Gestempelt, signiert und die Presse war auch schon da!

Countdown für die erste Vernissage/Ausstellung, an der ich teilnehme, läuft! In ca. 1,5 Wochen ist es dann soweit! 

 

Mir wurde gestern die Frage gestellt, ob ich denn nervös, oder aufgeregt sei. Irgendwie nicht so wirklich. Liegt vielleicht auch daran, das noch einige Dinge erledigt werden müssen. Gestern habe ich z.B. alle meine Werke gestempelt. Jedes Werk bekommt diesen einzigartigen Stempel mit meinem Logo. Darunter dann die Jahreszahl in der dieses Werk geschaffen wurde und daneben noch meine Unterschrift. Jedes dieses Werke wird ein Einzelstück sein!

 

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Die erste Ausstellung: Aktueller Zwischenstand.

Nach dem Start vom eigenen Crowdfunding und dem heutigen Tag ist viel passiert. Ich möchte euch nochmals danken für eure Unterstützung! Ohne euch wäre dieses nicht möglich gewesen!

 

Nun aber zum aktuellen Stand.

 

Nachdem die finanziellen Mittel bereit standen, konnte ich alle Bilder fertigen lassen. Einige Werke sind noch nicht komplett fertig, da sie mit anderen Dingen/Materialien noch verbunden werden. Gestern habe ich noch passende Schrauben besorgt, Ich habe mir zwischenzeitlich auch einen Stempel fertigen lassen, denn jedes Werk bekommt einen Stempel sowie meine Unterschrift. Alle sind Einzelstücke und werden so nie wieder reproduziert werden.

  

Ausserdem haben wir auch die Werbetrommel kräftig gerührt. Im Klartext heißt das, über mehrere Tage viele Flyer verteilt, dazu noch ein persönliches Plakat erstellen lassen und auch dieses hier in der Umgebung verteilt. Dazu kam auch schon ein erstes Interview von der Lehrer Zeitung über uns. 

 

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Wie lange noch und könnt ihr mich sehen ?

Ich bin so klein. Gehe durch eine Welt die mir keine Wärme spendet. Ein nebeliger Vorhang hält das wärmende Licht der Sonne zurück. Mir wird kalt und meine Schritte immer schwerer. Ich bleibe stehen und sehe mich um. Der Grosse Baum ist kein Schutz, er greift mit seinen dunklen Ästen nach mir. Ich erstarre und kann mich nicht mehr rühren. Das Atmen fällt immer schwerer. Der Druck auf meine Brust erhöht sich und wird schmerzhaft. Die Kälte steigt an meinem Körper hoch. Bin dem Ende näher als dem Anfang. Mir ist sooo kalt, das Blut läuft immer langsamer durch meinen Körper. Wie lange noch?

 

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Der Startschuss für meine „Weiße Episode“ ist gefallen !

Der nicht gehörte Schuss !
Der nicht gehörte Schuss !

 

Ich habe mir zur Aufgabe gemacht in der nächsten Zeit einige Werke zu erstellen, in denen die Farbe Weiß maßgeblich zu sehen ist. Ich finde es sehr interessant wenn man Dinge teilweise, nur noch schemenhaft, oder schwach erkennen kann. Was haltet ihr davon? 

 

Hier nun die ersten Werke, weitere werden folgen:

 

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Es ist nur ein alter Dachboden, aber …

... für mich eine der wichtigsten fotografischen Locations die ich bisher genutzt habe! Dort sind im Laufe meiner fotografischen Arbeit einige, für mich wichtige, Werke entstanden. 

 

Nun habe ich mir gedacht, ich zeige euch ein paar dieser Arbeiten und bin gespannt was ihr davon haltet. Dieser Beitrag wird immer wieder neue Bilder bekommen, also es lohnt sich zwischendurch mal wieder vorbei zu schauen. Los geht’s:

 

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Er bellt wieder !

Dieses Mal gibt es einen neuen Rekord zu feiern! Es war wohl jetzt die längste Zeit zwischen zwei depressiven Phasen die ich je hatte. Aber zum Feiern ist mir echt nicht zumute. Der Schwarze Hund ist wieder da und bellt verdammt laut. 

 

Hatte eine tolle Zeit dazwischen! Sicher, ich wusste darum das dieses nicht zwangsweise ewig anhalten würde, aber ich habe mir darum nur sehr selten Gedanken gemacht. Für mich zählte, dass ich auch gute Zeiten erleben durfte. Alleine die Sache mit meinem eigenen Crowdfunding hat mir so viel Zuneigung und Unterstützung gebracht, wovon ich in meinen kühnsten Träumen nicht gewagt habe zu träumen. DANKE!

 

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Erst flickr, jetzt 500px ! Meine Gründe für den Ausstieg!

Die ganz einfache Antwort lautet. Beide Plattformen bringen mich nicht wirklich weiter. Es ist nett wenn man ein Lob dort für seine Arbeit bekommt, aber mehr ist es nie geworden. Habe also keinen „Nutzen“ für mich ausser den, dass meine fotografische Seele ein paar Streicheleinheiten bekommt. Ganz ehrlich auf einen Kommentar wie „nice shot“ oder so, kann ich zwischenzeitlich gut und gern verzichten. Ausserdem „verschwindet“ das hochgeladenen Bild, mehr oder weniger, nach ca. 24 Stunden im Datennirvana der dortigen Server. Doch ich will mehr!

 

Meine Fotografie ist ein großer Teil meines Lebens geworden und ich versuche darauf zu achten, dass es mir halt gut geht. Lange habe ich danach gejagt Anerkennung auf diesen Plattformen zu bekommen. Gerade bei 500px aktualisierte ich immer wieder die Seite um zu sehen, wie viele mein Kunstwerk für gut befinden.

 

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Status Quo: Unter ständiger Beobachtung !

Es geht mir gut. Wenn ich ehrlich bin sogar sehr gut! Mein Traum von einer eigenen Ausstellung, rückt immer mehr in den Bereich der Wirklichkeit. So viel positive Resonanz auf meine Arbeiten und meine Hoffnungen sind überwältigend. ---- > https://www.detailbilder.de/crowdfunding/

 

Irgendwie habe ich es wohl geschafft aufzustehen und den Stuhl, auf dem mich die Depression gefangen hielt, umzuwerfen. Ein riesiger Erfolg für mich, in meinem Kampf gegen diese heimtückische Krankheit. Habe ich es nun geschafft diese zu überwinden?

 

Nein! Ich habe zwar eine große Schlacht gewonnen, aber nicht den ganzen Krieg! Die Maske der Depression beobachtet mich still und leise. Sie wartet nur auf den passenden Moment, um sich wieder über mein Gesicht zu legen. Hier geht es nun darum mit Bedacht meinen Weg weiter zu gehen.

 

Nein, ich will mir meine gute Zeit nicht kaputt machen. Ich will nicht dauernd über die Schulter nach hinten schaue, das sicher nicht. Aber mit dem Wissen um meine Krankheit will ich auch nicht blind und nur gefühlsgesteuert meinen Weg weiter gehen. Ich versuche der Depression keine Angriffsfläche mehr zu geben. Denn sie beobachtet mich und wartet nur darauf.

 

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Meine erste Ausstellung und ich brauche eure Hilfe !

Wie einige wissen, habe ich im September die Möglichkeit an einer Ausstellung teilzunehmen. Doch wenn ich ehrlich bin, stehe ich gerade vor einem für mich unlösbaren Problem. Um die einzelnen Kunstwerke zu produzieren, muss ich in Vorleistung gehen. Im Klartext, die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 1.000 Euro . Mit meiner Erwerbsminderungsrente komme ich sehr schnell an die Grenze meiner Möglichkeiten. Um trotzdem diesen, meinen Traum zu leben, habe ich nun folgenden Plan:

 

Ich starte mein eigenes Crowdfunding hier ! 

 

Im Klartext bekommt ihr die Möglichkeit, meinen erste Ausstellung finanziell zu unterstützen. Damit diese Unterstützung für euch auch interessanter wird, werden verschiedene Bilder als Gegenleistung für euch angeboten. So schaut das Ganze aus:

 

Für 5 Euro Unterstützung bekommt ihr ein signiertes Foto im Postkartenformat. 

 

Für 20 Euro Unterstützung bekommt ihr ein signiertes Poster.

 

Für 50 Euro bekommt ihr ein signiertes Bild im Format 20x30 cm auf Alu Dibond gedruckt.

 

Für 100 Euro, oder mehr, könnt ihr das Bild selber bestimmen, welches dann auf Alu Dibond gedruckt wird. Natürlich auch Handsigniert und auf Wunsch auch gerne mit einer Widmung versehen!  

 

Auch wenn der Betrag nicht erreicht wird, bekommt natürlich jeder der diese Aktion finanziell fördert, sein Bild als kleines Dankeschön zugesendet. Das ist 100%ig sicher!

 

Wer mich zu 100% unterstützen möchte kann mir ja kurz Bescheid geben, wenn er/sie kein Bild von mir möchte. Danke!

 

Um mich zu unterstützen könnt ihr am besten das über PayPal machen.

 

Die PayPal Adresse lautet asteride@gmx.net . 

 

Bitte dabei den Hashtag #detailbilder verwenden, um sicher zu gehen das eure Unterstützung auch richtig eingeordnet wird.

 

Wer kein PayPal besitzt, der kann auch mich per Überweisung unterstützen. Bitte hierzu eine Mail an holger@detailbilder.de senden. Ich gebe euch dann meine Kontodaten, diese möchte ich nicht hier öffentlich preisgeben.

 

Diese Aktion endet am: 31.09.2018 

 

Ich werde versuchen euch eine täglichen News zum Kontostand zu geben!

 

Sollte der Fall eintreten das der Betrag von 1.000 Euro überschritten wird, werde ich diesen Mehrbetrag für weitere fotokünstlerische Arbeiten verwenden wie z,B. das Erstellen von weiteren Fotokunstwerken, oder die Erhaltung dieser Webseite, wie auch Kosten für Software (Adobe Photoshop/Lightroom usw.).

 

Aktueller Kontostand 19.07.2018 : 1.080,00 Euro.  Es ist geschafft und es geht sogar weiter !!  Ich bin sooo Dankbar !!!! 

 

Wer mich nicht finanziell unterstützen kann, der hat die Möglichkeit dieses Crowdfunding durch das Teilen von diesem Beitrag in den Sozialen Netzwerken zu fördern. 

 

Nun bin ich gespannt wie es weiter geht. Ich lege es in eure Hände.

