Freiburg, bist du bereit ?

Dies ist ein Aufruf an alle die in und um Freiburg wohnen! Es geht ganz einfach um eine Räumlichkeit für 30-50 Personen die für eine Lesung gesucht wird. Um was geht es nun genau?

 

Mir und auch anderen die an Depressionen leiden, fühlen sich in der Familie/Gesellschaft sehr oft unverstanden mit ihrem Krankheitsbild. Die Stigmatisierung tut ihr übriges. Um damit ein wenig aufzuräumen gibt es einige wenige die, trotz Depression, es schaffen von sich und ihrer Krankheit zu sprechen. Einer der mir persönlich sehr an Herz gewachsen ist heißt Markus Bock.

 

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Die Depression greift wieder nach mir !

Derzeit ist es wieder dunkel um mich herum geworden. Ich weigere mich Abends ins Bett zu gehen, obwohl die Medikamente mir einen vermeintlich traumlosen Schlaf verschaffen. Doch nur weil ich am kommenden Morgen nicht mehr weiß was ich geträumt habe, fühle ich mich … ich weiß nicht, es ist schwer zu beschreiben.

 

Es gibt durchaus schöne Dinge in meinem Leben, meine Frau, unsere Kinder, das Enkelkind. Doch die dunkle Macht der Depression fängt an, selbst diese Dinge für mich zu verdunkeln. Die Krankheit hat mich einige Zeit relativ in Ruhe gelassen. Aber jetzt ist sie wieder da, dunkler und unbarmherziger denn je! Die hellen und freundlichen Moment habe kaum noch Auswirkungen auf mein Leben. Die Schatten der Depression nehmen immer mehr Platz ein in mir.

 

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Kurz und knapp !

 

Wenn Erinnerungen an die Kindheit durch Depressionen wieder auftaucht und mich krank macht.

 

Haltet die Klappe wenn ihr nichts davon versteht!

 

Die es betrifft, wissen nun Bescheid !

 

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Wie geht es weiter ? (Teil 2)

Habe schon einige Zeit diese Frage im Kopf. Bin jetzt 54, EU-Rente bis Mitte 2018 genehmigt und dann? Therapeut und Psychologe sagen mir das eine Verlängerung kein Problem ist. Auf der einen Seite beruhigt es mich, auf der anderen Seite frage ich mich warum es nicht besser wird. Sicher viele Gespräche haben einiges aufgedeckt. Doch wirklich geholfen … ich weiß nicht. 

 

Möchte die Jahre die mir noch bleiben versuchen sinnvoll zu leben. Bewusster/Sensibler bin ich geworden. Aber ist das alles? Sehe die Menschen in meinem Umfeld, wie sie durch ihre Zeit hetzen. Ich habe durch die Depression eine „Auszeit“ bekommen, die mich sehr fragend macht. Ist das der Sinn, Job, Kariere, Kinder, Wohnung, Haus, Auto, oder Urlaub? 

 

Durch die Depression hat das Geld weniger Macht über mich. Bekomme nur noch ca. 65 Prozent des letzten Nettoeinkommens. Frage mich immer wieder, was ich mit den fehlenden 35% gemacht habe? Ich lebe, wir haben eine bezahlbare Wohnung, der Kühlschrank (ein Neuer!) ist voll. Haben ein altes aber bezahltes Auto auf dem Hof. Ich habe sogar den Luxus einer guten Kamera, mit der ich das Hobby Fotografie verfolgen kann. Sollte eigentlich zufrieden sein ….

 

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Wie geht es weiter ? Ich weiß es nicht !

Schon einige Zeit nichts mehr geschrieben. Wie es mir geht? Ich weiß es nicht. Ich lebe, ich fotografiere, bete um Erkenntnis für mich und meinen Weg. Ich erlebe die Welt um mich herum nur aus der Beobachterperspektive. Ich lebe, aber lebe nicht wirklich in, oder geschweige denn mit dieser Welt. Fühle mich nicht dazugehörig und oft will ich das auch gar nicht. Wenn ich sehe was in dieser Welt, oder auch im direkten Umfeld los ist.

 

Sehe die Menschen hetzen und sich vom Zeitgeist treiben, ohne sich umzuschauen. Bin ich durch die Depression sensibler geworden, oder verstehe ich dieses Treiben einfach nicht mehr? Ich weiß es nicht. Ich möchte schon in dieser Welt leben, aber nicht um jeden Preis. Also bleibe ich weiter in der Position des Beobachters. Von dort aus versuche ich meinen Platz zu suchen und zu finden. Ob und wann das was wird, keine Ahnung!  

 

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Das erste „Wolkenrätselraten“ auf detailbilder.de

Nachdem ich das unten stehende Foto in den Sozialen Netzwerken gezeigt habe, wurden mir die unterschiedlichsten Erkenntnisse und Sichtweisen über diese Wolkenstruktur erzählt. Ich finde das Thema so interessant, dass ich mir dachte, ich veranstalte mein erstes „Wolkenrätselraten“ hier auf detailbilder.de

 

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Bilderdiebstahl im Internet. Wie geht es nun weiter?

Ich habe euch ja vor wenigen Tagen von meinem ersten Erfolg zum Thema Bilderdiebstahl im Internet berichtet (Link). Nachdem ich darüber geschrieben habe, war neben positiven Rückmeldungen, auch einige dabei, die dieses als mein „Geschäftsmodel“ bezeichnet haben.

 

Gleich mal vorne weg. Es handelte sich um mein Foto, meine Arbeit und es gibt keinem anderen Menschen das Recht, ohne mich zu kontaktieren, es anderweitig zu nutzen! Basta! Mir zu erzählen ich wäre jetzt Geldgeil geworden und würde mit Kanonen auf Spatzen schiessen, entbehrt jede Form von rechtlicher Wahrnehmung!

 

Nun aber zum eigentlichen Bericht, also wie es nun weiter geht. Ein Teil meiner Fotos taucht verstärkt auf privaten Webseiten, Blogs usw. auf. Dabei hat eines davon eine extreme Beliebtheit erfahren. Es handelt sich um diese Aufnahme:

 

Bei der Google-Bildersuche sind es zwischenzeitlich 17 (!) Seiten wo dieses Foto aufgeführt wird !
Bei der Google-Bildersuche sind es zwischenzeitlich 17 (!) Seiten wo dieses Foto aufgeführt wird !
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Ein kleiner Erfolg gegen den Bilderdiebstahl im Internet !

Ich habe schon einige Zeit mich mit dem Thema Bilderdiebstahl im Internet beschäftigt. Nun hatte ich einen Fall, bei dem ein Foto von mir in einem Online-Katalog für Bekleidung aufgetaucht ist. Bis dato habe ich mich relativ ruhig verhalten, aber das ging dann doch zu weit.

 

um dieses Foto von mir ging es
um dieses Foto von mir ging es
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Alte Grenzen überwinden

Sich der eigenen Depression zu stellen hat zwangsläufig auch etwas damit zu tun, Grenzen zu überwinden. Meistens sind es Grenzen die uns gesetzt wurden und die wir verinnerlicht haben. Diese wurde für mich zu einem Schutz. Einem Schutz vor der eigentlichen Wahrheit. Gedanken was hinter diese Grenze sein mag, wurden im Keim erstickt. Ich lebte jahrzehntelang innerhalb dieser Grenzen.

 

Durch Therapie und Medikamente habe ich einen Teil dieser Grenzen durchbrochen. Doch wie dieser alte Stacheldraht auf dem Bild, so halten mich immer wieder Teile dieser Grenzen zurück. Zu lange habe ich hinter diesem Zaun gelebt, ich lebte in einer Wahrheit die eigentlich eine Lüge ist. Wenn man sich es lang genug selber erzählt, glaubt man irgendwann auch daran. Die Stacheln des Zaunes bohren sich schmerzhaft in meinen Körper.

 

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Ich habe Angst/Panik ins Bett zu gehen !

Ich gehe regelmäßig zur Gesprächstherapie und das seit 2014. Auch Besuche beim Psychiater stehen bei mir auf dem Programm, um die bestmögliche Medikation für mich zu erstellen. Doch was beides bis jetzt nicht geschafft haben, ist mir die Angst zu nehmen. Die Angst vor dem Schlaf in der Nacht. Dabei schlafe ich gut ein, damit habe ich also schon mal keine Probleme. Ich schlafe auch durch (Dank Medikation!), also ohne Nachts wach zu werden. Aber irgend etwas läuft in meinem Kopf während dieser Zeit ab das dafür sorgt, dass ich Angst habe Abends ins Bett zu gehen. Was das ist? Keine Ahnung. Ich kann mich an keine Träume usw. erinnern. Doch irgendetwas bereitet mir solche Sorgen (oder Panik), das ich manchmal es sogar schaffe, die Medikation für die Nacht zu überlisten. Also trotz dieser Medis strenge ich mich an, nicht müde zu werden, um nicht Schlafen gehen zu müssen. 

 

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Lenovo (Motorola) und Android 7 : Wollt ihr nicht, oder könnt ihr nicht?

Ich habe mir Ende letzten Jahres das Lenovo Moto G 4 Play gekauft. Ein großes Kaufargument war unter anderem, dass ein Update auf Android 7 in den Startlöchern stand. Das war Stand Dezember 2016. Ich wartete also. Es wurde Januar, es wurde Februar, es wurde März. Neben weiteren Ankündigungen, geschah aber nichts. Auch auf Nachfrage via Twitter wurde ich nur vertröstet. Die Entwickler wären mit Hochdruck dabei usw.. 

 

Bild : Lenovo/Motorola
Bild : Lenovo/Motorola
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Christian und Julia, oder wenn die eigene Familie für ein Modelshooting herhalten muss.

Heute Vormittag war ich bei unserem Sohn und seiner Frau kurz zu Besuch. Sie waren später zu einem Sektempfang nach einer standesamtlichen Hochzeit eingeladen. Ich schlug vor sie beide vorher zu Fotografieren. Was daraus geworden ist seht ihr hier:

 

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Linux, Windows, oder doch wieder ein iMac ?

Tach zusammen.

 

Ich habe vielleicht demnächst die Möglichkeit mir einen neuen Rechner zu gönnen. Was nicht ganz schlecht ist, da mein iMac aus 2010 langsam an seine Grenzen kommt. Sollte es also klappen das was Neues den iMac ablösen würde, stehe ich derzeit vor der Frage: "Was kommt als nächstes?" Hier mal ein paar Gedanken dazu:

 

Thema Linux-Rechner: Ich finde das Linux zwischenzeitlich einen nicht zu unterschätzenden Stellenwert im Bereich von Computern gewonnen hat. Gerade mit den Distribution Ubuntu mit seinen unterschiedlichen Versionen, hat sich das alternative Betriebssystem einen großen Stellenwert in diesem Segment erarbeitet. Vorteil liegt eindeutig darin, dass Linux nicht so hohe Ansprüche an die Hardware legt. Nachteil derzeit für mich, ich könnte mein gerade erworbenes Abo von Lightroom - und Photoshop CC nicht ohne weiteres nutzen. Sicher, eine Einbindung von Photoshop und Co. per VirtuellBox z.B., wäre möglich. Stellt sich dann aber die Frage: Warum nicht gleich einen Windows-Rechner? Mit den Programmen Darktable oder auch Gimp, als kostenlose Alternative zu Photoshop/Lightroom, habe ich mich unter Linux noch sehr wenig beschäftigt. Gerade bei Gimp tue ich mich schwer, keine Ahnung woran das liegt. Müsste also mehr oder weniger von vorne anfangen. Ob ich dazu wirklich Lust habe, bezweifle ich. Somit hat sich die Frage nach einem Linux-System mehr oder weniger selbst beantwortet, oder ?

 

Thema Windows-Rechner: Bei Windows bin ich damals bei der Version Windows XP ausgestiegen und zu Mac OSX gewechselt. Das aktuelle Windows 10 kenne ich also so gut wie nicht. Vorteil klar, ich könnte Photoshop und Lightroom CC weiter nutzen wie bisher. Ob ich mit dem Betriebssystem zurecht kommen würde, wäre ein gewisses „Risiko“. Für mich war damals ein Hauptgrund das ein Windows-System einfach mit der Zeit langsamer wurde und ,man in unregelmäßigen Abständen ein frisches System aufgespielt hat. n wie weit das heute nich zutrifft, kann ich derzeit nicht einschätzen. 

 

Klarer Vorteil bei einem Linux- wie auch Windows-System wäre: Ich könnte mir aktuelle Hardware passend zu meinen Bedürfnissen aussuchen und würde wahrscheinlich, inclusive 4K- 27“ Monitor, deutlich unter einem iMac liegen.

