Shutdown, auch hier.

In naher Zukunft werden hier keine weiteren Beiträge neu erscheinen. Ob und wann es wieder los geht, steht derzeit noch nicht fest. Die neue Webseite dankelman.photos nimmt derzeit viel Zeit in Anspruch und deswegen kann ich mich derzeit nicht um zwei Webauftritte kümmern.

 

Wer nun deswegen mir vielleicht trotzdem folgen möchte, verweise ich auf die neuen Kontakte bei:

 

Webseite: https://dankelmann.photos/

 

Twitter: https://twitter.com/DankHolger

 

Facebook: https://www.facebook.com/holger.dankelmann.75

 

Instagram: https://www.instagram.com/dankelmann.photo

 

Ich hoffe ihr bleibt mir trotzdem gewogen. Danke !

 

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Es geht bald weiter, aber nicht mehr so wie bisher.

Einige meiner Leser haben mich gefragt, wann es denn wieder weiter geht bei deteilbilder.de?

 

Derzeit bin ist Kopf- und Fototechnisch an meiner neuen Webseite dankelmann.photos am Arbeiten. Das Grundgerüst steht und die ersten Beiträge sind auch schon online. Es gibt noch ein paar Kleinigkeiten, die im Backend eingerichtet werden müssen. Wenn das geschafft ist, wird es auch mit detailbilder weiter gehen, aber nicht wie bisher.

 

Denn auch mit dieser Webseite werde ich via WordPress neu aufbauen. Da Jimdo keinen regulären Umzug auf WordPress anbietet, werden wohl alle bisherigen Beiträge in die Versenkung verschwinden und für die Nachwelt nicht mehr erreichbar sein.

 

Auf der einen Seite tut mir das leid, auf der anderen Seite möchte ich die bisherige Struktur und Inhalt verändern. Das Leben besteht nun mal aus Veränderungen.

 

Bis es aber soweit ist, wird noch einige Zeit ins Land gehen. Ich halte euch auf dem Laufenden und ich hoffe ihr habt noch etwas Geduld.

 

In diesem Sinne bis bald und bleibt gesund !

 

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Der vorerst letzte Beitrag

Hallo zusammen.

 

Ich werde mich hier auf meiner Webseite zurückziehen. Es werden keine neuen Beiträge in der kommenden Zeit erscheinen. Einige Dinge sind hier im Umbruch, die ihre Zeit brauchen.

 

Da wahrscheinlich sowieso kaum einer das lesen wird, ist es auch nicht wirklich von Bedeutung. Ich wollte nur kurz Bescheid geben.

 

Gruss

 

Holger

 

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Fotografie: Ein Foto für Augenärzte und Optiker, oder auch für Hypnose geeignet.

Ich hatte vor kurzem die Möglichkeit einige Nahaufnahmen von dem Klavier aus unserer Gemeinde zu machen. Dabei entstand auch dieses Foto. Es sind die Klaviersaiten, die dort dargestellt werden.

 

Als ich die Aufnahme gemacht habe sah ich diese Saiten klar und deutlich vor mir. Der diagonale Verlauf von links oben nach rechts unten konnte ich mit einfachem drehen der Kamera bewerkstelligen.

 

Der Fokus lag ganz klar auf den Saiten in der Mitte des Bildes und die Blende lag bei F 2.8. Nachdem ich das Foto auf dem Display meiner Kamera angesehen habe, war ich zufrieden damit.

 

Als ich wieder daheim war legte ich die Kamera erst einmal an die Seite. Das habe ich mir zwischenzeitlich angewöhnt. Für mich ist es besser einige Zeit verstreichen zu lassen zwischen der Aufnahme und der Sichtung/Bearbeitung der Bilder.

 

Bei diesem Foto waren es sogar einige Tage später, als ich mir das Ergebnis am großen Bildschirm daheim angesehen habe. Sofort fiel mir auf, dass ich dieses Foto nicht lange ansehen konnte. Es wird einem irgendwie „schwindelig“ beim längeren Betrachten.

 

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Was fühlt ein depressiver Mensch? Teil 2020/17

Heute ist kein guter Tag !

 

Es gibt Stunden, Tage, sogar Wochen in denen es mir relativ gut geht. Vereinzelt sogar so gut, dass ich meine Krankheit komplett vergesse. Doch plötzlich spüre ich es wieder. Dieses dunkle Wasser, das langsam mich nach unten zieht. Dunkle Gedanken und Gefühle der Vergangenheit steigen auf und rauben mir die Luft. So ist es auch heute.

 

Die Depression drückt mir auf die Brust und das Atmen fällt mir schwer. Immer höher steigt die dunkle Flut um mich herum. Wie lange kann ich noch den Kopf über Wasser halten? Das dunkle, kalte Wasser raubt mir jede Kraft und zieht mich weiter in das kalte, dunkle Nichts. 

 

Dagegen ankämpfen bringt nichts, es auszuhalten ist die Devise. Wie lange, keine Ahnung.

 

Heute ist kein guter Tag !

 

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Wer Strom spart, darf dafür mehr bezahlen

Ich war vor kurzem spazieren und kann an dieses Windrad. Es drehte sich schnell und nur mit einer kurzen Belichtungszeit konnte ich diese Bewegung einfrieren. Also schaut es jetzt so aus als wenn dieser Stromerzeuger keinen Strom mehr liefert.

 

Daheim angekommen sah ich mir das Foto längere Zeit an und einige Gedanken kamen mir dazu in den Sinn.

 

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Die Gedankenautobahn

„Endlich Wochenende!“

„Wie soll ich nur meiner Frau erklären, dass ich meinen Job verloren habe?“

„Geile Mucke im Autoradio!“

„Hoffentlich reicht der Sprit noch bis zu Hause.“

 „Mann bin ich müde.“

„Er wird mich verlassen. Wie soll es nur weiter gehen mit mir und den Kindern?“

„Schläft der Penner vor mir etwa?“

„Scheiß Nachtschicht, bin langsam zu alt für so was.“

„Nicht vergessen. Heute hat Sohn einen Zahnarzttermin.“

 „Am liebsten Vollgas und dann das Lenkrad rumreißen.“

 

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Nachgedacht: Heute, jetzt, hier !

Darum gilt, was Gott gesagt hat: »Heute, wenn ihr meine Stimme hört, dann verschließt eure Herzen nicht wie eure Vorfahren, als sie sich erbittert gegen mich auflehnten. Hebräer 3.15

 

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Fotografie: Es war nur ein analoges Intermezzo.

Ein Podcast von Markus (@pavido_de bei Twitter) hat mich dazu inspiriert, meine Erfahrungen im Bereich die analoge Fotografie niederzuschreiben.

 

Einige von meinen Lesern haben sicher meine Berichte über meinen Ausflug in die analoge Fotografie gelesen. Damit ist es jetzt endgültig zu Ende. Ich habe heute die letzte mir verbliebende analoge Kamera verschenkt und sie ist schon auf dem Weg zur neuen Besitzerin. Was hat mir die Zeit gebracht, in der ich analoge unterwegs war und warum habe ich mich wieder dagegen entschlossen?

 

Ich bin mehr oder weniger über meinen Freund Dimo Tabken zu der analogen Fotografie gekommen. Vorher hatte ich schon viel gelesen von der „Entschleunigten Fotografie“, in der man viel bewusster sich mit dem Foto erstellen auseinandersetzt. Also nahm ich an dem Projekt „Die Isolette geht auf Reisen“ teil und war irgendwie angefixt. Überall sprach man davon wie gut es einem tut sich so viel bewusster mit dem Thema Fotografie zu beschäftigen. Auf der gemeinsamen Ausstellung kam ich mit weiteren analogen Kameras in Kontakt, eine wurde mir sogar geschenkt.

 

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Günstige Übernachtungsmöglichkeit in Bremen gesucht!

Hallo Freunde des belichteten Sensors. Ich habe vor Ende Mai meinen Freund und Podcast-Mitstreiter Matthias zu besuchen. Dazu benötige ich eine günstige Übernachtungsmöglichkeit. Hier ein paar Angaben über das wann und was ich mir vorstelle.

 

Anreise per Zug am 20.05.2020, Abreise wahrscheinlich am 23., oder 24.05.2020.

 

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Was fühlt ein depressiver Mensch? Teil 2020/12

Am Abgrund ...

 

… habe ich schon gestanden. Sich Gedanken um den Tod gemacht. In den dunkelsten Stunden meiner Depression war ich am Ende meiner Kraft und sah darin nur noch den letzten Ausweg.

 

Warum ich den letzten Schritt nicht gemacht habe? Ich weiß es nicht. Woran ich aber glaube ist, dass meine Zeit einfach noch nicht gekommen war und sich jemand von Oben um mich gekümmert hat.

 

In dieser Zeit am Abgrund habe ich nicht an meine Frau oder die Kinder gedacht. Ich hatte auch keine Angst den nächsten Schritt zu gehen. Ich sah hinunter, ohne mir irgendwelche Gedanken zu machen. Völlig teilnahmslos stand ich dort.

 

Ich wartete dort am Abgrund. Doch auf was, oder wen, kann ich auch heute nicht sagen. Vielleicht wollte ich vor dem letzten Schritt noch eine Erklärung für mich haben, warum ich diesem Leben keine weitere Chance mehr geben wollte.

 

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Keine „Fifty-Shades-Of-Grey-Fotos” mehr !

Meine Art der Fotografie ist derzeit irgendwie monochrom geworden. Wobei ich immer mehr versuche ein wirkliches „Schwarz-Weiß-Foto“ hinzubekommen. Nicht so ein „Fifty-Shades-Of-Grey-Foto”, wie mein lieber Freund Robin Disselkamp es mal sagte.

 

So arbeite ich nun mit stärkeren Kontrasten und helle durchaus die weißen Anteile der Fotos etwas auf. Soll ja auch Weiß sein und eben nicht Grau.

 

Es ist für mich eindeutig noch eine Umgewöhnungsphase im Moment, aber ich möchte das weiter vertiefen. Dabei ist es eigentlich völlig egal was ich fotografiere. Ob es sich um eine Detailaufnahme handelt, oder landschaftliche Fotos.

 

Ich merke dabei das viele meiner vergangenen Bilder echt „flach“ erscheinen. Keine harten Linien, kein richtiges Weiß, oder Schwarz. Eben „Fifty-Shades-Of-Grey“. Wobei es natürlich trotzdem Graustufen weiterhin gibt in den Fotos, aber eben auch ein klares Schwarz und ein klares Weiß.

 

Hier eine kleine Auswahl von Aufnahmen, bei denen ich versucht habe, ein "wirkliches" Schwarzweiß-Foto zu erstellen.

 

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Was fühlt ein depressiver Mensch? Teil 2020/11

Die Türen aufstoßen und neue Wege beschreiten.

 

Oft ist es so, dass man bei einer Depression in eine zunehmende Dunkelheit fällt. Alle Sicherheiten verschwinden. Man sucht verzweifelt die Tür, von der man in diese Situation gefallen ist. Die Dunkelheit lässt uns schnell verzweifeln, dass man diese Tür nicht mehr wiederfindet. Man sucht und die Verzweiflung lässt uns noch weiter in die Dunkelheit fallen.

 

So ist es auch mir ergangen, für eine sehr lange Zeit.

 

Doch durch Hilfe von Therapeuten und auch durch angepasste Medikation hat sich bei mir etwas verändert. Ich habe die verzweifelte Suche nach dieser Tür aus der Vergangenheit aufgegeben.

 

Ich habe zwischenzeitlich eine neue Tür gefunden und aufgestoßen. Das erste Licht hat mich so heftig getroffen, so dass ich mich erst einmal wieder in die Dunkelheit verkrochen habe. Ich musste mich erst einmal an dieses Licht gewöhnen. Nur langsam traute ich mich, diese neue Tür für mich als neue Hoffnung anzusehen.

 

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Wie geht es weiter?

Ab und zu, also so 2 - 5 Mal im Jahr, bekomme ich ein kleines Feedback zu den Storys und Bildern, die ich über meine Depression veröffentliche. Das sind die wenigen Momente wo ich merke, dass diese Berichte gelesen werden. Anhand der Zugriffszahlen auf meiner Webseite sehe ich auch, dass diese kaum bis gar nicht beachtet werden.

 

Sicher ist es für mich gut darüber zu schreiben, keine Frage. Denn durch das Schreiben und veröffentlichen, nehme ich dieser Krankheit einen großen Teil ihrer Macht. Aber ich denke auch, dass ich mit diesen Berichten keinen, bis nur wenige erreiche. Ich möchte aber das viele Betroffenen darüber lesen und spüren, dass sie nicht alleine sind. Wie kann ich das umsetzen, oder erwarte ich zu viel?

 

Vielleicht habt ihr eine Idee, die mich da weiterbringen könnte.

 

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und Hilfe.

 

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Was fühlt ein depressiver Mensch? Teil 2020/10

Bitte nehmt Platz in meinem Kopf ! (Teil 2)

 

Es geht genau da weiter, wo ich bei Teil 1 aufgehört habe. Also nehmt Platz und schaut euch an, wie es mir weiter ergangen ist.

 

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Fotografie: Einfach mal raus in den Wald!

Ich war in der vergangenen Woche mit einer Freundin zusammen spazieren. Es war ein sehr kurzer Spaziergang (ca. 30 Minuten), da sie kränkelt. Aber in diesen 30 Minuten wurde mir der Wald als fotografisches Neuland ans Herz gelegt.

 

Ich habe in den vergangenen Tagen ja schon das eine, oder andere Bild bei Facebook, Twitter und auch auf Instagram veröffentlicht. Jedes dieser Bilder, erzählt seine eigene Geschichte. Wenn ich mir überlege wie viele, bzw. wie wenige Fotos ich geschossen habe und wie hoch die Ausbeute war, bin ich selber doch sehr überrascht.

 

Mein Lieblingsbild ist das hier:

 

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Der mystische See

Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber mir gefällt dieses Foto sehr. Es zeigt „meinen Ort“ mal von einer mystischen Seite. So sehe ich es jedenfalls. Vielleicht geht auch nur meine Fantasie mit mir durch. Doch das ist mir eigentlich egal.

 

Ich hörte das leise Rascheln des Windes. Die Kälte stieg spürbar in mir hoch. Ich konnte den Blick nicht abwenden. War das noch der Wind, oder hörte ich jetzt schon Stimmen? Meine Beine wurden schwerer und ich konnte nicht weglaufen. Der Blick auf den See zog mich in seinen Bann.

