Ich gehe meinen Weg !

Wenn ich zurück schaue, sehe ich sie noch. Die Dinge, die mich lange auf meinem Lebensweg beeinflusst haben. Doch durch meine Depression fange ich an, immer mehr meinen wirklich eigenen Weg zu gehen. Einige dieser Dinge aus der Vergangenheit streifen dabei noch meine neuen Schritte. Es liegt einfach daran, dass sie jahrzehntelang Einfluss auf mein Leben hatten. Ich möchte trotzdem meinen Weg fortsetzen. Neue Menschen kennen lernen und nur noch selten über die alten Dinge stolpern, die mir lange im Wege standen.  

 

Ich gehe meinen Weg, auch wenn ich ab und zu stolpern und sogar hinfallen werde. Die Zeit wo ich liegen bleibe wird langsam kürzer und ich stehe wieder auf. 

 

Ich gehe m e i n e n Weg !

 

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Einfach nur zuhören !

Bei meiner derzeitigen depressiven Phase, möchte ich keine Ratschläge, keine guten Tipps. Warum kann man nicht einfach nur zuhören und still sein? Es reicht manchmal, wenn ich nur meine Lage anderen erzähle. Ich erwarte nicht jedes Mal eine Lösung. Das einfache Zuhören scheint man kaum noch zu finden. Sätze die ich gesagt/geschrieben habe einfach im Raum stehen lassen, das wünsche ich mir.

 

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Adolf-Gänshirt-Strasse

Bei dieser Strasse habe ich mich etwas schwer getan. Viele Fotos sind es am Ende nicht geworden, trotz mehrfacher Begehung. Irgendwie sprang der Funke nicht so richtig rüber. Aber es muss ja nicht immer eine Masse an Fotos sein. Lieber dann klein und fein. Hier also meine Bilder: 

 

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Was für ein Abend !

Ich war auf dem Rückweg von einem Termin und überlegte, ob ich zu meinem Lieblingsort fahren sollte. Bin dankbar mich dafür entschieden zu haben. Was mich in den folgenden Stunden dort erwartete, war ein Feuerwerk an Farben. Aber seht selbst: 

 

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Karfreitag : "Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist !"

Zum heutige Karfreitag, habe ich dieses Foto erstellt. Wer weiß eigentlich von euch, warum es diesen Feiertag überhaupt gibt? Bin gespannt ob es (noch) bekannt ist. Kleiner Tipp von mir: Diesen Satz im Titel findet man in der Bibel, im Lukas-Evangelium, Kapitel 23 Vers 46 .

 

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Bitte nehmt Platz in meinem Kopf ! (Teil 2)

Es geht genau da weiter, wo ich bei Teil 1 aufgehört habe. Also nehmt Platz und schaut euch an, wie es mir ergangen ist.

 

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Sie kam schleichend durch die Kellertür !

Sitze hier. Draussen ist blauer Himmel und die Sonne scheint. Sitze trotzdem hier. Sie ist wieder gekommen. Langsam und auf leisen Sohlen. Jetzt ist sie neben mir. Die altbekannte Gefährtin, die keiner haben will. Das Foto beweist, dass sie aus dem dunklen Keller gekommen ist. Dort wo ich viele Erinnerungen und Gefühle unter Verschluss halte. Ich muss wohl diese Tür nicht ganz zu gemacht haben. So konnte sie plötzlich wieder an meiner Seite sein. Sie ist nicht laut. Sie redet leise. Aber das was sie sagt, dringt in meinen Kopf ein. Sie erzählt was dort unten alles im Keller auf mich wartet. Sie spricht von Dingen aus meiner dunklen Vergangenheit. Sie hat die Tür zum Keller etwas weiter geöffnet damit auch diese Dinge, die dort unten abgestellt waren, wieder leichter zu mir nach oben kommen.

 

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Engelgasse

Nach der Rößlegasse geht es heute mit der Engelgasse weiter. Hat sich angeboten, da sie miteinander verbunden sind. Ich muss aber wohl alphabetisch das Projekt weiter führen. Ansonsten verliere ich irgendwann den Überblick. Hier aber erst mal die neusten Fotos aus Friesenheim, meinem Wohnort: 

 

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Depression:

verbockt.com : Hier schreibt ein Mann, der wie ich an Depressionen leidet. In vielen Dingen habe ich mich dort wiedergefunden. Lesenswert! Bald kommt auch sein erstes Buch heraus. Mit etwas Glück habt ihr auch die Möglichkeit ihn persönlich bei einer seiner Lesungen zu treffen.

 

depressionsliga.de : Eine sehr gute Anlaufstelle für Betroffene und Angehörige. Dort bekommt ihr viele Informationen  und auch wertvolle Tipps und Links zum Thema Depression.

 

livingthefuture.de : Ein Mann der es trotz Depressionen und Suizidversuch es geschafft hat, mit seinem Buch "Depression abzugeben: Erfahrungen aus der Klapse“ seine persönlichen Eindrücke mit dieser heimtückischen Krankheit zu erzählen. Lesenswert!

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Das Rad zurück drehen, werde ich nicht !

Ich habe lange Zeit versucht, mein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Lange gegen die Depression angekämpft und immer wieder auf die Schnauze gefallen. Ich wollte doch nur, dass alles wie vorher wird. Viele Kämpfe habe ich gefochten und mehr oder weniger genau so viele Niederlagen erlitten. Aus der heutigen Sicht musste das erst passieren, damit ich grundlegende Dinge für mich begriffen habe.

 

Heute stehe vor diesem Rad, was ich einst versuchte zurück zu drehen. Ich sehe das es feststeckt, genau an dem Punkt, da mich die Depression in die Knie gezwungen hat. Seit dieser Zeit ist dieses Rad nicht mehr in Bewegung gewesen. Weder vorwärts, oder rückwärts. Es hat Rost angesetzt und relativ viel Staub liegt auf ihm.

 

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Rößlegasse

Die Strasse, die ich euch heute in meinem Langzeitprojekt vorstellen möchte, ist eigentlich keine Strasse, noch ein Weg, sondern eine Gasse. Auf meinem Streifzug durch die relativ kurze Rößlegasse bin ich auch hier auf schöne Detailaufnahmen gestossen. Muss aber sagen, ausser einige Stahlrösser, die an mir vorbei fuhren, habe ich keine Pferde gesehen. Nun aber zu den Detailaufnahmen die ich in dieser Gasse gemacht habe:

 

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Ich habe Talent !

Wurde mir jedenfalls gesagt. Ich selber kann und will das nicht beurteilen. Was ich aber weiß, dass ich seit meiner Erkrankung (Depression), ich viel mehr auf Details achte. Deswegen auch der Name dieser Webseite detailbilder.de .

 

Nehmen wir nur mal das Foto hier. Es ist heute Vormittag entstanden. Arbeitsaufwand mehr als gering. Ich musste nur aus der Haustür gehen und mir das Gebäude gegenüber ansehen, dass war es schon. Kamera gezückt, Aufnahme gemacht, der Rest ist etwas Bildbearbeitung, fertig ist das Bild.

 

Ein Platz an der Sonne !
Ein Platz an der Sonne !
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Winter am Mummelsee im Schwarzwald

Hier einige meiner besten Aufnahmen die ich am Mummelsee an einem echt tollen Tag machen konnte. Viel Spass beim Betrachten und ja ich weiß, dass jetzt Frühling ist. Aber der nächste Winter kommt bestimmt ! 😉

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Am Dorfgraben

Die heutigen Fotos stammen nicht von einer Strasse, sondern von einem Weg. Vorteil ganz klar, schmaler, daher auch nur einmal hoch und runter laufen. Ein Foto halte ich davon zurück. Liegt daran, das ich zu diesem Foto einen gesonderten Beitrag verfassen möchte. Welcher Weg, oder welche Strasse als nächstes kommt, steht noch nicht fest. Aber es geht sicher bald weiter mit meinem fotografischen Langzeitprojekt. Hier seht ihr nun meine Bilder und was ich entdeckt habe Am Dorfgraben. Viel Spass beim Betrachten.

 

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Hoffnung !

Wo bringt ihr euren "Müll" hin ? Habt ihr jemanden, der ihn euch abnimmt, oder klammert ihr euch daran aus Angst, was danach geschehen mag? Zu oft läuft in meinem Kopf das Programm ab: "Lieber nehme ich das Schlechte für mich in Kauf, das kenne ich. Neue Wege beschreiten, bedeutet nur eine ungewisse Zukunft!" Also bleibt der Mülleimer ungenutzt und ich trage meinen Mist weiter mit mir rum.

 

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Bahnhofstraße

Da bin ich wieder. Heute stelle ich euch die Bahnhofstraße vor. Auch hier habe ich einige interessante Detailaufnahmen vom Gehweg aus fotografisch festgehalten. Vielleicht erkennt der eine oder andere Leser, wo genau die jeweilige Aufnahme entstanden ist. Die Fotos sind nicht chronologisch angeordnet, es wird also etwas schwerer sie einzuordnen. Außerdem nehme ich jetzt auch gerne eure Wünsche entgegen. Wer eine bestimmte Straße aus Friesenheim hier bald sehen möchte, der kann mir einfach unten in der Kommentarfunktion eine Nachricht hinterlassen.

 

Ich wünsche viel Spaß bei dem Bestaunen der Aufnahmen und ich würde mich freuen, wenn ihr mich auf dieser fotografischen Reise weiter begleiten würdet.

 

In diesem Sinne. ein freundlicher Gruß an alle Leser!

 

Holger/detailbilder.de 

 

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Die Nacht. Der Schlaf. Die Angst!

Schon seit langer Zeit ist es für mich eine Qual ins Bett zu gehen. Warum weiß ich nicht. Irgendetwas bereitet mir Angst. Ich bleibe so lange auf, bis mir die Augen zufallen. Erst dann nehme ich meine Nachtmedikation ein. Es dauert vielleicht noch ca. 45 Minuten und ich schlafe endlich ein. Am darauf folgenden Morgen weiß ich, nicht wovon ich geträumt habe. Etwas läuft da ab bei mir, so das ich nicht schlafen gehen will. Wovor habe ich Angst? Was durchlebe ich in meinen Träumen, von denen am nächsten keine Erinnerung mehr da ist? Ich bin ratlos. 

 

Der einzige Vorteil ist, ich werde dank der Medikamente nicht mehr wach. Vorher war es noch schlimmer. Mehr oder weniger bin ich stündlich wach geworden und wenn ich sage: "Ich bin wach!", dann war ich auch wach! Bin aufgestanden und für ne halbe Stunde am Computer gesessen. Dann irgendwann wieder ins Bett. Eine Stunde später das gleiche Szenario.  Welche Dinge laufen mir durch den Kopf, die mir so viel Angst bereiten? Ich weiß es nicht. So werde ich auch in der kommenden Nacht wieder mich quälen ins Bett zu gehen. Ohne zu wissen, was mir in der Dunkelheit begegnet.

 

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"Darauf kann ich echt verzichten !"

Bei Depressionen kommt es immer wieder (manchmal sehr häufig) vor, dass ich mich und das was ich mache, in Frage stelle. Sich selbst mal zu reflektieren ist ja durchaus sinnvoll. Doch was bei mir dann abläuft, endet sehr oft in einer Negativ-Spirale. Die Depression stellt meine Vorhaben und Handlungen fast grundsätzlich in Frage. „Was bringt das schon?“ „Das lohnt sich nicht!“ Lass es lieber, bringst eh nichts zu Ende!“ „Wenn du krank bist, warum kannst du draussen spazieren gehen?“ Was werden die anderen denken, wenn sie dich da draussen rumlaufen sehen, am besten noch mit der Kamera?“ Wie willst dich rechtfertigen wenn sie sagen : Dir scheint es ja ganz gut zu gehen, wenn man dich so sieht!“

 

Es endet dann, wie es immer endet. Ich bleibe zu Hause! Gehe nur raus, noch wenn es wirklich nicht anders geht. Beim Einkaufen schaue ich vorher mich um und werfe einen Blick in jeden Gang, ob dort nicht eine bekannte Person sich aufhält. Ich verstecke mich wenn ich eine solche Person sehe und hoffe sie erblickt mich nicht.

