Fotografie: 10 + 1 ... ein emotionaler Hauch der Vergangenheit

Etwas ist an meiner Reise nach Hattingen in meinem Bericht zu kurz gekommen. Der gemeinsame Besuch mit Robin Disselkamp auf der Heinrichshütte in Hattingen. Denn dieses Industriemuseum ist einen Besuch echt wert!

 

Neben der imposanten Anlage die großflächig zu begehen ist, waren auch unsere Gespräche die mich sehr berührten. Als Robin und ich uns über dieses Museum unterhielten, hörte ich aus seinem Reden den Stolz, ein Kind des Ruhrgebietes zu sein, heraus. Seine Art wie er über den Stahlbau und das Ruhrgebiet sprach, waren sehr bewegend für mich.

 

Nun habe ich noch einige Bilder hier zusammen gestellt, die hoffentlich dieses Gefühl ein wenig darstellen können. Hier auf der Heinrichshütte ist die Geschichte noch spür – und erlebbar. So war es jedenfalls für mich.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Oasen in der Servicewüste Deutschland

Ich denke es ist nun auch mal an der Zeit, die positiven Dingen im Bezug auf Service in Deutschland mal hervorzuheben. Es wird immer wieder gejammert über die Servicewüste in Deutschland und viel zu selten kommen die Oasen in dieser Wüste zu Wort, oder werden bekannt gemacht. Das möchte ich gerne mit diesem Beitrag ändern und ich hoffe ihr macht mit.

 

Unser aktuelles positives Erlebnis hatten wir mit dem Elektromarkt Expert.

 

Zur Vorgeschichte:

 

Unsere Spülmaschine hat vor einigen Wochen den Geist aufgegeben. Sie hat unsere Küche in kurzen Abständen 2x „geflutet“ was wirklich nicht so schön ist bei einem Holzboden. Trotz diverser Tipps aus dem Internet brachte ich sie nicht mehr zum Laufen. Da sie nun wirklich kein High-End-Produkt war und nun auch schon über acht Jahr alt war, lohnte sich auch nicht einen Monteur kommen zu lassen.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Fotografie: Mit welcher Kamera wurde dieses Bild gemacht?

 

Ein Gastbeitrag von Robin Disselkamp

mehr lesen 2 Kommentare

Fotografie: Eine Foto-Ausstellung und Freunde besuchen !

Ich habe in der letzten Woche mir 2 Tage frei genommen um Freunde zu besuchen, die sich mit mir das Hobby Fotografie teilen. Der Hauptgrund meiner Reise war Ralf Scherer (auch Ralle Buzz genannt), der gerade eine Foto-Ausstellung in Hattingen (NRW) präsentiert.

 

Ralf Scherer aka Ralle Buzz
Ralf Scherer aka Ralle Buzz
mehr lesen 3 Kommentare

Fotografie: "Rein ins echte Leben!"

Ein Gastbeitrag von Dimo Tabken

mehr lesen 2 Kommentare

Kurz und knapp: Wenn wir aufhören uns Pausen zu gönnen, geraten auch die Plätze zum Ausruhen in Vergessenheit !

Als ich diese Aufnahme gemacht habe, stand für mich der Titel schon mehr oder weniger fest. Leider haben viele von uns es verlernt sich mal einfach hinzusetzen und sich dadurch einfach etwas Ruhe zu gönnen. Dabei ist es nach meiner Erfahrung so wichtig sich in unserer rasanten Zeit von heute sich Plätze für diese Ruhezeit zu suchen und diese auch zu nutzen.

 

Doch immer mehr finde ich solche Plätze, wie diese Bank, die dann schon über Jahre nicht mehr genutzt wurden und langsam verschwinden. Nehmt euch selbst wichtig und gönnt euch einfach mal eine Pause !

 

mehr lesen 2 Kommentare

Riesen Sauerei fotografisch festgehalten.

Ich kann gerade nicht so viel essen wie ich kotzen möchte !

 

Sorry für diese etwas herbe Ausdrucksweise, aber was ich heute zu sehen bekam, das verschlägt einem die Sprache !!! Ich war heute oben auf dem Langenhard um etwas Ruhe für mich zu finden. Der Langenhard liegt am Rand des mittleren Schwarzwaldes etwas südlich von Lahr. Man hat von dort, bei passendem Wetter, eine Aussicht über die Rheinebene bis zu den Vogesen hin. Ein schöner Platz um die Natur und die Ruhe zu genießen.

 

Als ich oben beim Parkplatz angekommen war, bot sich mir das Bild hier, welches ich so schnell nicht mehr vergessen werde:

 

mehr lesen 2 Kommentare

Fotografie: Bei mir hängt ein fertiger Butler an der Wand

Hallo zusammen.

 

Ich hatte vor einiger Zeit noch mal die Möglichkeit (Dank eines Gutscheins), ein Foto von mir bei Saal-Digital anfertigen zu lassen. Saal-Digital haben ja auch die Bilder für meine erste Ausstellung produziert und ich war mit dem Ergebnissen damals sehr zufrieden.

 

Bei diesen Bilder von der Ausstellung war eines dabei, welches im so genannten „Butler Finisch“ auf Alu-Dibond gefertigt wurde. Dort werden die Weissanteile des Bildes in Form des gebürsteten Aluminiums gefertigt. Dieser Effekt ist etwas Besonderes. Denn je nachdem wie man vor dem Bild steht oder das Licht auf das Bild fällt verändert sich das Bild durch den Metalleffekt.

 

Im Gegensatz zu dem Bild aus der Ausstellung war das Foto, welches ich hab anfertigen lassen, mit deutlich mehr „Weißanteilen“ versehen und feineren Kontrasten. Ich war gespannt ob diese spezielle Metalleffekt auch hier zum tragen kommen würde.

 

Der Ablauf bei Saal-Digital ist sehr einfach um ein solches Bild in den eigenen Händen zu halten. Entweder macht man das über das Online-Portal um das Format und sonstige Bearbeitungen selber zu gestalten, bevor es zum Druckauftrag geht. Eine andere Möglichkeit ist die hauseigene Software von Saal-Digital auf seinen Rechner runter zu laden. Wenn man dieses Weg einschlägt kann man aus der Software raus später das gewünschte Bild hochladen um es drucken zu lassen. Einfacher geht es nicht, finde ich.

 

Die Bilder im Butler Finisch sind ausserdem witterungsbeständig und damit auch für den Aussenbereich geeignet.

 

Als Aufhängung habe ich die Profil-Aufhängung gewählt. Somit hat das Bild eine Abstand von ca. 1 cm zur Wand, was besser ausschaut, als so „platt“ an der Wand zu hängen hängen.

 

Hier nun das Ergebnis:

mehr lesen 0 Kommentare

Fotoreportage: Mikroplastik fängt bei uns im Kopf an ! Teil 2 … ein Teilerfolg!

Hallo zusammen.

Ich hatte ja vor einiger Zeit eine Fotoreportage zum Thema Mikroplastik erstellt. Die Resonanz in den Sozialen Medien war groß und zwei Tage lang waren die Zugriffszahlen extrem hoch auf meiner kleinen Webseite. Zwei Tage … dann kehrte wieder Ruhe ein

 

Ein befreundeter Fotograf meinte zu meiner Reportage:  „Sehr gute Arbeit und was nun ?“ Diesen Gedanken hatte ich schon selber im Kopf und es wurde mir klar, das ich hier nun gefordert war. Auf Missstände hinweisen ist eine Sache, diese zu ändern die logische Schlussfolgerung.