 

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FF: Frostige Fotos !

Winterimpressionen ohne Schnee!

 

Der Winter lässt sich dieses Jahr irgendwie Zeit. Im Moment sind zwar morgens noch frostige Temperaturen, die sollen aber schon in den nächsten Tagen wieder vorbei sein. Zweistellige Plusgrade sind zu erwarten. Wie gesagt, Frost ist aktuell noch da, aber leider kein Schnee. So bin ich warm eingepackt zu meinem Lieblingsort gefahren, ohne eigentlich zu wissen, was mich da erwartet. Denn an diesem Morgen, war neben der Kälte auch Nebel aufgezogen.  

 

Die Landschaft versank in einem fast kontrastlosem Weiss. Dachte nicht das ich irgendwelche brauchbaren Fotos machen könnte. Ich habe mich aber trotzdem aufgerafft. Am Anfang suchte ich noch nach Kontraste, die aber bei dem Licht, dem Nebel und der Kälte, kaum zu finden war. Also fotografierte ich das, was vorhanden war. Bei meinen Kontrollblicken auf den kleinen Monitor der Kamera, sah das alles nicht gerade toll aus. So viel Weiss, dann noch der Nebel, der eine wirkliche Schärfe verhinderte. Alles in allem nicht gerade berauschend. Aber ich machte weiter. Erst als die Kälte, trotz Winterschuhe in meine Füsse drang, hörte ich auf. Auch meine Finger waren klamm und fingen an sich komisch zu verfärben. Also Kamera usw. ins Auto gepackt und nach Hause gefahren. 

 

Daheim dann erst mal aufwärmen und der Kamera Zeit geben sich zu akklimatisieren. Ich versuche bei größeren Temperaturschwankungen, der Kamera und dem Objektiv etwas Zeit zu geben. Um unnötige Feuchtigkeit, die eben durch schnelle Temperaturwechsel keine Chance zu geben. O.K., meine Kamera und mein Immerdraufobjektiv sind zwar gegen Staub und Spritzwasser geschützt, ich nehme mir trotzdem diese Zeit. Es ist manchmal schwer, nicht sofort die SD-Karte rauszuholen, um gleich loszulegen. Aber ich habe gelernt, dass ich nach einiger Zeit viel entspannter an die Fotos rangehe. Nach einer schönen Tasse heissem Kaffee und nachdem ich mich selber wieder etwas aufgewärmt hatte, fing ich also an die Aufnahmen zu sichten Was ich dort am Rechner dann zu sehen bekam, hat mich mehr als positiv überrascht. Eine solche Stimmung hatte ich noch nie fotografisch festhalten können. Beim Ansehen kam gedanklich die Kälte wieder hoch. Also schnell noch ne zweite Tasse Kaffee geholt und Bilder weiter sortiert. Winteraufnahmen ohne Schnee! Hier nun meine Auslese des frostigen Shootings:  

  

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Was fühlt ein depressiver Mensch? Teil 2020/7

Viele Betroffene (mich eingeschlossen), finden oft in der Musik eine der wenigen Möglichkeit seiner Krankheit ein „Gesicht“ zu geben. Ob nun schwermütig, getragen, oder auch mal aggressiv und herausfordernd. Ich stehe derzeit verstärkt auf Blues-Musik. Weil ich in ihr für mich und meine jeweilige Situation genau das passende finde.

 

Musik kann meine Gefühle widerspiegeln, ohne dass ich selber dafür nach passenden Worten suchen muss. Sie gibt mir das Gefühl, dass der jeweilige Musiker genau das verstanden hat, was mich gerade umtreibt. Musik wird auch als therapeutisches Mittel von Fachleuten genutzt. Doch es gibt auch eine negative Seite, die man als Betroffener für sich persönlich beachten sollte .   

 

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Es war fotografisch gesehen, die richtige Entscheidung.

Ich war gestern lange unterwegs und fuhr gegen späten Nachmittag wieder Richtung heimische Wohnung. Die vielen Termine zeigten mir mal wieder, dass selbst kleine „normale“ Dinge für mich fast immer mit totaler Erschöpfung endeten.

 

Ich war nur noch einen halben Kilometer von daheim entfernt, als ich noch mal in den Rückspiegel sah. Was sich mir da zeigte, war ein sehr schöner Abendhimmel. Nun kam der innerliche Kampf. „Holger, du bist platt, fahr an der nächsten Kreuzung rechts ab und dann bist du zu Hause. Kannst dich auf die Couch legen und dich endlich etwas ausruhen.“ Das war die eine Stimme in mir.

 

„Hey, du hast Kamera und Stativ dabei. Also biege an der nächsten Kreuzung links ab! In 5 Minuten bist du an deinem Lieblingsplatz und kannst versuchen diese Stimmung einzufangen.“ So klang die andere Stimme in mir. So müde und ausgelaugt ich auch war, ich folgte der zweiten Stimme und kann sagen, diese Entscheidung war gut.

 

Ich hatte vielleicht gerade mal 15 Minuten Zeit, um diese „himmlische Stimmung“ einzufangen. Dann war sie auch schon wieder vorbei. Die Entscheidung an der Kreuzung links abzubiegen und noch mal alle Kräfte zu mobilisieren, war die richtige Entscheidung. So fuhr ich kurze Zeit später von meinem Lieblingsort nach Hause und legte mich zufrieden auf die Couch.

 

Erst heute habe ich mir die Bilder angesehen, die ich gestern gemacht habe. Eins davon, möchte ich euch nun hier zeigen. Ich bin dankbar, dass ich gestern doch richtig abgebogen bin.

 

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Die Zeit der langen Schatten

Es ist Winter, sagt jedenfalls der Kalender. Von Schnee und Dauerfrost ist aber hier nichts zu sehen, oder zu spüren. Wie nutzt man nun diese Zeit fotografisch aus?

 

Für mich hat die Winterzeit einen sehr großen Vorteil. Es wird früher dunkel. Eine Sache, die für andere durch den Beruf usw. eher negativ erscheint. Man geht raus, wenn es dunkel ist und kommt heim, wenn es wieder dunkel wird.

 

Für mich ist diese Jahreszeit deswegen so vorteilhaft! Ich muss nicht bis zum späten Abend warten, bis die Sonnen untergeht. Wenn die Schatten länger werden, ist es erst später Nachmittag und so kann ich Stimmungen einfangen, die im Sommer erst Stunden später möglich sind.

 

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Wenn ich wirklich ehrlich zu mir bin …

… würde ich wahrscheinlich doch eine neue/andere Kamera mir kaufen. Ich beziehe mich auf meinen Blogeintrag von gestern. Nicht das meine jetzige Kamera nicht ausreicht, aber wenn ich die finanziellen Mittel hätte, dann würde ich sicherlich auch mal was neues/anderes ausprobieren wollen.

 

Was aber mir gestern wichtig war, darauf hinzuweisen, dass es schon lange keine wirklich schlechten Digitalkameras gibt und man auch mit einer Kamera, die wie bei mir es schon 7 Jahre auf dem Markt gibt, gute, bis sehr gute Fotos machen kann.

 

Was mir bei diesen Gedanken heute noch so durch den Kopf gegangen ist, gibt es eigentlich eine Foto-Tauschbörse?

 

Mein Gedanke, oder nennen wir es mal Rumspinnerei ist es, dass man untereinander seine Kamera oder Objektiv mal für eine vorgegebene Zeit tauscht. So könnte man einfach mal über den eigenen Tellerrand hinausschauen. Wäre doch irgendwie cool, oder?

 

Klar gehört dazu natürlich schon ein gewisses Maß an Vertrauen und ganz ehrlich, wie sowas genau ablaufen könnte weiß ich auch nicht wirklich, ist eben eine Rumspinnerei.

 

Könntet ihr euch sowas vorstellen, bzw. gibt es sowas vielleicht schon irgendwie/irgendwo?  

 

So, mit diesen Gedanken entlasse ich euch in ein, hoffentlich schönes, Wochenende.

 

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Meine Gedanken

Digitalkameras, wohin geht die Reise?

 

In den letzten Jahren hat sich der Zyklus, in dem die Kamerahersteller ihre neuen Modelle vorgestellt haben, deutlich verkürzt. Auch ich bin immer mal wieder am schauen und manchmal kribbelt es auch bei mir.

 

Denn die Entwicklung geht rasant weiter in diesem Industriezweig und ihre Werbung unterstützt natürlich dieses G.A.S – Gefühl (Gear Acquisition Syndrom) bei uns, die wir gerne fotografieren. Neue Sensoren, noch mehr Dynamikumfang, noch schnellere Serienbildfunktion sind nur einige Dinge, die bei den neusten Modellen verbessert werden. Selbst 100 Megapixel sind keine Utopie mehr, sondern Realität.

 

Wenn ich das so lese und dann mir meine Kamera ansehe, bin ich dann fotografisch antiquiert unterwegs? Als meine Kamera veröffentlicht wurde schrieb man das Jahr 2013. Damals war es das neuste Flaggschiff von Hersteller Olympus: Die Olympus OM-D E-M1. Gute 16 Megapixel, Maximal 4608 × 3456 Pixel (JPEG), ISO bis 25600 und 10 Bilder pro Sekunde sind möglich. Das Magnesiumgehäuse ist staub- und spritzwasserfest.

 

Ich habe mir diese Kamera aber nicht 2013 gekauft, sondern vor ca. einem halben Jahr! Natürlich nicht neu, sondern gebraucht. Diese Entscheidung habe ich auch nur getroffen, da meine andere Olympus vom Tragegefühl/Handling nicht mehr mit meinem immer dicker werdenden Finger, harmonierte. Das war der einzige Grund für mich zu wechseln.

 

 

Nun schaue ich wie gesagt auf meine Kamera und sehe dabei nicht was sie nicht kann, sondern zu welchen Möglichkeiten sie imstande ist. Wenn ich meine Fotos so ansehe bin ich mehr als zufrieden. Und nein, ich rede mir jetzt nicht meine Kameraausrüstung schön, weil ich mir derzeit nichts anderes leisten kann. Sicher nicht! Denn wenn ich ehrlich bin, ist. diese Kamera schon was Feines.

 

Ich denke auch daran wie viele Hobbyfotografen wohl ihre Bilder auch wirklich drucken lassen. Ich habe im letzten Jahr Bilder im Format 100x70 cm drucken lassen und war begeistert über die 16 Megapixel. Die Mehrzahl meiner Bilder landen aber auf dem Massenspeicher und einige wirklich gute werden auf Facebook, Twitter oder hier auf meiner Homepage gezeigt. Natürlich in einer viel geringeren Auflösung.

 

Wie gesagt, ich finde die Weiterentwicklung der neusten Kameramodelle, egal welcher Hersteller, schon faszinierend. Aber für meine Art der Fotografie und meinem Composing der Bilder, bin ich sicher kein potentieller Käufer.

 

Ich bleibe meiner Kamera treu, denn diese kenne ich relativ gut und kann zwischenzeitlich sogar ansehnliche Portrait-Aufnahmen machen. Alles das mit nur einem Objektiv! Auch bei den Objektiven kribbelt es mich manchmal, aber deutlich weniger als noch vor einigen Monaten.

 

Ich bin zufrieden und sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit habe mit meiner Kamera und (m)einem Objektiv, die unglaubliche Welt der Fotografie zu erkunden. Egal also wohin die Reise geht, die die Kamerahersteller einschlagen. Wichtig ist es sich selbst treu zu bleiben.

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Was fühlt ein depressiver Mensch? Teil 2020/4

Eine weitere Schlacht habe ich gewonnen!

 

Gestern kam wieder so ein Schub. War kurz vorm Weinen. Warum? Keine Ahnung. Am späten Nachmittag habe ich es trotzdem geschafft mit Kamera bewaffnet ins Auto zu steigen. Ich fuhr über eine Stunde rum und das Gefühl wurde nicht weniger. Einzelne Tränen rollten hinunter als ich unverrichteter Dinge wieder nach Hause fuhr.

 

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Ich greife zu!

Er ist immer wieder da. Fragt immer dieselben Fragen. „Bist du dir sicher?“ Solange fragt er, bis ich unsicher werde.

 

Ich bete dann, dass mich der HERR leiten möge. Das er diesem Geist Einhalt gebietet. Denn ich bin nie allein. Auch wenn der Geist mich weiter befragt.

 

Doch Selbstzweifel steigen weiter hoch. Ich gebe dem Geist mehr Raum als er verdient. Verlassen fühle ich mich auf einmal. Warum ist Gott nicht da in meiner Not?

 

Auch da lässt mir der Geist des Zweifels keine Ruhe. „Ist es wirklich wahr? Wo ist er nun dein Gott?“ Er hört einfach nicht auf mich zu quälen.

 

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Bitte lesen! Kurz nachgehakt!

Wenn ich hier auf meinem Blog über meine Depressionen schreibe erwarte ich sicher kein Mitleid! Denn damit kann ich gar nichts anfangen und es bringt mich überhaupt nicht weiter. Und nein, ich Jammer nicht, ich erzähle nur wie es ist, damit zu leben. PUNKT!

 

Denn diese Krankheit wird immer noch nicht in der breiten Masse als Krankheit akzeptiert. Aber auch für mich selbst dienen diese Texte und Bilder als eine Art Tagebuch. Damit ich sehe wie ich damit umgehe. 

 

Heute ist z.B. ein guter Tag und ich bin sehr dankbar dafür!

 

Ich wünsche euch noch einen guten Start in die neue Woche!

 

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Was fühlt ein depressiver Mensch? Teil 2020/2

Fast wäre es geschehen!

 

Sie kam wieder plötzlich und unerwartet. Dabei hat sie mich überrollt und platt gemacht. Gefühle verschwanden und nur noch die Gleichgültigkeit war da. Daraus entstand wieder der Drang alles auch platt zu walzen.

 

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Fotografie: Neid, Selbstmitleid und die Erkenntnis daraus.

(M)eine Geschichte.

 

Ich arbeite seit nun mehr über 6 Jahren mit Kameras aus dem Hause Olympus. Davor hatte ich eine Canon 650D, doch ich wollte mich verkleinern. Deswegen entschied ich zu Olympus zu wechseln.

 

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Was fühlt ein depressiver Mensch? Teil 20

Passend zum neuen Jahr:

 

Heute ist Tag 1 vom Jahr 2020. Da passt es ja mehr als gut, die Folge 20 über meine Erfahrungen mit meiner Krankheit zu schreiben und zu veröffentlichen.