 

Was passiert da nur mit mir? Ganz einfach! Die Depression bringt mich dazu, mich selbst zu verurteilen! Es wird natürlich durch manche Reaktion aus dem nahen Umfeld auch noch negativ unterstützt. So lautet das Urteil: „Bleib zu Hause und lass dich nicht draussen blicken!“ „Schreib bloß keine positiven Dinge hier im Blog, oder via Twitter/Facebook!“ „Wie soll man sonst deine Krankheit ernst nehmen, wenn es dir gut geht?“ 

 

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Vergeben heißt nicht vergessen !

Ich habe in meinem letzten Blogeintrag die erste Zeit, nach den für mich folgenschweren Ereignissen, beschrieben. Ich möchte gleich aber auch zu Anfang darüber schreiben, dass ich zwischenzeitlich den Personen vergeben konnte, durch die das Ganze ins Rollen gekommen ist. Auch den Personen, die meine Erkrankung als Vortäuschung falscher Tatsachen mir unterstellten, habe ich vergeben können. Wer aber nun meint, das Vergeben auch Vergessen heißt, irrt hier gewaltig! Die Dinge, die ich erlebt habe, werden durch diese Vergebung ja nicht aus meinem Gedächtnis gelöscht. Vergebung ist ja keine Delete-Taste und alles ist plötzlich weg, was geschehen ist. Dem ist nicht so!

 

Also was bringt es mir persönlich, dass ich anderen Menschen vergebe?

 

Sehr viel! Ich hege keinen Groll, oder Wut den Personen gegenüber, durch die ich heute da bin, wo ich bin. Na klar habe ich immer noch Depressionen, aber ich möchte dieser nicht noch mehr Nahrung geben, als sie ohnehin schon hat. Durch Zorn und Wut auf die Menschen, die mich aufs tiefste verletzt haben, kann nichts Positives entstehen schon gar nicht Heilung! Wer aber nun meint das es mir leicht gefallen ist zu vergeben, der irrt auch! Es hat bei mir Jahre gedauert und auf dem Weg dahin, haben viele Tränen mich begleitet! Ich wollte meine Depressionen einfach an die Menschen festmachen, die mir das angetan haben . Diese Menschen sind ja schuld das ich diese Krankheit heute habe! Aber nach meiner jetzigen Auffassung ist das der falsche Weg. Zu klären was die Ursache von meiner Depression ist natürlich wichtig, kein Thema! Auch Wut, Zorn und Verzweiflung haben mich lange begleitet. Sie gehören mit dazu. Irgendwann drehte sich alles nur noch um die Schuldzuweisung. Lange Zeit später habe ich erkannt, dass mich das nicht wirklich weiter bringt.

 

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Adlerstrasse

Mit diesem Beitrag starte ich mein persönliches, fotografisches Langzeitprojekt. In den kommenden Wochen und Monaten (Jahre?) werde ich die Strassen von meinem Wohnort Friesenheim ablaufen und diese fotografisch dokumentieren. Dabei wird jede Strassenseite zweimal abgelaufen, jeweils in eine Richtung. Damit gehe ich viermal die Strasse ab, um von jeder Laufrichtung aus Fotos zu erstellen.

 

Ich möchte mit den Detailaufnahmen, die ich immer vom Gehweg aus mache, meine Sichtweise darlegen. Es werden also nicht die typischen Fotos entstehen, sondern Detailaufnahmen (m)einer Stadt. Vielleicht erkennt einer meiner Leser, wo die jeweilige Aufnahme entstanden ist. Es würde mich freuen wenn ihr mich auf den Streifzügen durch meinen Wohnort begleiten würdet.

 

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Bitte nehmt Platz in meinem Kopf !

Dort schaut es zwar sehr chaotisch aus, aber ich versuche euch zu erklären warum, das so bei mir ist. Depressionen haben die unterschiedlichsten Auslöser. Bei mir persönlich liegt es an einem Ereignis und wie das nahe Umfeld damit (nicht) umgegangen ist. Es hat mich in einem Alter von ca. 10 Jahren einfach überrollt . Ich möchte noch nicht genauer darauf eingehen, aber dafür euch teilhaben lassen an den Auswirkungen, die dieses Ereignis auf mich ausgeübt hat.

 

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Ein neuer Morgen, ein neuer Tag. Neue Chancen und eine alte Bekannte ist wieder da.

Die letzte Nacht war durchwachsen. Immer wieder aufgewacht, trotz Medikamente. Im Gegensatz zu den letzten Tagen ist dieser neue Morgen anders. Die Stimmung ist mehr als gedämpft. Die Sonne scheint draussen und das Vorhaben für den heutigen Tag, welches gestern noch so klar war, tritt in den Hintergrund. Die alte Bekannte mit Namen Depression ist wieder da.

 

Die Erinnerungen das es auch anders sein kann, verschwindet in der Dunkelheit. Das Licht der Hoffnung ist nur noch eine blasse Erscheinung und erreicht mich nicht. Sich wieder zurück zu ziehen ist angesagt. Sich still verhalten in der Dunkelheit. Die Farben die gestern noch so präsent waren, sind verschwunden. Sicher, in den letzten Tagen ging es mir gut. Vielleicht zu gut. Und schon wieder kommt eine negativierende Stimmung auf. Was nützt mir schon die Erinnerung an ein paar gute Tage, wenn ich jetzt wieder in der Dunkelheit sitze? Wie lange wird es wohl dauern, bis es mir wieder so gut geht? 

 

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Wenn man zu viel an den Reglern bei der Bildbearbeitung dreht !

Wenn ich Fotos von mir am Rechner hier daheim bearbeite, kann es vorkommen, das ich etwas zu viel an den verschiedenen Reglern drehe. Meistens wirken dann die Aufnahmen matschig und sehen, höflich beschrieben, „bescheiden“ aus. Wichtig deswegen, das Foto einfach mal ruhen zu lassen und vielleicht erst am nächsten Tag es sich noch mal betrachten. Dann sieht man oft das man es echt übertrieben hat.

 

Doch je nach Aufnahme entwickelt sich aus einem Foto etwas, was wie ein Gemälde erscheint. Dieses Foto z.B. ist für mich in der Vollanzeige am Bildschirm (27“) eher ein Gemälde geworden, anstatt noch ein Foto zu sein. Das liegt glaube ich einfach an den vielen unterschiedlichen Lichteinfällen im Foto, die bei der Weiterbearbeitung nie ganz verloren gehen. Na klar ist das hier keine „knackscharfe“ Aufnahme mehr, aber das macht für mich den besonderen Reiz aus. Ich nenne es mal „künstlerische Freiheit“ die ich ausnutze und bei diesem Foto/Bild passt es sehr gut nach meiner Meinung.

 

Was haltet ihr davon?

 

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Da muss doch ein Haken dran sein, oder?

Ich habe jetzt drei Tage hinter mir und es geht mir immer noch gut. So lange war das noch nie! Bis jetzt kamen sehr schnell der Gedanke: „Das darf nicht sein!“ Ich habe meine positiven Stunden immer schnell durch falsche Selbstkritik ins Negative gezogen. "Mir soll es gut gehen? Bei der Vergangenheit und der Krankheit? Das geht echt nicht!"

 

In diesen letzten drei Tagen waren kaum bis gar nicht dieser Gedanke bei mir aufgetaucht. Ich nehme das als positives Zeichen an und versuche auch derzeit nicht mehr dieses zu negativieren. Wie lange das anhält weiß ich bis jetzt nicht. Aber selbst wenn es mir es morgen wieder mies geht, habe ich diese Stunden und Tage erleben dürfen, ohne wenn und aber!

 

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Lachen trotz Depression !

Bei allen negativen Dingen die ich mit meiner Erkrankung Depression erlebe, möchte ich zwischendurch auch mal vermelden, dass es mir derzeit relativ gut geht. Ich arbeite gerade daran meine fotografische Entwicklung voran zu treiben (Link). Was mir auch in den letzten Tagen wichtig geworden ist und ich gerne mitteilen möchte: Ich habe Depressionen und kann trotzdem Spass haben im Leben!

 

Gerne wird in der Öffentlichkeit das Bild eines depressiven Menschen so dargestellt, das er nur mit gesengtem Haupt durch die Welt geht (wenn er es denn mal vor die Tür schafft) und alles nur noch durch die Brille der Erkrankung erlebt. Doch das ist nur teilweise richtig! Wir Menschen mit Depressionen können an Tagen in denen es uns relativ gut geht, Spass haben am Leben! Also erfreut euch lieber daran das es uns mal gut geht, ohne es gleich zu hinterfragen!

 

 

Wundert euch also nicht, wenn ich lustige Sprüche klopfe oder auch mal herzlich lache. Das ist normal und hat keine Aussagekraft über meine Erkrankung !!!

 

Nun habe ich mir Gedanken gemacht wie man diese Tatsache auch weiter in die Welt tragen kann, damit so viele Menschen wie möglich es endlich zur Kenntnis nehmen. Das geht eigentlich recht einfach. Teilt diesen Beitrag unter dem Hashtag #LachenTrotzDepression in den Sozialen Netzwerken. Ich gehe davon aus, dass sich auch andere an der Verbreitung von guten Nachrichten sich beteiligen werden. Fangt an euch nicht zu schämen und zu erklären wenn es euch mal gut geht. Genießt lieber diese Zeit!

 

Also noch mal: Beitrag mit dem Hashtag #LachenTrotzDepression teilen !!!

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Keine Angst mehr vor hohen ISO-Werten !

Ich bin gerade dabei meine Kamera und die Möglichkeiten die sich mit ihr bieten, weiter zu erlernen. Bis jetzt hatte ich Angst zu hoch mit der ISO-Einstellung zu gehen. Höher als bis maximal 800 habe ich bist vor einigen Tagen mich nicht getraut zu nutzen. Das Bildrauschen wollte ich doch vermeiden, die Fotos sollten klar aussehen. Das war meine Sorge bei einer zu hohen ISO-Einstellung.

 

Seit vorgestern bin ich schlauer geworden. Ich war unterwegs um einige Aufnahmen in einer Kirche zu machen um ein wenig mit den ISO-Werten rumzuspielen. Erst die dritte Kirche (eine katholische) war dann offen und so konnte ich einige Testaufnahmen machen. Das Licht war echt nicht so prickelnd im Gebäude, da es draussen dazu noch stark bewölkt und innen kein künstliches Licht an war. Also beste Bedingungen um mit hohen ISO-Werten zu arbeiten.

 

Später daheim am Monitor waren die Bilder echt so, dass ich mich in meiner Ansicht erst noch bestätigt sah. Doch mit dem Programm Lightroom 6 (Amazon Link) konnte ich das Rauschen deutlich wieder vermindern, so das ich mir zwischenzeitlich keine Sorgen mehr mache mit den ISO-Werten höher zu gehen. Es gibt natürlich noch andere Bildbearbeitungsprogramme wie Photoshop usw. die dieses auch können. Aber ich nutze nun mal Lightroom. Das Ergebnis war echt beeindruckend. Ich werde in naher Zukunft noch mal einige Probeaufnahmen mit hohen ISO-Werten machen um für mich heraus zu finden, wo die Schmerzgrenze liegt. Hier nun einige Beispiele aus der Kirche, nach der Bildbearbeitung. In der Kirche habe ich das 12-50mm Objektiv (Amazon Link) von Olympus genutzt.

 

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Ich will nur bekannt, nicht berühmt werden !

Ich hatte ja mal schon gefragt wie das so ist, mit dem Hobby Fotografie Geld zu verdienen. Nun ja den Traum haben schon viele vor mir gehabt und man braucht auch einen ziemlich langen Atem um das umzusetzen. Eine andere Meinung war das, wenn man es beruflich macht, der Spassfaktor schnell verloren geht. Da man finaziell darauf angewiesen ist Jobs zu übernehmen, die man als Hobby niemals gemacht hätte. Mag alles stimmen, kein Thema. Aber trotzdem denke ich mir, ich sollte es versuchen und deshalb gehe ich daran diese Idee umzusetzen.