 

Die Ausstellung findet an der diesjährigen NOVA in 77948 Friesenheim vom 15.09. - 16.09.2018 in der Sternenberghalle statt.

 

Hier noch die Bilder die ich als kleines Dankeschön für eure Unterstützung anbiete:

 

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Mein Blog ist wieder online! Richtig oder falsch?

Wie einige von euch wissen, werde ich im September in meinem Wohnort, an einer Gemeinschaftsausstellung teilnehmen. Diesbezüglich wurde mir von Freunden angeraten den Blog, im speziellen die Rubrik „Depression“, wegzulassen auf meiner Webseite.

 

Die Leute würden das nicht verstehen und ich könnte als Fotokünstler in einem „falschen“ Licht gesehen werden. Habe diesen Rat befolgt und den gesamten Blog einfach deaktiviert. Fand die Entscheidung eigentlich ganz gut. So war nur der Fotokünstler Holger zu sehen und nicht meine Probleme, die ich mit meiner Depression habe.

 

Die letzten Wochen vergingen wie im Flug. Ich fühlte mich gut. Die erste Hälfte von ca. 10 Bildern die ausgestellt werden sind „fertig", also gedruckt worden. Bin viel bei Freunden gewesen, was mir sehr gut tat. Von Depression keine Spur … bis gestern.

 

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"Ich zieh mein Ding durch !"

Regeln, Workshops, Inspiration durch Fotobücher usw.. Alles Dinge die ich gar nicht nutze. Ich ziehe mein persönliches Ding durch. Fotografisch wie auch manchmal texttechnisch. Ich bin ein echter Solokünstler der nur das macht, was ihn persönlich wirklich anspricht. 

Damit will ich nicht sagen das die oben genannten Dinge unwichtig sind. Sie sind nur nicht wichtig für mich. Ich fotografiere das was mich anspricht und bewegt. Ich brauche dazu keine Inspiration. Klingt etwas überheblich, ist aber so nicht gemeint.

 

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Gedanken zu Trost und Hoffnung

Rund um meinen Heimatort gibt es viele Reben. Ein romantisches Weinanbaugebiet im Herzen der Ortenau. Der Lohn der Arbeit der Winzer aus der Umgebung sieht man auf diesen fotokünstlerischen Bild von mir. Denke gerade daran, das man sich so viel Mühe gibt, alles richtig macht und man trotzdem keinen Erfolg haben kann. Wenn das Wetter nicht passt, kann alle diese Mühe vergebens sein. 

 

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Viele Wege führen nach … Friesenheim

Habe mir mal die Mühe gemacht und versucht alle Ortseingangsschilder von meinem Heimatort Friesenheim zu fotografieren. Bin dabei auf insgesamt sieben Stück gestoßen.  Eigentlich habe ich  mit weniger gerechnet. Gleichzeitig bin ich mir auch nicht sicher, ob ich alle erwischt habe. Solltet ihr also noch eines kennen, das ich vergessen habe, ein kurzer Hinweis im Kommentarbereich reicht.

 

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Eine monochrome Zusammenfassung der letzten Wochen !

Hier findet ihr einen kleinen Querschnitt meiner monochromen Arbeiten der letzten Wochen. Welches gefällt euch, welches vielleicht gar nicht? Schreibt es mir. Ich bin gespannt.

 

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Die Zwei und neue Perspektiven

Derzeit laufen wieder einige Ideen in meinem Kopf herum. Eine davon wäre Kurzgeschichten zu schreiben, in denen mein kleiner Freund die Hauptrolle spielen würde. Wie gesagt, erst mal nur eine Idee. Wenn das nicht fruchtet wäre eine richtige Fotoserie mit meinem kleinen Freund eine weitere Möglichkeit. Diesbezüglich muss ich mir aber noch einen Plan erstellen wo und wie der Kleine auftauchen soll, also im Kontext mit dem jeweiligen Ort. Vielleicht läuft auch beides parallel miteinander.

 

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Bin immer noch auf der Suche nach dem richtigen "Werkzeug" !

Wenn mich eine depressive Episode erwischt, geschieht das ohne Vorwarnung oder einer Situation die mich triggert. Das habe ich ja hier schon beschrieben. Nun bin ich mit meinem Therapeuten zusammen auf der Suche, nach einem "Werkzeug", um dagegen zu arbeiten. Das gestaltet sich aber ziemlich schwer.

 

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Plötzlich fühle ich mich nur noch beschissen !

Einen Scheißtag kennt jeder von uns. Stress an der Schule, oder auf der Arbeit. Oder vielleicht mit dem Partner, oder der Familie. Doch wie ist es, wenn es vordergründig keinen Grund gibt und man sich trotzdem beschissen fühlt? So passiert es immer wieder bei mir. Wie leider aktuell der Fall ist.

 

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Ein Sieg, der sich nicht so anfühlt.

Gestern war ich an „meinem“ See. Ein paar Fotos habe ich zwar geschossen, aber eigentlich saß ich nur rum. Gedanken kamen und gingen wieder. Die Natur war im Frühlingsmodus. Doch dafür habe ich kaum ein Auge gehabt. Die Fotos die dort entstanden sind, waren eher zufällig, als geplant.

 

Das Foto hier mit meinem kleinen Freund, beschreibt eigentlich ganz gut die Situation. Wie er, bin ich aus meinem dunklen Loch hervor gekommen, um einen Blick zu riskieren, was da draussen in der Welt so los ist. Wie er, bin ich, obwohl es mir nicht gut ging ,nach draussen gegangen. In die Sonne und in die Natur.

 

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Gelöst: Wie man aus Fotos, Gemälde und Zeichnungen erstellt.

 

Ich war immer mal wieder auf der Suche nach einem Programm, mit dem man aus einem Foto heraus Zeichnungen und Gemälde erstellen kann. Ja sicher ist das auch mit Photoshop möglich, aber irgendwie sind Photoshop und ich bis jetzt keine Freunde geworden. 

Ausserdem, wenn ich ehrlich bin, ich bin ein Mensch der ziemlich schnell zu einem Ergebnis kommen möchte. Oder anders ausgedrückt, ich bin faul. :-) 

 

Nun wurde ich durch Michael Kalbe auf das Program Topaz Studio aufmerksam gemacht. Derzeit arbeite ich mit der kostenlosen 30-Tage-Version und bin begeistert. Viele Vorlagen die man individuell abändern kann. Sehr einfach im Handling was mich auch sehr gefreut hat.

 

 

Gebe zu, dass ich den letzten Feinschliff dann noch mit Lightroom erledigt habe, aber für mich sind die Ergebnisse stimmig.

 

Hier mal ein paar Beispiele aus den letzten Tagen (drauf klicken, dann werden die Bilder groß):

 

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"Ein Abend am See“

Es ist ruhig geworden. Die kommende Nacht kündigt sich an. Noch einmal zeigt sich die Natur in voller Farbenpracht. Hier zu sitzen und sich das leise Farbenspiel anzusehen hat etwas von Meditation.

 

Noch spüre ich nicht die aufkommende Kühle der Nacht. Noch darf ich hier sitzen bleiben und den Abend am See voll genießen. Ich darf die dunklen und stressigen Momente des Tage abgeben und einfach neue Kraft für den kommenden Tag tanken.

 

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Die Ablage Depression !

Sich nicht mehr wirklich zu spüren. Positive Gedanken werden Negativiert. Alles um einen herum verschwindet in der Dunkelheit. Ich bin nicht traurig, ich bin gefühllos. Sich selber wahrzunehmen? Wer bin ich schon? Den Tag überleben, ohne gelebt zu haben. Aus Angst vor der Nacht, die Müdigkeit überwinden. Um dann nur weiter die Zeit an sich vorüber ziehen zu lassen. Der Sinn dahinter, ist die gefühlte Sinnlosigkeit. 

 

Ich weiß das ich krank bin, doch was nützt mir das? Hilfe in Anspruch nehmen und nach Jahren immer noch diese Hilflosigkeit spüren. Nichts zu können, zu nichts nutze zu sein, warum also weiter diesen Weg gehen? Medizin hilft, doch nicht immer. Verschärfte Bedingungen, bringen diese an ihre Grenzen. Eine Handvoll Pillen schlucken und sich trotzdem beschissen fühlen. Auch mein Glaube kommt dort an seine Grenzen. 

 

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„It's a kind of magic“ … mein neuer Stativkopf: Der Magic Ball Mini

Gestern war es endlich soweit. Mein neuer Stativkopf kam endlich zum Einsatz. Ich hatte ihn zwar schon über eine Woche daheim, aber eine fette Grippe mit Bronchitis hat mich daran gehindert ihn auch mal zu benutzen/testen. Nun konnte ich ihn endlich in der freien Wildbahn ausprobieren.

 

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Ja, meine Fotos sind bearbeitet und nun ?

Ich werde immer wieder gefragt ob die Bilder (besonders die vom See) von mir bearbeitet worden sind und warum ich diese nicht einfach natürlich lassen kann. Klar kann ich, will ich aber nicht! Ich mag es am Rechner zu sitzen und mit Licht, Farben, Kontraste usw. rumzuspielen. Manche Bilder von mir erscheinen mir danach selber stark übertrieben, besonders wenn ich sie mir am nächsten Tag noch mal ansehe. Aber das genau macht mir Freude und warum sollte ich das nun ändern?

 

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Sehnsucht nach Meer

Mein Freund der Teddy und ich haben eine Sehnsucht. Einmal wieder ans Meer fahren. Doch wir sind hier nur am Fluss der dort hinführt. Wie schön wäre es, sich einfach auf ihm zum Meer treiben zu lassen. Die Welt an sich vorbei ziehen zu lassen und irgendwann an der Küste anzukommen. 

 

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Baustelle Depression: Keine Renovierung eher eine Sanierung !

So stell ich mir die Arbeit vor, die noch vor mir liegt. Meine Erkenntnis aus der stationären und ambulanten Therapie, stelle ich mir so vor: 

 

Mein Leben ist Haus, das nicht nur in die Jahre gekommen ist, sondern für den Bewohner (also für mich) auch gefährlich werden kann. Morsche Böden, Risse in den Wänden. Alter wurmstichiger Pfeiler, der nur noch mit Not das Obergeschoss halten kann.

 

So wird diese Arbeit an meinem Lebenshaus auch nicht in kurzer Zeit fertig sein. Je mehr ich von dem alten Boden entfernt habe, desto mehr sehe ich das mein Haus/Leben auf Sand gebaut ist. Nur eine kleine Holzschicht gaukelte mir Sicherheit vor. Auch einen Blick nach oben zeigte mir, dass es nicht mehr lange gedauert hätte und die Decke wäre auf mich herunter gefallen.