 

Als erstes möchte ich euch allen ein gesegnetes neues Jahr wünschen!!!

 

Wie geht es nun weiter mit dieser persönlichen Reihe von mir? Ich werde nun einen Schnitt machen und ab jetzt versuchen euch zu erzählen, wie es mir heute so geht mit meiner Krankheit. Denn ich lebe ja im Hier und Jetzt.

 

Klare Ansage zu Anfang: Nein ich bin nicht geheilt!

 

Zwei stationäre Aufenthalte und 6 Jahre ambulanter Therapie liegen hinter mir. Die ambulante Therapie geht sogar weiter. Doch wenn ich nicht geheilt bin, was hat das alles mir dann gebracht?

 

Sehr viel! Ich habe gelernt mit dieser Krankheit zu leben und sie für mich zu akzeptieren! Die depressiven Schübe kommen immer mal wieder, aber deutlich weniger als vor einigen Jahren noch. Dann wenn sie da sind, ziehen sie mich nicht mehr zu tief in die die Dunkelheit hinein.

 

Ich habe durch die Akzeptanz zu meiner Krankheit ihr viel Macht genommen. Ich lerne immer weiter mit ihr, als ein Teil von mir, zu leben. Sie nicht mehr als Feind anzusehen, sondern durch sie neue Gesichtspunkte und mich selbst neu kennen zu lernen. Sie ist da und wird wohl immer auch bei mir bleiben. Doch durch Therapie und passender Medikation kann ich heute wieder lachen und Freude empfinden und genießen.

 

Ich habe für mich erkannt, dass ich auch mit dieser Krankheit ein wertvoller und liebenswerter Mensch bin!

Diese Reihe wird sicher fortgesetzt, denn ich möchte euch weiter von mir und meinen Erfahrungen mit Depressionen erzählen. Aber die Abstände werden sicher größer werden.

 

Ich wünsche euch, die ihr Betroffen seid, alle Gutes, Gittes reichen Segen und lasst euch helfen. Ihr seid es wert und ihr seid etwas Besonderes!!!

 

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Was fühlt ein depressiver Mensch? Teil 19

"Kann jemand mal das Licht ausmachen ?"

 

Wenn mich meine Depression mal wieder so richtig im Griff hat, sitze ich innerlich irgendwo in der tiefsten Dunkelheit. Auch, oder gerade dann, wenn mir eine Tür gezeigt wird hinter der es hell ist. Ich ziehe ich mich immer weiter zurück. Die Depression bringt das so genannte „normale logische Denken“ völlig durcheinander.


Es wird dann einem suggeriert, dass die Dunkelheit ein besserer Ort ist, da man ihn ja kennt. Das Licht da draussen und was es mit sich bringt, kennt man nicht. Also verkrieche ich mich weiter in die letzte dunkle Ecke um lieber dort zu bleiben und zu warten, als einen Schritt nach vorne zu gehen in Richtung Licht.

 

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Der 1. Sonntag nach Weihnachten

Die größte Geburtstagsparty der Welt ist erst einige Tage her. Zahlreiche Gäste waren gekommen. Sie waren gekommen, um dem Geburtstagskind ihre Aufwartung zu machen. Manche Häuser, wo diese Feier stattfand, waren regelrecht überfüllt. Man hatte sich gut gekleidet auf den Weg gemacht, um mit Liedern das Geburtstagskind zu ehren. Auch seine Geschichte, wie er auf diese Welt kam, wurde überall neu erzählt. Es war überall sehr feierlich.

 

Die Party ging dabei gar nicht mal so lange. Vielerorts war diese schon nach 90 Minuten vorbei und die Menschen strömten eilig hinaus. Nur 90 Minuten? Das kann dann eigentlich keine wirkliche Party gewesen sein, oder? Und wenn man mit einigen Gästen sprach, waren sie nur gekommen, weil man das von ihnen erwartet hat. Es wäre so Tradition, sagten sie. Sie selber kannten das Geburtstagskind eigentlich nicht persönlich. Sie hatten nie wirklichen Kontakt mit IHM.

 

So gingen dann die Menschen wieder nach Hause, um dort weiter zu feiern, aber ohne das Geburtstagskind. Gegenseitige Geschenke wurden ausgetauscht. Das gute Essen wurde verschlungen und manchmal kam es auch zu einem Streit. Das Geburtstagskind war zurückgelassen worden und war hier nicht mehr der Mittelpunkt.

 

So ist heute der erste Sonntag nach Weihnachten und die Häuser, wo die weltgrößte Geburtstagsfeier eingeläutet wurde, werden wieder leer sein. Das Geburtstagskind weint bitterlich und hofft das vielleicht der eine, oder andere Gast, ihn im Herzen mitgenommen hat.

 

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Ich werde lächeln, wenn er kommt. (Gedicht)

Er lächelt mich an und irgendwann holt er mich.

 

Ihn zu leugnen, das mache ich nicht.

 

Das Leben ohne ihn, wie wäre das?

 

Ohne endgültige Konsequenz zu leben,   

 

egal was ich mache, aus Liebe oder Hass?

 

Sich Gedanken zu machen, das Leben mit IHM zu leben.

 

Nach guten und sinnvollen Dingen zu streben.

 

Egal wann der Tod kommt, kann er mich nicht schrecken.

 

Denn mein HERR wird mich wiedererwecken.

 

Hier auf dieser Welt zu leben, ist nur von kurzer Zeit.

 

Danach entscheidet es sich ob man weiterlebt in Ewigkeit.

 

Dieses machte ich für mich klar, schon vor einigen Jahren.

 

So kann ich beruhigt über den Styx zu IHM fahren.

 

Seine Hand hat er mir schon längst gereicht und ich halte mich fest.

 

Sodas der Tod, wenn er denn kommt, mich wieder ziehen lässt.

 

Zu meinem HERRN in sein Reich, wo eine Wohnung für mich steht.

 

Das als Aussicht zu haben, ist das wichtigste, was für mich zählt. 

 

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"Schritte in der Nacht" ... eine weitere kurze Kurzgeschichte.

 Ich gehe durch die dunklen Gassen, nur schwaches Licht dringt zu mir durch. Die Schritte klingen laut in der sonst so stillen Nacht. War da was? Ich bleibe stehen und horche. Nichts. Ich gehe langsam weiter. Ich lausche dabei in die Nacht hinein. Irgendwo in der Ferne bellt ein Hund. Vielleicht ist gerade eine Katze in seiner Nähe. 

 

 Die letzten Lichter in den Häusern werden gelöscht und nur noch das diffuse Licht der Strassenlaternen im aufkommenden Nebel zeigt mir den Weg den ich beschreite. Komische Schattenbilder zeichnen sich ab. Manche scheinen sich sogar zu bewegen. Der Hund hat plötzlich aufgehört zu bellen. Ich höre nur noch meine Schritte in der Nacht.

 

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Unsicherheit akzeptieren und sicher seinen Weg weiter gehen.

Für mich habe ich diesen Satz mehr oder weniger verinnerlicht. Denn ich kann nicht meinen Weg 100%ig absichern und mich dadurch sicher fühlen. Ich habe Jahre dafür gebraucht, um das zu verstehen.

 

Wir können uns zwar Ziele stecken, aber sicher sein, dass diese auch erreicht werden, das können wir nicht! Keiner mag aber Unsicherheit, auch ich nicht. Doch wenn man diese für sich und sein Leben erkannt und verinnerlicht hat, geht es einem relativ gut.

 

Denn wenn dann etwas unvorhergesehenes passiert, schmeißt das einen nicht gleich aus der Bahn. Zu wissen, dass wir nur begrenzt sind unseren Weg zu sehen und auf ihm zu gehen, macht es leichter auch durch den Nebel der Zeit zu schreiten.

 

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(M)eine kleine Weihnachtsgeschichte 2019

Ruhe in Frieden, oder: „Sie ist jetzt da, woran sie geglaubt hat.“

 

Am Samstag war ich im Nachbarort und habe den dortigen Bergfriedhof besucht. Ich mag Friedhöfe, gerade in der Adventszeit. Denn egal wo man derzeit hingeht, ist es weder ruhig noch besinnlich. Die Straßen sind voll, die Menschen jagen von einem Geschäft zum nächsten. Hektik ist überall zu spüren. So war mein Entschluss diesen Bergfriedhof zu besuchen richtig für mich. Denn hier konnte ich in Ruhe gehen, ohne dass die umliegende Hektik der Stadt zu spüren war.

 

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Was fühlt ein depressiver Mensch? Teil 18

Ein Blick durch das Fenster meiner Seele

 

Alles erscheint nur noch in Trümmern zu liegen. Die Aussicht ist nicht das was man gerade sehenswert nennt. Ich blicke durch zerbrochene Scheiben auf ein Chaos, das sich mein Leben nennt.

  

Die Schäden sind groß, wenn auch nicht alle irreparabel. Die Arbeit wird schwer werden, das wieder in Ordnung zu bringen. Und schnell wird es sicher nicht gehen. Ich sehe oft nicht die Möglichkeiten an der einen oder anderen Stelle schon mal anzufangen. Das Chaos und die Zerstörung sind so groß, dass ich oft den Mut verliere überhaupt etwas in die Hand zu nehmen.

 

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Was fühlt ein depressiver Mensch? Teil 17

Lachen trotz Depression?

 

Bei allen negativen Dingen die ich mit meiner Erkrankung Depression erlebe, möchte ich zwischendurch auch mal vermelden, dass es mir derzeit relativ gut geht. Ich arbeite gerade daran meine fotografische Entwicklung voran zu treiben. Neben dem Webauftritt ist der Podcast mit Matthias Weber dazu gekommen. Was mir auch in den letzten Tagen wichtig geworden ist und ich gerne mitteilen möchte: Ich habe Depressionen und kann trotzdem Spass haben im Leben!

 

Gerne wird in der Öffentlichkeit das Bild eines depressiven Menschen so dargestellt, dass er nur mit gesengtem Haupt durch die Welt geht (wenn er es denn mal vor die Tür schafft) und alles nur noch durch die Brille der Erkrankung erlebt. Doch das ist nur teilweise richtig! Wir Menschen mit Depressionen können an Tagen in denen es uns relativ gut geht, Spass haben am Leben! Also erfreut euch lieber daran das es uns mal gut geht, ohne es gleich zu hinterfragen!

 

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Was fühlt ein depressiver Mensch? Teil 16

Depression und die eigene Körperpflege.

 

Für Nichtbetroffenen eine komische Zusammenstellung diese Überschrift. Für mich als Mensch, der an Depressionen leidet, ein stetiger Kampf. In den guten Phasen läuft das alles ganz normal. Doch erwischt mich wieder einmal eine depressive Episode, wie in der vergangenen Woche, dann wird alles über den Haufen geworfen.

 

In solche Phasen vernachlässige ich nicht nur Freunde und Bekannte, ich vernachlässige mich selber! Und das auf unterschiedlichste Weise. Nach meinem letzten Blogeintrag habe ich an verschiedenen Reaktionen gemerkt, dass es Aufklärungsbedarf besteht. Heute also möchte ich das Thema Körperpflege/hygiene ein wenig anschneiden, bzw. aus meiner Sicht erzählen.

 

Als mich letzte Woche die Depression ohne Vorwarnung erwischt hat, ging alles ganz schnell. Innerhalb kurzer Zeit waren alle Kraft und Energie wie von einem Schwarzen Loch verschluckt worden. Ich saß nur rum und kam nicht mehr hoch. Der Tag ging an mir vorüber, ohne dass ich ihn wirklich wahrgenommen habe.

 

Dann abends gleich mal keine Zähne geputzt, oder sonst wie das Bad besucht. Nächster Morgen die gleichen Sachen vom Vortrag angezogen und wieder das Bad nicht eines Blickes gewürdigt. Eigentlich sollte ich duschen … eigentlich. Aber die Depression nahm mir selbst dafür die Kraft. Pelziger Geschmack im Mund wurde durch Kaffee und eine Zigarette runtergespielt. Auch dieser Tag ging irgendwann spät in der Nacht zu Ende. Hatte diverse Speisereste in den Zahnzwischenräume. Ich spülte mit einer kalten Tasse Kaffee und schluckte den Mist runter. Tabletten einwerfen und ab ins Bett. Ohne vorher die Tür des Bades zu öffnen.

 

Nächster Morgen, nächster Tag. Der Schwarzen Hund, auch Depression genannt, hat sich ziemlich verbissen bei mir. Wieder dieselben Klamotten angezogen, sie fangen an müffeln, ich fange an zu müffeln. Es stört mich nicht mehr. Habe aufgegeben. Kaffee spült wieder diesen miesen Geschmack in meinem Mund runter, der Tag kann kommen, ist mir egal. Am Abend ist der Geruch, den mein Körper verströmt, auch irgendwie an dem letzten noch Punkt meines Gehirns angekommen. Pillen einnehmen und ab ins Bett. Warum braucht man überhaupt ein Bad? Was ist noch mal Selbstwertgefühl?

 

Alles ist so sinnlos.

 

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Was fühlt ein depressiver Mensch? Teil 15

Wie verläuft eigentlich Tag 1 nach einem depressiven Vortag ab?

 

Anders, aber nicht wirklich besser. Alles um mich herum nehme ich irgendwie nur durch eine dunkle Wolke wahr. Motivation ist gegen null. Selbst simple Dinge wie die Körperpflege ist derzeit eine große Herausforderung für mich. Ich muss heute Duschen … hatte ich mir gestern schon gesagt. Doch da ging absolut gar nichts. Heute gehe ich den nächsten Versuch an. Ob es was wird, kann ich euch morgen berichten.

 

Alle Reize, die mich ansonsten dazu anleiten etwas zu machen, oder auf etwas zu reagieren verschwinden in der Dunkelheit der Depression. Das schwache Licht was mich irgendwie durch den Tag bringt, reicht nicht aus, um mich aufzufordern etwas zu unternehmen. Warum ich aber trotzdem darüberschreiben kann, weiß ich selber nicht. 

 

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Was fühlt ein depressiver Mensch? Teil 14

 Wenn Erlebnisse aus der Kindheit, einen erwachsenen Menschen aus der Bahn werfen.

 

Depressionen sind oft ein Folge von Erinnerungen, die sich negativ im Patienten festgesetzt haben. Dinge die lange Jahre, sogar Jahrzehnte zurück liegen, können einen erwachsenen Menschen krank machen. So etwas nennt man „Posttraumatische Belastungsstörungen“, durch die sehr häufig Depressionen ausgelöst werden.

