Die analoge Fotografie wird vorerst auf Eis gelegt und irgendwie bin selber daran schuld.

Irgendwie werden die analoge Fotografie und ich derzeit keine Freunde. Drei unterschiedliche Kameras, dreimal ist es anders gelaufen als gehofft. 

 

Da war die Leica R4 die ich bei der Ausstellung in Kassel das erste Mal in der Hand halten und auch damit fotografieren durfte. Da war ein Funke der mich dazu brachte eine Leihgabe anzunehmen. Man muss natürlich dabei sagen, das der Besitzer keine Aussagen machen konnte ob sie noch richtig funktioniert, oder nicht. Lag halt schon Ewigkeiten im Keller rum, wenn auch in der Originalverpackung. Nachdem ich neue Batterien eingelegt hatte, für den Belichtungsmesser, habe ich sie ohne eine Film getestet. Alles schien in Ordnung zu sein und so habe ich den ersten Film eingelegt. Alles schien gut zu funktionieren, bis zum 10. Bild. Dann ging gar nichts mehr. Der Spannhebel war blockiert und blieb auch so. Der Versuch den Film zurück zu spulen klappte auch nicht mehr. Also Rückseite geöffnet und den Film in den Müll geschmissen. Da die Kamera eine Leihgabe war ging sie so wieder zurück. Der Besitzer war genau so traurig wie ich, dass es nicht geklappt hatte.

 

Dann kam mir die Idee, für ein laufendes Fotoprojekt mir eine analoge Mittelformatkamera zu holen. Auch hier wurde mir geholfen und so konnte ich einen Zeiss Icon für schlappe 15 Euro inclusive Versand und einem neuen Schwarz-Weiss-Film erwerben. Die Kamera stand seit über einem Jahr im Schrank, da er zwischenzeitlich mit einer anderen Kamera unterwegs war. Nachdem sie dann bei mir war und mir der Vorbesitzer sogar bei der einen, oder anderen Frage sehr behilflich war, wurde auch hier der erste Film eingelegt. Dann nach 4 Bildern war der Transport hinüber, er drehte durch. Ob ich den Film nicht richtig eingelegt habe, bezweifelte ich. Egal, ich hatte ja noch 4 Ersatzfilme dabei. Also den irgendwie belichteten Film raus und einen neuen Film eingelegt. Doch der Filmtransport blockierte und so nahm ich den Film wieder raus, klebte den Anfang wieder auf die Spule und legt die Kamera an die Seite. Das ich darüber nicht glücklich war, kann wohl jeder verstehen.

 

Nun hatte ich aber auch noch eine russische Zorki 4 mit dabei. Die Kleinbildkamera hatte noch einen Film drin, der aber schon zur Hälfte belichtet war. Egal, wenigstens ein paar analoge Bilder konnte ich wenigstens mit ihr beim Shooting machen. Soweit so gut. Da ich wegen der Zeiss Ikon ziemlich gefrustet war, hatte ich meine Kameraausrüstung erstmal an die Seite gelegt. Zwei Tage später kramte ich die Zorki wieder raus um den Film zurück zu spulen. Alles schön nach Anleitung aus den diversen YouTube-Videos. Plötzlich knackte es und ich merkte das da im Gehäuse etwas passiert sein musste, was nicht passieren sollte. Mein Versuch den Film zurück zu spulen, endete mit einem gerissenen Film. Damit war der anfängliche analoge Funke bei mir erloschen.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Ein „guter“ Fotograf macht kein Colorkey ! Warum eigentlich nicht ?

Ja warum macht man das nicht? Was spricht wirklich dagegen?

 

Ich habe mich vor Jahren auch mal ein wenig im Bereich Colorkey bewegt. Hat mir eigentlich auch Spass gemacht. Aber wenn ich damals das eine, oder andere Foto öffentlich gezeigt habe, kamen mir mehr Negativ-Meldungen zurück als Positive. 

 

Dabei waren die meisten negativen Feedbacks, eher einer grundlegenden Negativhaltung zum Thema Colorkey entsprungen. „Colorkey, wie einfallslos!“ z.B. , oder „Colorkey, das geht ja mal gar nicht!“

 

Seit der Zeit habe ich diese Art von Bildbearbeitung gemieden. Ich habe diese Negativhaltung auch bei anderen erlebt, die solche Bilder online gestellt haben. Also lag es nicht nur an meinen Fotos.

 

Jetzt frage ich mich ernsthaft, was spricht wirklich gegen diese Art der Bildbearbeitung? Was ist so „schlimm“ daran? Wer von euch kann mir das erklären?

 

mehr lesen 0 Kommentare

Termine

Am Freitag fahre ich nach München, um mir die Ausstellung von meinem Freund Dimo anzusehen (darüber habe ich hier geschrieben).

 

Am darauf folgenden Dienstag treffe ich mich zum ersten Mal mit Matthias Weber live, in Karlsruhe. Mit ihm zusammen leite ich unseren gemeinsamen Podcast „Die Fotolinsen“. Suchen dafür immer noch ein gutes Griechisches Restaurant. Nicht für unseren Podcast, sondern für unser Treffen in Karlsruhe ... versteht sich, oder? Wer kann uns was empfehlen?

 

Auch der nächste Shooting-Termin, für mein Fotoprojekt, steht mehr oder weniger fest. Ohne Teilnahme einer analogen Kamera! Die Würfel sind gefallen, in dieser Hinsicht!

 

Dann möchte ich auch noch gerne die Ausstellung  „Licht und Leinwand Fotografie und Malerei im 19. Jahrhundert“ in Karlsruhe besuchen. Das was man so auf der Webseite sieht, schaut interessant aus. Die Ausstellung geht bis zum 02.06. Vielleicht kann man da ein Treffen veranstalten. Ist erst mal nur ein Gedanke. Mal sehen wer noch Lust hat.

 

Was liegt bei euch so an in der kommenden Zeit ? Habt ihr noch Vorschläge, z.B. für eine Ausstellung?

 

Bleibt neugierig !
Bleibt neugierig !
mehr lesen 0 Kommentare

Das fotografische Wort zum Sonntag: "Gut vorbereitet heißt nicht, dass ein Shooting auch gut wird!

Tach zusammen.

 

Das heutige, fotografische Wort zum Sonntag, handelt von den Tagen, die man zwar gut geplant hat, aber am Ende ist es doch anders gekommen. Hier ein kleines persönliches Beispiel:

 

Ich hatte am vergangenen Freitag einen Shootingtermin. Es ging um mein Fotoprojekt das jetzt seit einigen Wochen am Laufen ist. Einen Künstler bei der Arbeit fotografisch festzuhalten, das ist die Aufgabe die ich mir gestellt hatte. Einige Bilder habe ich schon mit der Olympus gemacht, als mir eine neue Idee kam.

 

Warum nicht einen Künstler bei seiner analogen Arbeit mit einer, oder mehreren analogen Kameras ablichten?

Gesagt getan. Da ich hier daheim nur die russische Zorki 4 besitze, ich aber gerne die Aufnahmen im Mittelformat machen wollte, habe ich mal rumgefragt, ob jemand mir was bereit stellen könnte. Ergebnis war eine doppeläugige Zeiss Ikon, die ich wenige Tage vor dem Shooting zugesandt bekommen habe. Die Kamera habe ich soweit es mir möglich war gecheckt und am Abend vor dem besagten Shooting mit dem ersten Rollfilm geladen.

 

Dann kam der Freitag. Neben meiner Olympus, war die Zorki 4 und jetzt die Zeiss Ikon mit von der Partie. Ausserdem hatte ich noch zwei günstige Dauerlicht Softboxen gekauft, um den Raum, in dem das Shooting stattfindet, für die analogen Kameras gut ausgeleuchtet ist.

 

Also alles aufgebaut und los ging es. 

 

Foto eins, fertig. Foto zwei, fertig, Foto drei….Die Zeiss Ikon stoppte beim Spannes vom Film nicht mehr. Kamera beiseite gelegt und einige Bilder stattdessen mit der Zorki gemacht bis der Film voll war. Doch im Gegensatz zu der Zeiss, hatte ich hier keine weiteren Ersatzfilme dabei. Also noch mal die Zeiss in die Hände genommen. Habe ausgelöst und versucht bis zum Foto Nummer vier den Film zu transportieren. Doch das reguläre spannen war nicht mehr möglich. Ich habe dann nach gut Glück weiter versucht, bis die 12 Aufnahmen im Kasten waren (oder auch nicht).

 

Für diese Kamera hatte ich aber noch 4 Ersatzfilme dabei. Also Film raus und neuen Film rein. Das war es aber auch schon. Die Kamera verweigerte jetzt das vorspulen komplett und ich konnte keinen den Film nicht transportieren.  Sie verweigerte ihren Dienst total. Ich war verärgert, sehr sogar! Alles war so schön geplant, alles war bereit, beste Vorraussetzungen für ein tolles Shooting und jetzt das.

 

mehr lesen 6 Kommentare

Aus dem Rahmen gefallen und ich werde eine Ausstellung besuchen.

Tach zusammen.

 

Trotz widriger Umstände (Männergrippe!) sitze ich hier und habe gerade dieses Foto für euch rausgeholt. Ich habe das letzte Woche mit meiner Olympus gemacht. Das erste Mal eine Doppelbelichtung und ich muss sagen, das Bild gefällt mir sehr.

 

Aus dem Rahmen gefallen!
Aus dem Rahmen gefallen!
mehr lesen 0 Kommentare

Die Suche nach dem nächsten Motiv fängt im Kopf an, oder ?

Neben dem Langzeit-Fotoprojekt worüber ich kurz im vorletzten Blogeintrag geschrieben habe, ruhen hier die Kameras. Irgendwie fehlt mir das Fotografieren zwischen den einzelnen Shooting-Terminen. Aber bis heute Abend ist mir nichts eingefallen, was ich denn fotografieren könnte. Kennt ihr sicher auch, oder?

 

Machte mir Gedanken in den letzten Wochen. Was denn mein weiterer Weg ist und wohin mich meine fotografische Reise führt. Doch zu Hause sitzen und Gedanken denken, ist auf Dauer nicht gut.

 

So habe ich mich gestern Abend kurzfristig aus einer Laune raus dazu entschieden, mit der analogen Zorki 4 heute in die nächste Stadt zu fahren. Werde versuchen mit ihr einige Street-Photos zu schiessen. Habe sowas noch nie gemacht. Aber so kommt meine Russische Lady endlich zum ersten Einsatz und ich aus dem Haus. Das wurde auch Zeit, in beiden Fällen. Habe die Kamera ja seit der Ausstellung in Kassel hier liegen, OK, musste noch auf eine passende Spule aus der Ukraine warten. Das dauerte fast 1,5 Monate! 

 


mehr lesen 0 Kommentare

"Wie, der redet auch noch bei einem Foto-Podcast mit ?"

Ja das stimmt! Letzten Sonntag hatten wir schon den 10. Podcastfolge. Ein kleines Jubiläum, denn der Anfang war sicherlich nicht leicht. Aber dazu später.

 

Wir, das sind Matthias Weber und ich, Holger Dankelmann. Wir produzieren einen Podcast der, wenn es gut läuft, ca. 30 Minuten lang/kurz ist. Wenn wir einen Gast haben, kann es aber durchaus auch länger werden. Und wir hatten davon schon einige.

 

Wie ist es nun dazu gekommen, dass ich nun auch noch "podcaste" ?

 

Matthias hat mich Ende letzten Jahres mal gefragt, ob ich mir das vorstellen könnte, mit ihm zusammen einen Podcast zu machen. Thema sollte die Fotografie sein und wie wir sie sehen/empfinden. Ich bat um Bedenkzeit. Gab es nicht schon genügend von solchen Sendungen? Was können wir zwei Amateure, da noch beisteuern?

 

Matthias nahm mir meine Bedenken, einfach loslegen und Spass haben war die Devise. Dann war da noch die Namensfindung vom Podcast. Es entstand: „Die Fotolinsen - Eine Fotopodcastmahlzeit in 30 Minuten“ .

 

mehr lesen 0 Kommentare

Mein Fotoprojekt ... auch mit analoger Beteiligung im Mittelformat ?

Ich bin seit einiger Zeit an einem Fotoprojekt dran, das ich bis jetzt geheim gehalten habe. Aber ich denke ich kann jetzt, nachdem die ersten Bilder mit der Olympus im Kasten sind, euch etwas darüber erzählen. Und auch von dem analogen Wunschgedanken, der sich in mir festgesetzt hat.

 

Also, ich arbeite derzeit mit einem Künstler zusammen, den ich fotografisch bei der Arbeit begleite. Dabei sind schon einige sehr gute Bilder entstanden. Was mir jetzt im Kopf rumschwirrt, ist es diese analoge Kunstform, auch fotografisch, analog, festzuhalten. Im Klartext, mit mehreren unterschiedlichen analogen Mittelformatkameras.

 

Warum Mittelformat? Weil ich dieses Format bei den analogen Kameras sehr liebe! Ausserdem ist der Film schnell voll und schnell kann man das Ergebnis dann auch in den Händen halten.

