, als wenn ich gar keine nehme. Die meisten dieser Medikamente entwickeln ihre Leistung erst nach Wochen. Das zu verstehen und zu akzeptieren dauerte Monate bei mir.

 

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„Lass dich nicht so hängen!“

Ein Satz den ich öfters gehört habe, wie wahrscheinlich fast jeder Betroffene. Als Aufmunterung gedacht, trifft es mich in einer depressiven Episode umso härter. Denn was viele immer noch nicht verstehen, es handelt sich um keine frei Willensentscheidung, wenn es mir schlecht geht!

 

Begreift endlich, dass Depression eine Krankheit ist !    

 

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Memories: Es war nicht alles schlecht !

Wenn ich zurückblicke in den guten Zeiten die ich habe, wird mir klar das nicht alles schlecht war in der Vergangenheit. Bis zum Auslöser meiner heutigen Depression bin ich, wie man so schön sagt, behütet aufgewachsen.

 

Als Kind konnte ich nach der Schule einfach so in den Wald gehen und meine kindlichen Abenteuer erleben. „Du kommst heim wenn es dunkel wird.“ war meine einzige Begrenzung. Herrlich! Pfeil und Bogen bauen und doch nie ein Tier erlegt. Alles war so spannend. Nachbarn kamen immer wieder bei uns daheim vorbei. Es wurde gegrillt und wir Kinder durften an diesen Abenden auch länger draussen spielen.

 

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Manchmal komme ich raus …

... aus der Depression und schaue mich um. Sehe die Welt um mich herum jagen, hetzen und treiben. War selber Jahrzehntelang ein Teil von dieser Welt. Doch heute fühle ich mich nicht mehr verbunden mit dieser. Am Anfang der Erkrankung wollte ich mein altes Leben wieder haben. Alles sollte so wie früher sein.

 

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Depression, oder wenn man aus der Entfernung die Welt betrachtet und sich nicht dazugehörig fühlt.

 

Ein Versuch, dieses bildlich darzustellen.

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Fast verdurstet an der vermeintlich sicheren Quelle

Wenn man mehrere Jahrzehnte darauf wartet, dass aus der familiären Quelle wahre Liebe und Wertschätzung strömt und nicht selber die Hoffnung aufgeben will. Es muss doch was da sein … irgend ein kleines Tröpfchen! Man hofft … immer wieder. Man will es nicht glauben das diese Dinge ausgetrocknet sind und nur darauf geachtete wird, was andere Menschen machen, oder auch nicht. Das kann doch nicht sein und man wartet weiter.

 

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Depression: Die Maske ablegen

Ein wichtiger Schritt um mit Depressionen klar zu kommen, ist es seine Maske abzusetzen. Wie soll man sonst erkennen, wie diese Krankheit uns immer weiter zerstört? Ich bin krank, leide an Depressionen und ich stehe dazu! Sich zu schämen, das ist einer dieser Tricks dieser heimtückischen Krankheit. Ich sage nicht das es leicht ist, aber wir müssen uns zu erkennen geben, damit die Macht dieser Krankheit geringer wird. Wenn wir zu uns stehen, uns selber wertschätzen, nehmen wir dieser Krankheit einen großen Teil dieser Macht. Lasst uns anfangen!!! Ich habe es schon getan, es geht also.

 

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Dankbarkeit ist eine gute Waffe gegen die Depression !

Ich möchte mehr im Licht der Dankbarkeit wandeln, als in der Dunkelheit der Depression. Schreibe hier mal einige Dinge auf die mir es Wert sind erwähnt zu werden. Damit ich sie mir ansehen kann wenn es mir nicht so gut geht.

 

Ich bin Dankbar für meine Frau, die seit ca. 34 Jahren an meiner Seite ist. Mit der ich zusammen auch sehr schwere Zeiten überstanden habe und wir uns heute offen in die Augen sehen können und sagen was wir denken. Dankbar für unsere zwei Kinder, die trotz vieler Fehler von mir immer noch mich lieben und zu mir halten! Ich habe einen besten Freund der mich immer mal wieder aus dem dunklen Loch der Depression holt, Danke dafür. Ich bin Dankbar dafür in eine Gemeinde zu gehen die ich als meine Christliche Heimat bezeichnen darf.