 

Oft werden diese einschneidenden Ereignisse im Kindesalter einfach verdrängt. Eine Art Selbstschutz wird ausgelöst, um im normalen Leben irgendwie wieder teilzunehmen. Diese Verdrängung ist aber eben nur eine Verdrängung, keine Aufarbeitung des Problems.

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Was fühlt ein depressiver Mensch? Teil 13

Wenn mal wieder gar nichts geht.

 

An einem Tag wie heute kann alles passieren, nur nichts Gutes. Wenn die Depression mit voller Härte und ohne Vorwarnung wieder zuschlägt. Tränen tauchen plötzlich und unerwartet auf. Es gab keinen auslösenden Faktor, der dies veranlasst hätte. Sie laufen an meinem Gesicht herunter und Bilder tauchen auf, die schon längst ich vergessen und abgearbeitet meinte. 

 

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Verletzungen mit Langzeitwirkung

Ich lag zu Füssen der Wurzeln, aus denen ich stammte. Ich wollte sie fest umarmen, aber ich empfand nur noch Schmerzen und offene, tiefe Wunden hinterließ diese Umarmung. Je mehr ich mich diesen Wurzeln näherte, desto tiefer wurden meine Wunden.

    

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Was fühlt ein depressiver Mensch? Teil 10

Pause.

 

Ich mache jetzt ein wenig Pause. Die letzten 10 Tage waren ziemlich wichtig und richtig, aber auch nicht leicht für mich. Ich muss erst mal wieder zur Ruhe kommen, denn ich schreibe hier immerhin von mir und das bringt manche dunkle Schattenseite wieder hoch.

 

Doch ich weiß um diese dunklen Seiten und weiß, was sie mit mir anstellen können. Deswegen nehme ich ihr erst einmal die Kraft und ziehe mich ein wenig von diesem Thema zurück. Ich muss eben auf mich selber auch aufpassen.    

 

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Was fühlt ein depressiver Mensch? Teil 9

Der Mensch hinter der Maske.

 

Sie taucht aus der Dunkelheit hervor. Aus der Dunkelheit in der ich mich während einer depressiven Episode befinde. Zu sehen ist von aussen nur diese Maske. Mit ihr versuche ich im Alltag zu überleben. Mit ihr begegne ich den Menschen in meinem Umfeld. Sie sehen nur sie und nicht die Dunkelheit in der ich lebe.

 

Die Maske hilft aber nicht wirklich. Sie raubt mir sogar viel Energie und Kraft. Denn diese Maske bin nicht ich. Ich bin der Mensch dahinter, der in der Dunkelheit lebt. Da wo keiner hin will. Da wo selbst der „Schwarze Mann“ Angst bekommen würde. Ich bin der, der diese Maske trägt um …

 

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Was fühlt ein depressiver Mensch? Teil 7

In den Zeiten, wenn plötzlich und ohne Vorwarnzeit mich ein depressiver Schub überrascht, geht gar nichts mehr.  Ich war vorher noch so voller Tatendrang und hatte noch so viel für den Tag mir vorgenommen.

 

Doch die Depression nagte an mir, so dass ich nicht mehr vom Platz kam, an dem ich zuletzt gewesen bin. Ich hatte keine Chance mehr diesen Ort zu verlassen und vor der Depression zu fliehen, denn diese Krankheit hatte schon längst Besitz von mir ergriffen.

 

Sie kommt und nagt an mir, so dass ich hilflos dastehe und nicht mehr weiterkomme. Sie bringt mir die Dunkelheit, aber nach Außen ist davon selten etwas zu bemerken. Man will ja nicht auffallen. So erscheine ich immer noch froh und glücklich, obwohl die Dunkelheit schon längst von mir Besitz ergriffen hat.

 

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Was fühlt ein depressiver Mensch? Teil 6

Die Büchse (Der Koffer) der Pandora

 

In den Gesprächen während meines ersten Klinikaufenthaltes, wurde mir nach einigen Wochen klar, dass ich einen schweren Koffer mit dunklen Erinnerungen bei mir trug. Diesen zu öffnen wagte ich nicht.

 

Es war für mich wie die Büchse der Pandora. Es gab für mich zu dieser Zeit nicht die Möglichkeit, bzw. ich war noch nicht soweit diesen zu öffnen. Auch die vielen Gespräche halfen da nicht. Den Vorschlag, diesen Koffer nur einen kleinen Spalt zu öffnen, brachte nur Panik in mir hervor.  

 

In mir sträubte sich alles allein bei diesem Gedanken. Nur einen Spalt öffnen, das war unmöglich für mich. Denn ich hatte die tiefsitzende Panik das der Koffer voll aufspringen könnte und alles das was meine Depressionen ausmacht, mir mit einem Mal um die Ohren fliegt.

 

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Was fühlt ein depressiver Mensch? Teil 4

Wenn die Krallen der Depression einem die Luft rauben.

 

Jahrelang waren Schlafstörungen zu einem ständigen Begleiter von mir geworden. Es war schleichend gekommen und so gewöhnte ich mich irgendwie daran. Ich hörte nicht auf die Signale von meinem Körper, also legte dieser noch eine Schüppe oben drauf.

 

Immer häufiger hatte ich Schmerzen im linken Arm. Diese körperlichen Befindlichkeiten begleiteten mich zu den vorhandenen Schlafstörungen eine längere Zeit. Dazu kamen noch immer mehr eine Form von Kurzatmigkeit. An manchen Tagen reichte es schon die Treppe zu unserer Wohnung hoch zu gehen und ich schnaufte wie ein altes Walross.  Aber auch darauf gab ich nicht Acht. Es war ja nicht immer, wenn auch zuletzt immer häufiger.

 

Im Hamsterrad, das sich mein Leben nannte, da gab es eben keine Zeit zum Nachdenken und Inne halten. Arbeit, Familie und alles Weitere drum herum waren so viel wichtiger. Doch dann trat etwas ein, mit dem ich so niemals gerechnet hätte. Plötzlich während der Arbeit verspürte ich erst einen starken Druck auf meine Brust.

 

Dann schlugen die Krallen der Depression tief in meine Brust ein, dass ich mit Verdacht auf einen Herzinfarkt in die örtlich Herzklinik eingeliefert wurde. Ich hatte Todesängste und glaubte, dass ich diesen Tag wohl nicht mehr überstehen würde.

 

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Was fühlt ein depressiver Mensch? Teil 3

Körper und Geist, oder: „Tiefer in die Materie des nicht Greifbaren eintauchen.“

 

Heute erzähle ich euch von der Zeit vor meinem ersten klinischen Aufenthalt. Denn es soll ja in dieser Serie um die Gefühle/Gedanken gehen, die mich während meiner Erkrankung umtreiben.

 

In der letzten Folge habe ich eigentlich nur oberflächlich erzählt wie die Abfolge und der erste stationäre Aufenthalt für mich waren. Aber dahinter steckt so viel mehr. Denn meine Depression kündigte sich nicht im Kopf an, sondern mit körperlichen Symptomen.

 

Es fing an mit den Nächten, in denen ich nicht mehr durchschlafen konnte. Es vergingen Jahre in denen ich selten als 2 Stunden im Stück noch geschlafen habe. Plötzlich wurde ich wach und mit wach meine ich das richtige wachwerden. Ich konnte mich nicht mehr einfach auf die andere Seite legen und weiterschlafen. Ich bin dann aufgestanden. Habe lustlos im Wohnzimmer vor dem Computer gesessen und einfach durch das große WWW gesurft.

 

Nach ca. 30-45 Minute habe ich mich wieder ins Bett gelegt. Ich bin dann auch relativ gut wieder eingeschlafen. Doch dann waren es wieder maximal 2 Stunden, die ich dann die Augen geschlossen hatte und das Szenario fing von vorne an.

 

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Was fühlt ein depressiver Mensch? Teil 2

Die ersten Schritte, der erste Sturz.

 

Als ich für mich erkannt habe das ich ohne fremde Hilfe mit meiner Erkrankung nicht klarkommen würde, habe ich mich als erstes an meine Hausärztin gewandt.

 

Diese hat das Problem erkannt und hat mir einen Platz in einer Klinik besorgt. Beziehungsweise ich kam auf eine Warteliste. Ich hatte aber noch Glück und nach 4 Wochen konnte ich die erste Therapie in meinem Leben beginnen. Zu diesem Zeitpunkt war ich schon längst arbeitsunfähig geschrieben und bekam auch keine Lohnfortzahlung mehr.

 

In den nächsten 12 Wochen waren klar strukturiert. Einzel - und Gruppengespräche. Kunsttherapie, Nordic Walking, Gespräche mit dem jeweiligen Stationspersonal, wenn man Schwierigkeiten hatte.

 

Alles war neu und ich brauchte einige Zeit, um von mir und meiner Erkrankung zu erzählen. Was mich umtreibt und warum ich kaum noch Schlaf in der Nacht finden konnte. Die Gemeinschaft mit den anderen Patienten zeigte mir auf, dass ich nicht alleine war mit meiner Krankheit.

 

In den letzten Wochen wurde mir geraten mir einen Therapeuten zu suchen der, nach dem stationären Aufenthalt, mich weiter begleiten sollte. Es gab eine lange Liste mit möglichen Therapeuten und nun lag es an mir diese Liste abzuarbeiten.

 

Doch ich war wohl noch nicht wirklich soweit, dieses zu tun. Ich war ja nun knapp 3 Monate stationär therapiert worden. Ich bin doch jetzt wieder gesund/geheilt. Wozu brauchte ich jetzt noch einen Therapeuten?

 

So schloss ich den Aufenthalt in der Klinik ab und ging nach Hause. Alles war gut … dachte ich. Doch nach wenigen Wochen kam der Sturz in die Dunkelheit. Heftiger als je zuvor. Warum? Weil ich zu dem Zeitpunkt dachte ich hätte wieder alles im Griff und brauchte keine weitere therapeutische Behandlung mehr.

 

Die dunklen Wolken der Depression ließen mich meinen Weg nicht erkennen und ich fiel in ein tiefes Loch. Es war als wenn wieder alles aus Anfang gestellt war und die drei Monate in der Klinik für die Katz waren. Ich hatte nicht begriffen, dass ich noch nicht am Ende meines Weges der Heilung angekommen war.

 

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Die Weiche ist gestellt, ich gehe wieder zurück zu den Wurzeln.

 

Da wo meine Fotografie begann und mich auch lange Zeit treu begleitet hat. Die Fotos von damals sind die, die mich unter anderem zu dem gemacht haben, der ich heute bin.

 

Dunkle Gefühle, dunkle Schatten und ich bringe sie mit der Kamera ans Licht. Ihnen die Macht zu nehmen durch das Verständnis der Menschen, die meine Bilder mit offenen Augen und Herzen ansehen.

 

Ich jage sie, die mich und andere gejagt haben und uns in das dunkle Gefängnis Depression gesteckt haben. Ich konnte nur mit Hilfe von außen entfliehen, denn in den dunkelsten Stunden hatte ich mich selber aufgegeben.

 

Doch auch in den Zeiten, in denen im Licht wandelte, waren die dunklen Schatten ständige Begleiter von mir. Denn wo Licht ist, da ist auch Schatten. Ein wahrer Spruch, den ich auch jetzt noch immer wieder durchlebe.

 

Es gibt Zeiten der Ruhe und Gelassenheit, aber ich weiß um die Dämonen, die uns in Sicherheit wiegen wollen. Diese werde ich jagen und aufzeigen in Wort und Bild. Damit sie keine Macht mehr über mich und andere erlangen.

 

Zurück zu den Wurzeln und die fotografische Jagd hat am 28.11.2019 erneut begonnen.

  

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Luminar 4: Wo hört Bildbearbeitung auf und wo fängt Composing an?

Seit einigen Tagen habe ich die Bildbearbeitungssoftware Luminar 4 hier im Einsatz. Neben einigen negativen Punkten, die ich vorherigen Blogeintrag beschrieben habe, frage ich mich: “Wo hört Bildbearbeitung auf und wo fängt Composing an?“

 

Nachdem ich nun das folgende Bild bearbeitet und auch in den sozialen Medien gezeigt habe, mit dem Hinweis das ich es mit Luminar 4 gemacht habe, kamen einige Rückmeldungen diesbezüglich.

 

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Kurzer Erfahrungsbericht: 48 Stunden mit Luminar 4 ... waren ernüchternd.

Seit dem 11.11. gibt es nicht nur die 5. Jahreszeit, sondern auch für die Vorbesteller, das neue Luminar 4 von Skylum. Der offizielle Start ist am 18.11..

 

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Herbstliche Gedanken, oder es menschelt hier ziemlich.

Das hier, ist für mich mein derzeit bestes „Herbstfoto 2019“.

 

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Loslassen !

Ich hatte schon einige Zeit dieses Bild im Kopf. Ein Bild, das wahrscheinlich nicht nur mich persönlich anspricht.

 

Ich ertappe mich immer wieder, das ich mich an Dingen festhalte, die mir Schmerzen bereiten. Besonders verbale Verletzungen, sind hier gemeint. Dinge aus der Vergangenheit, wie auch in der Gegenwart.  Ich verkrampfe mich und umschließe diese Verletzungen und je stärker ich sie festhalte, desto tiefer ist der Schmerz und ich kann immer schwieriger loslassen.

 

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Haltestellen des Lebens

Immer wieder geraten wir an solche Haltestellen. Man ist in einer Situation, oder einem Lebensabschnitt, wo man merkt, es geht einfach nicht weiter. Sehr oft ist man der Meinung, dass der Bus des Lebens nie wieder hier halt macht und einen aus dieser Phase wieder mitnimmt.

 

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Meine Gedanken zum Thema Klimaschutz

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Depression: Akzeptanz nach einem erneuten Anschlag !

Eigentlich wollte ich nicht mehr über meine Krankheit schreiben, aber ich wurde immer wieder gefragt: „Bist du wieder gesund? Ist die Depression jetzt weg?“ Hier mal ein klares NEIN!

 

Aber ich habe gelernt damit besser umzugehen, das ist geschehen!

 

Klassisches Beispiel war gestern. Im Laufe des späten Vormittages schlug die Depression ohne Vorwarnung zu. Stimmung ging in den Keller. Hab versucht mich hinzulegen und diese Stimmung wegzuschlafen, doch Fehlanzeige. Dieser depressive Schub war ein richtiger Anschlag gewesen, der in kürzester Zeit versuchte, die Kontrolle über mich zu erlangen.