 

Derzeit habe ich hier eine doppeläugige Zeiss Icon am Start, die jetzt am kommenden Freitag zum Einsatz kommen wird. Als Film habe ich mich für den ILFORD HP5 Plus Schwarz-Weiss entschieden. Der hat genug Reserven, die ich auch benötigen werde. Da die meisten Aufnahmen innerhalb des Ateliers des Künstler stattfinden werden. Also eine echte, fotografische Herausforderung!

 

mehr lesen 0 Kommentare

5.000 Besucher pro Monat ? (SEO … was ist das ?)

Tach Leute.

 

Die Überschrift ist vielleicht etwas irreführend, aber trotzdem genau so gemeint.

 

Ich habe in den letzten Tagen mal die Zugriffszahlen von meiner Webseite auf Twitter/Facebook veröffentlicht.

 

Zugriffszahlen vom 25.02.2019
Zugriffszahlen vom 25.02.2019
mehr lesen 6 Kommentare

Analoge Fotografie: Ein neuer Versuch !

Hallo ihr Freunde des belichteten Films. Es ist mal wieder soweit. Ich starte einen erneuten Versuch analog zu fotografieren. Die Leica R4 hatte „Spannungsprobleme“, sie hat sich nach dem 10. Bild verweigert, den Film weiter zu transportieren. Ende einer kurzen Liebe. Die analoge Fotografie wurde wieder auf Eis gelegt, aber nur kurz.

 

Doch dann ist mir ein Gedanke gekommen. Ich werde eine analoge Kamera mit meiner Olympus zusammen für ein, bis jetzt, geheimes Fotoprojekt zum Einsatz kommen lassen. Anfangs habe ich da noch mit einer Kiev 88 geliebäugelt. Auf meine Nachfrage hin wurde mir aber von verschiedenen Seiten abgeraten. Sie wäre eine „Diva“ und nicht wirklich zuverlässig. Während dieser Recherche, wurde mir eine  Zeiss Ikon Ikoflex IIa angeboten, wo ich nicht Nein sagen konnte.

 

Vielen Dank geht an Nis !

 

mehr lesen 0 Kommentare

Servicezeit für die eigene Kamera

Schon etwas staubig an manchen Stellen, oder?
Schon etwas staubig an manchen Stellen, oder?

 

 

Tach zusammen. Nachdem ich letzte Tage dieses Bild in einem anderen Zusammenhang gepostet hatte, sind mir die Staubablagerungen an meiner Kamera doch deutlich aufgefallen. Werde diese nun versuchen vorsichtig zu entfernen. Nun würde es mich aber auch interessieren, ob es bestimmte Zeiten gibt, ab wann man eine Kamera zum Service gibt. 

 

Ich besitze die Olympus nun seit ca. 3,5 Jahren und diese hat knapp 30.500 Auslösungen (ist das eigentlich viel, oder wenig?). Im Gegensatz zu einer DSLR hat meine Systemkamera ja keinen beweglichen Spiegel. Also dürften diese Systemkameras länger halten, oder nicht? Ausserdem ist die Kamera und auch das Objektiv, welches ich nutze, Staub- und Spritzwassergeschützt. Da dürfte ja nichts eindringen, da ich das Objektiv seit ca. 3 Jahren nicht mehr von der Kamera entfernt habe. 

 

Mir selber sind noch keine Sensorflecken, oder ähnliches aufgefallen. Also ist alles bis jetzt gut. Muss ich vielleicht gar nichts machen und erst tätig werden, wenn etwas nicht mehr so richtig funktioniert? 

 

Wie seht ihr das? Schreibt mir einfach in den Kommentaren wie ihr das Thema angeht. Ich bin sehr gespannt. 

mehr lesen 2 Kommentare

Ein Fotoprojekt, was ist das eigentlich ?

Mein letztes Fotoprojekt ging am vergangenen Sonntag zu Ende. Mit sechs anderen Mitstreitern/innen haben wir uns fotografisch um das Thema „Dramatisches schwarz-weiß“ gekümmert. Jeder auf seine persönliche Art. Nun ist es vorbei und ich mache mir Gedanken, Gedanken was eigentlich ein Fotoprojekt ist.

 

"Traumwelt" ist eines von 7 Fotos aus dem letzten Fotoprojekt "Dramatisches schwarz-weiß"
"Traumwelt" ist eines von 7 Fotos aus dem letzten Fotoprojekt "Dramatisches schwarz-weiß"
mehr lesen 0 Kommentare

Alles auf Anfang !

Wer mich hier oder in den den Sozialen Netzwerken verfolgt hat, hat auch mein hin und her erlebt zum Thema:  „Kaufe ich mir nun eine neue Kamera, oder doch nicht?“ 

 

Sogar im Podcast von „Die Fotolinsen“ haben Matthias, Tobi und ich darüber gesprochen. Ob es Sinn macht, oder es nur der Wunsch ist, was „Neues“ haben zu wollen. Eine Zeitlang hatte ich ja die Fuji XT-10 bei mir zu Hause und wollte diese auch schon käuflich erwerben, doch … habe es schlussendlich nicht gemacht. Es lag sicher nicht an den fotografischen Ergebnissen die ich mit ihr hatte. Die könnt ihr euch hier ansehen. Es lag eher am Handling. 

 

Doch was nun? Weiter suchen?

 

Das habe ich erst mal auf Eis gelegt. Was ich gemacht habe, ich habe mir einen zusätzliche Griff gekauft um das Handling meiner Olympus etwas zu verbessern. Ob dieser nun dran bleibt ist auch noch nicht sicher. Gründe: Er besteht aus Alu und ist in der Oberfläche glatt. Also kalt und nicht rutschsicher. Das kann ich aber selber beheben indem ich da was aufklebe, um damit beide „Probleme“ zu beheben. Was noch nicht so Optimal ist: Ich „stosse“ an mein Immderdrauf-Objektiv dem 12-40mm F2.8 Pro mit meinen Fingerrückseiten dran. Also kaum, bis gar keine Luft zwischen meinen Wurstfingern und dem Objektiv.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Ein Fotoprojekt geht zu Ende

Am heutigen Tag geht das Fotoprojekt mit dem Hashtag #7Wochen7Fotos zu Ende. Innerhalb der letzte 7 Wochen haben 7 Fotografinnen und Fotografen je 7 Fotos zum Thema „Dramatisches schwarz-weiß“. Es war spannend zu erleben wie jeder von uns an dieses Thema fotografisch ran gegangen ist. So sind jetzt 49 ganz unterschiedliche Bilder entstanden die uns alle begeistert haben.

 

Meine Beiträge könnt ihr hier sehen: 

mehr lesen 0 Kommentare

"Shake It Baby!" … klare Sicht, nicht nur für fotografierende Brillenträger!

Jeder Brillenträger kennt das. Im Laufe des Tages tauchen kleine Punkte und Schlieren auf dem Brillenglas auf. Bis jetzt habe ich immer versucht diese Verunreinigungen mit Brillenputztüchern, speziellem Brillenreiniger oder auch ganz einfach mit Spüli zu entfernen. Bei Thema Spüli sollte man natürlich darauf achten, dass dieses nicht rückfettend ist. Ich hatte auch mal überlegt mir ein Ultraschall-Reinigungsgerät zu besorgen. Habe den Gedanken dann aber doch verworfen. 

 

Nun kam ich mit meinem Freund Michael ins Gespräch, der aus beruflichen Gründen viel mit Brillen zu tun hat. Dieser empfahl mir mal einen Blick auf den EYESHAKER zu werfen. Gesagt getan. Habe mir das System angesehen und auch mir das eine, oder andere Video bei YouTube reingezogen.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Weitere Gedanken zum Thema „Neue Kamera"

Moin.

 

Wie die meisten von euch mitbekommen haben, ist bei mir der Wunsch eines Kamerawechsels zwischenzeitlich tief verankert. Ob das Sinn macht steht hier nicht zwangsweise im Vordergrund.

 

Jetzt habe ich die Fuji XT-10 schon einige Zeit hier, bin eigentlich auch zufrieden damit, auch in der Verbindung mit dem Neewer 25mm F1.8 , aber …

 

Ja ein „Aber“ gibt es! Trotz der zusätzlichen Grifferweiterung fällt es mir teilweise schwer die Kamera mit meinen dicken Fingern vernünftig zu bedienen. Das Handling ist nun mal wichtig, auch wenn sonst die Kamera gut ist. Ich glaube ich brauche keine schlanke Kamera, sondern eine vollschlanke Kamera. Oh Mann, wie ihr seht, bin ich wieder mal planlos wie es bezüglich einer andere Kamera weiter gehen soll. Ansonsten liegt meine Olympus hier rum und fristet ein ungenutztes Dasein. Bin gespannt wohin es mich Kameratechnisch hintreiben wird. 

 

Doch vielleicht wieder ne DSLR ? Da hat man wenigstens was in der Hand. Doch welche ? APS-C ist Pflicht, grösser darf immer! Nicht das neuste Model, darf ruhig ein/zwei Generation älter sein. 

 

Ihr kennt ja meine Bilder, die ich so produziere. Was würdet ihr mir empfehlen?  

 

Auf die richtige Mischung kommt es halt an !
Auf die richtige Mischung kommt es halt an !
mehr lesen 2 Kommentare

Testbilder mit der Fuji XT-10 und dem Neewer 25mm F1.8

Ich baller mal die bisherigen Bilder hier rein, die ich mit der Fuji XT-10 und dem Neewer 25mm F1.8 gemacht habe. Ja, ich habe sie nachbearbeitet, mache ich aber auch bei den Bildern vom Pro-Objektiv von meiner Olympus. Ach nebenbei, hab für knapp 10 Euro eine passenden Streulichtblende mit Objektivdeckel dazu gekauft. Schaut nun so aus:

 

mehr lesen 0 Kommentare

Ein Blick über den Tellerrand: Fuji XT-10 und das Neewer 25mm F1.8

Hallo zusammen. Irgendwie ist es doch wohl an der Zeit, sich  nach einer anderen Kamera umzusehen. Der Gedanke läuft schon schon einige Wochen bei mir im Kopf rum. Habe darüber ja auch bei unseren Podcast von "Die Fotolinsen" drüber gesprochen und auch via Twitter/Facebook meine Gedanken dazu geteilt

 

Sicher, meine Olympus mit dem 12-40mm F 2.8 ist toll, keine Frage. Trotzdem es wurde …. irgendwie „langweilig“. Also habe ich mir wochenlang umgeschaut, was es denn bei den anderen Herstellern so gibt. Anfangs habe ich stark mit der Pentax K-1 geliebäugelt. Aber da müsste ich die Olympus erst vorher verkaufen und noch eine Menge Geld drauf legen, wenn ich mir dazu ein vernünftiges Objektiv leisten möchte. Also wurde dieser Gedanke an die Seite gelegt.

 

Bei meiner nicht mehr so ausgeprägten Suche (ich hatte mich halt auf die Pentax versteift), wurde mir eine Fuji XT-10 als Leihgabe von einem befreundetet Fotograf angeboten. Ich sollte sie mal ausprobieren. Tja, auf der eine Seite war die Pentax in meinem kopf, auf der anderen Seite lockte es mich ja, mal was anderes zu probieren. 

 

Also gesagt, getan, die Kamera kam dann einige Tage später bei mir an. Im Vorfeld habe ich wohl fast alle YouTube-Videos zu dieser Kamera angesehen. Da war sie nun und ich musste trotzdem erst einmal etwas mich in die neue, andere Menüstruktur dieser Kamera einarbeiten. Aber das war ja auch für mich interessant, es war was Neues für mich.

 

Nun habe ich ein etwas längeres Fotoprojekt angefangen und mir zu Aufgabe gemacht, dieses nur mit der XT-10 und nur mit einem Objektiv zu machen. Das Kitobjektiv  XC 16-50mm kam dabei doch schnell an seine Grenze, da die meisten Bilder von diesem Fotoprojekt in einer Wohnung gemacht werden. Also ging ich auf der Suche nach einer Alternative. Lichtstark und Weitwinkel waren die Vorgaben.

 

Da ich ja Minimalismus liebe, und die Kamera auch nur eine Leihgabe war, habe ich mich für etwas aus dem Low-Budget-Bereich entschieden. Da sind mir das Neewer 35mm F 1.2 und das Neewer 25mm F 1.8 ins Auge gefallen. Beide sind einfache Linsen aus China, die auch nur manuell fokussiert werde können. Also neben der "neuen" Kamera auch noch die Selbstauflage, nur noch manuell zu fokussieren.

 

Am selben Tag wo diese beiden Linsen bei mir eingetroffen sind, wurde auch schon entschieden, dass mir das 35mm F1.2 nicht wirklich gefällt. Das liegt wohl einfach an der Nahstellgrenze von ca. 30 cm. Für mich der gerne Details im Weitwinkel aufnimmt, ist das zu viel. Das 25mm F1.8 dagegen hat eine Nahstellgrenze von ca. 18 cm. Also auf die Kamera drauf und habe es bis jetzt nicht mehr entfernt.

