Verletzungen mit Langzeitwirkung

Ich lag zu Füssen der Wurzeln, aus denen ich stammte. Ich wollte sie fest umarmen, aber ich empfand nur noch Schmerzen und offene, tiefe Wunden hinterließ diese Umarmung. Je mehr ich mich diesen Wurzeln näherte, desto tiefer wurden meine Wunden.

    

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Was fühlt ein depressiver Mensch? Teil 10

Pause.

 

Ich mache jetzt ein wenig Pause. Die letzten 10 Tage waren ziemlich wichtig und richtig, aber auch nicht leicht für mich. Ich muss erst mal wieder zur Ruhe kommen, denn ich schreibe hier immerhin von mir und das bringt manche dunkle Schattenseite wieder hoch.

 

Doch ich weiß um diese dunklen Seiten und weiß, was sie mit mir anstellen können. Deswegen nehme ich ihr erst einmal die Kraft und ziehe mich ein wenig von diesem Thema zurück. Ich muss eben auf mich selber auch aufpassen.    

 

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Was fühlt ein depressiver Mensch? Teil 9

Der Mensch hinter der Maske.

 

Sie taucht aus der Dunkelheit hervor. Aus der Dunkelheit in der ich mich während einer depressiven Episode befinde. Zu sehen ist von aussen nur diese Maske. Mit ihr versuche ich im Alltag zu überleben. Mit ihr begegne ich den Menschen in meinem Umfeld. Sie sehen nur sie und nicht die Dunkelheit in der ich lebe.

 

Die Maske hilft aber nicht wirklich. Sie raubt mir sogar viel Energie und Kraft. Denn diese Maske bin nicht ich. Ich bin der Mensch dahinter, der in der Dunkelheit lebt. Da wo keiner hin will. Da wo selbst der „Schwarze Mann“ Angst bekommen würde. Ich bin der, der diese Maske trägt um …

 

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Was fühlt ein depressiver Mensch? Teil 8

Warum das Ganze?

 

Ich möchte hier kurz darauf eingehen, warum ich (wieder) über meine Depressionen schreibe.

 

Im Gegensatz zu den alten Beiträgen, die ca.3 Jahre alt sind, schreibe ich die jetzigen aus einer ganz anderen Perspektive. Nein, ich bin nicht geheilt! Aber ich habe gelernt mit meiner Krankheit zu leben!

 

Ich habe Depressionen und darf trotzdem lachen.

 

Ich habe Depressionen und kann trotzdem lieben und geliebt werden.

 

Ich habe Depressionen und bin ein wertvoller Mensch.

 

Ich habe Depressionen und kann mein Leben genießen.

 

Ich habe Depressionen und gehe unter Menschen.

 

Ich habe Depressionen und fotografiere gerne.

 

Ich habe Depressionen und habe neue Freunde an meiner Seite.

 

Ich habe Depressionen … und lebe!!!

 

… und wenn die Depression mal wieder zuschlägt, werden die oben genannte Punkte für eine gewisse Zeit ganz, oder teilweise gestrichen. Aber Depressionen sind ein Teil von mir, aber eben nur ein Teil. Ich gebe dieser Krankheit nicht mehr Raum, als sie so schon hat.

 

Ich habe Depressionen, und spiele die meiste Zeit, die Melodie meines Lebens selber.

 

... Fortsetzung folgt.

 

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Was fühlt ein depressiver Mensch? Teil 7

In den Zeiten, wenn plötzlich und ohne Vorwarnzeit mich ein depressiver Schub überrascht, geht gar nichts mehr.  Ich war vorher noch so voller Tatendrang und hatte noch so viel für den Tag mir vorgenommen.

 

Doch die Depression nagte an mir, so dass ich nicht mehr vom Platz kam, an dem ich zuletzt gewesen bin. Ich hatte keine Chance mehr diesen Ort zu verlassen und vor der Depression zu fliehen, denn diese Krankheit hatte schon längst Besitz von mir ergriffen.

 

Sie kommt und nagt an mir, so dass ich hilflos dastehe und nicht mehr weiterkomme. Sie bringt mir die Dunkelheit, aber nach Außen ist davon selten etwas zu bemerken. Man will ja nicht auffallen. So erscheine ich immer noch froh und glücklich, obwohl die Dunkelheit schon längst von mir Besitz ergriffen hat.

 

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Was fühlt ein depressiver Mensch? Teil 6

Die Büchse (Der Koffer) der Pandora

 

In den Gesprächen während meines ersten Klinikaufenthaltes, wurde mir nach einigen Wochen klar, dass ich einen schweren Koffer mit dunklen Erinnerungen bei mir trug. Diesen zu öffnen wagte ich nicht.

 

Es war für mich wie die Büchse der Pandora. Es gab für mich zu dieser Zeit nicht die Möglichkeit, bzw. ich war noch nicht soweit diesen zu öffnen. Auch die vielen Gespräche halfen da nicht. Den Vorschlag, diesen Koffer nur einen kleinen Spalt zu öffnen, brachte nur Panik in mir hervor.  

 

In mir sträubte sich alles allein bei diesem Gedanken. Nur einen Spalt öffnen, das war unmöglich für mich. Denn ich hatte die tiefsitzende Panik das der Koffer voll aufspringen könnte und alles das was meine Depressionen ausmacht, mir mit einem Mal um die Ohren fliegt.

 

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Was fühlt ein depressiver Mensch? Teil 5

Tarnung, Täuschung und sich selbst belügen.

 

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Was fühlt ein depressiver Mensch? Teil 4

Wenn die Krallen der Depression einem die Luft rauben.

 

Jahrelang waren Schlafstörungen zu einem ständigen Begleiter von mir geworden. Es war schleichend gekommen und so gewöhnte ich mich irgendwie daran. Ich hörte nicht auf die Signale von meinem Körper, also legte dieser noch eine Schüppe oben drauf.

 

Immer häufiger hatte ich Schmerzen im linken Arm. Diese körperlichen Befindlichkeiten begleiteten mich zu den vorhandenen Schlafstörungen eine längere Zeit. Dazu kamen noch immer mehr eine Form von Kurzatmigkeit. An manchen Tagen reichte es schon die Treppe zu unserer Wohnung hoch zu gehen und ich schnaufte wie ein altes Walross.  Aber auch darauf gab ich nicht Acht. Es war ja nicht immer, wenn auch zuletzt immer häufiger.

 

Im Hamsterrad, das sich mein Leben nannte, da gab es eben keine Zeit zum Nachdenken und Inne halten. Arbeit, Familie und alles Weitere drum herum waren so viel wichtiger. Doch dann trat etwas ein, mit dem ich so niemals gerechnet hätte. Plötzlich während der Arbeit verspürte ich erst einen starken Druck auf meine Brust.

 

Dann schlugen die Krallen der Depression tief in meine Brust ein, dass ich mit Verdacht auf einen Herzinfarkt in die örtlich Herzklinik eingeliefert wurde. Ich hatte Todesängste und glaubte, dass ich diesen Tag wohl nicht mehr überstehen würde.

 

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Was fühlt ein depressiver Mensch? Teil 3

Körper und Geist, oder: „Tiefer in die Materie des nicht Greifbaren eintauchen.“

 

Heute erzähle ich euch von der Zeit vor meinem ersten klinischen Aufenthalt. Denn es soll ja in dieser Serie um die Gefühle/Gedanken gehen, die mich während meiner Erkrankung umtreiben.

 

In der letzten Folge habe ich eigentlich nur oberflächlich erzählt wie die Abfolge und der erste stationäre Aufenthalt für mich waren. Aber dahinter steckt so viel mehr. Denn meine Depression kündigte sich nicht im Kopf an, sondern mit körperlichen Symptomen.

 

Es fing an mit den Nächten, in denen ich nicht mehr durchschlafen konnte. Es vergingen Jahre in denen ich selten als 2 Stunden im Stück noch geschlafen habe. Plötzlich wurde ich wach und mit wach meine ich das richtige wachwerden. Ich konnte mich nicht mehr einfach auf die andere Seite legen und weiterschlafen. Ich bin dann aufgestanden. Habe lustlos im Wohnzimmer vor dem Computer gesessen und einfach durch das große WWW gesurft.

 

Nach ca. 30-45 Minute habe ich mich wieder ins Bett gelegt. Ich bin dann auch relativ gut wieder eingeschlafen. Doch dann waren es wieder maximal 2 Stunden, die ich dann die Augen geschlossen hatte und das Szenario fing von vorne an.

 

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Was fühlt ein depressiver Mensch? Teil 2

Die ersten Schritte, der erste Sturz.

 

Als ich für mich erkannt habe das ich ohne fremde Hilfe mit meiner Erkrankung nicht klarkommen würde, habe ich mich als erstes an meine Hausärztin gewandt.

 

Diese hat das Problem erkannt und hat mir einen Platz in einer Klinik besorgt. Beziehungsweise ich kam auf eine Warteliste. Ich hatte aber noch Glück und nach 4 Wochen konnte ich die erste Therapie in meinem Leben beginnen. Zu diesem Zeitpunkt war ich schon längst arbeitsunfähig geschrieben und bekam auch keine Lohnfortzahlung mehr.

 

In den nächsten 12 Wochen waren klar strukturiert. Einzel - und Gruppengespräche. Kunsttherapie, Nordic Walking, Gespräche mit dem jeweiligen Stationspersonal, wenn man Schwierigkeiten hatte.

 

Alles war neu und ich brauchte einige Zeit, um von mir und meiner Erkrankung zu erzählen. Was mich umtreibt und warum ich kaum noch Schlaf in der Nacht finden konnte. Die Gemeinschaft mit den anderen Patienten zeigte mir auf, dass ich nicht alleine war mit meiner Krankheit.

 

In den letzten Wochen wurde mir geraten mir einen Therapeuten zu suchen der, nach dem stationären Aufenthalt, mich weiter begleiten sollte. Es gab eine lange Liste mit möglichen Therapeuten und nun lag es an mir diese Liste abzuarbeiten.

 

Doch ich war wohl noch nicht wirklich soweit, dieses zu tun. Ich war ja nun knapp 3 Monate stationär therapiert worden. Ich bin doch jetzt wieder gesund/geheilt. Wozu brauchte ich jetzt noch einen Therapeuten?

 

So schloss ich den Aufenthalt in der Klinik ab und ging nach Hause. Alles war gut … dachte ich. Doch nach wenigen Wochen kam der Sturz in die Dunkelheit. Heftiger als je zuvor. Warum? Weil ich zu dem Zeitpunkt dachte ich hätte wieder alles im Griff und brauchte keine weitere therapeutische Behandlung mehr.

 

Die dunklen Wolken der Depression ließen mich meinen Weg nicht erkennen und ich fiel in ein tiefes Loch. Es war als wenn wieder alles aus Anfang gestellt war und die drei Monate in der Klinik für die Katz waren. Ich hatte nicht begriffen, dass ich noch nicht am Ende meines Weges der Heilung angekommen war.

 

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Was fühlt ein depressiver Mensch? Teil 1

Allgemein das zu beantworten, geht nicht!

 

Jeder der an dieser Krankheit leidet, ja es ist eine Krankheit(!), hat eine einzigartige Geschichte, die dazu geführt hat. Mein Versuch das Ganze zu erklären, kann also nur auf meine Erkrankung und meine Erfahrung beruhen. Sicher mag es da teilweise Überschneidungen mit anderen Erkrankten eben, aber eben nur Überschneidungen, nicht mehr.

 

Heute möchte ich euch ein wenig mitnehmen in die Phase, wenn mich ein depressiver Schub erwischt. Gleich zu Anfang, meine depressiven Schübe kommt nicht langsam, schleichend und verstärken sich mit der Zeit, sie ist einfach plötzlich da! Keine Vorwarnzeit, in der ich versuchen könnte, mich darauf einzustellen. Es ist, als wenn ein Schalter in meinem Kopf umgelegt wird. Damit dieses geschieht, benötigt es keine Reizworte, oder Bilder, oder sowas. Es geschieht einfach.

 

Ich befinde mich dann mehr oder weniger von einem zum anderen Moment in einem dunklen Loch. Alles um mich herum ist Schwarz und ohne Gefühle. Tränen laufen mir ab und zu herunter und ich weiß nicht warum. Freundliche Worte erreichen mich nicht und die Menschen um mich herum verschwinden immer mehr.

 

Gut gemeinte Ratschläge wie „Du musst mehr rausgehen in die Sonne, das hilft dir sicher!“ erreichen mich genauso wenig, wie auch negative Infos. Ich bin gefangen in einem dunklen Loch der Gleichgültigkeit. Ab und zu schaue ich nach oben und sehe einen kleinen Ausschnitt der Realität, die andere Menschen erleben.

 

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Menschen mit Depressionen sind die besten Schauspieler

So lief ich Jahrzehnte lang durch die Welt. Ich setzte meine Maske auf und trug meine wahren Gefühle in einer verschlossenen Tasche mit mir rum. Keiner sollte sehen wie es in mir ausschaut.

 

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Die Weiche ist gestellt, ich gehe wieder zurück zu den Wurzeln.

 

Da wo meine Fotografie begann und mich auch lange Zeit treu begleitet hat. Die Fotos von damals sind die, die mich unter anderem zu dem gemacht haben, der ich heute bin.

 

Dunkle Gefühle, dunkle Schatten und ich bringe sie mit der Kamera ans Licht. Ihnen die Macht zu nehmen durch das Verständnis der Menschen, die meine Bilder mit offenen Augen und Herzen ansehen.

 

Ich jage sie, die mich und andere gejagt haben und uns in das dunkle Gefängnis Depression gesteckt haben. Ich konnte nur mit Hilfe von außen entfliehen, denn in den dunkelsten Stunden hatte ich mich selber aufgegeben.

 

Doch auch in den Zeiten, in denen im Licht wandelte, waren die dunklen Schatten ständige Begleiter von mir. Denn wo Licht ist, da ist auch Schatten. Ein wahrer Spruch, den ich auch jetzt noch immer wieder durchlebe.

 

Es gibt Zeiten der Ruhe und Gelassenheit, aber ich weiß um die Dämonen, die uns in Sicherheit wiegen wollen. Diese werde ich jagen und aufzeigen in Wort und Bild. Damit sie keine Macht mehr über mich und andere erlangen.

 

Zurück zu den Wurzeln und die fotografische Jagd hat am 28.11.2019 erneut begonnen.

  

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Luminar 4: Wo hört Bildbearbeitung auf und wo fängt Composing an?

Seit einigen Tagen habe ich die Bildbearbeitungssoftware Luminar 4 hier im Einsatz. Neben einigen negativen Punkten, die ich vorherigen Blogeintrag beschrieben habe, frage ich mich: “Wo hört Bildbearbeitung auf und wo fängt Composing an?“

 

Nachdem ich nun das folgende Bild bearbeitet und auch in den sozialen Medien gezeigt habe, mit dem Hinweis das ich es mit Luminar 4 gemacht habe, kamen einige Rückmeldungen diesbezüglich.

 

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Kurzer Erfahrungsbericht: 48 Stunden mit Luminar 4 ... waren ernüchternd.

Seit dem 11.11. gibt es nicht nur die 5. Jahreszeit, sondern auch für die Vorbesteller, das neue Luminar 4 von Skylum. Der offizielle Start ist am 18.11..

 

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Herbstliche Gedanken, oder es menschelt hier ziemlich.

Das hier, ist für mich mein derzeit bestes „Herbstfoto 2019“.

 

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Loslassen !