 

Klar möchte ich damit Geld verdienen, aber wie kann man das ? Meine Zielgruppe erst mal finden. Also was kann ich gut und was ist weniger mein Ding? Ich gehe derzeit von mir aus, dass ich in der Branche vom Tourismus mich wohlfühlen könnte. Einige Landschaftsbilder sind schon teilweise in Printmedien kostenlos abgedruckt worden. Einmal vor einigen Jahren war ein Foto von mir auf einem Tourismusbroschüre. Doch damit kann ich kaum einen hinter den Ofen hervorholen. Deshalb möchte ich mich in Zukunft auf Bilder von Regionen und Städte verstärkt konzentrieren, um die Aufmerksamkeit für mögliche Kunden in der Zukunft zu wecken.

 

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Depression ist keine Schwäche !

Habe heute vormittag folgende Nachricht in einer geschlossenen Gruppe für Menschen mit Depression geschrieben:

 

„Depressionen: man kämpft an 2 Fronten, die 1. Front ist die Krankheit selbst, die 2. Front ist die Öffentlichkeit wie Familie, Freunde usw. Deswegen kämpft nicht alleine, holt euch Hilfe !!!“

 

Mein Gedanke dazu war einfach. Ich wollte Mut machen sich der Krankheit zu stellen und zu wissen das man nicht alleine dagegen angehen muss. Punkt!

 

Die erste Reaktion war darauf hin:

 

„Nein. Ich möchte nicht als schwacher Mensch angesehen werden.“

 

Nun habe ich mir weitere Gedanken dazu gemacht ob ich schwach bin wenn ich mir Hilfe hole? Dazu ein klares NEIN! Ich bin nicht schwach, ich bin krank! Das mal als ersten Punkt. Weiter möchte ich sagen das ich klug genug bin um zu wissen, dass ich alleine mit dieser Krankheit nicht klar komme und auch nicht kommen muss. Sich fachliche Hilfe zu holen hat nichts mit Versagen zu tun, sonder zeugt von Stärke sich selbst richtig einzuschätzen!

 

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Fotografie: Hobby zu Geld machen ?

Nun ja, so langsam glaube ich es auch. Anhand der Reaktionen auf meine Bilder und Texte könnte es doch sein, dass ich etwas aus der breiten Masse hervor trete. Mich freuen ja immer die vielen positiven Infos, sei es hier auf der Webseite, oder in den Sozialen Netzwerken. Ich selber hab das immer relativ runter gespielt, aber ich glaube, ich werde es annehmen.

 

Mein Traum wäre es mit der Fotografie etwas Geld zu verdienen. Ok, das ist kein wirklich neuer Plan und viele haben es versucht und viele sind gescheitert. Doch ich möchte mich nicht mehr vorher schon entmutigen. Ich möchte es angehen. Wie? Keine Ahnung!

 

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"Back in time"

 

Ich finde dieses Foto ist mir sehr gut gelungen, Manche mögen es vielleicht kitschig nennen, aber ich glaube das es einfach eine Epoche sehr gut widerspiegelt. Wenn ich die Frage gestellt bekomme welche Kamera, oder welches Objektiv ich verwendet habe, muss ich immer schmunzeln.

 

Sicher macht es einen Unterschied mit welchem System man Fotos erstellt. Doch was nützt es einem wenn man tausende von Euros investiert, aber das Auge für die Details nicht hat. Nicht die Kamera macht das Foto, sondern der Mensch der das Foto entdeckt hat, bevor er an der Kamera den Auslöser betätigt! Man muss eine Situation erkennen können, die in einem selber und auch in anderen Gefühle erzeugen. Ja ich lobe mich hier selbst und ich stehe dazu! Ich mag das Foto!

 

Seit nicht immer auf der Jagd nach dem neusten Kamerasystem, sondern geht lieber auf die Jagd nach guten Motiven.

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Tätowieren !

 

Man was waren wir Jungs damals cool. Auch in meiner Jugend (lang, lang ist es her) wollten wir ein eigenes Tattoo und die Süßwarenindustrie erfüllte uns diesen Wunsch! 2 Tattoos plus eine zuckerhaltige Substanz. Soviel konnte man schon für 10 Pfennig erwarten. Wie geil was das denn bitte ?

 

OK, die Kaugummikugel war noch mit einem festen Zuckermantel umhüllt, der beim Zerkauen oft (eigentlich immer!) zwischen den Zähnen hängen blieb. Und richtig gute Kaugummiblasen waren damit auch nie zu erreichen. Aber das war ja alles nur nebensächlich!

 

Das Große Los für 10 Pfennig enthielt 2 Tattoos …. ok, zwei Tattoo-Aufkleber, aber das störte uns damals wenig und hielt uns auch nicht zurück. Manchmal waren Cowboys oder Indianer abgebildet und das schön in Farbe! Wer Glück hatte fand sogar einen Automaten, wo es Piratenflaggen gab, oder Totenköpfe im Angebot waren.

 

Das Problem war nur, diese Tatoos sauber vom Trägerpapier auf den schmächtigen Oberarm zu bringen. Ich war oft zu ungeduldig und das Ergebnis war leider ein zerstückeltes Tattoo, welches nun wirklich nicht vorzeigbar war. Doch hatte man den Dreh raus, konnte man mit stolzer Brust in die Schule gehen und dezent den Ärmel vom T-Shirt hoch ziehen, damit es alle anderen Kinder sehen konnten. Man wie cool und lässig wir damals waren!

 

Einziger Nachteil war der Samstag. Da war der große Familie-geht-in-die Badewanne-Tag.  Nachdem man in der Badewanne hockte, in der zuvor der ältere Bruder für 30 Minuten drin gesessen hatte (Wasserwechsel war zu teuer!), löste sich leider auch das coole Tattoo langsam auf, selbst wenn man vorsichtig war. Spätestens aber wenn die Mutter nach einem gesehen hatte war Schluss mit cool sein.

 

Aber man wusste ja wo der Automat war und konnte bald wieder lässig durch die Welt marschieren.

 

Damals als ich noch ein Tattoo hatte.

 

P.S. Heute habe ich kein Tattoo, nicht das sie mir missfallen. Aber ich habe für mich nie eine wirkliche Grafik gefunden, die ich den Rest meines Lebens auf meinem Körper verewigen wollte.

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Das weiche Wasser bricht den Stein !

Diese Aufnahme stammt aus Triberg, in der Nähe der höchsten Wasserfälle Deutschlands. Zum Bildtitel hat mich ein alter Song von der Gruppe Bots inspiriert. Vielen Dank noch an Sven der mir einen passenden Filter zur Verfügung gestellt hat!

 

 

Europa hatte zweimal Krieg

der dritte wird der letzte sein

gib bloß nicht auf, gib nicht klein bei

das weiche Wasser bricht den Stein

 

Die Bombe die kein Leben schont

Maschinen nur und Stahlbeton,

hat uns zu einem Lied vereint

das weiche Wasser bricht den Stein

 

- Refrain -

 

Es reißt die schwersten Mauern ein

und sind wir schwach und sind wir klein

wir wollen wie das Wasser sein

das weiche Wasser bricht den Stein

 

Raketen stehn vor unsrer Tür

die sollen zu unserm Schutz hirr sein

auf solchen Schutz verzichten wir

das weiche Wasser bricht den Stein

 

- Refrain - 

 

Die Rüstung sitzt am Tisch der Welt

und Kinder die vor Hunger schrein

für Waffen fließt das große Geld

doch weiches Wasser bricht den Stein

 

- Refrain -

 

Komm feiern wir ein Friedensfest

und zeigen wie sich's leben läßt

Mensch! Menschen können Menschen sein

das weiche Wasser bricht den Stein

 

- Refrain -

 

 

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Die deutsche Bürgerkraft !

 

Früher war das Rauchen echt billiger! Aber wenn man die deutsche "Bürgerkraft" für 10 Pfennig verramscht, darf man auch nix erwarten.

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Hoffnung !

 

Egal wie krumm meine Lebenswege sind. Egal wie oft ich verletzt werde. Aus allem entsteht eine neue Hoffnung !

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Schubladendenken

 

Oft bin ich es selber der sich in eine Schublade zwängt, obwohl ich da gar nicht reingehöre. 

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Ehemaliger Besitzer gesucht !

Ich habe im Laufe meiner fotografischen Weiterentwicklung auch mal das Thema analoge Fotografie gestreift. Ein sehr interessanter Bereich, aber irgendwie ist der Funke nicht wirklich rüber gesprungen. Deswegen verkaufe ich in naher Zukunft die kleine Sammlung analoger Kameras. Unter diesen Objekten ist auch eine Agfa Box die nach der Beschriftung innenseitig in der Ledertasche, einem Herrn Günter Metz mal gehört hat. Vielleicht war er sogar der Erstbesitzer. 

 

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Augsburger Puppenkiste

 

Ein Knopf ohne Jim, ist wie eine Zigarette ohne Feuerzeug!

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Der Traum vom Eigenheim

 

Viele träumen von der Freiheit im eigenen Heim. Oft sind sie aber über Jahrzehnte gekettet an den Konditionen dieser Freiheit !

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Farblose Welt !

Was mich selber betrifft ist meine Depression eine Krankheit, die mir oft die Farben in dieser Welt vorenthält. Ich sehe zwar einen schönen Sonnenuntergang, aber die tollen Farben erreichen mich nicht. Alles ist monochrom und es ich empfinde mehr Schatten als Licht in mir.

 

„Geh doch mal raus, das wird dir sicher gut tun!“ Ich glaube schon das es einem hilft, raus zu gehen. Doch wenn mich der Schwarze Hund wieder beisst, sehe ich die Welt nur durch seine Augen. Alles was einen erfreuen könnte, ist in Schwarz und Weiss eingehüllt. Ich sehe dann mehr Schatten als Licht. An manchen Tage gehe ich deswegen erst gar nicht vor die Tür. Das Licht der Sonne und der blaue Himmel, erreichen mich nicht mit ihren Farben. Auch alles was die Sonne anstrahlt empfinde ich als monochromen Einheitsbrei.  

 

„Du musst dich dazu auch mal zwingen, dann wird das schon!“ Sorry Leute, es ist keine Willensentscheidung, es ist ein Krankheit die mir die Farben dieser Welt nur in Schwarz und Weiss zeigt. Auch ganz schlimm empfinde ich es, wenn Menschen meinen „Der ruht sich in seinem Selbstmitleid aus!“ Ich ruhe mich nicht aus! Ich kämpfe jeden Tag meine Kampf gegen diese heimtückische Krankheit. Manchmal gewinne ich, manchmal verliere ich. Ich versuche immer noch meinen Weg auch mit dieser Erkrankung zu gehen. Selbst wenn ich keine bunten Farben mehr sehe. 

 

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Der lachende depressive Mann

Klingt komisch aber dem ist so. Nur weil ich an der Krankheit Depression leide, habe ich meinen Humor (wenn er auch manchmal schräg ist) und mein Lachen nicht verloren. Sicher, mir ist wahrlich selten danach, aber eigentlich lache ich gerne. 

 

Ich habe nun schon öfters erleben müssen, dass dieses auf Unverständnis stösst. Wie kann man depressiv sein und sich freuen? Gerade das persönliche Umfeld versteht dieses nicht. Das liegt leider daran, das sie mit der Krankheit Depression nicht wirklich was anfangen können. Ich fühle mich verletzt wenn solche Sprüche kommen wie: „Dir geht es aber gut!“ oder noch heftiger „So gut möchte ich es auch mal haben!“ 

 

Es ist die Unwissenheit, die diese Sprüche zulassen. Die Personen wissen es eben nicht anders. Also ist es Zeit für mehr Aufklärung! Wenn ich gute Phasen innerhalb meiner Erkrankung habe, dann kann ich auch lachen und mich an Dingen erfreuen. Wenn die Krankheit wieder heftiger zuschlägt geht das eben nicht. Punkt. Dazu kommt noch das ich während der schlechten Zeit kaum bis gar nicht aus dem Haus gehe. So bekommt mein Umfeld es auch nie mit, wenn es mir schlecht geht.