 

Für mein Fotoprojekt letzte Woche wurden nun die ersten Bilder geschossen und werde keines davon verwenden! Warum? Weil ich die falschen Einstellungen an der Kamera vorgenommen habe. Ich habe zum Beispiel das Focus Peaking eingestellt um dieses als Hilfe für das manuelle Fokussieren zu nutzen. Das Ergebnis war eher suboptimal. Zwischenzeitlich verlasse ich mich doch lieber auf meine Augen.

 

Gestern war ich nun das erste Mal seit langer Zeit mal wieder an „meinem“ kleinen See. Nun musste die Billiglinse zeigen, ob sie bei vollem Sonnenschein, auch hier noch war leisten kann. Denn diese Linsen sind bekannt für ihren Lens Flare. Nun ja, was als Nachteil gesehen wird, kann auch durchaus zum Vorteil werden, wie die folgenden Aufnahmen zeigen.

mehr lesen 0 Kommentare

"Das Recht am eigenen Bild! Das ich nicht lache !!!"

Hatte ja schon mal vor einiger Zeit Beiträge zum Thema Bilderdiebstahl im Internet geschrieben. Irgendwie kam ich gestern durch eine Anfrage dazu, mal wieder nachzusehen. Ich hätte es nicht tun sollen.. Habe mich gestern Abend mal wieder aufgeregt deswegen.

 

Es geht hier nur um eines meiner Bilder, welches aber schon überall zu finden ist. Das Bild  mit der Gitarre. 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Verlosung gestoppt ! Jetzt bei eBay !

Hallo zusammen. Ich wurde darauf hingewiesen das die Verlosung die ich hier gestartet hatte nicht unbedingt rechtskonform sei. Um Ärger zu vermeiden, habe ich beschlossen diese Verlosung zu stoppen und zu löschen. Wer für das aktuelle Bild schon Lose erworben hat, bekommt die Summe umgehend zurück.

 

Um trotzdem euch die Chance zu geben eines meiner Bilder aus meiner ersten Ausstellung zu erwerben, werde ich diese nun bei eBay reinstellen. Sicher nicht die beste Möglichkeit aber ich brauche wie gesagt Platz und auch Geld für eine größere Fotoreportage die gerade in Planung ist.

 

Ob das hier nun ein Griff ins Klo wird, rein finanziell, das entscheidet ihr da draussen. Es wäre nett wenn ihr diesen Beitrag teilen würdet. 

 

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und Unterstützung! 

mehr lesen 0 Kommentare

Tipp: Die Wintersonne am Tag fotografisch nutzen.

Ich war vor einigen Tagen, mit der Kamera unterwegs. Es war später Vormittag und ich ging oben auf dem Langenhard spazieren. Dieser hat eine Höhe von ca. 450 m ü.d.M.  Von dort gibt es eine herrliche Aussicht in den Schwarzwald und in die Rheinebene bis hin zu den Vogesen. An schönen Tagen ist in weiter Ferne der Straßburger Münster sogar zu erkennen. 

 

Aber ich wollte eigentlich keine Landschaftsaufnahmen machen. Ich suchte nach farbigen Motiven in frostiger Höhe. Kein leichtes Unterfangen, muss ich zugeben, aber dadurch auch reizvoll. 

 

Im Gegensatz zum Sommer, wo zu dieser Uhrzeit die Sonne schon hoch am Himmel steht, ist der Sonnenstand im Winter weitaus tiefer zur selben Uhrzeit. Dadurch konnte das folgende Bild entstehen:

 

mehr lesen 0 Kommentare

„Ich glaube, ich sollte mal wieder zum Frisör“

mehr lesen 0 Kommentare

Achtung ! Vorzeitiges Ende der 3. Verlosung !

Die 3. Verlosung ist wurde heute vorzeitig beendet. Mir wurde ein Angebot gemacht, das ich nicht ausschlagen konnte. Da bis jetzt kein Los gekauft wurde, hat auch keiner einen Schaden. 

 

Der neue Besitzer darf sich über dieses Unikat im Format 100x60 cm auf Alu-Dibond gedruckt freuen.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Ende der 2. Verlosung !

Die 2. Verlosung ist nun zu Ende gegangen.

 

Der  Gewinner wurde benachrichtigt. Das Bild geht dieses Mal nach Velbert. Wünsche dem Gewinner viel Freude damit. Er darf sich über dieses Unikat im Format 100x60 cm auf Alu-Dibond gedruckt freuen.

mehr lesen 0 Kommentare

Haben Fotografen die besseren Augen ?

Das kann ich aus meiner Sicht mit einem klaren Nein beantworten. Wir sind nur Menschen, die mit unseren Kameras die Welt einfangen, wie wir sie sehen. Dabei kommt es nicht auf das Auge an, sondern auf die Einstellung wie man das Umfeld sieht. Manchmal gehört auch etwas Glück und Fantasie dazu. An einem kleinen Beispiel möchte ich versuchen, das verdeutlichen. 

 

Unsere Wohnung liegt in einem uralten ehemaligem Bauernhaus mit angrenzender Scheune. Dort steht unter anderem unser 22 Jahre alter Renault. Auch eine kleine Anlaufstelle, um Altpapier zu sammeln, gibt es dort. Das ist also das Anfangszenario, welches ich schon jahrelang so kenne und sehe. 

mehr lesen 0 Kommentare

Podcast incl. Inspiration

Gestern wieder einen gemeinsamen Podcast mit Matthias aufgenommen. Ach wer es noch nicht wusste, ja ich „podcaste“ auch.  Als Gast hatten wir dieses Mal den Fotografen Tobias Mochel. 

 

Für mich war es eine inspirierende Folge, die mich nicht nur in einigen Dingen bestätigt hat, sondern mich dazu motivierte, die Kamera heute mal wieder in die Hand zu nehmen. Was dabei fotografisch am Ende bei raus kommt …. ist ein anderes Thema. 

 

Als erstes werde ich die Idee für das Fotoprojekt, an dem ich mitarbeite, in Angriff nehmen. Danach geht es weiter mit der analogen Leica R4 um endlich den ersten Film mal voll zu bekommen. Später liefere ich noch ein Bild von mir aus und dann mal sehen was dann noch so heute läuft.

 

Das Wetter spielt auch noch mit, zwar kalter Wind, aber trocken von oben.

 

In diesem Sinne, bleibt mir gewogen.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Anregungen gesucht ! Farbe in die graue Jahreszeit bringen.

Die Temperaturen sind wieder angestiegen. Winterliche Fotos mit Schnee und Frost kann man nur noch in den höheren Lagen machen. Ansonsten ist es feucht und grau hier. Um etwas Farbe in diese „dunkle Jahreszeit“ zu bringen, muss man selber zu Farben greifen.

 

Mit etwas Überlegung habe ich das mit diesem Bild umgesetzt:

 

mehr lesen 1 Kommentare

Fotoprojekt, Halbzeit …. fast !

Wie einige von euch ja mitbekommen haben, arbeite ich an einem Fotoprojekt mit anderen Fotografen/innen. Genau gesagt sind wir 7 Personen, die in 7 Wochen, jeweils 7 Bilder produzieren. Wir alle haben die gleiche Aufgabenstellung: „Dramatik in schwarz-weiß“.

 

Wenn ich die Bilder der ersten 3 Wochen mir so ansehe bin ich fasziniert von der Vielfalt. Jeder von uns hat seine eigene Vorgehensweise zu diesem Thema und bringt seine Persönlichkeit voll zum Einsatz. Unterschiedlicher können Bilder zu ein und dem selben Thema nicht sein! Schaut mal vorbei!

 

https://www.die-fotolinsen.org/wochenfotos.html

 

 

Hier meine Bilder der letzten 3 Wochen: 

mehr lesen 0 Kommentare

Der Vorteil, wenn man kein Geld übrig hat ist, …

... man macht sich länger Gedanken über das Objekt seiner Begierde.

 

 

In diesem Fall ist es die besagte Pentax K-1, die ich ja anvisiert habe. Wenn ich meine Bilder so ansehe und ehrlich zu mir selber bin, brauche ich diese Kamera nicht. Ich werde damit nicht zwangsweise bessere Fotos machen. Das war mir aber schon vorher klar. Trtzdem wr der Reiz nach etwas Neuem da.

 

Doch je länger ich mich mit der Pentax beschäftigt habe, desto sicherer wurde ich, dass sie in meinem Fall die falsche Wahl gewesen wäre. Auch wenn es nur der Drang ist, was „Neues“ zu besitzen. Der digitale Sucher würde mir sicherlich fehlen. Dazu kommt noch das Geräusch des Spiegels beim wegklappen. Darauf kann ich auch verzichten. Zwei Speicherkarten-Slots sind sicher nicht schlecht, aber ich habe das noch nie wirklich vermisst. Und nein, ich rede es mir das nicht „schön“, ich weil ich derzeit nicht über die finanziellen Mittel verfüge.

 

Ich glaube das es sinnvoller ist, weiter mein System zu nutzen und eher in die Produktion von gedruckten Bildern zu investieren. Diese Erkenntnis ist noch relativ neu für mich, aber je länger ich darüber nachdenke, desto mehr gefällt mir dieser Gedanke. Passend dazu läuft ja bei mir die Verlosung der Bilder, die ich an der ersten Ausstellung präsentiert habe. 

 

>>>> Verlosung <<<<<

 

Damit bekomme ich etwas Geld in die Kasse, um die eine oder andere Kleinserie produzieren zu lassen. Wer weiß, vielleicht bleibt noch genug über, um mir einen passenden Fotodrucker zu kaufen. So schaut es derzeit aus und so wird es bei meiner Olympus OM-D E-M5 Mark II und dem 12-40mmm f2.8. bleiben. Punkt!  

 

mehr lesen 0 Kommentare

Ende der ersten Verlosung !

Die erste Verlosung ist nun zu Ende gegangen.

 

Der erste Gewinner, in diesem Falle eine Gewinnerin, steht fest und wurde auch schon benachrichtigt.

Sie darf sich über dieses Unikat im Format 100x70cm auf Alu-Dibond gedruckt freuen.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Wie ein gemeinsames Fotoprojekt mir hilft, die unkreativen Zeiten zu überstehen.

Das letzte Mal, als ich bewusst meine Kamera geschnappt habe um eine Idee fotografisch umzusetzen, war im letzten Jahr. O.K., das liegt jetzt auch nicht sooooo lange zurück. Trotzdem eine für mich ungewohnte Zeit.

Neben meiner digitalen Olympus liegen hier neben einer Leica R4 noch zwei weitere analoge Kameras. Alle haben einen Film drin und warten darauf, dass ich endlich mal mit ihnen die Welt erkunde. Aber nix da. Keine Motivation, egal ob digital, oder analog.

 

Stocher etwas im Archiv rum und bearbeite das eine oder andere Foto. Möglichkeiten gab es genug wieder raus zu gehen, aber diese habe ich vorbei streichen lassen. An den Zugriffszahlen der Webseite ist diese „Schaffenskrise“ auch deutlich zu sehen. Aber ich versuche mir deswegen nicht zu sehr den Kopf zu machen. Denn wenn ich nur aus diesem Grunde Bilder veröffentliche, sehen diese Bilder meistens auch so aus.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Wenn ich ehrlich zu mir bin, möchte ich eigentlich nur was Neues !

Ich hatte ja im letzten Beitrag mich etwas darüber ausgelassen, dass die Kameras, besonders die Systemkameras, voller Technik stecken die ich nicht gebrauchen kann. Aber wenn ich ehrlich zu mir bin, scheint es einfach derzeit mein Wunsch zu sein, mir eine neue, andere Kamera zu kaufen.

 

Das Gefühl kennen wohl die meisten Fotografen unter euch und ich bin jetzt auch soweit. Über drei Jahre hat mir meine Olympus OM-D E-M5 Mark II gute Dienste geleistet, gerade mit dem 12-40mm F2.8 Pro-Objektiv wurde sie zu einem treuen Begleiter.

 

Doch nun scheint der Zeitpunkt gekommen zu sein mich von ihr zu trennen. Mal was ganz anderes probieren, der Reiz ist sehr stark ausgeprägt. Sicher, mit einer neuen, anderen Kamera, werde ich nicht zwangsweise bessere Bilder machen. Das ist mir schon klar. Ich möchte einfach mal was anderes probieren. Fertig! 

 

Doch was soll es denn nun werden? Klare Ansage, ich kann nur etwas nehmen, wo der Verkaufspreis der Olympus mit etwas zusätzlichem Geld ausreicht. Mehr ist nicht drin. Ich habe mich also umgesehen und eine Kamera stach da für mich raus. Die Pentax K-1 , aber nicht die aktuelle Version, sondern der Vorgänger! 

 

mehr lesen 2 Kommentare

Warum gibt es „meine“ Kamera nicht ?

Moin.

Seit einiger Zeit laufen bei mir Gedanken im Kopf rum die sich um einen Kauf einer neuen (gebrauchten) Kamera drehen. Fragt mich nicht warum, es ist halt so. Doch je mehr ich mir wirkliche, konkrete Gedanken mache, desto mehr sehe ich, dass „meine“ Kamera gar nicht käuflich zu erwerben gibt.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Im Wandel der Zeit !