 

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Meine besten Bienenfotos

Hier findet ihr einige meiner besten Bienenfotos. Für mich sind diese schützenswerten Tiere immer mal wieder ein Objekt meiner fotografischen Begierde. Viel Spass beim Betrachten.

 

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Neue Idee für den Umgang mit meiner Depression

Im Moment geht es mir relativ gut. Ich habe die Depression an der langen Leine und so sage ich ihr wohin mein Weg geht und nicht sie. Ist ein komisches Gefühl teilweise wieder selbstbestimmend zu sein. Machmal versucht mich die Depression wieder in eine Richtung zu ziehen, wohin ich nicht will.  Dann gebe ich ihr mehr Leine und sie läuft allein in diese Richtung ohne mich mitzuziehen. Ausserdem stelle ich mir vor, wie ich mit meiner Vergangenheit umgehen soll, die diese Krankheit bei mir ausgelöst hat. Derzeit läuft bei mir eine Idee im Kopf rum die ich euch mitteilen möchte. Bin gespannt was ihr davon haltet. 

 

Durch jahrelange Therapie habe ich viele Erkenntnisse bekommen warum und wieso manches so anders läuft in meinem Leben. Doch bis jetzt konnte ich diese Erkenntnisse noch nicht umsetzen, um neue Wege für mich zu finden. Also was machen?

 

Ab heute versuche ich die negativen Dinge aus der Vergangenheit wegzuschließen. Aber nicht in einer dunklen Ecke meiner Seele, sondern ausserhalb von mir. Dazu muss ich Orte suchen, die dafür geeignet sind. Wenn ich diese gefunden habe brauchte ich noch eine Sicherung, dass diese negativen Dinge nicht mehr heraus kommen können. Also suche ich mir ein Schloss aus, für das es keinen Schlüssel gibt. 

 

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Ein Lichtstrahl in der Dunkelheit der Depression

Mir ging es einige Wochen ziemlich schlecht. Habe immer wieder gekämpft und verloren. Der Schwarze Hund hatte sich ziemlich verbissen bei mir. Seit einigen Tagen geht es etwas besser und ich versuche gerade eine neue Strategie.

 

Da mein Ankämpfen gegen die Depression mir nur die restliche Kraft gekostet hat, werde ich dieses nicht weiter verfolgen. Ich werde versuchen den Schwarzen Hund an eine lange Leine mitzuführen. Warum? Um ihn zu Beobachten und damit ich früh genug zu erkennen kann, wenn er mal wieder knurrend sich in meine Richtung bewegt. Die Depression bzw. der Schwarze Hund ist ein Teil von mir. Das zu akzeptieren ist, glaube ich, der richtige Weg.

 

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Wenn die Depression die positiven Gedanken verschlingt !

Derzeit ist es ziemlich dunkel um mich herum. Fragen nach dem „Warum?“ häufigen sich. Mir wurde gesagt, ich sollte mich nicht nur mit meiner Krankheit auseinander setzen. Es wäre ja dann klar, dass dann nichts Positives zu sehen ist.

 

Doch bin ich es der sich mit meiner Krankheit beschäftigt, oder ist es die Krankheit die mich umgibt und keine positive Gedanken durchlässt? Depression ist keine Willensentscheidung, es ist verdammt noch mal eine Krankheit !

 

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Kann man einen Suizid verhindern? Wenn ja, wie?

Ein Thema das mich schon länger beschäftigt. Menschen die einen Suizid als einzigen Ausweg sehen, wieviele Qualen müssen sie vorher durchlebt haben? Ich, der selber schon über den Tod nachgedacht habe frage mich, ist das frühzeitig zu erkennen, oder nicht?

 

Deswegen starte ich eine einfache, aber vielleicht für Betroffene wichtige Umfrage. Ich möchte die Menschen befragen, die entweder an einen Suizid schon gedacht haben, wie auch die Menschen, wo der Suizid nicht erfolgreich endete.