 

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Erkenntnis, die mir bis jetzt nicht wirklich weiter hilft !

Ich versuche zu verstehen warum ich immer noch so ticke, trotz der Erkenntnis, woher meine Depression stammt. Warum kann ich es nicht „abstellen“? Ich weiß doch warum und wieso! Immer noch kommt es mir vor ich hätte einen Engel und einen Teufel auf meinen Schultern sitzen die mir auf der einen Seite sagen: „Tolle Idee die du da hast!“ Und der Teufel ist dabei viel stärker und antwortet im gleichen Atemzug: „Lass es! Du schaffst das sowieso nicht!“ 

 

Also ist mein Verhalten immer noch so wie auf dem Foto. Ich komme mit einer Idee, einem positiven Gedanken aus der dunklen Ecke der Depression. Doch das war es dann auch schon und ich gehe wieder zurück in diese dunkle Ecke. So wie es mir immer wieder deutlich gemacht wurde, wohin ich gehöre. Doch ich bin fast 55 Jahre alt und trotz des Wissens um mich und der vielen Therapiestunden, kann ich mich von diesem Verhalten nicht lösen.

 

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Fotografisches Equipment: Weniger ist mehr !?

So hat sich mein fotografisches Equipment reduziert: Ich hatte vor meiner Olympus OM-D E-M5 Mark II eine Canon 650 D. Angeleitet von teilweise anderen, professionellen, Fotografen, erwarb ich mir diverse Objektive. Zu 99% waren es Festbrennweiten die man haben „muss“. So lautete der Tenor in diesen fotografischen Kreisen. Da ich noch relativ frisch in der Materie unterwegs war, wurden also diverse Gläser gekauft. 

 

Doch für mich wurde es immer schwerer, das ganze Glas immer mitzuschleppen. Ausserdem bin ich eigentlich nicht der Typ der andauernd das Objektiv wechselt, wenn er was fotografieren will (bin faul). So kam ich zum Schluss, dass ich mich reduzieren wollte. Kurz: Das derzeitige Equipment besteht bei mir aus der oben genannten Olympus OM-D E-M5 Mark II plus dem Olympus 12-40mm F2.8 Pro, fertig …. ok, ich gebe zu, zwei Filter liegen noch mit im Rucksack.

 

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Fotodiebstahl im Internet: Es kotzt mich nur noch an !

Ich hatte ja schon von einiger Zeit über den Diebstahl einiger meiner Fotos im Internet geschrieben (Teil 1 , Teil 2). Zwischenzeitlich fühle ich mich nur noch hilflos ausgeliefert. Damit es etwas klarer verständlich wird möchte ich das Ganze noch mal näher schildern.

 

Erst einmal zeige ich euch hier das Foto was am meisten gestohlen wurde und woanders unter Nichtnennung meines Namens verbreitet wird:

 

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Heute ist kein guter Tag !

Es gibt Stunden, Tage, in denen es mir relativ gut geht. Vereinzelt sogar so gut, dass ich meine Krankheit komplett vergesse. Doch plötzlich spüre ich es wieder. Dieses dunkle Wasser, das langsam mich nach unten zieht. Dunkle Gedanken und Gefühle der Vergangenheit steigen auf und rauben mir die Luft. Sie drücken mir auf die Brust und das Atmen fällt mir schwer. Immer höher steigt die dunkle Flut um mich herum. Wie lange kann ich noch den Kopf über Wasser halten? Das dunkle Wasser raubt mir jede Kraft und zieht mich weiter in das kalte, dunkle Nichts. 

 

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Das erste Mal ...

… in diesem Jahr, war ich mal wieder an „meinem“ kleinen Ort der Entspannung. Stativ auf den Koffer an meiner alten Simson verzurrt. Kamera und einen Liter Wasser zum Trinken im Rucksack und ab dafür. Wobei, weit ist es echt nicht bis zum kleinen Anglersee/teich. Gemütlich gefahren, war ich nach ca. 10 Minuten dort. Lag daran, das die eine Ampel auf Rot stand, als ich an die Kreuzung kam. Ansonsten wäre ich schneller da gewesen.

 

Wobei ich ja versuche den Begriff „Entschleunigung“ auch zu leben. Deswegen war es mir eigentlich egal wie schnell ich am See bin, oder auch nicht. Angekommen und nen richtigen „Parkplatz“ suchen. Dann erst mal ein Foto von meinem coolen Moped machen. Alt, aber funktioniert ! 

 

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Den eigenen Weg gehen !

Mache ich doch schon längst! Seit meiner Geburt bin ich auf meinem Weg! Nur weil Dinge aus meiner Vergangenheit mein Leben in der Gegenwart so negativ beeinflussen, dass ich Depressionen habe, ist es doch trotzdem mein Weg! Ich muss nicht suchen, sondern entscheiden wo ich lang gehe.

 

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Wieder aufgetaucht !

Hatte mich von der aktiven Fotografie einige Zeit zurück gezogen. Aber nicht nur ich. Mein kleiner Freund, den ich mehr oder weniger immer dabei habe, war auch plötzlich verschwunden. Heute hatte ich nun eine Idee für ein Foto das ich gerne umsetzen wollte. Mein erstes Foto 2018! So ging ich auf die Suche nach dem kleinen Kerl. Es hat einige Zeit gedauert bis ich ihn gefunden habe. 

 

Er hatte sich in sein Winterquartier zurück gezogen. Auf meine Frage ob er wach sei, kam er mit verschlafenden Augen hervor und fragte mich als erstes, ob es denn schon Frühling sei. Ich verneinte das, bat ihn aber trotzdem raus zu kommen. 

 

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Was man nicht sieht !

Von aussen scheint es ein wunderbares Haus zu sein. Alles ist so schön gemacht und auch der kleine Vorgarten schaut nett aus. Wer darin lebt, dem muss es gut gehen. Doch wie schaut die Wirklichkeit aus? 

 

Wie oft sehen wir etwas und bilden uns eine Meinung? Doch oft sehen wir die Wahrheit nicht, oder wollen sie nicht sehen. Der Zeitgeist treibt uns weiter und es bleibt keine Zeit dafür, sich die Sache mal genauer anzusehen. Zurück bleiben die Einsamkeit und die Leere.

 

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Safety First ! Wenn Unsicherheit zur Sicherheit wird !

Sicherheit! Ein Thema, das uns Menschen das ganze Leben lang begleitet. Und damit meine ich nicht nur die allgemeine Lage zum Thema Terror. Doch was ist hier wirklich 100%ig sicher? Für mich ist das einzig sichere auf dieser Welt der Tod. Da kommt keiner dran vorbei.

 

Ich kann mich gegen diverse Dinge/Möglichkeiten versichern und absichern, klar. Aber das heißt nicht, dass ich diese vermeintliche Absicherung nach einem Schaden auch bekomme. Wir wissen ja wie oft sich Versicherungen sträuben für einen Schade aufzukommen, obwohl man jahrzehntelang brav seine Beiträge gezahlt hat.

 

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Am Scheideweg meines Lebens !

Oft habe ich an diversen Scheidewegen in meinem Leben gestanden. Scheidewege heißt auch eine Entscheidung zu treffen. Und wenn man genau hinschaut auf die Wörter Scheideweg und Endscheidung, dann ist das Wort Scheidung präsent. Also etwas hinter sich lassen, sich von etwas trennen was man sonst gewohnt war. Neue Wege beschreiten.

 

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Gestrandet ...

Vorwort:

 

Wenn du wie ich, schon vor langer Zeit mit deinem kleinen Boot des Lebens gestrandet bist. Wenn du  so lange auf das Wasser gewartet hast, damit es dich wieder ins Meer dieser Welt zurück bringt,  dann ist es vielleicht eher an der Zeit auszusteigen und neue Wege zu beschreiten.

 

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Meine Vorsätze für 2018 …

... ist es, mit weniger guten Vorsätzen durch den Tag zu gehen! Klingt komisch, ist aber so. Ich habe im vergangenen Jahr immer mir wieder gute Vorsätze für den kommenden Tag vorgenommen. Manchmal ganz banale Dinge wie den Müll runter bringen, oder zur Post zu fahren. In den meisten Fällen kam es nicht dazu. Am Ende des Tages kamen nur die Selbstvorwürfe, dass ich es mal wieder nicht geschafft habe. Und der tiefe Fall in die Depression ging weiter.

 

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Als ich von Afrika träumte ...

Die Dämmerung kam schnell. Hier am Äquator dauert der Übergang vom Tag zur Nacht nur kurze Zeit. Das Zelt war schnell aufgebaut. In einem einfachen Klappstuhl sitzend, genoss ich diesen kurzen Wechsel. Während es hier in Deutschland dann in der Natur ruhiger wird, geht es in Afrika erst richtig los. 

 

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Der 1. Sonntag nach Weihnachten, oder als die Realität uns wieder eingeholt hat.

Heute ist der 2. Weihnachtstag, einige Kirchen bieten auch heute noch einen Gottesdienst an, wenn auch nur wenige. Am kommenden Sonntag werden wohl die meisten Plätze in den christlichen Gotteshäusern wieder leer sein. Weihnachten geht halt nur maximal drei Tage, das muss reichen bis Ostern. Ob irgendwas von der Wahrheit um das Fest von der Geburt Jesus hängen bleibt bei den Besuchern, ich weiß es nicht. Es wäre wünschenswert.

 

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Ob man mich wohl versteht ?

Ein Foto zum Thema Depression zu erstellen, ist für mich oft einfacher als ein einen passenden Text dazu zu finden. Dieses Foto z.B. hat von der Idee bis zur Umsetzung incl. Nachbearbeitung gerade mal eine Stunde gedauert. Jetzt sitze ich hier und schmeisse einen Text nach dem anderen über den Haufen. Das sind nun mein letzten Gedanke dazu.

 

Wenn die Depression Bilder aus der Vergangenheit in mir hervorholt, diese ein „normales“ Leben in der Gegenwart nicht ermöglichen, dann schaffe ich es erst recht nicht, mir Gedanken um die Zukunft zu machen. So war mal der Grundgedanke zum Foto. Doch was mir bei allem was diese Krankheit an negativen Auswirkungen mit sich führt, ich fing auch an mir Gedanken über mich selber zu machen. Das fühlt sich zwar nicht zwangsweise immer gut an, aber es hilft ungemein zu sich selbst zu finden.