Derzeit bleibt detailbilder etwas auf der Strecke. Grund ist meine zweite Webseite (www.dunkle-stunden.de/), die an den Start gegangen ist und die derzeit etwas gefüllt werden muss. Aber das wird sich bald wieder ändern ... hoffe ich.

 

Doch wie soll es hier auf detailbilder.de nun weiter gehen?

 

Klare Ansage, auch detailbilder.de wird sich einem Wandel unterziehen. Ich werde meine Domain, die derzeit bei Jimdo gehostet ist kündigen und bei einen neuen Webhoster neu gestalten. Ich möchte auf dieser Domain versuchen mich ausschließlich der Fotografie und der Fotokunst zu widmen. Daher ist eine Neugestaltung dringend nötig.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Jetzt ist Schluss !

Mit diesem Beitrag hat alles hier angefangen: "Tränen in der Nacht"

 

 

... und mit diesem hier Beitrag beende ich meine Rubrik „Depression“ . Es wird sogar so sein, dass ich sie komplett auslagern werde. Mein Grund ist, ich möchte die Vielzahl meiner Werke nicht auf meine Erkrankung nur reduzieren! Da steckt viel mehr drin!

 

Ich bedanke mich an alle, die mich über die letzten gut 2 Jahre hier begleitet haben und nein, ich bin nicht „geheilt“. Meine Depression ist immer noch da, doch mein Sichtwinkel hat sich über die Zeit verändert. Ich lebe mit dieser Krankheit und ich kann auch damit leben! Sie war Anstoss für mich mit der Fotografie überhaupt mich näher zu befassen. Dafür bin ich sogar sehr dankbar!

 

Es war für mich eine Zeit in der ich versucht habe meine Erkrankung durch Fotos und Text hier anderen Menschen näher zu bringen. Diverse Kommentare und persönliche Nachrichten haben mich in dieser Zeit bestärkt es weiter zu führen. Doch irgendwie ist gerade ein Wendepunkt für mich eingetreten.

 

Nach meiner Meinung habe ich alles dazu geschrieben was man schreiben kann.  Was wirklich Neues wird nicht wirklich dazu kommen. Also ist es an der Zeit dieses Kapitel hier zu schliessen.

 

In diesem Sinne, Danke noch mal an alle, die mich hier begleitet haben.

 

Ich wünsche euch gesegnete Weihnachten und einen tollen Start in das Jahr 2019!

 

Gruss

 

Holger

 

0 Kommentare

Pause !

Der Blog macht derzeit ein wenig Pause. Grund dafür ist auf der einen Seite der Podcast den ich gemeinsam mit Matthias Weber gestartet habe: „Die Fotolinsen“.

mehr lesen 0 Kommentare

Einige Anregungen zum Fotografieren in der dunklen Jahreszeit.

Das Thema  bzw. die Überschrift dazu sind mir gestern durch den Kopf gegangen. Für viele, die gerne fotografieren, ist diese Jahreszeit eher suboptimal. Die Mehrzahl fahren im dunkeln zur Arbeit und kommen auch erst im dunkeln nach Hause. Da geht mal gar nichts um draussen irgendwelche schönen Fotos zu schiessen. Also werden die fotografischen Dinge auf das Wochenende gelegt. Doch wie so oft, spielt dann das Wetter in dieser Jahreszeit nicht so wirklich mit. Ein grauer verhangener Himmel aus dem auch noch oft Regen fällt, versaut einem auch noch diese Möglichkeit. Da kann schon mal Frust aufsteigen.

 

Ich möchte nun anhand von einigen Beispielen euch zeigen, dass man diese dunkle Jahreszeit auch fotografisch für sich nutzen kann. Oder anders gesagt, seinen fotografischen Horizont einfach erweitern.

 

Da gäbe es zum einen die Langzeitbelichtung, mit der man gerade wenn es draussen dunkel ist, hervorragend experimentieren kann. Die Lichtspuren von Autos auf den Strassen unseres Landes warten nur darauf, in Farbe, wie auch in Schwarz-Weiss fotografisch festgehalten zu werden.

mehr lesen 0 Kommentare

Fotokünstler, Podcaster und jetzt auch noch YouTuber. Es läuft !

Wenn ich eines sagen kann, nach der Teilnahme an der ersten Ausstellung im September, und dem Campustreffen mit den Photologen in Kassel, hat sich hier viel getan! Ideen sprudeln nur noch so raus und einige davon sind schon umgesetzt worden.

 

Nehmen wir mal das Thema Podcast. Matthias Weber, Hobbyfotograf, sprach mich deswegen an. Ob ich mir vorstellen könnte, mit ihm zusammen einen regelmässigen Podcast zu veröffentlichen. Ich habe eine Nacht darüber geschlafen und dann zugesagt. Mit null Ahnung, also daran gegangen. Was uns wichtig war, wir wollten keine stundenlange Gespräche führen. Es sollte knackig kurz sein. Also haben wir uns entschieden die Aufnahmezeit auf ca. 30 Minuten zu beschränken. Nachdem die erste Folge rein Akustisch grenzwertig geworden ist, habe ich mir hier ein externes Mikro zugelegt. Danach wurde die 2. Folge deutlich besser. Die 3. Folge ist schon in den Vorbereitungen und wir werden schon einen Gast bei uns begrüssen können. Schon krass, oder? Was Matthias und mir dabei aber wichtig ist. Der Spassfaktor an der Sache. Und ich kann nur sagen, wir haben unseren Spass dabei. Ihr findet uns auch auf iTunes und auf Spotify.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Ich fotografiere jetzt auch mit dem roten Punkt! Oder warum für mich Weihnachten schon im November stattgefunden hat.

Für mich wurde Weihnachten irgendwie vorverlegt. Seit einigen Tagen ist sie hier. Eine analoge Leica R4. Die Kamera mit dem roten Punkt! Doch wie ist es dazu gekommen?

 

Ich hatte in den Sozialen Netzwerken ja darüber gesprochen, dass mich die Leica R4 neben der Zorki 4 interessieren würde. Das ich vorhatte einen 2. Anlauf zu nehmen, um mich mit der analogen Fotografie neu auseinander zu setzen. Beim Campustreffen der Photologen in Kassel bekam ich von der netten Friederike ein Zorki 4 geschenkt. Diese war nie von ihr genutzt worden und stand  bei ihr zu Hause in der Vitrine rum. Derzeit warte ich noch auf eine leere Filmspule aus der Ukraine, damit ich endlich mit ihr loslegen kann. Dazu kommt dann auch noch ein gesonderter Bericht.

 

Von Roy Focke, der nur am ersten Abend an diesem Treffen in Kassel Zeit hatte, bekam ich eine Leica R4 in die Hand gedrückt und ich durfte damit Fotos machen. Damit war es eigentlich um mich geschehen. Diese R4 lag toll in der Hand, fühlte sich einfach nur gut an. Das Geräusch des gedämpften Spiegelschlages war der Funke, der dann ein Feuer auslöste. Eine R4 das wäre (m)ein Traum um analog neu durchzustarten. Nicht weil es eine Leica war, sondern weil es sich gut angefühlt hat. Denn nicht umsonst habe ich nach über 3 Jahren noch immer meine Olympus OM-D EM 5 Mark II. Auch sie fühlt sich immer noch gut an. Technik ist die eine Sache, die Haptik ist für mich ein genau so wichtiges Kriterium.

 

Analog habe ich schon einige Kameras in der Hand gehabt, sei es Canon AE 1, Nikon F2, oder auch eine Minolta SRT 100. Auch im Bereich Mittelformat waren einige Gastauftritte bei mir daheim. Ob nun die einfache Agfa Box, oder die zweiäugige Rolleiflex. Alle diese Kameras waren in ihrem Bereich gut bis sehr gut. Aber dieser Funke wie bei der Leica ist nie rüber gesprungen. Und wer nun meint ich wolle mit der Leica jetzt angeben, dem darf ich beruhigt sagen, dass diese Kamera ohne Objektiv für gerade mal 100 Euro in der elektronischen Bucht zu haben ist. Selten und Wertvoll ist was anderes. Aber darum geht es in der Fotografie für mich auch nicht. Der Spass darf niemals zu kurz kommen, ansonsten sollte ich es sein lassen. Ach ja, ich weiß natürlich, dass die Technik in größten Teilen auch bei der Minolta XD-7 zu finden ist. Die damalige Kooperation zwischen Minolta und Leica wird selbst heute noch unter den „Leica/Minolta-Jüngern“ ab und zu heftig diskutiert. Mir war und ist das völlig schnuppe. Aber nun weiter im Text.

 

Nach dem Campustreffen habe ich mich also noch mal umgeschaut und mich auch etwas intensiver belesen. Und immer mehr wurde der Wunsch größer mit diese Kamera eines Tages analog meine Welt wieder neu zu entdecken. Irgendwann, nur nicht so bald. So waren meine Gedanken. 

 

Eines Tages hat mich der Fotograf Robin Dissellekamp angesprochen. Er hätte da noch was im Keller „rumliegen“. Was soll ich euch sagen, nicht nur ein Body einer Leica R4 kam zu Tage, auch ein 60mm Makro-Objektiv war mit von der Partie. Beides gingen dann ein paar Tage später auf die Reise zu mir.

 

Das warten auf das Paket war wie warten auf das Christkind früher. Sorry Robin, für das ständige Nachfragen 😉. Jetzt ist sie also hier. Neue Batterien wurden eingelegt und der erste Film liegt auch schon bereit. Warum ich nicht schon längst damit unterwegs bin? Das liegt daran, das hier mir derzeit viele Dinge um die Ohren fliegen und ich diese Kamera mit dem Roten Punkt sehr bewusst einsetzen möchte. Ausserdem möchte ich mich noch weiter belesen (Bedienungsanleitung gibt es als PDF im Netz). Den Film werde ich vielleicht morgen einlegen. Mache mir gerade Gedanke wo ich diesem analogen roten Punkt als erstes einsetzen werde. 

 

Ich bin so dankbar !!!

 

Robin Disselkamp: https://www.facebook.com/DisselkampRobin/

 

Roy Focke: https://www.rofopho.de/

 

 

mehr lesen 1 Kommentare

"Drei Brennweiten die jeder Fotograf haben sollte!" ... was für ein Schwachsinn !!!

Gerade gelesen. Was für eine schwachsinnige Überschrift! Genau so bin ich als Neueinsteiger auch drauf reingefallen und habe mir am Anfang meiner fotografischen Laufbahn mehrere Objektive gekauft. Davon habe ich meistens nur eins wirklich genutzt und die anderen trug ich im Rucksack mit mir rum, oder lagen zu Hause, um als teure Staubfläche ihr Dasein zu fristen.

 

An alle Fotografen da draussen: Wenn ihr schon in dieser Form eine reisserische Überschrift braucht um neue Follower zu generieren, dann macht es bitte richtig: „Drei Festbrennweiten, die ich als Fotograf nutze!“ , das wäre für mich ok, alles andere ist gequirlter Quatsch!

 

An euch Neueinsteiger: Überlegt euch einfach was ihr fotografieren wollt. Sicher gibt es für Porträt-Fotografie oder Hochzeitsfotografie andere Objektive, als für die Landschaftsaufnahme oder extrem die Makrofotografie. Deshalb tappt ihr Neulinge da draussen nicht in diese „Falle“ wie ich es mal bezeichnen möchte.

 

Macht euch erst mal Gedanken was euch fotografisch Spass macht. Also was ihr meistens fotografiert: Gesichter/Menschen, Landschafts/Naturaufnahmen, Makro/Produktfotografie usw.. Am Anfang reicht oft das mitgelieferte Kit-Objektiv beim Neukauf einer Kamera. Probiert dieses erst mal richtig aus. Wenn ihr dann merkt, dass für eure Art der Fotografie die Grenzen dieses Objektives erreicht sind, dann schaut euch in Ruhe um. Besucht Foren, oder Fotogruppen, die euch meistens mit Rat und Tat bereit stehen werden.

 

Also macht nicht den gleichen Fehler, den ich gemacht habe. Lasst euch nicht von solchen Überschriften in die Irre führen. Und ihr Fotografen da draussen, die vorhaben solche Berichte oder Videos zu machen, erklärt es richtig. Damit auch die Neulinge in dieser Materie gleich von Anfang an ihren Weg finden können.

 

Das musste ich gerade schreiben, weil ich die oben genannte Überschrift wieder einmal entdeckt habe. Ich hoffe ihr versteht meine Beweggründe. In diesem Sinne bleibt mir gewogen.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Lebenslinien

Ich sah diesen alten Baum der dort lag und sah seine Lebensringe. Ich strich vorsichtig mit der Hand darüber um sie zu fühlen. Ich spürte seine Jahre, die nicht immer gut waren. Fühlte seine Lebenslinien und spürte dabei meine eigenen, die ich bis jetzt hinter mich gebracht habe.

 

Lebenslinien
Lebenslinien
mehr lesen 1 Kommentare

Penisvergrösserung in wenigen Schritten ! Fotografisch dokumentiert !

Wer nun meint, dass ich nur eine reisserische Überschrift gesetzt habe um mehr Leser zu generieren, den möchte ich gleich sagen, dem ist nicht so. Ich habe wirklich Fotos geschossen von einer Penisvergrösserung! Vielleicht nicht wie der geneigte Leser es erwartet, aber das ist mir eigentlich egal.