 

Also bin ich heute mit einem geliehenen Bollerwagen, Mülltüten, Eimer und Handschuhe „bewaffnet“ losgezogen. Ich bin die gleiche Strecke wieder abgelaufen. Doch dieses Mal wurden kaum Fotos gemacht. Mein Augenmerk war, den Müll auf dieser Strecke zu sammeln und ihn ordnungsgemäß zu entsorgen.

 

mehr lesen 1 Kommentare

Fotografie: Bin ich analog angekommen ?

 

Hallo zusammen. Ich war gestern mit der Kiev 88 in der Stadt unterwegs gewesen. Vorher Rucksack gepackt mit der Kiev 88, inclusive dem 80mm F2.8. Zusätzlich noch den Prismensucher, eine zusätzlich (geladenen) Filmkassette. Dazu noch ein Ministativ mit Kugelkopf und ein großes Stativ mit einem Kugelneiger von Novoflex. Die kleine Wasserflasche (0,3l ) rundete die Sache ab.

 

Also los in Auto und in die Innenstadt von Lahr gefahren. Es war so gegen die Mittagszeit als ich dort den Wagen geparkt hatte und mit dem Rucksack auf Motivsuche ging. Ich hatte diese Zeit gewählt, da dann nicht so viele Menschen unterwegs waren. So war es dann auch. 

 

Was ich aber nicht bedacht hatte, dass mein Rucksack insgesamt knapp 7 kg auf die Wage gebracht hatte (später daheim gewogen) und die Aussentemperaturen schon bei 26 Grad lagen. So dauerte es auch nicht sehr lange, dass die kleine Wasserflasche leer war und meine Zunge trotzdem trocken im Mund lag. Nach dem ersten Bild, welches ich in der Zwischenzeit geschossen hatte, ging ich in ein Café und holte mir dort ein großes alkoholfreies Radler. Ich saß drinnen, da die Bestuhlung draussen in der prallen Sonne stand.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Ein analoges Foto, das auch heute noch Fragen offen lässt.

 

Dieses Foto habe ich neben zwei anderen Bildern bei Gemeinschaftsausstellung der Photologen in Kassel gezeigt. Das war im Oktober 2018.

 

Auch heute noch berührt mich dieses Foto sehr. Liegt auch daran, dass es für mich immer noch nicht geklärt ist, wie die „weissen Flecken“ über den Gräbern des alten jüdischen Friedhof entstanden sind.

 

Die These, das der Faltenbalg der Agfa Isolette defekt gewesen sei, glaube ich nicht. Da kein andere Fotograf/in vom Fotoprojekt „Die Isolette geht auf Reisen“, das Problem hatte. Lens Flare sehen sicher nicht so aus, oder doch?

 

Deswegen frage ich meine Leser: Habt ihr eine Idee wie das entstanden ist?

 

0 Kommentare

Fotografie: "Was haben zwei Flamingos am Baggersee, mit einer russischen Kiev 88 zu tun ?"

 

Viele von euch haben ja mitbekommen das ich mir eine Kiev 88 mit diversem Zubehör gekauft habe (Link). Die Kiev ist eine analoge Mittelformat-Kamera, welche als günstige Kopie zu der deutlich teurere Hasselblad 1600F in Russland entstanden ist. Warum habe ich mich dafür entschieden, genau diese zu kaufen?

 

Klare Ansage, ich habe das Geld nun mal nicht um mir eine Hasselblad 1600F zu kaufen. Selbst einen mamiya

 

Da mir aber die optische Form und die Haptik sehr gefällt, war die Kaufrichtung schnell vorgegeben. Das ist unabhängig von der Technik für mich sehr wichtig. Denn warum sollte ich etwas in den Händen halten, was technisch Top ist, aber sich befremdlich anfühlt? Was mir auch gefällt, ist das sie rein mechanisch arbeitet. Also nix mit Batterie oder Akku, mal abgesehen vom vorhandenen Prismensucher. Dazu kommt noch das Bildformat, welches quadratisch mit 6x6cm ist. Ein Format, dass mich derzeit sehr interessiert.

 

Grundlegend finde ich das Mittelformat interessant. Da man dort bei einem 120er Film und dem Format 6x6, maximal 12 Bilder schiessen kann. Also ist der Film auch relativ schnell voll. Das wiederum hat den Vorteil, dass ich ungeduldiger Kerl, nicht allzu lange warten muss, bis ich das Ergebnis in den Händen halte. Von wegen Entschleunigung und so. (ironieaus)

 

Akustisch ist sie auch etwas, Besonderes, wenn man darauf steht. Wer mal die Möglichkeit hat so eine Kamera sich anzuhören, wenn diese auslöst wird, kann das bestätigen. Deswegen taugt sie auch nicht für Fotos bei einer Hochzeit in der Kirche. Da würden sonst Pfarrer, Brautpaar und die Gäste jedes mal zusammen zucken wenn der Auslöser betätigt wird.

 

Eine Kiev 88 ist eine Kamera, die man heute für relativ günstiges Geld erwerben kann. Doch so günstig sie ist, so ist sie auch verschrieen als sehr unzuverlässig, so dass man sehr viel Glück haben musst, um bei eBay oder sonstigen Plattformen, ein wirklich funktionierendes Exemplar zu bekommen. Meine Kiev habe ich deshalb in einem Fotofachgeschäft gekauft. Was zwangsweise aber nicht heißen muss, das dieses funktioniert. Der Inhaber sagte nur das er sie deswegen nicht in die Auslage gelegt habe, da er keine Garantie geben kann.

 

Es gibt wohl zwei Arten von Problemen, in der diese Kamera für Frustration führen kann. Da wäre zum einen, dass das Fett/Öl für die beweglichen Bauteil verharzt ist. Was ich nicht als Fehler sehe sonder dem Alter geschuldet ist. Ich meine, beim Auto machen wir ja auch immer wieder einen Ölwechsel, damit der Motor noch lange gut läuft. Also wenn ich eine analoge Kamera kaufe die älter als 20 Jahre ist, kann es nun mal passieren, das hier eben ein „Ölwechsel“ fällig ist.

 

Die zweite Version warum eine Kiev nicht mehr funktioniert, liegt an Bedienungsfehler den der, oder die Benutzer im Vorfeld gemacht haben. Im Gegensatz zu vielen anderen Kameras, hat die russische Kamera ein eine Eigenart, die man tunlichst beachten sollte: 

 

Was "tödlich" für diese Kamera ist, man darf nie und ich meine NIE(!), die Belichtungszeit verstellen, wenn der Film in der Kamera noch nicht weiter transportiert wurde. Das verzeiht sie niemals, bzw. spätestens beim 2x Mal ist die Mechanik so weit geschrottet, das man die Kamera entweder in den Müll packt oder noch mal ca. 100 Euro investiert um diese reparieren zu lassen. Dabei muss man beachten, das es in Deutschland keinen Reparaturservice gibt, der die Kamera wieder zu einem bezahlbaren Preis auf Vordermann bringt. Ich habe jedenfalls keinen gefunden. Was aber möglich ist, man kann seine Kamera zu Arax in die Ukraine schicken. Auch heute noch werden die Kiev 88 und auch die Kiev 60 dort fachgerecht repariert. 