 

Was ich dagegen machen konnte? Erstmal gar nichts, denn es kam wieder unerwartet ohne Vorlaufzeit. Was aber zwischenzeitlich anders ist, dass ich nicht in den Kampf ziehe, um diesen depressiven Schub zu bekämpfen. Klingt erstmal komisch, doch für mich ist es die richtige Taktik um diesen bissigen „Schwarzen Hund“ in den Griff zu bekommen.

 

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Gastbeitrag: Ich trenne mich ...

…und zwar von meinem Wasserzeichen, Logo oder wie auch immer man das nennt.

 

Lange Zeit war es mir sehr wichtig, meinen Namen auf einem Bild zu haben. Sollte ja jeder wissen von wem dieses Kunstwerk stammt. Das ist meins! Von mir! Und jeder soll das sehen.

 

Nun hat ein aufmerksamer Bildgucker vor kurzem festgestellt, dass ich meinen Namen falsch geschrieben habe- und das seit 2016!

 

Also sollte es korrigiert werden. Da kann ich mir auch gleich Gedanken über ein neues aussehen machen. Irgendwie war ich nicht zufrieden und wußte gar nicht, wie es aussehen soll, nur dass es eine neue Schrift wird.

Dann ging mir durch den Sinn, dass mir schon öfter ist mir aufgefallen ist, dass es Bilder gab denen das Wasserzeichen nicht wirklich passt. Aber nun nicht nur über den Look eines Bildes entscheiden, sondern auch noch darüber, welches Logo es bekommt?

 

Zeitgleich hatte ich immer mehr Anlässe, in denen ich Bilder ohne Logo veröffentlichte. Es störte einfach.

Und nun, lasse ich es ganz weg. 

 

Überall wo meine Bilder sind, ist auch irgendwie mein Name- das reicht!

 

Dies das letzte Bild mit einem (falschen) Logo von mir.

 

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Fotografie: Die eigene Komfortzone verlassen.

Am  Donnerstag war der letzte Abendmarkt in Lahr, an dem man Bilder von mir sehen und mich persönlich treffen konnte. Es wird nun Zeit ein wenig darüber nachzudenken. Was hat es mir „gebracht“? Welche Dinge bleiben in der Erinnerung? Wie geht es weiter?

 

Von Juli an war ich auf eine Einladung hin, jeden Donnerstag von 16-22 Uhr, auf dem Abendmarkt in Lahr anzutreffen. Angedacht waren eigentlich nur zwei Termine, aber irgendwie wurde daraus mehr.

 

Ganz zu Anfang hatte ich mehr oder weniger nur Zweifel, ob das „Richtig“ ist und überhaupt, auf einem Markt Fotokunst feilbieten? Wie schaut das denn aus? Kunst und Kommerz? Doch wie sollte ich weiterkommen, wenn ich nie ein Bild verkaufe? Zu Hause stapelten sich langsam die produzierten "Meisterwerke" von mir und das sollte ja nicht der Sinn sein. Also folgte ich der Einladung und so kam der erste Auftritt auf dem Abendmarkt in Lahr.

 

Nervös versuchte ich meine Bilder aufzubauen und danach wartete ich auf die Dinge, die da kommen sollten. Und schon saß ich wieder in (m)einer Komfortzone. Ich wartete darauf, dass ich angesprochen wurde. Ich merkte aber schnell, dass dieses gerade auf so einem Markt nicht Sinn macht. Doch wie sollte ich das Eis brechen und die Menschen, die vor meinen Bildern stehen blieben ansprechen? Da half mir mein kleiner Freund, der Teddy.

 

Denn besonders vor den Bildern mit meinem kleinen Freund blieben die Menschen stehen.

 

So steckte ich ihn in die Brusttasche meines Hemdes und lies ihn etwas herausschauen. Dann ging ich auf die Menschen zu und erklärte ihnen, dass es dem Teddy gut ginge und sie sich keine Sorgen machen mussten. Lächeln und auch Lachen war die Antwort und schon war man im Gespräch. „Wie? Das ist derselbe Bär? Wie haben Sie das denn gemacht?“ Mit der Zeit brauchte ich aber meinen kleinen Freund immer weniger, um auf Menschen zuzugehen und mit ihnen über die Bilder zu sprechen. Eine gewisse Sicherheit kam auf und das fühlte sich sehr gut an.

 

Anfangs war ich noch enttäuscht, wenn ich vom Abendmarkt wieder heimgefahren bin und kein einziges Bild verkauft hatte. Irgendwie war man ja auch deshalb auf diese wöchentliche Veranstaltung gegangen. Doch auch dieses Gefühl verflog bald. Ich meine, ich bin ja nicht der Starfotograf, dem man allein wegen seines Namens die Bilder aus der Hand reißt. Ich konzentrierte mich mehr auf die Menschen, mit denen ich ins Gespräch kam. Diese Gespräche sind mir im Laufe der einzelnen Veranstaltungen mein persönlicher Mehrwert geworden.

 

Doch dann war es soweit. Ich durfte das erste Bild verkaufen. Was neben dem Geld mir aber viel mehr Wert war, war das Gespräch, welches ich mit der Käuferin hatte. Es ging um ein Landschaftsbild, das sie von mir gekauft hatte. Sie erzählte aus ihrer Kindheit und wie diese Aussicht jeden Tag vor Augen hatte und gerade deshalb sich auch dieses Bild kaufen wollte. So kam dieses Bild zu jemanden der damit viele Erinnerungen verband. Was für eine Freude, ihre Freude in den Augen zu sehen.

 

Bei diesem einen Bild ist es nicht geblieben und ich durfte an weiteren Abenden, andere Bilder verkaufen und jedes Mal erfuhr ich durch das Gespräch den Hintergrund, warum gerade das jeweilige Bild für die Menschen so interessant/wichtig war. Jeder bekam natürlich auch eine Visitenkarte und schon kurze Zeit später flatterten Mails bei mir ein, mit Fotos, wo die Käufer die Bilder hingehangen hatten. Ein unbeschreibliches Gefühl!!!

 

Mit dem eingenommenen Geld habe ich immer wieder anderen Fotokunstwerke produzieren lassen, da jedes meiner verkauften Bilder immer ein Einzelstück ist und bleibt! So wurden immer wieder neue Bilder auch von mir auf dem Abendmarkt ausgestellt. Für mich ist es eben wichtiger fotografisch, wie auch künstlerisch, neue Wege zu gehen. Wohin nun mich mein Weg nach dieser Abendmarktgeschichte hinführt ist noch nicht ganz klar, aber ich bin an zwei/drei Ideen dran. Denn ich möchte nicht mehr zurück in meine Komfortzone!

 

 

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Nach Bruchsal kommt Lahr und auf meinen Bildern kann man sicher auch Spiegeleier braten !

Gestern habe ich mit meinem Freund Jan als Aussteller beim  Barstreet-Festival  in Bruchsal teilgenommen. Wir sind gegen 11 Uhr dort angekommen und haben sogar ein schattiges Plätzchen gefunden. Das schattige Plätzchen war aber ziemlich klein und so unsere Bilder in der direkten Sonneneinstrahlung zig Stunden ausharren.

 

Als wir gegen frühen Abend abgebaut haben, musste ich meine Bilder erst mal eine Weile in den Schatten stellen. Ich hätte sonst sicher Verbrennungen davongetragen. Ich konnte sie nur 2-3 Meter tragen, dann wurde der Schmerz wegen der Hitze der Bilder unerträglich. Das schwarz-weisse Bild mit dem Zaun, hätte man vielleicht kurzfristig sogar als Grill für ein Minutensteak verwenden können. 

 

Die Bilder sind ja Gott sein Dank(!) alle auf Alu-Dibond gedruckt und so haben sie diesen Extrem-Tag trotzdem gut überstanden. Auch die Farben haben kein Schaden davon getragen. Schon ne tolle Sache.

 

So kann ich nun beruhigt am Donnerstag (04.07.) ab 16 Uhr bei der Premiere des ersten Abendmarktes in Lahr teilnehmen. Er findet von 16-22 Uhr auf dem Rathausplatz statt und ich würde mich über einen Besuch eurerseits freuen. Ansonsten, kommt gut durch die neue Woche und man sieht/liest sich.

 

P.S. Gibt es eine App (Android) mit der man die Temperatur eines Objektes messen kann?

 

Von links nach rechts: Barstreet-Veranstalter Damian Domin, meine Wenigkeit, Jan Alvarez
Von links nach rechts: Barstreet-Veranstalter Damian Domin, meine Wenigkeit, Jan Alvarez
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Sehen wir uns am Sonntag in Bruchsal ?

Hallo zusammen.

 

Ich werde am kommenden Sonntag in Bruchsal einen kleinen Stand auf dem dort stattfindenden Barstreet-Festival haben. Wer also Lust, Zeit hat, kann mich dort mal besuchen. Neben meinen Bildern gibt es warmen internationale Speisen, wie auch kühle Getränke und Eis in verschiedenen Variationen.

 

Auch mein Freund Jan Alvarez wird dort seine Bilder ausstellen und auch vor Ort malen.

 

Wir würden uns freuen, euch dort zu treffen.  

 

Ach ja, meinen kleinen Freund nehme ich natürlich mit.  

 

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Analoge Fotografie: Kiev 88, oder alles Grau in Grau !

 

So nun sind sie endlich da! Die ersten Bilder, die ich mit der Kiev 88 geschossen habe.

 

Zuerst war ich mal froh, dass überhaupt was zu erkennen ist, doch dann kam die Frage warum die Bilder alle so „Grau“ sind und kaum Kontrast haben? Hier liste ich mal die Infos zum Film und dessen Entwicklung auf:

 

Fotografiert wurde auf dem „ILFORD HP5 PLUSS BLACK & WHITE“

 

Entwickelt wurde er von einem Freund: „Rodinal in 1:50. 11 Minuten Entwicklungszeit bei 20°C, erste Minute Dauerkippen, dann jede Minute dreimal Kippen. Fixiert für ca. 7 Minuten und Schlusswässerung.“

 

Danach wurden die Negative auf einem Leuchtpad gelegt und abfotografiert. Ich habe diese digitalisierten Negative mit Lightroom ins Positive umgewandelt.

 

Sicher hätte ich mit Lightroom oder anderen Bildbearbeitungsprogrammen mehr aus den Negativen rausholen können, aber darin sehe ich persönlich bei der analogen Fotografie keinen Sinn.

 

Vielleicht könnt ihr mir ja helfen was vielleicht „falsch“ lief, ob es an meiner fehlerhaften Belichtung besonders im Indoorbereich lag, oder ein anderer Grund dafür verantwortlich ist.

 

Hier nun einige der Ergebnisse:

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"Stillstand der Mobilität"

 

Ein Foto von mir, das mich zu diesem Beitrag inspiriert hat. 

 

Im Zug hörte ich ein Gespräch, was ich euch heute hier wiedergeben möchte.: „Diese E-Autos sind alles Dreckschleudern mit ihren giftigen Akkus und sie zerstören dabei noch die Umwelt! Ich habe da letztens eine Doku drüber gesehen, echt eine Sauerei! Die gehören alle verboten!“

 

Der Mann sah seinen Gegenüber an und wartete auf die Bestätigung seiner Worte. Dieser sah von seinem Smartphone hoch und sprach:

 

„Ist dir klar, dass unsere Smartphones auch einen solchen Akku besitzen? Wie sieht es mit der Akku-Bohrmaschine in deiner Werkstatt aus, oder den Akkus in deiner Digital-Kamera? Was meinst du was für Akkus im Laptop deiner Tochter stecken? 

 

„Du siehst, dass nicht die E-Autos allein dafür verantwortlich sind. Sicher, sie erhöhen derzeit die Förderung der Rohstoffe für ihre Akkus und die Umwelt wird dadurch weiter zerstört, aber sie sind nun mal nicht alleine dafür verantwortlich.“

 

„Und bei allen berechtigten Vorwürfen, wer fragt nach, wie „sauber“ die Förderung von Öl und Gas ist“ „Da wäre nur mal das Fracking, oder auch die Förderung aus Ölsand in Kanada und Venezuela zu nennen. Das Risiko das ein Öltanker havariert, sind auch nicht zu unterschätzen, was die Vergangenheit leider schon oft gezeigt hat. Auch das Abfackeln von Erdgas auf Bohrtürmen setzt jedes Jahr genauso viel CO2 frei wie über 70 Millionen Autos!“

 

 

„Du siehst, es gibt bis jetzt gar keine „saubere“ Energiequelle, mit der wir unsere Mobilität bestreiten können. Außer vielleicht das Fahrradfahren, wobei wir da natürlich die ganzen E-Bikes außen vorlassen müssen. Die Sachlage ist komplex und nicht so einfach zu lösen. Wichtig sind hier die Förderungen der Unternehmen, die sich mit wirklich sauberen Alternativen auseinandersetzen.“

 

Nach diesen Worten senkte der Gegenüber seinen Kopf und befasste sich wieder mit seinem Smartphone. Der Mann, der dieses Gespräch angefangen hatte, schloss seinen erstaunt wirkenden Mund, lehnte sich zurück und dachte nach über das, was er gehört hatte.

 

 

Hiermit endet meine erfundene Geschichte und meine Frage an euch ist: Was für eine Meinung habt ihr zu dieser Thematik? 

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Er ist wieder da !

Er ist wieder da !

 

Mein kleiner Freund hatte einige Zeit Urlaub und war dementsprechend hier nicht mehr präsent. Vielen Dank für das Nachfragen nach meinem Freund. Er brauchte halt ein wenig Auszeit für sich.

 

 

Das wird sich nun in Zukunft wieder ändern. So waren wir in den letzten Tagen wieder gemeinsam unterwegs und auch das eine oder andere Foto ist dabei entstanden. Vielleicht wird daraus ja auch noch mehr (eine Fotostory vielleicht?). Wir werden sehen.

 

Auf jeden Fall soll ich euch ganz herzlich grüßen von ihm und er freut sich wieder mit uns zusammen neue Abenteuer zu erleben.

 

In diesem Sinne: Er ist wieder da !

 

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Der Hausberg

Der Hausberg

 

Gestern war ich seit langer Zeit mal wieder auf dem Lahrer Hausberg unterwegs.