 

Zum Schluss meine Gedanken zum Thema iMac: Ein neuer iMac würde den vielleicht möglichen finanziellen Rahmen sprengen. Oder anders gesagt, ein neuer 27“ kommt nicht in Frage. Ein 21,5“ wäre da schon eher möglich. Doch ich arbeite nun seit Jahren an einem 27“ iMac und ich weiß nicht ob ich glücklich werden würde mit dem kleineren Display. Ich könnte, nachdem Apple bei der gerade gelaufenen WWDC 2017 neue iMac´s vorgestellt hat, auch auf das 27“ Vorgängermodel zurück greifen. Diese dürften in der nächster Zeit zu einem günstigeren Kurs angeboten werden. Aber irgendwie sträube ich mich dagegen. Warum soll ich mir heute einen Rechner aus dem Jahre 2015 holen und mit „veralteter“ Hardware wieder weiter machen? Klare Ansage die für einen iMac spricht liegt eindeutig im Betriebssystem. Dieses hat mich vor Jahren überzeugt und deswegen wäre ein Wechsel zu Linux oder gar Windows ein völliger Neustart. Das mal meine Gedanken zum Thema iMac/Apple.

 

So das war es mal von mir aus. Bin gespannt auf eure Beiträge zu diesem Thema.

 

Ach ja, der zukünftige Rechner wird zu 80% für Bildbearbeitung (später kommt vielleicht noch Filmbearbeitung dazu) genutzt. Der Rest ist surfen, ab und zu einen Film streamen und ein wenig Office. 

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Nur noch einen Schritt, oder im Sabotieren von meiner Person bin ich ziemlich erfolgreich!

Es ist wieder einmal soweit. Stehe wieder davor alles zu zerschlagen. Alles was ich in den letzten Monaten, im letzten Jahr aufgebaut habe. Stehe vor der Entscheidung mich wieder zu sabotieren. Die Webseite hier, die Fotografie und alles was mir etwas positives gebracht hat. Es fehlt wohl nur noch der letzte Schritt. Der Zerstörungstrieb wird immer stärker. Das kann ich gut, mich selber zu sabotieren.

 

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Es hat nicht sollen sein !

Ich gebe auf! Unzählige Mails, diverse Anrufe und doch kein Ergebnis. Trotz eurer Unterstützung habe ich den Erstbesitzer der AGFA Box nicht ermitteln können. 

 

Nun werde ich diese AGFA Box verkaufen. Ich erwarte keine riesigen Geldsummen, aber ein paar Euro werden hoffentlich doch abfallen. Mit dem Kauf dieser analogen Kamera unterstützt ihr meine Arbeit auf detailbilder.de. Ich möchte auch weiterhin dort meine Bilder und Texte präsentieren. Gerade das Thema Depression möchte ich erweitern, um Betroffenen und Angehörigen Mut zu machen.

 

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Welche Scherbe darf es denn nun werden ?

Hallo liebe Freunde des belichteten Sensors.

 

Ich bin derzeit auf der Suche nach einer guten aber auch bezahlbaren Festbrennweite für meine 

Olympus OM-D E-M5 Mark II. Nachdem ich ja schon erzählt habe, dass ich seit meinem ersten Modelshooting etwas „angefixt“ bin, soll nun eine Festbrennweite her. Doch ich bin in dieser Richtung etwas verunsichert, welche denn nun zu mir passen würde

 

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Es soll Frühling werden... angeblich.

Wenn ich mir das Foto vom heutigen Tag ansehe, ist er schon da! Schnell sind bei einem solchen Anblick die kalten Regentage der vergangenen Zeit vergessen. Ein frischer Wind weht, der aber nicht kalt ist. Vögel zwitschern in den Ästen der Bäume und ich darf einfach nur hier sitzen und es genießen.

 

Ob nun morgen, oder übermorgen wieder Regen kommt, ist mir gerade sowas von egal. Den Augenblick erleben und sich nicht mit den Problemen der nächsten Tage beschäftigen, das ist auch ein Lernprozess für mich. Hier am kleinen See kann ich das gut üben.

 

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Irgendwie bin ich angefixt, …glaube ich.

Tja Leute, wer hätte das gedacht. Ich hatte am Samstag mein erstes Modelshooting und es hat mir sehr gefallen! Aber der Reihe nach:

 

Dieter Zacherl, ein befreundeter Fotograf, hatte mich vergangene Woche angerufen und gefragt, ob ich an einem gemeinsamen TFP-Shooting Interesse hätte. Ich hatte bis dahin noch nie an einem Modelshooting teilgenommen und sagte zu. Man kann ja mal reinschnuppern, dachte ich mir.

 

Also sind wir gemeinsam nach Freiburg gefahren, um dort das Model Sarah zu treffen. Sie hatte eine Location am Güterbahnhof vorgeschlagen, an dem wir uns trafen. Das Wetter war, nun sagen wir es mal so, nicht auf unserer Seite. Es regnete durchgehend und so wichen wir etwas von der geplanten Location aus.

 

Dann ging es auch schon los. Für Sarah war es nicht das erste Shooting, was für mich als Einsteiger sehr angenehm war. So musste ich nur wenige Kommandos geben, um sie in die für mich richtige Position zu bringen. Dieter und ich wechselten uns ab beim Fotografieren und jeder konnte sich dabei mehr oder weniger frei entfalten. Je mehr Zeit verging, um so sicherer wurde ich, also rein gefühlstechnisch. Nach ca. 3 Stunden war es dann auch schon wieder vorbei. Ich hatte mein erstes Modelshooting hinter mir und war/bin irgendwie angefixt. 

 

Daheim am Rechner später die Bilder gesichtet und mir dann einige davon als Best Of raus gesucht. Diese habe ich Sarah dann zukommen lassen und zeige sie nun auch euch:  

 

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Meine fotografischen Eindrücke vom Hünersedelturm und seiner Umgebung

Vergangene Woche war ich oben auf dem Hünersedel bei Freiamt. Am sonnigen Wochenende ist dort oben schon manchmal viel los. Ich hatte Glück, oder war einfach noch zu früh dort unterwegs. Hier ein kleiner Eindruck von der tollen Umgebung die bei Wanderern, Mountainbiker und Naturliebhabern gefragt ist.

 

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So langsam sollte es doch besser werden?

Nach meinem erneuten tiefen Fall in der vergangenen Woche kam wieder diese Frage auf. Wann wird es eigentlich besser ? So viele Therapiestunden, stationäre Aufenthalte und immer noch erwischt mich die Depression kalt lächelnd, ohne Vorwarnung. Warum wird das nicht besser?

 

Wenn ich mir heute diese Frage stelle, gibt es dafür immer noch keine Antwort. Doch es gibt eine andere Form meiner Empfindung zu dieser Frage. Klingt komisch ist aber so. Heute weiß ich viel mehr über meine Krankheit und deren Auswirkung. Ich sehe mich nicht mehr als völlig ausgeliefert, wenn sie wieder zuschlägt. Ich sage nicht das es mir bei einer depressiven Episode besser geht, ich verstehe es nun, was mit mir passiert.

 

Das ist schon deutlich mehr als vor einigen Jahren es noch der Fall war. Ob ich langfristig eine sogenannte Heilungschance habe, ist zwischenzeitlich nicht mehr ganz so wichtig für mich. Mit der Krankheit zu leben und mich und auch sie, die ein Teil von mir ist, zu akzeptieren, ist mein derzeitiges Ziel. Ob sich daraus mehr entwickelt, wird die Zeit zeigen.

 

Apropos Zeit. Vom Ausbruch der Krankheit mit all ihren Symptomen, bis zum heutigen Tag, sind Jahre vergangen. Doch wenn ich mir überlege, wie lange ich mit der Lüge und deren Vertuschung gelebt habe, ist das gar nichts. Ich versuche mich nicht mehr mich selber unter Druck zu setzen mit der Frage, wann es besser wird oder sogar vorbei ist. Ich bin auf dem Weg mit dieser Krankheit offen zu leben. Dieser Blog hier ist für mich ein Weg, um das umzusetzen. Keine Lügen mehr!

 

Ich gehe meinen Weg, manchmal führt er ins Licht, aber nicht immer!

 

Ich heiße Holger und ich habe Depressionen ! Na und ? 

 

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Ich habe die Dunkelheit überwunden, … heute !

Letzte Nacht war echt „bescheiden“! Der Fehler lag an mir. Ich hatte abends vergessen meine „Drogen“ einzuwerfen. Ich war bei Freunden und hatte es einfach vergessen, vorhanden waren sie. Ich fahre nie ohne meine Medis über Nacht fort! Aber die Nichteinnahme bekam ich ziemlich heftig zu spüren. Hätte ich sie später (also mitten in der Nacht) eingenommen, wäre der heutige Tag komplett hinüber gewesen. Das wollte ich auch nicht. Also quälte ich mich durch die Dunkelheit der Nacht mit offenen Augen. Am sehr frühen Morgen war ich so was von platt, dass ich eigentlich nur noch nach Hause ins Bett wollte. Doch ich hatte eigentlich eine andere Planung für diesen Vormittag vorgesehen. 

 

Ich stieg also doch auf mein Motorrad und fuhr los. Unterwegs dachte ich immer wieder: „Komm bieg ab, fahr heim! Das kannst du auch ein anderes Mal machen, was du vorhast!“ Doch ich habe diesem Wunsch nicht nachgegeben! So kam ich nach relativ kurzer Zeit an das Ziel an, welches ich für mich heute Vormittag geplant hatte. Selbst dort, war die Stimme in mir laut, die mich zur Umkehr bewegen wollte. Aber ich stieg ab und ging los. 

 

Die ersten Schritte fielen noch ziemlich schwer, trotz schönstem Wetter. Die Spätfolgen der Nacht waren noch spürbar. Aber mit jedem Schritt wurde es ein wenig besser. Nach einiger Zeit konnte ich das Licht auf meinem Weg erkennen und erleben, sichtbar und spürbar. Das Foto was ich heute geschossen habe, zeigt diesen Weg sehr deutlich, den ich heute gegangen bin, nicht nur körperlich sondern auch geistig. 

 

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Depression und die persönliche Körperpflege/hygiene

Für Nichtbetroffenen eine komische Zusammenstellung diese Überschrift. Für mich als Mensch, der an Depressionen leidet, ein stetiger Kampf. In den guten Phasen läuft das alles ganz normal. Doch erwischt mich wieder einmal eine depressive Episode, wie in der vergangenen Woche, dann wird alles über den Haufen geworfen.

 

In solche Phasen vernachlässige ich nicht nur Freunde und Bekannte, ich vernachlässige mich selber! Und das auf unterschiedlichste Weise. Nach meinem letzten Blogeintrag habe ich an verschiedenen Reaktionen gemerkt, dass es Aufklärungsbedarf besteht. Heute also möchte ich das Thema Körperpflege/hygiene ein wenig anschneiden, bzw. aus meiner Sicht erzählen.

 

Als mich letzte Woche die Depression ohne Vorwarnung erwischt hat, ging alles ganz schnell. Innerhalb weniger Stunden war alle Kraft und Energie wie von einem Schwarzen Loch verschluckt worden. Ich saß nur rum und kam nicht mehr hoch. Der Tag ging an mir vorüber ohne das ich ihn wirklich wahrgenommen habe. 

Dann abends gleich mal keine Zähne geputzt, oder sonst wie das Bad besucht. Nächster Morgen die gleichen Sachen vom Vortrag angezogen und wieder das Bad nicht eines Blickes gewürdigt. Eigentlich sollte ich duschen … eigentlich. Aber die Depression nahm mir selbst dafür die Kraft. Pelziger Geschmack im Mund wurde durch Kaffee und eine Zigarette runtergespielt. Die Haare (viele sind es nun auch nicht), nun ja, reden wir nicht drüber. Auch dieser Tag ging irgendwann spät in der Nacht zu Ende. Hatte diverse Speisereste in den Zahnzwischenräume. Ich spülte mit einer kalten Tasse Kaffee und schluckte den Mist runter. Tabletten einwerfen und ab ins Bett. Ohne vorher die Tür des Bades zu öffnen.

 

Nächster Morgen. Nächster Tag mit dem Schwarzen Hund, der sich ziemlich verbissen hat bei mir. Wieder dieselben Klamotten angezogen, sie fangen an müffeln, ich fange an zu müffeln. Es stört mich nicht mehr. Habe aufgegeben. Kaffee spült wieder diesen miesen Geschmack in meinem Mund runter, der Tag kann kommen, ist mir egal. Am Abend ist der Geruch, den mein Körper verströmt, auch irgendwie an dem letzten noch Punkt meines Gehirns angekommen. Pillen einnehmen und ab ins Bett. Warum braucht man überhaupt ein Bad? Alles so sinnlos.

 

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Vielleicht gehe ich heute noch Duschen !

Gestern war ein sehr extremer Tag (hier zu lesen). Wie verläuft nun mein Tag 1 danach ?