 

Doch wenn es mir gut geht, bin ich durchaus draussen unterwegs und dann werde ich wieder von meinem Umfeld wahrgenommen. Sie sehen also meistens nur diese Seite an mir und deswegen kommt es oft zu diesen Fehleinschätzungen. Dazu kommt natürlich noch dazu, dass diese Krankheit nicht äusserlich sichtbar durch einen Verband oder Gips zu erkennen ist. Das Gefühl, dass ich mich rechtfertigen müsste wenn es mir gut geht, kommt oft vor. Dann verschwind ich wieder von der Bildfläche und der schwarze Hund hat neues Futter bekommen. EinTeufelskreis!

 

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Klein und allein.

Eine Sache die bei Depressionen sehr gut funktioniert. Die Krankheit (ja es ist eine !) verbeisst sich in das Selbstwertgefühl und lässt uns klein und einsam werden. Ein Gefühl das man zu nichts mehr zu gebrauchen ist. Alleine zu sein auch wenn Menschen um einen herum da sind. 

 

Daraus entsteht ein dauerhaftes, falsches Selbstwertgefühl. Es begleitet einen wohin man auch geht. Auch wenn positive Dinge im eigenen Leben geschehen, werden diese automatisch abgewertet. „Ja ganz nett, aber …“ Dieses Wort „aber“ ist das Wort des Selbstzweifels. Es ist nie gut, was man macht, oder auch nicht. Egal was auch passiert, man fühlt sich einfach nur noch klein und allein.

 

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Tränen der Unsicherheit

Zu erkennen das man nicht der ist, den die Menschen in einem sehen, ist hart. Jahrzehnte langes Verhalten in Frage stellen. Was ist real, was ist nur eine Maske hinter der die Verunsicherung und Angst steckt? Das Leben wie es geführt wurde, werde ich so nicht mehr weiter leben können, das ist klar. Aber das ist auch alles. Wie und in welcher Richtung mein Leben weiter verlaufen wird, das ist völlig unklar und treibt bei mir immer wieder die Tränen der Unsicherheit hoch.

 

Ein neues Leben beginnen und das alte hinter sich lassen, klingt einfacher als gesagt. Zu viel Dinge sind geschehen und zu wenige Aufklärungen gab es. Etwas Neues kann nur aus etwas Altem entstehen. Doch wenn ich das Alte weiter als Ballast mit mir rumtrage, können keine neuen Möglichkeiten für mein weiteres Dasein entstehen. Und schon wieder rollen weitere Tränen der Unsicherheit an meinem Gesicht herunter.

 

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Mein Weg ich selbst zu werden

Das Unbekannte liegt vor mir. Es ist nur ein Weg von vielen, der sich mir dort anbietet. Sich nicht vor dem Unbekannten fürchten, sondern es als Chance zu sehen. Selbst die Dunkelheit als einen Teil von mir anzusehen und keine Angst mehr davor zu haben.

 

Den ersten Schritt in eine neue Richtung wagen. Zu wissen, ich kann diesen Weg nehmen, muss es aber nicht. Freiwillig sich neuen Möglichkeiten stellen. Diese nutzen oder auch nur am Rande liegen zu lassen. Zu wissen das ich alleine meine Schritte lenke. Auch bei Versagen dieses als Erfahrung und nicht als das Ende der Welt zu sehen. Sich loslösen von alten Pfaden und sich neuen Wegen öffnen. Zu erkennen das dieser Weg nur ein Weg ist, den ich beschreiten kann, es aber nicht muss.

 

So viele Wünsche, die aber nur ein Ziel haben: Ich selbst zu werden! 

 

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Verlorene Zeit !  Gewonnene Zeit !

Es gibt Dinge die kann man nicht wieder gut machen. Es gibt Dinge die in der Kindheit passiert sind, die sehr ausschlaggebend das weitere Leben beeinflusst haben. Leider nicht nur im Positiven. Doch wenn ich zurück schaue, hat die verpasste Chance von damals mir heute die Möglichkeit gegeben mich zu verändern.

 

Ich bin heute an einem Punkt gekommen, den Menschen von damals zu vergeben und mich von ihnen los zu lösen. Zu lösen von der Zeit und den Gefühlen aus der Vergangenheit. Die Uhr zeigt nicht nur das sie schon nach 12 Uhr steht, sie zeigt auch an, dass die Zeit weiter läuft. Ob ich das hinbekomme diese geschenkte Zeit zukünftig sinnvoller zu nutzen, als in der Vergangenheit zu leben? Ich weiß es heute noch nicht.

 

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Reflektionen in der Nacht

Wenn man morgens aufsteht und sich fragt was einen in der Nacht so fertig macht, das man am nächsten Abend erst gar nicht ins Bett will. Derzeit ist das ein großes Problem bei mir. Ich habe Angst ins Bett zu gehen. Ich habe Angst was im Schlaf für Träume mich umgeben, obwohl ich am kommenden Morgen nichts genaues mehr weiß.

 

Ab und zu schaffe ich es sogar trotz Einnahme von Medikamenten wach zu bleiben. Irgendwas läuft in der Nacht in meinem Kopf ab, wovor ich Angst habe. Erst wenn ich fast auf dem Stuhl vor dem Rechner einschlafe, traue ich mich ins Bett. Der Schlaf und die Dunkelheit der Nacht umhüllen mich schnell. Was dann passiert … ich weiß es nicht. Aber ich habe Angst ins Bett zu gehen.

 

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Die Angst neue Wege zu beschreiten

Was viele als Chance sehen und einem auch vermitteln wollen, bereitet mir Angst. Zu oft hat das antrainierte einem gesagt das man es nicht schafft. Zu oft hat man alles liegen gelassen was vielversprechend aussah. Lieber das Negative, das kenn man. 

 

„Was kann schon passieren? Du hast ja nichts zu verlieren!“ Solche Sätze kenne ich schon lange. Sie sind als Motivation gedacht, aber kommen nicht wirklich bei mir an. Meine Vorgeschichte lässt Erfolge welcher Art nur selten bis gar nicht zu. „Es kann/darf nicht sein!“ Diese Stimmen sind eingeprägt und im Laufe der Jahrzehnte verfestigt worden. 

 

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"Lass dich nicht so hängen !"

Sprüche wie diese sind immer wieder ein Grund warum es mir nicht besser, sondern eher schlechter geht. Was viele aus dem Umfeld einfach nicht kapieren wollen/können, ist das es sich bei Depressionen nicht um eine persönliche Willensentscheidung handelt! 

 

Ich in krank !!! 

 

Kapiert das endlich, oder lasst mich einfach in Ruhe !!!

 

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Zerstörerisches Selbstwertgefühl

Immer wieder taucht es bei mir auf. Oder anders gesagt ich zerstöre etwas, das gut läuft, oder gut laufen könnte. So etwas darf einfach nicht sein. Also zerstöre ich es und rede mir ein, das es sowieso nichts daraus geworden wäre. Ich und etwas Erfolgreiches? Das darf nicht sein. Ein Prägung die mir schon früh eingetrichtert wurde. 

 

Derzeit überlege ich schon wieder ob ich hier alles zu machen sollte. Also Kamera verkaufen, Blog/Webseite löschen. Hat ja alles keinen Wert. Diese Gedanken laufen derzeit mir durch den Kopf und verdichten sich wieder. Ob und wie lange ich dem widerstehen kann, weiß ich heute noch nicht. Aber es ist eine alte Gewohnheit alles wieder zu zerstören. Man hat sich daran gewöhnt im Laufe der Jahrzehnte. Eine antrainierter Zerstörung, da das Selbstwertgefühl verdammt niedrig ist. 

 

Ich weiß noch nicht wohin mich mein weitere Weg führt, aber derzeit ist es wieder hart an mir am nagen, das Leben.

 

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Alleine in der Burg, die Depression heißt

Depression ist eine Krankheit die einen sehr schnell alleine und einsam machen kann. Durch das Zurückziehen aus dem sozialen Umfeld und dem Unwissen von Angehörigen und Freunden wird diese Situation noch verschärft. Es ist wichtig das diese Krankheit mehr in der Öffentlichkeit diskutiert und wahrgenommen wird.

 

Als Betroffener ist man selten in der Lage diese festen Mauern um einen herum aus eigener Kraft zu durchbrechen. Fachliche Hilfe ist hier von Nöten. Doch leider sind die Wartezeiten für einen Klinikaufenthalt, oder die Möglichkeiten einen Therapeuten zu finden, sehr schwierig. Lange Wartezeiten über Monate sind fast schon der Regelfall. 

 

In dieser Zeit ist der Patient (ja es ist eine Krankheit!) meistens sich selbst überlassen, was die Lage weiter verschlimmert. Es muss endlich in diesem Bereich was geschehen! „In Deutschland sterben pro Jahr ca. 11.000 Menschen durch Suizid, das sind deutlich mehr als durch Verkehrsunfälle. 90 Prozent aller Suizide werden auf psychische Erkrankungen zurückgeführt, die große Mehrzahl davon als Folge einer Depression.“ 

 

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Unklare Zeiten

Sie sind wieder da! Zweifel an mir selbst. An dem was und wer ich bin. Das läuft jetzt schon wieder über einen Monat so. Komme nicht mehr raus. Das Foto stammt von heute früh auf dem Weg zum Therapeuten. Eine Handyaufnahme. Die Kamera habe ich schon über einen Monat nicht mehr angefasst, geschweige denn das ich bewusst nach draussen gegangen wäre. Fühle mich ausgepowert. Sitze hier und lese auf meinem Twitter-Account Nachrichten, die aber selten mich berühren. Manchmal schaffe ich einen flapsigen Beitrag zu schreiben. Mehr aber auch nicht.

 

Es ist kein „Rückfall“ im klassischen Sinne. Es ist eher ein Gefühl der … der Unklarheit in meinem Leben. Ein Stillstand im Nebel des Lebens. Wohin und wie es mit mir weiter geht erscheint mir so verschwommen. Keine Anzeichen dafür was als nächstes kommt, oder dran ist. Das Gespräch beim Therapeuten brachte mir keine wirkliche Hilfe heute. Eigentlich eher noch mehr Verunsicherung.

 

Er sprach davon ob ich mir vorstellen könnte mit einem anderen Therapeuten zusammen zu arbeiten. Ich bin mir nicht sicher ob er nicht mehr weiter weiß und mich deswegen „loswerden“ will, oder es für mich gut tun würde. Erst einmal gerate ich eher in Panik. Gleichzeitig sprach er noch mal an ob vielleicht ein weiterer stationärer Aufenthalt mir helfen könnte. Bei diesem Therapeuten bin ich jetzt schon 4 Jahre (wenn er nicht ok wäre, hätte ich schon längst gewechselt) und ich kann und will nicht alles noch mal durchkauen müssen! Unser nächster Termin ist in 3 Wochen. Zeit für mich zu erkennen was für mich jetzt dran ist. Im Moment sind es nur unklare Zeiten.  

 

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Griff ins Archiv: Malen mit Licht

Für mich ist dieses Foto von mir das Beste, das den Begriff "Malen mit Licht" am ausdrucksstärksten widerspiegelt. Irgendwie erinnert mich das an einen Maler, komme aber nicht auf den Namen. Auf jeden Fall ist dieses Bild für mich eher gemalt, als fotografiert. Ich mag es sehr.

 

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Der Griff in meine Vergangenheit und (m)ein Lösungsansatz.

Der Griff in meine Vergangenheit hat neben vielen Erkenntnissen auch die Frage aufgeworfen, wie ich damit umgehen soll? Klinikaufenthalte sowie ambulante Therapie haben mir geholfen vieles zu erkennen. Doch was fange ich nun mit diesem Wissen an? Die Vergangenheit vergessen? Das geht nun mal nicht so einfach. Ich bin heute der Mensch, der aus dieser Vergangenheit gewachsen ist. Also ist meine Vergangenheit auch ein Teil von mir. 