Ich hatte schon einige Zeit dieses Bild im Kopf. Ein Bild, das wahrscheinlich nicht nur mich persönlich anspricht.

 

Ich ertappe mich immer wieder, das ich mich an Dingen festhalte, die mir Schmerzen bereiten. Besonders verbale Verletzungen, sind hier gemeint. Dinge aus der Vergangenheit, wie auch in der Gegenwart.  Ich verkrampfe mich und umschließe diese Verletzungen und je stärker ich sie festhalte, desto tiefer ist der Schmerz und ich kann immer schwieriger loslassen.

 

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Haltestellen des Lebens

Immer wieder geraten wir an solche Haltestellen. Man ist in einer Situation, oder einem Lebensabschnitt, wo man merkt, es geht einfach nicht weiter. Sehr oft ist man der Meinung, dass der Bus des Lebens nie wieder hier halt macht und einen aus dieser Phase wieder mitnimmt.

 

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Meine Gedanken zum Thema Klimaschutz

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Depression: Akzeptanz nach einem erneuten Anschlag !

Eigentlich wollte ich nicht mehr über meine Krankheit schreiben, aber ich wurde immer wieder gefragt: „Bist du wieder gesund? Ist die Depression jetzt weg?“ Hier mal ein klares NEIN!

 

Aber ich habe gelernt damit besser umzugehen, das ist geschehen!

 

Klassisches Beispiel war gestern. Im Laufe des späten Vormittages schlug die Depression ohne Vorwarnung zu. Stimmung ging in den Keller. Hab versucht mich hinzulegen und diese Stimmung wegzuschlafen, doch Fehlanzeige. Dieser depressive Schub war ein richtiger Anschlag gewesen, der in kürzester Zeit versuchte, die Kontrolle über mich zu erlangen.

 

Was ich dagegen machen konnte? Erstmal gar nichts, denn es kam wieder unerwartet ohne Vorlaufzeit. Was aber zwischenzeitlich anders ist, dass ich nicht in den Kampf ziehe, um diesen depressiven Schub zu bekämpfen. Klingt erstmal komisch, doch für mich ist es die richtige Taktik um diesen bissigen „Schwarzen Hund“ in den Griff zu bekommen.

 

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Gastbeitrag: Ich trenne mich ...

…und zwar von meinem Wasserzeichen, Logo oder wie auch immer man das nennt.

 

Lange Zeit war es mir sehr wichtig, meinen Namen auf einem Bild zu haben. Sollte ja jeder wissen von wem dieses Kunstwerk stammt. Das ist meins! Von mir! Und jeder soll das sehen.

 

Nun hat ein aufmerksamer Bildgucker vor kurzem festgestellt, dass ich meinen Namen falsch geschrieben habe- und das seit 2016!

 

Also sollte es korrigiert werden. Da kann ich mir auch gleich Gedanken über ein neues aussehen machen. Irgendwie war ich nicht zufrieden und wußte gar nicht, wie es aussehen soll, nur dass es eine neue Schrift wird.

Dann ging mir durch den Sinn, dass mir schon öfter ist mir aufgefallen ist, dass es Bilder gab denen das Wasserzeichen nicht wirklich passt. Aber nun nicht nur über den Look eines Bildes entscheiden, sondern auch noch darüber, welches Logo es bekommt?

 

Zeitgleich hatte ich immer mehr Anlässe, in denen ich Bilder ohne Logo veröffentlichte. Es störte einfach.

Und nun, lasse ich es ganz weg. 

 

Überall wo meine Bilder sind, ist auch irgendwie mein Name- das reicht!

 

Dies das letzte Bild mit einem (falschen) Logo von mir.

 

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Fotografie: Die eigene Komfortzone verlassen.

Am  Donnerstag war der letzte Abendmarkt in Lahr, an dem man Bilder von mir sehen und mich persönlich treffen konnte. Es wird nun Zeit ein wenig darüber nachzudenken. Was hat es mir „gebracht“? Welche Dinge bleiben in der Erinnerung? Wie geht es weiter?

 

Von Juli an war ich auf eine Einladung hin, jeden Donnerstag von 16-22 Uhr, auf dem Abendmarkt in Lahr anzutreffen. Angedacht waren eigentlich nur zwei Termine, aber irgendwie wurde daraus mehr.

 

Ganz zu Anfang hatte ich mehr oder weniger nur Zweifel, ob das „Richtig“ ist und überhaupt, auf einem Markt Fotokunst feilbieten? Wie schaut das denn aus? Kunst und Kommerz? Doch wie sollte ich weiterkommen, wenn ich nie ein Bild verkaufe? Zu Hause stapelten sich langsam die produzierten "Meisterwerke" von mir und das sollte ja nicht der Sinn sein. Also folgte ich der Einladung und so kam der erste Auftritt auf dem Abendmarkt in Lahr.

 

Nervös versuchte ich meine Bilder aufzubauen und danach wartete ich auf die Dinge, die da kommen sollten. Und schon saß ich wieder in (m)einer Komfortzone. Ich wartete darauf, dass ich angesprochen wurde. Ich merkte aber schnell, dass dieses gerade auf so einem Markt nicht Sinn macht. Doch wie sollte ich das Eis brechen und die Menschen, die vor meinen Bildern stehen blieben ansprechen? Da half mir mein kleiner Freund, der Teddy.

 

Denn besonders vor den Bildern mit meinem kleinen Freund blieben die Menschen stehen.

 

So steckte ich ihn in die Brusttasche meines Hemdes und lies ihn etwas herausschauen. Dann ging ich auf die Menschen zu und erklärte ihnen, dass es dem Teddy gut ginge und sie sich keine Sorgen machen mussten. Lächeln und auch Lachen war die Antwort und schon war man im Gespräch. „Wie? Das ist derselbe Bär? Wie haben Sie das denn gemacht?“ Mit der Zeit brauchte ich aber meinen kleinen Freund immer weniger, um auf Menschen zuzugehen und mit ihnen über die Bilder zu sprechen. Eine gewisse Sicherheit kam auf und das fühlte sich sehr gut an.

 

Anfangs war ich noch enttäuscht, wenn ich vom Abendmarkt wieder heimgefahren bin und kein einziges Bild verkauft hatte. Irgendwie war man ja auch deshalb auf diese wöchentliche Veranstaltung gegangen. Doch auch dieses Gefühl verflog bald. Ich meine, ich bin ja nicht der Starfotograf, dem man allein wegen seines Namens die Bilder aus der Hand reißt. Ich konzentrierte mich mehr auf die Menschen, mit denen ich ins Gespräch kam. Diese Gespräche sind mir im Laufe der einzelnen Veranstaltungen mein persönlicher Mehrwert geworden.

 

Doch dann war es soweit. Ich durfte das erste Bild verkaufen. Was neben dem Geld mir aber viel mehr Wert war, war das Gespräch, welches ich mit der Käuferin hatte. Es ging um ein Landschaftsbild, das sie von mir gekauft hatte. Sie erzählte aus ihrer Kindheit und wie diese Aussicht jeden Tag vor Augen hatte und gerade deshalb sich auch dieses Bild kaufen wollte. So kam dieses Bild zu jemanden der damit viele Erinnerungen verband. Was für eine Freude, ihre Freude in den Augen zu sehen.

 

Bei diesem einen Bild ist es nicht geblieben und ich durfte an weiteren Abenden, andere Bilder verkaufen und jedes Mal erfuhr ich durch das Gespräch den Hintergrund, warum gerade das jeweilige Bild für die Menschen so interessant/wichtig war. Jeder bekam natürlich auch eine Visitenkarte und schon kurze Zeit später flatterten Mails bei mir ein, mit Fotos, wo die Käufer die Bilder hingehangen hatten. Ein unbeschreibliches Gefühl!!!

 

Mit dem eingenommenen Geld habe ich immer wieder anderen Fotokunstwerke produzieren lassen, da jedes meiner verkauften Bilder immer ein Einzelstück ist und bleibt! So wurden immer wieder neue Bilder auch von mir auf dem Abendmarkt ausgestellt. Für mich ist es eben wichtiger fotografisch, wie auch künstlerisch, neue Wege zu gehen. Wohin nun mich mein Weg nach dieser Abendmarktgeschichte hinführt ist noch nicht ganz klar, aber ich bin an zwei/drei Ideen dran. Denn ich möchte nicht mehr zurück in meine Komfortzone!

 

 

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Nach Bruchsal kommt Lahr und auf meinen Bildern kann man sicher auch Spiegeleier braten !

Gestern habe ich mit meinem Freund Jan als Aussteller beim  Barstreet-Festival  in Bruchsal teilgenommen. Wir sind gegen 11 Uhr dort angekommen und haben sogar ein schattiges Plätzchen gefunden. Das schattige Plätzchen war aber ziemlich klein und so unsere Bilder in der direkten Sonneneinstrahlung zig Stunden ausharren.

 

Als wir gegen frühen Abend abgebaut haben, musste ich meine Bilder erst mal eine Weile in den Schatten stellen. Ich hätte sonst sicher Verbrennungen davongetragen. Ich konnte sie nur 2-3 Meter tragen, dann wurde der Schmerz wegen der Hitze der Bilder unerträglich. Das schwarz-weisse Bild mit dem Zaun, hätte man vielleicht kurzfristig sogar als Grill für ein Minutensteak verwenden können. 

 

Die Bilder sind ja Gott sein Dank(!) alle auf Alu-Dibond gedruckt und so haben sie diesen Extrem-Tag trotzdem gut überstanden. Auch die Farben haben kein Schaden davon getragen. Schon ne tolle Sache.

 

So kann ich nun beruhigt am Donnerstag (04.07.) ab 16 Uhr bei der Premiere des ersten Abendmarktes in Lahr teilnehmen. Er findet von 16-22 Uhr auf dem Rathausplatz statt und ich würde mich über einen Besuch eurerseits freuen. Ansonsten, kommt gut durch die neue Woche und man sieht/liest sich.

 

P.S. Gibt es eine App (Android) mit der man die Temperatur eines Objektes messen kann?

 

Von links nach rechts: Barstreet-Veranstalter Damian Domin, meine Wenigkeit, Jan Alvarez
Von links nach rechts: Barstreet-Veranstalter Damian Domin, meine Wenigkeit, Jan Alvarez
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Sehen wir uns am Sonntag in Bruchsal ?

Hallo zusammen.

 

Ich werde am kommenden Sonntag in Bruchsal einen kleinen Stand auf dem dort stattfindenden Barstreet-Festival haben. Wer also Lust, Zeit hat, kann mich dort mal besuchen. Neben meinen Bildern gibt es warmen internationale Speisen, wie auch kühle Getränke und Eis in verschiedenen Variationen.

 

Auch mein Freund Jan Alvarez wird dort seine Bilder ausstellen und auch vor Ort malen.

 

Wir würden uns freuen, euch dort zu treffen.  

 

Ach ja, meinen kleinen Freund nehme ich natürlich mit.  

 

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Analoge Fotografie: Kiev 88, oder alles Grau in Grau !

 

So nun sind sie endlich da! Die ersten Bilder, die ich mit der Kiev 88 geschossen habe.

 

Zuerst war ich mal froh, dass überhaupt was zu erkennen ist, doch dann kam die Frage warum die Bilder alle so „Grau“ sind und kaum Kontrast haben? Hier liste ich mal die Infos zum Film und dessen Entwicklung auf:

 

Fotografiert wurde auf dem „ILFORD HP5 PLUSS BLACK & WHITE“

 

Entwickelt wurde er von einem Freund: „Rodinal in 1:50. 11 Minuten Entwicklungszeit bei 20°C, erste Minute Dauerkippen, dann jede Minute dreimal Kippen. Fixiert für ca. 7 Minuten und Schlusswässerung.“

 

Danach wurden die Negative auf einem Leuchtpad gelegt und abfotografiert. Ich habe diese digitalisierten Negative mit Lightroom ins Positive umgewandelt.

 

Sicher hätte ich mit Lightroom oder anderen Bildbearbeitungsprogrammen mehr aus den Negativen rausholen können, aber darin sehe ich persönlich bei der analogen Fotografie keinen Sinn.

 

Vielleicht könnt ihr mir ja helfen was vielleicht „falsch“ lief, ob es an meiner fehlerhaften Belichtung besonders im Indoorbereich lag, oder ein anderer Grund dafür verantwortlich ist.

 

Hier nun einige der Ergebnisse:

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"Stillstand der Mobilität"

 

Ein Foto von mir, das mich zu diesem Beitrag inspiriert hat. 

 

Im Zug hörte ich ein Gespräch, was ich euch heute hier wiedergeben möchte.: „Diese E-Autos sind alles Dreckschleudern mit ihren giftigen Akkus und sie zerstören dabei noch die Umwelt! Ich habe da letztens eine Doku drüber gesehen, echt eine Sauerei! Die gehören alle verboten!“

 

Der Mann sah seinen Gegenüber an und wartete auf die Bestätigung seiner Worte. Dieser sah von seinem Smartphone hoch und sprach:

 

„Ist dir klar, dass unsere Smartphones auch einen solchen Akku besitzen? Wie sieht es mit der Akku-Bohrmaschine in deiner Werkstatt aus, oder den Akkus in deiner Digital-Kamera? Was meinst du was für Akkus im Laptop deiner Tochter stecken? 

 

„Du siehst, dass nicht die E-Autos allein dafür verantwortlich sind. Sicher, sie erhöhen derzeit die Förderung der Rohstoffe für ihre Akkus und die Umwelt wird dadurch weiter zerstört, aber sie sind nun mal nicht alleine dafür verantwortlich.“

 

„Und bei allen berechtigten Vorwürfen, wer fragt nach, wie „sauber“ die Förderung von Öl und Gas ist“ „Da wäre nur mal das Fracking, oder auch die Förderung aus Ölsand in Kanada und Venezuela zu nennen. Das Risiko das ein Öltanker havariert, sind auch nicht zu unterschätzen, was die Vergangenheit leider schon oft gezeigt hat. Auch das Abfackeln von Erdgas auf Bohrtürmen setzt jedes Jahr genauso viel CO2 frei wie über 70 Millionen Autos!“

 

 

„Du siehst, es gibt bis jetzt gar keine „saubere“ Energiequelle, mit der wir unsere Mobilität bestreiten können. Außer vielleicht das Fahrradfahren, wobei wir da natürlich die ganzen E-Bikes außen vorlassen müssen. Die Sachlage ist komplex und nicht so einfach zu lösen. Wichtig sind hier die Förderungen der Unternehmen, die sich mit wirklich sauberen Alternativen auseinandersetzen.“

 

Nach diesen Worten senkte der Gegenüber seinen Kopf und befasste sich wieder mit seinem Smartphone. Der Mann, der dieses Gespräch angefangen hatte, schloss seinen erstaunt wirkenden Mund, lehnte sich zurück und dachte nach über das, was er gehört hatte.

 

 

Hiermit endet meine erfundene Geschichte und meine Frage an euch ist: Was für eine Meinung habt ihr zu dieser Thematik? 

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Er ist wieder da !

Er ist wieder da !

 

Mein kleiner Freund hatte einige Zeit Urlaub und war dementsprechend hier nicht mehr präsent. Vielen Dank für das Nachfragen nach meinem Freund. Er brauchte halt ein wenig Auszeit für sich.

 

 

Das wird sich nun in Zukunft wieder ändern. So waren wir in den letzten Tagen wieder gemeinsam unterwegs und auch das eine oder andere Foto ist dabei entstanden. Vielleicht wird daraus ja auch noch mehr (eine Fotostory vielleicht?). Wir werden sehen.