 

Ich als Laie, aber auch Betroffener, möchte nicht wissenschaftlich da ran gehen, sondern menschlich. Ich möchte herausfinden ob man diesen letzten Schritt frühzeitig erkennen und verhindern kann. Was passiert im Vorfeld? Was wurde nicht erkannt? Was hat man selber nicht kommen sehen, bzw. konnte diese Infos nicht weiter geben? Liegt es am Umfeld, das die Signale nicht erkennt, oder doch an einem selber, weil man sich selbst nicht wertschätzt und irgendwann heimlich aufgibt? 

 

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Depression: Änderung, Veränderung

Die Krankheit hat Änderungen an mir vorgenommen. Bin sensibler geworden. Achte mehr auf die Details des Lebens. Hinterfrage Dinge, die ich früher als gegeben hingenommen hätte. Diese Veränderungen sind zu einem ständigen Begleiter von mir geworden.

 

Was mir klar geworden ist, ich werde nie mehr der sein, der ich vor dieser Krankheit war. Und wenn ich ehrlich bin, will ich das auch nicht mehr. Doch wie soll es nun weiter gehen? Ich weiß es noch nicht. Heute wieder mal Therapie gehabt. Hätte Rotz und Wasser heulen können, hab es aber nicht. Wäre vielleicht besser gewesen. Ich bin noch auf dem Weg, und ich weiß nicht welcher es ist. Aber ich fange langsam an zu erkennen, was ich nicht mehr will. Ein wichtiger Schritt!

 

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Wofür das alles ?

Sitze hier und denke über nach was ich derzeit mache, oder auch nicht mache. Wofür das alles? Ich habe den Drang alles fortzugeben, woran vermeintlich mein Herz hängt. Denn was können diese Dinge mir wirklich geben? Ruhm, Ehre, Zufriedenheit? Bin ich glücklicher mit einem Motorrad, einer guten Kamera, einem relativ neuen iMac? 

 

Doch was stelle ich ohne diese Dinge dann mit meinem Leben an? Was würde Sinn machen, was würde mir Zufriedenheit bringen? Ich bin gut darin mich und mein Leben als nicht so erachtenswert zu sehen. Ich bin sehr gut darin ohne Selbstwertgefühl zu leben. Denn wer bin ich schon?

 

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Freiburg, bist du bereit ?

Dies ist ein Aufruf an alle die in und um Freiburg wohnen! Es geht ganz einfach um eine Räumlichkeit für 30-50 Personen die für eine Lesung gesucht wird. Um was geht es nun genau?

 

Mir und auch anderen die an Depressionen leiden, fühlen sich in der Familie/Gesellschaft sehr oft unverstanden mit ihrem Krankheitsbild. Die Stigmatisierung tut ihr übriges. Um damit ein wenig aufzuräumen gibt es einige wenige die, trotz Depression, es schaffen von sich und ihrer Krankheit zu sprechen. Einer der mir persönlich sehr an Herz gewachsen ist heißt Markus Bock.

 

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Die Depression greift wieder nach mir !

Derzeit ist es wieder dunkel um mich herum geworden. Ich weigere mich Abends ins Bett zu gehen, obwohl die Medikamente mir einen vermeintlich traumlosen Schlaf verschaffen. Doch nur weil ich am kommenden Morgen nicht mehr weiß was ich geträumt habe, fühle ich mich … ich weiß nicht, es ist schwer zu beschreiben.

 

Es gibt durchaus schöne Dinge in meinem Leben, meine Frau, unsere Kinder, das Enkelkind. Doch die dunkle Macht der Depression fängt an, selbst diese Dinge für mich zu verdunkeln. Die Krankheit hat mich einige Zeit relativ in Ruhe gelassen. Aber jetzt ist sie wieder da, dunkler und unbarmherziger denn je! Die hellen und freundlichen Moment habe kaum noch Auswirkungen auf mein Leben. Die Schatten der Depression nehmen immer mehr Platz ein in mir.

 

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Haltet die Klappe !

 

Wenn durch Erinnerungen die Depressionen wieder auftaucht und mich krank macht.

 

Haltet dann die Klappe, wenn ihr nichts davon versteht!

 

Die es betrifft, wissen nun Bescheid !