 

Ich glaube der beste Lösungsansatz ist die Vergebung! Ein Wort was heute kaum noch genutzt wird, aber welches eine sehr große Macht beinhaltet. Durch die Vergebung glaube ich, dass ich mich lösen kann von den dunklen Schatten aus meiner Vergangenheit. Derzeit versuche ich mich intensiver mich mit dem Thema zu beschäftigen, um weiter meinen Weg der Genesung zu beschreiten. Wie ich das Ganze umsetzten kann, oder werde, ist derzeit noch offen. Aber ich arbeite daran.

 

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Das Kind in mir !

Heute gibt es eine Premiere hier! 

 

Bis jetzt stammten alle Texte zu meinen Fotos ausschliesslich aus meiner Feder. Doch gestern durfte ich etwas lesen, was mich sehr berührt hat. Einen Text der nicht passender hätte sein können und ich meine passend für mich! Ich habe bei meinem Twitter-Freund Herr Bock nachgefragt, ob ich seinen Text mit einem Foto von mir veröffentlichen darf. Er stimmte zu und hier ist er nun:

 

„Für (m)ein Leben gibt es keine zweite Wahl - ich habe nur das eine. Aber ich habe Möglichkeiten, Wege zu finden und zu leben. Mich um mich zu kümmern heißt auch, das Kind - mich - so zu versorgen, wie es andere hätten tun sollen. Es ist verletzt. Nicht wütend. Wieviel selbst bin ich also, wenn ich noch das verletzte, nicht umsorgte Kind fühle? Wie kann ich im Heute sein, wenn es mich zurückholt?“

 

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"Ich find mich zu Kotzen!"

Heute ist ein echt beschissener Tag der sich an weitere beschissenen Tage anreiht. Bekomme nichts geregelt. Raus gehen? Nein Danke! Sehe überall nur die Dinge die nicht klappen. Wünsche die nicht erfüllbar sind. Bin sauer auf mich und wie ich im Moment mich und die Welt sehe.

 

Eine Form der Aggressivität ist hoch gekommen. Wozu das alles? Die Quälereien des Alltags. Derzeit habe ich kaum Chancen mich zurück zu ziehen. Werde sehr in Anspruch genommen. Und wenn ich mal einen Tag habe in dem ich mich mal ganz um mich selbst kümmern kann, sitze ich nur rum und lasse den Tag an mir vorbei streichen. Wieder nix auf die Reihe gebracht! Nicht mal zum Fotografieren kann ich mich aufraffen. 

 

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Bilderklau im Internet. Was kann/soll ich machen? (Teil 2)

Hallo zusammen.

 

Nun die Fortsetzung zum Thema Bilderklau im Internet und wie es bei mir weiter gegangen ist, bzw. weiter geht. (Teil 1 ist hier zu lesen)

 

1. Erste Erfolge

 

Ich habe Kontakt mit einem (der vielen) Webseitenbetreiber aufgenommen und ihn zur Rede gestellt. Dieser war sehr einsichtig. Wir haben uns in der Form verglichen, dass er das Foto von mir entfernt. Ausserdem haben wir uns auf einen finanziellen Ausgleich für den „Schaden“ geeinigt. 

 

Um klar zu stellen, ich gehe jetzt nicht auf die Jagd um dadurch meine Geldbörse zu füllen. Und ich werde auch nicht jeden kleinen Blogbetreiber verklagen. Das sicher nicht. Aber ich sehe es nun mal auch nicht ein, dass ein Bilderklau im Internet als Kavaliersdelikt eingestuft wird! 

 

2. Trennung von diversen Plattformen auf denen ich meine Fotos online gestellt habe.

 

Ich habe erkannt, dass je mehr ich meine Fotos auf den diversen Plattformen veröffentliche, dass auch vermehrt meine Fotos geklaut werden. Also habe ich mich entschlossen meine Fotos bei diversen Diensten (flickr, G+ usw.) zu löschen. Ich persönlich werde neben meinen Blog nur noch bei 500px einen Teil meiner Fotos veröffentlichen.

 

3. Was ist mit den Fotos die ich bei Twitter/Facebook veröffentliche?

 

Da bin ich noch nicht sicher ob und wie ich meine Bilder dort überhaupt rechtlich schützen kann. Mir ist klar das dieses sehr schwer ist, aber ich möchte die Möglichkeiten eines Bilderklaus auch eben gering halten um es mal so auszudrücken. Da muss ich noch weiter dran arbeiten und mich weiter erkundigen.

 

4. Signatur/Wasserzeichen

 

Ich habe zwar bei meinen Fotos eine kleine Signatur drin (unten links), aber ob das wirklich jemanden abhält mein Bild anderweitig zu zu veröffentlichen ist zweifelhaft. Welche Signatur/Wasserzeichen wären besser als das bis jetzt genutzte? Hier würde ich mich um konstruktive Hilfe freuen!

 

5. Rechtsbeihilfe

 

Derzeit bin ich noch nicht sicher, ob ich auf Dauer mir einen Anwalt nehmen soll, der dann meine Interessen vertritt. Nachdem ich meine Fotos von diversen Plattformen gelöscht habe und noch löschen werde, warte ich erst mal ab ob sich die Lage etwas beruhigt.

 

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Derzeit

Es ist mal wieder soweit. Es ging mir einige Zeit relativ gut. Doch nun stehe ich wieder da, wo ich schon oft gestanden bin in den letzten Jahren. Die Farben sind verschwunden, das Licht wird immer schwächer und die Dunkelheit nimmt Besitz von mir. Das letzte Licht wird immer blasser und wird bald ganz verschwunden sein. Alle Dinge die vorher noch mir Wärme und Liebe gegeben haben und die ich lieben durfte, verschwinden in der Dunkelheit.

 

Sicher, ich weiß das es irgendwann wieder heller werden wird, aber derzeit nimmt mich diese Dunkelheit gefangen und zieht mich in ihr schwarzes dunkles Loch hinein. Es wird nicht mehr lange dauern und nichts ist mehr von dem zu erkennen was ich so sehr gemocht habe und was andere an mir mögen. Derzeit gewinnt wieder einmal die Dunkelheit. Derzeit … 

 

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Der geheimnisvolle See !

Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber mir gefällt dieses Foto sehr. Es zeigt „meinen Ort“ mal von einer mystischen Seite. So sehe ich es jedenfalls. Vielleicht geht auch nur meine Fantasie mit mir durch. Doch das ist mir eigentlich egal.

 

Ich höre das leise Raschen des Windes. Die Kälte steigt spürbar in mir hoch. Ich kann den Blick nicht abwenden. Ist das noch der Wind, oder höre ich jetzt schon Stimmen? Meine Beine werden schwer und ich kann nicht weglaufen. Der See zieht mich in seinen Bann.

 

Was seht/spürt ihr, wenn ihr euch das Bild hier so anschaut, oder passiert da gar nichts ?

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Wer bin ich ? Auf der Suche nach mir selbst !

Ich fotografiere nun schon einige Zeit. Sehe viele Aufnahmen von befreundeten Fotografen. Dort kann ich fast jedes Mal ihren Stil, ihre Art der Fotografie, erkennen. Ich selber kann mich und meine Fotografie überhaupt nicht einschätzen. Es wurde mir zwar schon ein paar mal erzählt, dass ich auch einen eigenen Stil hätte. Genauer erklärt aber nie. Ich selber erkenne mich aber nicht in diesen Fotos. Die hätte meiner Meinung nach jeder machen können.

 

Nun frage ich euch, die mir folgen. Ob nun hier auf der Webseite, oder in den Sozialen Netzwerken: Was zeichnet meine Art der Fotografie aus? Welche Merkmale habe ich, bzw. meine fotografischen Darstellungen? Was ist erkennbar für euch? Es ist für mich schon wichtig zu wissen, ob ich immer noch „Knipse“, oder doch schon Fotografiere. Also, was zeichnet mich aus, oder vielleicht auch nicht? Würde mich über einen Kommentar von euch freuen. Vielen Dank dafür !

 

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Die Tür

Ich sehe diese Tür und weiß was hinter ihr liegt. Ich stehe davor und trau mich nicht. Die Stufen, die hinab führen, könnten meine letzten Schritte sein. Sich umzudrehen und den Ort zu verlassen geht nicht. Er ist ein Teil von mir und mich selbst verlassen geht nun mal nicht. Die Tür ist zu. Sie ist verschlossen. Doch ich habe den Schlüssel in meiner Hosentasche. Ich trage in schon lange mit mir herum. Immer wieder komme ich an diesen Ort und … und alles beginnt von vorne. Ängste, Selbstzweifel, die Faust umschließt den Schlüssel in der Hosentasche. Manchmal so stark, das es schmerzt und anfängt zu bluten. Doch ich hole ihn nicht heraus.  

 

Die Nacht ist vorbei, doch die Schmerzen in der Hand sind noch deutlich zu spüren. Ein neuer Tag beginnt. Verdrängung an das Erlebte in der Nacht ist Programm. Doch auch das wird nicht helfen. Heute Abend werde ich wieder lange aufbleiben. So lange, bis mir die Augen fast zufallen. Dann werde ich wieder ins Bett gehen und hoffen, dass ich dieses Mal den Schlüssel endlich wegwerfe und diese Tür irgendwann in Vergessenheit gerät. Denn sie zu öffnen, dafür fehlt mir die Kraft.

 

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"Die Zeit heilt alle Wunden."

Ein alter Spruch der da sagt das die Zeit alle Wunden heilt, ist nur bedingt zutreffend. Manche dieser Wunden sitzen tief und ein Heilung erscheint nicht möglich. Wenn man viel Glück hat, bleiben nur tiefe Narben die an eine dunkle Zeit erinnern. Manchmal bleiben aber auch diese tiefe Wunden einfach offen. Sehr tiefe Verletzungen haben es schwer sich wirklich zu schliessen. Manchmal sind wir auch teilweise selber daran schuld.

 

Warum ist das so, werdet ihr vielleicht fragen.  Zu oft hält man sich bei diesen Wunden auf und lässt keine Heilung entstehen. Man stochert in ihnen rum, versucht dadurch zu erklären wie es zu dieser Wunde kam. Dabei verliert man sich oft und sieht nur noch diese tiefe Verletzung an sich selbst. Wichtig wäre es nach meinen persönlichen Meinung, manche Wunden etwas Ruhe zu geben. Darauf zu achten das es keine weiteren Entzündungen entstehen, die es noch schlimmer machen. Dann hat sie gute Chancen ein Narbengewebe erstellen können. Die Narben die daraus später entstehen erinnern uns dann zwar an diese Wunde, aber sie beeinträchtigen uns nicht mehr. 

 

Nicht die Zeit heilt alle Wunden, es ist auch der Umgang mit ihnen.

 

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Bilderklau im Internet. Was kann/soll ich machen?

Hallo zusammen.

 

Zum Thema Bilderklau im Internet gibt es zu viele Berichte und Links die man durcharbeiten könnte. Ich möchte hier einige Dinge mal für euch zusammen fassen und hätte da auch die eine oder andere Frage zu diesem Thema. Denn in den letzten Tagen habe ich feststellen müssen, das diverse Bilder von mir von Privatleuten, wie auch gewerbliche Nutzern, ohne meine Freigabe genutzt werden. Jetzt stehe ich da und weiß nicht so recht wie ich vorgehen soll. 

 

Bei privaten Nutzern möchte ich nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen schiessen, sondern diese auch privat anschreiben. Ich würde sie bitten meine Bilder mit Namensnennung und Link zu meiner Webseite zu versehen. So mal meine Vorstellung.

 

Bei gewerblich genutzten Seiten sehe ich das etwas anders. Mit Unterstützung meiner Bilder werden auf solchen Seiten Umsätze/Gewinne generiert. Warum also nicht versuchen diese Anbieter finanziell zu belangen? Doch wie soll ich da vorgehen? Mit meiner Rente kann ich mir nun mal keinen Anwalt leisten, der meine Forderung durchsetzt. Was soll/kann ich eurer Meinung nach machen?

 

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"Der lachende Smörf" (Gedicht)

Einst ging ich in den großen Wald.