 

„Der Schutterlindenberg bietet ein Panorama, das von den Höhen des Schwarzwaldes über die Niederung der Oberrheinischen Tiefebene bis zu den Gipfeln der Vogesen reicht. Zu sehen sind im Nahbereich die Stadt Lahr und umliegende Dörfer. Im Fernbereich reicht der Blick im Süden bis zum Belchen, einem der höchsten Berge des Schwarzwaldes, im Westen zum höchsten Berg der Vogesen, dem Grand Ballon d'Alsace oder Großen Belchen, und im Nordwesten bis nach Straßburg, einer der größten Städte Frankreichs mit dem Straßburger Münster.“

 

Wikipedia

 

Die Fernsicht war relativ gut, so das ich einige Bilder machen konnte. Das Ergebnis seht ihr hier:

 

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Fotografie: Olympus geht, Olympus kommt

Ich bin ja schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einer anderen Kamera. Nicht weil die, die ich bis jetzt genutzt habe nicht gut genug ist. Es ging dabei schlussendlich um das Handling, also das Tragen und benutzen mit meiner rechten Hand. Dieses wurde in den letzten Monaten immer schwerer für mich. Auch ein zusätzlicher Griff, den ich gekauft hatte, brachte keine wirkliche Erleichterung.

 

Nun habe ich mich lange umgesehen und auch die eine oder andere Kamera in der Hand gehabet und sogar Leihgaben hat es gegeben (Danke Michael!), die ich länger ausprobieren konnte. Aber irgendwie ist der Funke nicht rüber gesprungen. Denn neben all der Technik ist es für mich eher wichtig, dass ich mich gleich von Anfang an wohl fühle. Klingt vielleicht etwas komisch, ist aber so.

 

Nun habe ich diese Wohlfühlkamera gefunden. Es ist eine gebrauchte Olympus OM-D E-M1 geworden, die meine "eierlegende Wollmilchsau", eine Olympus OM-D E-M5 Mark II, abgelöst hat. Technisch gesehen ist sie sogar in manchen Bereichen nicht so gut ausgestattet. Gerade im Bereich von Videoaufnahmen. Doch da ich nicht filme, sondern fotografiere, ist es zu vernachlässigen. Viel wichtiger war der Moment, als ich sie zu ersten Mal in der Hand hielt. Als wenn sie für meine dicken Finger gebaut worden wäre. Es fühlte sich sofort gut an und nun ist sie meine neue „eierlegende Wollmilchsau“.

 

Sicher ist es auch angenehm, dass ich das Menü von Olympus schon seit Jahren kenne. Was aber auch toll ist, ich kann mein Immer-Drauf-Objektiv weiterverwenden. Somit geht auch meine Reise weiter: „Ein Mann, eine Kamera, ein Objektiv, viele Möglichkeiten“

 

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Fotografie: Viele Wege führen nach Friesenheim

Hallo zusammen.

 

Ich habe mir vor einiger Zeit mal Gedanken gemacht, wie ich meinen Wohnort dokumentieren könnte. Ich wollte aber nicht das schöne Rathaus zum x-ten Mal fotografieren, oder die Kirchen in unserem Ort. Auch sonstige bekannte Dinge in Friesenheim waren mir nicht interessant genug, um sie fotografisch zu dokumentieren. Doch ich wollte trotzdem die Neugier wecken, unseren Ort mal zu besuchen. So kam ich auf die Idee die Zufahrtsstraßen, die nach Friesenheim führen, in den Fokus zu nehmen und zwar genau dort, wo das jeweilige Ortseingangsschild steht. Was daraus geworden ist könnt ihr hier nun ansehen. Sollte ich ein Schild nicht beachtet haben, schreibt es mir kurz in den Kommentaren, dann hole ich das nach und werde es hier einfügen.

 

Nun aber zu den Bildern  :

 

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Fotografie: Ich möchte Euch einladen

 

Ein Gastbeitrag von Nicole Seitz

Ich möchte Euch einladen mein Bild zu betrachten.

 

Oft sind es die alltäglichen, die kleinen Dinge, die ich fotografieren möchte.

 

Am Wegesrand. Am Gartenzaun. Unterwegs. Hinterm Drehtor.

 

Orte an denen schnell vorbei gegangen wird. Da bleibe ich stehen.

 

Die kleinen Dinge, die mir seltsam besonders scheinen, mir bereits aus der Entfernung zuwinken, möchte ich fotografieren. Ich möchte näher herantreten um genauer hinzuschauen. Zu betrachten. Grenzen überschreiten.

Hinter die Grenzen blicken und eine neue Welt entdecken.

 

Gleich hier, überall um uns herum.

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Fotografie: Bildbände? Nein, danke!

Bildbände, Fotobücher von bekannten und weniger bekannten Fotografen/Fotografinnen, sind beliebt und gelten als Inspiration für viele, die mit der Kamera unterwegs sind.

 

Einfach Leben - Roland Bauer
Einfach Leben - Roland Bauer
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Fotografie: 10 + 1 ... ein emotionaler Hauch der Vergangenheit

Etwas ist an meiner Reise nach Hattingen in meinem Bericht zu kurz gekommen. Der gemeinsame Besuch mit Robin Disselkamp auf der Heinrichshütte in Hattingen. Denn dieses Industriemuseum ist einen Besuch echt wert!

 

Neben der imposanten Anlage die großflächig zu begehen ist, waren auch unsere Gespräche die mich sehr berührten. Als Robin und ich uns über dieses Museum unterhielten, hörte ich aus seinem Reden den Stolz, ein Kind des Ruhrgebietes zu sein, heraus. Seine Art wie er über den Stahlbau und das Ruhrgebiet sprach, waren sehr bewegend für mich.

 

Nun habe ich noch einige Bilder hier zusammen gestellt, die hoffentlich dieses Gefühl ein wenig darstellen können. Hier auf der Heinrichshütte ist die Geschichte noch spür – und erlebbar. So war es jedenfalls für mich.

 

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Oasen in der Servicewüste Deutschland

Ich denke es ist nun auch mal an der Zeit, die positiven Dingen im Bezug auf Service in Deutschland mal hervorzuheben. Es wird immer wieder gejammert über die Servicewüste in Deutschland und viel zu selten kommen die Oasen in dieser Wüste zu Wort, oder werden bekannt gemacht. Das möchte ich gerne mit diesem Beitrag ändern und ich hoffe ihr macht mit.

 

Unser aktuelles positives Erlebnis hatten wir mit dem Elektromarkt Expert.

 

Zur Vorgeschichte:

 

Unsere Spülmaschine hat vor einigen Wochen den Geist aufgegeben. Sie hat unsere Küche in kurzen Abständen 2x „geflutet“ was wirklich nicht so schön ist bei einem Holzboden. Trotz diverser Tipps aus dem Internet brachte ich sie nicht mehr zum Laufen. Da sie nun wirklich kein High-End-Produkt war und nun auch schon über acht Jahr alt war, lohnte sich auch nicht einen Monteur kommen zu lassen.

 

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Fotografie: Mit welcher Kamera wurde dieses Bild gemacht?

 

Ein Gastbeitrag von Robin Disselkamp

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Fotografie: Eine Foto-Ausstellung und Freunde besuchen !

Ich habe in der letzten Woche mir 2 Tage frei genommen um Freunde zu besuchen, die sich mit mir das Hobby Fotografie teilen. Der Hauptgrund meiner Reise war Ralf Scherer (auch Ralle Buzz genannt), der gerade eine Foto-Ausstellung in Hattingen (NRW) präsentiert.

 

Ralf Scherer aka Ralle Buzz
Ralf Scherer aka Ralle Buzz
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Fotografie: "Rein ins echte Leben!"

Ein Gastbeitrag von Dimo Tabken

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Kurz und knapp: Wenn wir aufhören uns Pausen zu gönnen, geraten auch die Plätze zum Ausruhen in Vergessenheit !

Als ich diese Aufnahme gemacht habe, stand für mich der Titel schon mehr oder weniger fest. Leider haben viele von uns es verlernt sich mal einfach hinzusetzen und sich dadurch einfach etwas Ruhe zu gönnen. Dabei ist es nach meiner Erfahrung so wichtig sich in unserer rasanten Zeit von heute sich Plätze für diese Ruhezeit zu suchen und diese auch zu nutzen.

 

Doch immer mehr finde ich solche Plätze, wie diese Bank, die dann schon über Jahre nicht mehr genutzt wurden und langsam verschwinden. Nehmt euch selbst wichtig und gönnt euch einfach mal eine Pause !

 

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Riesen Sauerei fotografisch festgehalten.

Ich kann gerade nicht so viel essen wie ich kotzen möchte !

 

Sorry für diese etwas herbe Ausdrucksweise, aber was ich heute zu sehen bekam, das verschlägt einem die Sprache !!! Ich war heute oben auf dem Langenhard um etwas Ruhe für mich zu finden. Der Langenhard liegt am Rand des mittleren Schwarzwaldes etwas südlich von Lahr. Man hat von dort, bei passendem Wetter, eine Aussicht über die Rheinebene bis zu den Vogesen hin. Ein schöner Platz um die Natur und die Ruhe zu genießen.

 

Als ich oben beim Parkplatz angekommen war, bot sich mir das Bild hier, welches ich so schnell nicht mehr vergessen werde:

 

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Fotografie: Bei mir hängt ein fertiger Butler an der Wand

Hallo zusammen.

 

Ich hatte vor einiger Zeit noch mal die Möglichkeit (Dank eines Gutscheins), ein Foto von mir bei Saal-Digital anfertigen zu lassen. Saal-Digital haben ja auch die Bilder für meine erste Ausstellung produziert und ich war mit dem Ergebnissen damals sehr zufrieden.

 

Bei diesen Bilder von der Ausstellung war eines dabei, welches im so genannten „Butler Finisch“ auf Alu-Dibond gefertigt wurde. Dort werden die Weissanteile des Bildes in Form des gebürsteten Aluminiums gefertigt. Dieser Effekt ist etwas Besonderes. Denn je nachdem wie man vor dem Bild steht oder das Licht auf das Bild fällt verändert sich das Bild durch den Metalleffekt.

 

Im Gegensatz zu dem Bild aus der Ausstellung war das Foto, welches ich hab anfertigen lassen, mit deutlich mehr „Weißanteilen“ versehen und feineren Kontrasten. Ich war gespannt ob diese spezielle Metalleffekt auch hier zum tragen kommen würde.

 

Der Ablauf bei Saal-Digital ist sehr einfach um ein solches Bild in den eigenen Händen zu halten. Entweder macht man das über das Online-Portal um das Format und sonstige Bearbeitungen selber zu gestalten, bevor es zum Druckauftrag geht. Eine andere Möglichkeit ist die hauseigene Software von Saal-Digital auf seinen Rechner runter zu laden. Wenn man dieses Weg einschlägt kann man aus der Software raus später das gewünschte Bild hochladen um es drucken zu lassen. Einfacher geht es nicht, finde ich.

 

Die Bilder im Butler Finisch sind ausserdem witterungsbeständig und damit auch für den Aussenbereich geeignet.

 

Als Aufhängung habe ich die Profil-Aufhängung gewählt. Somit hat das Bild eine Abstand von ca. 1 cm zur Wand, was besser ausschaut, als so „platt“ an der Wand zu hängen hängen.

 

Hier nun das Ergebnis:

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Fotoreportage: Mikroplastik fängt bei uns im Kopf an ! Teil 2 … ein Teilerfolg!

Hallo zusammen.

Ich hatte ja vor einiger Zeit eine Fotoreportage zum Thema Mikroplastik erstellt. Die Resonanz in den Sozialen Medien war groß und zwei Tage lang waren die Zugriffszahlen extrem hoch auf meiner kleinen Webseite. Zwei Tage … dann kehrte wieder Ruhe ein

 

Ein befreundeter Fotograf meinte zu meiner Reportage:  „Sehr gute Arbeit und was nun ?“ Diesen Gedanken hatte ich schon selber im Kopf und es wurde mir klar, das ich hier nun gefordert war. Auf Missstände hinweisen ist eine Sache, diese zu ändern die logische Schlussfolgerung.

 

Also bin ich mit einem geliehenen Bollerwagen, Mülltüten, Eimer und Handschuhen „bewaffnet“ losgezogen. Ich bin die gleiche Strecke wieder abgelaufen. Doch dieses Mal wurden kaum Fotos gemacht. Mein Augenmerk war den Müll auf dieser Strecke zu sammeln und ihn ordnungsgemäß zu entsorgen.

 

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Fotografie: Bin ich analog angekommen ?

 

Hallo zusammen. Ich war gestern mit der Kiev 88 in der Stadt unterwegs gewesen. Vorher Rucksack gepackt mit der Kiev 88, inclusive dem 80mm F2.8. Zusätzlich noch den Prismensucher, eine zusätzlich (geladenen) Filmkassette. Dazu noch ein Ministativ mit Kugelkopf und ein großes Stativ mit einem Kugelneiger von Novoflex. Die kleine Wasserflasche (0,3l ) rundete die Sache ab.

 

Also los in Auto und in die Innenstadt von Lahr gefahren. Es war so gegen die Mittagszeit als ich dort den Wagen geparkt hatte und mit dem Rucksack auf Motivsuche ging. Ich hatte diese Zeit gewählt, da dann nicht so viele Menschen unterwegs waren. So war es dann auch. 

 

Was ich aber nicht bedacht hatte, dass mein Rucksack insgesamt knapp 7 kg auf die Wage gebracht hatte (später daheim gewogen) und die Aussentemperaturen schon bei 26 Grad lagen. So dauerte es auch nicht sehr lange, dass die kleine Wasserflasche leer war und meine Zunge trotzdem trocken im Mund lag. Nach dem ersten Bild, welches ich in der Zwischenzeit geschossen hatte, ging ich in ein Café und holte mir dort ein großes alkoholfreies Radler. Ich saß drinnen, da die Bestuhlung draussen in der prallen Sonne stand.

 

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Ein analoges Foto, das auch heute noch Fragen offen lässt.

 

Dieses Foto habe ich neben zwei anderen Bildern bei Gemeinschaftsausstellung der Photologen in Kassel gezeigt. Das war im Oktober 2018.

 

Auch heute noch berührt mich dieses Foto sehr. Liegt auch daran, dass es für mich immer noch nicht geklärt ist, wie die „weissen Flecken“ über den Gräbern des alten jüdischen Friedhof entstanden sind.