 

Meine Frau meinte noch: „Sowas kannst du doch nicht schreiben!“  Ich finde doch!

 

Was ich hier auch versuche ist zu belegen, dass die Überschrift oft wichtiger ist, als der Inhalt des Blogbeitrages selbst. Wer also Besucher generieren will, sollte sich schon die Mühe machen eine interessante Überschrift zu erstellen.

 

mehr lesen 1 Kommentare

Fotografische Geschichte neu entdeckt: Die Kollodium-Nassplatte

 

Ein Gastbeitrag von : Erik Schlicksbier

Gerade mal 25 Jahre nach dem ersten (erhaltenen) Foto von Joseph Nicéphore Nièpce war das Kollodium-Nassplatten-Verfahren bei weitem nicht das erste Verfahren, mit dem sich Portraits erstellen ließen, wohl aber das populärste Verfahren vor dem fotografischen Film, so wie wir ihn heute kennen — sowohl was die Dauer der Periode als auch die Zahl der Kunden anging.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Mein bestes Porträt hat ein anderer fotografiert !

Das Wochenende in Kassel schwingt immer noch nach. Ganz besonders in den Fotos, die dort entstanden sind. Nicht nur die Bilder vom Workshop, sondern, oder gerade die Aufnahmen die drumherum entstanden sind. Wie dieses hier. Für mich die beste Portraitaufnahme von mir, die je gemacht wurde.

 

mehr lesen 1 Kommentare

1 Stunde, 2 Locations und 3 neue Fotokunstwerke später !

Ich war gestern kurz unterwegs. War eigentlich auf der Rückfahrt von einem Freund nach Hause. Hatte meine Kamera dabei und wich von normalen Heimweg ab. Der erste Stop den ich vorhatte, da waren schon Menschen. Ich wollte aber allein sein. Allein mit mir, meinen Gedanken und so fuhr ich langsam weiter. Nach nur 300 Meter hielt ich an, denn ich hatte etwas gesehen. Nichts Besonderes, doch irgendwie zog mich diese Blume an, die ich einige Meter entfernt entdeckt hatte. Ich suchte den richtigen Winkel. Versuchte die Einzigartigkeit von diesem hellen Weiss in der tristen Umgebung einzufangen. Diverse Aufnahmen waren schnell gemacht und ich fuhr weiter. 

 

Licht in der Dunkelheit
Licht in der Dunkelheit
mehr lesen 0 Kommentare

Herbstliche Fotokunst

Gestern habe ich ja noch von einem "kitschigen Herbstfoto" gesprochen (Link). Heute schaut es etwas anders aus. Dieses Bild hier, welches ich bearbeitet habe, gefällt mir. Trotz der Farben! Vielleicht könnte ich die eine oder andere Farbnuance noch etwas bearbeiten, aber ich mache hier lieber Schluss.

 

Denn aus Erfahrung weiß ich, dass man sich auch verkünsteln kann, wenn man an zu vielen Reglern innerhalb der Bildbearbeitung dreht. Also lasse ich es lieber und bin zufrieden mit meinem Werk: „Herbstliche Fotokunst".

 

Hier das Original
Hier das Original
mehr lesen 3 Kommentare

Wort zum Sonntag: "Original, kitschig und dann endlich wurde es ehrlich." Eine kurze fotografische, menschliche Entwicklungsreise.

Gestern habe ich unterwegs angehalten um ein paar Herbstimpressionen fotografisch einzufangen. Zuhause dann am Rechner drehte ich dann an den Reglern der diversen Bildbearbeitungsprogramme. Raus kam dann ein total kitschiges Herbstfoto. Das erkannte ich aber erst einige Zeit später für mich selber. Das Bild hatte ich zwischenzeitlich schon in den sozialen Netzwerken geteilt. Aber diesen „Fehler“ korrigierte ich und die Beiträge wurden wieder gelöscht, trotz der ersten positiven Reaktionen. 

 

Das Bild war nicht wirklich ich, denn diesen Anspruch habe ich meistens. Ein fotografisches Werk von mir soll eben auch eine Teil von mir widerspiegeln. Also alles auf Anfang und dann in mich reingehört. Wo bin ich derzeit? Was sind meine Gefühle, wenn ich das Original sehe? Die Farben sind mir selbst im Original zu viel. Das Schild, welches da angebracht wurde um den Ort zu beschreiben, passte auch nicht wirklich für mich in farbenfrohen Umgebung.

 

Also fing ich an behutsam meine Gefühle zu spüren und in diesem Werk Ausdruck zu verleihen. Das Endergebnis könnt ihr weiter unten betrachten. Ich bin mit diesem Ergebnis völlig zufrieden. Denn da spiegelt sich ein Teil meines Seins wieder. Ich erkenne mich darin, …. heute.

 

Original
Original
mehr lesen 0 Kommentare

Persönliche Interpretation eines analogen Fotos, oder: "Wenn plötzlich aus einem mehrfach belichtetem Foto, die Fratze der Depression einen anschaut!"

Ich hatte ja eine kurze Zeit die Agfa Isolette bei mir daheim. Als Teilnehmer der Aktion :  „Die Isolette auf Reisen“. 

 

Bei der Sichtung der Bilder war eines darunter, was mich beim näheren Betrachten ziemlich emotional beschäftigt hat. Es war eine unabsichtliche Mehrfachbelichtung, also eigentlich „Schrott“. Da war echt nichts mit anzufangen. Doch auf den zweiten Blick sah ich etwas, was mir persönlich sogar Angst bereitet hat. Etwas schaute mich aus dem Foto an! Für mich war sofort klar in welche Richtung ich dachte, an meine Depression. Denn so plötzlich wie diese bei mir auftauchen kann, so tauchte diese Fratze auf.

 

mehr lesen 2 Kommentare

"Getrennt --- Nutzlos !" Ein bewegender Workshop liegt hinter mir.

Am vergangenen Samstag gab es noch eine weitere fotografische Aufgabe während des Workshops zu bewältigen. Es wurden uns vier Begriffe gegeben und wir durften versuchen einen, oder mehrere umzusetzen. Auch dieses mal durfte nur ein Foto abgegeben werden, was die Sache nicht zwangsweise leichter machte.

 

Die Vorgaben waren:  verbunden  —   getrennt  —  wertvoll  —   nutzlos

 

Ich hatte zum Glück meinen kleinen Freund dabei. Er hilft mir oft bei kniffeligen Situationen. Auch dieses Mal konnte ich die Aufgabe innerhalb von sehr kurzer Zeit für mich umsetzen. Das Bild entstand schon im Kopf als wir noch im Seminarraum waren.

 

mehr lesen 1 Kommentare

Der Tag, an dem meine verletzte Seele fotografisch festgehalten wurde.

Am vergangenen Wochenende war nicht nur eine besondere Ausstellung, an der ich teilgenommen habe. Am Samstag fand auch ein Workshop statt. Er stand unter dem Titel : “Wahrnehmung -- Interpretation -- Interaktion“.  Es wurden später Zweier-Teams gebildet und man hatte ca. 1,5 Stunden Zeit, von seinem Teampartner eine Portraitaufnahme zu machen. Im Anschluss durfte jeweils nur ein Foto eingereicht werden. Was die Angelegenheit doch etwas „tricky“ machte. 

 

Ich hatte schnell ein Foto im Kopf und nach ca. 10 Minuten war mein Bild im Kasten. Meine fotografische Partnerin hatte mit der Aufgabenstellung gewisse Anlaufschwierigkeiten. Sie fotografiert eigentlich keine Personen, schon gar nicht Portraits. Diese Nähe zu Menschen ist einfach nicht ihr Ding. Ich beruhigte sie und wir gingen einfach wieder rein, holten uns erst einmal eine Tasse Kaffee und setzten uns ans Fenster.

 

Dort sprachen wir über „Gott und die Welt“ und ich konnte spüren, wie sich ihre Anspannung langsam löste. Sie fragte dann, ob sie mal meine Kamera ansehen darf, was natürlich kein Problem war. Plötzlich meinte sie, ob sie mit meiner Kamera versuchen dürfte, ein Bild von mir zu schiessen. Gesagt, getan und innerhalb von wenigen Minuten entstand das hier vorliegenden Foto. Es ist unbearbeitet, also „out of the cam“. 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Als ich die Seelen längst Verstorbener fotografiert habe.

Im Zuge der Aktion „Die Isolette auf Reisen“ hatte ich ja wie schon geschrieben, die Aufgabe mit der analogen Isolette, Fotos zum Thema Leben/Life zu erstellen. In diesem Zusammenhang habe ich einen alten jüdischen Friedhof besucht. Da für mich der Tod zum Leben dazugehört, war mein Gedanke, dort das eine oder andere Foto zu erstellen.

 

Nachdem ich nun aber die Fotos als Scan wiederbekommen habe, war eines darunter, was mich sofort in seinen Bann zog und ich auch heute noch eine Gänsehaut bekomme, wenn ich es betrachte. 

 

Leben nach dem Tod
Leben nach dem Tod
mehr lesen 0 Kommentare

Vernissage in Kassel ! Wer kommt mich/uns besuchen ?

Die erste Ausstellung liegt hinter mir, die nächste vor mir.

 

Am kommenden Freitag gibt es eine Vernissage in Kassel an der ich, neben anderen Fotografen/innen, vor Ort sein werde. Im Gegensatz zu der ersten Ausstellung werden dort Prints von einer analogen Kamera zu sehen sein. Das Thema lautet:  „Leben / Life“ 

 

Dimo Tabken, unter anderm Moderator bei der Facebookgruppe  „DER PHOTOLOGEN-CAMPUS Stilvolle Fotografie & nette Begegnungen“, hatte eine tolle Idee. Er hat seine analoge Kamera, eine Agfa Isolette, auf die Reise geschickt. 12 Teilnehmer (vier Frauen, acht Männer) hatten jeweils ca. zwei Wochen Zeit, um zu dem vorgegebenen Thema „Life/Leben“ Fotos mit dieser Kamera zu machen. Die Bilder hat man dann wahlweise zu Hause entwickelt, oder wie bei mir, sie zu meinfilmlab.de gesendet. Die positiven Scans wurden dann wieder eingereicht und eine kleine Jury hat jeweils 3 Bilder von jedem Teilnehmer ausgesucht für die Vernissage. Für mich eine echt spannende Idee an der ich gerne teilgenommen habe.

 

Nun ist es soweit. Am kommenden Freitag um 20 Uhr findet die Vernissage in Kassel statt. Ich möchte euch einladen sie zu besuchen, ich selber werde auch vor Ort sein. Vielleicht für die, die mich bei meiner ersten Ausstellung nicht besuchen konnten wegen der Entfernung, haben hier eine erneute Möglichkeit. Ich freue mich über alle die es einrichten können. Genaue Daten, wo in Kassel es stattfindet, findet ihr am Ende des Berichtes.

 

Gegensätze ziehen sich an !
Gegensätze ziehen sich an !
mehr lesen 0 Kommentare

Wie ich meinen ersten fotografischen HIT gelandet habe.

Einen fotografischen HIT zu landen, davon träumen so manche Fotografen/innen. Was soll ich euch sagen, mir ist es nun gelungen einen solchen festzuhalten. Ruhm und Ehre sind mir sicher, wie auch ein gesichertes finanzielles Auskommen, durch den Verkauf dieser Story und den Lizenzen von meinem Fotos.

 

Doch ich versprach euch zu erzählen, wie ich nun meinen ersten persönlichen HIT gefunden und fotografisch festhalten konnte. Es ist manchmal so, dass man zig mal an etwas vorbei läuft, ohne es wirklich für sich wahrzunehmen. Hier kommt nicht nur das Auge des Fotografen/Fotokünstlers ins Spiel, sondern auch die Geschwindigkeit, mit der man durch das Leben geht. Viele fotografische HIT´s gehen verloren, weil wir uns einfach nicht die Zeit dafür nehmen. 

 

Hier die Situation, die sich mir bot: Eine alte Scheune, in der unter anderem unser Auto drin steht.

Eine Sammelstelle für Altpapier, sowie die Mülltonnen, die zu unsere Wohnung gehören. Alles unverfänglich und eher langweilig. Und doch verbirgt sich in diesem Bild der HIT den ich darin gefunden habe. Lange bin ich, ohne ihn eines Blickes zu würdigen, an ihm vorbei gegangen. 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Analogfotografie - Die Wiederentdeckung eines guten Gefühls

Ein Gastbeitrag von Joachim Herold | Fotografie

Kennen Sie das auch? Es ist schon eine ganze Weile her. Meinen ersten eigenen Fotoapparat habe ich zum Schulanfang bekommen. Eine einfache Plastik-Knipse (Beirette SL 100) wo man eigentlich nichts weiter einstellen konnte. Man drückte halt drauf und hoffte auf ein Bild...