 

Anders, aber nicht wirklich besser. Alles um mich herum nehme ich irgendwie nur durch eine dunkle Wolke wahr. Motivation ist gegen null. Selbst simple Dinge wie die Körperpflege ist derzeit eine grosse Herausforderung für mich. Ich muss heute Duschen … hatte ich mir gestern schon gesagt. Doch da ging absolut gar nichts. Heute gehe ich den nächsten Versuch an. Ob es was wird, kann ich euch morgen berichten.

 

Alle Reize die mich ansonsten dazu anleiten etwas zu machen, oder auf etwas zu reagieren verschwinden in der Dunkelheit der Depression. Das schwache Licht was mich irgendwie durch den Tag bringt, reicht nicht aus um mich aufzufordern etwas zu unternehmen. Warum ich aber trotzdem darüber schreiben kann, weiß ich selber nicht. 

 

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Heute nicht !

An einem Tag wie heute kann alles passieren, nur nichts Gutes. Wenn die Depression mit voller Härte und ohne Vorwarnung wieder zuschlägt. Tränen tauchen plötzlich und unerwartet auf. Es gab keinen auslösenden Faktor, der dies veranlasst hätte. Sie laufen an meinem Gesicht herunter und Bilder tauchen auf, die schon längst ich vergessen und abgearbeitet meinte. 

 

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"Wo sehen Sie sich in 20 Jahren ?"

Eine Frage, die ich mir persönlich immer mal wieder stelle. Doch wenn ich ehrlich zu mir bin, weiß ich nicht mal wie es in einem Jahr ausschauen könnte. Gerade ist es wieder so schlimm, dass der Gedanke an den nächsten Tag schon zu viel für mich ist. 

 

Die Depression ist wieder mal voll da. Ich dachte ich hätte den Schwarzen Hund an der Leine, aber es ist wohl eher umgekehrt. Sie hat mir für einige Tage etwas mehr Leine gelassen und nun zieht sie so um so stärker an ihr, dass es mir fast den Hals zuschnürt. Ich hatte einige relativ gute Tage, sicher, die hatte ich. Aber heute ist es so, als wäre alles wieder sinnlos. Die positiven Dinge aus diesen Tagen werden abgeschnürt, weil die Depression mich an der kurzen Leine hält.

 

Doch zurück zu der Frage am Anfang. Wo sehe ich mich in 20 Jahren? Mein Wunsch wäre es, wie auf dem Foto, mit meiner Frau gemeinsam irgendwo im Park zu sitzen. Den Vögeln zuzuhören und einfach diese Gemeinschaft mit ihr zu genießen.

 

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Neue Fotos vom Mummelsee !

Hallo zusammen.

 

Ich war vor wenigen Tagen noch mal am Mummelsee und habe dort einige Fotos geschossen. Dieses Mal gibt es Aufnahmen, die ich bei einem Rundgang um den See gemacht habe. Es gibt dort viel zu entdecken. Hier ein kleiner Auszug davon. Bei der derzeitigen Wetterlage könnte man auch wieder schöne Winterbilder dort oben schiessen. :-) 

 

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Das "Worst-Case-Szenario" eines Fotografen !

Gestern ist mir etwas geschehen, wovor es den meisten Fotografen wohl graut. 

 

Aber erst einmal die kleine Vorgeschichte:

 

Ich hatte gestern die erste Möglichkeit bei einem professionellen Fotoshooting mitzuhelfen. Im Klartext ging es um die Erstkommunion bei denen diverse Fotos erstellt werden sollten. Neben Familienbilder und Einzelshootings, sollten auch Aufnahmen innerhalb der Kirche gemacht werden. Also komplettes Neuland für mich. Ich bin der Einladung des Fotografen trotzdem gefolgt, um auch zu sehen, ob diese Art der Fotografie überhaupt was für mich ist. Also Erfahrungen sammeln.

 

Der Plan sah folgendermassen aus: Die 30 angemeldeten Familien sollte in zwei Hälften aufgeteilt werden. Die erste Hälfte vor dem Gottesdienst und die zweite Hälfte nach dem Gottesdienst. Zeittechnisch schon eng gestrickt, besonders bei den Familien vor dem Gottesdienst. Das ich mehr als nervös war, kann man sich wohl gut vorstellen.

 

Nun aber zu meinem persönlichen Schreckmoment, den ich wirklich keinem Fotografen wünsche. Ich hatte bei dem ganzen hin und her wohl einmal meine Olympus nicht mehr per Handschlaufe am Handgelenk sitzen. Dann passierte es auch schon. Die Kamera entglitt mir (warum auch immer) und fiel aus ca. 1,20 Meter Höhe zu Boden. Dieser bestand aus alten Steinplatten. Mein Blick fiel auf die Kamera am Boden und ich sah sofort, dass etwas abgesplittert war. Totale Panik kam in mir hoch. Neben mir stand eine Familie die darauf wartete, dass ich Fotos von ihrem Erstkommunionkind erstellen sollte und sah wie ich, entsetzt zum Boden.

 

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Ich gehe meinen Weg !

Wenn ich zurück schaue, sehe ich sie noch. Die Dinge, die mich lange auf meinem Lebensweg beeinflusst haben. Doch durch meine Depression fange ich an, immer mehr meinen wirklich eigenen Weg zu gehen. Einige dieser Dinge aus der Vergangenheit streifen dabei noch meine neuen Schritte. Es liegt einfach daran, dass sie jahrzehntelang Einfluss auf mein Leben hatten. Ich möchte trotzdem meinen Weg fortsetzen. Neue Menschen kennen lernen und nur noch selten über die alten Dinge stolpern, die mir lange im Wege standen.  

 

Ich gehe meinen Weg, auch wenn ich ab und zu stolpern und sogar hinfallen werde. Die Zeit wo ich liegen bleibe wird langsam kürzer und ich stehe wieder auf. 

 

Ich gehe m e i n e n Weg !

 

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Einfach nur zuhören !

Bei meiner derzeitigen depressiven Phase, möchte ich keine Ratschläge, keine guten Tipps. Warum kann man nicht einfach nur zuhören und still sein? Es reicht manchmal, wenn ich nur meine Lage anderen erzähle. Ich erwarte nicht jedes Mal eine Lösung. Das einfache Zuhören scheint man kaum noch zu finden. Sätze die ich gesagt/geschrieben habe einfach im Raum stehen lassen, das wünsche ich mir.

 

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Adolf-Gänshirt-Strasse

Bei dieser Strasse habe ich mich etwas schwer getan. Viele Fotos sind es am Ende nicht geworden, trotz mehrfacher Begehung. Irgendwie sprang der Funke nicht so richtig rüber. Aber es muss ja nicht immer eine Masse an Fotos sein. Lieber dann klein und fein. Hier also meine Bilder: 

 

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Was für ein Abend !

Ich war auf dem Rückweg von einem Termin und überlegte, ob ich zu meinem Lieblingsort fahren sollte. Bin dankbar mich dafür entschieden zu haben. Was mich in den folgenden Stunden dort erwartete, war ein Feuerwerk an Farben. Aber seht selbst: 

 

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Karfreitag : "Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist !"

Zum heutige Karfreitag, habe ich dieses Foto erstellt. Wer weiß eigentlich von euch, warum es diesen Feiertag überhaupt gibt? Bin gespannt ob es (noch) bekannt ist. Kleiner Tipp von mir: Diesen Satz im Titel findet man in der Bibel, im Lukas-Evangelium, Kapitel 23 Vers 46 .

 

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Bitte nehmt Platz in meinem Kopf ! (Teil 2)

Es geht genau da weiter, wo ich bei Teil 1 aufgehört habe. Also nehmt Platz und schaut euch an, wie es mir ergangen ist.

 

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Sie kam schleichend durch die Kellertür !

Sitze hier. Draussen ist blauer Himmel und die Sonne scheint. Sitze trotzdem hier. Sie ist wieder gekommen. Langsam und auf leisen Sohlen. Jetzt ist sie neben mir. Die altbekannte Gefährtin, die keiner haben will. Das Foto beweist, dass sie aus dem dunklen Keller gekommen ist. Dort wo ich viele Erinnerungen und Gefühle unter Verschluss halte. Ich muss wohl diese Tür nicht ganz zu gemacht haben. So konnte sie plötzlich wieder an meiner Seite sein. Sie ist nicht laut. Sie redet leise. Aber das was sie sagt, dringt in meinen Kopf ein. Sie erzählt was dort unten alles im Keller auf mich wartet. Sie spricht von Dingen aus meiner dunklen Vergangenheit. Sie hat die Tür zum Keller etwas weiter geöffnet damit auch diese Dinge, die dort unten abgestellt waren, wieder leichter zu mir nach oben kommen.

 

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Engelgasse

Nach der Rößlegasse geht es heute mit der Engelgasse weiter. Hat sich angeboten, da sie miteinander verbunden sind. Ich muss aber wohl alphabetisch das Projekt weiter führen. Ansonsten verliere ich irgendwann den Überblick. Hier aber erst mal die neusten Fotos aus Friesenheim, meinem Wohnort: 

 

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Depression:

verbockt.com : Hier schreibt ein Mann, der wie ich an Depressionen leidet. In vielen Dingen habe ich mich dort wiedergefunden. Lesenswert! Bald kommt auch sein erstes Buch heraus. Mit etwas Glück habt ihr auch die Möglichkeit ihn persönlich bei einer seiner Lesungen zu treffen.

 

depressionsliga.de : Eine sehr gute Anlaufstelle für Betroffene und Angehörige. Dort bekommt ihr viele Informationen  und auch wertvolle Tipps und Links zum Thema Depression.

 

livingthefuture.de : Ein Mann der es trotz Depressionen und Suizidversuch es geschafft hat, mit seinem Buch "Depression abzugeben: Erfahrungen aus der Klapse“ seine persönlichen Eindrücke mit dieser heimtückischen Krankheit zu erzählen. Lesenswert!

 

Ein Buch auf Bali und der gleichnamige Podcast richten sich an Eltern, die mit Depressionen und Burnout zu tun haben und bietet eine Plattform für Betroffene.

 

 

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Das Rad zurück drehen, werde ich nicht !

Ich habe lange Zeit versucht, mein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Lange gegen die Depression angekämpft und immer wieder auf die Schnauze gefallen. Ich wollte doch nur, dass alles wie vorher wird. Viele Kämpfe habe ich gefochten und mehr oder weniger genau so viele Niederlagen erlitten. Aus der heutigen Sicht musste das erst passieren, damit ich grundlegende Dinge für mich begriffen habe.

 

Heute stehe vor diesem Rad, was ich einst versuchte zurück zu drehen. Ich sehe das es feststeckt, genau an dem Punkt, da mich die Depression in die Knie gezwungen hat. Seit dieser Zeit ist dieses Rad nicht mehr in Bewegung gewesen. Weder vorwärts, oder rückwärts. Es hat Rost angesetzt und relativ viel Staub liegt auf ihm.

 

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Rößlegasse

Die Strasse, die ich euch heute in meinem Langzeitprojekt vorstellen möchte, ist eigentlich keine Strasse, noch ein Weg, sondern eine Gasse. Auf meinem Streifzug durch die relativ kurze Rößlegasse bin ich auch hier auf schöne Detailaufnahmen gestossen. Muss aber sagen, ausser einige Stahlrösser, die an mir vorbei fuhren, habe ich keine Pferde gesehen. Nun aber zu den Detailaufnahmen die ich in dieser Gasse gemacht habe:

 

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Ich habe Talent !

Wurde mir jedenfalls gesagt. Ich selber kann und will das nicht beurteilen. Was ich aber weiß, dass ich seit meiner Erkrankung (Depression), ich viel mehr auf Details achte. Deswegen auch der Name dieser Webseite detailbilder.de .

 

Nehmen wir nur mal das Foto hier. Es ist heute Vormittag entstanden. Arbeitsaufwand mehr als gering. Ich musste nur aus der Haustür gehen und mir das Gebäude gegenüber ansehen, dass war es schon. Kamera gezückt, Aufnahme gemacht, der Rest ist etwas Bildbearbeitung, fertig ist das Bild.

 

Ein Platz an der Sonne !
Ein Platz an der Sonne !
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Winter am Mummelsee im Schwarzwald

Hier einige meiner besten Aufnahmen die ich am Mummelsee an einem echt tollen Tag machen konnte. Viel Spass beim Betrachten und ja ich weiß, dass jetzt Frühling ist. Aber der nächste Winter kommt bestimmt ! 😉

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Am Dorfgraben

Die heutigen Fotos stammen nicht von einer Strasse, sondern von einem Weg. Vorteil ganz klar, schmaler, daher auch nur einmal hoch und runter laufen. Ein Foto halte ich davon zurück. Liegt daran, das ich zu diesem Foto einen gesonderten Beitrag verfassen möchte. Welcher Weg, oder welche Strasse als nächstes kommt, steht noch nicht fest. Aber es geht sicher bald weiter mit meinem fotografischen Langzeitprojekt. Hier seht ihr nun meine Bilder und was ich entdeckt habe Am Dorfgraben. Viel Spass beim Betrachten.

 

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Hoffnung !