 

Auf jeden Fall soll ich euch ganz herzlich grüßen von ihm und er freut sich wieder mit uns zusammen neue Abenteuer zu erleben.

 

In diesem Sinne: Er ist wieder da !

 

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Der Hausberg

Der Hausberg

 

Gestern war ich seit langer Zeit mal wieder auf dem Lahrer Hausberg unterwegs.

 

„Der Schutterlindenberg bietet ein Panorama, das von den Höhen des Schwarzwaldes über die Niederung der Oberrheinischen Tiefebene bis zu den Gipfeln der Vogesen reicht. Zu sehen sind im Nahbereich die Stadt Lahr und umliegende Dörfer. Im Fernbereich reicht der Blick im Süden bis zum Belchen, einem der höchsten Berge des Schwarzwaldes, im Westen zum höchsten Berg der Vogesen, dem Grand Ballon d'Alsace oder Großen Belchen, und im Nordwesten bis nach Straßburg, einer der größten Städte Frankreichs mit dem Straßburger Münster.“

 

Wikipedia

 

Die Fernsicht war relativ gut, so das ich einige Bilder machen konnte. Das Ergebnis seht ihr hier:

 

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Fotografie: Olympus geht, Olympus kommt

Ich bin ja schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einer anderen Kamera. Nicht weil die, die ich bis jetzt genutzt habe nicht gut genug ist. Es ging dabei schlussendlich um das Handling, also das Tragen und benutzen mit meiner rechten Hand. Dieses wurde in den letzten Monaten immer schwerer für mich. Auch ein zusätzlicher Griff, den ich gekauft hatte, brachte keine wirkliche Erleichterung.

 

Nun habe ich mich lange umgesehen und auch die eine oder andere Kamera in der Hand gehabet und sogar Leihgaben hat es gegeben (Danke Michael!), die ich länger ausprobieren konnte. Aber irgendwie ist der Funke nicht rüber gesprungen. Denn neben all der Technik ist es für mich eher wichtig, dass ich mich gleich von Anfang an wohl fühle. Klingt vielleicht etwas komisch, ist aber so.

 

Nun habe ich diese Wohlfühlkamera gefunden. Es ist eine gebrauchte Olympus OM-D E-M1 geworden, die meine "eierlegende Wollmilchsau", eine Olympus OM-D E-M5 Mark II, abgelöst hat. Technisch gesehen ist sie sogar in manchen Bereichen nicht so gut ausgestattet. Gerade im Bereich von Videoaufnahmen. Doch da ich nicht filme, sondern fotografiere, ist es zu vernachlässigen. Viel wichtiger war der Moment, als ich sie zu ersten Mal in der Hand hielt. Als wenn sie für meine dicken Finger gebaut worden wäre. Es fühlte sich sofort gut an und nun ist sie meine neue „eierlegende Wollmilchsau“.

 

Sicher ist es auch angenehm, dass ich das Menü von Olympus schon seit Jahren kenne. Was aber auch toll ist, ich kann mein Immer-Drauf-Objektiv weiterverwenden. Somit geht auch meine Reise weiter: „Ein Mann, eine Kamera, ein Objektiv, viele Möglichkeiten“

 

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Fotografie: Viele Wege führen nach Friesenheim

Hallo zusammen.

 

Ich habe mir vor einiger Zeit mal Gedanken gemacht, wie ich meinen Wohnort dokumentieren könnte. Ich wollte aber nicht das schöne Rathaus zum x-ten Mal fotografieren, oder die Kirchen in unserem Ort. Auch sonstige bekannte Dinge in Friesenheim waren mir nicht interessant genug, um sie fotografisch zu dokumentieren. Doch ich wollte trotzdem die Neugier wecken, unseren Ort mal zu besuchen. So kam ich auf die Idee die Zufahrtsstraßen, die nach Friesenheim führen, in den Fokus zu nehmen und zwar genau dort, wo das jeweilige Ortseingangsschild steht. Was daraus geworden ist könnt ihr hier nun ansehen. Sollte ich ein Schild nicht beachtet haben, schreibt es mir kurz in den Kommentaren, dann hole ich das nach und werde es hier einfügen.

 

Nun aber zu den Bildern  :

 

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Fotografie: Ich möchte Euch einladen

 

Ein Gastbeitrag von Nicole Seitz

Ich möchte Euch einladen mein Bild zu betrachten.

 

Oft sind es die alltäglichen, die kleinen Dinge, die ich fotografieren möchte.

 

Am Wegesrand. Am Gartenzaun. Unterwegs. Hinterm Drehtor.

 

Orte an denen schnell vorbei gegangen wird. Da bleibe ich stehen.

 

Die kleinen Dinge, die mir seltsam besonders scheinen, mir bereits aus der Entfernung zuwinken, möchte ich fotografieren. Ich möchte näher herantreten um genauer hinzuschauen. Zu betrachten. Grenzen überschreiten.

Hinter die Grenzen blicken und eine neue Welt entdecken.

 

Gleich hier, überall um uns herum.

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Fotografie: Bildbände? Nein, danke!

Bildbände, Fotobücher von bekannten und weniger bekannten Fotografen/Fotografinnen, sind beliebt und gelten als Inspiration für viele, die mit der Kamera unterwegs sind.

 

Einfach Leben - Roland Bauer
Einfach Leben - Roland Bauer
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Fotografie: 10 + 1 ... ein emotionaler Hauch der Vergangenheit

Etwas ist an meiner Reise nach Hattingen in meinem Bericht zu kurz gekommen. Der gemeinsame Besuch mit Robin Disselkamp auf der Heinrichshütte in Hattingen. Denn dieses Industriemuseum ist einen Besuch echt wert!

 

Neben der imposanten Anlage die großflächig zu begehen ist, waren auch unsere Gespräche die mich sehr berührten. Als Robin und ich uns über dieses Museum unterhielten, hörte ich aus seinem Reden den Stolz, ein Kind des Ruhrgebietes zu sein, heraus. Seine Art wie er über den Stahlbau und das Ruhrgebiet sprach, waren sehr bewegend für mich.

 

Nun habe ich noch einige Bilder hier zusammen gestellt, die hoffentlich dieses Gefühl ein wenig darstellen können. Hier auf der Heinrichshütte ist die Geschichte noch spür – und erlebbar. So war es jedenfalls für mich.

 

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Oasen in der Servicewüste Deutschland

Ich denke es ist nun auch mal an der Zeit, die positiven Dingen im Bezug auf Service in Deutschland mal hervorzuheben. Es wird immer wieder gejammert über die Servicewüste in Deutschland und viel zu selten kommen die Oasen in dieser Wüste zu Wort, oder werden bekannt gemacht. Das möchte ich gerne mit diesem Beitrag ändern und ich hoffe ihr macht mit.

 

Unser aktuelles positives Erlebnis hatten wir mit dem Elektromarkt Expert.

 

Zur Vorgeschichte:

 

Unsere Spülmaschine hat vor einigen Wochen den Geist aufgegeben. Sie hat unsere Küche in kurzen Abständen 2x „geflutet“ was wirklich nicht so schön ist bei einem Holzboden. Trotz diverser Tipps aus dem Internet brachte ich sie nicht mehr zum Laufen. Da sie nun wirklich kein High-End-Produkt war und nun auch schon über acht Jahr alt war, lohnte sich auch nicht einen Monteur kommen zu lassen.

 

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Fotografie: Mit welcher Kamera wurde dieses Bild gemacht?

 

Ein Gastbeitrag von Robin Disselkamp

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Fotografie: Eine Foto-Ausstellung und Freunde besuchen !

Ich habe in der letzten Woche mir 2 Tage frei genommen um Freunde zu besuchen, die sich mit mir das Hobby Fotografie teilen. Der Hauptgrund meiner Reise war Ralf Scherer (auch Ralle Buzz genannt), der gerade eine Foto-Ausstellung in Hattingen (NRW) präsentiert.

 

Ralf Scherer aka Ralle Buzz
Ralf Scherer aka Ralle Buzz
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Fotografie: "Rein ins echte Leben!"

Ein Gastbeitrag von Dimo Tabken

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Kurz und knapp: Wenn wir aufhören uns Pausen zu gönnen, geraten auch die Plätze zum Ausruhen in Vergessenheit !

Als ich diese Aufnahme gemacht habe, stand für mich der Titel schon mehr oder weniger fest. Leider haben viele von uns es verlernt sich mal einfach hinzusetzen und sich dadurch einfach etwas Ruhe zu gönnen. Dabei ist es nach meiner Erfahrung so wichtig sich in unserer rasanten Zeit von heute sich Plätze für diese Ruhezeit zu suchen und diese auch zu nutzen.

 

Doch immer mehr finde ich solche Plätze, wie diese Bank, die dann schon über Jahre nicht mehr genutzt wurden und langsam verschwinden. Nehmt euch selbst wichtig und gönnt euch einfach mal eine Pause !

 

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Riesen Sauerei fotografisch festgehalten.

Ich kann gerade nicht so viel essen wie ich kotzen möchte !

 

Sorry für diese etwas herbe Ausdrucksweise, aber was ich heute zu sehen bekam, das verschlägt einem die Sprache !!! Ich war heute oben auf dem Langenhard um etwas Ruhe für mich zu finden. Der Langenhard liegt am Rand des mittleren Schwarzwaldes etwas südlich von Lahr. Man hat von dort, bei passendem Wetter, eine Aussicht über die Rheinebene bis zu den Vogesen hin. Ein schöner Platz um die Natur und die Ruhe zu genießen.

 

Als ich oben beim Parkplatz angekommen war, bot sich mir das Bild hier, welches ich so schnell nicht mehr vergessen werde:

 

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Fotografie: Bei mir hängt ein fertiger Butler an der Wand

Hallo zusammen.

 

Ich hatte vor einiger Zeit noch mal die Möglichkeit (Dank eines Gutscheins), ein Foto von mir bei Saal-Digital anfertigen zu lassen. Saal-Digital haben ja auch die Bilder für meine erste Ausstellung produziert und ich war mit dem Ergebnissen damals sehr zufrieden.

 

Bei diesen Bilder von der Ausstellung war eines dabei, welches im so genannten „Butler Finisch“ auf Alu-Dibond gefertigt wurde. Dort werden die Weissanteile des Bildes in Form des gebürsteten Aluminiums gefertigt. Dieser Effekt ist etwas Besonderes. Denn je nachdem wie man vor dem Bild steht oder das Licht auf das Bild fällt verändert sich das Bild durch den Metalleffekt.

 

Im Gegensatz zu dem Bild aus der Ausstellung war das Foto, welches ich hab anfertigen lassen, mit deutlich mehr „Weißanteilen“ versehen und feineren Kontrasten. Ich war gespannt ob diese spezielle Metalleffekt auch hier zum tragen kommen würde.

 

Der Ablauf bei Saal-Digital ist sehr einfach um ein solches Bild in den eigenen Händen zu halten. Entweder macht man das über das Online-Portal um das Format und sonstige Bearbeitungen selber zu gestalten, bevor es zum Druckauftrag geht. Eine andere Möglichkeit ist die hauseigene Software von Saal-Digital auf seinen Rechner runter zu laden. Wenn man dieses Weg einschlägt kann man aus der Software raus später das gewünschte Bild hochladen um es drucken zu lassen. Einfacher geht es nicht, finde ich.

 

Die Bilder im Butler Finisch sind ausserdem witterungsbeständig und damit auch für den Aussenbereich geeignet.

 

Als Aufhängung habe ich die Profil-Aufhängung gewählt. Somit hat das Bild eine Abstand von ca. 1 cm zur Wand, was besser ausschaut, als so „platt“ an der Wand zu hängen hängen.

 

Hier nun das Ergebnis:

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Fotoreportage: Mikroplastik fängt bei uns im Kopf an ! Teil 2 … ein Teilerfolg!

Hallo zusammen.

Ich hatte ja vor einiger Zeit eine Fotoreportage zum Thema Mikroplastik erstellt. Die Resonanz in den Sozialen Medien war groß und zwei Tage lang waren die Zugriffszahlen extrem hoch auf meiner kleinen Webseite. Zwei Tage … dann kehrte wieder Ruhe ein

 

Ein befreundeter Fotograf meinte zu meiner Reportage:  „Sehr gute Arbeit und was nun ?“ Diesen Gedanken hatte ich schon selber im Kopf und es wurde mir klar, das ich hier nun gefordert war. Auf Missstände hinweisen ist eine Sache, diese zu ändern die logische Schlussfolgerung.

 

Also bin ich mit einem geliehenen Bollerwagen, Mülltüten, Eimer und Handschuhen „bewaffnet“ losgezogen. Ich bin die gleiche Strecke wieder abgelaufen. Doch dieses Mal wurden kaum Fotos gemacht. Mein Augenmerk war den Müll auf dieser Strecke zu sammeln und ihn ordnungsgemäß zu entsorgen.

 

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Fotografie: Bin ich analog angekommen ?

 

Hallo zusammen. Ich war gestern mit der Kiev 88 in der Stadt unterwegs gewesen. Vorher Rucksack gepackt mit der Kiev 88, inclusive dem 80mm F2.8. Zusätzlich noch den Prismensucher, eine zusätzlich (geladenen) Filmkassette. Dazu noch ein Ministativ mit Kugelkopf und ein großes Stativ mit einem Kugelneiger von Novoflex. Die kleine Wasserflasche (0,3l ) rundete die Sache ab.

 

Also los in Auto und in die Innenstadt von Lahr gefahren. Es war so gegen die Mittagszeit als ich dort den Wagen geparkt hatte und mit dem Rucksack auf Motivsuche ging. Ich hatte diese Zeit gewählt, da dann nicht so viele Menschen unterwegs waren. So war es dann auch. 

 

Was ich aber nicht bedacht hatte, dass mein Rucksack insgesamt knapp 7 kg auf die Wage gebracht hatte (später daheim gewogen) und die Aussentemperaturen schon bei 26 Grad lagen. So dauerte es auch nicht sehr lange, dass die kleine Wasserflasche leer war und meine Zunge trotzdem trocken im Mund lag. Nach dem ersten Bild, welches ich in der Zwischenzeit geschossen hatte, ging ich in ein Café und holte mir dort ein großes alkoholfreies Radler. Ich saß drinnen, da die Bestuhlung draussen in der prallen Sonne stand.

 

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Ein analoges Foto, das auch heute noch Fragen offen lässt.

 

Dieses Foto habe ich neben zwei anderen Bildern bei Gemeinschaftsausstellung der Photologen in Kassel gezeigt. Das war im Oktober 2018.

 

Auch heute noch berührt mich dieses Foto sehr. Liegt auch daran, dass es für mich immer noch nicht geklärt ist, wie die „weissen Flecken“ über den Gräbern des alten jüdischen Friedhof entstanden sind.

 

Die These, das der Faltenbalg der Agfa Isolette defekt gewesen sei, glaube ich nicht. Da kein andere Fotograf/in vom Fotoprojekt „Die Isolette geht auf Reisen“, das Problem hatte. Lens Flare sehen sicher nicht so aus, oder doch?

 

Deswegen frage ich meine Leser: Habt ihr eine Idee wie das entstanden ist?

 

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Fotografie: "Was haben zwei Flamingos am Baggersee, mit einer russischen Kiev 88 zu tun ?"

 

Viele von euch haben ja mitbekommen das ich mir eine Kiev 88 mit diversem Zubehör gekauft habe (Link). Die Kiev ist eine analoge Mittelformat-Kamera, welche als günstige Kopie zu der deutlich teurere Hasselblad 1600F in Russland entstanden ist. Warum habe ich mich dafür entschieden, genau diese zu kaufen?