 

Wie das ganze fotografieren wirklich funktionierte, das habe ich erst viel später gelernt. Nämlich mit der Kamera meines Vaters, einer Spiegelreflex Model MTL 3 von Praktika. Aber das Auslösegeräusch und das Aufziehgeräusch beim Film weiter spulen, das hat sich sofort bei mir tief eingegraben. Nach rund 16 Jahren Analogkamera-Abstinenz, besitze ich nun seit Juni 2018 wieder eine Filmkamera und das kam so: 

 

Als ich 2016 von Sony auf das Nikon-Kamera-System gewechselt habe, gab es zwei Möglichkeiten bei der Wahl der Objektive. Entweder ich nehme die neuen Objektive, die einen Stabilisator und KEINEN Blendenring mehr haben, oder ich nehme die gerade noch aktuellen ohne Stabilisator, dafür aber MIT Blendenring um damit auch analog fotografieren zu können. Das hat den großen Vorteil, das ich alles nur einmal kaufen muss und auch unterwegs ist es nur das halbe Gewicht zu tragen hab. 

 

Über den Stabilisator lässt sich insofern streiten, als das durch die Verbesserung der Iso-Empfindlichkeit der Sensoren in den Kameras, sich auch die Auslösezeiten verkürzen lassen und man somit auch nicht zwingend auf einen Stabilisator angewiesen ist. 

 

Also war der Grundstein für das analoge Fotografieren wieder gelegt. Und als dann im Mai diesen Jahres der Dozent und Fotograf Rüdiger Schestag in einem seiner Videos den Umgang mit einer NIKON FM erklärte, da war es geschehen. Da war es wieder, das Geräusch des Auslösens! 

 

Ich habe dann durch Zufall im Netz eine gut erhaltene gebrauchte Nikon FE 2 gefunden, die nur wenige Jahre nach mir das Licht der Kamerawelt erblickte. Sie war von ihrer Besitzerin immer gut behandelt worden und hatte dann einige Jahre unbenutzt im Schrank gelegen. Das tut der Mechanik meistens nicht so gut, weil durch das fehlende Bewegen die nötige Schmierung nicht stattfindet und alles schwergängiger wird und somit z.B. die Belichtungszeiten nicht mehr stimmen, oder die Kamera sich nicht mehr auslösen lässt. Aber nach einem kurzen Besuch beim Service ist sie nun wieder voll funktionsfähig.

 

mehr lesen 1 Kommentare

Wort zum Sonntag: „Es geht ihm wirklich gut, ehrlich !“

Bei der Ausstellung am vergangenen Wochenende haben gerade die beiden Werke mit meinem kleinen Freud ziemlichen Zuspruch/Anklang gefunden. Was ihn glaube ich besonders macht, ist sein leicht melancholischer Gesichtsausdruck, den ich so noch bei keinem anderen kleinen Bären gefunden habe.

 

mehr lesen 1 Kommentare

Bitte melde dich ! oder „Bevor das Herbstlaub die Angelegenheit verdeckt !“

So, die Ausstellung ist rum. Alles hat geklappt und nun ist doch noch etwas „Nacharbeit“, welche ich gerne erledigen möchte. Einige von euch habe es möglich gemacht das ich im Vorfeld der Ausstellung die Bilder produzieren konnte. 

 

Viele von euch haben sogar klar zum Ausdruck gebracht, dass sie keine Gegenleistung dafür erwarten. Die wenigen die gerne ein kleines Andenken von mir haben möchten, die bitte ich, sich bei mir zu melden. Habe etwas die Übersicht verloren bei den ganzen Vorbereitungen usw.. Aber ich möchte keinen vergessen! Also, wer also noch etwas bekommt von mir wegen dem Crowdfunding, bitte melde dich! 

 

Am besten per Mail: holger@detailbilder.de 

 

Oder schickt mir über Twitter/Facebook/G+ eine Nachricht. 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Es ist vollbracht! Die erste Ausstellung liegt hinter mir und neue Ideen schwirren in meinem Kopf.

Es ist geschafft. Am vergangenen Wochenende habe ich zum erste Mal an einer Ausstellung teilgenommen. Monate der Vorbereitungen lagen hinter uns. Alles fing damit an, dass der Künstler Jan Alvarez mich im Frühjahr angesprochen hat, ob ich mir vorstellen könnte, als Ergänzung zu seinen Kunstwerken bei einer Ausstellung mitzumachen. Heute sitze ich hier am Rechner und lasse es gerade ein wenig Revue passieren und kann es immer noch nicht glauben. Ich habe es durchgezogen, trotz widriger Umstände. Vor einigen Wochen war es sogar so weit, dass ich alles hinschmeissen wollte. Doch Jan hatte mich mit den richtigen Worten wieder auf den Boden der Tatsachen geholt und ich konnte mein altes Verhaltensmuster ablegen.

 

Aufbau: Wir sind am vergangenen Mittwoch gegen 9 Uhr in der Sternenberghalle in Friesenheim aufgetaucht, um unsere Bilder für die kommende Ausstellung zu montieren. Wer meint das geht ja „Ruck-Zuck“, dem kann ich etwas anderes erzählen. Wenn wir nicht die tatkräftige Unterstützung vom Hallenwart und seinem Mitarbeiter gehabt hätten, wären wir wohl erst Nachts nach Hause gekommen. Trotzdem dauerte es trotz der Unterstützung zig Stunden! Es mussten noch Stellwände montiert werden, wir hatten Anfangs die falschen Nägel für die Befestigung an diesen Stellwänden usw.. Es zog sich hin.

 

mehr lesen 4 Kommentare

Gestempelt, signiert und die Presse war auch schon da!

Countdown für die erste Vernissage/Ausstellung, an der ich teilnehme, läuft! In ca. 1,5 Wochen ist es dann soweit! 

 

Mir wurde gestern die Frage gestellt, ob ich denn nervös, oder aufgeregt sei. Irgendwie nicht so wirklich. Liegt vielleicht auch daran, das noch einige Dinge erledigt werden müssen. Gestern habe ich z.B. alle meine Werke gestempelt. Jedes Werk bekommt diesen einzigartigen Stempel mit meinem Logo. Darunter dann die Jahreszahl in der dieses Werk geschaffen wurde und daneben noch meine Unterschrift. Jedes dieses Werke wird ein Einzelstück sein!

 

mehr lesen 0 Kommentare

Die erste Ausstellung: Aktueller Zwischenstand.

Nach dem Start vom eigenen Crowdfunding und dem heutigen Tag ist viel passiert. Ich möchte euch nochmals danken für eure Unterstützung! Ohne euch wäre dieses nicht möglich gewesen!

 

Nun aber zum aktuellen Stand.

 

Nachdem die finanziellen Mittel bereit standen, konnte ich alle Bilder fertigen lassen. Einige Werke sind noch nicht komplett fertig, da sie mit anderen Dingen/Materialien noch verbunden werden. Gestern habe ich noch passende Schrauben besorgt, Ich habe mir zwischenzeitlich auch einen Stempel fertigen lassen, denn jedes Werk bekommt einen Stempel sowie meine Unterschrift. Alle sind Einzelstücke und werden so nie wieder reproduziert werden.

  

Ausserdem haben wir auch die Werbetrommel kräftig gerührt. Im Klartext heißt das, über mehrere Tage viele Flyer verteilt, dazu noch ein persönliches Plakat erstellen lassen und auch dieses hier in der Umgebung verteilt. Dazu kam auch schon ein erstes Interview von der Lahrer Zeitung über uns. 

 

mehr lesen 1 Kommentare

Wie lange noch und könnt ihr mich sehen ?

Ich bin so klein. Gehe durch eine Welt die mir keine Wärme spendet. Ein nebeliger Vorhang hält das wärmende Licht der Sonne zurück. Mir wird kalt und meine Schritte immer schwerer. Ich bleibe stehen und sehe mich um. Der Grosse Baum ist kein Schutz, er greift mit seinen dunklen Ästen nach mir. Ich erstarre und kann mich nicht mehr rühren. Das Atmen fällt immer schwerer. Der Druck auf meine Brust erhöht sich und wird schmerzhaft. Die Kälte steigt an meinem Körper hoch. Bin dem Ende näher als dem Anfang. Mir ist sooo kalt, das Blut läuft immer langsamer durch meinen Körper. Wie lange noch?

 

mehr lesen 1 Kommentare

Der Startschuss für meine „Weiße Episode“ ist gefallen !

Der nicht gehörte Schuss !
Der nicht gehörte Schuss !

 

Ich habe mir zur Aufgabe gemacht in der nächsten Zeit einige Werke zu erstellen, in denen die Farbe Weiß maßgeblich zu sehen ist. Ich finde es sehr interessant wenn man Dinge teilweise, nur noch schemenhaft, oder schwach erkennen kann. Was haltet ihr davon? 

 

Hier nun die ersten Werke, weitere werden folgen:

 

mehr lesen 0 Kommentare

Es ist nur ein alter Dachboden, aber …

... für mich eine der wichtigsten fotografischen Locations die ich bisher genutzt habe! Dort sind im Laufe meiner fotografischen Arbeit einige, für mich wichtige, Werke entstanden. 

 

Nun habe ich mir gedacht, ich zeige euch ein paar dieser Arbeiten und bin gespannt was ihr davon haltet. Dieser Beitrag wird immer wieder neue Bilder bekommen, also es lohnt sich zwischendurch mal wieder vorbei zu schauen. Los geht’s:

 

mehr lesen 0 Kommentare

Er bellt wieder !

Dieses Mal gibt es einen neuen Rekord zu feiern! Es war wohl jetzt die längste Zeit zwischen zwei depressiven Phasen die ich je hatte. Aber zum Feiern ist mir echt nicht zumute. Der Schwarze Hund ist wieder da und bellt verdammt laut. 

 

Hatte eine tolle Zeit dazwischen! Sicher, ich wusste darum das dieses nicht zwangsweise ewig anhalten würde, aber ich habe mir darum nur sehr selten Gedanken gemacht. Für mich zählte, dass ich auch gute Zeiten erleben durfte. Alleine die Sache mit meinem eigenen Crowdfunding hat mir so viel Zuneigung und Unterstützung gebracht, wovon ich in meinen kühnsten Träumen nicht gewagt habe zu träumen. DANKE!

 

mehr lesen 0 Kommentare

Erst flickr, jetzt 500px ! Meine Gründe für den Ausstieg!

Die ganz einfache Antwort lautet. Beide Plattformen bringen mich nicht wirklich weiter. Es ist nett wenn man ein Lob dort für seine Arbeit bekommt, aber mehr ist es nie geworden. Habe also keinen „Nutzen“ für mich ausser den, dass meine fotografische Seele ein paar Streicheleinheiten bekommt. Ganz ehrlich auf einen Kommentar wie „nice shot“ oder so, kann ich zwischenzeitlich gut und gern verzichten. Ausserdem „verschwindet“ das hochgeladenen Bild, mehr oder weniger, nach ca. 24 Stunden im Datennirvana der dortigen Server. Doch ich will mehr!

 

Meine Fotografie ist ein großer Teil meines Lebens geworden und ich versuche darauf zu achten, dass es mir halt gut geht. Lange habe ich danach gejagt Anerkennung auf diesen Plattformen zu bekommen. Gerade bei 500px aktualisierte ich immer wieder die Seite um zu sehen, wie viele mein Kunstwerk für gut befinden.

 

mehr lesen 5 Kommentare

Status Quo: Unter ständiger Beobachtung !

Es geht mir gut. Wenn ich ehrlich bin sogar sehr gut! Mein Traum von einer eigenen Ausstellung, rückt immer mehr in den Bereich der Wirklichkeit. So viel positive Resonanz auf meine Arbeiten und meine Hoffnungen sind überwältigend. ---- > https://www.detailbilder.de/crowdfunding/

 

Irgendwie habe ich es wohl geschafft aufzustehen und den Stuhl, auf dem mich die Depression gefangen hielt, umzuwerfen. Ein riesiger Erfolg für mich, in meinem Kampf gegen diese heimtückische Krankheit. Habe ich es nun geschafft diese zu überwinden?

 

Nein! Ich habe zwar eine große Schlacht gewonnen, aber nicht den ganzen Krieg! Die Maske der Depression beobachtet mich still und leise. Sie wartet nur auf den passenden Moment, um sich wieder über mein Gesicht zu legen. Hier geht es nun darum mit Bedacht meinen Weg weiter zu gehen.

 

Nein, ich will mir meine gute Zeit nicht kaputt machen. Ich will nicht dauernd über die Schulter nach hinten schaue, das sicher nicht. Aber mit dem Wissen um meine Krankheit will ich auch nicht blind und nur gefühlsgesteuert meinen Weg weiter gehen. Ich versuche der Depression keine Angriffsfläche mehr zu geben. Denn sie beobachtet mich und wartet nur darauf.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Meine erste Ausstellung und ich brauche eure Hilfe !

Wie einige wissen, habe ich im September die Möglichkeit an einer Ausstellung teilzunehmen. Doch wenn ich ehrlich bin, stehe ich gerade vor einem für mich unlösbaren Problem. Um die einzelnen Kunstwerke zu produzieren, muss ich in Vorleistung gehen. Im Klartext, die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 1.000 Euro . Mit meiner Erwerbsminderungsrente komme ich sehr schnell an die Grenze meiner Möglichkeiten. Um trotzdem diesen, meinen Traum zu leben, habe ich nun folgenden Plan:

 

Ich starte mein eigenes Crowdfunding hier ! 