Wo bringt ihr euren "Müll" hin ? Habt ihr jemanden, der ihn euch abnimmt, oder klammert ihr euch daran aus Angst, was danach geschehen mag? Zu oft läuft in meinem Kopf das Programm ab: "Lieber nehme ich das Schlechte für mich in Kauf, das kenne ich. Neue Wege beschreiten, bedeutet nur eine ungewisse Zukunft!" Also bleibt der Mülleimer ungenutzt und ich trage meinen Mist weiter mit mir rum.

 

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Bahnhofstraße

Da bin ich wieder. Heute stelle ich euch die Bahnhofstraße vor. Auch hier habe ich einige interessante Detailaufnahmen vom Gehweg aus fotografisch festgehalten. Vielleicht erkennt der eine oder andere Leser, wo genau die jeweilige Aufnahme entstanden ist. Die Fotos sind nicht chronologisch angeordnet, es wird also etwas schwerer sie einzuordnen. Außerdem nehme ich jetzt auch gerne eure Wünsche entgegen. Wer eine bestimmte Straße aus Friesenheim hier bald sehen möchte, der kann mir einfach unten in der Kommentarfunktion eine Nachricht hinterlassen.

 

Ich wünsche viel Spaß bei dem Bestaunen der Aufnahmen und ich würde mich freuen, wenn ihr mich auf dieser fotografischen Reise weiter begleiten würdet.

 

In diesem Sinne. ein freundlicher Gruß an alle Leser!

 

Holger/detailbilder.de 

 

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Die Nacht. Der Schlaf. Die Angst!

Schon seit langer Zeit ist es für mich eine Qual ins Bett zu gehen. Warum weiß ich nicht. Irgendetwas bereitet mir Angst. Ich bleibe so lange auf, bis mir die Augen zufallen. Erst dann nehme ich meine Nachtmedikation ein. Es dauert vielleicht noch ca. 45 Minuten und ich schlafe endlich ein. Am darauf folgenden Morgen weiß ich, nicht wovon ich geträumt habe. Etwas läuft da ab bei mir, so das ich nicht schlafen gehen will. Wovor habe ich Angst? Was durchlebe ich in meinen Träumen, von denen am nächsten keine Erinnerung mehr da ist? Ich bin ratlos. 

 

Der einzige Vorteil ist, ich werde dank der Medikamente nicht mehr wach. Vorher war es noch schlimmer. Mehr oder weniger bin ich stündlich wach geworden und wenn ich sage: "Ich bin wach!", dann war ich auch wach! Bin aufgestanden und für ne halbe Stunde am Computer gesessen. Dann irgendwann wieder ins Bett. Eine Stunde später das gleiche Szenario.  Welche Dinge laufen mir durch den Kopf, die mir so viel Angst bereiten? Ich weiß es nicht. So werde ich auch in der kommenden Nacht wieder mich quälen ins Bett zu gehen. Ohne zu wissen, was mir in der Dunkelheit begegnet.

 

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"Darauf kann ich echt verzichten !"

Bei Depressionen kommt es immer wieder (manchmal sehr häufig) vor, dass ich mich und das was ich mache, in Frage stelle. Sich selbst mal zu reflektieren ist ja durchaus sinnvoll. Doch was bei mir dann abläuft, endet sehr oft in einer Negativ-Spirale. Die Depression stellt meine Vorhaben und Handlungen fast grundsätzlich in Frage. „Was bringt das schon?“ „Das lohnt sich nicht!“ Lass es lieber, bringst eh nichts zu Ende!“ „Wenn du krank bist, warum kannst du draussen spazieren gehen?“ Was werden die anderen denken, wenn sie dich da draussen rumlaufen sehen, am besten noch mit der Kamera?“ Wie willst dich rechtfertigen wenn sie sagen : Dir scheint es ja ganz gut zu gehen, wenn man dich so sieht!“

 

Es endet dann, wie es immer endet. Ich bleibe zu Hause! Gehe nur raus, noch wenn es wirklich nicht anders geht. Beim Einkaufen schaue ich vorher mich um und werfe einen Blick in jeden Gang, ob dort nicht eine bekannte Person sich aufhält. Ich verstecke mich wenn ich eine solche Person sehe und hoffe sie erblickt mich nicht.

 

Was passiert da nur mit mir? Ganz einfach! Die Depression bringt mich dazu, mich selbst zu verurteilen! Es wird natürlich durch manche Reaktion aus dem nahen Umfeld auch noch negativ unterstützt. So lautet das Urteil: „Bleib zu Hause und lass dich nicht draussen blicken!“ „Schreib bloß keine positiven Dinge hier im Blog, oder via Twitter/Facebook!“ „Wie soll man sonst deine Krankheit ernst nehmen, wenn es dir gut geht?“ 

 

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Vergeben heißt nicht vergessen !

Ich habe in meinem letzten Blogeintrag die erste Zeit, nach den für mich folgenschweren Ereignissen, beschrieben. Ich möchte gleich aber auch zu Anfang darüber schreiben, dass ich zwischenzeitlich den Personen vergeben konnte, durch die das Ganze ins Rollen gekommen ist. Auch den Personen, die meine Erkrankung als Vortäuschung falscher Tatsachen mir unterstellten, habe ich vergeben können. Wer aber nun meint, das Vergeben auch Vergessen heißt, irrt hier gewaltig! Die Dinge, die ich erlebt habe, werden durch diese Vergebung ja nicht aus meinem Gedächtnis gelöscht. Vergebung ist ja keine Delete-Taste und alles ist plötzlich weg, was geschehen ist. Dem ist nicht so!

 

Also was bringt es mir persönlich, dass ich anderen Menschen vergebe?

 

Sehr viel! Ich hege keinen Groll, oder Wut den Personen gegenüber, durch die ich heute da bin, wo ich bin. Na klar habe ich immer noch Depressionen, aber ich möchte dieser nicht noch mehr Nahrung geben, als sie ohnehin schon hat. Durch Zorn und Wut auf die Menschen, die mich aufs tiefste verletzt haben, kann nichts Positives entstehen schon gar nicht Heilung! Wer aber nun meint das es mir leicht gefallen ist zu vergeben, der irrt auch! Es hat bei mir Jahre gedauert und auf dem Weg dahin, haben viele Tränen mich begleitet! Ich wollte meine Depressionen einfach an die Menschen festmachen, die mir das angetan haben . Diese Menschen sind ja schuld das ich diese Krankheit heute habe! Aber nach meiner jetzigen Auffassung ist das der falsche Weg. Zu klären was die Ursache von meiner Depression ist natürlich wichtig, kein Thema! Auch Wut, Zorn und Verzweiflung haben mich lange begleitet. Sie gehören mit dazu. Irgendwann drehte sich alles nur noch um die Schuldzuweisung. Lange Zeit später habe ich erkannt, dass mich das nicht wirklich weiter bringt.

 

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Adlerstrasse

Mit diesem Beitrag starte ich mein persönliches, fotografisches Langzeitprojekt. In den kommenden Wochen und Monaten (Jahre?) werde ich die Strassen von meinem Wohnort Friesenheim ablaufen und diese fotografisch dokumentieren. Dabei wird jede Strassenseite zweimal abgelaufen, jeweils in eine Richtung. Damit gehe ich viermal die Strasse ab, um von jeder Laufrichtung aus Fotos zu erstellen.

 

Ich möchte mit den Detailaufnahmen, die ich immer vom Gehweg aus mache, meine Sichtweise darlegen. Es werden also nicht die typischen Fotos entstehen, sondern Detailaufnahmen (m)einer Stadt. Vielleicht erkennt einer meiner Leser, wo die jeweilige Aufnahme entstanden ist. Es würde mich freuen wenn ihr mich auf den Streifzügen durch meinen Wohnort begleiten würdet.

 

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Bitte nehmt Platz in meinem Kopf !

Dort schaut es zwar sehr chaotisch aus, aber ich versuche euch zu erklären warum, das so bei mir ist. Depressionen haben die unterschiedlichsten Auslöser. Bei mir persönlich liegt es an einem Ereignis und wie das nahe Umfeld damit (nicht) umgegangen ist. Es hat mich in einem Alter von ca. 10 Jahren einfach überrollt . Ich möchte noch nicht genauer darauf eingehen, aber dafür euch teilhaben lassen an den Auswirkungen, die dieses Ereignis auf mich ausgeübt hat.

 

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Ein neuer Morgen, ein neuer Tag. Neue Chancen und eine alte Bekannte ist wieder da.

Die letzte Nacht war durchwachsen. Immer wieder aufgewacht, trotz Medikamente. Im Gegensatz zu den letzten Tagen ist dieser neue Morgen anders. Die Stimmung ist mehr als gedämpft. Die Sonne scheint draussen und das Vorhaben für den heutigen Tag, welches gestern noch so klar war, tritt in den Hintergrund. Die alte Bekannte mit Namen Depression ist wieder da.

 

Die Erinnerungen das es auch anders sein kann, verschwindet in der Dunkelheit. Das Licht der Hoffnung ist nur noch eine blasse Erscheinung und erreicht mich nicht. Sich wieder zurück zu ziehen ist angesagt. Sich still verhalten in der Dunkelheit. Die Farben die gestern noch so präsent waren, sind verschwunden. Sicher, in den letzten Tagen ging es mir gut. Vielleicht zu gut. Und schon wieder kommt eine negativierende Stimmung auf. Was nützt mir schon die Erinnerung an ein paar gute Tage, wenn ich jetzt wieder in der Dunkelheit sitze? Wie lange wird es wohl dauern, bis es mir wieder so gut geht? 

 

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Wenn man zu viel an den Reglern bei der Bildbearbeitung dreht !

Wenn ich Fotos von mir am Rechner hier daheim bearbeite, kann es vorkommen, das ich etwas zu viel an den verschiedenen Reglern drehe. Meistens wirken dann die Aufnahmen matschig und sehen, höflich beschrieben, „bescheiden“ aus. Wichtig deswegen, das Foto einfach mal ruhen zu lassen und vielleicht erst am nächsten Tag es sich noch mal betrachten. Dann sieht man oft das man es echt übertrieben hat.

 

Doch je nach Aufnahme entwickelt sich aus einem Foto etwas, was wie ein Gemälde erscheint. Dieses Foto z.B. ist für mich in der Vollanzeige am Bildschirm (27“) eher ein Gemälde geworden, anstatt noch ein Foto zu sein. Das liegt glaube ich einfach an den vielen unterschiedlichen Lichteinfällen im Foto, die bei der Weiterbearbeitung nie ganz verloren gehen. Na klar ist das hier keine „knackscharfe“ Aufnahme mehr, aber das macht für mich den besonderen Reiz aus. Ich nenne es mal „künstlerische Freiheit“ die ich ausnutze und bei diesem Foto/Bild passt es sehr gut nach meiner Meinung.

 

Was haltet ihr davon?

 

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Da muss doch ein Haken dran sein, oder?

Ich habe jetzt drei Tage hinter mir und es geht mir immer noch gut. So lange war das noch nie! Bis jetzt kamen sehr schnell der Gedanke: „Das darf nicht sein!“ Ich habe meine positiven Stunden immer schnell durch falsche Selbstkritik ins Negative gezogen. "Mir soll es gut gehen? Bei der Vergangenheit und der Krankheit? Das geht echt nicht!"

 

In diesen letzten drei Tagen waren kaum bis gar nicht dieser Gedanke bei mir aufgetaucht. Ich nehme das als positives Zeichen an und versuche auch derzeit nicht mehr dieses zu negativieren. Wie lange das anhält weiß ich bis jetzt nicht. Aber selbst wenn es mir es morgen wieder mies geht, habe ich diese Stunden und Tage erleben dürfen, ohne wenn und aber!

 

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Lachen trotz Depression !

Bei allen negativen Dingen die ich mit meiner Erkrankung Depression erlebe, möchte ich zwischendurch auch mal vermelden, dass es mir derzeit relativ gut geht. Ich arbeite gerade daran meine fotografische Entwicklung voran zu treiben (Link). Was mir auch in den letzten Tagen wichtig geworden ist und ich gerne mitteilen möchte: Ich habe Depressionen und kann trotzdem Spass haben im Leben!

 

Gerne wird in der Öffentlichkeit das Bild eines depressiven Menschen so dargestellt, das er nur mit gesengtem Haupt durch die Welt geht (wenn er es denn mal vor die Tür schafft) und alles nur noch durch die Brille der Erkrankung erlebt. Doch das ist nur teilweise richtig! Wir Menschen mit Depressionen können an Tagen in denen es uns relativ gut geht, Spass haben am Leben! Also erfreut euch lieber daran das es uns mal gut geht, ohne es gleich zu hinterfragen!

 

 

Wundert euch also nicht, wenn ich lustige Sprüche klopfe oder auch mal herzlich lache. Das ist normal und hat keine Aussagekraft über meine Erkrankung !!!