 

Also das Ende vom Lied. Meine Kiev war plötzlich nicht in der Lage, vernünftig den Verschluss zu öffnen, obwohl sie vorher im Fotoladen nach einigen optischen Test, funktionierte. Sicher hätte ich sie versuchen können sie dem Händler zurückzubringen. Aber da er keine Garantie/Gewährleistung gab, mache ich mir den Stress nicht.

 

Ich habe nun von einem befreundeten Fotografen eine weitere Kiev zum Testen zugeschickt bekommen. Diese wird, wenn sie den ersten belichteten Film gut überstanden hat, im Austausch in meinen Besitz übergehen. Mein fettes Danke geht an dieser Stelle an Roland !!!! 

 

Aber ich möchte auch darauf hinweisen, das nicht jede gebrauchte Kiev ein Griff ins Klo sein muss. Es gibt sicher da auch Exemplare da draussen, die ihren Dienst sehr gut verrichten. Es gibt auch Fotografen, die diese Kamera seit Jahren/Jahrzehnten nutzen, ohne Probleme zu haben. Wie gesagt, es sind wohl meist die Bedienungsfehler, die der Kamera nicht gut tun. Also wenn ihr eine funktionierendes Exemplar habt, gebt es sie nur aus der Hand, wenn diese gespannt ist. Kann ja nix passieren solange die Metall-Trennscheibe hinten in der Filmkassette steckt. Also keine Panik vor versehentlichem Auslösen.

 

Doch nun kurz zurück zum eigentlichen Titel des Beitrages: „Was haben zwei Flamingos am Baggersee, mit einer Kiev 88 zu tun ?“

 

Da die Kiev einige Zeit ausser Gefecht gesetzt war, bin ich auf den Gedanken gekommen, meine künftigen Aufnahmen mit meiner digitalen Olympus, bis auf weiteres nur noch im Format 1:1 zu machen. Damit konnte ich schon mal mit dem Quadratischen Format üben. Die Aufnahme mit den zwei Flamingos am Baggersee ist die erste Aufnahme im quadratischen Format, die ich wirklich so bewusst gemacht habe. Die Aussentemperaturen lagen bei ca. 5 Grad aber das störte die Vögel überhaupt nicht.(grins)

 

Für mich ist dieses Format auf jeden Fall mal was Neues und bin schon auf die nächsten Bilder gespannt. Wer von euch fotografiert (analog oder digital) im Quadrat und was eignet sich eigentlich besonders für dieses Format?

 

Nachtrag: Habe mir in der Zwischenzeit die Ausgabe IV.2018 der Photoklassik gekauft. Dort hat Marwan El-Mozayen einen sehr ausführlicher Bericht über diese Kamera geschrieben und diesen mit vielen Bildern versehen. Eine absolute Kaufempfehlung !

 

0 Kommentare

Fotografie: „Wenn selbst der Tod in Vergessenheit gerät“ ... und einige Gedanken dazu.

Ich liebe alte Friedhöfe. Für mich sind das Orte, an denen ich mich zurück ziehen kann. Zurück ziehen von allem was mich umtriebig macht. Oft setze ich mich dort auf eine Bank und genieße einfach die Ruhe. Die äusserliche Ruhe die auch in meinem Kopf dann langsam ankommt.

 

So sinniere und philosophiere ich über das Leben und den Tod. Nein, bin weder melancholisch, oder habe gerade einen depressiven Schub. Ich fühle mich gut und freue mich über meine kleine Auszeit. Ich schlendere über die Wege zwischen den Gräbern und bleibe bei manchen stehen. Bei denen, die für mich einfach interessant erscheinen. Wie ich die Auswahl erstelle? Einfach nach Gefühl.

 

So war ich vor kurzer Zeit an einem alten jüdischen Friedhof. Diesen kann man nur nach vorheriger Absprache betreten. Aber auch von aussen sind gute Fotos möglich. Er liegt an einem Hang und viele der alten Gräber stehen zwischen Bäumen. Das was ihr hier seht ist das einzige Foto, das ich an diesem Tag, an diesem Ort gemacht habe. Rein fotografisch gibt es da noch unzählige Möglichkeiten, aber das Fotografieren stand im Hintergrund für mich an diesem Tag.

 

mehr lesen 1 Kommentare

Fotoreportage: Mikroplastik fängt bei uns im Kopf an !

Ich habe in letzter Zeit verschiedene Artikel  gelesen, in denen freiwillige Helfer dafür gesorgt haben, dass in Teilbereichen unserer Gegend Müll eingesammelt worden ist. Ganze Schulklassen sind bei diesen Aktionen dabei. "Frühjahrsputz" wird es oft genannt. Das brachte mich dazu, diese "kleine" Fotoreportage zu verfassen.

 

Ausgangsort war die B3 und zwar zwischen der Kreuzung Hugsweier und dem Ortseingang von Friesenheim, meinem Wohnort. Ich wollte den ca. 2km langen Weg zu Fuss auf dem Fahrradweg zurücklegen, der nur durch eine kleine grüne Böschung von der Bundesstrasse getrennt ist. Dabei war mein Augenmerk gerichtet auf den Müll, den ich offensichtlich mit meinen Augen, auf dieser kleinen Böschung erkennen konnte. Diesen Müll wollte ich fotografieren und diese Fotos hier veröffentlichen. Das es so viel werden würde, hätte ich nicht gedacht.

 

mehr lesen 3 Kommentare

Kiev 88: Die Entschleunigung hat begonnen, obwohl noch kein Foto geschossen wurde!

 

Viele von euch haben ja jetzt mitbekommen, das ich nun stolzer Besitzer einer analogen, russischen Mittelformatkamera vom Typ Kiev 88 bin (hab es ja überall gepostet). Nach den ersten Anfangsschwierigkeiten, habe ich nun gestern alles für das heutige, geplante Shooting gerichtet. 3 Filmkassetten waren mit je 2x ILFORD HP5 Plus und 1x ILFORD DELTA 400 bestückt worden. Also theoretisch 36 Aufnahmen waren möglich. Aber eben nur theoretisch. Denn beim ersten Film einlegen habe ich etwas zu weit gedreht und so fängt dieser mit Bild 2 an. Ein Erfahrungswert, den ich aber ohne Probleme verkraften konnte.

 

Dann kam der Anruf. Das Shooting fällt aus!

 

Was hatte ich mich so gefreut, die ersten Bilder mit diesem, manchmal zickigen Monster, zu machen. Ich überlegte hin und her. Versuchte Alternative zu finden. Eine dieser Alternativen gefiel mir sehr und so bin ich erst heute Morgen zu einem Freund gefahren für eine gemeinsame Tasse Kaffee um danach zu meinem Alternativort weiter zu fahren.