 

Klare Ansage, ich habe das Geld nun mal nicht um mir eine Hasselblad 1600F zu kaufen. Selbst einen mamiya

 

Da mir aber die optische Form und die Haptik sehr gefällt, war die Kaufrichtung schnell vorgegeben. Das ist unabhängig von der Technik für mich sehr wichtig. Denn warum sollte ich etwas in den Händen halten, was technisch Top ist, aber sich befremdlich anfühlt? Was mir auch gefällt, ist das sie rein mechanisch arbeitet. Also nix mit Batterie oder Akku, mal abgesehen vom vorhandenen Prismensucher. Dazu kommt noch das Bildformat, welches quadratisch mit 6x6cm ist. Ein Format, dass mich derzeit sehr interessiert.

 

Grundlegend finde ich das Mittelformat interessant. Da man dort bei einem 120er Film und dem Format 6x6, maximal 12 Bilder schiessen kann. Also ist der Film auch relativ schnell voll. Das wiederum hat den Vorteil, dass ich ungeduldiger Kerl, nicht allzu lange warten muss, bis ich das Ergebnis in den Händen halte. Von wegen Entschleunigung und so. (ironieaus)

 

Akustisch ist sie auch etwas, Besonderes, wenn man darauf steht. Wer mal die Möglichkeit hat so eine Kamera sich anzuhören, wenn diese auslöst wird, kann das bestätigen. Deswegen taugt sie auch nicht für Fotos bei einer Hochzeit in der Kirche. Da würden sonst Pfarrer, Brautpaar und die Gäste jedes mal zusammen zucken wenn der Auslöser betätigt wird.

 

Eine Kiev 88 ist eine Kamera, die man heute für relativ günstiges Geld erwerben kann. Doch so günstig sie ist, so ist sie auch verschrieen als sehr unzuverlässig, so dass man sehr viel Glück haben musst, um bei eBay oder sonstigen Plattformen, ein wirklich funktionierendes Exemplar zu bekommen. Meine Kiev habe ich deshalb in einem Fotofachgeschäft gekauft. Was zwangsweise aber nicht heißen muss, das dieses funktioniert. Der Inhaber sagte nur das er sie deswegen nicht in die Auslage gelegt habe, da er keine Garantie geben kann.

 

Es gibt wohl zwei Arten von Problemen, in der diese Kamera für Frustration führen kann. Da wäre zum einen, dass das Fett/Öl für die beweglichen Bauteil verharzt ist. Was ich nicht als Fehler sehe sonder dem Alter geschuldet ist. Ich meine, beim Auto machen wir ja auch immer wieder einen Ölwechsel, damit der Motor noch lange gut läuft. Also wenn ich eine analoge Kamera kaufe die älter als 20 Jahre ist, kann es nun mal passieren, das hier eben ein „Ölwechsel“ fällig ist.

 

Die zweite Version warum eine Kiev nicht mehr funktioniert, liegt an Bedienungsfehler den der, oder die Benutzer im Vorfeld gemacht haben. Im Gegensatz zu vielen anderen Kameras, hat die russische Kamera ein eine Eigenart, die man tunlichst beachten sollte: 

 

Was "tödlich" für diese Kamera ist, man darf nie und ich meine NIE(!), die Belichtungszeit verstellen, wenn der Film in der Kamera noch nicht weiter transportiert wurde. Das verzeiht sie niemals, bzw. spätestens beim 2x Mal ist die Mechanik so weit geschrottet, das man die Kamera entweder in den Müll packt oder noch mal ca. 100 Euro investiert um diese reparieren zu lassen. Dabei muss man beachten, das es in Deutschland keinen Reparaturservice gibt, der die Kamera wieder zu einem bezahlbaren Preis auf Vordermann bringt. Ich habe jedenfalls keinen gefunden. Was aber möglich ist, man kann seine Kamera zu Arax in die Ukraine schicken. Auch heute noch werden die Kiev 88 und auch die Kiev 60 dort fachgerecht repariert. 

 

Also das Ende vom Lied. Meine Kiev war plötzlich nicht in der Lage, vernünftig den Verschluss zu öffnen, obwohl sie vorher im Fotoladen nach einigen optischen Test, funktionierte. Sicher hätte ich sie versuchen können sie dem Händler zurückzubringen. Aber da er keine Garantie/Gewährleistung gab, mache ich mir den Stress nicht.

 

Ich habe nun von einem befreundeten Fotografen eine weitere Kiev zum Testen zugeschickt bekommen. Diese wird, wenn sie den ersten belichteten Film gut überstanden hat, im Austausch in meinen Besitz übergehen. Mein fettes Danke geht an dieser Stelle an Roland !!!! 

 

Aber ich möchte auch darauf hinweisen, das nicht jede gebrauchte Kiev ein Griff ins Klo sein muss. Es gibt sicher da auch Exemplare da draussen, die ihren Dienst sehr gut verrichten. Es gibt auch Fotografen, die diese Kamera seit Jahren/Jahrzehnten nutzen, ohne Probleme zu haben. Wie gesagt, es sind wohl meist die Bedienungsfehler, die der Kamera nicht gut tun. Also wenn ihr eine funktionierendes Exemplar habt, gebt es sie nur aus der Hand, wenn diese gespannt ist. Kann ja nix passieren solange die Metall-Trennscheibe hinten in der Filmkassette steckt. Also keine Panik vor versehentlichem Auslösen.

 

Doch nun kurz zurück zum eigentlichen Titel des Beitrages: „Was haben zwei Flamingos am Baggersee, mit einer Kiev 88 zu tun ?“

 

Da die Kiev einige Zeit ausser Gefecht gesetzt war, bin ich auf den Gedanken gekommen, meine künftigen Aufnahmen mit meiner digitalen Olympus, bis auf weiteres nur noch im Format 1:1 zu machen. Damit konnte ich schon mal mit dem Quadratischen Format üben. Die Aufnahme mit den zwei Flamingos am Baggersee ist die erste Aufnahme im quadratischen Format, die ich wirklich so bewusst gemacht habe. Die Aussentemperaturen lagen bei ca. 5 Grad aber das störte die Vögel überhaupt nicht.(grins)

 

Für mich ist dieses Format auf jeden Fall mal was Neues und bin schon auf die nächsten Bilder gespannt. Wer von euch fotografiert (analog oder digital) im Quadrat und was eignet sich eigentlich besonders für dieses Format?

 

Nachtrag: Habe mir in der Zwischenzeit die Ausgabe IV.2018 der Photoklassik gekauft. Dort hat Marwan El-Mozayen einen sehr ausführlicher Bericht über diese Kamera geschrieben und diesen mit vielen Bildern versehen. Eine absolute Kaufempfehlung !

 

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Fotografie: „Wenn selbst der Tod in Vergessenheit gerät“ ... und einige Gedanken dazu.

Ich liebe alte Friedhöfe. Für mich sind das Orte, an denen ich mich zurück ziehen kann. Zurück ziehen von allem was mich umtriebig macht. Oft setze ich mich dort auf eine Bank und genieße einfach die Ruhe. Die äusserliche Ruhe die auch in meinem Kopf dann langsam ankommt.

 

So sinniere und philosophiere ich über das Leben und den Tod. Nein, bin weder melancholisch, oder habe gerade einen depressiven Schub. Ich fühle mich gut und freue mich über meine kleine Auszeit. Ich schlendere über die Wege zwischen den Gräbern und bleibe bei manchen stehen. Bei denen, die für mich einfach interessant erscheinen. Wie ich die Auswahl erstelle? Einfach nach Gefühl.

 

So war ich vor kurzer Zeit an einem alten jüdischen Friedhof. Diesen kann man nur nach vorheriger Absprache betreten. Aber auch von aussen sind gute Fotos möglich. Er liegt an einem Hang und viele der alten Gräber stehen zwischen Bäumen. Das was ihr hier seht ist das einzige Foto, das ich an diesem Tag, an diesem Ort gemacht habe. Rein fotografisch gibt es da noch unzählige Möglichkeiten, aber das Fotografieren stand im Hintergrund für mich an diesem Tag.

 

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Fotoreportage: Mikroplastik fängt bei uns im Kopf an !

Ich habe in letzter Zeit verschiedene Artikel  gelesen, in denen freiwillige Helfer dafür gesorgt haben, dass in Teilbereichen unserer Gegend Müll eingesammelt worden ist. Ganze Schulklassen sind bei diesen Aktionen dabei. "Frühjahrsputz" wird es oft genannt. Das brachte mich dazu, diese "kleine" Fotoreportage zu verfassen.

 

Ausgangsort war die B3 und zwar zwischen der Kreuzung Hugsweier und dem Ortseingang von Friesenheim, meinem Wohnort. Ich wollte den ca. 2km langen Weg zu Fuss auf dem Fahrradweg zurücklegen, der nur durch eine kleine grüne Böschung von der Bundesstrasse getrennt ist. Dabei war mein Augenmerk gerichtet auf den Müll, den ich offensichtlich mit meinen Augen, auf dieser kleinen Böschung erkennen konnte. Diesen Müll wollte ich fotografieren und diese Fotos hier veröffentlichen. Das es so viel werden würde, hätte ich nicht gedacht.

 

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Kiev 88: Die Entschleunigung hat begonnen, obwohl noch kein Foto geschossen wurde!

 

Viele von euch haben ja jetzt mitbekommen, das ich nun stolzer Besitzer einer analogen, russischen Mittelformatkamera vom Typ Kiev 88 bin (hab es ja überall gepostet). Nach den ersten Anfangsschwierigkeiten, habe ich nun gestern alles für das heutige, geplante Shooting gerichtet. 3 Filmkassetten waren mit je 2x ILFORD HP5 Plus und 1x ILFORD DELTA 400 bestückt worden. Also theoretisch 36 Aufnahmen waren möglich. Aber eben nur theoretisch. Denn beim ersten Film einlegen habe ich etwas zu weit gedreht und so fängt dieser mit Bild 2 an. Ein Erfahrungswert, den ich aber ohne Probleme verkraften konnte.

 

Dann kam der Anruf. Das Shooting fällt aus!

 

Was hatte ich mich so gefreut, die ersten Bilder mit diesem, manchmal zickigen Monster, zu machen. Ich überlegte hin und her. Versuchte Alternative zu finden. Eine dieser Alternativen gefiel mir sehr und so bin ich erst heute Morgen zu einem Freund gefahren für eine gemeinsame Tasse Kaffee um danach zu meinem Alternativort weiter zu fahren.

 

Doch das Wetter war für das was ich vorhatte, sagen wir es mal so, eher unpassend. So blieb der Koffer und das Stativ im Auto und ich fuhr etwas gefrustet wieder nach Hause. Und weiter ging die Suche nach einer Alternative. Aber erstens fiel mir nicht wirklich was Gutes ein und zweitens dachte ich zu mir: „Hey, was machst du dir selber so einen Stress? Die Kamera ist da, es ist DEINE Kamera! Sie muss nicht wieder auf den Weg zum Besitzer geschickt werden. Also beruhig dich mal!“

 

Ok , dachte ich. Wenn es so ausschaut, kann ich mich schon mal nach neuen Filmen umsehen. Immerhin habe ich ja nur nur 35 Aufnahmen (36-1) die ich derzeit machen kann. So fing ich an, die diversen Onlineshops abzuklappern, um zu sehen, wo ich welchen Film, zu welchem Preis bekomme. Ich sollte mindesten noch einige Filme auf Vorrat kaufen, dessen war ich mir sicher. Aber auch hier wieder, war so eine innere Stimme, die mich „ermahnte“: „Warum „nur“ 35 Bilder? Diese mach doch erst mal in Ruhe und Gelassenheit voll. Lass dich auf die Kamera ein und dem Objekt deiner fotografischen Begierde. Bleibe ruhig mein Freund.“

 

So wurde auch die Bestellung von neuen Filmen erst einmal zur Seite geschoben. Ich sitze nun hier am Rechner und erzähle euch von diesen Dingen. Denn sie haben mir wieder bewusst gemacht, das erstens nicht alles so klappt, wie man es sich vorstellt und zweitens, ich mich erst einmal auf die Kamera und die drei vorhandenen Filme einlassen werde. Wo steht geschrieben, da,s ich drei Filme auf einmal verschiessen muss? Stimmt! Nirgends! Also alles ganz easy hier.

 

Ich lerne gerade mit der Kiev 88, dass ich mir das Leben selber nicht so stressig machen sollte und das ohne eine Foto mit ihr geschossen zu haben. Denn oft ist es doch so, das wir uns Stress auferlegen, wo eigentlich keiner ist. Bin dankbar für diese Einsicht, die ich hoffentlich auch anderweitig umsetzen kann.

 

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Analoge Fotografie: „Eine russische Kiev 88, ein japanischer Whisky und ein deutscher Hammer !“

 

Gestern habe ich ein Wechselbad der Gefühle erlebt und kann euch sagen, ich Trottel war auch noch selber daran schuld. Aber mal alles auf Anfang gestellt.

 

Szenario 1: Ein erfolgreicher Kauf!

 

Durch Zufall war ich vor 10 Tagen in Offenburg und ging an einem Fotofachgeschäft vorbei. Dort sah ich im Vorbeigehen eine kleine Auswahl an analoge Kameras. Also kehrt marsch und rein in den Laden. Die kleine Auslage beinhaltete diverse analoge Kleinbildkameras aus der Vergangenheit. Ich sprach den Seniorchef an, ob er vielleicht auch was im Bereich Mittelformat hätte. Dieser drehte sich um und hob einen großen schweren Alukoffer auf den Verkaufstresen. Ich solle mir den Inhalt mal ansehen, meinte er und ging zu einem anderen Kunden, der gerade in den Laden kam.

 

Also Koffer auf und mir kam ein russisches Gesamtpaket entgegen. Eine Kiev 88 mit diversen Objektiven, 3 Filmkassetten und noch viel mehr. Alles sah in einem gepflegten Zustand aus. Da ich selber etwas unter Zeitdruck stand, konnte ich mir nicht alles genauer ansehen. Ich sprach dann noch mit dem Chef und fragt ihn woher er das hätte und was es den Kosten sollte. Er sagte mir das diese Ausrüstung einem ehemaligen Grafiker beim Burda-Verlag gehört hat, der zwischenzeitlich verstorben sei. Sein Bruder würde nun diese Ausrüstung verkaufen, da er mit der Fotografie nix am Hut hat. Der Verkäufer wollte für das Komplettpaket 500 Euro, wobei der Ladenbesitzer ihm gleich gesagt hat, die wird er wohl nicht bekommen.

 

Da ich etwas unter Zeitdruck stand, gab ich kaltlächelnd ein Angebot in Höhe von 250 Euro ab und gab dem Ladenbesitzer meine Karte. Er meinte noch beim rausgehen, dass der Besitzer sicher es nicht für den Preis verkaufen würde. Egal, ich musste los.

 

Der Koffer und sein Inhalt gingen aber gedanklich mit mir mit. Auch am Abend suchte ich nach Informationen, was so ein Komplettangebot wohl kosten dürfte. Dabei habe ich nicht mal die Zeit gehabt alles im Koffer mir genauer anzusehen. Also am nächsten Tag wieder los und rein in das Fotofachgeschäft. Der Seniorchef lächelte mich an, als er mich sah. Ich wolle mir den Inhalt nun etwas genauer ansehen, da das Interesse doch nun stärker geworden ist.