 

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Wie geht es weiter ? (Teil 2)

Habe schon einige Zeit diese Frage im Kopf. Bin jetzt 54, EU-Rente bis Mitte 2018 genehmigt und dann? Therapeut und Psychologe sagen mir das eine Verlängerung kein Problem ist. Auf der einen Seite beruhigt es mich, auf der anderen Seite frage ich mich warum es nicht besser wird. Sicher viele Gespräche haben einiges aufgedeckt. Doch wirklich geholfen … ich weiß nicht. 

 

Möchte die Jahre die mir noch bleiben versuchen sinnvoll zu leben. Bewusster/Sensibler bin ich geworden. Aber ist das alles? Sehe die Menschen in meinem Umfeld, wie sie durch ihre Zeit hetzen. Ich habe durch die Depression eine „Auszeit“ bekommen, die mich sehr fragend macht. Ist das der Sinn, Job, Kariere, Kinder, Wohnung, Haus, Auto, oder Urlaub? 

 

Durch die Depression hat das Geld weniger Macht über mich. Bekomme nur noch ca. 65 Prozent des letzten Nettoeinkommens. Frage mich immer wieder, was ich mit den fehlenden 35% gemacht habe? Ich lebe, wir haben eine bezahlbare Wohnung, der Kühlschrank (ein Neuer!) ist voll. Haben ein altes aber bezahltes Auto auf dem Hof. Ich habe sogar den Luxus einer guten Kamera, mit der ich das Hobby Fotografie verfolgen kann. Sollte eigentlich zufrieden sein ….

 

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Wie geht es weiter ? Ich weiß es nicht !

Schon einige Zeit nichts mehr geschrieben. Wie es mir geht? Ich weiß es nicht. Ich lebe, ich fotografiere, bete um Erkenntnis für mich und meinen Weg. Ich erlebe die Welt um mich herum nur aus der Beobachterperspektive. Ich lebe, aber lebe nicht wirklich in, oder geschweige denn mit dieser Welt. Fühle mich nicht dazugehörig und oft will ich das auch gar nicht. Wenn ich sehe was in dieser Welt, oder auch im direkten Umfeld los ist.

 

Sehe die Menschen hetzen und sich vom Zeitgeist treiben, ohne sich umzuschauen. Bin ich durch die Depression sensibler geworden, oder verstehe ich dieses Treiben einfach nicht mehr? Ich weiß es nicht. Ich möchte schon in dieser Welt leben, aber nicht um jeden Preis. Also bleibe ich weiter in der Position des Beobachters. Von dort aus versuche ich meinen Platz zu suchen und zu finden. Ob und wann das was wird, keine Ahnung!  

 

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Das erste „Wolkenrätselraten“ auf detailbilder.de

Nachdem ich das unten stehende Foto in den Sozialen Netzwerken gezeigt habe, wurden mir die unterschiedlichsten Erkenntnisse und Sichtweisen über diese Wolkenstruktur erzählt. Ich finde das Thema so interessant, dass ich mir dachte, ich veranstalte mein erstes „Wolkenrätselraten“ hier auf detailbilder.de

 

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Bilderdiebstahl im Internet. Wie geht es nun weiter?

Ich habe euch ja vor wenigen Tagen von meinem ersten Erfolg zum Thema Bilderdiebstahl im Internet berichtet (Link). Nachdem ich darüber geschrieben habe, war neben positiven Rückmeldungen, auch einige dabei, die dieses als mein „Geschäftsmodel“ bezeichnet haben.

 

Gleich mal vorne weg. Es handelte sich um mein Foto, meine Arbeit und es gibt keinem anderen Menschen das Recht, ohne mich zu kontaktieren, es anderweitig zu nutzen! Basta! Mir zu erzählen ich wäre jetzt Geldgeil geworden und würde mit Kanonen auf Spatzen schiessen, entbehrt jede Form von rechtlicher Wahrnehmung!

 

Nun aber zum eigentlichen Bericht, also wie es nun weiter geht. Ein Teil meiner Fotos taucht verstärkt auf privaten Webseiten, Blogs usw. auf. Dabei hat eines davon eine extreme Beliebtheit erfahren. Es handelt sich um diese Aufnahme:

 

Bei der Google-Bildersuche sind es zwischenzeitlich 17 (!) Seiten wo dieses Foto aufgeführt wird !
Bei der Google-Bildersuche sind es zwischenzeitlich 17 (!) Seiten wo dieses Foto aufgeführt wird !
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Ein kleiner Erfolg gegen den Bilderdiebstahl im Internet !