 

Nun habe ich mir Gedanken gemacht wie man diese Tatsache auch weiter in die Welt tragen kann, damit so viele Menschen wie möglich es endlich zur Kenntnis nehmen. Das geht eigentlich recht einfach. Teilt diesen Beitrag unter dem Hashtag #LachenTrotzDepression in den Sozialen Netzwerken. Ich gehe davon aus, dass sich auch andere an der Verbreitung von guten Nachrichten sich beteiligen werden. Fangt an euch nicht zu schämen und zu erklären wenn es euch mal gut geht. Genießt lieber diese Zeit!

 

Also noch mal: Beitrag mit dem Hashtag #LachenTrotzDepression teilen !!!

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Keine Angst mehr vor hohen ISO-Werten !

Ich bin gerade dabei meine Kamera und die Möglichkeiten die sich mit ihr bieten, weiter zu erlernen. Bis jetzt hatte ich Angst zu hoch mit der ISO-Einstellung zu gehen. Höher als bis maximal 800 habe ich bist vor einigen Tagen mich nicht getraut zu nutzen. Das Bildrauschen wollte ich doch vermeiden, die Fotos sollten klar aussehen. Das war meine Sorge bei einer zu hohen ISO-Einstellung.

 

Seit vorgestern bin ich schlauer geworden. Ich war unterwegs um einige Aufnahmen in einer Kirche zu machen um ein wenig mit den ISO-Werten rumzuspielen. Erst die dritte Kirche (eine katholische) war dann offen und so konnte ich einige Testaufnahmen machen. Das Licht war echt nicht so prickelnd im Gebäude, da es draussen dazu noch stark bewölkt und innen kein künstliches Licht an war. Also beste Bedingungen um mit hohen ISO-Werten zu arbeiten.

 

Später daheim am Monitor waren die Bilder echt so, dass ich mich in meiner Ansicht erst noch bestätigt sah. Doch mit dem Programm Lightroom 6 (Amazon Link) konnte ich das Rauschen deutlich wieder vermindern, so das ich mir zwischenzeitlich keine Sorgen mehr mache mit den ISO-Werten höher zu gehen. Es gibt natürlich noch andere Bildbearbeitungsprogramme wie Photoshop usw. die dieses auch können. Aber ich nutze nun mal Lightroom. Das Ergebnis war echt beeindruckend. Ich werde in naher Zukunft noch mal einige Probeaufnahmen mit hohen ISO-Werten machen um für mich heraus zu finden, wo die Schmerzgrenze liegt. Hier nun einige Beispiele aus der Kirche, nach der Bildbearbeitung. In der Kirche habe ich das 12-50mm Objektiv (Amazon Link) von Olympus genutzt.

 

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Ich will nur bekannt, nicht berühmt werden !

Ich hatte ja mal schon gefragt wie das so ist, mit dem Hobby Fotografie Geld zu verdienen. Nun ja den Traum haben schon viele vor mir gehabt und man braucht auch einen ziemlich langen Atem um das umzusetzen. Eine andere Meinung war das, wenn man es beruflich macht, der Spassfaktor schnell verloren geht. Da man finaziell darauf angewiesen ist Jobs zu übernehmen, die man als Hobby niemals gemacht hätte. Mag alles stimmen, kein Thema. Aber trotzdem denke ich mir, ich sollte es versuchen und deshalb gehe ich daran diese Idee umzusetzen.

 

Klar möchte ich damit Geld verdienen, aber wie kann man das ? Meine Zielgruppe erst mal finden. Also was kann ich gut und was ist weniger mein Ding? Ich gehe derzeit von mir aus, dass ich in der Branche vom Tourismus mich wohlfühlen könnte. Einige Landschaftsbilder sind schon teilweise in Printmedien kostenlos abgedruckt worden. Einmal vor einigen Jahren war ein Foto von mir auf einem Tourismusbroschüre. Doch damit kann ich kaum einen hinter den Ofen hervorholen. Deshalb möchte ich mich in Zukunft auf Bilder von Regionen und Städte verstärkt konzentrieren, um die Aufmerksamkeit für mögliche Kunden in der Zukunft zu wecken.

 

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Depression ist keine Schwäche !

Habe heute vormittag folgende Nachricht in einer geschlossenen Gruppe für Menschen mit Depression geschrieben:

 

„Depressionen: man kämpft an 2 Fronten, die 1. Front ist die Krankheit selbst, die 2. Front ist die Öffentlichkeit wie Familie, Freunde usw. Deswegen kämpft nicht alleine, holt euch Hilfe !!!“

 

Mein Gedanke dazu war einfach. Ich wollte Mut machen sich der Krankheit zu stellen und zu wissen das man nicht alleine dagegen angehen muss. Punkt!

 

Die erste Reaktion war darauf hin:

 

„Nein. Ich möchte nicht als schwacher Mensch angesehen werden.“

 

Nun habe ich mir weitere Gedanken dazu gemacht ob ich schwach bin wenn ich mir Hilfe hole? Dazu ein klares NEIN! Ich bin nicht schwach, ich bin krank! Das mal als ersten Punkt. Weiter möchte ich sagen das ich klug genug bin um zu wissen, dass ich alleine mit dieser Krankheit nicht klar komme und auch nicht kommen muss. Sich fachliche Hilfe zu holen hat nichts mit Versagen zu tun, sonder zeugt von Stärke sich selbst richtig einzuschätzen!

 

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Fotografie: Hobby zu Geld machen ?

Nun ja, so langsam glaube ich es auch. Anhand der Reaktionen auf meine Bilder und Texte könnte es doch sein, dass ich etwas aus der breiten Masse hervor trete. Mich freuen ja immer die vielen positiven Infos, sei es hier auf der Webseite, oder in den Sozialen Netzwerken. Ich selber hab das immer relativ runter gespielt, aber ich glaube, ich werde es annehmen.

 

Mein Traum wäre es mit der Fotografie etwas Geld zu verdienen. Ok, das ist kein wirklich neuer Plan und viele haben es versucht und viele sind gescheitert. Doch ich möchte mich nicht mehr vorher schon entmutigen. Ich möchte es angehen. Wie? Keine Ahnung!

 

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"Back in time"

 

Ich finde dieses Foto ist mir sehr gut gelungen, Manche mögen es vielleicht kitschig nennen, aber ich glaube das es einfach eine Epoche sehr gut widerspiegelt. Wenn ich die Frage gestellt bekomme welche Kamera, oder welches Objektiv ich verwendet habe, muss ich immer schmunzeln.

 

Sicher macht es einen Unterschied mit welchem System man Fotos erstellt. Doch was nützt es einem wenn man tausende von Euros investiert, aber das Auge für die Details nicht hat. Nicht die Kamera macht das Foto, sondern der Mensch der das Foto entdeckt hat, bevor er an der Kamera den Auslöser betätigt! Man muss eine Situation erkennen können, die in einem selber und auch in anderen Gefühle erzeugen. Ja ich lobe mich hier selbst und ich stehe dazu! Ich mag das Foto!

 

Seit nicht immer auf der Jagd nach dem neusten Kamerasystem, sondern geht lieber auf die Jagd nach guten Motiven.

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Tätowieren !

 

Man was waren wir Jungs damals cool. Auch in meiner Jugend (lang, lang ist es her) wollten wir ein eigenes Tattoo und die Süßwarenindustrie erfüllte uns diesen Wunsch! 2 Tattoos plus eine zuckerhaltige Substanz. Soviel konnte man schon für 10 Pfennig erwarten. Wie geil was das denn bitte ?

 

OK, die Kaugummikugel war noch mit einem festen Zuckermantel umhüllt, der beim Zerkauen oft (eigentlich immer!) zwischen den Zähnen hängen blieb. Und richtig gute Kaugummiblasen waren damit auch nie zu erreichen. Aber das war ja alles nur nebensächlich!

 

Das Große Los für 10 Pfennig enthielt 2 Tattoos …. ok, zwei Tattoo-Aufkleber, aber das störte uns damals wenig und hielt uns auch nicht zurück. Manchmal waren Cowboys oder Indianer abgebildet und das schön in Farbe! Wer Glück hatte fand sogar einen Automaten, wo es Piratenflaggen gab, oder Totenköpfe im Angebot waren.

 

Das Problem war nur, diese Tatoos sauber vom Trägerpapier auf den schmächtigen Oberarm zu bringen. Ich war oft zu ungeduldig und das Ergebnis war leider ein zerstückeltes Tattoo, welches nun wirklich nicht vorzeigbar war. Doch hatte man den Dreh raus, konnte man mit stolzer Brust in die Schule gehen und dezent den Ärmel vom T-Shirt hoch ziehen, damit es alle anderen Kinder sehen konnten. Man wie cool und lässig wir damals waren!

 

Einziger Nachteil war der Samstag. Da war der große Familie-geht-in-die Badewanne-Tag.  Nachdem man in der Badewanne hockte, in der zuvor der ältere Bruder für 30 Minuten drin gesessen hatte (Wasserwechsel war zu teuer!), löste sich leider auch das coole Tattoo langsam auf, selbst wenn man vorsichtig war. Spätestens aber wenn die Mutter nach einem gesehen hatte war Schluss mit cool sein.

 

Aber man wusste ja wo der Automat war und konnte bald wieder lässig durch die Welt marschieren.

 

Damals als ich noch ein Tattoo hatte.

 

P.S. Heute habe ich kein Tattoo, nicht das sie mir missfallen. Aber ich habe für mich nie eine wirkliche Grafik gefunden, die ich den Rest meines Lebens auf meinem Körper verewigen wollte.

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Das weiche Wasser bricht den Stein !

Diese Aufnahme stammt aus Triberg, in der Nähe der höchsten Wasserfälle Deutschlands. Zum Bildtitel hat mich ein alter Song von der Gruppe Bots inspiriert. Vielen Dank noch an Sven der mir einen passenden Filter zur Verfügung gestellt hat!

 

 

Europa hatte zweimal Krieg

der dritte wird der letzte sein

gib bloß nicht auf, gib nicht klein bei

das weiche Wasser bricht den Stein

 

Die Bombe die kein Leben schont

Maschinen nur und Stahlbeton,

hat uns zu einem Lied vereint

das weiche Wasser bricht den Stein

 

- Refrain -

 

Es reißt die schwersten Mauern ein

und sind wir schwach und sind wir klein

wir wollen wie das Wasser sein

das weiche Wasser bricht den Stein

 

Raketen stehn vor unsrer Tür

die sollen zu unserm Schutz hirr sein

auf solchen Schutz verzichten wir

das weiche Wasser bricht den Stein

 

- Refrain - 

 

Die Rüstung sitzt am Tisch der Welt

und Kinder die vor Hunger schrein

für Waffen fließt das große Geld

doch weiches Wasser bricht den Stein

 

- Refrain -

 

Komm feiern wir ein Friedensfest

und zeigen wie sich's leben läßt

Mensch! Menschen können Menschen sein

das weiche Wasser bricht den Stein

 

- Refrain -

 

 

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Die deutsche Bürgerkraft !

 

Früher war das Rauchen echt billiger! Aber wenn man die deutsche "Bürgerkraft" für 10 Pfennig verramscht, darf man auch nix erwarten.

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Hoffnung !

 

Egal wie krumm meine Lebenswege sind. Egal wie oft ich verletzt werde. Aus allem entsteht eine neue Hoffnung !

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Schubladendenken

 

Oft bin ich es selber der sich in eine Schublade zwängt, obwohl ich da gar nicht reingehöre. 

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Ehemaliger Besitzer gesucht !

Ich habe im Laufe meiner fotografischen Weiterentwicklung auch mal das Thema analoge Fotografie gestreift. Ein sehr interessanter Bereich, aber irgendwie ist der Funke nicht wirklich rüber gesprungen. Deswegen verkaufe ich in naher Zukunft die kleine Sammlung analoger Kameras. Unter diesen Objekten ist auch eine Agfa Box die nach der Beschriftung innenseitig in der Ledertasche, einem Herrn Günter Metz mal gehört hat. Vielleicht war er sogar der Erstbesitzer. 

 

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Augsburger Puppenkiste

 

Ein Knopf ohne Jim, ist wie eine Zigarette ohne Feuerzeug!

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Der Traum vom Eigenheim

 

Viele träumen von der Freiheit im eigenen Heim. Oft sind sie aber über Jahrzehnte gekettet an den Konditionen dieser Freiheit !

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Farblose Welt !

Was mich selber betrifft ist meine Depression eine Krankheit, die mir oft die Farben in dieser Welt vorenthält. Ich sehe zwar einen schönen Sonnenuntergang, aber die tollen Farben erreichen mich nicht. Alles ist monochrom und es ich empfinde mehr Schatten als Licht in mir.