 

Hier mal eine kleine Liste vom Kofferinhalt:

Kiev 88

Lichtschachtsucher


Prismensucher

Objektiv 1: 150mm F2.8

Objektiv 2: 80mm F 2.8
Objektiv 3: 65mm F3.5


Arsenal MC 2x Teleconverter K88

3 Filmkassetten, Drahtauslöser, 
div. Filter


Reparaturhandbuch und 
Bedienungsanleitung

 

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Fotografie: „Ich möchte Danke sagen ! Ich bin sehr dankbar !“

Ich möchte einfach mal Danke sagen. Danke an die vielen Menschen da draussen, die mich immer wieder aufs Neue unterstützen. Sei es bei Fragen, oder das mir sogar Equipment zum ausprobieren geschickt wurde. Das was ich zwischenmenschlich in der „Photo-Szene“ erleben durfte, dafür bin ich so Dankbar!

 

Auch für die konstruktive Kritik, die mir in unterschiedlichen Form entgegengebracht wurde. Dadurch wurde ich oft wieder auf den Boden der Tatsachen geholt. Danke! Ich habe wirklich nie das Gefühl gehabt das mir jemand was Böses wollte. Manche Kritik musste ich sicher erst einmal schlucken, aber ich wusste das der Mensch dahinter, mir nur einen neuen Denkanstoss geben wollte.

 

Es sind in dieser Zeit auch reale Begegnungen mit anderen fotobegeisterten Menschen geschehen, die ich nicht missen möchte. Aus meiner Sicht entstanden hier richtige Freundschaften. Sogar bei Menschen, die ich bis jetzt nur virtuell kenne. Ich bin sehr Dankbar dafür!

 

Ich freu mich auch weiter meinen Weg mit so vielen tollen Menschen gehen zu können. Ihr bereichert mein Leben ungemein! DANKE !

 

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„HAPPY DAYS ARE HERE AGAIN“ , oder wenn man die Musik in höchster Qualität geräuschlos abspielen kann.

Früher wurde neben der Auswahl der Musikstücke darauf geachtet, dass man sie daheim auch in hoher Qualität sich anhören konnte. Diese alte Schellackplatte tritt den Beweis an. Was da alles drauf steht, um den Kunden davon zu überzeugen, ist schon bemerkenswert, oder?

 

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Irgendwie, … ist Meike der Name meiner neuen "Freundin" !

Irgendwie stimmte etwas nicht.

Irgendwie war es wohl an der Zeit. 

Irgendwie hatte ich es schon länger gespürt. 

Irgendwie …

 

Wer in letzter Zeit mich hier auf der Webseite verfolgt hat und ganz besonders in den Sozialen Netzwerken, hat gesehen, dass ich auf der Suche war. Irgendwie war es ruhiger geworden um den Mann, seine Kamera, das eine Objektiv und ganz besonders die vielen Möglichkeiten mit dieser Kombination. 

 

Ich sah mich nach Kameras anderer Hersteller um. Jammerte das zu viel Schnick-Schnack verbaut war und es nicht mehr „den Fotoapparat“ gab. Suchte und fand sie nicht … „meine Kamera“. Ich suchte neue Inspiration in der analogen Fotografie, doch diese Suche wurde relativ hart ausgebremst. Zu lesen im vorigen Blogeintrag.

 

Was war los, was stimmte nicht mehr?

 

Nach vielen Wochen und immer weitere Suche nach etwas „Neuem/Anderem“ war ich fast schon verzweifelt. Keine Inspiration mehr, nichts wollte mehr so richtig gelingen und am meisten fehlte der Spass an der Fotografie. Sicher, ein kreatives Loch ist das, was jeder als Fotograf und Künstler kennt. Aber das war es irgendwie nicht. Ich hatte einige Projekte im Kopf, aber keine Lust mehr diese, mit der bewährten Kombination meiner Kamera und meinem Objektiv, umzusetzen. 

 

Durch Gespräche mit anderen Fotografen über mein „Problem“ versuchte ich eine Lösung zu finden. Und was kann ich heute sagen? So wie es den Anschein hat bin ich wieder auf der richtigen Spur, meiner Spur. Ich habe mir ein neues Objektiv gekauft und bin jetzt jeden Tag wieder unterwegs. Dabei handelt es sich nicht um eine teure Scherbe sondern um das preisgünstige Meike 25mm F1.8. Also ein Festbrennweiten-Objektiv, das nur manuell fokussiert werden kann und auch die Blende wird am Objektiv direkt eingestellt. 

 

 

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Ein „guter“ Fotograf macht kein Colorkey ! Warum eigentlich nicht ?

Ja warum macht man das nicht? Was spricht wirklich dagegen?

 

Ich habe mich vor Jahren auch mal ein wenig im Bereich Colorkey bewegt. Hat mir eigentlich auch Spass gemacht. Aber wenn ich damals das eine, oder andere Foto öffentlich gezeigt habe, kamen mir mehr Negativ-Meldungen zurück als Positive. 

 

Dabei waren die meisten negativen Feedbacks, eher einer grundlegenden Negativhaltung zum Thema Colorkey entsprungen. „Colorkey, wie einfallslos!“ z.B. , oder „Colorkey, das geht ja mal gar nicht!“

 

Seit der Zeit habe ich diese Art von Bildbearbeitung gemieden. Ich habe diese Negativhaltung auch bei anderen erlebt, die solche Bilder online gestellt haben. Also lag es nicht nur an meinen Fotos.

 

Jetzt frage ich mich ernsthaft, was spricht wirklich gegen diese Art der Bildbearbeitung? Was ist so „schlimm“ daran? Wer von euch kann mir das erklären?

 

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Termine

Am Freitag fahre ich nach München, um mir die Ausstellung von meinem Freund Dimo anzusehen (darüber habe ich hier geschrieben).

 

Am darauf folgenden Dienstag treffe ich mich zum ersten Mal mit Matthias Weber live, in Karlsruhe. Mit ihm zusammen leite ich unseren gemeinsamen Podcast „Die Fotolinsen“. Suchen dafür immer noch ein gutes Griechisches Restaurant. Nicht für unseren Podcast, sondern für unser Treffen in Karlsruhe ... versteht sich, oder? Wer kann uns was empfehlen?

 

Auch der nächste Shooting-Termin, für mein Fotoprojekt, steht mehr oder weniger fest. Ohne Teilnahme einer analogen Kamera! Die Würfel sind gefallen, in dieser Hinsicht!

 

Dann möchte ich auch noch gerne die Ausstellung  „Licht und Leinwand Fotografie und Malerei im 19. Jahrhundert“ in Karlsruhe besuchen. Das was man so auf der Webseite sieht, schaut interessant aus. Die Ausstellung geht bis zum 02.06. Vielleicht kann man da ein Treffen veranstalten. Ist erst mal nur ein Gedanke. Mal sehen wer noch Lust hat.

 

Was liegt bei euch so an in der kommenden Zeit ? Habt ihr noch Vorschläge, z.B. für eine Ausstellung?

 

Bleibt neugierig !
Bleibt neugierig !
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Aus dem Rahmen gefallen und ich werde eine Ausstellung besuchen.

Tach zusammen.

 

Trotz widriger Umstände (Männergrippe!) sitze ich hier und habe gerade dieses Foto für euch rausgeholt. Ich habe das letzte Woche mit meiner Olympus gemacht. Das erste Mal eine Doppelbelichtung und ich muss sagen, das Bild gefällt mir sehr.

 

Aus dem Rahmen gefallen!
Aus dem Rahmen gefallen!
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"Wie, der redet auch noch bei einem Foto-Podcast mit ?"

Ja das stimmt! Letzten Sonntag hatten wir schon den 10. Podcastfolge. Ein kleines Jubiläum, denn der Anfang war sicherlich nicht leicht. Aber dazu später.

 

Wir, das sind Matthias Weber und ich, Holger Dankelmann. Wir produzieren einen Podcast der, wenn es gut läuft, ca. 30 Minuten lang/kurz ist. Wenn wir einen Gast haben, kann es aber durchaus auch länger werden. Und wir hatten davon schon einige.

 

Wie ist es nun dazu gekommen, dass ich nun auch noch "podcaste" ?

 

Matthias hat mich Ende letzten Jahres mal gefragt, ob ich mir das vorstellen könnte, mit ihm zusammen einen Podcast zu machen. Thema sollte die Fotografie sein und wie wir sie sehen/empfinden. Ich bat um Bedenkzeit. Gab es nicht schon genügend von solchen Sendungen? Was können wir zwei Amateure, da noch beisteuern?

 

Matthias nahm mir meine Bedenken, einfach loslegen und Spass haben war die Devise. Dann war da noch die Namensfindung vom Podcast. Es entstand: „Die Fotolinsen - Eine Fotopodcastmahlzeit in 30 Minuten“ .

 

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Mein Fotoprojekt ... auch mit analoger Beteiligung im Mittelformat ?

Ich bin seit einiger Zeit an einem Fotoprojekt dran, das ich bis jetzt geheim gehalten habe. Aber ich denke ich kann jetzt, nachdem die ersten Bilder mit der Olympus im Kasten sind, euch etwas darüber erzählen. Und auch von dem analogen Wunschgedanken, der sich in mir festgesetzt hat.

 

Also, ich arbeite derzeit mit einem Künstler zusammen, den ich fotografisch bei der Arbeit begleite. Dabei sind schon einige sehr gute Bilder entstanden. Was mir jetzt im Kopf rumschwirrt, ist es diese analoge Kunstform, auch fotografisch, analog, festzuhalten. Im Klartext, mit mehreren unterschiedlichen analogen Mittelformatkameras.

 

Warum Mittelformat? Weil ich dieses Format bei den analogen Kameras sehr liebe! Ausserdem ist der Film schnell voll und schnell kann man das Ergebnis dann auch in den Händen halten.

 

Derzeit habe ich hier eine doppeläugige Zeiss Icon am Start, die jetzt am kommenden Freitag zum Einsatz kommen wird. Als Film habe ich mich für den ILFORD HP5 Plus Schwarz-Weiss entschieden. Der hat genug Reserven, die ich auch benötigen werde. Da die meisten Aufnahmen innerhalb des Ateliers des Künstler stattfinden werden. Also eine echte, fotografische Herausforderung!

 

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Servicezeit für die eigene Kamera

Schon etwas staubig an manchen Stellen, oder?
Schon etwas staubig an manchen Stellen, oder?

 

 

Tach zusammen. Nachdem ich letzte Tage dieses Bild in einem anderen Zusammenhang gepostet hatte, sind mir die Staubablagerungen an meiner Kamera doch deutlich aufgefallen. Werde diese nun versuchen vorsichtig zu entfernen. Nun würde es mich aber auch interessieren, ob es bestimmte Zeiten gibt, ab wann man eine Kamera zum Service gibt. 

 

Ich besitze die Olympus nun seit ca. 3,5 Jahren und diese hat knapp 30.500 Auslösungen (ist das eigentlich viel, oder wenig?). Im Gegensatz zu einer DSLR hat meine Systemkamera ja keinen beweglichen Spiegel. Also dürften diese Systemkameras länger halten, oder nicht? Ausserdem ist die Kamera und auch das Objektiv, welches ich nutze, Staub- und Spritzwassergeschützt. Da dürfte ja nichts eindringen, da ich das Objektiv seit ca. 3 Jahren nicht mehr von der Kamera entfernt habe. 

 

Mir selber sind noch keine Sensorflecken, oder ähnliches aufgefallen. Also ist alles bis jetzt gut. Muss ich vielleicht gar nichts machen und erst tätig werden, wenn etwas nicht mehr so richtig funktioniert? 

 

Wie seht ihr das? Schreibt mir einfach in den Kommentaren wie ihr das Thema angeht. Ich bin sehr gespannt. 

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Ein Fotoprojekt, was ist das eigentlich ?

Mein letztes Fotoprojekt ging am vergangenen Sonntag zu Ende. Mit sechs anderen Mitstreitern/innen haben wir uns fotografisch um das Thema „Dramatisches schwarz-weiß“ gekümmert. Jeder auf seine persönliche Art. Nun ist es vorbei und ich mache mir Gedanken, Gedanken was eigentlich ein Fotoprojekt ist.

 

"Traumwelt" ist eines von 7 Fotos aus dem letzten Fotoprojekt "Dramatisches schwarz-weiß"
"Traumwelt" ist eines von 7 Fotos aus dem letzten Fotoprojekt "Dramatisches schwarz-weiß"
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Alles auf Anfang !

Wer mich hier oder in den den Sozialen Netzwerken verfolgt hat, hat auch mein hin und her erlebt zum Thema:  „Kaufe ich mir nun eine neue Kamera, oder doch nicht?“ 

 

Sogar im Podcast von „Die Fotolinsen“ haben Matthias, Tobi und ich darüber gesprochen. Ob es Sinn macht, oder es nur der Wunsch ist, was „Neues“ haben zu wollen. Eine Zeitlang hatte ich ja die Fuji XT-10 bei mir zu Hause und wollte diese auch schon käuflich erwerben, doch … habe es schlussendlich nicht gemacht. Es lag sicher nicht an den fotografischen Ergebnissen die ich mit ihr hatte. Die könnt ihr euch hier ansehen. Es lag eher am Handling. 

 

Doch was nun? Weiter suchen?

 

Das habe ich erst mal auf Eis gelegt. Was ich gemacht habe, ich habe mir einen zusätzliche Griff gekauft um das Handling meiner Olympus etwas zu verbessern. Ob dieser nun dran bleibt ist auch noch nicht sicher. Gründe: Er besteht aus Alu und ist in der Oberfläche glatt. Also kalt und nicht rutschsicher. Das kann ich aber selber beheben indem ich da was aufklebe, um damit beide „Probleme“ zu beheben. Was noch nicht so Optimal ist: Ich „stosse“ an mein Immderdrauf-Objektiv dem 12-40mm F2.8 Pro mit meinen Fingerrückseiten dran. Also kaum, bis gar keine Luft zwischen meinen Wurstfingern und dem Objektiv.

 

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Ein Fotoprojekt geht zu Ende

Am heutigen Tag geht das Fotoprojekt mit dem Hashtag #7Wochen7Fotos zu Ende. Innerhalb der letzte 7 Wochen haben 7 Fotografinnen und Fotografen je 7 Fotos zum Thema „Dramatisches schwarz-weiß“. Es war spannend zu erleben wie jeder von uns an dieses Thema fotografisch ran gegangen ist. So sind jetzt 49 ganz unterschiedliche Bilder entstanden die uns alle begeistert haben.

 

Meine Beiträge könnt ihr hier sehen: 

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"Shake It Baby!" … klare Sicht, nicht nur für fotografierende Brillenträger!

Jeder Brillenträger kennt das. Im Laufe des Tages tauchen kleine Punkte und Schlieren auf dem Brillenglas auf. Bis jetzt habe ich immer versucht diese Verunreinigungen mit Brillenputztüchern, speziellem Brillenreiniger oder auch ganz einfach mit Spüli zu entfernen. Bei Thema Spüli sollte man natürlich darauf achten, dass dieses nicht rückfettend ist. Ich hatte auch mal überlegt mir ein Ultraschall-Reinigungsgerät zu besorgen. Habe den Gedanken dann aber doch verworfen. 

 

Nun kam ich mit meinem Freund Michael ins Gespräch, der aus beruflichen Gründen viel mit Brillen zu tun hat. Dieser empfahl mir mal einen Blick auf den EYESHAKER zu werfen. Gesagt getan. Habe mir das System angesehen und auch mir das eine, oder andere Video bei YouTube reingezogen.

 

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Weitere Gedanken zum Thema „Neue Kamera"

Moin.