 

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Weihnachten 2017: Scheiß was drauf, ich mache weiter! Danke Uwe !

Heute kam das, was einen auslösenden Effekt hatte bei mir. Ein paar Zeilen von einem Mann, den ich nicht kenne, bzw. nie begegnet bin. Eine Weihnachtsgruss von jemanden, der mir mit diesen Zeilen klar zum Ausdruck gebracht hat, dass ich weiter machen sollte. Nicht nur für mich, sondern auch für Andere die da draussen sind.

 

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Mein Schuh der Depression

Gestern war es mal wieder soweit. Innerhalb von kürzester Zeit war ich wieder einmal an dem Punkt angekommen, alles hinzuwerfen. Webseite löschen, Fotos löschen, Kamera verkaufen und ein paar weitere Dinge sind mir eingefallen die ich sabotieren kann. Denn das ist es was ich sehr gut kann, ich sabotiere mich selber!

 

Das persönliche Wertgefühl ist gegen Null. Lobenden Zuspruch lasse ich nicht mehr an mich ran. Hat alles keinen Sinn mehr. Will nur noch in eine dunkle Ecke und dort alleine für mich sein. Die Depression hat mich wieder voll im Griff!

 

Gestern Abend schaffte ich es aber irgendwie, diesen gewohnten Schuh der Depression auszuziehen. Den letzten und entscheidenen Schritt nicht darin zu machen. Wer nun meint, dass es mir jetzt besser geht, der irrt gewaltig! Denn jetzt fange ich an mich selber zu hassen für diese inkonsequente Haltung. Nicht mal das bekomme ich auf die Beine. Alles platt zu machen. Jetzt stehe ich wie vorher da und nichts, aber auch gar nichts hat sich geändert.

 

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Mein Glaube, mein Halt !

Freunde sagt mir, ich sollte mich damit zurück halten, so was aufzuschreiben und zu veröffentlichen. Es würde zu sehr polarisieren und ich müsste mit Anfeindungen rechnen. Ich habe lange gezögert aber nun möchte ich es doch riskieren: Ich bin gläubiger Christ und mein Glaube ist mein fester Halt in diesem Leben!

 

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Medikamente gegen Depression, Segen oder Fluch ?

Als Betroffener erlaube ich mir hier mal meine Erfahrungen niederzuschreiben. Angeregt zu diesem Beitrag wurde ich durch die vielen unterschiedlichen Meinungen und Äusserungen in den Foren zum Thema Depression. Gleich vorneweg. Es gibt nicht DAS Medikament gegen Depressionen. Diese Erkrankung ist so unterschiedlich, wie wir Menschen unterschiedlich sind. Sicher gibt es hier und da Überschneidungen, aber grundlegend hat jeder Betroffene seine spezielle Art von Depression.

 

Ich persönlich habe mich lange dagegen gewehrt, Medikament einzunehmen. Die Angst davor, dass sich dadurch meine Persönlichkeit verändern würde, war sehr groß. Doch irgendwann ging es nicht mehr anders. Anfangs nahm ich diese noch unregelmässig. Aber das bringt so viel, als wenn ich gar keine nehme. Die meisten dieser Medikamente entwickeln ihre Leistung erst nach Wochen. Das zu verstehen und zu akzeptieren dauerte Monate bei mir.

 

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„Lass dich nicht so hängen!“

Ein Satz den ich öfters gehört habe, wie wahrscheinlich fast jeder Betroffene. Als Aufmunterung gedacht, trifft es mich in einer depressiven Episode umso härter. Denn was viele immer noch nicht verstehen, es handelt sich um keine frei Willensentscheidung, wenn es mir schlecht geht!

 

Begreift endlich, dass Depression eine Krankheit ist !    

 

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Memories: Es war nicht alles schlecht !

Wenn ich zurückblicke in den guten Zeiten die ich habe, wird mir klar das nicht alles schlecht war in der Vergangenheit. Bis zum Auslöser meiner heutigen Depression bin ich, wie man so schön sagt, behütet aufgewachsen.

 

Als Kind konnte ich nach der Schule einfach so in den Wald gehen und meine kindlichen Abenteuer erleben. „Du kommst heim wenn es dunkel wird.“ war meine einzige Begrenzung. Herrlich! Pfeil und Bogen bauen und doch nie ein Tier erlegt. Alles war so spannend. Nachbarn kamen immer wieder bei uns daheim vorbei. Es wurde gegrillt und wir Kinder durften an diesen Abenden auch länger draussen spielen.

 

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Manchmal komme ich raus …

... aus der Depression und schaue mich um. Sehe die Welt um mich herum jagen, hetzen und treiben. War selber Jahrzehntelang ein Teil von dieser Welt. Doch heute fühle ich mich nicht mehr verbunden mit dieser. Am Anfang der Erkrankung wollte ich mein altes Leben wieder haben. Alles sollte so wie früher sein.

 

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Depression, oder wenn man aus der Entfernung die Welt betrachtet und sich nicht dazugehörig fühlt.

 

Ein Versuch, dieses bildlich darzustellen.

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Fast verdurstet an der vermeintlich sicheren Quelle

Wenn man mehrere Jahrzehnte darauf wartet, dass aus der familiären Quelle wahre Liebe und Wertschätzung strömt und nicht selber die Hoffnung aufgeben will. Es muss doch was da sein … irgend ein kleines Tröpfchen! Man hofft … immer wieder. Man will es nicht glauben das diese Dinge ausgetrocknet sind und nur darauf geachtete wird, was andere Menschen machen, oder auch nicht. Das kann doch nicht sein und man wartet weiter.

 

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Depression: Die Maske ablegen

Ein wichtiger Schritt um mit Depressionen klar zu kommen, ist es seine Maske abzusetzen. Wie soll man sonst erkennen, wie diese Krankheit uns immer weiter zerstört? Ich bin krank, leide an Depressionen und ich stehe dazu! Sich zu schämen, das ist einer dieser Tricks dieser heimtückischen Krankheit. Ich sage nicht das es leicht ist, aber wir müssen uns zu erkennen geben, damit die Macht dieser Krankheit geringer wird. Wenn wir zu uns stehen, uns selber wertschätzen, nehmen wir dieser Krankheit einen großen Teil dieser Macht. Lasst uns anfangen!!! Ich habe es schon getan, es geht also.

 

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Dankbarkeit ist eine gute Waffe gegen die Depression !

Ich möchte mehr im Licht der Dankbarkeit wandeln, als in der Dunkelheit der Depression. Schreibe hier mal einige Dinge auf die mir es Wert sind erwähnt zu werden. Damit ich sie mir ansehen kann wenn es mir nicht so gut geht.

 

Ich bin Dankbar für meine Frau, die seit ca. 34 Jahren an meiner Seite ist. Mit der ich zusammen auch sehr schwere Zeiten überstanden habe und wir uns heute offen in die Augen sehen können und sagen was wir denken. Dankbar für unsere zwei Kinder, die trotz vieler Fehler von mir immer noch mich lieben und zu mir halten! Ich habe einen besten Freund der mich immer mal wieder aus dem dunklen Loch der Depression holt, Danke dafür. Ich bin Dankbar dafür in eine Gemeinde zu gehen die ich als meine Christliche Heimat bezeichnen darf.

 

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Meine besten Bienenfotos

Hier findet ihr einige meiner besten Bienenfotos. Für mich sind diese schützenswerten Tiere immer mal wieder ein Objekt meiner fotografischen Begierde. Viel Spass beim Betrachten.

 

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Neue Idee für den Umgang mit meiner Depression

Im Moment geht es mir relativ gut. Ich habe die Depression an der langen Leine und so sage ich ihr wohin mein Weg geht und nicht sie. Ist ein komisches Gefühl teilweise wieder selbstbestimmend zu sein. Machmal versucht mich die Depression wieder in eine Richtung zu ziehen, wohin ich nicht will.  Dann gebe ich ihr mehr Leine und sie läuft allein in diese Richtung ohne mich mitzuziehen. Ausserdem stelle ich mir vor, wie ich mit meiner Vergangenheit umgehen soll, die diese Krankheit bei mir ausgelöst hat. Derzeit läuft bei mir eine Idee im Kopf rum die ich euch mitteilen möchte. Bin gespannt was ihr davon haltet. 

 

Durch jahrelange Therapie habe ich viele Erkenntnisse bekommen warum und wieso manches so anders läuft in meinem Leben. Doch bis jetzt konnte ich diese Erkenntnisse noch nicht umsetzen, um neue Wege für mich zu finden. Also was machen?

 

Ab heute versuche ich die negativen Dinge aus der Vergangenheit wegzuschließen. Aber nicht in einer dunklen Ecke meiner Seele, sondern ausserhalb von mir. Dazu muss ich Orte suchen, die dafür geeignet sind. Wenn ich diese gefunden habe brauchte ich noch eine Sicherung, dass diese negativen Dinge nicht mehr heraus kommen können. Also suche ich mir ein Schloss aus, für das es keinen Schlüssel gibt. 

 

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Ein Lichtstrahl in der Dunkelheit der Depression

Mir ging es einige Wochen ziemlich schlecht. Habe immer wieder gekämpft und verloren. Der Schwarze Hund hatte sich ziemlich verbissen bei mir. Seit einigen Tagen geht es etwas besser und ich versuche gerade eine neue Strategie.

 

Da mein Ankämpfen gegen die Depression mir nur die restliche Kraft gekostet hat, werde ich dieses nicht weiter verfolgen. Ich werde versuchen den Schwarzen Hund an eine lange Leine mitzuführen. Warum? Um ihn zu Beobachten und damit ich früh genug zu erkennen kann, wenn er mal wieder knurrend sich in meine Richtung bewegt. Die Depression bzw. der Schwarze Hund ist ein Teil von mir. Das zu akzeptieren ist, glaube ich, der richtige Weg.

 

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Wenn die Depression die positiven Gedanken verschlingt !

Derzeit ist es ziemlich dunkel um mich herum. Fragen nach dem „Warum?“ häufigen sich. Mir wurde gesagt, ich sollte mich nicht nur mit meiner Krankheit auseinander setzen. Es wäre ja dann klar, dass dann nichts Positives zu sehen ist.

 

Doch bin ich es der sich mit meiner Krankheit beschäftigt, oder ist es die Krankheit die mich umgibt und keine positive Gedanken durchlässt? Depression ist keine Willensentscheidung, es ist verdammt noch mal eine Krankheit !

 

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Kann man einen Suizid verhindern? Wenn ja, wie?