 

„Geh doch mal raus, das wird dir sicher gut tun!“ Ich glaube schon das es einem hilft, raus zu gehen. Doch wenn mich der Schwarze Hund wieder beisst, sehe ich die Welt nur durch seine Augen. Alles was einen erfreuen könnte, ist in Schwarz und Weiss eingehüllt. Ich sehe dann mehr Schatten als Licht. An manchen Tage gehe ich deswegen erst gar nicht vor die Tür. Das Licht der Sonne und der blaue Himmel, erreichen mich nicht mit ihren Farben. Auch alles was die Sonne anstrahlt empfinde ich als monochromen Einheitsbrei.  

 

„Du musst dich dazu auch mal zwingen, dann wird das schon!“ Sorry Leute, es ist keine Willensentscheidung, es ist ein Krankheit die mir die Farben dieser Welt nur in Schwarz und Weiss zeigt. Auch ganz schlimm empfinde ich es, wenn Menschen meinen „Der ruht sich in seinem Selbstmitleid aus!“ Ich ruhe mich nicht aus! Ich kämpfe jeden Tag meine Kampf gegen diese heimtückische Krankheit. Manchmal gewinne ich, manchmal verliere ich. Ich versuche immer noch meinen Weg auch mit dieser Erkrankung zu gehen. Selbst wenn ich keine bunten Farben mehr sehe. 

 

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Der lachende depressive Mann

Klingt komisch aber dem ist so. Nur weil ich an der Krankheit Depression leide, habe ich meinen Humor (wenn er auch manchmal schräg ist) und mein Lachen nicht verloren. Sicher, mir ist wahrlich selten danach, aber eigentlich lache ich gerne. 

 

Ich habe nun schon öfters erleben müssen, dass dieses auf Unverständnis stösst. Wie kann man depressiv sein und sich freuen? Gerade das persönliche Umfeld versteht dieses nicht. Das liegt leider daran, das sie mit der Krankheit Depression nicht wirklich was anfangen können. Ich fühle mich verletzt wenn solche Sprüche kommen wie: „Dir geht es aber gut!“ oder noch heftiger „So gut möchte ich es auch mal haben!“ 

 

Es ist die Unwissenheit, die diese Sprüche zulassen. Die Personen wissen es eben nicht anders. Also ist es Zeit für mehr Aufklärung! Wenn ich gute Phasen innerhalb meiner Erkrankung habe, dann kann ich auch lachen und mich an Dingen erfreuen. Wenn die Krankheit wieder heftiger zuschlägt geht das eben nicht. Punkt. Dazu kommt noch das ich während der schlechten Zeit kaum bis gar nicht aus dem Haus gehe. So bekommt mein Umfeld es auch nie mit, wenn es mir schlecht geht.

 

Doch wenn es mir gut geht, bin ich durchaus draussen unterwegs und dann werde ich wieder von meinem Umfeld wahrgenommen. Sie sehen also meistens nur diese Seite an mir und deswegen kommt es oft zu diesen Fehleinschätzungen. Dazu kommt natürlich noch dazu, dass diese Krankheit nicht äusserlich sichtbar durch einen Verband oder Gips zu erkennen ist. Das Gefühl, dass ich mich rechtfertigen müsste wenn es mir gut geht, kommt oft vor. Dann verschwind ich wieder von der Bildfläche und der schwarze Hund hat neues Futter bekommen. EinTeufelskreis!

 

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Klein und allein.

Eine Sache die bei Depressionen sehr gut funktioniert. Die Krankheit (ja es ist eine !) verbeisst sich in das Selbstwertgefühl und lässt uns klein und einsam werden. Ein Gefühl das man zu nichts mehr zu gebrauchen ist. Alleine zu sein auch wenn Menschen um einen herum da sind. 

 

Daraus entsteht ein dauerhaftes, falsches Selbstwertgefühl. Es begleitet einen wohin man auch geht. Auch wenn positive Dinge im eigenen Leben geschehen, werden diese automatisch abgewertet. „Ja ganz nett, aber …“ Dieses Wort „aber“ ist das Wort des Selbstzweifels. Es ist nie gut, was man macht, oder auch nicht. Egal was auch passiert, man fühlt sich einfach nur noch klein und allein.

 

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Tränen der Unsicherheit

Zu erkennen das man nicht der ist, den die Menschen in einem sehen, ist hart. Jahrzehnte langes Verhalten in Frage stellen. Was ist real, was ist nur eine Maske hinter der die Verunsicherung und Angst steckt? Das Leben wie es geführt wurde, werde ich so nicht mehr weiter leben können, das ist klar. Aber das ist auch alles. Wie und in welcher Richtung mein Leben weiter verlaufen wird, das ist völlig unklar und treibt bei mir immer wieder die Tränen der Unsicherheit hoch.

 

Ein neues Leben beginnen und das alte hinter sich lassen, klingt einfacher als gesagt. Zu viel Dinge sind geschehen und zu wenige Aufklärungen gab es. Etwas Neues kann nur aus etwas Altem entstehen. Doch wenn ich das Alte weiter als Ballast mit mir rumtrage, können keine neuen Möglichkeiten für mein weiteres Dasein entstehen. Und schon wieder rollen weitere Tränen der Unsicherheit an meinem Gesicht herunter.

 

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Mein Weg ich selbst zu werden

Das Unbekannte liegt vor mir. Es ist nur ein Weg von vielen, der sich mir dort anbietet. Sich nicht vor dem Unbekannten fürchten, sondern es als Chance zu sehen. Selbst die Dunkelheit als einen Teil von mir anzusehen und keine Angst mehr davor zu haben.

 

Den ersten Schritt in eine neue Richtung wagen. Zu wissen, ich kann diesen Weg nehmen, muss es aber nicht. Freiwillig sich neuen Möglichkeiten stellen. Diese nutzen oder auch nur am Rande liegen zu lassen. Zu wissen das ich alleine meine Schritte lenke. Auch bei Versagen dieses als Erfahrung und nicht als das Ende der Welt zu sehen. Sich loslösen von alten Pfaden und sich neuen Wegen öffnen. Zu erkennen das dieser Weg nur ein Weg ist, den ich beschreiten kann, es aber nicht muss.

 

So viele Wünsche, die aber nur ein Ziel haben: Ich selbst zu werden! 

 

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Verlorene Zeit !  Gewonnene Zeit !

Es gibt Dinge die kann man nicht wieder gut machen. Es gibt Dinge die in der Kindheit passiert sind, die sehr ausschlaggebend das weitere Leben beeinflusst haben. Leider nicht nur im Positiven. Doch wenn ich zurück schaue, hat die verpasste Chance von damals mir heute die Möglichkeit gegeben mich zu verändern.

 

Ich bin heute an einem Punkt gekommen, den Menschen von damals zu vergeben und mich von ihnen los zu lösen. Zu lösen von der Zeit und den Gefühlen aus der Vergangenheit. Die Uhr zeigt nicht nur das sie schon nach 12 Uhr steht, sie zeigt auch an, dass die Zeit weiter läuft. Ob ich das hinbekomme diese geschenkte Zeit zukünftig sinnvoller zu nutzen, als in der Vergangenheit zu leben? Ich weiß es heute noch nicht.

 

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Reflektionen in der Nacht

Wenn man morgens aufsteht und sich fragt was einen in der Nacht so fertig macht, das man am nächsten Abend erst gar nicht ins Bett will. Derzeit ist das ein großes Problem bei mir. Ich habe Angst ins Bett zu gehen. Ich habe Angst was im Schlaf für Träume mich umgeben, obwohl ich am kommenden Morgen nichts genaues mehr weiß.

 

Ab und zu schaffe ich es sogar trotz Einnahme von Medikamenten wach zu bleiben. Irgendwas läuft in der Nacht in meinem Kopf ab, wovor ich Angst habe. Erst wenn ich fast auf dem Stuhl vor dem Rechner einschlafe, traue ich mich ins Bett. Der Schlaf und die Dunkelheit der Nacht umhüllen mich schnell. Was dann passiert … ich weiß es nicht. Aber ich habe Angst ins Bett zu gehen.

 

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Die Angst neue Wege zu beschreiten

Was viele als Chance sehen und einem auch vermitteln wollen, bereitet mir Angst. Zu oft hat das antrainierte einem gesagt das man es nicht schafft. Zu oft hat man alles liegen gelassen was vielversprechend aussah. Lieber das Negative, das kenn man. 

 

„Was kann schon passieren? Du hast ja nichts zu verlieren!“ Solche Sätze kenne ich schon lange. Sie sind als Motivation gedacht, aber kommen nicht wirklich bei mir an. Meine Vorgeschichte lässt Erfolge welcher Art nur selten bis gar nicht zu. „Es kann/darf nicht sein!“ Diese Stimmen sind eingeprägt und im Laufe der Jahrzehnte verfestigt worden. 

 

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"Lass dich nicht so hängen !"

Sprüche wie diese sind immer wieder ein Grund warum es mir nicht besser, sondern eher schlechter geht. Was viele aus dem Umfeld einfach nicht kapieren wollen/können, ist das es sich bei Depressionen nicht um eine persönliche Willensentscheidung handelt! 

 

Ich in krank !!! 

 

Kapiert das endlich, oder lasst mich einfach in Ruhe !!!

 

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Zerstörerisches Selbstwertgefühl

Immer wieder taucht es bei mir auf. Oder anders gesagt ich zerstöre etwas, das gut läuft, oder gut laufen könnte. So etwas darf einfach nicht sein. Also zerstöre ich es und rede mir ein, das es sowieso nichts daraus geworden wäre. Ich und etwas Erfolgreiches? Das darf nicht sein. Ein Prägung die mir schon früh eingetrichtert wurde. 

 

Derzeit überlege ich schon wieder ob ich hier alles zu machen sollte. Also Kamera verkaufen, Blog/Webseite löschen. Hat ja alles keinen Wert. Diese Gedanken laufen derzeit mir durch den Kopf und verdichten sich wieder. Ob und wie lange ich dem widerstehen kann, weiß ich heute noch nicht. Aber es ist eine alte Gewohnheit alles wieder zu zerstören. Man hat sich daran gewöhnt im Laufe der Jahrzehnte. Eine antrainierter Zerstörung, da das Selbstwertgefühl verdammt niedrig ist. 

 

Ich weiß noch nicht wohin mich mein weitere Weg führt, aber derzeit ist es wieder hart an mir am nagen, das Leben.

 

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Alleine in der Burg, die Depression heißt

Depression ist eine Krankheit die einen sehr schnell alleine und einsam machen kann. Durch das Zurückziehen aus dem sozialen Umfeld und dem Unwissen von Angehörigen und Freunden wird diese Situation noch verschärft. Es ist wichtig das diese Krankheit mehr in der Öffentlichkeit diskutiert und wahrgenommen wird.

 

Als Betroffener ist man selten in der Lage diese festen Mauern um einen herum aus eigener Kraft zu durchbrechen. Fachliche Hilfe ist hier von Nöten. Doch leider sind die Wartezeiten für einen Klinikaufenthalt, oder die Möglichkeiten einen Therapeuten zu finden, sehr schwierig. Lange Wartezeiten über Monate sind fast schon der Regelfall. 

 

In dieser Zeit ist der Patient (ja es ist eine Krankheit!) meistens sich selbst überlassen, was die Lage weiter verschlimmert. Es muss endlich in diesem Bereich was geschehen! „In Deutschland sterben pro Jahr ca. 11.000 Menschen durch Suizid, das sind deutlich mehr als durch Verkehrsunfälle. 90 Prozent aller Suizide werden auf psychische Erkrankungen zurückgeführt, die große Mehrzahl davon als Folge einer Depression.“ 

 

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Unklare Zeiten

Sie sind wieder da! Zweifel an mir selbst. An dem was und wer ich bin. Das läuft jetzt schon wieder über einen Monat so. Komme nicht mehr raus. Das Foto stammt von heute früh auf dem Weg zum Therapeuten. Eine Handyaufnahme. Die Kamera habe ich schon über einen Monat nicht mehr angefasst, geschweige denn das ich bewusst nach draussen gegangen wäre. Fühle mich ausgepowert. Sitze hier und lese auf meinem Twitter-Account Nachrichten, die aber selten mich berühren. Manchmal schaffe ich einen flapsigen Beitrag zu schreiben. Mehr aber auch nicht.

 

Es ist kein „Rückfall“ im klassischen Sinne. Es ist eher ein Gefühl der … der Unklarheit in meinem Leben. Ein Stillstand im Nebel des Lebens. Wohin und wie es mit mir weiter geht erscheint mir so verschwommen. Keine Anzeichen dafür was als nächstes kommt, oder dran ist. Das Gespräch beim Therapeuten brachte mir keine wirkliche Hilfe heute. Eigentlich eher noch mehr Verunsicherung.