Ich habe schon einige Zeit mich mit dem Thema Bilderdiebstahl im Internet beschäftigt. Nun hatte ich einen Fall, bei dem ein Foto von mir in einem Online-Katalog für Bekleidung aufgetaucht ist. Bis dato habe ich mich relativ ruhig verhalten, aber das ging dann doch zu weit.

 

um dieses Foto von mir ging es
um dieses Foto von mir ging es
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Alte Grenzen überwinden

Sich der eigenen Depression zu stellen hat zwangsläufig auch etwas damit zu tun, Grenzen zu überwinden. Meistens sind es Grenzen die uns gesetzt wurden und die wir verinnerlicht haben. Diese wurde für mich zu einem Schutz. Einem Schutz vor der eigentlichen Wahrheit. Gedanken was hinter diese Grenze sein mag, wurden im Keim erstickt. Ich lebte jahrzehntelang innerhalb dieser Grenzen.

 

Durch Therapie und Medikamente habe ich einen Teil dieser Grenzen durchbrochen. Doch wie dieser alte Stacheldraht auf dem Bild, so halten mich immer wieder Teile dieser Grenzen zurück. Zu lange habe ich hinter diesem Zaun gelebt, ich lebte in einer Wahrheit die eigentlich eine Lüge ist. Wenn man sich es lang genug selber erzählt, glaubt man irgendwann auch daran. Die Stacheln des Zaunes bohren sich schmerzhaft in meinen Körper.

 

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Ich habe Angst/Panik ins Bett zu gehen !

Ich gehe regelmäßig zur Gesprächstherapie und das seit 2014. Auch Besuche beim Psychiater stehen bei mir auf dem Programm, um die bestmögliche Medikation für mich zu erstellen. Doch was beides bis jetzt nicht geschafft haben, ist mir die Angst zu nehmen. Die Angst vor dem Schlaf in der Nacht. Dabei schlafe ich gut ein, damit habe ich also schon mal keine Probleme. Ich schlafe auch durch (Dank Medikation!), also ohne Nachts wach zu werden. Aber irgend etwas läuft in meinem Kopf während dieser Zeit ab das dafür sorgt, dass ich Angst habe Abends ins Bett zu gehen. Was das ist? Keine Ahnung. Ich kann mich an keine Träume usw. erinnern. Doch irgendetwas bereitet mir solche Sorgen (oder Panik), das ich manchmal es sogar schaffe, die Medikation für die Nacht zu überlisten. Also trotz dieser Medis strenge ich mich an, nicht müde zu werden, um nicht Schlafen gehen zu müssen. 

 

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Lenovo (Motorola) und Android 7 : Wollt ihr nicht, oder könnt ihr nicht?

Ich habe mir Ende letzten Jahres das Lenovo Moto G 4 Play gekauft. Ein großes Kaufargument war unter anderem, dass ein Update auf Android 7 in den Startlöchern stand. Das war Stand Dezember 2016. Ich wartete also. Es wurde Januar, es wurde Februar, es wurde März. Neben weiteren Ankündigungen, geschah aber nichts. Auch auf Nachfrage via Twitter wurde ich nur vertröstet. Die Entwickler wären mit Hochdruck dabei usw.. 

 

Bild : Lenovo/Motorola
Bild : Lenovo/Motorola
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Christian und Julia, oder wenn die eigene Familie für ein Modelshooting herhalten muss.

Heute Vormittag war ich bei unserem Sohn und seiner Frau kurz zu Besuch. Sie waren später zu einem Sektempfang nach einer standesamtlichen Hochzeit eingeladen. Ich schlug vor sie beide vorher zu Fotografieren. Was daraus geworden ist seht ihr hier:

 

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Linux, Windows, oder doch wieder ein iMac ?

Tach zusammen.