 

Im Klartext bekommt ihr die Möglichkeit, meinen erste Ausstellung finanziell zu unterstützen. Damit diese Unterstützung für euch auch interessanter wird, werden verschiedene Bilder als Gegenleistung für euch angeboten. So schaut das Ganze aus:

 

Für 5 Euro Unterstützung bekommt ihr ein signiertes Foto im Postkartenformat. 

 

Für 20 Euro Unterstützung bekommt ihr ein signiertes Poster.

 

Für 50 Euro bekommt ihr ein signiertes Bild im Format 20x30 cm auf Alu Dibond gedruckt.

 

Für 100 Euro, oder mehr, könnt ihr das Bild selber bestimmen, welches dann auf Alu Dibond gedruckt wird. Natürlich auch Handsigniert und auf Wunsch auch gerne mit einer Widmung versehen!  

 

Auch wenn der Betrag nicht erreicht wird, bekommt natürlich jeder der diese Aktion finanziell fördert, sein Bild als kleines Dankeschön zugesendet. Das ist 100%ig sicher!

 

Wer mich zu 100% unterstützen möchte kann mir ja kurz Bescheid geben, wenn er/sie kein Bild von mir möchte. Danke!

 

Um mich zu unterstützen könnt ihr am besten das über PayPal machen.

 

Die PayPal Adresse lautet asteride@gmx.net . 

 

Bitte dabei den Hashtag #detailbilder verwenden, um sicher zu gehen das eure Unterstützung auch richtig eingeordnet wird.

 

Wer kein PayPal besitzt, der kann auch mich per Überweisung unterstützen. Bitte hierzu eine Mail an holger@detailbilder.de senden. Ich gebe euch dann meine Kontodaten, diese möchte ich nicht hier öffentlich preisgeben.

 

Diese Aktion endet am: 31.09.2018 

 

Ich werde versuchen euch eine täglichen News zum Kontostand zu geben!

 

Sollte der Fall eintreten das der Betrag von 1.000 Euro überschritten wird, werde ich diesen Mehrbetrag für weitere fotokünstlerische Arbeiten verwenden wie z,B. das Erstellen von weiteren Fotokunstwerken, oder die Erhaltung dieser Webseite, wie auch Kosten für Software (Adobe Photoshop/Lightroom usw.).

 

Aktueller Kontostand 19.07.2018 : 1.080,00 Euro.  Es ist geschafft und es geht sogar weiter !!  Ich bin sooo Dankbar !!!! 

 

Wer mich nicht finanziell unterstützen kann, der hat die Möglichkeit dieses Crowdfunding durch das Teilen von diesem Beitrag in den Sozialen Netzwerken zu fördern. 

 

Nun bin ich gespannt wie es weiter geht. Ich lege es in eure Hände.

 

Die Ausstellung findet an der diesjährigen NOVA in 77948 Friesenheim vom 15.09. - 16.09.2018 in der Sternenberghalle statt.

 

Hier noch die Bilder die ich als kleines Dankeschön für eure Unterstützung anbiete:

 

mehr lesen 1 Kommentare

Mein Blog ist wieder online! Richtig oder falsch?

Wie einige von euch wissen, werde ich im September in meinem Wohnort, an einer Gemeinschaftsausstellung teilnehmen. Diesbezüglich wurde mir von Freunden angeraten den Blog, im speziellen die Rubrik „Depression“, wegzulassen auf meiner Webseite.

 

Die Leute würden das nicht verstehen und ich könnte als Fotokünstler in einem „falschen“ Licht gesehen werden. Habe diesen Rat befolgt und den gesamten Blog einfach deaktiviert. Fand die Entscheidung eigentlich ganz gut. So war nur der Fotokünstler Holger zu sehen und nicht meine Probleme, die ich mit meiner Depression habe.

 

Die letzten Wochen vergingen wie im Flug. Ich fühlte mich gut. Die erste Hälfte von ca. 10 Bildern die ausgestellt werden sind „fertig", also gedruckt worden. Bin viel bei Freunden gewesen, was mir sehr gut tat. Von Depression keine Spur … bis gestern.

 

mehr lesen 5 Kommentare

"Ich zieh mein Ding durch !"

Regeln, Workshops, Inspiration durch Fotobücher usw.. Alles Dinge die ich gar nicht nutze. Ich ziehe mein persönliches Ding durch. Fotografisch wie auch manchmal texttechnisch. Ich bin ein echter Solokünstler der nur das macht, was ihn persönlich wirklich anspricht. 

Damit will ich nicht sagen das die oben genannten Dinge unwichtig sind. Sie sind nur nicht wichtig für mich. Ich fotografiere das was mich anspricht und bewegt. Ich brauche dazu keine Inspiration. Klingt etwas überheblich, ist aber so nicht gemeint.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Gedanken zu Trost und Hoffnung

Rund um meinen Heimatort gibt es viele Reben. Ein romantisches Weinanbaugebiet im Herzen der Ortenau. Der Lohn der Arbeit der Winzer aus der Umgebung sieht man auf diesen fotokünstlerischen Bild von mir. Denke gerade daran, das man sich so viel Mühe gibt, alles richtig macht und man trotzdem keinen Erfolg haben kann. Wenn das Wetter nicht passt, kann alle diese Mühe vergebens sein. 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Viele Wege führen nach … Friesenheim

Habe mir mal die Mühe gemacht und versucht alle Ortseingangsschilder von meinem Heimatort Friesenheim zu fotografieren. Bin dabei auf insgesamt sieben Stück gestoßen.  Eigentlich habe ich  mit weniger gerechnet. Gleichzeitig bin ich mir auch nicht sicher, ob ich alle erwischt habe. Solltet ihr also noch eines kennen, das ich vergessen habe, ein kurzer Hinweis im Kommentarbereich reicht.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Eine monochrome Zusammenfassung der letzten Wochen !

Hier findet ihr einen kleinen Querschnitt meiner monochromen Arbeiten der letzten Wochen. Welches gefällt euch, welches vielleicht gar nicht? Schreibt es mir. Ich bin gespannt.

 

mehr lesen 4 Kommentare

Die Zwei und neue Perspektiven

Derzeit laufen wieder einige Ideen in meinem Kopf herum. Eine davon wäre Kurzgeschichten zu schreiben, in denen mein kleiner Freund die Hauptrolle spielen würde. Wie gesagt, erst mal nur eine Idee. Wenn das nicht fruchtet wäre eine richtige Fotoserie mit meinem kleinen Freund eine weitere Möglichkeit. Diesbezüglich muss ich mir aber noch einen Plan erstellen wo und wie der Kleine auftauchen soll, also im Kontext mit dem jeweiligen Ort. Vielleicht läuft auch beides parallel miteinander.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Bin immer noch auf der Suche nach dem richtigen "Werkzeug" !

Wenn mich eine depressive Episode erwischt, geschieht das ohne Vorwarnung oder einer Situation die mich triggert. Das habe ich ja hier schon beschrieben. Nun bin ich mit meinem Therapeuten zusammen auf der Suche, nach einem "Werkzeug", um dagegen zu arbeiten. Das gestaltet sich aber ziemlich schwer.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Plötzlich fühle ich mich nur noch beschissen !

Einen Scheißtag kennt jeder von uns. Stress an der Schule, oder auf der Arbeit. Oder vielleicht mit dem Partner, oder der Familie. Doch wie ist es, wenn es vordergründig keinen Grund gibt und man sich trotzdem beschissen fühlt? So passiert es immer wieder bei mir. Wie leider aktuell der Fall ist.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Ein Sieg, der sich nicht so anfühlt.

Gestern war ich an „meinem“ See. Ein paar Fotos habe ich zwar geschossen, aber eigentlich saß ich nur rum. Gedanken kamen und gingen wieder. Die Natur war im Frühlingsmodus. Doch dafür habe ich kaum ein Auge gehabt. Die Fotos die dort entstanden sind, waren eher zufällig, als geplant.

 

Das Foto hier mit meinem kleinen Freund, beschreibt eigentlich ganz gut die Situation. Wie er, bin ich aus meinem dunklen Loch hervor gekommen, um einen Blick zu riskieren, was da draussen in der Welt so los ist. Wie er, bin ich, obwohl es mir nicht gut ging ,nach draussen gegangen. In die Sonne und in die Natur.

 

mehr lesen 6 Kommentare

Gelöst: Wie man aus Fotos, Gemälde und Zeichnungen erstellt.

 

Ich war immer mal wieder auf der Suche nach einem Programm, mit dem man aus einem Foto heraus Zeichnungen und Gemälde erstellen kann. Ja sicher ist das auch mit Photoshop möglich, aber irgendwie sind Photoshop und ich bis jetzt keine Freunde geworden. 

Ausserdem, wenn ich ehrlich bin, ich bin ein Mensch der ziemlich schnell zu einem Ergebnis kommen möchte. Oder anders ausgedrückt, ich bin faul. :-) 

 

Nun wurde ich durch Michael Kalbe auf das Program Topaz Studio aufmerksam gemacht. Derzeit arbeite ich mit der kostenlosen 30-Tage-Version und bin begeistert. Viele Vorlagen die man individuell abändern kann. Sehr einfach im Handling was mich auch sehr gefreut hat.

 

 

Gebe zu, dass ich den letzten Feinschliff dann noch mit Lightroom erledigt habe, aber für mich sind die Ergebnisse stimmig.

 

Hier mal ein paar Beispiele aus den letzten Tagen (drauf klicken, dann werden die Bilder groß):

 

mehr lesen 4 Kommentare

"Ein Abend am See“

Es ist ruhig geworden. Die kommende Nacht kündigt sich an. Noch einmal zeigt sich die Natur in voller Farbenpracht. Hier zu sitzen und sich das leise Farbenspiel anzusehen hat etwas von Meditation.

 

Noch spüre ich nicht die aufkommende Kühle der Nacht. Noch darf ich hier sitzen bleiben und den Abend am See voll genießen. Ich darf die dunklen und stressigen Momente des Tage abgeben und einfach neue Kraft für den kommenden Tag tanken.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Die Ablage Depression !

Sich nicht mehr wirklich zu spüren. Positive Gedanken werden Negativiert. Alles um einen herum verschwindet in der Dunkelheit. Ich bin nicht traurig, ich bin gefühllos. Sich selber wahrzunehmen? Wer bin ich schon? Den Tag überleben, ohne gelebt zu haben. Aus Angst vor der Nacht, die Müdigkeit überwinden. Um dann nur weiter die Zeit an sich vorüber ziehen zu lassen. Der Sinn dahinter, ist die gefühlte Sinnlosigkeit. 

 

Ich weiß das ich krank bin, doch was nützt mir das? Hilfe in Anspruch nehmen und nach Jahren immer noch diese Hilflosigkeit spüren. Nichts zu können, zu nichts nutze zu sein, warum also weiter diesen Weg gehen? Medizin hilft, doch nicht immer. Verschärfte Bedingungen, bringen diese an ihre Grenzen. Eine Handvoll Pillen schlucken und sich trotzdem beschissen fühlen. Auch mein Glaube kommt dort an seine Grenzen. 

 

mehr lesen 1 Kommentare

„It's a kind of magic“ … mein Stativkopf: Der Magic Ball Mini

Gestern war es endlich soweit. Mein neuer Stativkopf kam zum Einsatz. Ich hatte ihn zwar schon über eine Woche daheim, aber eine fette Grippe mit Bronchitis hat mich daran gehindert ihn auch mal zu benutzen/testen. Nun konnte ich ihn endlich in der freien Wildbahn ausprobieren.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Ja, meine Fotos sind bearbeitet und nun ?

Ich werde immer wieder gefragt ob die Bilder (besonders die vom See) von mir bearbeitet worden sind und warum ich diese nicht einfach natürlich lassen kann. Klar kann ich, will ich aber nicht! Ich mag es am Rechner zu sitzen und mit Licht, Farben, Kontraste usw. rumzuspielen. Manche Bilder von mir erscheinen mir danach selber stark übertrieben, besonders wenn ich sie mir am nächsten Tag noch mal ansehe. Aber das genau macht mir Freude und warum sollte ich das nun ändern?

 

mehr lesen 2 Kommentare

Sehnsucht nach Meer

Mein Freund der Teddy und ich haben eine Sehnsucht. Einmal wieder ans Meer fahren. Doch wir sind hier nur am Fluss der dort hinführt. Wie schön wäre es, sich einfach auf ihm zum Meer treiben zu lassen. Die Welt an sich vorbei ziehen zu lassen und irgendwann an der Küste anzukommen. 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Baustelle Depression: Keine Renovierung eher eine Sanierung !

So stell ich mir die Arbeit vor, die noch vor mir liegt. Meine Erkenntnis aus der stationären und ambulanten Therapie, stelle ich mir so vor: 

 

Mein Leben ist Haus, das nicht nur in die Jahre gekommen ist, sondern für den Bewohner (also für mich) auch gefährlich werden kann. Morsche Böden, Risse in den Wänden. Alter wurmstichiger Pfeiler, der nur noch mit Not das Obergeschoss halten kann.