 

Er sprach davon ob ich mir vorstellen könnte mit einem anderen Therapeuten zusammen zu arbeiten. Ich bin mir nicht sicher ob er nicht mehr weiter weiß und mich deswegen „loswerden“ will, oder es für mich gut tun würde. Erst einmal gerate ich eher in Panik. Gleichzeitig sprach er noch mal an ob vielleicht ein weiterer stationärer Aufenthalt mir helfen könnte. Bei diesem Therapeuten bin ich jetzt schon 4 Jahre (wenn er nicht ok wäre, hätte ich schon längst gewechselt) und ich kann und will nicht alles noch mal durchkauen müssen! Unser nächster Termin ist in 3 Wochen. Zeit für mich zu erkennen was für mich jetzt dran ist. Im Moment sind es nur unklare Zeiten.  

 

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Griff ins Archiv: Malen mit Licht

Für mich ist dieses Foto von mir das Beste, das den Begriff "Malen mit Licht" am ausdrucksstärksten widerspiegelt. Irgendwie erinnert mich das an einen Maler, komme aber nicht auf den Namen. Auf jeden Fall ist dieses Bild für mich eher gemalt, als fotografiert. Ich mag es sehr.

 

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Der Griff in meine Vergangenheit und (m)ein Lösungsansatz.

Der Griff in meine Vergangenheit hat neben vielen Erkenntnissen auch die Frage aufgeworfen, wie ich damit umgehen soll? Klinikaufenthalte sowie ambulante Therapie haben mir geholfen vieles zu erkennen. Doch was fange ich nun mit diesem Wissen an? Die Vergangenheit vergessen? Das geht nun mal nicht so einfach. Ich bin heute der Mensch, der aus dieser Vergangenheit gewachsen ist. Also ist meine Vergangenheit auch ein Teil von mir. 

 

Ich glaube der beste Lösungsansatz ist die Vergebung! Ein Wort was heute kaum noch genutzt wird, aber welches eine sehr große Macht beinhaltet. Durch die Vergebung glaube ich, dass ich mich lösen kann von den dunklen Schatten aus meiner Vergangenheit. Derzeit versuche ich mich intensiver mich mit dem Thema zu beschäftigen, um weiter meinen Weg der Genesung zu beschreiten. Wie ich das Ganze umsetzten kann, oder werde, ist derzeit noch offen. Aber ich arbeite daran.

 

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Das Kind in mir !

Heute gibt es eine Premiere hier! 

 

Bis jetzt stammten alle Texte zu meinen Fotos ausschliesslich aus meiner Feder. Doch gestern durfte ich etwas lesen, was mich sehr berührt hat. Einen Text der nicht passender hätte sein können und ich meine passend für mich! Ich habe bei meinem Twitter-Freund Herr Bock nachgefragt, ob ich seinen Text mit einem Foto von mir veröffentlichen darf. Er stimmte zu und hier ist er nun:

 

„Für (m)ein Leben gibt es keine zweite Wahl - ich habe nur das eine. Aber ich habe Möglichkeiten, Wege zu finden und zu leben. Mich um mich zu kümmern heißt auch, das Kind - mich - so zu versorgen, wie es andere hätten tun sollen. Es ist verletzt. Nicht wütend. Wieviel selbst bin ich also, wenn ich noch das verletzte, nicht umsorgte Kind fühle? Wie kann ich im Heute sein, wenn es mich zurückholt?“

 

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"Ich find mich zu Kotzen!"

Heute ist ein echt beschissener Tag der sich an weitere beschissenen Tage anreiht. Bekomme nichts geregelt. Raus gehen? Nein Danke! Sehe überall nur die Dinge die nicht klappen. Wünsche die nicht erfüllbar sind. Bin sauer auf mich und wie ich im Moment mich und die Welt sehe.

 

Eine Form der Aggressivität ist hoch gekommen. Wozu das alles? Die Quälereien des Alltags. Derzeit habe ich kaum Chancen mich zurück zu ziehen. Werde sehr in Anspruch genommen. Und wenn ich mal einen Tag habe in dem ich mich mal ganz um mich selbst kümmern kann, sitze ich nur rum und lasse den Tag an mir vorbei streichen. Wieder nix auf die Reihe gebracht! Nicht mal zum Fotografieren kann ich mich aufraffen. 

 

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Bilderklau im Internet. Was kann/soll ich machen? (Teil 2)

Hallo zusammen.

 

Nun die Fortsetzung zum Thema Bilderklau im Internet und wie es bei mir weiter gegangen ist, bzw. weiter geht. (Teil 1 ist hier zu lesen)

 

1. Erste Erfolge

 

Ich habe Kontakt mit einem (der vielen) Webseitenbetreiber aufgenommen und ihn zur Rede gestellt. Dieser war sehr einsichtig. Wir haben uns in der Form verglichen, dass er das Foto von mir entfernt. Ausserdem haben wir uns auf einen finanziellen Ausgleich für den „Schaden“ geeinigt. 

 

Um klar zu stellen, ich gehe jetzt nicht auf die Jagd um dadurch meine Geldbörse zu füllen. Und ich werde auch nicht jeden kleinen Blogbetreiber verklagen. Das sicher nicht. Aber ich sehe es nun mal auch nicht ein, dass ein Bilderklau im Internet als Kavaliersdelikt eingestuft wird! 

 

2. Trennung von diversen Plattformen auf denen ich meine Fotos online gestellt habe.

 

Ich habe erkannt, dass je mehr ich meine Fotos auf den diversen Plattformen veröffentliche, dass auch vermehrt meine Fotos geklaut werden. Also habe ich mich entschlossen meine Fotos bei diversen Diensten (flickr, G+ usw.) zu löschen. Ich persönlich werde neben meinen Blog nur noch bei 500px einen Teil meiner Fotos veröffentlichen.

 

3. Was ist mit den Fotos die ich bei Twitter/Facebook veröffentliche?

 

Da bin ich noch nicht sicher ob und wie ich meine Bilder dort überhaupt rechtlich schützen kann. Mir ist klar das dieses sehr schwer ist, aber ich möchte die Möglichkeiten eines Bilderklaus auch eben gering halten um es mal so auszudrücken. Da muss ich noch weiter dran arbeiten und mich weiter erkundigen.

 

4. Signatur/Wasserzeichen

 

Ich habe zwar bei meinen Fotos eine kleine Signatur drin (unten links), aber ob das wirklich jemanden abhält mein Bild anderweitig zu zu veröffentlichen ist zweifelhaft. Welche Signatur/Wasserzeichen wären besser als das bis jetzt genutzte? Hier würde ich mich um konstruktive Hilfe freuen!

 

5. Rechtsbeihilfe

 

Derzeit bin ich noch nicht sicher, ob ich auf Dauer mir einen Anwalt nehmen soll, der dann meine Interessen vertritt. Nachdem ich meine Fotos von diversen Plattformen gelöscht habe und noch löschen werde, warte ich erst mal ab ob sich die Lage etwas beruhigt.

 

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Derzeit

Es ist mal wieder soweit. Es ging mir einige Zeit relativ gut. Doch nun stehe ich wieder da, wo ich schon oft gestanden bin in den letzten Jahren. Die Farben sind verschwunden, das Licht wird immer schwächer und die Dunkelheit nimmt Besitz von mir. Das letzte Licht wird immer blasser und wird bald ganz verschwunden sein. Alle Dinge die vorher noch mir Wärme und Liebe gegeben haben und die ich lieben durfte, verschwinden in der Dunkelheit.

 

Sicher, ich weiß das es irgendwann wieder heller werden wird, aber derzeit nimmt mich diese Dunkelheit gefangen und zieht mich in ihr schwarzes dunkles Loch hinein. Es wird nicht mehr lange dauern und nichts ist mehr von dem zu erkennen was ich so sehr gemocht habe und was andere an mir mögen. Derzeit gewinnt wieder einmal die Dunkelheit. Derzeit … 

 

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Der geheimnisvolle See !

Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber mir gefällt dieses Foto sehr. Es zeigt „meinen Ort“ mal von einer mystischen Seite. So sehe ich es jedenfalls. Vielleicht geht auch nur meine Fantasie mit mir durch. Doch das ist mir eigentlich egal.

 

Ich höre das leise Raschen des Windes. Die Kälte steigt spürbar in mir hoch. Ich kann den Blick nicht abwenden. Ist das noch der Wind, oder höre ich jetzt schon Stimmen? Meine Beine werden schwer und ich kann nicht weglaufen. Der See zieht mich in seinen Bann.

 

Was seht/spürt ihr, wenn ihr euch das Bild hier so anschaut, oder passiert da gar nichts ?

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Wer bin ich ? Auf der Suche nach mir selbst !

Ich fotografiere nun schon einige Zeit. Sehe viele Aufnahmen von befreundeten Fotografen. Dort kann ich fast jedes Mal ihren Stil, ihre Art der Fotografie, erkennen. Ich selber kann mich und meine Fotografie überhaupt nicht einschätzen. Es wurde mir zwar schon ein paar mal erzählt, dass ich auch einen eigenen Stil hätte. Genauer erklärt aber nie. Ich selber erkenne mich aber nicht in diesen Fotos. Die hätte meiner Meinung nach jeder machen können.

 

Nun frage ich euch, die mir folgen. Ob nun hier auf der Webseite, oder in den Sozialen Netzwerken: Was zeichnet meine Art der Fotografie aus? Welche Merkmale habe ich, bzw. meine fotografischen Darstellungen? Was ist erkennbar für euch? Es ist für mich schon wichtig zu wissen, ob ich immer noch „Knipse“, oder doch schon Fotografiere. Also, was zeichnet mich aus, oder vielleicht auch nicht? Würde mich über einen Kommentar von euch freuen. Vielen Dank dafür !

 

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Die Tür

Ich sehe diese Tür und weiß was hinter ihr liegt. Ich stehe davor und trau mich nicht. Die Stufen, die hinab führen, könnten meine letzten Schritte sein. Sich umzudrehen und den Ort zu verlassen geht nicht. Er ist ein Teil von mir und mich selbst verlassen geht nun mal nicht. Die Tür ist zu. Sie ist verschlossen. Doch ich habe den Schlüssel in meiner Hosentasche. Ich trage in schon lange mit mir herum. Immer wieder komme ich an diesen Ort und … und alles beginnt von vorne. Ängste, Selbstzweifel, die Faust umschließt den Schlüssel in der Hosentasche. Manchmal so stark, das es schmerzt und anfängt zu bluten. Doch ich hole ihn nicht heraus.  

 

Die Nacht ist vorbei, doch die Schmerzen in der Hand sind noch deutlich zu spüren. Ein neuer Tag beginnt. Verdrängung an das Erlebte in der Nacht ist Programm. Doch auch das wird nicht helfen. Heute Abend werde ich wieder lange aufbleiben. So lange, bis mir die Augen fast zufallen. Dann werde ich wieder ins Bett gehen und hoffen, dass ich dieses Mal den Schlüssel endlich wegwerfe und diese Tür irgendwann in Vergessenheit gerät. Denn sie zu öffnen, dafür fehlt mir die Kraft.

 

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"Die Zeit heilt alle Wunden."

Ein alter Spruch der da sagt das die Zeit alle Wunden heilt, ist nur bedingt zutreffend. Manche dieser Wunden sitzen tief und ein Heilung erscheint nicht möglich. Wenn man viel Glück hat, bleiben nur tiefe Narben die an eine dunkle Zeit erinnern. Manchmal bleiben aber auch diese tiefe Wunden einfach offen. Sehr tiefe Verletzungen haben es schwer sich wirklich zu schliessen. Manchmal sind wir auch teilweise selber daran schuld.

 

Warum ist das so, werdet ihr vielleicht fragen.  Zu oft hält man sich bei diesen Wunden auf und lässt keine Heilung entstehen. Man stochert in ihnen rum, versucht dadurch zu erklären wie es zu dieser Wunde kam. Dabei verliert man sich oft und sieht nur noch diese tiefe Verletzung an sich selbst. Wichtig wäre es nach meinen persönlichen Meinung, manche Wunden etwas Ruhe zu geben. Darauf zu achten das es keine weiteren Entzündungen entstehen, die es noch schlimmer machen. Dann hat sie gute Chancen ein Narbengewebe erstellen können. Die Narben die daraus später entstehen erinnern uns dann zwar an diese Wunde, aber sie beeinträchtigen uns nicht mehr. 

 

Nicht die Zeit heilt alle Wunden, es ist auch der Umgang mit ihnen.

 

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Bilderklau im Internet. Was kann/soll ich machen?

Hallo zusammen.

 

Zum Thema Bilderklau im Internet gibt es zu viele Berichte und Links die man durcharbeiten könnte. Ich möchte hier einige Dinge mal für euch zusammen fassen und hätte da auch die eine oder andere Frage zu diesem Thema. Denn in den letzten Tagen habe ich feststellen müssen, das diverse Bilder von mir von Privatleuten, wie auch gewerbliche Nutzern, ohne meine Freigabe genutzt werden. Jetzt stehe ich da und weiß nicht so recht wie ich vorgehen soll. 

 

Bei privaten Nutzern möchte ich nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen schiessen, sondern diese auch privat anschreiben. Ich würde sie bitten meine Bilder mit Namensnennung und Link zu meiner Webseite zu versehen. So mal meine Vorstellung.