Ich war allein und es war gar nicht kalt.

In Gedanken versunken ging ich tiefer hinein.

Die Bäume waren groß, ich dagegen war eher klein.

 

Die Blätter rauschten leise im Wind ihr Lied.

Eine Melodie, die mir meine Melancholie vertrieb.

Mein Kopf ging in die Höhe und was ich da sah,

ich war nicht mehr auf dem Weg, das wurde mir klar.

 

Allein irgendwo im großen Wald

und es war immer noch nicht kalt.

Da hörte ich plötzliche ein Lachen in meinen Ohren.

Ich dachte erst, ich hätte schon den Verstand verloren.

 

Das Lachen war aber real und echt.

Ich fühlte mich irgendwie, warum auch, schlecht.

„Ich bin der Smörf, was machst du hier in meinem Wald?“

Ich fing an zu frieren und dabei war es ja gar nicht kalt.

 

„Ich bin hier! Folge der Stimme!“ rief der Smörf mir zu.

Ich ging weiter und fand dann den Smörf auch im nu.

Keine menschliche Person sprach hier mit mir.

Es musste wohl ein Waldgeist sein, das dachte ich mir.

 

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Aus dem Rahmen gefallen ! (Teil 3)

Wer Teil 1 und Teil 2 nicht gelesen hat, empfehle ich das kurz nachzuholen, bevor er/sie diesen Text weiter liest. Damit das Ganze hier vielleicht besser verstanden wird. 

 

Mein derzeitiger Status ist …. schwer zu umschreiben. Irgendwie bin ich auf dem Weg. Auf welchem, weiß ich nicht. Ist es wirklich meiner? Ich gehe durch diese Welt und ziehe hinter mir den alten Rahmen. In diesem ich nicht mehr reinpasse und auch nicht rein will. Trotzdem kann ich mich nicht von ihm lösen.

 

Erinnerungen und Entscheidungen die dort geschehen sind, trage ich mit mir rum. Wenn ich draussen bin, stehe ich oft da und empfinde mich nicht als ein Teil dieser Welt. Immer wieder zieht mich der alte Rahmen nach unten in ein dunkles Loch. Sinnlosigkeit und Schwermut sind dabei seine Helfer. Ob und wann ich mich von diesen alten Rahmenbedingungen endlich komplett lösen kann, weiß ich nicht. 

 

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Angst ins Bett zu gehen ?

Seit einiger Zeit ist es ganz komisch. Ich bleibe relativ lange auf um dann, nach Einnahme von meinen Medikamenten, irgendwann zwischen 0 Uhr und 1:30 Uhr ins Bett zu gehen. Es scheint fast so, als wenn ich mich bis zur Erschöpfung wehre, schlafen zu gehen. Letzte Nacht war es 1:45 Uhr als ich mich aufraffen musste, endlich ins Bett zu gehen.

 

Die vergangene Nacht was voller Unterbrechungen, wie ich es schon lange nicht mehr gehabt habe. Ich kann mich aber nicht erinnern was mich aus dem Schlaf aufgeweckt hat. Auch weiß ich nicht, was ich sonst so träume in der Nacht. Ich geh ins Bett und irgendwann steh ich auf. Dazwischen ist ein schwarzes Nichts. Irgendwie habe ich derzeit Angst ins Bett zu gehen.

 

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Aus dem Rahmen gefallen ! (Teil 2)

Obwohl mich der erste Teil ziemlich runter gezogen hat, schreibe ich hier nun weiter an der Fortsetzung. Ich möchte es los werden! Damit vielleicht etwas mehr Verständnis für diese beschissenen Krankheit aufkommt. Wie geht/ging es nun weiter?

 

Die Depression kam und ich fiel aus dem Rahmen in dem ich sich vorher bewegt hatte. Alles hatte vorher seine Ordnung und seinen Platz in meinem Leben. Das war nun weg. Nachdem ich zig mal probiert hatte aus eigener Kraft wieder so zu werden, wie ich vor der Krankheit war, sass ich nun dort in der Ecke. Alles um mich herum verschwand immer mehr in einer Dunkelheit aus Gleichgültigkeit. Soziale Bindungen selbst zur Familie, oder Freunden, wurden kaum bis gar nicht gepflegt. Ich fragte mich immer wieder: „Wozu das Ganze?“ "Das hat doch sowieso keinen Sinn!“ Aber das war nicht wirklich ich. Die Depression hatte mein Denken, Handeln und somit mich als Mensch, voll im Griff. Selbst die kleinsten Dingen wirkten wie die Besteigung des Mount Everest. Ohne künstlichen Sauerstoff!

 

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Aus dem Rahmen gefallen !

So kam ich mir vor, als die Depression mich mit voller Wucht erwischte. Ich passte nicht mehr in meinen alten gesellschaftlichen Rahmen. Geschweige denn in den Beruflichen. Da ging gar nichts mehr. Ich versuchte irgendwie wieder hochzukommen, aber das gelang mir nicht. Alle Eckpunkte meines Lebens waren wie weggebrochen. Was lange positiv für mich erschien, bekam eine neue Sichtweise, da ich plötzlich ausserhalb der ehemaligen Rahmenbedingungen lebte. Ein Leben im Chaos! 

 

Sehr lange habe ich versucht diese Rahmenbedingungen wieder zu erreichen und mich diesen unterzuordnen. Es ging ja Jahrzehnte lang gut bis,  … bis die Depression kam. Ich musste aber lernen, dass ich diesen Weg wohl nie wieder gehen werde. Das Leben wie ich es vorher geführt habe, wird nie wieder so sein! Es brauchte eine lange Zeit um diese Erkenntnis zu bekommen und noch mehr Zeit, sie zu akzeptieren. Ich arbeite heute noch ein wenig an dieser Thematik. Aber nur noch selten. Die alten Rahmenbedingungen sind noch irgendwo da, aber sie sind es nicht mehr für mich!

 

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Abendstimmung

So, Freunde des belichteten Bildes. Ich habe hier einige Fotos der letzten 7 Tage zum Thema „Abendstimmung“ für euch. Wobei die Fotos nicht wirklich am Abend entstanden sind. Derzeit geht die Sonne ja eher am Nachmittag unter. Aber davon mal abgesehen, find ich die folgenden Fotos nicht ganz schlecht, eher sogar gut gelungen. Was meint ihr dazu? Konstruktive Kritik ertrage ich. Bin ja schon groß ;-)

 

Ach ja, nicht alle sind direkt an „meinem Ort“ entstanden. Einige auf dem Weg dorthin und zwei gestern an einem anderen kleinen Gewässer. Hab sie trotzdem zusammen gelassen. Wenn euch die Bilder gefallen, dürft ihr gerne diesen Beitrag in den Sozialen Medien teilen. Würde mich darüber freuen.

 

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"Malen mit Licht ! (Teil 2)"

Heute gibt es neue Bilder aus der Reihe „Malen mit Licht“. Ich finde das neben der optischen Schönheit sich Ruhe und Kraft in diesen Fotos widerspiegelt. Wenn ich "meinen Ort" besuche, sitze ich oft einfach nur da und geniesse die Stille und Einsamkeit.

 

Würde mich freuen, wenn ihr diesen Blogeintrag teilen würdet. Ich wünsche euch mit diesen Bildern auf der einen Seite viel Kraft für den Alltag, aber auch viel Ruhe und Besinnlichkeit um sich mal zwischendurch wieder zu erden. In diesem Sinne, bleibt mir gewogen!

 

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Ein Neuanfang !

Es ist Montag, aber eigentlich ist das egal. Es ist ein neuer Tag. Das ist wichtig! Ein neuer Tag der den gestrigen hinter sich lässt. Der die schlechten Träume der vergangenen Nacht einen vergessen lässt. Ein neuer Tag, der die verschwundene Hoffnung wieder aufleben lässt. Ein Neuanfang!

 

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"Malen mit Licht !"

Diese Aussage ist im Bereich der Fotografie weitläufig bekannt. Bis jetzt konnte ich eigentlich nicht viel damit anfangen. Aber seit ich an diesem kleinen Teich hingehe, verstehe ich diesen Satz immer mehr. Ein Ort, der doch auf der einen Seite schon längst vertraut ist und doch immer wieder anders in Erscheinung tritt. Gerade bei meiner letzten Begegnung fiel mir dieses besonders auf.

 

Hier nun einige Bilder die dort entstanden sind. Weitere werden in der nächsten Zeit folgen.

 

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Gedanken zu Weihnachten

Als ich diese Szene auf dem Weg zu meinem eigentlichen Fotospot gesehen habe, musst ich irgendwie an Weihnachten denken. Ein Fest in der sich Familien treffen, die sich sonst im Jahr vielleicht nicht viel sehen. Eine Zeit in der durch Geschenke und gutes Essen viel Freude entsteht, bzw. entstehen soll. Doch was ist mit den Menschen, die keine Familie haben? Für viele ist dann die Weihnachtszeit eine eher schlimme Zeit. Man ist allein, alle sind mehr oder weniger anderweitig unterwegs. 

 

Doch man könnte es vielleicht auch anders machen. Vielleicht kennt jemand von euch eine solche Person, die über die Feiertage alleine ist. Wie wäre es dann, wenn du zu Weihnachten einfach noch einen Stuhl mehr bereit stellt? Eine Person mehr, darauf kommt es doch bei den wenigsten an. Aber für diese Person wird das Weihnachten dann vielleicht zu einem Fest der Freude. Denn das sollte eigentlich das Weihnachtsfest sein, ein Fest wahrer Freu(n)de!

 

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Derzeit !

Es geht mir gut ! Derzeit ! Und ich freue mich darüber ! Doch der Schatten der Depression folgt mir. Noch bin ich schneller als er und habe einen Vorsprung. Vielleicht klappt es ja und ich bekomme einen größeren Abstand zu ihm. Auf jeden Fall geniesse ich diese Zeit in der ich doch einige Dinge erledigen und etwas mehr nach vorne schauen kann. 

 

Was ich auch versuche, ist mir diese Zeit nicht mir blöden Gedanken kaputt zu machen. So von wegen „Pass bloss auf!" „Bald gibt es wieder ein schwarzes Loch in dem du reinfällt!" „Geniesse nicht zu sehr, sonst ist ein depressiver Schub um so heftiger!“ Ich will einfach jetzt und hier diese gute Zeit erleben. Vielleicht gehe ich heute noch mal an "meinen Ort". Um dort zu Fotografieren, aber auch um den Frieden und die Einsamkeit dort aufzunehmen. Mal sehen. Auf jeden Fall geht es mir gut. Derzeit !

 

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Viel Weiss, etwas Schwarz und verdammt kalte Füsse !

Die Aufnahmen die ich euch heute präsentiere, sind zu einer Bilderserie geworden. Ein kalter Tag, Nebel und die Landschaft versank in einem fast kontrastlosem Weiss. Dachte nicht das ich irgendwelche brauchbaren Fotos machen könnte. Bin aber trotzdem zum kleinen See gefahren um mir die Landschaft dort anzusehen. Am Anfang suchte ich noch nach Kontraste, die aber bei dem Licht, dem Nebel und der Kälte kaum bis gar nicht zu finden war. Also fotografierte ich das, was vorhanden war. Bei meinen Kontrollblicken auf den kleinen Monitor der Kamera, sah das alles nicht gerade toll aus. So viel Weiss, dann noch der Nebel, der eine wirkliche Schärfe verhinderte. Alles in allem nicht gerade berauschend. Aber ich machte weiter. Erst als die Kälte, trotz Winterschuhe in meine Füsse drang, hörte ich auf. Auch meine Finger waren klamm und fingen an sich komisch zu verfärben. Also Kamera usw. ins Auto gepackt und nach Hause gefahren. 

 

Daheim dann erst mal aufwärmen und nebenbei die Fotos von der SD-Karte auf die Festplatte kopieren. Nach einer Tasse heissem Kaffee, fing ich an die Aufnahmen zu sichten Was ich dort am Rechner dann zu sehen bekam, hat mich mehr als positiv überrascht. Eine solche Stimmung hatte ich noch nie fotografisch festhalten können. Beim Ansehen kam gedanklich die Kälte wieder hoch. Also schnell noch ne zweite Tasse Kaffee geholt und Bilder weiter sortiert. Hier nun meine Auslese des frostigen Shootings:  

 

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Mir geht es gut ... relativ.