 

So wird diese Arbeit an meinem Lebenshaus auch nicht in kurzer Zeit fertig sein. Je mehr ich von dem alten Boden entfernt habe, desto mehr sehe ich das mein Haus/Leben auf Sand gebaut ist. Nur eine kleine Holzschicht gaukelte mir Sicherheit vor. Auch einen Blick nach oben zeigte mir, dass es nicht mehr lange gedauert hätte und die Decke wäre auf mich herunter gefallen.

 

mehr lesen 1 Kommentare

Erkenntnis, die mir bis jetzt nicht wirklich weiter hilft !

Ich versuche zu verstehen warum ich immer noch so ticke, trotz der Erkenntnis, woher meine Depression stammt. Warum kann ich es nicht „abstellen“? Ich weiß doch warum und wieso! Immer noch kommt es mir vor ich hätte einen Engel und einen Teufel auf meinen Schultern sitzen die mir auf der einen Seite sagen: „Tolle Idee die du da hast!“ Und der Teufel ist dabei viel stärker und antwortet im gleichen Atemzug: „Lass es! Du schaffst das sowieso nicht!“ 

 

Also ist mein Verhalten immer noch so wie auf dem Foto. Ich komme mit einer Idee, einem positiven Gedanken aus der dunklen Ecke der Depression. Doch das war es dann auch schon und ich gehe wieder zurück in diese dunkle Ecke. So wie es mir immer wieder deutlich gemacht wurde, wohin ich gehöre. Doch ich bin fast 55 Jahre alt und trotz des Wissens um mich und der vielen Therapiestunden, kann ich mich von diesem Verhalten nicht lösen.

 

mehr lesen 1 Kommentare

Fotografisches Equipment: Weniger ist mehr !?

So hat sich mein fotografisches Equipment reduziert: Ich hatte vor meiner Olympus OM-D E-M5 Mark II eine Canon 650 D. Angeleitet von teilweise anderen, professionellen, Fotografen, erwarb ich mir diverse Objektive. Zu 99% waren es Festbrennweiten die man haben „muss“. So lautete der Tenor in diesen fotografischen Kreisen. Da ich noch relativ frisch in der Materie unterwegs war, wurden also diverse Gläser gekauft. 

 

Doch für mich wurde es immer schwerer, das ganze Glas immer mitzuschleppen. Ausserdem bin ich eigentlich nicht der Typ der andauernd das Objektiv wechselt, wenn er was fotografieren will (bin faul). So kam ich zum Schluss, dass ich mich reduzieren wollte. Kurz: Das derzeitige Equipment besteht bei mir aus der oben genannten Olympus OM-D E-M5 Mark II plus dem Olympus 12-40mm F2.8 Pro, fertig …. ok, ich gebe zu, zwei Filter liegen noch mit im Rucksack.

 

mehr lesen 2 Kommentare

Fotodiebstahl im Internet: Es kotzt mich nur noch an !

Ich hatte ja schon von einiger Zeit über den Diebstahl einiger meiner Fotos im Internet geschrieben (Teil 1 , Teil 2). Zwischenzeitlich fühle ich mich nur noch hilflos ausgeliefert. Damit es etwas klarer verständlich wird möchte ich das Ganze noch mal näher schildern.

 

Erst einmal zeige ich euch hier das Foto was am meisten gestohlen wurde und woanders unter Nichtnennung meines Namens verbreitet wird:

 

mehr lesen 4 Kommentare

Heute ist kein guter Tag !

Es gibt Stunden, Tage, in denen es mir relativ gut geht. Vereinzelt sogar so gut, dass ich meine Krankheit komplett vergesse. Doch plötzlich spüre ich es wieder. Dieses dunkle Wasser, das langsam mich nach unten zieht. Dunkle Gedanken und Gefühle der Vergangenheit steigen auf und rauben mir die Luft. Sie drücken mir auf die Brust und das Atmen fällt mir schwer. Immer höher steigt die dunkle Flut um mich herum. Wie lange kann ich noch den Kopf über Wasser halten? Das dunkle Wasser raubt mir jede Kraft und zieht mich weiter in das kalte, dunkle Nichts. 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Das erste Mal ...

… in diesem Jahr, war ich mal wieder an „meinem“ kleinen Ort der Entspannung. Stativ auf den Koffer an meiner alten Simson verzurrt. Kamera und einen Liter Wasser zum Trinken im Rucksack und ab dafür. Wobei, weit ist es echt nicht bis zum kleinen Anglersee/teich. Gemütlich gefahren, war ich nach ca. 10 Minuten dort. Lag daran, das die eine Ampel auf Rot stand, als ich an die Kreuzung kam. Ansonsten wäre ich schneller da gewesen.

 

Wobei ich ja versuche den Begriff „Entschleunigung“ auch zu leben. Deswegen war es mir eigentlich egal wie schnell ich am See bin, oder auch nicht. Angekommen und nen richtigen „Parkplatz“ suchen. Dann erst mal ein Foto von meinem coolen Moped machen. Alt, aber funktioniert ! 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Den eigenen Weg gehen !

Mache ich doch schon längst! Seit meiner Geburt bin ich auf meinem Weg! Nur weil Dinge aus meiner Vergangenheit mein Leben in der Gegenwart so negativ beeinflussen, dass ich Depressionen habe, ist es doch trotzdem mein Weg! Ich muss nicht suchen, sondern entscheiden wo ich lang gehe.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Wieder aufgetaucht !

Hatte mich von der aktiven Fotografie einige Zeit zurück gezogen. Aber nicht nur ich. Mein kleiner Freund, den ich mehr oder weniger immer dabei habe, war auch plötzlich verschwunden. Heute hatte ich nun eine Idee für ein Foto das ich gerne umsetzen wollte. Mein erstes Foto 2018! So ging ich auf die Suche nach dem kleinen Kerl. Es hat einige Zeit gedauert bis ich ihn gefunden habe. 

 

Er hatte sich in sein Winterquartier zurück gezogen. Auf meine Frage ob er wach sei, kam er mit verschlafenden Augen hervor und fragte mich als erstes, ob es denn schon Frühling sei. Ich verneinte das, bat ihn aber trotzdem raus zu kommen. 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Was man nicht sieht !

Von aussen scheint es ein wunderbares Haus zu sein. Alles ist so schön gemacht und auch der kleine Vorgarten schaut nett aus. Wer darin lebt, dem muss es gut gehen. Doch wie schaut die Wirklichkeit aus? 

 

Wie oft sehen wir etwas und bilden uns eine Meinung? Doch oft sehen wir die Wahrheit nicht, oder wollen sie nicht sehen. Der Zeitgeist treibt uns weiter und es bleibt keine Zeit dafür, sich die Sache mal genauer anzusehen. Zurück bleiben die Einsamkeit und die Leere.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Safety First ! Wenn Unsicherheit zur Sicherheit wird !

Sicherheit! Ein Thema, das uns Menschen das ganze Leben lang begleitet. Und damit meine ich nicht nur die allgemeine Lage zum Thema Terror. Doch was ist hier wirklich 100%ig sicher? Für mich ist das einzig sichere auf dieser Welt der Tod. Da kommt keiner dran vorbei.

 

Ich kann mich gegen diverse Dinge/Möglichkeiten versichern und absichern, klar. Aber das heißt nicht, dass ich diese vermeintliche Absicherung nach einem Schaden auch bekomme. Wir wissen ja wie oft sich Versicherungen sträuben für einen Schade aufzukommen, obwohl man jahrzehntelang brav seine Beiträge gezahlt hat.

 

mehr lesen 1 Kommentare

Am Scheideweg meines Lebens !

Oft habe ich an diversen Scheidewegen in meinem Leben gestanden. Scheidewege heißt auch eine Entscheidung zu treffen. Und wenn man genau hinschaut auf die Wörter Scheideweg und Endscheidung, dann ist das Wort Scheidung präsent. Also etwas hinter sich lassen, sich von etwas trennen was man sonst gewohnt war. Neue Wege beschreiten.

 

mehr lesen 2 Kommentare

Gestrandet ...

Vorwort:

 

Wenn du wie ich, schon vor langer Zeit mit deinem kleinen Boot des Lebens gestrandet bist. Wenn du  so lange auf das Wasser gewartet hast, damit es dich wieder ins Meer dieser Welt zurück bringt,  dann ist es vielleicht eher an der Zeit auszusteigen und neue Wege zu beschreiten.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Meine Vorsätze für 2018 …

... ist es, mit weniger guten Vorsätzen durch den Tag zu gehen! Klingt komisch, ist aber so. Ich habe im vergangenen Jahr immer mir wieder gute Vorsätze für den kommenden Tag vorgenommen. Manchmal ganz banale Dinge wie den Müll runter bringen, oder zur Post zu fahren. In den meisten Fällen kam es nicht dazu. Am Ende des Tages kamen nur die Selbstvorwürfe, dass ich es mal wieder nicht geschafft habe. Und der tiefe Fall in die Depression ging weiter.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Als ich von Afrika träumte ...

Die Dämmerung kam schnell. Hier am Äquator dauert der Übergang vom Tag zur Nacht nur kurze Zeit. Das Zelt war schnell aufgebaut. In einem einfachen Klappstuhl sitzend, genoss ich diesen kurzen Wechsel. Während es hier in Deutschland dann in der Natur ruhiger wird, geht es in Afrika erst richtig los. 

 

mehr lesen 2 Kommentare

Der 1. Sonntag nach Weihnachten, oder als die Realität uns wieder eingeholt hat.

Heute ist der 2. Weihnachtstag, einige Kirchen bieten auch heute noch einen Gottesdienst an, wenn auch nur wenige. Am kommenden Sonntag werden wohl die meisten Plätze in den christlichen Gotteshäusern wieder leer sein. Weihnachten geht halt nur maximal drei Tage, das muss reichen bis Ostern. Ob irgendwas von der Wahrheit um das Fest von der Geburt Jesus hängen bleibt bei den Besuchern, ich weiß es nicht. Es wäre wünschenswert.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Ob man mich wohl versteht ?

Ein Foto zum Thema Depression zu erstellen, ist für mich oft einfacher als ein einen passenden Text dazu zu finden. Dieses Foto z.B. hat von der Idee bis zur Umsetzung incl. Nachbearbeitung gerade mal eine Stunde gedauert. Jetzt sitze ich hier und schmeisse einen Text nach dem anderen über den Haufen. Das sind nun mein letzten Gedanke dazu.

 

Wenn die Depression Bilder aus der Vergangenheit in mir hervorholt, diese ein „normales“ Leben in der Gegenwart nicht ermöglichen, dann schaffe ich es erst recht nicht, mir Gedanken um die Zukunft zu machen. So war mal der Grundgedanke zum Foto. Doch was mir bei allem was diese Krankheit an negativen Auswirkungen mit sich führt, ich fing auch an mir Gedanken über mich selber zu machen. Das fühlt sich zwar nicht zwangsweise immer gut an, aber es hilft ungemein zu sich selbst zu finden.

 

mehr lesen 3 Kommentare

Weihnachten 2017: Scheiß was drauf, ich mache weiter! Danke Uwe !

Heute kam das, was einen auslösenden Effekt hatte bei mir. Ein paar Zeilen von einem Mann, den ich nicht kenne, bzw. nie begegnet bin. Eine Weihnachtsgruss von jemanden, der mir mit diesen Zeilen klar zum Ausdruck gebracht hat, dass ich weiter machen sollte. Nicht nur für mich, sondern auch für Andere die da draussen sind.

 

mehr lesen 1 Kommentare

Mein Schuh der Depression

Gestern war es mal wieder soweit. Innerhalb von kürzester Zeit war ich wieder einmal an dem Punkt angekommen, alles hinzuwerfen. Webseite löschen, Fotos löschen, Kamera verkaufen und ein paar weitere Dinge sind mir eingefallen die ich sabotieren kann. Denn das ist es was ich sehr gut kann, ich sabotiere mich selber!

 

Das persönliche Wertgefühl ist gegen Null. Lobenden Zuspruch lasse ich nicht mehr an mich ran. Hat alles keinen Sinn mehr. Will nur noch in eine dunkle Ecke und dort alleine für mich sein. Die Depression hat mich wieder voll im Griff!

 

Gestern Abend schaffte ich es aber irgendwie, diesen gewohnten Schuh der Depression auszuziehen. Den letzten und entscheidenen Schritt nicht darin zu machen. Wer nun meint, dass es mir jetzt besser geht, der irrt gewaltig! Denn jetzt fange ich an mich selber zu hassen für diese inkonsequente Haltung. Nicht mal das bekomme ich auf die Beine. Alles platt zu machen. Jetzt stehe ich wie vorher da und nichts, aber auch gar nichts hat sich geändert.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Mein Glaube, mein Halt !

Freunde sagten mir, ich sollte mich damit zurück halten, so was aufzuschreiben und zu veröffentlichen. Es würde zu sehr polarisieren und ich müsste mit Anfeindungen rechnen. Ich habe lange gezögert aber nun möchte ich es doch riskieren: Ich bin gläubiger Christ und mein Glaube ist mein fester Halt in diesem Leben!

 

mehr lesen 2 Kommentare