 

Doch das Wetter war für das was ich vorhatte, sagen wir es mal so, eher unpassend. So blieb der Koffer und das Stativ im Auto und ich fuhr etwas gefrustet wieder nach Hause. Und weiter ging die Suche nach einer Alternative. Aber erstens fiel mir nicht wirklich was Gutes ein und zweitens dachte ich zu mir: „Hey, was machst du dir selber so einen Stress? Die Kamera ist da, es ist DEINE Kamera! Sie muss nicht wieder auf den Weg zum Besitzer geschickt werden. Also beruhig dich mal!“

 

Ok , dachte ich. Wenn es so ausschaut, kann ich mich schon mal nach neuen Filmen umsehen. Immerhin habe ich ja nur nur 35 Aufnahmen (36-1) die ich derzeit machen kann. So fing ich an, die diversen Onlineshops abzuklappern, um zu sehen, wo ich welchen Film, zu welchem Preis bekomme. Ich sollte mindesten noch einige Filme auf Vorrat kaufen, dessen war ich mir sicher. Aber auch hier wieder, war so eine innere Stimme, die mich „ermahnte“: „Warum „nur“ 35 Bilder? Diese mach doch erst mal in Ruhe und Gelassenheit voll. Lass dich auf die Kamera ein und dem Objekt deiner fotografischen Begierde. Bleibe ruhig mein Freund.“

 

So wurde auch die Bestellung von neuen Filmen erst einmal zur Seite geschoben. Ich sitze nun hier am Rechner und erzähle euch von diesen Dingen. Denn sie haben mir wieder bewusst gemacht, das erstens nicht alles so klappt, wie man es sich vorstellt und zweitens, ich mich erst einmal auf die Kamera und die drei vorhandenen Filme einlassen werde. Wo steht geschrieben, da,s ich drei Filme auf einmal verschiessen muss? Stimmt! Nirgends! Also alles ganz easy hier.

 

Ich lerne gerade mit der Kiev 88, dass ich mir das Leben selber nicht so stressig machen sollte und das ohne eine Foto mit ihr geschossen zu haben. Denn oft ist es doch so, das wir uns Stress auferlegen, wo eigentlich keiner ist. Bin dankbar für diese Einsicht, die ich hoffentlich auch anderweitig umsetzen kann.

 

0 Kommentare

Analoge Fotografie: „Eine russische Kiev 88, ein japanischer Whisky und ein deutscher Hammer !“

 

Gestern habe ich ein Wechselbad der Gefühle erlebt und kann euch sagen, ich Trottel war auch noch selber daran schuld. Aber mal alles auf Anfang gestellt.

 

Szenario 1: Ein erfolgreicher Kauf!

 

Durch Zufall war ich vor 10 Tagen in Offenburg und ging an einem Fotofachgeschäft vorbei. Dort sah ich im Vorbeigehen eine kleine Auswahl an analoge Kameras. Also kehrt marsch und rein in den Laden. Die kleine Auslage beinhaltete diverse analoge Kleinbildkameras aus der Vergangenheit. Ich sprach den Seniorchef an, ob er vielleicht auch was im Bereich Mittelformat hätte. Dieser drehte sich um und hob einen großen schweren Alukoffer auf den Verkaufstresen. Ich solle mir den Inhalt mal ansehen, meinte er und ging zu einem anderen Kunden, der gerade in den Laden kam.

 

Also Koffer auf und mir kam ein russisches Gesamtpaket entgegen. Eine Kiev 88 mit diversen Objektiven, 3 Filmkassetten und noch viel mehr. Alles sah in einem gepflegten Zustand aus. Da ich selber etwas unter Zeitdruck stand, konnte ich mir nicht alles genauer ansehen. Ich sprach dann noch mit dem Chef und fragt ihn woher er das hätte und was es den Kosten sollte. Er sagte mir das diese Ausrüstung einem ehemaligen Grafiker beim Burda-Verlag gehört hat, der zwischenzeitlich verstorben sei. Sein Bruder würde nun diese Ausrüstung verkaufen, da er mit der Fotografie nix am Hut hat. Der Verkäufer wollte für das Komplettpaket 500 Euro, wobei der Ladenbesitzer ihm gleich gesagt hat, die wird er wohl nicht bekommen.

 

Da ich etwas unter Zeitdruck stand, gab ich kaltlächelnd ein Angebot in Höhe von 250 Euro ab und gab dem Ladenbesitzer meine Karte. Er meinte noch beim rausgehen, dass der Besitzer sicher es nicht für den Preis verkaufen würde. Egal, ich musste los.

 

Der Koffer und sein Inhalt gingen aber gedanklich mit mir mit. Auch am Abend suchte ich nach Informationen, was so ein Komplettangebot wohl kosten dürfte. Dabei habe ich nicht mal die Zeit gehabt alles im Koffer mir genauer anzusehen. Also am nächsten Tag wieder los und rein in das Fotofachgeschäft. Der Seniorchef lächelte mich an, als er mich sah. Ich wolle mir den Inhalt nun etwas genauer ansehen, da das Interesse doch nun stärker geworden ist.

 

Hier mal eine kleine Liste vom Kofferinhalt:

Kiev 88

Lichtschachtsucher


Prismensucher

Objektiv 1: 150mm F2.8

Objektiv 2: 80mm F 2.8
Objektiv 3: 65mm F3.5


Arsenal MC 2x Teleconverter K88

3 Filmkassetten, Drahtauslöser, 
div. Filter


Reparaturhandbuch und 
Bedienungsanleitung

 

mehr lesen 0 Kommentare

Fotografie: „Ich möchte Danke sagen ! Ich bin sehr dankbar !“

Ich möchte einfach mal Danke sagen. Danke an die vielen Menschen da draussen, die mich immer wieder aufs Neue unterstützen. Sei es bei Fragen, oder das mir sogar Equipment zum ausprobieren geschickt wurde. Das was ich zwischenmenschlich in der „Photo-Szene“ erleben durfte, dafür bin ich so Dankbar!

 

Auch für die konstruktive Kritik, die mir in unterschiedlichen Form entgegengebracht wurde. Dadurch wurde ich oft wieder auf den Boden der Tatsachen geholt. Danke! Ich habe wirklich nie das Gefühl gehabt das mir jemand was Böses wollte. Manche Kritik musste ich sicher erst einmal schlucken, aber ich wusste das der Mensch dahinter, mir nur einen neuen Denkanstoss geben wollte.

 

Es sind in dieser Zeit auch reale Begegnungen mit anderen fotobegeisterten Menschen geschehen, die ich nicht missen möchte. Aus meiner Sicht entstanden hier richtige Freundschaften. Sogar bei Menschen, die ich bis jetzt nur virtuell kenne. Ich bin sehr Dankbar dafür!

 

Ich freu mich auch weiter meinen Weg mit so vielen tollen Menschen gehen zu können. Ihr bereichert mein Leben ungemein! DANKE !

 

mehr lesen 0 Kommentare

„HAPPY DAYS ARE HERE AGAIN“ , oder wenn man die Musik in höchster Qualität geräuschlos abspielen kann.

Früher wurde neben der Auswahl der Musikstücke darauf geachtet, dass man sie daheim auch in hoher Qualität sich anhören konnte. Diese alte Schellackplatte tritt den Beweis an. Was da alles drauf steht, um den Kunden davon zu überzeugen, ist schon bemerkenswert, oder?