 

Wie die meisten von euch mitbekommen haben, ist bei mir der Wunsch eines Kamerawechsels zwischenzeitlich tief verankert. Ob das Sinn macht steht hier nicht zwangsweise im Vordergrund.

 

Jetzt habe ich die Fuji XT-10 schon einige Zeit hier, bin eigentlich auch zufrieden damit, auch in der Verbindung mit dem Neewer 25mm F1.8 , aber …

 

Ja ein „Aber“ gibt es! Trotz der zusätzlichen Grifferweiterung fällt es mir teilweise schwer die Kamera mit meinen dicken Fingern vernünftig zu bedienen. Das Handling ist nun mal wichtig, auch wenn sonst die Kamera gut ist. Ich glaube ich brauche keine schlanke Kamera, sondern eine vollschlanke Kamera. Oh Mann, wie ihr seht, bin ich wieder mal planlos wie es bezüglich einer andere Kamera weiter gehen soll. Ansonsten liegt meine Olympus hier rum und fristet ein ungenutztes Dasein. Bin gespannt wohin es mich Kameratechnisch hintreiben wird. 

 

Doch vielleicht wieder ne DSLR ? Da hat man wenigstens was in der Hand. Doch welche ? APS-C ist Pflicht, grösser darf immer! Nicht das neuste Model, darf ruhig ein/zwei Generation älter sein. 

 

Ihr kennt ja meine Bilder, die ich so produziere. Was würdet ihr mir empfehlen?  

 

Auf die richtige Mischung kommt es halt an !
Auf die richtige Mischung kommt es halt an !
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Testbilder mit der Fuji XT-10 und dem Neewer 25mm F1.8

Ich baller mal die bisherigen Bilder hier rein, die ich mit der Fuji XT-10 und dem Neewer 25mm F1.8 gemacht habe. Ja, ich habe sie nachbearbeitet, mache ich aber auch bei den Bildern vom Pro-Objektiv von meiner Olympus. Ach nebenbei, hab für knapp 10 Euro eine passenden Streulichtblende mit Objektivdeckel dazu gekauft. Schaut nun so aus:

 

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Ein Blick über den Tellerrand: Fuji XT-10 und das Neewer 25mm F1.8

Hallo zusammen. Irgendwie ist es doch wohl an der Zeit, sich  nach einer anderen Kamera umzusehen. Der Gedanke läuft schon schon einige Wochen bei mir im Kopf rum. Habe darüber ja auch bei unseren Podcast von "Die Fotolinsen" drüber gesprochen und auch via Twitter/Facebook meine Gedanken dazu geteilt

 

Sicher, meine Olympus mit dem 12-40mm F 2.8 ist toll, keine Frage. Trotzdem es wurde …. irgendwie „langweilig“. Also habe ich mir wochenlang umgeschaut, was es denn bei den anderen Herstellern so gibt. Anfangs habe ich stark mit der Pentax K-1 geliebäugelt. Aber da müsste ich die Olympus erst vorher verkaufen und noch eine Menge Geld drauf legen, wenn ich mir dazu ein vernünftiges Objektiv leisten möchte. Also wurde dieser Gedanke an die Seite gelegt.

 

Bei meiner nicht mehr so ausgeprägten Suche (ich hatte mich halt auf die Pentax versteift), wurde mir eine Fuji XT-10 als Leihgabe von einem befreundetet Fotograf angeboten. Ich sollte sie mal ausprobieren. Tja, auf der eine Seite war die Pentax in meinem kopf, auf der anderen Seite lockte es mich ja, mal was anderes zu probieren. 

 

Also gesagt, getan, die Kamera kam dann einige Tage später bei mir an. Im Vorfeld habe ich wohl fast alle YouTube-Videos zu dieser Kamera angesehen. Da war sie nun und ich musste trotzdem erst einmal etwas mich in die neue, andere Menüstruktur dieser Kamera einarbeiten. Aber das war ja auch für mich interessant, es war was Neues für mich.

 

Nun habe ich ein etwas längeres Fotoprojekt angefangen und mir zu Aufgabe gemacht, dieses nur mit der XT-10 und nur mit einem Objektiv zu machen. Das Kitobjektiv  XC 16-50mm kam dabei doch schnell an seine Grenze, da die meisten Bilder von diesem Fotoprojekt in einer Wohnung gemacht werden. Also ging ich auf der Suche nach einer Alternative. Lichtstark und Weitwinkel waren die Vorgaben.

 

Da ich ja Minimalismus liebe, und die Kamera auch nur eine Leihgabe war, habe ich mich für etwas aus dem Low-Budget-Bereich entschieden. Da sind mir das Neewer 35mm F 1.2 und das Neewer 25mm F 1.8 ins Auge gefallen. Beide sind einfache Linsen aus China, die auch nur manuell fokussiert werde können. Also neben der "neuen" Kamera auch noch die Selbstauflage, nur noch manuell zu fokussieren.

 

Am selben Tag wo diese beiden Linsen bei mir eingetroffen sind, wurde auch schon entschieden, dass mir das 35mm F1.2 nicht wirklich gefällt. Das liegt wohl einfach an der Nahstellgrenze von ca. 30 cm. Für mich der gerne Details im Weitwinkel aufnimmt, ist das zu viel. Das 25mm F1.8 dagegen hat eine Nahstellgrenze von ca. 18 cm. Also auf die Kamera drauf und habe es bis jetzt nicht mehr entfernt.

 

Für mein Fotoprojekt letzte Woche wurden nun die ersten Bilder geschossen und werde keines davon verwenden! Warum? Weil ich die falschen Einstellungen an der Kamera vorgenommen habe. Ich habe zum Beispiel das Focus Peaking eingestellt um dieses als Hilfe für das manuelle Fokussieren zu nutzen. Das Ergebnis war eher suboptimal. Zwischenzeitlich verlasse ich mich doch lieber auf meine Augen.

 

Gestern war ich nun das erste Mal seit langer Zeit mal wieder an „meinem“ kleinen See. Nun musste die Billiglinse zeigen, ob sie bei vollem Sonnenschein, auch hier noch war leisten kann. Denn diese Linsen sind bekannt für ihren Lens Flare. Nun ja, was als Nachteil gesehen wird, kann auch durchaus zum Vorteil werden, wie die folgenden Aufnahmen zeigen.

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"Das Recht am eigenen Bild! Das ich nicht lache !!!"

Hatte ja schon mal vor einiger Zeit Beiträge zum Thema Bilderdiebstahl im Internet geschrieben. Irgendwie kam ich gestern durch eine Anfrage dazu, mal wieder nachzusehen. Ich hätte es nicht tun sollen.. Habe mich gestern Abend mal wieder aufgeregt deswegen.

 

Es geht hier nur um eines meiner Bilder, welches aber schon überall zu finden ist. Das Bild  mit der Gitarre. 

 

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Tipp: Die Wintersonne am Tag fotografisch nutzen.

Ich war vor einigen Tagen, mit der Kamera unterwegs. Es war später Vormittag und ich ging oben auf dem Langenhard spazieren. Dieser hat eine Höhe von ca. 450 m ü.d.M.  Von dort gibt es eine herrliche Aussicht in den Schwarzwald und in die Rheinebene bis hin zu den Vogesen. An schönen Tagen ist in weiter Ferne der Straßburger Münster sogar zu erkennen. 

 

Aber ich wollte eigentlich keine Landschaftsaufnahmen machen. Ich suchte nach farbigen Motiven in frostiger Höhe. Kein leichtes Unterfangen, muss ich zugeben, aber dadurch auch reizvoll. 

 

Im Gegensatz zum Sommer, wo zu dieser Uhrzeit die Sonne schon hoch am Himmel steht, ist der Sonnenstand im Winter weitaus tiefer zur selben Uhrzeit. Dadurch konnte das folgende Bild entstehen:

 

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„Ich glaube, ich sollte mal wieder zum Frisör“

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Haben Fotografen die besseren Augen ?

Das kann ich aus meiner Sicht mit einem klaren Nein beantworten. Wir sind nur Menschen, die mit unseren Kameras die Welt einfangen, wie wir sie sehen. Dabei kommt es nicht auf das Auge an, sondern auf die Einstellung wie man das Umfeld sieht. Manchmal gehört auch etwas Glück und Fantasie dazu. An einem kleinen Beispiel möchte ich versuchen, das verdeutlichen. 

 

Unsere Wohnung liegt in einem uralten ehemaligem Bauernhaus mit angrenzender Scheune. Dort steht unter anderem unser 22 Jahre alter Renault. Auch eine kleine Anlaufstelle, um Altpapier zu sammeln, gibt es dort. Das ist also das Anfangszenario, welches ich schon jahrelang so kenne und sehe. 

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Podcast incl. Inspiration

Gestern wieder einen gemeinsamen Podcast mit Matthias aufgenommen. Ach wer es noch nicht wusste, ja ich „podcaste“ auch.  Als Gast hatten wir dieses Mal den Fotografen Tobias Mochel. 

 

Für mich war es eine inspirierende Folge, die mich nicht nur in einigen Dingen bestätigt hat, sondern mich dazu motivierte, die Kamera heute mal wieder in die Hand zu nehmen. Was dabei fotografisch am Ende bei raus kommt …. ist ein anderes Thema. 

 

Als erstes werde ich die Idee für das Fotoprojekt, an dem ich mitarbeite, in Angriff nehmen. Danach geht es weiter mit der analogen Leica R4 um endlich den ersten Film mal voll zu bekommen. Später liefere ich noch ein Bild von mir aus und dann mal sehen was dann noch so heute läuft.

 

Das Wetter spielt auch noch mit, zwar kalter Wind, aber trocken von oben.

 

In diesem Sinne, bleibt mir gewogen.

 

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Anregungen gesucht ! Farbe in die graue Jahreszeit bringen.

Die Temperaturen sind wieder angestiegen. Winterliche Fotos mit Schnee und Frost kann man nur noch in den höheren Lagen machen. Ansonsten ist es feucht und grau hier. Um etwas Farbe in diese „dunkle Jahreszeit“ zu bringen, muss man selber zu Farben greifen.

 

Mit etwas Überlegung habe ich das mit diesem Bild umgesetzt:

 

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Fotoprojekt, Halbzeit …. fast !

Wie einige von euch ja mitbekommen haben, arbeite ich an einem Fotoprojekt mit anderen Fotografen/innen. Genau gesagt sind wir 7 Personen, die in 7 Wochen, jeweils 7 Bilder produzieren. Wir alle haben die gleiche Aufgabenstellung: „Dramatik in schwarz-weiß“.

 

Wenn ich die Bilder der ersten 3 Wochen mir so ansehe bin ich fasziniert von der Vielfalt. Jeder von uns hat seine eigene Vorgehensweise zu diesem Thema und bringt seine Persönlichkeit voll zum Einsatz. Unterschiedlicher können Bilder zu ein und dem selben Thema nicht sein! Schaut mal vorbei!

 

https://www.die-fotolinsen.org/wochenfotos.html

 

 

Hier meine Bilder der letzten 3 Wochen: 

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Der Vorteil, wenn man kein Geld übrig hat ist, …

... man macht sich länger Gedanken über das Objekt seiner Begierde.

 

 

In diesem Fall ist es die besagte Pentax K-1, die ich ja anvisiert habe. Wenn ich meine Bilder so ansehe und ehrlich zu mir selber bin, brauche ich diese Kamera nicht. Ich werde damit nicht zwangsweise bessere Fotos machen. Das war mir aber schon vorher klar. Trtzdem wr der Reiz nach etwas Neuem da.

 

Doch je länger ich mich mit der Pentax beschäftigt habe, desto sicherer wurde ich, dass sie in meinem Fall die falsche Wahl gewesen wäre. Auch wenn es nur der Drang ist, was „Neues“ zu besitzen. Der digitale Sucher würde mir sicherlich fehlen. Dazu kommt noch das Geräusch des Spiegels beim wegklappen. Darauf kann ich auch verzichten. Zwei Speicherkarten-Slots sind sicher nicht schlecht, aber ich habe das noch nie wirklich vermisst. Und nein, ich rede es mir das nicht „schön“, ich weil ich derzeit nicht über die finanziellen Mittel verfüge.

 

Ich glaube das es sinnvoller ist, weiter mein System zu nutzen und eher in die Produktion von gedruckten Bildern zu investieren. Diese Erkenntnis ist noch relativ neu für mich, aber je länger ich darüber nachdenke, desto mehr gefällt mir dieser Gedanke. Passend dazu läuft ja bei mir die Verlosung der Bilder, die ich an der ersten Ausstellung präsentiert habe. 

 

>>>> Verlosung <<<<<

 

Damit bekomme ich etwas Geld in die Kasse, um die eine oder andere Kleinserie produzieren zu lassen. Wer weiß, vielleicht bleibt noch genug über, um mir einen passenden Fotodrucker zu kaufen. So schaut es derzeit aus und so wird es bei meiner Olympus OM-D E-M5 Mark II und dem 12-40mmm f2.8. bleiben. Punkt!  

 

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Wie ein gemeinsames Fotoprojekt mir hilft, die unkreativen Zeiten zu überstehen.

Das letzte Mal, als ich bewusst meine Kamera geschnappt habe um eine Idee fotografisch umzusetzen, war im letzten Jahr. O.K., das liegt jetzt auch nicht sooooo lange zurück. Trotzdem eine für mich ungewohnte Zeit.

 

Neben meiner digitalen Olympus liegen hier neben einer Leica R4 noch zwei weitere analoge Kameras. Alle haben einen Film drin und warten darauf, dass ich endlich mal mit ihnen die Welt erkunde. Aber nix da. Keine Motivation, egal ob digital, oder analog.

 

Stocher etwas im Archiv rum und bearbeite das eine oder andere Foto. Möglichkeiten gab es genug wieder raus zu gehen, aber diese habe ich vorbei streichen lassen. An den Zugriffszahlen der Webseite ist diese „Schaffenskrise“ auch deutlich zu sehen. Aber ich versuche mir deswegen nicht zu sehr den Kopf zu machen. Denn wenn ich nur aus diesem Grunde Bilder veröffentliche, sehen diese Bilder meistens auch so aus.

 

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Wenn ich ehrlich zu mir bin, möchte ich eigentlich nur was Neues !

Ich hatte ja im letzten Beitrag mich etwas darüber ausgelassen, dass die Kameras, besonders die Systemkameras, voller Technik stecken die ich nicht gebrauchen kann. Aber wenn ich ehrlich zu mir bin, scheint es einfach derzeit mein Wunsch zu sein, mir eine neue, andere Kamera zu kaufen.

 

Das Gefühl kennen wohl die meisten Fotografen unter euch und ich bin jetzt auch soweit. Über drei Jahre hat mir meine Olympus OM-D E-M5 Mark II gute Dienste geleistet, gerade mit dem 12-40mm F2.8 Pro-Objektiv wurde sie zu einem treuen Begleiter.

 

Doch nun scheint der Zeitpunkt gekommen zu sein mich von ihr zu trennen. Mal was ganz anderes probieren, der Reiz ist sehr stark ausgeprägt. Sicher, mit einer neuen, anderen Kamera, werde ich nicht zwangsweise bessere Bilder machen. Das ist mir schon klar. Ich möchte einfach mal was anderes probieren. Fertig! 

 

Doch was soll es denn nun werden? Klare Ansage, ich kann nur etwas nehmen, wo der Verkaufspreis der Olympus mit etwas zusätzlichem Geld ausreicht. Mehr ist nicht drin. Ich habe mich also umgesehen und eine Kamera stach da für mich raus. Die Pentax K-1 , aber nicht die aktuelle Version, sondern der Vorgänger! 