 

Bei gewerblich genutzten Seiten sehe ich das etwas anders. Mit Unterstützung meiner Bilder werden auf solchen Seiten Umsätze/Gewinne generiert. Warum also nicht versuchen diese Anbieter finanziell zu belangen? Doch wie soll ich da vorgehen? Mit meiner Rente kann ich mir nun mal keinen Anwalt leisten, der meine Forderung durchsetzt. Was soll/kann ich eurer Meinung nach machen?

 

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"Der lachende Smörf" (Gedicht)

Einst ging ich in den großen Wald.

Ich war allein und es war gar nicht kalt.

In Gedanken versunken ging ich tiefer hinein.

Die Bäume waren groß, ich dagegen war eher klein.

 

Die Blätter rauschten leise im Wind ihr Lied.

Eine Melodie, die mir meine Melancholie vertrieb.

Mein Kopf ging in die Höhe und was ich da sah,

ich war nicht mehr auf dem Weg, das wurde mir klar.

 

Allein irgendwo im großen Wald

und es war immer noch nicht kalt.

Da hörte ich plötzliche ein Lachen in meinen Ohren.

Ich dachte erst, ich hätte schon den Verstand verloren.

 

Das Lachen war aber real und echt.

Ich fühlte mich irgendwie, warum auch, schlecht.

„Ich bin der Smörf, was machst du hier in meinem Wald?“

Ich fing an zu frieren und dabei war es ja gar nicht kalt.

 

„Ich bin hier! Folge der Stimme!“ rief der Smörf mir zu.

Ich ging weiter und fand dann den Smörf auch im nu.

Keine menschliche Person sprach hier mit mir.

Es musste wohl ein Waldgeist sein, das dachte ich mir.

 

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Aus dem Rahmen gefallen ! (Teil 3)

Wer Teil 1 und Teil 2 nicht gelesen hat, empfehle ich das kurz nachzuholen, bevor er/sie diesen Text weiter liest. Damit das Ganze hier vielleicht besser verstanden wird. 

 

Mein derzeitiger Status ist …. schwer zu umschreiben. Irgendwie bin ich auf dem Weg. Auf welchem, weiß ich nicht. Ist es wirklich meiner? Ich gehe durch diese Welt und ziehe hinter mir den alten Rahmen. In diesem ich nicht mehr reinpasse und auch nicht rein will. Trotzdem kann ich mich nicht von ihm lösen.

 

Erinnerungen und Entscheidungen die dort geschehen sind, trage ich mit mir rum. Wenn ich draussen bin, stehe ich oft da und empfinde mich nicht als ein Teil dieser Welt. Immer wieder zieht mich der alte Rahmen nach unten in ein dunkles Loch. Sinnlosigkeit und Schwermut sind dabei seine Helfer. Ob und wann ich mich von diesen alten Rahmenbedingungen endlich komplett lösen kann, weiß ich nicht. 

 

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Angst ins Bett zu gehen ?

Seit einiger Zeit ist es ganz komisch. Ich bleibe relativ lange auf um dann, nach Einnahme von meinen Medikamenten, irgendwann zwischen 0 Uhr und 1:30 Uhr ins Bett zu gehen. Es scheint fast so, als wenn ich mich bis zur Erschöpfung wehre, schlafen zu gehen. Letzte Nacht war es 1:45 Uhr als ich mich aufraffen musste, endlich ins Bett zu gehen.

 

Die vergangene Nacht was voller Unterbrechungen, wie ich es schon lange nicht mehr gehabt habe. Ich kann mich aber nicht erinnern was mich aus dem Schlaf aufgeweckt hat. Auch weiß ich nicht, was ich sonst so träume in der Nacht. Ich geh ins Bett und irgendwann steh ich auf. Dazwischen ist ein schwarzes Nichts. Irgendwie habe ich derzeit Angst ins Bett zu gehen.

 

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Aus dem Rahmen gefallen ! (Teil 2)

Obwohl mich der erste Teil ziemlich runter gezogen hat, schreibe ich hier nun weiter an der Fortsetzung. Ich möchte es los werden! Damit vielleicht etwas mehr Verständnis für diese beschissenen Krankheit aufkommt. Wie geht/ging es nun weiter?

 

Die Depression kam und ich fiel aus dem Rahmen in dem ich sich vorher bewegt hatte. Alles hatte vorher seine Ordnung und seinen Platz in meinem Leben. Das war nun weg. Nachdem ich zig mal probiert hatte aus eigener Kraft wieder so zu werden, wie ich vor der Krankheit war, sass ich nun dort in der Ecke. Alles um mich herum verschwand immer mehr in einer Dunkelheit aus Gleichgültigkeit. Soziale Bindungen selbst zur Familie, oder Freunden, wurden kaum bis gar nicht gepflegt. Ich fragte mich immer wieder: „Wozu das Ganze?“ "Das hat doch sowieso keinen Sinn!“ Aber das war nicht wirklich ich. Die Depression hatte mein Denken, Handeln und somit mich als Mensch, voll im Griff. Selbst die kleinsten Dingen wirkten wie die Besteigung des Mount Everest. Ohne künstlichen Sauerstoff!

 

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Aus dem Rahmen gefallen !

So kam ich mir vor, als die Depression mich mit voller Wucht erwischte. Ich passte nicht mehr in meinen alten gesellschaftlichen Rahmen. Geschweige denn in den Beruflichen. Da ging gar nichts mehr. Ich versuchte irgendwie wieder hochzukommen, aber das gelang mir nicht. Alle Eckpunkte meines Lebens waren wie weggebrochen. Was lange positiv für mich erschien, bekam eine neue Sichtweise, da ich plötzlich ausserhalb der ehemaligen Rahmenbedingungen lebte. Ein Leben im Chaos! 

 

Sehr lange habe ich versucht diese Rahmenbedingungen wieder zu erreichen und mich diesen unterzuordnen. Es ging ja Jahrzehnte lang gut bis,  … bis die Depression kam. Ich musste aber lernen, dass ich diesen Weg wohl nie wieder gehen werde. Das Leben wie ich es vorher geführt habe, wird nie wieder so sein! Es brauchte eine lange Zeit um diese Erkenntnis zu bekommen und noch mehr Zeit, sie zu akzeptieren. Ich arbeite heute noch ein wenig an dieser Thematik. Aber nur noch selten. Die alten Rahmenbedingungen sind noch irgendwo da, aber sie sind es nicht mehr für mich!

 

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Abendstimmung

So, Freunde des belichteten Bildes. Ich habe hier einige Fotos der letzten 7 Tage zum Thema „Abendstimmung“ für euch. Wobei die Fotos nicht wirklich am Abend entstanden sind. Derzeit geht die Sonne ja eher am Nachmittag unter. Aber davon mal abgesehen, find ich die folgenden Fotos nicht ganz schlecht, eher sogar gut gelungen. Was meint ihr dazu? Konstruktive Kritik ertrage ich. Bin ja schon groß ;-)

 

Ach ja, nicht alle sind direkt an „meinem Ort“ entstanden. Einige auf dem Weg dorthin und zwei gestern an einem anderen kleinen Gewässer. Hab sie trotzdem zusammen gelassen. Wenn euch die Bilder gefallen, dürft ihr gerne diesen Beitrag in den Sozialen Medien teilen. Würde mich darüber freuen.

 

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"Malen mit Licht ! (Teil 2)"

Heute gibt es neue Bilder aus der Reihe „Malen mit Licht“. Ich finde das neben der optischen Schönheit sich Ruhe und Kraft in diesen Fotos widerspiegelt. Wenn ich "meinen Ort" besuche, sitze ich oft einfach nur da und geniesse die Stille und Einsamkeit.

 

Würde mich freuen, wenn ihr diesen Blogeintrag teilen würdet. Ich wünsche euch mit diesen Bildern auf der einen Seite viel Kraft für den Alltag, aber auch viel Ruhe und Besinnlichkeit um sich mal zwischendurch wieder zu erden. In diesem Sinne, bleibt mir gewogen!

 

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Ein Neuanfang !

Es ist Montag, aber eigentlich ist das egal. Es ist ein neuer Tag. Das ist wichtig! Ein neuer Tag der den gestrigen hinter sich lässt. Der die schlechten Träume der vergangenen Nacht einen vergessen lässt. Ein neuer Tag, der die verschwundene Hoffnung wieder aufleben lässt. Ein Neuanfang!

 

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"Malen mit Licht !"

Diese Aussage ist im Bereich der Fotografie weitläufig bekannt. Bis jetzt konnte ich eigentlich nicht viel damit anfangen. Aber seit ich an diesem kleinen Teich hingehe, verstehe ich diesen Satz immer mehr. Ein Ort, der doch auf der einen Seite schon längst vertraut ist und doch immer wieder anders in Erscheinung tritt. Gerade bei meiner letzten Begegnung fiel mir dieses besonders auf.

 

Hier nun einige Bilder die dort entstanden sind. Weitere werden in der nächsten Zeit folgen.

 

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Gedanken zu Weihnachten

Als ich diese Szene auf dem Weg zu meinem eigentlichen Fotospot gesehen habe, musst ich irgendwie an Weihnachten denken. Ein Fest in der sich Familien treffen, die sich sonst im Jahr vielleicht nicht viel sehen. Eine Zeit in der durch Geschenke und gutes Essen viel Freude entsteht, bzw. entstehen soll. Doch was ist mit den Menschen, die keine Familie haben? Für viele ist dann die Weihnachtszeit eine eher schlimme Zeit. Man ist allein, alle sind mehr oder weniger anderweitig unterwegs. 

 

Doch man könnte es vielleicht auch anders machen. Vielleicht kennt jemand von euch eine solche Person, die über die Feiertage alleine ist. Wie wäre es dann, wenn du zu Weihnachten einfach noch einen Stuhl mehr bereit stellt? Eine Person mehr, darauf kommt es doch bei den wenigsten an. Aber für diese Person wird das Weihnachten dann vielleicht zu einem Fest der Freude. Denn das sollte eigentlich das Weihnachtsfest sein, ein Fest wahrer Freu(n)de!

 

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Derzeit !

Es geht mir gut ! Derzeit ! Und ich freue mich darüber ! Doch der Schatten der Depression folgt mir. Noch bin ich schneller als er und habe einen Vorsprung. Vielleicht klappt es ja und ich bekomme einen größeren Abstand zu ihm. Auf jeden Fall geniesse ich diese Zeit in der ich doch einige Dinge erledigen und etwas mehr nach vorne schauen kann. 

 

Was ich auch versuche, ist mir diese Zeit nicht mir blöden Gedanken kaputt zu machen. So von wegen „Pass bloss auf!" „Bald gibt es wieder ein schwarzes Loch in dem du reinfällt!" „Geniesse nicht zu sehr, sonst ist ein depressiver Schub um so heftiger!“ Ich will einfach jetzt und hier diese gute Zeit erleben. Vielleicht gehe ich heute noch mal an "meinen Ort". Um dort zu Fotografieren, aber auch um den Frieden und die Einsamkeit dort aufzunehmen. Mal sehen. Auf jeden Fall geht es mir gut. Derzeit !

 

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Viel Weiss, etwas Schwarz und verdammt kalte Füsse !

Die Aufnahmen die ich euch heute präsentiere, sind zu einer Bilderserie geworden. Ein kalter Tag, Nebel und die Landschaft versank in einem fast kontrastlosem Weiss. Dachte nicht das ich irgendwelche brauchbaren Fotos machen könnte. Bin aber trotzdem zum kleinen See gefahren um mir die Landschaft dort anzusehen. Am Anfang suchte ich noch nach Kontraste, die aber bei dem Licht, dem Nebel und der Kälte kaum bis gar nicht zu finden war. Also fotografierte ich das, was vorhanden war. Bei meinen Kontrollblicken auf den kleinen Monitor der Kamera, sah das alles nicht gerade toll aus. So viel Weiss, dann noch der Nebel, der eine wirkliche Schärfe verhinderte. Alles in allem nicht gerade berauschend. Aber ich machte weiter. Erst als die Kälte, trotz Winterschuhe in meine Füsse drang, hörte ich auf. Auch meine Finger waren klamm und fingen an sich komisch zu verfärben. Also Kamera usw. ins Auto gepackt und nach Hause gefahren. 

 

Daheim dann erst mal aufwärmen und nebenbei die Fotos von der SD-Karte auf die Festplatte kopieren. Nach einer Tasse heissem Kaffee, fing ich an die Aufnahmen zu sichten Was ich dort am Rechner dann zu sehen bekam, hat mich mehr als positiv überrascht. Eine solche Stimmung hatte ich noch nie fotografisch festhalten können. Beim Ansehen kam gedanklich die Kälte wieder hoch. Also schnell noch ne zweite Tasse Kaffee geholt und Bilder weiter sortiert. Hier nun meine Auslese des frostigen Shootings:  

 

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