 

mehr lesen 0 Kommentare

Irgendwie, … ist Meike der Name meiner neuen "Freundin" !

Irgendwie stimmte etwas nicht.

Irgendwie war es wohl an der Zeit. 

Irgendwie hatte ich es schon länger gespürt. 

Irgendwie …

 

Wer in letzter Zeit mich hier auf der Webseite verfolgt hat und ganz besonders in den Sozialen Netzwerken, hat gesehen, dass ich auf der Suche war. Irgendwie war es ruhiger geworden um den Mann, seine Kamera, das eine Objektiv und ganz besonders die vielen Möglichkeiten mit dieser Kombination. 

 

Ich sah mich nach Kameras anderer Hersteller um. Jammerte das zu viel Schnick-Schnack verbaut war und es nicht mehr „den Fotoapparat“ gab. Suchte und fand sie nicht … „meine Kamera“. Ich suchte neue Inspiration in der analogen Fotografie, doch diese Suche wurde relativ hart ausgebremst. Zu lesen im vorigen Blogeintrag.

 

Was war los, was stimmte nicht mehr?

 

Nach vielen Wochen und immer weitere Suche nach etwas „Neuem/Anderem“ war ich fast schon verzweifelt. Keine Inspiration mehr, nichts wollte mehr so richtig gelingen und am meisten fehlte der Spass an der Fotografie. Sicher, ein kreatives Loch ist das, was jeder als Fotograf und Künstler kennt. Aber das war es irgendwie nicht. Ich hatte einige Projekte im Kopf, aber keine Lust mehr diese, mit der bewährten Kombination meiner Kamera und meinem Objektiv, umzusetzen. 

 

Durch Gespräche mit anderen Fotografen über mein „Problem“ versuchte ich eine Lösung zu finden. Und was kann ich heute sagen? So wie es den Anschein hat bin ich wieder auf der richtigen Spur, meiner Spur. Ich habe mir ein neues Objektiv gekauft und bin jetzt jeden Tag wieder unterwegs. Dabei handelt es sich nicht um eine teure Scherbe sondern um das preisgünstige Meike 25mm F1.8. Also ein Festbrennweiten-Objektiv, das nur manuell fokussiert werden kann und auch die Blende wird am Objektiv direkt eingestellt. 

 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Die analoge Fotografie wird vorerst auf Eis gelegt und irgendwie bin selber daran schuld.

Irgendwie werden die analoge Fotografie und ich derzeit keine Freunde. Drei unterschiedliche Kameras, dreimal ist es anders gelaufen als gehofft. 

 

Da war die Leica R4 die ich bei der Ausstellung in Kassel das erste Mal in der Hand halten und auch damit fotografieren durfte. Da war ein Funke der mich dazu brachte eine Leihgabe anzunehmen. Man muss natürlich dabei sagen, das der Besitzer keine Aussagen machen konnte ob sie noch richtig funktioniert, oder nicht. Lag halt schon Ewigkeiten im Keller rum, wenn auch in der Originalverpackung. Nachdem ich neue Batterien eingelegt hatte, für den Belichtungsmesser, habe ich sie ohne eine Film getestet. Alles schien in Ordnung zu sein und so habe ich den ersten Film eingelegt. Alles schien gut zu funktionieren, bis zum 10. Bild. Dann ging gar nichts mehr. Der Spannhebel war blockiert und blieb auch so. Der Versuch den Film zurück zu spulen klappte auch nicht mehr. Also Rückseite geöffnet und den Film in den Müll geschmissen. Da die Kamera eine Leihgabe war ging sie so wieder zurück. Der Besitzer war genau so traurig wie ich, dass es nicht geklappt hatte.

 

Dann kam mir die Idee, für ein laufendes Fotoprojekt mir eine analoge Mittelformatkamera zu holen. Auch hier wurde mir geholfen und so konnte ich einen Zeiss Icon für schlappe 15 Euro inclusive Versand und einem neuen Schwarz-Weiss-Film erwerben. Die Kamera stand seit über einem Jahr im Schrank, da er zwischenzeitlich mit einer anderen Kamera unterwegs war. Nachdem sie dann bei mir war und mir der Vorbesitzer sogar bei der einen, oder anderen Frage sehr behilflich war, wurde auch hier der erste Film eingelegt. Dann nach 4 Bildern war der Transport hinüber, er drehte durch. Ob ich den Film nicht richtig eingelegt habe, bezweifelte ich. Egal, ich hatte ja noch 4 Ersatzfilme dabei. Also den irgendwie belichteten Film raus und einen neuen Film eingelegt. Doch der Filmtransport blockierte und so nahm ich den Film wieder raus, klebte den Anfang wieder auf die Spule und legt die Kamera an die Seite. Das ich darüber nicht glücklich war, kann wohl jeder verstehen.

 

Nun hatte ich aber auch noch eine russische Zorki 4 mit dabei. Die Kleinbildkamera hatte noch einen Film drin, der aber schon zur Hälfte belichtet war. Egal, wenigstens ein paar analoge Bilder konnte ich wenigstens mit ihr beim Shooting machen. Soweit so gut. Da ich wegen der Zeiss Ikon ziemlich gefrustet war, hatte ich meine Kameraausrüstung erstmal an die Seite gelegt. Zwei Tage später kramte ich die Zorki wieder raus um den Film zurück zu spulen. Alles schön nach Anleitung aus den diversen YouTube-Videos. Plötzlich knackte es und ich merkte das da im Gehäuse etwas passiert sein musste, was nicht passieren sollte. Mein Versuch den Film zurück zu spulen, endete mit einem gerissenen Film. Damit war der anfängliche analoge Funke bei mir erloschen.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Ein „guter“ Fotograf macht kein Colorkey ! Warum eigentlich nicht ?

Ja warum macht man das nicht? Was spricht wirklich dagegen?

 

Ich habe mich vor Jahren auch mal ein wenig im Bereich Colorkey bewegt. Hat mir eigentlich auch Spass gemacht. Aber wenn ich damals das eine, oder andere Foto öffentlich gezeigt habe, kamen mir mehr Negativ-Meldungen zurück als Positive. 

 

Dabei waren die meisten negativen Feedbacks, eher einer grundlegenden Negativhaltung zum Thema Colorkey entsprungen. „Colorkey, wie einfallslos!“ z.B. , oder „Colorkey, das geht ja mal gar nicht!“

 

Seit der Zeit habe ich diese Art von Bildbearbeitung gemieden. Ich habe diese Negativhaltung auch bei anderen erlebt, die solche Bilder online gestellt haben. Also lag es nicht nur an meinen Fotos.

 

Jetzt frage ich mich ernsthaft, was spricht wirklich gegen diese Art der Bildbearbeitung? Was ist so „schlimm“ daran? Wer von euch kann mir das erklären?

 

mehr lesen 0 Kommentare

Termine

Am Freitag fahre ich nach München, um mir die Ausstellung von meinem Freund Dimo anzusehen (darüber habe ich hier geschrieben).

 

Am darauf folgenden Dienstag treffe ich mich zum ersten Mal mit Matthias Weber live, in Karlsruhe. Mit ihm zusammen leite ich unseren gemeinsamen Podcast „Die Fotolinsen“. Suchen dafür immer noch ein gutes Griechisches Restaurant. Nicht für unseren Podcast, sondern für unser Treffen in Karlsruhe ... versteht sich, oder? Wer kann uns was empfehlen?