 

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Warum gibt es „meine“ Kamera nicht ?

Moin.

Seit einiger Zeit laufen bei mir Gedanken im Kopf rum die sich um einen Kauf einer neuen (gebrauchten) Kamera drehen. Fragt mich nicht warum, es ist halt so. Doch je mehr ich mir wirkliche, konkrete Gedanken mache, desto mehr sehe ich, dass „meine“ Kamera gar nicht käuflich zu erwerben gibt.

 

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Einige Anregungen zum Fotografieren in der dunklen Jahreszeit.

Das Thema  bzw. die Überschrift dazu sind mir gestern durch den Kopf gegangen. Für viele, die gerne fotografieren, ist diese Jahreszeit eher suboptimal. Die Mehrzahl fahren im dunkeln zur Arbeit und kommen auch erst im dunkeln nach Hause. Da geht mal gar nichts um draussen irgendwelche schönen Fotos zu schiessen. Also werden die fotografischen Dinge auf das Wochenende gelegt. Doch wie so oft, spielt dann das Wetter in dieser Jahreszeit nicht so wirklich mit. Ein grauer verhangener Himmel aus dem auch noch oft Regen fällt, versaut einem auch noch diese Möglichkeit. Da kann schon mal Frust aufsteigen.

 

Ich möchte nun anhand von einigen Beispielen euch zeigen, dass man diese dunkle Jahreszeit auch fotografisch für sich nutzen kann. Oder anders gesagt, seinen fotografischen Horizont einfach erweitern.

 

Da gäbe es zum einen die Langzeitbelichtung, mit der man gerade wenn es draussen dunkel ist, hervorragend experimentieren kann. Die Lichtspuren von Autos auf den Strassen unseres Landes warten nur darauf, in Farbe, wie auch in Schwarz-Weiss fotografisch festgehalten zu werden.

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Ich fotografiere jetzt auch mit dem roten Punkt! Oder warum für mich Weihnachten schon im November stattgefunden hat.

Für mich wurde Weihnachten irgendwie vorverlegt. Seit einigen Tagen ist sie hier. Eine analoge Leica R4. Die Kamera mit dem roten Punkt! Doch wie ist es dazu gekommen?

 

Ich hatte in den Sozialen Netzwerken ja darüber gesprochen, dass mich die Leica R4 neben der Zorki 4 interessieren würde. Das ich vorhatte einen 2. Anlauf zu nehmen, um mich mit der analogen Fotografie neu auseinander zu setzen. Beim Campustreffen der Photologen in Kassel bekam ich von der netten Friederike ein Zorki 4 geschenkt. Diese war nie von ihr genutzt worden und stand  bei ihr zu Hause in der Vitrine rum. Derzeit warte ich noch auf eine leere Filmspule aus der Ukraine, damit ich endlich mit ihr loslegen kann. Dazu kommt dann auch noch ein gesonderter Bericht.

 

Von Roy Focke, der nur am ersten Abend an diesem Treffen in Kassel Zeit hatte, bekam ich eine Leica R4 in die Hand gedrückt und ich durfte damit Fotos machen. Damit war es eigentlich um mich geschehen. Diese R4 lag toll in der Hand, fühlte sich einfach nur gut an. Das Geräusch des gedämpften Spiegelschlages war der Funke, der dann ein Feuer auslöste. Eine R4 das wäre (m)ein Traum um analog neu durchzustarten. Nicht weil es eine Leica war, sondern weil es sich gut angefühlt hat. Denn nicht umsonst habe ich nach über 3 Jahren noch immer meine Olympus OM-D EM 5 Mark II. Auch sie fühlt sich immer noch gut an. Technik ist die eine Sache, die Haptik ist für mich ein genau so wichtiges Kriterium.

 

Analog habe ich schon einige Kameras in der Hand gehabt, sei es Canon AE 1, Nikon F2, oder auch eine Minolta SRT 100. Auch im Bereich Mittelformat waren einige Gastauftritte bei mir daheim. Ob nun die einfache Agfa Box, oder die zweiäugige Rolleiflex. Alle diese Kameras waren in ihrem Bereich gut bis sehr gut. Aber dieser Funke wie bei der Leica ist nie rüber gesprungen. Und wer nun meint ich wolle mit der Leica jetzt angeben, dem darf ich beruhigt sagen, dass diese Kamera ohne Objektiv für gerade mal 100 Euro in der elektronischen Bucht zu haben ist. Selten und Wertvoll ist was anderes. Aber darum geht es in der Fotografie für mich auch nicht. Der Spass darf niemals zu kurz kommen, ansonsten sollte ich es sein lassen. Ach ja, ich weiß natürlich, dass die Technik in größten Teilen auch bei der Minolta XD-7 zu finden ist. Die damalige Kooperation zwischen Minolta und Leica wird selbst heute noch unter den „Leica/Minolta-Jüngern“ ab und zu heftig diskutiert. Mir war und ist das völlig schnuppe. Aber nun weiter im Text.

 

Nach dem Campustreffen habe ich mich also noch mal umgeschaut und mich auch etwas intensiver belesen. Und immer mehr wurde der Wunsch größer mit diese Kamera eines Tages analog meine Welt wieder neu zu entdecken. Irgendwann, nur nicht so bald. So waren meine Gedanken. 

 

Eines Tages hat mich der Fotograf Robin Dissellekamp angesprochen. Er hätte da noch was im Keller „rumliegen“. Was soll ich euch sagen, nicht nur ein Body einer Leica R4 kam zu Tage, auch ein 60mm Makro-Objektiv war mit von der Partie. Beides gingen dann ein paar Tage später auf die Reise zu mir.

 

Das warten auf das Paket war wie warten auf das Christkind früher. Sorry Robin, für das ständige Nachfragen 😉. Jetzt ist sie also hier. Neue Batterien wurden eingelegt und der erste Film liegt auch schon bereit. Warum ich nicht schon längst damit unterwegs bin? Das liegt daran, das hier mir derzeit viele Dinge um die Ohren fliegen und ich diese Kamera mit dem Roten Punkt sehr bewusst einsetzen möchte. Ausserdem möchte ich mich noch weiter belesen (Bedienungsanleitung gibt es als PDF im Netz). Den Film werde ich vielleicht morgen einlegen. Mache mir gerade Gedanke wo ich diesem analogen roten Punkt als erstes einsetzen werde. 

 

Ich bin so dankbar !!!

 

Robin Disselkamp: https://www.facebook.com/DisselkampRobin/

 

Roy Focke: https://www.rofopho.de/

 

 

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"Drei Brennweiten die jeder Fotograf haben sollte!" ... was für ein Schwachsinn !!!

Gerade gelesen. Was für eine schwachsinnige Überschrift! Genau so bin ich als Neueinsteiger auch drauf reingefallen und habe mir am Anfang meiner fotografischen Laufbahn mehrere Objektive gekauft. Davon habe ich meistens nur eins wirklich genutzt und die anderen trug ich im Rucksack mit mir rum, oder lagen zu Hause, um als teure Staubfläche ihr Dasein zu fristen.

 

An alle Fotografen da draussen: Wenn ihr schon in dieser Form eine reisserische Überschrift braucht um neue Follower zu generieren, dann macht es bitte richtig: „Drei Festbrennweiten, die ich als Fotograf nutze!“ , das wäre für mich ok, alles andere ist gequirlter Quatsch!

 

An euch Neueinsteiger: Überlegt euch einfach was ihr fotografieren wollt. Sicher gibt es für Porträt-Fotografie oder Hochzeitsfotografie andere Objektive, als für die Landschaftsaufnahme oder extrem die Makrofotografie. Deshalb tappt ihr Neulinge da draussen nicht in diese „Falle“ wie ich es mal bezeichnen möchte.

 

Macht euch erst mal Gedanken was euch fotografisch Spass macht. Also was ihr meistens fotografiert: Gesichter/Menschen, Landschafts/Naturaufnahmen, Makro/Produktfotografie usw.. Am Anfang reicht oft das mitgelieferte Kit-Objektiv beim Neukauf einer Kamera. Probiert dieses erst mal richtig aus. Wenn ihr dann merkt, dass für eure Art der Fotografie die Grenzen dieses Objektives erreicht sind, dann schaut euch in Ruhe um. Besucht Foren, oder Fotogruppen, die euch meistens mit Rat und Tat bereit stehen werden.

 

Also macht nicht den gleichen Fehler, den ich gemacht habe. Lasst euch nicht von solchen Überschriften in die Irre führen. Und ihr Fotografen da draussen, die vorhaben solche Berichte oder Videos zu machen, erklärt es richtig. Damit auch die Neulinge in dieser Materie gleich von Anfang an ihren Weg finden können.

 

Das musste ich gerade schreiben, weil ich die oben genannte Überschrift wieder einmal entdeckt habe. Ich hoffe ihr versteht meine Beweggründe. In diesem Sinne bleibt mir gewogen.

 

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Lebenslinien

Ich sah diesen alten Baum der dort lag und sah seine Lebensringe. Ich strich vorsichtig mit der Hand darüber um sie zu fühlen. Ich spürte seine Jahre, die nicht immer gut waren. Fühlte seine Lebenslinien und spürte dabei meine eigenen, die ich bis jetzt hinter mich gebracht habe.

 

Lebenslinien
Lebenslinien
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Fotografie: Penisvergrößerung in wenigen Schritten !

Wer nun meint, dass ich nur eine reisserische Überschrift gesetzt habe um mehr Leser zu generieren, den möchte ich gleich sagen, dem ist nicht so. Ich habe wirklich Fotos geschossen von einer Penisvergrößerung! Vielleicht nicht wie der geneigte Leser es erwartet, aber das ist mir eigentlich egal.

 

Meine Frau meinte noch: „Sowas kannst du doch nicht veröffentlichen!“ 

 

Ich finde doch!

 

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Fotografische Geschichte neu entdeckt: Die Kollodium-Nassplatte

 

Ein Gastbeitrag von : Erik Schlicksbier

Gerade mal 25 Jahre nach dem ersten (erhaltenen) Foto von Joseph Nicéphore Nièpce war das Kollodium-Nassplatten-Verfahren bei weitem nicht das erste Verfahren, mit dem sich Portraits erstellen ließen, wohl aber das populärste Verfahren vor dem fotografischen Film, so wie wir ihn heute kennen — sowohl was die Dauer der Periode als auch die Zahl der Kunden anging.

 

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Mein bestes Porträt hat ein anderer fotografiert !

Das Wochenende in Kassel schwingt immer noch nach. Ganz besonders in den Fotos, die dort entstanden sind. Nicht nur die Bilder vom Workshop, sondern, oder gerade die Aufnahmen die drumherum entstanden sind. Wie dieses hier. Für mich die beste Portraitaufnahme von mir, die je gemacht wurde.

 

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1 Stunde, 2 Locations und 3 neue Fotokunstwerke später !

Ich war gestern kurz unterwegs. War eigentlich auf der Rückfahrt von einem Freund nach Hause. Hatte meine Kamera dabei und wich von normalen Heimweg ab. Der erste Stop den ich vorhatte, da waren schon Menschen. Ich wollte aber allein sein. Allein mit mir, meinen Gedanken und so fuhr ich langsam weiter. Nach nur 300 Meter hielt ich an, denn ich hatte etwas gesehen. Nichts Besonderes, doch irgendwie zog mich diese Blume an, die ich einige Meter entfernt entdeckt hatte. Ich suchte den richtigen Winkel. Versuchte die Einzigartigkeit von diesem hellen Weiss in der tristen Umgebung einzufangen. Diverse Aufnahmen waren schnell gemacht und ich fuhr weiter. 

 

Licht in der Dunkelheit
Licht in der Dunkelheit
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Herbstliche Fotokunst

Gestern habe ich ja noch von einem "kitschigen Herbstfoto" gesprochen (Link). Heute schaut es etwas anders aus. Dieses Bild hier, welches ich bearbeitet habe, gefällt mir. Trotz der Farben! Vielleicht könnte ich die eine oder andere Farbnuance noch etwas bearbeiten, aber ich mache hier lieber Schluss.

 

Denn aus Erfahrung weiß ich, dass man sich auch verkünsteln kann, wenn man an zu vielen Reglern innerhalb der Bildbearbeitung dreht. Also lasse ich es lieber und bin zufrieden mit meinem Werk: „Herbstliche Fotokunst".

 

Hier das Original
Hier das Original
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"Getrennt --- Nutzlos !" Ein bewegender Workshop liegt hinter mir.

Am vergangenen Samstag gab es noch eine weitere fotografische Aufgabe während des Workshops zu bewältigen. Es wurden uns vier Begriffe gegeben und wir durften versuchen einen, oder mehrere umzusetzen. Auch dieses mal durfte nur ein Foto abgegeben werden, was die Sache nicht zwangsweise leichter machte.

 

Die Vorgaben waren:  verbunden  —   getrennt  —  wertvoll  —   nutzlos

 

Ich hatte zum Glück meinen kleinen Freund dabei. Er hilft mir oft bei kniffeligen Situationen. Auch dieses Mal konnte ich die Aufgabe innerhalb von sehr kurzer Zeit für mich umsetzen. Das Bild entstand schon im Kopf als wir noch im Seminarraum waren.

 

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Der Tag, an dem meine verletzte Seele fotografisch festgehalten wurde.

Am vergangenen Wochenende war nicht nur eine besondere Ausstellung, an der ich teilgenommen habe. Am Samstag fand auch ein Workshop statt. Er stand unter dem Titel : “Wahrnehmung -- Interpretation -- Interaktion“.  Es wurden später Zweier-Teams gebildet und man hatte ca. 1,5 Stunden Zeit, von seinem Teampartner eine Portraitaufnahme zu machen. Im Anschluss durfte jeweils nur ein Foto eingereicht werden. Was die Angelegenheit doch etwas „tricky“ machte. 

 

Ich hatte schnell ein Foto im Kopf und nach ca. 10 Minuten war mein Bild im Kasten. Meine fotografische Partnerin hatte mit der Aufgabenstellung gewisse Anlaufschwierigkeiten. Sie fotografiert eigentlich keine Personen, schon gar nicht Portraits. Diese Nähe zu Menschen ist einfach nicht ihr Ding. Ich beruhigte sie und wir gingen einfach wieder rein, holten uns erst einmal eine Tasse Kaffee und setzten uns ans Fenster.

 

Dort sprachen wir über „Gott und die Welt“ und ich konnte spüren, wie sich ihre Anspannung langsam löste. Sie fragte dann, ob sie mal meine Kamera ansehen darf, was natürlich kein Problem war. Plötzlich meinte sie, ob sie mit meiner Kamera versuchen dürfte, ein Bild von mir zu schiessen. Gesagt, getan und innerhalb von wenigen Minuten entstand das hier vorliegenden Foto. Es ist unbearbeitet, also „out of the cam“. 

 

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Als ich die Seelen längst Verstorbener fotografiert habe.

Im Zuge der Aktion „Die Isolette auf Reisen“ hatte ich ja wie schon geschrieben, die Aufgabe mit der analogen Isolette, Fotos zum Thema Leben/Life zu erstellen. In diesem Zusammenhang habe ich einen alten jüdischen Friedhof besucht. Da für mich der Tod zum Leben dazugehört, war mein Gedanke, dort das eine oder andere Foto zu erstellen.

 

Nachdem ich nun aber die Fotos als Scan wiederbekommen habe, war eines darunter, was mich sofort in seinen Bann zog und ich auch heute noch eine Gänsehaut bekomme, wenn ich es betrachte. 