Ein Thema das mich schon länger beschäftigt. Menschen die einen Suizid als einzigen Ausweg sehen, wieviele Qualen müssen sie vorher durchlebt haben? Ich, der selber schon über den Tod nachgedacht habe frage mich, ist das frühzeitig zu erkennen, oder nicht?

 

Deswegen starte ich eine einfache, aber vielleicht für Betroffene wichtige Umfrage. Ich möchte die Menschen befragen, die entweder an einen Suizid schon gedacht haben, wie auch die Menschen, wo der Suizid nicht erfolgreich endete.

 

Ich als Laie, aber auch Betroffener, möchte nicht wissenschaftlich da ran gehen, sondern menschlich. Ich möchte herausfinden ob man diesen letzten Schritt frühzeitig erkennen und verhindern kann. Was passiert im Vorfeld? Was wurde nicht erkannt? Was hat man selber nicht kommen sehen, bzw. konnte diese Infos nicht weiter geben? Liegt es am Umfeld, das die Signale nicht erkennt, oder doch an einem selber, weil man sich selbst nicht wertschätzt und irgendwann heimlich aufgibt? 

 

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Depression: Änderung, Veränderung

Die Krankheit hat Änderungen an mir vorgenommen. Bin sensibler geworden. Achte mehr auf die Details des Lebens. Hinterfrage Dinge, die ich früher als gegeben hingenommen hätte. Diese Veränderungen sind zu einem ständigen Begleiter von mir geworden.

 

Was mir klar geworden ist, ich werde nie mehr der sein, der ich vor dieser Krankheit war. Und wenn ich ehrlich bin, will ich das auch nicht mehr. Doch wie soll es nun weiter gehen? Ich weiß es noch nicht. Heute wieder mal Therapie gehabt. Hätte Rotz und Wasser heulen können, hab es aber nicht. Wäre vielleicht besser gewesen. Ich bin noch auf dem Weg, und ich weiß nicht welcher es ist. Aber ich fange langsam an zu erkennen, was ich nicht mehr will. Ein wichtiger Schritt!

 

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Wofür das alles ?

Sitze hier und denke über nach was ich derzeit mache, oder auch nicht mache. Wofür das alles? Ich habe den Drang alles fortzugeben, woran vermeintlich mein Herz hängt. Denn was können diese Dinge mir wirklich geben? Ruhm, Ehre, Zufriedenheit? Bin ich glücklicher mit einem Motorrad, einer guten Kamera, einem relativ neuen iMac? 

 

Doch was stelle ich ohne diese Dinge dann mit meinem Leben an? Was würde Sinn machen, was würde mir Zufriedenheit bringen? Ich bin gut darin mich und mein Leben als nicht so erachtenswert zu sehen. Ich bin sehr gut darin ohne Selbstwertgefühl zu leben. Denn wer bin ich schon?

 

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Freiburg, bist du bereit ?

Dies ist ein Aufruf an alle die in und um Freiburg wohnen! Es geht ganz einfach um eine Räumlichkeit für 30-50 Personen die für eine Lesung gesucht wird. Um was geht es nun genau?

 

Mir und auch anderen die an Depressionen leiden, fühlen sich in der Familie/Gesellschaft sehr oft unverstanden mit ihrem Krankheitsbild. Die Stigmatisierung tut ihr übriges. Um damit ein wenig aufzuräumen gibt es einige wenige die, trotz Depression, es schaffen von sich und ihrer Krankheit zu sprechen. Einer der mir persönlich sehr an Herz gewachsen ist heißt Markus Bock.

 

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Die Depression greift wieder nach mir !

Derzeit ist es wieder dunkel um mich herum geworden. Ich weigere mich Abends ins Bett zu gehen, obwohl die Medikamente mir einen vermeintlich traumlosen Schlaf verschaffen. Doch nur weil ich am kommenden Morgen nicht mehr weiß was ich geträumt habe, fühle ich mich … ich weiß nicht, es ist schwer zu beschreiben.

 

Es gibt durchaus schöne Dinge in meinem Leben, meine Frau, unsere Kinder, das Enkelkind. Doch die dunkle Macht der Depression fängt an, selbst diese Dinge für mich zu verdunkeln. Die Krankheit hat mich einige Zeit relativ in Ruhe gelassen. Aber jetzt ist sie wieder da, dunkler und unbarmherziger denn je! Die hellen und freundlichen Moment habe kaum noch Auswirkungen auf mein Leben. Die Schatten der Depression nehmen immer mehr Platz ein in mir.

 

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Kurz und knapp !

 

Wenn Erinnerungen an die Kindheit durch Depressionen wieder auftaucht und mich krank macht.

 

Haltet die Klappe wenn ihr nichts davon versteht!

 

Die es betrifft, wissen nun Bescheid !

 

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Wie geht es weiter ? (Teil 2)

Habe schon einige Zeit diese Frage im Kopf. Bin jetzt 54, EU-Rente bis Mitte 2018 genehmigt und dann? Therapeut und Psychologe sagen mir das eine Verlängerung kein Problem ist. Auf der einen Seite beruhigt es mich, auf der anderen Seite frage ich mich warum es nicht besser wird. Sicher viele Gespräche haben einiges aufgedeckt. Doch wirklich geholfen … ich weiß nicht. 

 

Möchte die Jahre die mir noch bleiben versuchen sinnvoll zu leben. Bewusster/Sensibler bin ich geworden. Aber ist das alles? Sehe die Menschen in meinem Umfeld, wie sie durch ihre Zeit hetzen. Ich habe durch die Depression eine „Auszeit“ bekommen, die mich sehr fragend macht. Ist das der Sinn, Job, Kariere, Kinder, Wohnung, Haus, Auto, oder Urlaub? 

 

Durch die Depression hat das Geld weniger Macht über mich. Bekomme nur noch ca. 65 Prozent des letzten Nettoeinkommens. Frage mich immer wieder, was ich mit den fehlenden 35% gemacht habe? Ich lebe, wir haben eine bezahlbare Wohnung, der Kühlschrank (ein Neuer!) ist voll. Haben ein altes aber bezahltes Auto auf dem Hof. Ich habe sogar den Luxus einer guten Kamera, mit der ich das Hobby Fotografie verfolgen kann. Sollte eigentlich zufrieden sein ….

 

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Wie geht es weiter ? Ich weiß es nicht !

Schon einige Zeit nichts mehr geschrieben. Wie es mir geht? Ich weiß es nicht. Ich lebe, ich fotografiere, bete um Erkenntnis für mich und meinen Weg. Ich erlebe die Welt um mich herum nur aus der Beobachterperspektive. Ich lebe, aber lebe nicht wirklich in, oder geschweige denn mit dieser Welt. Fühle mich nicht dazugehörig und oft will ich das auch gar nicht. Wenn ich sehe was in dieser Welt, oder auch im direkten Umfeld los ist.

 

Sehe die Menschen hetzen und sich vom Zeitgeist treiben, ohne sich umzuschauen. Bin ich durch die Depression sensibler geworden, oder verstehe ich dieses Treiben einfach nicht mehr? Ich weiß es nicht. Ich möchte schon in dieser Welt leben, aber nicht um jeden Preis. Also bleibe ich weiter in der Position des Beobachters. Von dort aus versuche ich meinen Platz zu suchen und zu finden. Ob und wann das was wird, keine Ahnung!  

 

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Das erste „Wolkenrätselraten“ auf detailbilder.de

Nachdem ich das unten stehende Foto in den Sozialen Netzwerken gezeigt habe, wurden mir die unterschiedlichsten Erkenntnisse und Sichtweisen über diese Wolkenstruktur erzählt. Ich finde das Thema so interessant, dass ich mir dachte, ich veranstalte mein erstes „Wolkenrätselraten“ hier auf detailbilder.de

 

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Bilderdiebstahl im Internet. Wie geht es nun weiter?

Ich habe euch ja vor wenigen Tagen von meinem ersten Erfolg zum Thema Bilderdiebstahl im Internet berichtet (Link). Nachdem ich darüber geschrieben habe, war neben positiven Rückmeldungen, auch einige dabei, die dieses als mein „Geschäftsmodel“ bezeichnet haben.

 

Gleich mal vorne weg. Es handelte sich um mein Foto, meine Arbeit und es gibt keinem anderen Menschen das Recht, ohne mich zu kontaktieren, es anderweitig zu nutzen! Basta! Mir zu erzählen ich wäre jetzt Geldgeil geworden und würde mit Kanonen auf Spatzen schiessen, entbehrt jede Form von rechtlicher Wahrnehmung!

 

Nun aber zum eigentlichen Bericht, also wie es nun weiter geht. Ein Teil meiner Fotos taucht verstärkt auf privaten Webseiten, Blogs usw. auf. Dabei hat eines davon eine extreme Beliebtheit erfahren. Es handelt sich um diese Aufnahme:

 

Bei der Google-Bildersuche sind es zwischenzeitlich 17 (!) Seiten wo dieses Foto aufgeführt wird !
Bei der Google-Bildersuche sind es zwischenzeitlich 17 (!) Seiten wo dieses Foto aufgeführt wird !
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Ein kleiner Erfolg gegen den Bilderdiebstahl im Internet !

Ich habe schon einige Zeit mich mit dem Thema Bilderdiebstahl im Internet beschäftigt. Nun hatte ich einen Fall, bei dem ein Foto von mir in einem Online-Katalog für Bekleidung aufgetaucht ist. Bis dato habe ich mich relativ ruhig verhalten, aber das ging dann doch zu weit.

 

um dieses Foto von mir ging es
um dieses Foto von mir ging es
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Alte Grenzen überwinden

Sich der eigenen Depression zu stellen hat zwangsläufig auch etwas damit zu tun, Grenzen zu überwinden. Meistens sind es Grenzen die uns gesetzt wurden und die wir verinnerlicht haben. Diese wurde für mich zu einem Schutz. Einem Schutz vor der eigentlichen Wahrheit. Gedanken was hinter diese Grenze sein mag, wurden im Keim erstickt. Ich lebte jahrzehntelang innerhalb dieser Grenzen.

 

Durch Therapie und Medikamente habe ich einen Teil dieser Grenzen durchbrochen. Doch wie dieser alte Stacheldraht auf dem Bild, so halten mich immer wieder Teile dieser Grenzen zurück. Zu lange habe ich hinter diesem Zaun gelebt, ich lebte in einer Wahrheit die eigentlich eine Lüge ist. Wenn man sich es lang genug selber erzählt, glaubt man irgendwann auch daran. Die Stacheln des Zaunes bohren sich schmerzhaft in meinen Körper.