 

Auch der nächste Shooting-Termin, für mein Fotoprojekt, steht mehr oder weniger fest. Ohne Teilnahme einer analogen Kamera! Die Würfel sind gefallen, in dieser Hinsicht!

 

Dann möchte ich auch noch gerne die Ausstellung  „Licht und Leinwand Fotografie und Malerei im 19. Jahrhundert“ in Karlsruhe besuchen. Das was man so auf der Webseite sieht, schaut interessant aus. Die Ausstellung geht bis zum 02.06. Vielleicht kann man da ein Treffen veranstalten. Ist erst mal nur ein Gedanke. Mal sehen wer noch Lust hat.

 

Was liegt bei euch so an in der kommenden Zeit ? Habt ihr noch Vorschläge, z.B. für eine Ausstellung?

 

Bleibt neugierig !
Bleibt neugierig !
mehr lesen 0 Kommentare

Das fotografische Wort zum Sonntag: "Gut vorbereitet heißt nicht, dass ein Shooting auch gut wird!

Tach zusammen.

 

Das heutige, fotografische Wort zum Sonntag, handelt von den Tagen, die man zwar gut geplant hat, aber am Ende ist es doch anders gekommen. Hier ein kleines persönliches Beispiel:

 

Ich hatte am vergangenen Freitag einen Shootingtermin. Es ging um mein Fotoprojekt das jetzt seit einigen Wochen am Laufen ist. Einen Künstler bei der Arbeit fotografisch festzuhalten, das ist die Aufgabe die ich mir gestellt hatte. Einige Bilder habe ich schon mit der Olympus gemacht, als mir eine neue Idee kam.

 

Warum nicht einen Künstler bei seiner analogen Arbeit mit einer, oder mehreren analogen Kameras ablichten?

Gesagt getan. Da ich hier daheim nur die russische Zorki 4 besitze, ich aber gerne die Aufnahmen im Mittelformat machen wollte, habe ich mal rumgefragt, ob jemand mir was bereit stellen könnte. Ergebnis war eine doppeläugige Zeiss Ikon, die ich wenige Tage vor dem Shooting zugesandt bekommen habe. Die Kamera habe ich soweit es mir möglich war gecheckt und am Abend vor dem besagten Shooting mit dem ersten Rollfilm geladen.

 

Dann kam der Freitag. Neben meiner Olympus, war die Zorki 4 und jetzt die Zeiss Ikon mit von der Partie. Ausserdem hatte ich noch zwei günstige Dauerlicht Softboxen gekauft, um den Raum, in dem das Shooting stattfindet, für die analogen Kameras gut ausgeleuchtet ist.

 

Also alles aufgebaut und los ging es. 

 

Foto eins, fertig. Foto zwei, fertig, Foto drei….Die Zeiss Ikon stoppte beim Spannes vom Film nicht mehr. Kamera beiseite gelegt und einige Bilder stattdessen mit der Zorki gemacht bis der Film voll war. Doch im Gegensatz zu der Zeiss, hatte ich hier keine weiteren Ersatzfilme dabei. Also noch mal die Zeiss in die Hände genommen. Habe ausgelöst und versucht bis zum Foto Nummer vier den Film zu transportieren. Doch das reguläre spannen war nicht mehr möglich. Ich habe dann nach gut Glück weiter versucht, bis die 12 Aufnahmen im Kasten waren (oder auch nicht).

 

Für diese Kamera hatte ich aber noch 4 Ersatzfilme dabei. Also Film raus und neuen Film rein. Das war es aber auch schon. Die Kamera verweigerte jetzt das vorspulen komplett und ich konnte keinen den Film nicht transportieren.  Sie verweigerte ihren Dienst total. Ich war verärgert, sehr sogar! Alles war so schön geplant, alles war bereit, beste Vorraussetzungen für ein tolles Shooting und jetzt das.

 

mehr lesen 6 Kommentare

Aus dem Rahmen gefallen und ich werde eine Ausstellung besuchen.

Tach zusammen.

 

Trotz widriger Umstände (Männergrippe!) sitze ich hier und habe gerade dieses Foto für euch rausgeholt. Ich habe das letzte Woche mit meiner Olympus gemacht. Das erste Mal eine Doppelbelichtung und ich muss sagen, das Bild gefällt mir sehr.

 

Aus dem Rahmen gefallen!
Aus dem Rahmen gefallen!
mehr lesen 0 Kommentare

Die Suche nach dem nächsten Motiv fängt im Kopf an, oder ?

Neben dem Langzeit-Fotoprojekt worüber ich kurz im vorletzten Blogeintrag geschrieben habe, ruhen hier die Kameras. Irgendwie fehlt mir das Fotografieren zwischen den einzelnen Shooting-Terminen. Aber bis heute Abend ist mir nichts eingefallen, was ich denn fotografieren könnte. Kennt ihr sicher auch, oder?

 

Machte mir Gedanken in den letzten Wochen. Was denn mein weiterer Weg ist und wohin mich meine fotografische Reise führt. Doch zu Hause sitzen und Gedanken denken, ist auf Dauer nicht gut.

 

So habe ich mich gestern Abend kurzfristig aus einer Laune raus dazu entschieden, mit der analogen Zorki 4 heute in die nächste Stadt zu fahren. Werde versuchen mit ihr einige Street-Photos zu schiessen. Habe sowas noch nie gemacht. Aber so kommt meine Russische Lady endlich zum ersten Einsatz und ich aus dem Haus. Das wurde auch Zeit, in beiden Fällen. Habe die Kamera ja seit der Ausstellung in Kassel hier liegen, OK, musste noch auf eine passende Spule aus der Ukraine warten. Das dauerte fast 1,5 Monate! 

 


mehr lesen 0 Kommentare

"Wie, der redet auch noch bei einem Foto-Podcast mit ?"

Ja das stimmt! Letzten Sonntag hatten wir schon den 10. Podcastfolge. Ein kleines Jubiläum, denn der Anfang war sicherlich nicht leicht. Aber dazu später.

 

Wir, das sind Matthias Weber und ich, Holger Dankelmann. Wir produzieren einen Podcast der, wenn es gut läuft, ca. 30 Minuten lang/kurz ist. Wenn wir einen Gast haben, kann es aber durchaus auch länger werden. Und wir hatten davon schon einige.

 

Wie ist es nun dazu gekommen, dass ich nun auch noch "podcaste" ?

 

Matthias hat mich Ende letzten Jahres mal gefragt, ob ich mir das vorstellen könnte, mit ihm zusammen einen Podcast zu machen. Thema sollte die Fotografie sein und wie wir sie sehen/empfinden. Ich bat um Bedenkzeit. Gab es nicht schon genügend von solchen Sendungen? Was können wir zwei Amateure, da noch beisteuern?

 

Matthias nahm mir meine Bedenken, einfach loslegen und Spass haben war die Devise. Dann war da noch die Namensfindung vom Podcast. Es entstand: „Die Fotolinsen - Eine Fotopodcastmahlzeit in 30 Minuten“ .

 

mehr lesen 0 Kommentare

Mein Fotoprojekt ... auch mit analoger Beteiligung im Mittelformat ?