 

Leben nach dem Tod
Leben nach dem Tod
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Vernissage in Kassel ! Wer kommt mich/uns besuchen ?

Die erste Ausstellung liegt hinter mir, die nächste vor mir.

 

Am kommenden Freitag gibt es eine Vernissage in Kassel an der ich, neben anderen Fotografen/innen, vor Ort sein werde. Im Gegensatz zu der ersten Ausstellung werden dort Prints von einer analogen Kamera zu sehen sein. Das Thema lautet:  „Leben / Life“ 

 

Dimo Tabken, unter anderm Moderator bei der Facebookgruppe  „DER PHOTOLOGEN-CAMPUS Stilvolle Fotografie & nette Begegnungen“, hatte eine tolle Idee. Er hat seine analoge Kamera, eine Agfa Isolette, auf die Reise geschickt. 12 Teilnehmer (vier Frauen, acht Männer) hatten jeweils ca. zwei Wochen Zeit, um zu dem vorgegebenen Thema „Life/Leben“ Fotos mit dieser Kamera zu machen. Die Bilder hat man dann wahlweise zu Hause entwickelt, oder wie bei mir, sie zu meinfilmlab.de gesendet. Die positiven Scans wurden dann wieder eingereicht und eine kleine Jury hat jeweils 3 Bilder von jedem Teilnehmer ausgesucht für die Vernissage. Für mich eine echt spannende Idee an der ich gerne teilgenommen habe.

 

Nun ist es soweit. Am kommenden Freitag um 20 Uhr findet die Vernissage in Kassel statt. Ich möchte euch einladen sie zu besuchen, ich selber werde auch vor Ort sein. Vielleicht für die, die mich bei meiner ersten Ausstellung nicht besuchen konnten wegen der Entfernung, haben hier eine erneute Möglichkeit. Ich freue mich über alle die es einrichten können. Genaue Daten, wo in Kassel es stattfindet, findet ihr am Ende des Berichtes.

 

Gegensätze ziehen sich an !
Gegensätze ziehen sich an !
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Wie ich meinen ersten fotografischen HIT gelandet habe.

Einen fotografischen HIT zu landen, davon träumen so manche Fotografen/innen. Was soll ich euch sagen, mir ist es nun gelungen einen solchen festzuhalten. Ruhm und Ehre sind mir sicher, wie auch ein gesichertes finanzielles Auskommen, durch den Verkauf dieser Story und den Lizenzen von meinem Fotos.

 

Doch ich versprach euch zu erzählen, wie ich nun meinen ersten persönlichen HIT gefunden und fotografisch festhalten konnte. Es ist manchmal so, dass man zig mal an etwas vorbei läuft, ohne es wirklich für sich wahrzunehmen. Hier kommt nicht nur das Auge des Fotografen/Fotokünstlers ins Spiel, sondern auch die Geschwindigkeit, mit der man durch das Leben geht. Viele fotografische HIT´s gehen verloren, weil wir uns einfach nicht die Zeit dafür nehmen. 

 

Hier die Situation, die sich mir bot: Eine alte Scheune, in der unter anderem unser Auto drin steht.

Eine Sammelstelle für Altpapier, sowie die Mülltonnen, die zu unsere Wohnung gehören. Alles unverfänglich und eher langweilig. Und doch verbirgt sich in diesem Bild der HIT den ich darin gefunden habe. Lange bin ich, ohne ihn eines Blickes zu würdigen, an ihm vorbei gegangen. 

 

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Analogfotografie - Die Wiederentdeckung eines guten Gefühls

Ein Gastbeitrag von Joachim Herold | Fotografie

Kennen Sie das auch? Es ist schon eine ganze Weile her. Meinen ersten eigenen Fotoapparat habe ich zum Schulanfang bekommen. Eine einfache Plastik-Knipse (Beirette SL 100) wo man eigentlich nichts weiter einstellen konnte. Man drückte halt drauf und hoffte auf ein Bild...

 

Wie das ganze fotografieren wirklich funktionierte, das habe ich erst viel später gelernt. Nämlich mit der Kamera meines Vaters, einer Spiegelreflex Model MTL 3 von Praktika. Aber das Auslösegeräusch und das Aufziehgeräusch beim Film weiter spulen, das hat sich sofort bei mir tief eingegraben. Nach rund 16 Jahren Analogkamera-Abstinenz, besitze ich nun seit Juni 2018 wieder eine Filmkamera und das kam so: 

 

Als ich 2016 von Sony auf das Nikon-Kamera-System gewechselt habe, gab es zwei Möglichkeiten bei der Wahl der Objektive. Entweder ich nehme die neuen Objektive, die einen Stabilisator und KEINEN Blendenring mehr haben, oder ich nehme die gerade noch aktuellen ohne Stabilisator, dafür aber MIT Blendenring um damit auch analog fotografieren zu können. Das hat den großen Vorteil, das ich alles nur einmal kaufen muss und auch unterwegs ist es nur das halbe Gewicht zu tragen hab. 

 

Über den Stabilisator lässt sich insofern streiten, als das durch die Verbesserung der Iso-Empfindlichkeit der Sensoren in den Kameras, sich auch die Auslösezeiten verkürzen lassen und man somit auch nicht zwingend auf einen Stabilisator angewiesen ist. 

 

Also war der Grundstein für das analoge Fotografieren wieder gelegt. Und als dann im Mai diesen Jahres der Dozent und Fotograf Rüdiger Schestag in einem seiner Videos den Umgang mit einer NIKON FM erklärte, da war es geschehen. Da war es wieder, das Geräusch des Auslösens! 

 

Ich habe dann durch Zufall im Netz eine gut erhaltene gebrauchte Nikon FE 2 gefunden, die nur wenige Jahre nach mir das Licht der Kamerawelt erblickte. Sie war von ihrer Besitzerin immer gut behandelt worden und hatte dann einige Jahre unbenutzt im Schrank gelegen. Das tut der Mechanik meistens nicht so gut, weil durch das fehlende Bewegen die nötige Schmierung nicht stattfindet und alles schwergängiger wird und somit z.B. die Belichtungszeiten nicht mehr stimmen, oder die Kamera sich nicht mehr auslösen lässt. Aber nach einem kurzen Besuch beim Service ist sie nun wieder voll funktionsfähig.

 

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Wort zum Sonntag: „Es geht ihm wirklich gut, ehrlich !“

Bei der Ausstellung am vergangenen Wochenende haben gerade die beiden Werke mit meinem kleinen Freud ziemlichen Zuspruch/Anklang gefunden. Was ihn glaube ich besonders macht, ist sein leicht melancholischer Gesichtsausdruck, den ich so noch bei keinem anderen kleinen Bären gefunden habe.

 

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Es ist vollbracht! Die erste Ausstellung liegt hinter mir und neue Ideen schwirren in meinem Kopf.

Es ist geschafft. Am vergangenen Wochenende habe ich zum erste Mal an einer Ausstellung teilgenommen. Monate der Vorbereitungen lagen hinter uns. Alles fing damit an, dass der Künstler Jan Alvarez mich im Frühjahr angesprochen hat, ob ich mir vorstellen könnte, als Ergänzung zu seinen Kunstwerken bei einer Ausstellung mitzumachen. Heute sitze ich hier am Rechner und lasse es gerade ein wenig Revue passieren und kann es immer noch nicht glauben. Ich habe es durchgezogen, trotz widriger Umstände. Vor einigen Wochen war es sogar so weit, dass ich alles hinschmeissen wollte. Doch Jan hatte mich mit den richtigen Worten wieder auf den Boden der Tatsachen geholt und ich konnte mein altes Verhaltensmuster ablegen.

 

Aufbau: Wir sind am vergangenen Mittwoch gegen 9 Uhr in der Sternenberghalle in Friesenheim aufgetaucht, um unsere Bilder für die kommende Ausstellung zu montieren. Wer meint das geht ja „Ruck-Zuck“, dem kann ich etwas anderes erzählen. Wenn wir nicht die tatkräftige Unterstützung vom Hallenwart und seinem Mitarbeiter gehabt hätten, wären wir wohl erst Nachts nach Hause gekommen. Trotzdem dauerte es trotz der Unterstützung zig Stunden! Es mussten noch Stellwände montiert werden, wir hatten Anfangs die falschen Nägel für die Befestigung an diesen Stellwänden usw.. Es zog sich hin.

 

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Gestempelt, signiert und die Presse war auch schon da!

Countdown für die erste Vernissage/Ausstellung, an der ich teilnehme, läuft! In ca. 1,5 Wochen ist es dann soweit! 

 

Mir wurde gestern die Frage gestellt, ob ich denn nervös, oder aufgeregt sei. Irgendwie nicht so wirklich. Liegt vielleicht auch daran, das noch einige Dinge erledigt werden müssen. Gestern habe ich z.B. alle meine Werke gestempelt. Jedes Werk bekommt diesen einzigartigen Stempel mit meinem Logo. Darunter dann die Jahreszahl in der dieses Werk geschaffen wurde und daneben noch meine Unterschrift. Jedes dieses Werke wird ein Einzelstück sein!

 

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Die erste Ausstellung: Aktueller Zwischenstand.

Nach dem Start vom eigenen Crowdfunding und dem heutigen Tag ist viel passiert. Ich möchte euch nochmals danken für eure Unterstützung! Ohne euch wäre dieses nicht möglich gewesen!

 

Nun aber zum aktuellen Stand.

 

Nachdem die finanziellen Mittel bereit standen, konnte ich alle Bilder fertigen lassen. Einige Werke sind noch nicht komplett fertig, da sie mit anderen Dingen/Materialien noch verbunden werden. Gestern habe ich noch passende Schrauben besorgt, Ich habe mir zwischenzeitlich auch einen Stempel fertigen lassen, denn jedes Werk bekommt einen Stempel sowie meine Unterschrift. Alle sind Einzelstücke und werden so nie wieder reproduziert werden.

  

Ausserdem haben wir auch die Werbetrommel kräftig gerührt. Im Klartext heißt das, über mehrere Tage viele Flyer verteilt, dazu noch ein persönliches Plakat erstellen lassen und auch dieses hier in der Umgebung verteilt. Dazu kam auch schon ein erstes Interview von der Lahrer Zeitung über uns. 

 

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Der Startschuss für meine „Weiße Episode“ ist gefallen !

Der nicht gehörte Schuss !
Der nicht gehörte Schuss !

 

Ich habe mir zur Aufgabe gemacht in der nächsten Zeit einige Werke zu erstellen, in denen die Farbe Weiß maßgeblich zu sehen ist. Ich finde es sehr interessant wenn man Dinge teilweise, nur noch schemenhaft, oder schwach erkennen kann. Was haltet ihr davon? 

 

Hier nun die ersten Werke, weitere werden folgen:

 

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Es ist nur ein alter Dachboden, aber …

... für mich eine der wichtigsten fotografischen Locations die ich bisher genutzt habe! Dort sind im Laufe meiner fotografischen Arbeit einige, für mich wichtige, Werke entstanden. 

 

Nun habe ich mir gedacht, ich zeige euch ein paar dieser Arbeiten und bin gespannt was ihr davon haltet. Dieser Beitrag wird immer wieder neue Bilder bekommen, also es lohnt sich zwischendurch mal wieder vorbei zu schauen. Los geht’s:

 

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Meine erste Ausstellung und ich brauche eure Hilfe !

Wie einige wissen, habe ich im September die Möglichkeit an einer Ausstellung teilzunehmen. Doch wenn ich ehrlich bin, stehe ich gerade vor einem für mich unlösbaren Problem. Um die einzelnen Kunstwerke zu produzieren, muss ich in Vorleistung gehen. Im Klartext, die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 1.000 Euro . Mit meiner Erwerbsminderungsrente komme ich sehr schnell an die Grenze meiner Möglichkeiten. Um trotzdem diesen, meinen Traum zu leben, habe ich nun folgenden Plan:

 

Ich starte mein eigenes Crowdfunding hier ! 

 

Im Klartext bekommt ihr die Möglichkeit, meinen erste Ausstellung finanziell zu unterstützen. Damit diese Unterstützung für euch auch interessanter wird, werden verschiedene Bilder als Gegenleistung für euch angeboten. So schaut das Ganze aus:

 

Für 5 Euro Unterstützung bekommt ihr ein signiertes Foto im Postkartenformat. 

 

Für 20 Euro Unterstützung bekommt ihr ein signiertes Poster.

 

Für 50 Euro bekommt ihr ein signiertes Bild im Format 20x30 cm auf Alu Dibond gedruckt.

 

Für 100 Euro, oder mehr, könnt ihr das Bild selber bestimmen, welches dann auf Alu Dibond gedruckt wird. Natürlich auch Handsigniert und auf Wunsch auch gerne mit einer Widmung versehen!  

 

Auch wenn der Betrag nicht erreicht wird, bekommt natürlich jeder der diese Aktion finanziell fördert, sein Bild als kleines Dankeschön zugesendet. Das ist 100%ig sicher!

 

Wer mich zu 100% unterstützen möchte kann mir ja kurz Bescheid geben, wenn er/sie kein Bild von mir möchte. Danke!

 

Um mich zu unterstützen könnt ihr am besten das über PayPal machen.

 

Die PayPal Adresse lautet asteride@gmx.net . 

 

Bitte dabei den Hashtag #detailbilder verwenden, um sicher zu gehen das eure Unterstützung auch richtig eingeordnet wird.

 

Wer kein PayPal besitzt, der kann auch mich per Überweisung unterstützen. Bitte hierzu eine Mail an holger@detailbilder.de senden. Ich gebe euch dann meine Kontodaten, diese möchte ich nicht hier öffentlich preisgeben.

 

Diese Aktion endet am: 31.09.2018 

 

Ich werde versuchen euch eine täglichen News zum Kontostand zu geben!

 

Sollte der Fall eintreten das der Betrag von 1.000 Euro überschritten wird, werde ich diesen Mehrbetrag für weitere fotokünstlerische Arbeiten verwenden wie z,B. das Erstellen von weiteren Fotokunstwerken, oder die Erhaltung dieser Webseite, wie auch Kosten für Software (Adobe Photoshop/Lightroom usw.).

 

Aktueller Kontostand 19.07.2018 : 1.080,00 Euro.  Es ist geschafft und es geht sogar weiter !!  Ich bin sooo Dankbar !!!! 

 

Wer mich nicht finanziell unterstützen kann, der hat die Möglichkeit dieses Crowdfunding durch das Teilen von diesem Beitrag in den Sozialen Netzwerken zu fördern. 

 

Nun bin ich gespannt wie es weiter geht. Ich lege es in eure Hände.

 

Die Ausstellung findet an der diesjährigen NOVA in 77948 Friesenheim vom 15.09. - 16.09.2018 in der Sternenberghalle statt.

 

Hier noch die Bilder die ich als kleines Dankeschön für eure Unterstützung anbiete:

 

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"Ich zieh mein Ding durch !"

Regeln, Workshops, Inspiration durch Fotobücher usw.. Alles Dinge die ich gar nicht nutze. Ich ziehe mein persönliches Ding durch. Fotografisch wie auch manchmal texttechnisch. Ich bin ein echter Solokünstler der nur das macht, was ihn persönlich wirklich anspricht. 

Damit will ich nicht sagen das die oben genannten Dinge unwichtig sind. Sie sind nur nicht wichtig für mich. Ich fotografiere das was mich anspricht und bewegt. Ich brauche dazu keine Inspiration. Klingt etwas überheblich, ist aber so nicht gemeint.

 

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