 

Ich habe vielleicht demnächst die Möglichkeit mir einen neuen Rechner zu gönnen. Was nicht ganz schlecht ist, da mein iMac aus 2010 langsam an seine Grenzen kommt. Sollte es also klappen das was Neues den iMac ablösen würde, stehe ich derzeit vor der Frage: "Was kommt als nächstes?" Hier mal ein paar Gedanken dazu:

 

Thema Linux-Rechner: Ich finde das Linux zwischenzeitlich einen nicht zu unterschätzenden Stellenwert im Bereich von Computern gewonnen hat. Gerade mit den Distribution Ubuntu mit seinen unterschiedlichen Versionen, hat sich das alternative Betriebssystem einen großen Stellenwert in diesem Segment erarbeitet. Vorteil liegt eindeutig darin, dass Linux nicht so hohe Ansprüche an die Hardware legt. Nachteil derzeit für mich, ich könnte mein gerade erworbenes Abo von Lightroom - und Photoshop CC nicht ohne weiteres nutzen. Sicher, eine Einbindung von Photoshop und Co. per VirtuellBox z.B., wäre möglich. Stellt sich dann aber die Frage: Warum nicht gleich einen Windows-Rechner? Mit den Programmen Darktable oder auch Gimp, als kostenlose Alternative zu Photoshop/Lightroom, habe ich mich unter Linux noch sehr wenig beschäftigt. Gerade bei Gimp tue ich mich schwer, keine Ahnung woran das liegt. Müsste also mehr oder weniger von vorne anfangen. Ob ich dazu wirklich Lust habe, bezweifle ich. Somit hat sich die Frage nach einem Linux-System mehr oder weniger selbst beantwortet, oder ?

 

Thema Windows-Rechner: Bei Windows bin ich damals bei der Version Windows XP ausgestiegen und zu Mac OSX gewechselt. Das aktuelle Windows 10 kenne ich also so gut wie nicht. Vorteil klar, ich könnte Photoshop und Lightroom CC weiter nutzen wie bisher. Ob ich mit dem Betriebssystem zurecht kommen würde, wäre ein gewisses „Risiko“. Für mich war damals ein Hauptgrund das ein Windows-System einfach mit der Zeit langsamer wurde und ,man in unregelmäßigen Abständen ein frisches System aufgespielt hat. n wie weit das heute nich zutrifft, kann ich derzeit nicht einschätzen. 

 

Klarer Vorteil bei einem Linux- wie auch Windows-System wäre: Ich könnte mir aktuelle Hardware passend zu meinen Bedürfnissen aussuchen und würde wahrscheinlich, inclusive 4K- 27“ Monitor, deutlich unter einem iMac liegen.

 

Zum Schluss meine Gedanken zum Thema iMac: Ein neuer iMac würde den vielleicht möglichen finanziellen Rahmen sprengen. Oder anders gesagt, ein neuer 27“ kommt nicht in Frage. Ein 21,5“ wäre da schon eher möglich. Doch ich arbeite nun seit Jahren an einem 27“ iMac und ich weiß nicht ob ich glücklich werden würde mit dem kleineren Display. Ich könnte, nachdem Apple bei der gerade gelaufenen WWDC 2017 neue iMac´s vorgestellt hat, auch auf das 27“ Vorgängermodel zurück greifen. Diese dürften in der nächster Zeit zu einem günstigeren Kurs angeboten werden. Aber irgendwie sträube ich mich dagegen. Warum soll ich mir heute einen Rechner aus dem Jahre 2015 holen und mit „veralteter“ Hardware wieder weiter machen? Klare Ansage die für einen iMac spricht liegt eindeutig im Betriebssystem. Dieses hat mich vor Jahren überzeugt und deswegen wäre ein Wechsel zu Linux oder gar Windows ein völliger Neustart. Das mal meine Gedanken zum Thema iMac/Apple.

 

So das war es mal von mir aus. Bin gespannt auf eure Beiträge zu diesem Thema.

 

Ach ja, der zukünftige Rechner wird zu 80% für Bildbearbeitung (später kommt vielleicht noch Filmbearbeitung dazu) genutzt. Der Rest ist surfen, ab und zu einen Film streamen und ein wenig Office. 

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Nur noch einen Schritt, oder im Sabotieren von meiner Person bin ich ziemlich erfolgreich!