 

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Ich habe Angst/Panik ins Bett zu gehen !

Ich gehe regelmäßig zur Gesprächstherapie und das seit 2014. Auch Besuche beim Psychiater stehen bei mir auf dem Programm, um die bestmögliche Medikation für mich zu erstellen. Doch was beides bis jetzt nicht geschafft haben, ist mir die Angst zu nehmen. Die Angst vor dem Schlaf in der Nacht. Dabei schlafe ich gut ein, damit habe ich also schon mal keine Probleme. Ich schlafe auch durch (Dank Medikation!), also ohne Nachts wach zu werden. Aber irgend etwas läuft in meinem Kopf während dieser Zeit ab das dafür sorgt, dass ich Angst habe Abends ins Bett zu gehen. Was das ist? Keine Ahnung. Ich kann mich an keine Träume usw. erinnern. Doch irgendetwas bereitet mir solche Sorgen (oder Panik), das ich manchmal es sogar schaffe, die Medikation für die Nacht zu überlisten. Also trotz dieser Medis strenge ich mich an, nicht müde zu werden, um nicht Schlafen gehen zu müssen. 

 

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Lenovo (Motorola) und Android 7 : Wollt ihr nicht, oder könnt ihr nicht?

Ich habe mir Ende letzten Jahres das Lenovo Moto G 4 Play gekauft. Ein großes Kaufargument war unter anderem, dass ein Update auf Android 7 in den Startlöchern stand. Das war Stand Dezember 2016. Ich wartete also. Es wurde Januar, es wurde Februar, es wurde März. Neben weiteren Ankündigungen, geschah aber nichts. Auch auf Nachfrage via Twitter wurde ich nur vertröstet. Die Entwickler wären mit Hochdruck dabei usw.. 

 

Bild : Lenovo/Motorola
Bild : Lenovo/Motorola
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Christian und Julia, oder wenn die eigene Familie für ein Modelshooting herhalten muss.

Heute Vormittag war ich bei unserem Sohn und seiner Frau kurz zu Besuch. Sie waren später zu einem Sektempfang nach einer standesamtlichen Hochzeit eingeladen. Ich schlug vor sie beide vorher zu Fotografieren. Was daraus geworden ist seht ihr hier:

 

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Linux, Windows, oder doch wieder ein iMac ?

Tach zusammen.

 

Ich habe vielleicht demnächst die Möglichkeit mir einen neuen Rechner zu gönnen. Was nicht ganz schlecht ist, da mein iMac aus 2010 langsam an seine Grenzen kommt. Sollte es also klappen das was Neues den iMac ablösen würde, stehe ich derzeit vor der Frage: "Was kommt als nächstes?" Hier mal ein paar Gedanken dazu:

 

Thema Linux-Rechner: Ich finde das Linux zwischenzeitlich einen nicht zu unterschätzenden Stellenwert im Bereich von Computern gewonnen hat. Gerade mit den Distribution Ubuntu mit seinen unterschiedlichen Versionen, hat sich das alternative Betriebssystem einen großen Stellenwert in diesem Segment erarbeitet. Vorteil liegt eindeutig darin, dass Linux nicht so hohe Ansprüche an die Hardware legt. Nachteil derzeit für mich, ich könnte mein gerade erworbenes Abo von Lightroom - und Photoshop CC nicht ohne weiteres nutzen. Sicher, eine Einbindung von Photoshop und Co. per VirtuellBox z.B., wäre möglich. Stellt sich dann aber die Frage: Warum nicht gleich einen Windows-Rechner? Mit den Programmen Darktable oder auch Gimp, als kostenlose Alternative zu Photoshop/Lightroom, habe ich mich unter Linux noch sehr wenig beschäftigt. Gerade bei Gimp tue ich mich schwer, keine Ahnung woran das liegt. Müsste also mehr oder weniger von vorne anfangen. Ob ich dazu wirklich Lust habe, bezweifle ich. Somit hat sich die Frage nach einem Linux-System mehr oder weniger selbst beantwortet, oder ?

 

Thema Windows-Rechner: Bei Windows bin ich damals bei der Version Windows XP ausgestiegen und zu Mac OSX gewechselt. Das aktuelle Windows 10 kenne ich also so gut wie nicht. Vorteil klar, ich könnte Photoshop und Lightroom CC weiter nutzen wie bisher. Ob ich mit dem Betriebssystem zurecht kommen würde, wäre ein gewisses „Risiko“. Für mich war damals ein Hauptgrund das ein Windows-System einfach mit der Zeit langsamer wurde und ,man in unregelmäßigen Abständen ein frisches System aufgespielt hat. n wie weit das heute nich zutrifft, kann ich derzeit nicht einschätzen. 

 

Klarer Vorteil bei einem Linux- wie auch Windows-System wäre: Ich könnte mir aktuelle Hardware passend zu meinen Bedürfnissen aussuchen und würde wahrscheinlich, inclusive 4K- 27“ Monitor, deutlich unter einem iMac liegen.

 

Zum Schluss meine Gedanken zum Thema iMac: Ein neuer iMac würde den vielleicht möglichen finanziellen Rahmen sprengen. Oder anders gesagt, ein neuer 27“ kommt nicht in Frage. Ein 21,5“ wäre da schon eher möglich. Doch ich arbeite nun seit Jahren an einem 27“ iMac und ich weiß nicht ob ich glücklich werden würde mit dem kleineren Display. Ich könnte, nachdem Apple bei der gerade gelaufenen WWDC 2017 neue iMac´s vorgestellt hat, auch auf das 27“ Vorgängermodel zurück greifen. Diese dürften in der nächster Zeit zu einem günstigeren Kurs angeboten werden. Aber irgendwie sträube ich mich dagegen. Warum soll ich mir heute einen Rechner aus dem Jahre 2015 holen und mit „veralteter“ Hardware wieder weiter machen? Klare Ansage die für einen iMac spricht liegt eindeutig im Betriebssystem. Dieses hat mich vor Jahren überzeugt und deswegen wäre ein Wechsel zu Linux oder gar Windows ein völliger Neustart. Das mal meine Gedanken zum Thema iMac/Apple.

 

So das war es mal von mir aus. Bin gespannt auf eure Beiträge zu diesem Thema.

 

Ach ja, der zukünftige Rechner wird zu 80% für Bildbearbeitung (später kommt vielleicht noch Filmbearbeitung dazu) genutzt. Der Rest ist surfen, ab und zu einen Film streamen und ein wenig Office. 

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Nur noch einen Schritt, oder im Sabotieren von meiner Person bin ich ziemlich erfolgreich!

Es ist wieder einmal soweit. Stehe wieder davor alles zu zerschlagen. Alles was ich in den letzten Monaten, im letzten Jahr aufgebaut habe. Stehe vor der Entscheidung mich wieder zu sabotieren. Die Webseite hier, die Fotografie und alles was mir etwas positives gebracht hat. Es fehlt wohl nur noch der letzte Schritt. Der Zerstörungstrieb wird immer stärker. Das kann ich gut, mich selber zu sabotieren.

 

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Es hat nicht sollen sein !

Ich gebe auf! Unzählige Mails, diverse Anrufe und doch kein Ergebnis. Trotz eurer Unterstützung habe ich den Erstbesitzer der AGFA Box nicht ermitteln können. 

 

Nun werde ich diese AGFA Box verkaufen. Ich erwarte keine riesigen Geldsummen, aber ein paar Euro werden hoffentlich doch abfallen. Mit dem Kauf dieser analogen Kamera unterstützt ihr meine Arbeit auf detailbilder.de. Ich möchte auch weiterhin dort meine Bilder und Texte präsentieren. Gerade das Thema Depression möchte ich erweitern, um Betroffenen und Angehörigen Mut zu machen.

 

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Welche Scherbe darf es denn nun werden ?

Hallo liebe Freunde des belichteten Sensors.

 

Ich bin derzeit auf der Suche nach einer guten aber auch bezahlbaren Festbrennweite für meine 

Olympus OM-D E-M5 Mark II. Nachdem ich ja schon erzählt habe, dass ich seit meinem ersten Modelshooting etwas „angefixt“ bin, soll nun eine Festbrennweite her. Doch ich bin in dieser Richtung etwas verunsichert, welche denn nun zu mir passen würde

 

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Es soll Frühling werden... angeblich.

Wenn ich mir das Foto vom heutigen Tag ansehe, ist er schon da! Schnell sind bei einem solchen Anblick die kalten Regentage der vergangenen Zeit vergessen. Ein frischer Wind weht, der aber nicht kalt ist. Vögel zwitschern in den Ästen der Bäume und ich darf einfach nur hier sitzen und es genießen.

 

Ob nun morgen, oder übermorgen wieder Regen kommt, ist mir gerade sowas von egal. Den Augenblick erleben und sich nicht mit den Problemen der nächsten Tage beschäftigen, das ist auch ein Lernprozess für mich. Hier am kleinen See kann ich das gut üben.

 

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Irgendwie bin ich angefixt, …glaube ich.

Tja Leute, wer hätte das gedacht. Ich hatte am Samstag mein erstes Modelshooting und es hat mir sehr gefallen! Aber der Reihe nach:

 

Dieter Zacherl, ein befreundeter Fotograf, hatte mich vergangene Woche angerufen und gefragt, ob ich an einem gemeinsamen TFP-Shooting Interesse hätte. Ich hatte bis dahin noch nie an einem Modelshooting teilgenommen und sagte zu. Man kann ja mal reinschnuppern, dachte ich mir.

 

Also sind wir gemeinsam nach Freiburg gefahren, um dort das Model Sarah zu treffen. Sie hatte eine Location am Güterbahnhof vorgeschlagen, an dem wir uns trafen. Das Wetter war, nun sagen wir es mal so, nicht auf unserer Seite. Es regnete durchgehend und so wichen wir etwas von der geplanten Location aus.

 

Dann ging es auch schon los. Für Sarah war es nicht das erste Shooting, was für mich als Einsteiger sehr angenehm war. So musste ich nur wenige Kommandos geben, um sie in die für mich richtige Position zu bringen. Dieter und ich wechselten uns ab beim Fotografieren und jeder konnte sich dabei mehr oder weniger frei entfalten. Je mehr Zeit verging, um so sicherer wurde ich, also rein gefühlstechnisch. Nach ca. 3 Stunden war es dann auch schon wieder vorbei. Ich hatte mein erstes Modelshooting hinter mir und war/bin irgendwie angefixt. 