 

Die These, das der Faltenbalg der Agfa Isolette defekt gewesen sei, glaube ich nicht. Da kein andere Fotograf/in vom Fotoprojekt „Die Isolette geht auf Reisen“, das Problem hatte. Lens Flare sehen sicher nicht so aus, oder doch?

 

Deswegen frage ich meine Leser: Habt ihr eine Idee wie das entstanden ist?

 

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Fotografie: "Was haben zwei Flamingos am Baggersee, mit einer russischen Kiev 88 zu tun ?"

 

Viele von euch haben ja mitbekommen das ich mir eine Kiev 88 mit diversem Zubehör gekauft habe (Link). Die Kiev ist eine analoge Mittelformat-Kamera, welche als günstige Kopie zu der deutlich teurere Hasselblad 1600F in Russland entstanden ist. Warum habe ich mich dafür entschieden, genau diese zu kaufen?

 

Klare Ansage, ich habe das Geld nun mal nicht um mir eine Hasselblad 1600F zu kaufen. Selbst einen mamiya

 

Da mir aber die optische Form und die Haptik sehr gefällt, war die Kaufrichtung schnell vorgegeben. Das ist unabhängig von der Technik für mich sehr wichtig. Denn warum sollte ich etwas in den Händen halten, was technisch Top ist, aber sich befremdlich anfühlt? Was mir auch gefällt, ist das sie rein mechanisch arbeitet. Also nix mit Batterie oder Akku, mal abgesehen vom vorhandenen Prismensucher. Dazu kommt noch das Bildformat, welches quadratisch mit 6x6cm ist. Ein Format, dass mich derzeit sehr interessiert.

 

Grundlegend finde ich das Mittelformat interessant. Da man dort bei einem 120er Film und dem Format 6x6, maximal 12 Bilder schiessen kann. Also ist der Film auch relativ schnell voll. Das wiederum hat den Vorteil, dass ich ungeduldiger Kerl, nicht allzu lange warten muss, bis ich das Ergebnis in den Händen halte. Von wegen Entschleunigung und so. (ironieaus)

 

Akustisch ist sie auch etwas, Besonderes, wenn man darauf steht. Wer mal die Möglichkeit hat so eine Kamera sich anzuhören, wenn diese auslöst wird, kann das bestätigen. Deswegen taugt sie auch nicht für Fotos bei einer Hochzeit in der Kirche. Da würden sonst Pfarrer, Brautpaar und die Gäste jedes mal zusammen zucken wenn der Auslöser betätigt wird.

 

Eine Kiev 88 ist eine Kamera, die man heute für relativ günstiges Geld erwerben kann. Doch so günstig sie ist, so ist sie auch verschrieen als sehr unzuverlässig, so dass man sehr viel Glück haben musst, um bei eBay oder sonstigen Plattformen, ein wirklich funktionierendes Exemplar zu bekommen. Meine Kiev habe ich deshalb in einem Fotofachgeschäft gekauft. Was zwangsweise aber nicht heißen muss, das dieses funktioniert. Der Inhaber sagte nur das er sie deswegen nicht in die Auslage gelegt habe, da er keine Garantie geben kann.

 

Es gibt wohl zwei Arten von Problemen, in der diese Kamera für Frustration führen kann. Da wäre zum einen, dass das Fett/Öl für die beweglichen Bauteil verharzt ist. Was ich nicht als Fehler sehe sonder dem Alter geschuldet ist. Ich meine, beim Auto machen wir ja auch immer wieder einen Ölwechsel, damit der Motor noch lange gut läuft. Also wenn ich eine analoge Kamera kaufe die älter als 20 Jahre ist, kann es nun mal passieren, das hier eben ein „Ölwechsel“ fällig ist.

 

Die zweite Version warum eine Kiev nicht mehr funktioniert, liegt an Bedienungsfehler den der, oder die Benutzer im Vorfeld gemacht haben. Im Gegensatz zu vielen anderen Kameras, hat die russische Kamera ein eine Eigenart, die man tunlichst beachten sollte: 

 

Was "tödlich" für diese Kamera ist, man darf nie und ich meine NIE(!), die Belichtungszeit verstellen, wenn der Film in der Kamera noch nicht weiter transportiert wurde. Das verzeiht sie niemals, bzw. spätestens beim 2x Mal ist die Mechanik so weit geschrottet, das man die Kamera entweder in den Müll packt oder noch mal ca. 100 Euro investiert um diese reparieren zu lassen. Dabei muss man beachten, das es in Deutschland keinen Reparaturservice gibt, der die Kamera wieder zu einem bezahlbaren Preis auf Vordermann bringt. Ich habe jedenfalls keinen gefunden. Was aber möglich ist, man kann seine Kamera zu Arax in die Ukraine schicken. Auch heute noch werden die Kiev 88 und auch die Kiev 60 dort fachgerecht repariert. 

 

Also das Ende vom Lied. Meine Kiev war plötzlich nicht in der Lage, vernünftig den Verschluss zu öffnen, obwohl sie vorher im Fotoladen nach einigen optischen Test, funktionierte. Sicher hätte ich sie versuchen können sie dem Händler zurückzubringen. Aber da er keine Garantie/Gewährleistung gab, mache ich mir den Stress nicht.

 

Ich habe nun von einem befreundeten Fotografen eine weitere Kiev zum Testen zugeschickt bekommen. Diese wird, wenn sie den ersten belichteten Film gut überstanden hat, im Austausch in meinen Besitz übergehen. Mein fettes Danke geht an dieser Stelle an Roland !!!! 

 

Aber ich möchte auch darauf hinweisen, das nicht jede gebrauchte Kiev ein Griff ins Klo sein muss. Es gibt sicher da auch Exemplare da draussen, die ihren Dienst sehr gut verrichten. Es gibt auch Fotografen, die diese Kamera seit Jahren/Jahrzehnten nutzen, ohne Probleme zu haben. Wie gesagt, es sind wohl meist die Bedienungsfehler, die der Kamera nicht gut tun. Also wenn ihr eine funktionierendes Exemplar habt, gebt es sie nur aus der Hand, wenn diese gespannt ist. Kann ja nix passieren solange die Metall-Trennscheibe hinten in der Filmkassette steckt. Also keine Panik vor versehentlichem Auslösen.

 

Doch nun kurz zurück zum eigentlichen Titel des Beitrages: „Was haben zwei Flamingos am Baggersee, mit einer Kiev 88 zu tun ?“

 

Da die Kiev einige Zeit ausser Gefecht gesetzt war, bin ich auf den Gedanken gekommen, meine künftigen Aufnahmen mit meiner digitalen Olympus, bis auf weiteres nur noch im Format 1:1 zu machen. Damit konnte ich schon mal mit dem Quadratischen Format üben. Die Aufnahme mit den zwei Flamingos am Baggersee ist die erste Aufnahme im quadratischen Format, die ich wirklich so bewusst gemacht habe. Die Aussentemperaturen lagen bei ca. 5 Grad aber das störte die Vögel überhaupt nicht.(grins)

 

Für mich ist dieses Format auf jeden Fall mal was Neues und bin schon auf die nächsten Bilder gespannt. Wer von euch fotografiert (analog oder digital) im Quadrat und was eignet sich eigentlich besonders für dieses Format?

 

Nachtrag: Habe mir in der Zwischenzeit die Ausgabe IV.2018 der Photoklassik gekauft. Dort hat Marwan El-Mozayen einen sehr ausführlicher Bericht über diese Kamera geschrieben und diesen mit vielen Bildern versehen. Eine absolute Kaufempfehlung !

 

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Fotoreportage: Mikroplastik fängt bei uns im Kopf an !

Ich habe in letzter Zeit verschiedene Artikel  gelesen, in denen freiwillige Helfer dafür gesorgt haben, dass in Teilbereichen unserer Gegend Müll eingesammelt worden ist. Ganze Schulklassen sind bei diesen Aktionen dabei. "Frühjahrsputz" wird es oft genannt. Das brachte mich dazu, diese "kleine" Fotoreportage zu verfassen.

 

Ausgangsort war die B3 und zwar zwischen der Kreuzung Hugsweier und dem Ortseingang von Friesenheim, meinem Wohnort. Ich wollte den ca. 2km langen Weg zu Fuss auf dem Fahrradweg zurücklegen, der nur durch eine kleine grüne Böschung von der Bundesstrasse getrennt ist. Dabei war mein Augenmerk gerichtet auf den Müll, den ich offensichtlich mit meinen Augen, auf dieser kleinen Böschung erkennen konnte. Diesen Müll wollte ich fotografieren und diese Fotos hier veröffentlichen. Das es so viel werden würde, hätte ich nicht gedacht.

 

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Analoge Fotografie: „Eine russische Kiev 88, ein japanischer Whisky und ein deutscher Hammer !“

 

Gestern habe ich ein Wechselbad der Gefühle erlebt und kann euch sagen, ich Trottel war auch noch selber daran schuld. Aber mal alles auf Anfang gestellt.

 

Szenario 1: Ein erfolgreicher Kauf!

 

Durch Zufall war ich vor 10 Tagen in Offenburg und ging an einem Fotofachgeschäft vorbei. Dort sah ich im Vorbeigehen eine kleine Auswahl an analoge Kameras. Also kehrt marsch und rein in den Laden. Die kleine Auslage beinhaltete diverse analoge Kleinbildkameras aus der Vergangenheit. Ich sprach den Seniorchef an, ob er vielleicht auch was im Bereich Mittelformat hätte. Dieser drehte sich um und hob einen großen schweren Alukoffer auf den Verkaufstresen. Ich solle mir den Inhalt mal ansehen, meinte er und ging zu einem anderen Kunden, der gerade in den Laden kam.

 

Also Koffer auf und mir kam ein russisches Gesamtpaket entgegen. Eine Kiev 88 mit diversen Objektiven, 3 Filmkassetten und noch viel mehr. Alles sah in einem gepflegten Zustand aus. Da ich selber etwas unter Zeitdruck stand, konnte ich mir nicht alles genauer ansehen. Ich sprach dann noch mit dem Chef und fragt ihn woher er das hätte und was es den Kosten sollte. Er sagte mir das diese Ausrüstung einem ehemaligen Grafiker beim Burda-Verlag gehört hat, der zwischenzeitlich verstorben sei. Sein Bruder würde nun diese Ausrüstung verkaufen, da er mit der Fotografie nix am Hut hat. Der Verkäufer wollte für das Komplettpaket 500 Euro, wobei der Ladenbesitzer ihm gleich gesagt hat, die wird er wohl nicht bekommen.

 

Da ich etwas unter Zeitdruck stand, gab ich kaltlächelnd ein Angebot in Höhe von 250 Euro ab und gab dem Ladenbesitzer meine Karte. Er meinte noch beim rausgehen, dass der Besitzer sicher es nicht für den Preis verkaufen würde. Egal, ich musste los.

 

Der Koffer und sein Inhalt gingen aber gedanklich mit mir mit. Auch am Abend suchte ich nach Informationen, was so ein Komplettangebot wohl kosten dürfte. Dabei habe ich nicht mal die Zeit gehabt alles im Koffer mir genauer anzusehen. Also am nächsten Tag wieder los und rein in das Fotofachgeschäft. Der Seniorchef lächelte mich an, als er mich sah. Ich wolle mir den Inhalt nun etwas genauer ansehen, da das Interesse doch nun stärker geworden ist.

 

Hier mal eine kleine Liste vom Kofferinhalt:

Kiev 88

Lichtschachtsucher


Prismensucher

Objektiv 1: 150mm F2.8

Objektiv 2: 80mm F 2.8
Objektiv 3: 65mm F3.5


Arsenal MC 2x Teleconverter K88

3 Filmkassetten, Drahtauslöser, 
div. Filter


Reparaturhandbuch und 
Bedienungsanleitung

 

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Fotografie: „Ich möchte Danke sagen ! Ich bin sehr dankbar !“

Ich möchte einfach mal Danke sagen. Danke an die vielen Menschen da draussen, die mich immer wieder aufs Neue unterstützen. Sei es bei Fragen, oder das mir sogar Equipment zum ausprobieren geschickt wurde. Das was ich zwischenmenschlich in der „Photo-Szene“ erleben durfte, dafür bin ich so Dankbar!

 

Auch für die konstruktive Kritik, die mir in unterschiedlichen Form entgegengebracht wurde. Dadurch wurde ich oft wieder auf den Boden der Tatsachen geholt. Danke! Ich habe wirklich nie das Gefühl gehabt das mir jemand was Böses wollte. Manche Kritik musste ich sicher erst einmal schlucken, aber ich wusste das der Mensch dahinter, mir nur einen neuen Denkanstoss geben wollte.

 

Es sind in dieser Zeit auch reale Begegnungen mit anderen fotobegeisterten Menschen geschehen, die ich nicht missen möchte. Aus meiner Sicht entstanden hier richtige Freundschaften. Sogar bei Menschen, die ich bis jetzt nur virtuell kenne. Ich bin sehr Dankbar dafür!

 

Ich freu mich auch weiter meinen Weg mit so vielen tollen Menschen gehen zu können. Ihr bereichert mein Leben ungemein! DANKE !

 

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„HAPPY DAYS ARE HERE AGAIN“ , oder wenn man die Musik in höchster Qualität geräuschlos abspielen kann.

Früher wurde neben der Auswahl der Musikstücke darauf geachtet, dass man sie daheim auch in hoher Qualität sich anhören konnte. Diese alte Schellackplatte tritt den Beweis an. Was da alles drauf steht, um den Kunden davon zu überzeugen, ist schon bemerkenswert, oder?

 

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Irgendwie, … ist Meike der Name meiner neuen "Freundin" !

Irgendwie stimmte etwas nicht.

Irgendwie war es wohl an der Zeit. 

Irgendwie hatte ich es schon länger gespürt. 

Irgendwie …

 

Wer in letzter Zeit mich hier auf der Webseite verfolgt hat und ganz besonders in den Sozialen Netzwerken, hat gesehen, dass ich auf der Suche war. Irgendwie war es ruhiger geworden um den Mann, seine Kamera, das eine Objektiv und ganz besonders die vielen Möglichkeiten mit dieser Kombination. 

 

Ich sah mich nach Kameras anderer Hersteller um. Jammerte das zu viel Schnick-Schnack verbaut war und es nicht mehr „den Fotoapparat“ gab. Suchte und fand sie nicht … „meine Kamera“. Ich suchte neue Inspiration in der analogen Fotografie, doch diese Suche wurde relativ hart ausgebremst. Zu lesen im vorigen Blogeintrag.

 

Was war los, was stimmte nicht mehr?