Es ist wieder einmal soweit. Stehe wieder davor alles zu zerschlagen. Alles was ich in den letzten Monaten, im letzten Jahr aufgebaut habe. Stehe vor der Entscheidung mich wieder zu sabotieren. Die Webseite hier, die Fotografie und alles was mir etwas positives gebracht hat. Es fehlt wohl nur noch der letzte Schritt. Der Zerstörungstrieb wird immer stärker. Das kann ich gut, mich selber zu sabotieren.

 

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Es hat nicht sollen sein !

Ich gebe auf! Unzählige Mails, diverse Anrufe und doch kein Ergebnis. Trotz eurer Unterstützung habe ich den Erstbesitzer der AGFA Box nicht ermitteln können. 

 

Nun werde ich diese AGFA Box verkaufen. Ich erwarte keine riesigen Geldsummen, aber ein paar Euro werden hoffentlich doch abfallen. Mit dem Kauf dieser analogen Kamera unterstützt ihr meine Arbeit auf detailbilder.de. Ich möchte auch weiterhin dort meine Bilder und Texte präsentieren. Gerade das Thema Depression möchte ich erweitern, um Betroffenen und Angehörigen Mut zu machen.

 

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Welche Scherbe darf es denn nun werden ?

Hallo liebe Freunde des belichteten Sensors.

 

Ich bin derzeit auf der Suche nach einer guten aber auch bezahlbaren Festbrennweite für meine 

Olympus OM-D E-M5 Mark II. Nachdem ich ja schon erzählt habe, dass ich seit meinem ersten Modelshooting etwas „angefixt“ bin, soll nun eine Festbrennweite her. Doch ich bin in dieser Richtung etwas verunsichert, welche denn nun zu mir passen würde

 

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Es soll Frühling werden... angeblich.

Wenn ich mir das Foto vom heutigen Tag ansehe, ist er schon da! Schnell sind bei einem solchen Anblick die kalten Regentage der vergangenen Zeit vergessen. Ein frischer Wind weht, der aber nicht kalt ist. Vögel zwitschern in den Ästen der Bäume und ich darf einfach nur hier sitzen und es genießen.

 

Ob nun morgen, oder übermorgen wieder Regen kommt, ist mir gerade sowas von egal. Den Augenblick erleben und sich nicht mit den Problemen der nächsten Tage beschäftigen, das ist auch ein Lernprozess für mich. Hier am kleinen See kann ich das gut üben.

 

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Irgendwie bin ich angefixt, …glaube ich.

Tja Leute, wer hätte das gedacht. Ich hatte am Samstag mein erstes Modelshooting und es hat mir sehr gefallen! Aber der Reihe nach:

 

Dieter Zacherl, ein befreundeter Fotograf, hatte mich vergangene Woche angerufen und gefragt, ob ich an einem gemeinsamen TFP-Shooting Interesse hätte. Ich hatte bis dahin noch nie an einem Modelshooting teilgenommen und sagte zu. Man kann ja mal reinschnuppern, dachte ich mir.

 

Also sind wir gemeinsam nach Freiburg gefahren, um dort das Model Sarah zu treffen. Sie hatte eine Location am Güterbahnhof vorgeschlagen, an dem wir uns trafen. Das Wetter war, nun sagen wir es mal so, nicht auf unserer Seite. Es regnete durchgehend und so wichen wir etwas von der geplanten Location aus.

 

Dann ging es auch schon los. Für Sarah war es nicht das erste Shooting, was für mich als Einsteiger sehr angenehm war. So musste ich nur wenige Kommandos geben, um sie in die für mich richtige Position zu bringen. Dieter und ich wechselten uns ab beim Fotografieren und jeder konnte sich dabei mehr oder weniger frei entfalten. Je mehr Zeit verging, um so sicherer wurde ich, also rein gefühlstechnisch. Nach ca. 3 Stunden war es dann auch schon wieder vorbei. Ich hatte mein erstes Modelshooting hinter mir und war/bin irgendwie angefixt. 

 

Daheim am Rechner später die Bilder gesichtet und mir dann einige davon als Best Of raus gesucht. Diese habe ich Sarah dann zukommen lassen und zeige sie nun auch euch:  

 

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