 

Daheim am Rechner später die Bilder gesichtet und mir dann einige davon als Best Of raus gesucht. Diese habe ich Sarah dann zukommen lassen und zeige sie nun auch euch:  

 

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Meine fotografischen Eindrücke vom Hünersedelturm und seiner Umgebung

Vergangene Woche war ich oben auf dem Hünersedel bei Freiamt. Am sonnigen Wochenende ist dort oben schon manchmal viel los. Ich hatte Glück, oder war einfach noch zu früh dort unterwegs. Hier ein kleiner Eindruck von der tollen Umgebung die bei Wanderern, Mountainbiker und Naturliebhabern gefragt ist.

 

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So langsam sollte es doch besser werden?

Nach meinem erneuten tiefen Fall in der vergangenen Woche kam wieder diese Frage auf. Wann wird es eigentlich besser ? So viele Therapiestunden, stationäre Aufenthalte und immer noch erwischt mich die Depression kalt lächelnd, ohne Vorwarnung. Warum wird das nicht besser?

 

Wenn ich mir heute diese Frage stelle, gibt es dafür immer noch keine Antwort. Doch es gibt eine andere Form meiner Empfindung zu dieser Frage. Klingt komisch ist aber so. Heute weiß ich viel mehr über meine Krankheit und deren Auswirkung. Ich sehe mich nicht mehr als völlig ausgeliefert, wenn sie wieder zuschlägt. Ich sage nicht das es mir bei einer depressiven Episode besser geht, ich verstehe es nun, was mit mir passiert.

 

Das ist schon deutlich mehr als vor einigen Jahren es noch der Fall war. Ob ich langfristig eine sogenannte Heilungschance habe, ist zwischenzeitlich nicht mehr ganz so wichtig für mich. Mit der Krankheit zu leben und mich und auch sie, die ein Teil von mir ist, zu akzeptieren, ist mein derzeitiges Ziel. Ob sich daraus mehr entwickelt, wird die Zeit zeigen.

 

Apropos Zeit. Vom Ausbruch der Krankheit mit all ihren Symptomen, bis zum heutigen Tag, sind Jahre vergangen. Doch wenn ich mir überlege, wie lange ich mit der Lüge und deren Vertuschung gelebt habe, ist das gar nichts. Ich versuche mich nicht mehr mich selber unter Druck zu setzen mit der Frage, wann es besser wird oder sogar vorbei ist. Ich bin auf dem Weg mit dieser Krankheit offen zu leben. Dieser Blog hier ist für mich ein Weg, um das umzusetzen. Keine Lügen mehr!

 

Ich gehe meinen Weg, manchmal führt er ins Licht, aber nicht immer!

 

Ich heiße Holger und ich habe Depressionen ! Na und ? 

 

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Ich habe die Dunkelheit überwunden, … heute !

Letzte Nacht war echt „bescheiden“! Der Fehler lag an mir. Ich hatte abends vergessen meine „Drogen“ einzuwerfen. Ich war bei Freunden und hatte es einfach vergessen, vorhanden waren sie. Ich fahre nie ohne meine Medis über Nacht fort! Aber die Nichteinnahme bekam ich ziemlich heftig zu spüren. Hätte ich sie später (also mitten in der Nacht) eingenommen, wäre der heutige Tag komplett hinüber gewesen. Das wollte ich auch nicht. Also quälte ich mich durch die Dunkelheit der Nacht mit offenen Augen. Am sehr frühen Morgen war ich so was von platt, dass ich eigentlich nur noch nach Hause ins Bett wollte. Doch ich hatte eigentlich eine andere Planung für diesen Vormittag vorgesehen. 

 

Ich stieg also doch auf mein Motorrad und fuhr los. Unterwegs dachte ich immer wieder: „Komm bieg ab, fahr heim! Das kannst du auch ein anderes Mal machen, was du vorhast!“ Doch ich habe diesem Wunsch nicht nachgegeben! So kam ich nach relativ kurzer Zeit an das Ziel an, welches ich für mich heute Vormittag geplant hatte. Selbst dort, war die Stimme in mir laut, die mich zur Umkehr bewegen wollte. Aber ich stieg ab und ging los. 

 

Die ersten Schritte fielen noch ziemlich schwer, trotz schönstem Wetter. Die Spätfolgen der Nacht waren noch spürbar. Aber mit jedem Schritt wurde es ein wenig besser. Nach einiger Zeit konnte ich das Licht auf meinem Weg erkennen und erleben, sichtbar und spürbar. Das Foto was ich heute geschossen habe, zeigt diesen Weg sehr deutlich, den ich heute gegangen bin, nicht nur körperlich sondern auch geistig. 

 

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Depression und die persönliche Körperpflege/hygiene

Für Nichtbetroffenen eine komische Zusammenstellung diese Überschrift. Für mich als Mensch, der an Depressionen leidet, ein stetiger Kampf. In den guten Phasen läuft das alles ganz normal. Doch erwischt mich wieder einmal eine depressive Episode, wie in der vergangenen Woche, dann wird alles über den Haufen geworfen.

 

In solche Phasen vernachlässige ich nicht nur Freunde und Bekannte, ich vernachlässige mich selber! Und das auf unterschiedlichste Weise. Nach meinem letzten Blogeintrag habe ich an verschiedenen Reaktionen gemerkt, dass es Aufklärungsbedarf besteht. Heute also möchte ich das Thema Körperpflege/hygiene ein wenig anschneiden, bzw. aus meiner Sicht erzählen.

 

Als mich letzte Woche die Depression ohne Vorwarnung erwischt hat, ging alles ganz schnell. Innerhalb weniger Stunden war alle Kraft und Energie wie von einem Schwarzen Loch verschluckt worden. Ich saß nur rum und kam nicht mehr hoch. Der Tag ging an mir vorüber ohne das ich ihn wirklich wahrgenommen habe. 

Dann abends gleich mal keine Zähne geputzt, oder sonst wie das Bad besucht. Nächster Morgen die gleichen Sachen vom Vortrag angezogen und wieder das Bad nicht eines Blickes gewürdigt. Eigentlich sollte ich duschen … eigentlich. Aber die Depression nahm mir selbst dafür die Kraft. Pelziger Geschmack im Mund wurde durch Kaffee und eine Zigarette runtergespielt. Die Haare (viele sind es nun auch nicht), nun ja, reden wir nicht drüber. Auch dieser Tag ging irgendwann spät in der Nacht zu Ende. Hatte diverse Speisereste in den Zahnzwischenräume. Ich spülte mit einer kalten Tasse Kaffee und schluckte den Mist runter. Tabletten einwerfen und ab ins Bett. Ohne vorher die Tür des Bades zu öffnen.

 

Nächster Morgen. Nächster Tag mit dem Schwarzen Hund, der sich ziemlich verbissen hat bei mir. Wieder dieselben Klamotten angezogen, sie fangen an müffeln, ich fange an zu müffeln. Es stört mich nicht mehr. Habe aufgegeben. Kaffee spült wieder diesen miesen Geschmack in meinem Mund runter, der Tag kann kommen, ist mir egal. Am Abend ist der Geruch, den mein Körper verströmt, auch irgendwie an dem letzten noch Punkt meines Gehirns angekommen. Pillen einnehmen und ab ins Bett. Warum braucht man überhaupt ein Bad? Alles so sinnlos.

 

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Vielleicht gehe ich heute noch Duschen !

Gestern war ein sehr extremer Tag (hier zu lesen). Wie verläuft nun mein Tag 1 danach ?

 

Anders, aber nicht wirklich besser. Alles um mich herum nehme ich irgendwie nur durch eine dunkle Wolke wahr. Motivation ist gegen null. Selbst simple Dinge wie die Körperpflege ist derzeit eine grosse Herausforderung für mich. Ich muss heute Duschen … hatte ich mir gestern schon gesagt. Doch da ging absolut gar nichts. Heute gehe ich den nächsten Versuch an. Ob es was wird, kann ich euch morgen berichten.

 

Alle Reize die mich ansonsten dazu anleiten etwas zu machen, oder auf etwas zu reagieren verschwinden in der Dunkelheit der Depression. Das schwache Licht was mich irgendwie durch den Tag bringt, reicht nicht aus um mich aufzufordern etwas zu unternehmen. Warum ich aber trotzdem darüber schreiben kann, weiß ich selber nicht. 

 

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Heute nicht !

An einem Tag wie heute kann alles passieren, nur nichts Gutes. Wenn die Depression mit voller Härte und ohne Vorwarnung wieder zuschlägt. Tränen tauchen plötzlich und unerwartet auf. Es gab keinen auslösenden Faktor, der dies veranlasst hätte. Sie laufen an meinem Gesicht herunter und Bilder tauchen auf, die schon längst ich vergessen und abgearbeitet meinte. 

 

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"Wo sehen Sie sich in 20 Jahren ?"

Eine Frage, die ich mir persönlich immer mal wieder stelle. Doch wenn ich ehrlich zu mir bin, weiß ich nicht mal wie es in einem Jahr ausschauen könnte. Gerade ist es wieder so schlimm, dass der Gedanke an den nächsten Tag schon zu viel für mich ist. 

 

Die Depression ist wieder mal voll da. Ich dachte ich hätte den Schwarzen Hund an der Leine, aber es ist wohl eher umgekehrt. Sie hat mir für einige Tage etwas mehr Leine gelassen und nun zieht sie so um so stärker an ihr, dass es mir fast den Hals zuschnürt. Ich hatte einige relativ gute Tage, sicher, die hatte ich. Aber heute ist es so, als wäre alles wieder sinnlos. Die positiven Dinge aus diesen Tagen werden abgeschnürt, weil die Depression mich an der kurzen Leine hält.

 

Doch zurück zu der Frage am Anfang. Wo sehe ich mich in 20 Jahren? Mein Wunsch wäre es, wie auf dem Foto, mit meiner Frau gemeinsam irgendwo im Park zu sitzen. Den Vögeln zuzuhören und einfach diese Gemeinschaft mit ihr zu genießen.

 

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Neue Fotos vom Mummelsee !

Hallo zusammen.

 

Ich war vor wenigen Tagen noch mal am Mummelsee und habe dort einige Fotos geschossen. Dieses Mal gibt es Aufnahmen, die ich bei einem Rundgang um den See gemacht habe. Es gibt dort viel zu entdecken. Hier ein kleiner Auszug davon. Bei der derzeitigen Wetterlage könnte man auch wieder schöne Winterbilder dort oben schiessen. :-) 

 

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Das "Worst-Case-Szenario" eines Fotografen !

Gestern ist mir etwas geschehen, wovor es den meisten Fotografen wohl graut. 