 

Nach vielen Wochen und immer weitere Suche nach etwas „Neuem/Anderem“ war ich fast schon verzweifelt. Keine Inspiration mehr, nichts wollte mehr so richtig gelingen und am meisten fehlte der Spass an der Fotografie. Sicher, ein kreatives Loch ist das, was jeder als Fotograf und Künstler kennt. Aber das war es irgendwie nicht. Ich hatte einige Projekte im Kopf, aber keine Lust mehr diese, mit der bewährten Kombination meiner Kamera und meinem Objektiv, umzusetzen. 

 

Durch Gespräche mit anderen Fotografen über mein „Problem“ versuchte ich eine Lösung zu finden. Und was kann ich heute sagen? So wie es den Anschein hat bin ich wieder auf der richtigen Spur, meiner Spur. Ich habe mir ein neues Objektiv gekauft und bin jetzt jeden Tag wieder unterwegs. Dabei handelt es sich nicht um eine teure Scherbe sondern um das preisgünstige Meike 25mm F1.8. Also ein Festbrennweiten-Objektiv, das nur manuell fokussiert werden kann und auch die Blende wird am Objektiv direkt eingestellt. 

 

 

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Ein „guter“ Fotograf macht kein Colorkey ! Warum eigentlich nicht ?

Ja warum macht man das nicht? Was spricht wirklich dagegen?

 

Ich habe mich vor Jahren auch mal ein wenig im Bereich Colorkey bewegt. Hat mir eigentlich auch Spass gemacht. Aber wenn ich damals das eine, oder andere Foto öffentlich gezeigt habe, kamen mir mehr Negativ-Meldungen zurück als Positive. 

 

Dabei waren die meisten negativen Feedbacks, eher einer grundlegenden Negativhaltung zum Thema Colorkey entsprungen. „Colorkey, wie einfallslos!“ z.B. , oder „Colorkey, das geht ja mal gar nicht!“

 

Seit der Zeit habe ich diese Art von Bildbearbeitung gemieden. Ich habe diese Negativhaltung auch bei anderen erlebt, die solche Bilder online gestellt haben. Also lag es nicht nur an meinen Fotos.

 

Jetzt frage ich mich ernsthaft, was spricht wirklich gegen diese Art der Bildbearbeitung? Was ist so „schlimm“ daran? Wer von euch kann mir das erklären?

 

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Termine

Am Freitag fahre ich nach München, um mir die Ausstellung von meinem Freund Dimo anzusehen (darüber habe ich hier geschrieben).

 

Am darauf folgenden Dienstag treffe ich mich zum ersten Mal mit Matthias Weber live, in Karlsruhe. Mit ihm zusammen leite ich unseren gemeinsamen Podcast „Die Fotolinsen“. Suchen dafür immer noch ein gutes Griechisches Restaurant. Nicht für unseren Podcast, sondern für unser Treffen in Karlsruhe ... versteht sich, oder? Wer kann uns was empfehlen?

 

Auch der nächste Shooting-Termin, für mein Fotoprojekt, steht mehr oder weniger fest. Ohne Teilnahme einer analogen Kamera! Die Würfel sind gefallen, in dieser Hinsicht!

 

Dann möchte ich auch noch gerne die Ausstellung  „Licht und Leinwand Fotografie und Malerei im 19. Jahrhundert“ in Karlsruhe besuchen. Das was man so auf der Webseite sieht, schaut interessant aus. Die Ausstellung geht bis zum 02.06. Vielleicht kann man da ein Treffen veranstalten. Ist erst mal nur ein Gedanke. Mal sehen wer noch Lust hat.

 

Was liegt bei euch so an in der kommenden Zeit ? Habt ihr noch Vorschläge, z.B. für eine Ausstellung?

 

Bleibt neugierig !
Bleibt neugierig !
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Aus dem Rahmen gefallen und ich werde eine Ausstellung besuchen.

Tach zusammen.

 

Trotz widriger Umstände (Männergrippe!) sitze ich hier und habe gerade dieses Foto für euch rausgeholt. Ich habe das letzte Woche mit meiner Olympus gemacht. Das erste Mal eine Doppelbelichtung und ich muss sagen, das Bild gefällt mir sehr.

 

Aus dem Rahmen gefallen!
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"Wie, der redet auch noch bei einem Foto-Podcast mit ?"

Ja das stimmt! Letzten Sonntag hatten wir schon den 10. Podcastfolge. Ein kleines Jubiläum, denn der Anfang war sicherlich nicht leicht. Aber dazu später.

 

Wir, das sind Matthias Weber und ich, Holger Dankelmann. Wir produzieren einen Podcast der, wenn es gut läuft, ca. 30 Minuten lang/kurz ist. Wenn wir einen Gast haben, kann es aber durchaus auch länger werden. Und wir hatten davon schon einige.

 

Wie ist es nun dazu gekommen, dass ich nun auch noch "podcaste" ?

 

Matthias hat mich Ende letzten Jahres mal gefragt, ob ich mir das vorstellen könnte, mit ihm zusammen einen Podcast zu machen. Thema sollte die Fotografie sein und wie wir sie sehen/empfinden. Ich bat um Bedenkzeit. Gab es nicht schon genügend von solchen Sendungen? Was können wir zwei Amateure, da noch beisteuern?

 

Matthias nahm mir meine Bedenken, einfach loslegen und Spass haben war die Devise. Dann war da noch die Namensfindung vom Podcast. Es entstand: „Die Fotolinsen - Eine Fotopodcastmahlzeit in 30 Minuten“ .

 

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Mein Fotoprojekt ... auch mit analoger Beteiligung im Mittelformat ?

Ich bin seit einiger Zeit an einem Fotoprojekt dran, das ich bis jetzt geheim gehalten habe. Aber ich denke ich kann jetzt, nachdem die ersten Bilder mit der Olympus im Kasten sind, euch etwas darüber erzählen. Und auch von dem analogen Wunschgedanken, der sich in mir festgesetzt hat.

 

Also, ich arbeite derzeit mit einem Künstler zusammen, den ich fotografisch bei der Arbeit begleite. Dabei sind schon einige sehr gute Bilder entstanden. Was mir jetzt im Kopf rumschwirrt, ist es diese analoge Kunstform, auch fotografisch, analog, festzuhalten. Im Klartext, mit mehreren unterschiedlichen analogen Mittelformatkameras.

 

Warum Mittelformat? Weil ich dieses Format bei den analogen Kameras sehr liebe! Ausserdem ist der Film schnell voll und schnell kann man das Ergebnis dann auch in den Händen halten.

 

Derzeit habe ich hier eine doppeläugige Zeiss Icon am Start, die jetzt am kommenden Freitag zum Einsatz kommen wird. Als Film habe ich mich für den ILFORD HP5 Plus Schwarz-Weiss entschieden. Der hat genug Reserven, die ich auch benötigen werde. Da die meisten Aufnahmen innerhalb des Ateliers des Künstler stattfinden werden. Also eine echte, fotografische Herausforderung!

 

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Servicezeit für die eigene Kamera

Schon etwas staubig an manchen Stellen, oder?
Schon etwas staubig an manchen Stellen, oder?

 

 

Tach zusammen. Nachdem ich letzte Tage dieses Bild in einem anderen Zusammenhang gepostet hatte, sind mir die Staubablagerungen an meiner Kamera doch deutlich aufgefallen. Werde diese nun versuchen vorsichtig zu entfernen. Nun würde es mich aber auch interessieren, ob es bestimmte Zeiten gibt, ab wann man eine Kamera zum Service gibt. 

 

Ich besitze die Olympus nun seit ca. 3,5 Jahren und diese hat knapp 30.500 Auslösungen (ist das eigentlich viel, oder wenig?). Im Gegensatz zu einer DSLR hat meine Systemkamera ja keinen beweglichen Spiegel. Also dürften diese Systemkameras länger halten, oder nicht? Ausserdem ist die Kamera und auch das Objektiv, welches ich nutze, Staub- und Spritzwassergeschützt. Da dürfte ja nichts eindringen, da ich das Objektiv seit ca. 3 Jahren nicht mehr von der Kamera entfernt habe. 

 

Mir selber sind noch keine Sensorflecken, oder ähnliches aufgefallen. Also ist alles bis jetzt gut. Muss ich vielleicht gar nichts machen und erst tätig werden, wenn etwas nicht mehr so richtig funktioniert? 

 

Wie seht ihr das? Schreibt mir einfach in den Kommentaren wie ihr das Thema angeht. Ich bin sehr gespannt. 

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Ein Fotoprojekt, was ist das eigentlich ?

Mein letztes Fotoprojekt ging am vergangenen Sonntag zu Ende. Mit sechs anderen Mitstreitern/innen haben wir uns fotografisch um das Thema „Dramatisches schwarz-weiß“ gekümmert. Jeder auf seine persönliche Art. Nun ist es vorbei und ich mache mir Gedanken, Gedanken was eigentlich ein Fotoprojekt ist.

 

"Traumwelt" ist eines von 7 Fotos aus dem letzten Fotoprojekt "Dramatisches schwarz-weiß"
"Traumwelt" ist eines von 7 Fotos aus dem letzten Fotoprojekt "Dramatisches schwarz-weiß"
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Alles auf Anfang !

Wer mich hier oder in den den Sozialen Netzwerken verfolgt hat, hat auch mein hin und her erlebt zum Thema:  „Kaufe ich mir nun eine neue Kamera, oder doch nicht?“ 

 

Sogar im Podcast von „Die Fotolinsen“ haben Matthias, Tobi und ich darüber gesprochen. Ob es Sinn macht, oder es nur der Wunsch ist, was „Neues“ haben zu wollen. Eine Zeitlang hatte ich ja die Fuji XT-10 bei mir zu Hause und wollte diese auch schon käuflich erwerben, doch … habe es schlussendlich nicht gemacht. Es lag sicher nicht an den fotografischen Ergebnissen die ich mit ihr hatte. Die könnt ihr euch hier ansehen. Es lag eher am Handling. 

 

Doch was nun? Weiter suchen?

 

Das habe ich erst mal auf Eis gelegt. Was ich gemacht habe, ich habe mir einen zusätzliche Griff gekauft um das Handling meiner Olympus etwas zu verbessern. Ob dieser nun dran bleibt ist auch noch nicht sicher. Gründe: Er besteht aus Alu und ist in der Oberfläche glatt. Also kalt und nicht rutschsicher. Das kann ich aber selber beheben indem ich da was aufklebe, um damit beide „Probleme“ zu beheben. Was noch nicht so Optimal ist: Ich „stosse“ an mein Immderdrauf-Objektiv dem 12-40mm F2.8 Pro mit meinen Fingerrückseiten dran. Also kaum, bis gar keine Luft zwischen meinen Wurstfingern und dem Objektiv.

 

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Ein Fotoprojekt geht zu Ende

Am heutigen Tag geht das Fotoprojekt mit dem Hashtag #7Wochen7Fotos zu Ende. Innerhalb der letzte 7 Wochen haben 7 Fotografinnen und Fotografen je 7 Fotos zum Thema „Dramatisches schwarz-weiß“. Es war spannend zu erleben wie jeder von uns an dieses Thema fotografisch ran gegangen ist. So sind jetzt 49 ganz unterschiedliche Bilder entstanden die uns alle begeistert haben.

 

Meine Beiträge könnt ihr hier sehen: 

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"Shake It Baby!" … klare Sicht, nicht nur für fotografierende Brillenträger!

Jeder Brillenträger kennt das. Im Laufe des Tages tauchen kleine Punkte und Schlieren auf dem Brillenglas auf. Bis jetzt habe ich immer versucht diese Verunreinigungen mit Brillenputztüchern, speziellem Brillenreiniger oder auch ganz einfach mit Spüli zu entfernen. Bei Thema Spüli sollte man natürlich darauf achten, dass dieses nicht rückfettend ist. Ich hatte auch mal überlegt mir ein Ultraschall-Reinigungsgerät zu besorgen. Habe den Gedanken dann aber doch verworfen. 

 

Nun kam ich mit meinem Freund Michael ins Gespräch, der aus beruflichen Gründen viel mit Brillen zu tun hat. Dieser empfahl mir mal einen Blick auf den EYESHAKER zu werfen. Gesagt getan. Habe mir das System angesehen und auch mir das eine, oder andere Video bei YouTube reingezogen.

 

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Weitere Gedanken zum Thema „Neue Kamera"

Moin.

 

Wie die meisten von euch mitbekommen haben, ist bei mir der Wunsch eines Kamerawechsels zwischenzeitlich tief verankert. Ob das Sinn macht steht hier nicht zwangsweise im Vordergrund.

 

Jetzt habe ich die Fuji XT-10 schon einige Zeit hier, bin eigentlich auch zufrieden damit, auch in der Verbindung mit dem Neewer 25mm F1.8 , aber …

 

Ja ein „Aber“ gibt es! Trotz der zusätzlichen Grifferweiterung fällt es mir teilweise schwer die Kamera mit meinen dicken Fingern vernünftig zu bedienen. Das Handling ist nun mal wichtig, auch wenn sonst die Kamera gut ist. Ich glaube ich brauche keine schlanke Kamera, sondern eine vollschlanke Kamera. Oh Mann, wie ihr seht, bin ich wieder mal planlos wie es bezüglich einer andere Kamera weiter gehen soll. Ansonsten liegt meine Olympus hier rum und fristet ein ungenutztes Dasein. Bin gespannt wohin es mich Kameratechnisch hintreiben wird. 

 

Doch vielleicht wieder ne DSLR ? Da hat man wenigstens was in der Hand. Doch welche ? APS-C ist Pflicht, grösser darf immer! Nicht das neuste Model, darf ruhig ein/zwei Generation älter sein. 

 

Ihr kennt ja meine Bilder, die ich so produziere. Was würdet ihr mir empfehlen?  

 

Auf die richtige Mischung kommt es halt an !
Auf die richtige Mischung kommt es halt an !
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Testbilder mit der Fuji XT-10 und dem Neewer 25mm F1.8

Ich baller mal die bisherigen Bilder hier rein, die ich mit der Fuji XT-10 und dem Neewer 25mm F1.8 gemacht habe. Ja, ich habe sie nachbearbeitet, mache ich aber auch bei den Bildern vom Pro-Objektiv von meiner Olympus. Ach nebenbei, hab für knapp 10 Euro eine passenden Streulichtblende mit Objektivdeckel dazu gekauft. Schaut nun so aus:

 

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