Klingt vielleicht etwas komisch, aber so fühle ich mich derzeit. Keine extreme depressive Phase, kein ganz schwarzes Loch in dem ich mal wieder sitze und doch… richtig gut geht es mir aber auch nicht. Es fühlt sich an als wenn alles um mich herum nicht wirklich real wäre. Die Menschen die unterwegs sind. Die vielen Autos die von einem Punkt zum anderen fahren. Irgendwie schaue ich dem Treiben als Beobachter zu, aber nicht als Teilnehmer.

 

Oft fühle ich mich nicht als Teil dieser Welt. Die Sinnfrage, in dem was die Menschen machen, kommt immer wieder hoch. Dann frage ich, was für mich einen Sinn macht? Ich habe keine wirkliche Antwort darauf. Ich stehe in dieser Welt und bin doch kein Teil von ihr. Fühle mich manchmal dabei sogar etwas wohl. Mir geht es gut …relativ. 

 

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Olympus 17mm F1.8 : Weitere Testfotos incl. Fazit

Ich habe ja, wie schon geschrieben, das Olympus 25mm F1.8 gegen das Olympus 17mm F1.8 getauscht. Hauptgrund war der zu geringe Weitwinkel beim 25mm für mich. Das 17mm hat mich positiv für diese Art der Fotos überzeugen können. Doch wie schaut es in anderen Bereichen aus? Deswegen habe ich hier weitere Fotos die ich innerhalb der letzten 24 Stunden gemacht habe:

 

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Olympus 17mm F1.8 : Die ersten Testfotos

Ich hatte vor wenigen Tagen ja das Olympus 25mm F 1.8 Objektiv zum Testen hier daheim. Grundlegendes Urteil: Es ist sehr gut, …aber. Das „aber“ bezieht sich für mich auf den Blickwinkel. Dieser war mir noch zu gering. Also wieder zurück an Absender und ein gebrauchtes 17mm F 1.8 von einem Händler online bestellt. 

 

Gestern ist es nach 3 Tagen (Sendung kam aus Österreich) angekommen und ich ging dann zu meinem Ort der Ruhe, um es gleich auch zu testen. Und was muss ich sagen: Es fühlt sich gut und stimmig an! Was mir sehr gefällt ist der Ring an diesem, doch sehr kleinen Objektiv. Wenn ich den zurück ziehe, bin ich sofort im manuellen Modus zum fokussieren. Hier aber nun die ersten Testfotos: 

 

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Ein neues Objektiv und die ersten Testfotos sind da!

Ich hatte ja geschrieben das ich auf der Suche nach einem neuen Objektiv bin. Dabei sollte es sich um eine Festbrennweite handeln die in der Lage ist, auch bei schlechten Lichtverhältnissen gute Fotos zu machen. Nun ja, seit gestern habe ich das 25mm 1.8er von Olympus hier. Welches ich gestern natürlich gleich etwas testen musste.

 

Dafür sind meine Frau und ich auf den örtlichen kleinen Weihnachtsmarkt gegangen. Ich habe zwar nicht gerade viele Fotos gemacht, aber dennoch konnte das Teil mich schon beeindrucken. Die Lichtverhältnisse waren wirklich nicht gerade gut, aber das störte überhaupt nicht. So kamen die ersten Testfotos zustande. Alle sind mit einem ISO-Wert von 1600 gemacht worden, bei voller Offenblende. Die Belichtungszeit schwankte zwischen 1/40sek. und 1/60sek . Das Bokeh konnte auch überzeugen. Schaut aber selbst:

 

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Ein neuer Morgen, eine neue Chance ?

Ein neuer Tag kündigt sich an. Die letzten dunklen Wolken der vergangenen Nacht verschwinden langsam am Horizont. Gestern war kein wirklich guter Tag. Die Depression hatte wieder zugeschlagen. Die Nacht war dunkel und traumlos. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, was auch nicht schlecht sein muss! 

 

Der neue Morgen begrüßt mich und ich möchte ihn als erneute Chance wahrnehmen. Ob das klappt? Fragt mich heute Abend noch mal. Der Anfang schaut schon mal gut aus. Auf jeden Fall besser als gestern. Hab mir ein paar Dinge vorgenommen, welche ich davon letztlich umsetzen kann, wird sich zeigen. Ein neuer Morgen bietet auch eine neue Chance. 

 

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Wenn die Hoffnung schwindet

Es gibt diese Tage wo mich frage: "Was soll der ganze Scheiß?" "Was bringt das alles, wenn die Depression von 0 auf 100 wieder plötzlich da ist?" "Warum kann ich nicht ein „normales“ Leben führen?" Alles wird in Frage gestellt, und wenn es ganz schlimm wird, nicht mal mehr das. Heute ist wieder ein solcher Tag. Ob es es nur bei diesem Tag bleibt, ist auch unsicher.

 

Es ist mir eigentlich egal, und zwar alles. Diese depressiven Schübe machen alles kaputt. Alles was ich in der Zeit, in denen es mir besser ging, aufgebaut habe. Selbstwertgefühl , was ist das? Was bringt mir das Fotografieren z.B.? Ein paar nette Bilder vielleicht, aber was macht das schon für einen Sinn? Warum schreib ich hier überhaupt? Wer wird das schon lesen?

 

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Ein Abend im November

Wenn ich so meine Bilder in letzter Zeit betrachte, sind wenige davon noch von meiner Depression geprägt. Das ist gut so! Was mir aber auch aufgefallen ist, man kann aus seinem Kit-Objektiv verdammt viel rausholen. Ausserdem finde ich wohl gerade Gefallen an der Landschaftsfotografie. Warum? Keine Ahnung.

 

An diesem Abend im November war es ziemlich mild. Bei der Aufnahme waren die Temperaturen im zweistelligen Bereich. Also konnte man auf die für sich passende Lichtstimmung in Ruhe warte. Was ich auch getan habe. Ich habe diese Ruhe genossen und einfach mal diesen Ort und Natur auf mich wirken lassen. Das Foto passt dazu ganz toll und zeigt euch was ich meine. 

 

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Vergessenen Erinnerungen

Manchmal frage ich mich, was habe ich mit einem bestimmten Teil meiner  Erinnerungen nur gemacht? Dieses Bild zeigt es sehr deutlich auf. Ich habe sie zwar, aber um sie nicht zu sehen, oder zu hinterfragen, liegen sie auf dem Dachboden meines Lebens. Ganz in eine Ecke gestapelt und ab einem gewissen Punkt, sind sie dort vergessen worden.

 

Nun fange ich gerade an mich wieder zu erinnern. Ich werfe ab und zu einen Blick auf den Dachboden meines Lebens. Dort sehe ich das Chaos, was mich zu dem gemacht hat, der ich heute bin. Ich werde mir dessen langsam immer mehr bewusst, was nicht gerade ein tolles Gefühl ist. Aber ich möchte dieses Chaos aufräumen und vielleicht das eine oder andere Teil sogar auf den Müll werfen. Noch bin ich nicht soweit, aber ein Anfang ist gemacht, in dem ich diesen Dachboden meines Lebens für mich erkannt habe. 

 

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Der Große Wagen und andere Fotos

Ich war am vergangenen Wochenende mal wieder am kleinen Gewässer, nicht sehr weit von unserer Wohnung. An zwei Abenden hatte ich die Möglichkeit verschiedenen Aufnahmen zu machen. Ganz besonders gefällt mir persönlich die Aufnahme vom „Großen Wagen“. Was man nicht alles mit „nur“ einem Kit-Objektiv fotografieren kann, ist schon beeindruckend. Aber auch die anderen Fotos sind meiner Meinung nach gut gelungen. Schaut sie euch an und urteilt selbst. Ich bin schon jetzt gespannt was ich das nächste mal zu sehen bekomme, wenn ich an "meinen" Ort gehe.

 

Ein farbenfroher Sonnenuntergang
Ein farbenfroher Sonnenuntergang
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Welches Objektiv ist nun das Richtige für mich ?

Folgendes Szenario ist die Ausgangssituation. Im Januar wird, wenn alles normal verläuft, unser Enkelkind auf die Welt kommen. Nun habe ich mir gedacht ich hole mir ein zweites Objektiv, um Aufnahmen des neuen Erdenbürgers (oder Erdenbürgerin) zu machen. Also habe ich mich durch diverse Foren gearbeitet, YouTube-Videos angesehen und Testberichte gelesen. Alles zusammen hat mir wirklich nicht weiter geholfen, eher noch verunsichert.

 

Das eine ist zu langsam im Autofokus. Das andere hat eine zu geringe Belichtung. Und da gibt es noch die Brennweite die beachtet werden sollte. Und ganz zum Schluss kommt natürlich auch der Preis, der nun mal für mich bezahlbar bleiben sollte (bis ca. 400 Euro). Es gibt mehr Meinungen zu diesem Thema, als es Objektive gibt. Deswegen bin ich so schlau wie am Anfang. Mir ein Objektiv leihen geht hier auf dem etwas ländlichen Gebiet leider auch nicht.

 

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Musik, die grenzenlose Kunst in Vollkommenheit

 

Musik wird oft/meistens in irgendwelche Kategorien gesteckt. Doch was sie für jeden von uns bedeutet, kann keine dieser Kategorien wirklich aussagen. Mit der Musik werden alle unsere menschlichen Gefühle zum Ausdruck gebracht. Gleichzeitig löst die Musik in uns allen auch durchaus unterschiedliche Gefühle aus. 

 

Musik wird als therapeutisches Mittel eingesetzt. Selbst Gehörlose können aufgrund der Schwingungen Musik auf ihre eigene Weise erleben. Musik bringt die unterschiedlichsten Menschen zusammen. Dabei sind Herkunft, Glaube, oder andere Dinge völlig uninteressant. Musik ist für mich die absolute Kunstform in der sich jeder wiederfinden kann. Musik, die grenzenlose Kunst in Vollkommenheit. 

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Ein nebeliger Morgen

Ein weiteres Foto von dem Ort, der irgendwie zu „meinem“ Ort wurde. Ein Morgen der es mir angetan hat. Es ist ruhig. Alles ist in einem mehr oder weniger grauen Schleier eingepackt. Es ist der Anfang des Tages. Man kann nicht erkennen ob sich diese unklare Lage verbessern wird.

 

Für mich muss sie es gar nicht. Ich mag es auch mal gerne so. Besonders da auch durch den Nebel die Umgebungsgeräusche sehr gedämpft werden. Sich dort hinsetzen und einfach die Ruhe genießen. Allein sein, ohne einsam zu sein. Eine Auszeit aus dem normalen Alltag.

 

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Ein Ort. Mein Ort?

Es gibt einen Ort ganz in der Nähe unserer Wohnung. Da ist ein kleiner Teich. Ein wirklich kleiner Teich. Man braucht 5 Minuten ihn zu umrunden, wenn man langsam geht. Umrandet ist er mit Bäumen, sonst ist nichts aufregendes, oder besonderes. Ich war nun schon einige Male dort und habe auch einige Fotos dort gemacht. Nun möchte ich mit dieser neuen Rubrik euch und mir selber diesen Ort näher bringen.

 

Meine Aufgabe für mich selbst wird es sein, diesen Ort fotografisch zu dokumentieren. Nicht nur wenn es einen schönen Sonnenuntergang gibt, sondern wenn es z.B. auch nebelig ist. Vielleicht mal in der Nacht dort hingehen und versuchen das eine, oder andere Foto zu schießen. Was gibt es dort zu entdecken, ausserhalb der Wasseroberfläche? Also auch mal die nähere Umgebung genauer ansehen. Mit anderen Kamera-Positionen gewohnte Dinge neu entdecken. 