Ich bin seit einiger Zeit an einem Fotoprojekt dran, das ich bis jetzt geheim gehalten habe. Aber ich denke ich kann jetzt, nachdem die ersten Bilder mit der Olympus im Kasten sind, euch etwas darüber erzählen. Und auch von dem analogen Wunschgedanken, der sich in mir festgesetzt hat.

 

Also, ich arbeite derzeit mit einem Künstler zusammen, den ich fotografisch bei der Arbeit begleite. Dabei sind schon einige sehr gute Bilder entstanden. Was mir jetzt im Kopf rumschwirrt, ist es diese analoge Kunstform, auch fotografisch, analog, festzuhalten. Im Klartext, mit mehreren unterschiedlichen analogen Mittelformatkameras.

 

Warum Mittelformat? Weil ich dieses Format bei den analogen Kameras sehr liebe! Ausserdem ist der Film schnell voll und schnell kann man das Ergebnis dann auch in den Händen halten.

 

Derzeit habe ich hier eine doppeläugige Zeiss Icon am Start, die jetzt am kommenden Freitag zum Einsatz kommen wird. Als Film habe ich mich für den ILFORD HP5 Plus Schwarz-Weiss entschieden. Der hat genug Reserven, die ich auch benötigen werde. Da die meisten Aufnahmen innerhalb des Ateliers des Künstler stattfinden werden. Also eine echte, fotografische Herausforderung!

 

mehr lesen 0 Kommentare

5.000 Besucher pro Monat ? (SEO … was ist das ?)

Tach Leute.

 

Die Überschrift ist vielleicht etwas irreführend, aber trotzdem genau so gemeint.

 

Ich habe in den letzten Tagen mal die Zugriffszahlen von meiner Webseite auf Twitter/Facebook veröffentlicht.

 

Zugriffszahlen vom 25.02.2019
Zugriffszahlen vom 25.02.2019
mehr lesen 6 Kommentare

Analoge Fotografie: Ein neuer Versuch !

Hallo ihr Freunde des belichteten Films. Es ist mal wieder soweit. Ich starte einen erneuten Versuch analog zu fotografieren. Die Leica R4 hatte „Spannungsprobleme“, sie hat sich nach dem 10. Bild verweigert, den Film weiter zu transportieren. Ende einer kurzen Liebe. Die analoge Fotografie wurde wieder auf Eis gelegt, aber nur kurz.

 

Doch dann ist mir ein Gedanke gekommen. Ich werde eine analoge Kamera mit meiner Olympus zusammen für ein, bis jetzt, geheimes Fotoprojekt zum Einsatz kommen lassen. Anfangs habe ich da noch mit einer Kiev 88 geliebäugelt. Auf meine Nachfrage hin wurde mir aber von verschiedenen Seiten abgeraten. Sie wäre eine „Diva“ und nicht wirklich zuverlässig. Während dieser Recherche, wurde mir eine  Zeiss Ikon Ikoflex IIa angeboten, wo ich nicht Nein sagen konnte.

 

Vielen Dank geht an Nis !

 

mehr lesen 0 Kommentare

Servicezeit für die eigene Kamera

Schon etwas staubig an manchen Stellen, oder?
Schon etwas staubig an manchen Stellen, oder?

 

 

Tach zusammen. Nachdem ich letzte Tage dieses Bild in einem anderen Zusammenhang gepostet hatte, sind mir die Staubablagerungen an meiner Kamera doch deutlich aufgefallen. Werde diese nun versuchen vorsichtig zu entfernen. Nun würde es mich aber auch interessieren, ob es bestimmte Zeiten gibt, ab wann man eine Kamera zum Service gibt. 

 

Ich besitze die Olympus nun seit ca. 3,5 Jahren und diese hat knapp 30.500 Auslösungen (ist das eigentlich viel, oder wenig?). Im Gegensatz zu einer DSLR hat meine Systemkamera ja keinen beweglichen Spiegel. Also dürften diese Systemkameras länger halten, oder nicht? Ausserdem ist die Kamera und auch das Objektiv, welches ich nutze, Staub- und Spritzwassergeschützt. Da dürfte ja nichts eindringen, da ich das Objektiv seit ca. 3 Jahren nicht mehr von der Kamera entfernt habe. 

 

Mir selber sind noch keine Sensorflecken, oder ähnliches aufgefallen. Also ist alles bis jetzt gut. Muss ich vielleicht gar nichts machen und erst tätig werden, wenn etwas nicht mehr so richtig funktioniert? 

 

Wie seht ihr das? Schreibt mir einfach in den Kommentaren wie ihr das Thema angeht. Ich bin sehr gespannt. 

mehr lesen 2 Kommentare

Ein Fotoprojekt, was ist das eigentlich ?

Mein letztes Fotoprojekt ging am vergangenen Sonntag zu Ende. Mit sechs anderen Mitstreitern/innen haben wir uns fotografisch um das Thema „Dramatisches schwarz-weiß“ gekümmert. Jeder auf seine persönliche Art. Nun ist es vorbei und ich mache mir Gedanken, Gedanken was eigentlich ein Fotoprojekt ist.

 

"Traumwelt" ist eines von 7 Fotos aus dem letzten Fotoprojekt "Dramatisches schwarz-weiß"
"Traumwelt" ist eines von 7 Fotos aus dem letzten Fotoprojekt "Dramatisches schwarz-weiß"
mehr lesen 0 Kommentare

Alles auf Anfang !

Wer mich hier oder in den den Sozialen Netzwerken verfolgt hat, hat auch mein hin und her erlebt zum Thema:  „Kaufe ich mir nun eine neue Kamera, oder doch nicht?“ 

 

Sogar im Podcast von „Die Fotolinsen“ haben Matthias, Tobi und ich darüber gesprochen. Ob es Sinn macht, oder es nur der Wunsch ist, was „Neues“ haben zu wollen. Eine Zeitlang hatte ich ja die Fuji XT-10 bei mir zu Hause und wollte diese auch schon käuflich erwerben, doch … habe es schlussendlich nicht gemacht. Es lag sicher nicht an den fotografischen Ergebnissen die ich mit ihr hatte. Die könnt ihr euch hier ansehen. Es lag eher am Handling. 

 

Doch was nun? Weiter suchen?

 

Das habe ich erst mal auf Eis gelegt. Was ich gemacht habe, ich habe mir einen zusätzliche Griff gekauft um das Handling meiner Olympus etwas zu verbessern. Ob dieser nun dran bleibt ist auch noch nicht sicher. Gründe: Er besteht aus Alu und ist in der Oberfläche glatt. Also kalt und nicht rutschsicher. Das kann ich aber selber beheben indem ich da was aufklebe, um damit beide „Probleme“ zu beheben. Was noch nicht so Optimal ist: Ich „stosse“ an mein Immderdrauf-Objektiv dem 12-40mm F2.8 Pro mit meinen Fingerrückseiten dran. Also kaum, bis gar keine Luft zwischen meinen Wurstfingern und dem Objektiv.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Ein Fotoprojekt geht zu Ende

Am heutigen Tag geht das Fotoprojekt mit dem Hashtag #7Wochen7Fotos zu Ende. Innerhalb der letzte 7 Wochen haben 7 Fotografinnen und Fotografen je 7 Fotos zum Thema „Dramatisches schwarz-weiß“. Es war spannend zu erleben wie jeder von uns an dieses Thema fotografisch ran gegangen ist. So sind jetzt 49 ganz unterschiedliche Bilder entstanden die uns alle begeistert haben.