 

Aber erst einmal die kleine Vorgeschichte:

 

Ich hatte gestern die erste Möglichkeit bei einem professionellen Fotoshooting mitzuhelfen. Im Klartext ging es um die Erstkommunion bei denen diverse Fotos erstellt werden sollten. Neben Familienbilder und Einzelshootings, sollten auch Aufnahmen innerhalb der Kirche gemacht werden. Also komplettes Neuland für mich. Ich bin der Einladung des Fotografen trotzdem gefolgt, um auch zu sehen, ob diese Art der Fotografie überhaupt was für mich ist. Also Erfahrungen sammeln.

 

Der Plan sah folgendermassen aus: Die 30 angemeldeten Familien sollte in zwei Hälften aufgeteilt werden. Die erste Hälfte vor dem Gottesdienst und die zweite Hälfte nach dem Gottesdienst. Zeittechnisch schon eng gestrickt, besonders bei den Familien vor dem Gottesdienst. Das ich mehr als nervös war, kann man sich wohl gut vorstellen.

 

Nun aber zu meinem persönlichen Schreckmoment, den ich wirklich keinem Fotografen wünsche. Ich hatte bei dem ganzen hin und her wohl einmal meine Olympus nicht mehr per Handschlaufe am Handgelenk sitzen. Dann passierte es auch schon. Die Kamera entglitt mir (warum auch immer) und fiel aus ca. 1,20 Meter Höhe zu Boden. Dieser bestand aus alten Steinplatten. Mein Blick fiel auf die Kamera am Boden und ich sah sofort, dass etwas abgesplittert war. Totale Panik kam in mir hoch. Neben mir stand eine Familie die darauf wartete, dass ich Fotos von ihrem Erstkommunionkind erstellen sollte und sah wie ich, entsetzt zum Boden.

 

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Ich gehe meinen Weg !

Wenn ich zurück schaue, sehe ich sie noch. Die Dinge, die mich lange auf meinem Lebensweg beeinflusst haben. Doch durch meine Depression fange ich an, immer mehr meinen wirklich eigenen Weg zu gehen. Einige dieser Dinge aus der Vergangenheit streifen dabei noch meine neuen Schritte. Es liegt einfach daran, dass sie jahrzehntelang Einfluss auf mein Leben hatten. Ich möchte trotzdem meinen Weg fortsetzen. Neue Menschen kennen lernen und nur noch selten über die alten Dinge stolpern, die mir lange im Wege standen.  

 

Ich gehe meinen Weg, auch wenn ich ab und zu stolpern und sogar hinfallen werde. Die Zeit wo ich liegen bleibe wird langsam kürzer und ich stehe wieder auf. 

 

Ich gehe m e i n e n Weg !

 

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Einfach nur zuhören !

Bei meiner derzeitigen depressiven Phase, möchte ich keine Ratschläge, keine guten Tipps. Warum kann man nicht einfach nur zuhören und still sein? Es reicht manchmal, wenn ich nur meine Lage anderen erzähle. Ich erwarte nicht jedes Mal eine Lösung. Das einfache Zuhören scheint man kaum noch zu finden. Sätze die ich gesagt/geschrieben habe einfach im Raum stehen lassen, das wünsche ich mir.

 

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Adolf-Gänshirt-Strasse

Bei dieser Strasse habe ich mich etwas schwer getan. Viele Fotos sind es am Ende nicht geworden, trotz mehrfacher Begehung. Irgendwie sprang der Funke nicht so richtig rüber. Aber es muss ja nicht immer eine Masse an Fotos sein. Lieber dann klein und fein. Hier also meine Bilder: 

 

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Was für ein Abend !

Ich war auf dem Rückweg von einem Termin und überlegte, ob ich zu meinem Lieblingsort fahren sollte. Bin dankbar mich dafür entschieden zu haben. Was mich in den folgenden Stunden dort erwartete, war ein Feuerwerk an Farben. Aber seht selbst: 

 

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Karfreitag : "Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist !"

Zum heutige Karfreitag, habe ich dieses Foto erstellt. Wer weiß eigentlich von euch, warum es diesen Feiertag überhaupt gibt? Bin gespannt ob es (noch) bekannt ist. Kleiner Tipp von mir: Diesen Satz im Titel findet man in der Bibel, im Lukas-Evangelium, Kapitel 23 Vers 46 .

 

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Bitte nehmt Platz in meinem Kopf ! (Teil 2)

Es geht genau da weiter, wo ich bei Teil 1 aufgehört habe. Also nehmt Platz und schaut euch an, wie es mir ergangen ist.

 

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Sie kam schleichend durch die Kellertür !

Sitze hier. Draussen ist blauer Himmel und die Sonne scheint. Sitze trotzdem hier. Sie ist wieder gekommen. Langsam und auf leisen Sohlen. Jetzt ist sie neben mir. Die altbekannte Gefährtin, die keiner haben will. Das Foto beweist, dass sie aus dem dunklen Keller gekommen ist. Dort wo ich viele Erinnerungen und Gefühle unter Verschluss halte. Ich muss wohl diese Tür nicht ganz zu gemacht haben. So konnte sie plötzlich wieder an meiner Seite sein. Sie ist nicht laut. Sie redet leise. Aber das was sie sagt, dringt in meinen Kopf ein. Sie erzählt was dort unten alles im Keller auf mich wartet. Sie spricht von Dingen aus meiner dunklen Vergangenheit. Sie hat die Tür zum Keller etwas weiter geöffnet damit auch diese Dinge, die dort unten abgestellt waren, wieder leichter zu mir nach oben kommen.

 

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Engelgasse

Nach der Rößlegasse geht es heute mit der Engelgasse weiter. Hat sich angeboten, da sie miteinander verbunden sind. Ich muss aber wohl alphabetisch das Projekt weiter führen. Ansonsten verliere ich irgendwann den Überblick. Hier aber erst mal die neusten Fotos aus Friesenheim, meinem Wohnort: 

 

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Depression:

verbockt.com : Hier schreibt ein Mann, der wie ich an Depressionen leidet. In vielen Dingen habe ich mich dort wiedergefunden. Lesenswert! Bald kommt auch sein erstes Buch heraus. Mit etwas Glück habt ihr auch die Möglichkeit ihn persönlich bei einer seiner Lesungen zu treffen.

 

depressionsliga.de : Eine sehr gute Anlaufstelle für Betroffene und Angehörige. Dort bekommt ihr viele Informationen  und auch wertvolle Tipps und Links zum Thema Depression.

 

livingthefuture.de : Ein Mann der es trotz Depressionen und Suizidversuch es geschafft hat, mit seinem Buch "Depression abzugeben: Erfahrungen aus der Klapse“ seine persönlichen Eindrücke mit dieser heimtückischen Krankheit zu erzählen. Lesenswert!

 

Ein Buch auf Bali und der gleichnamige Podcast richten sich an Eltern, die mit Depressionen und Burnout zu tun haben und bietet eine Plattform für Betroffene.

 

 

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Das Rad zurück drehen, werde ich nicht !

Ich habe lange Zeit versucht, mein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Lange gegen die Depression angekämpft und immer wieder auf die Schnauze gefallen. Ich wollte doch nur, dass alles wie vorher wird. Viele Kämpfe habe ich gefochten und mehr oder weniger genau so viele Niederlagen erlitten. Aus der heutigen Sicht musste das erst passieren, damit ich grundlegende Dinge für mich begriffen habe.

 

Heute stehe vor diesem Rad, was ich einst versuchte zurück zu drehen. Ich sehe das es feststeckt, genau an dem Punkt, da mich die Depression in die Knie gezwungen hat. Seit dieser Zeit ist dieses Rad nicht mehr in Bewegung gewesen. Weder vorwärts, oder rückwärts. Es hat Rost angesetzt und relativ viel Staub liegt auf ihm.

 

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Rößlegasse

Die Strasse, die ich euch heute in meinem Langzeitprojekt vorstellen möchte, ist eigentlich keine Strasse, noch ein Weg, sondern eine Gasse. Auf meinem Streifzug durch die relativ kurze Rößlegasse bin ich auch hier auf schöne Detailaufnahmen gestossen. Muss aber sagen, ausser einige Stahlrösser, die an mir vorbei fuhren, habe ich keine Pferde gesehen. Nun aber zu den Detailaufnahmen die ich in dieser Gasse gemacht habe:

 

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Ich habe Talent !

Wurde mir jedenfalls gesagt. Ich selber kann und will das nicht beurteilen. Was ich aber weiß, dass ich seit meiner Erkrankung (Depression), ich viel mehr auf Details achte. Deswegen auch der Name dieser Webseite detailbilder.de .

 

Nehmen wir nur mal das Foto hier. Es ist heute Vormittag entstanden. Arbeitsaufwand mehr als gering. Ich musste nur aus der Haustür gehen und mir das Gebäude gegenüber ansehen, dass war es schon. Kamera gezückt, Aufnahme gemacht, der Rest ist etwas Bildbearbeitung, fertig ist das Bild.

 

Ein Platz an der Sonne !
Ein Platz an der Sonne !
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Winter am Mummelsee im Schwarzwald

Hier einige meiner besten Aufnahmen die ich am Mummelsee an einem echt tollen Tag machen konnte. Viel Spass beim Betrachten und ja ich weiß, dass jetzt Frühling ist. Aber der nächste Winter kommt bestimmt ! 😉

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Am Dorfgraben

Die heutigen Fotos stammen nicht von einer Strasse, sondern von einem Weg. Vorteil ganz klar, schmaler, daher auch nur einmal hoch und runter laufen. Ein Foto halte ich davon zurück. Liegt daran, das ich zu diesem Foto einen gesonderten Beitrag verfassen möchte. Welcher Weg, oder welche Strasse als nächstes kommt, steht noch nicht fest. Aber es geht sicher bald weiter mit meinem fotografischen Langzeitprojekt. Hier seht ihr nun meine Bilder und was ich entdeckt habe Am Dorfgraben. Viel Spass beim Betrachten.

 

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Hoffnung !

Wo bringt ihr euren "Müll" hin ? Habt ihr jemanden, der ihn euch abnimmt, oder klammert ihr euch daran aus Angst, was danach geschehen mag? Zu oft läuft in meinem Kopf das Programm ab: "Lieber nehme ich das Schlechte für mich in Kauf, das kenne ich. Neue Wege beschreiten, bedeutet nur eine ungewisse Zukunft!" Also bleibt der Mülleimer ungenutzt und ich trage meinen Mist weiter mit mir rum.

 

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