 

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Das dunkle Herz

Sieh es dir an! Es sind nicht mehr viele helle Stellen zu sehen. Die Depression hat sich breit gemacht. Sie überlässt einem kaum noch die Möglichkeit, irgendwelche Gefühle wahrzunehmen. Die Dunkelheit der Gleichgültigkeit macht sich breit. Nichts und niemand hat in dieser Zeit eine Chance, diese Dunkelheit zu vertreiben.

 

Was ich dagegen unternehme ? Zwischenzeitlich kaum noch was. Ich habe gelernt, dass der Kampf in dieser Situation fast aussichtslos für mich ist. Ich verliere nur noch die letzten Kräfte von mir an die Depression. Doch was mache ich nun wirklich? Resignieren? Nein !

 

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Meine Gedanken zum Wahlergebnis in den U.S.A.

Entsetzen! Schockstarre! Das sind nur 2 der geläufigen Worte die ich heute Morgen zu lesen und zu hören bekam. Donald Trump wird der 45. Präsident der U.S.A.! Einige in den öffentlichen Netzwerken waren da schon etwas deutlicher „Wie können die Amerikaner nur so blöd sein?“ „Die Amis reißen die Welt in den Abgrund!“ usw..

 

Doch man muss die Sache auch mal von der anderen Seite betrachten. Das amerikanische Volk hat demokratisch gewählt, Punkt! Was mich mehr erstaunt als die Wahl, sind die Reaktionen. Leute wie schaut es denn in unserem Land aus wenn ich an die AFD und Pegida denke? Wie wird unsere Wahl im kommenden Jahr enden? Schauen wir nach Österreich mit der FPÖ, nach Frankreich mit der Front National. Oder sehen wir nach Ungarn mit Viktor Orbán. Alles sogenannte "demokratische" Parteien.

 

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Nicht nur, aber auch darum mache ich das hier !

Gestern habe ich eine Nachricht über das Kontaktformular bekommen, die mich sehr berührt hat. Da stand:

 

„Guten Tag!

 

Ich bewundere Ihren Blog sehr, denn die Aussagekraft, die er hat ist unglaublich und erklärt gut, wie es sich anfühlt mit der Depression zu leben. Heute ist mein Geburtstag und ich lese ihren Blog heute wahrscheinlich erneut dreimal....er beruhigt mich.

 

Dafür möchte ich Ihnen Danken.

Mit freundlichen Gruß xxxx“

 

Als erstes mache ich diesen Blog für mich. Aber als zweites möchte ich das die Krankheit Depression in der Öffentlichkeit mehr wahrgenommen wird. Und nicht nur dann, wenn ein Promi wegen Depressionen Suizid begangen hat!

 

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Die Maske meiner Depression

Sie taucht aus der Dunkelheit hervor. Aus der Dunkelheit in der ich mich während einer depressiven Episode befinde. Zu sehen ist von aussen nur diese Maske. Mit ihr versuche ich im Alltag zu überleben. Mit ihr begegne ich den Menschen in meinem Umfeld. Sie sehen nur sie und nicht die Dunkelheit in der ich lebe.

 

Die Maske hilft aber nicht wirklich. Sie raubt mir sogar viel Energie und Kraft. Denn diese Maske bin nicht ich. Ich bin der Typ dahinter, der in der Dunkelheit lebt. Da wo keiner hin will. Da wo selbst der „Schwarze Mann“ Angst bekommen würde. Ich bin der, der diese Maske trägt um …

 

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"Kann jemand mal das Licht ausmachen ?"

Wenn mich meine Depression mal wieder so richtig im Griff hat, sitze ich innerlich irgendwo in der tiefsten Dunkelheit. Auch, oder gerade dann, wenn mir eine Tür gezeigt wird hinter der es hell ist. Ich ziehe ich mich immer weiter zurück. Die Depression bringt das so genannte „normale logische Denken“ völlig durcheinander.

 

Es wird dann einem suggeriert, dass die Dunkelheit ein besserer Ort ist, da man ihn ja kennt. Das Licht da draussen und was es mit sich bringt, kennt man nicht. Also verkrieche ich mich weiter in die letzte dunkle Ecke um lieber dort zu bleiben und zu warten, als einen Schritt nach vorne zu gehen in Richtung Licht.

 

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"Fototexter" ... vielleicht eine  Möglichkeit für mich ?

Heute habe via Twitter zu einem Foto von einer Freundin diverse Titel gepostet und wir hatten sehr viel Spass dabei. Sie meinte dann zum Schluss, das wäre vielleicht eine Möglichkeit etwas Geld dazu zu verdienen. Die Idee hat mich dann irgendwie nicht los gelassen. 

 

Meine Fotos haben immer eine für mich passende Bildunterschrift. Doch wie kann ich nun für mich rausfinden, ob ich das auch für „fremde“ Fotos kann? Ich sehe so viele tolle Bilder im Netz die keinen Titel, oder eine Bildunterschrift besitzen. Dort steht dann oft nur die unpersönliche Bildnummer, die einfach mit kopiert wurde, was ich schade finde.

 

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Der Herbstbär

Heute war es endlich mal wieder soweit. Nachdem ich am frühen Morgen schon mal alleine draussen war zum Fotografieren, kam mein kleiner Freund zu Einsatz. Er meinte nämlich, ich hätte ihn in letzter Zeit ziemlich vernachlässigt. Was ich mit gesengtem Haupt und leiser Stumme auch zugeben musste.

 

 

Ich sagte ihm gleich, dass ich heute Mittag nur wenig Zeit hätte und ob ihm das reichen würde. Er meinte nur, bei den Farben derzeit ist jede Stunde dort draussen eine gewonnene Stunde. Also sind wir dann los und nach anfänglichem Zögern trat er dann in Action, der "Herbstbär".

 

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"Siehst du denn nicht die schönen Dinge in deinem Leben ?"

Nein! Wenn der schwarze Hund mich wieder zu fassen bekommt und mich beißt, dringt sein Gift, das Depression heißt, in jede Faser meines Körpers. Gefühle werden ausgeschaltet, Farben verlieren ihren Glanz. Freude wandelt sich in Gleichgültigkeit um. Motivationen dringen nicht zu mir durch. Zusammen gesunken erwarte ich nichts. Alles um mich herum sehe ich nur noch durch die Augen der Depression. Kein Licht und keine Wärme ist zu spüren.

 

Ehefrau, Kinder und Freunde sind da, aber sie erreichen mich nicht. Was sie sagen klingt dumpf und leer. Die Fröhlichkeit ist vergiftet worden. Meine Gedanken, wenn überhaupt welche da sind, sagen mir immer wieder was ich nicht kann und was ich nie sein werde. Alles um mich herum erreicht mich nicht mehr. Ich lebe zwar, aber das Leben ist nicht da. Dunkle Träume führen mich aus dem diesem Tag in die kommende Nacht. 

 

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"Lebe nicht in der Vergangenheit ! Schau nach vorne !"

Ein Satz den ich im Laufe meiner Erkrankung immer wieder gehört habe. Dem muss ich klar widersprechen! Ich lebe nicht in der Vergangenheit. Ich lebe im Hier und Jetzt! Doch Dinge aus der Vergangenheit haben einen maßgeblichen Einfluss auf meine Erkrankung und mein Leben heute. So schaut es aus !

 

Die Vergangenheit prägt uns, einen jeden von uns. Wenn dazu extreme Situationen in dieser Vergangenheit geschehen sind, können diese Dinge einen Menschen irgendwann aus der „normalen“ Bahn werfen. So wie bei mir geschehen ist. Dann gibt es auch die Menschen, die es irgendwie schaffen diese extremen Dingen aus der Vergangenheit so weit zu verdrängen (aus reinem Selbstschutz), dass sie nie wieder sich damit auseinander setzen müssen.

 

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365fotos.org : Ein Jahresprojekt neigt sich dem Ende entgegen. Was bleibt ?

Vor knapp einem Jahr fing alles an. Ich wurde durch Twitter-Freunde dazu eingeladen an einem Fotoprojekt mitzuwirken. Insgesamt haben sich 12 Hobbyfotografen virtuell getroffen und das Projekt 365fotos.org gestartet. Anfängliche Probleme wurden innerhalb der Gruppe schnell und unkompliziert gelöst. Nach einiger Zeit gab es konkrete Monatsthemen, die dann fotografisch umgesetzt wurden. Jedem blieb es selbst überlassen was er, oder sie, zur jeweiligen Aufgabe beisteuern wollte.

 

Ich habe heute nun mit meinem letzten Foto für dieses Jahresprojekt meinen Abschluss gemacht. Was ist mir persönlich in diesem Jahr wichtig geworden? Grundlegend eins auf jeden Fall! Ich habe es für mich geschafft das Jahr durch zu ziehen. Bedingt durch meine Depressionen war das nicht immer einfach, aber am Ende hat es doch geklappt. Darüber bin ich sehr froh.

 

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Eigentlich mach ich wenig Landschaftsfotografie

 

Eigentlich. Aber manchmal kommt man an einen Ort, zur passenden Zeit und man kann einfach nicht anders. So ist es mir geschehen am vergangenen Samstag. Wobei ich sagen muss, ich bin sogar bewusst an diesen Ort gefahren. Auch eine Sache die ich bis jetzt nur selten gemacht habe.

 

 Es handelt sich hierbei um einen ganz kleinen Anglerteich der von Bäumen umsäumt ist. Bei günstigen Wetterbedingungen (kein Wind), gibt es dort schöne Reflektionen zu entdecken. So war es auch an diesem Samstag, wo die Sonne am untergehen war. Alle Aufnahmen sind in einem Zeitfenster von gerade mal 30 Minuten entstanden.

 

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Finde deinen Ort der Entspannung

 

In den Tagen und Stunden in denen es mir nicht ganz so schlecht geht, versuche ich einen Ort der Entspannung zu finden. Dort wo meine Augen etwas sehen, was mich zur Ruhe kommen lässt. Das kann ein Platz sein den man gerne aufsucht, oder auch nur ein Bild, das man in sich trägt. Es sollte eine Ort sein, den man persönlich sehr mag.

 

 

Dieser Ort kann einem dabei helfen, etwas Abstand von seinen dunklen Gedanken zu bekommen. Einfach nur sitzen und die Augen darüber schweifen lassen. Die Stille, die Wärme, die Ruhe und die Sicherheit bewusst wahrnehmen. Oder auch einfach die Augen schließen um das Bild der Ruhe und Entspannung abzurufen. 

 

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Das geheimnisvolle Buch

 

Ich sah mich um. Vergewisserte mich, ob ich allein in dem halbdunklen alten Raum war. Niemand war zu sehen. Ich drehte mich wieder zurück und warf einen Blick auf das, was ich an diesem unscheinbaren Ort entdeckt hatte. Ein sehr altes Buch, welches kunstvoll herstellt worden war. Es musste schon sehr alt sein, denn so einen Aufwand betreibt schon lange keiner mehr.

 

 

Ich strich mit meiner Hand über den Buchdeckel. Erspürte sanft dort die Ornamente und Figuren. Es konnte sich nur um ein ein wichtiges Buch handeln, das war mir klar So viele Verzierungen und selbst im Goldschnitt des Buches waren Symbole eingearbeitet! Ich hatte nie vorher ein solches Buch gesehen, geschweige denn in den Händen gehalten.

 

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Petra

 

Petra saß am Ufer des Flusses. Sie starrte auf das dunkle Wasser in der Dämmerung des zurück liegenden Tages. Ihre dunklen Gedanken passten zu diesem Fluss. Doch der Fluss nahm nicht ihre Gedanken auf und trug sie fort. Sie konnte sie nicht einfach ins Wasser werfen, um sie dann forttreiben zu sehen.

 

 

Der Fluss war relativ ruhig. Nur ein sanftes plätschern war zu hören. Sie war alleine dort auf der Bank. Sie wollte auch keine anderen Menschen sehen, oder hören. Der Fluss bewegte sich nur langsam seinem Ziel entgegen. Welches war es wohl? Was würde ihn am Ende dort erwarten? Diese Frage stellte Petra sich selber auch. Was würde am Ende ihre Weges wohl auf sie warten?

 

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