 

Meine Beiträge könnt ihr hier sehen: 

mehr lesen 0 Kommentare

"Shake It Baby!" … klare Sicht, nicht nur für fotografierende Brillenträger!

Jeder Brillenträger kennt das. Im Laufe des Tages tauchen kleine Punkte und Schlieren auf dem Brillenglas auf. Bis jetzt habe ich immer versucht diese Verunreinigungen mit Brillenputztüchern, speziellem Brillenreiniger oder auch ganz einfach mit Spüli zu entfernen. Bei Thema Spüli sollte man natürlich darauf achten, dass dieses nicht rückfettend ist. Ich hatte auch mal überlegt mir ein Ultraschall-Reinigungsgerät zu besorgen. Habe den Gedanken dann aber doch verworfen. 

 

Nun kam ich mit meinem Freund Michael ins Gespräch, der aus beruflichen Gründen viel mit Brillen zu tun hat. Dieser empfahl mir mal einen Blick auf den EYESHAKER zu werfen. Gesagt getan. Habe mir das System angesehen und auch mir das eine, oder andere Video bei YouTube reingezogen.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Weitere Gedanken zum Thema „Neue Kamera"

Moin.

 

Wie die meisten von euch mitbekommen haben, ist bei mir der Wunsch eines Kamerawechsels zwischenzeitlich tief verankert. Ob das Sinn macht steht hier nicht zwangsweise im Vordergrund.

 

Jetzt habe ich die Fuji XT-10 schon einige Zeit hier, bin eigentlich auch zufrieden damit, auch in der Verbindung mit dem Neewer 25mm F1.8 , aber …

 

Ja ein „Aber“ gibt es! Trotz der zusätzlichen Grifferweiterung fällt es mir teilweise schwer die Kamera mit meinen dicken Fingern vernünftig zu bedienen. Das Handling ist nun mal wichtig, auch wenn sonst die Kamera gut ist. Ich glaube ich brauche keine schlanke Kamera, sondern eine vollschlanke Kamera. Oh Mann, wie ihr seht, bin ich wieder mal planlos wie es bezüglich einer andere Kamera weiter gehen soll. Ansonsten liegt meine Olympus hier rum und fristet ein ungenutztes Dasein. Bin gespannt wohin es mich Kameratechnisch hintreiben wird. 

 

Doch vielleicht wieder ne DSLR ? Da hat man wenigstens was in der Hand. Doch welche ? APS-C ist Pflicht, grösser darf immer! Nicht das neuste Model, darf ruhig ein/zwei Generation älter sein. 

 

Ihr kennt ja meine Bilder, die ich so produziere. Was würdet ihr mir empfehlen?  

 

Auf die richtige Mischung kommt es halt an !
Auf die richtige Mischung kommt es halt an !
mehr lesen 2 Kommentare

Testbilder mit der Fuji XT-10 und dem Neewer 25mm F1.8

Ich baller mal die bisherigen Bilder hier rein, die ich mit der Fuji XT-10 und dem Neewer 25mm F1.8 gemacht habe. Ja, ich habe sie nachbearbeitet, mache ich aber auch bei den Bildern vom Pro-Objektiv von meiner Olympus. Ach nebenbei, hab für knapp 10 Euro eine passenden Streulichtblende mit Objektivdeckel dazu gekauft. Schaut nun so aus:

 

mehr lesen 0 Kommentare

Ein Blick über den Tellerrand: Fuji XT-10 und das Neewer 25mm F1.8

Hallo zusammen. Irgendwie ist es doch wohl an der Zeit, sich  nach einer anderen Kamera umzusehen. Der Gedanke läuft schon schon einige Wochen bei mir im Kopf rum. Habe darüber ja auch bei unseren Podcast von "Die Fotolinsen" drüber gesprochen und auch via Twitter/Facebook meine Gedanken dazu geteilt

 

Sicher, meine Olympus mit dem 12-40mm F 2.8 ist toll, keine Frage. Trotzdem es wurde …. irgendwie „langweilig“. Also habe ich mir wochenlang umgeschaut, was es denn bei den anderen Herstellern so gibt. Anfangs habe ich stark mit der Pentax K-1 geliebäugelt. Aber da müsste ich die Olympus erst vorher verkaufen und noch eine Menge Geld drauf legen, wenn ich mir dazu ein vernünftiges Objektiv leisten möchte. Also wurde dieser Gedanke an die Seite gelegt.

 

Bei meiner nicht mehr so ausgeprägten Suche (ich hatte mich halt auf die Pentax versteift), wurde mir eine Fuji XT-10 als Leihgabe von einem befreundetet Fotograf angeboten. Ich sollte sie mal ausprobieren. Tja, auf der eine Seite war die Pentax in meinem kopf, auf der anderen Seite lockte es mich ja, mal was anderes zu probieren. 

 

Also gesagt, getan, die Kamera kam dann einige Tage später bei mir an. Im Vorfeld habe ich wohl fast alle YouTube-Videos zu dieser Kamera angesehen. Da war sie nun und ich musste trotzdem erst einmal etwas mich in die neue, andere Menüstruktur dieser Kamera einarbeiten. Aber das war ja auch für mich interessant, es war was Neues für mich.

 

Nun habe ich ein etwas längeres Fotoprojekt angefangen und mir zu Aufgabe gemacht, dieses nur mit der XT-10 und nur mit einem Objektiv zu machen. Das Kitobjektiv  XC 16-50mm kam dabei doch schnell an seine Grenze, da die meisten Bilder von diesem Fotoprojekt in einer Wohnung gemacht werden. Also ging ich auf der Suche nach einer Alternative. Lichtstark und Weitwinkel waren die Vorgaben.

 

Da ich ja Minimalismus liebe, und die Kamera auch nur eine Leihgabe war, habe ich mich für etwas aus dem Low-Budget-Bereich entschieden. Da sind mir das Neewer 35mm F 1.2 und das Neewer 25mm F 1.8 ins Auge gefallen. Beide sind einfache Linsen aus China, die auch nur manuell fokussiert werde können. Also neben der "neuen" Kamera auch noch die Selbstauflage, nur noch manuell zu fokussieren.

 

Am selben Tag wo diese beiden Linsen bei mir eingetroffen sind, wurde auch schon entschieden, dass mir das 35mm F1.2 nicht wirklich gefällt. Das liegt wohl einfach an der Nahstellgrenze von ca. 30 cm. Für mich der gerne Details im Weitwinkel aufnimmt, ist das zu viel. Das 25mm F1.8 dagegen hat eine Nahstellgrenze von ca. 18 cm. Also auf die Kamera drauf und habe es bis jetzt nicht mehr entfernt.

 

Für mein Fotoprojekt letzte Woche wurden nun die ersten Bilder geschossen und werde keines davon verwenden! Warum? Weil ich die falschen Einstellungen an der Kamera vorgenommen habe. Ich habe zum Beispiel das Focus Peaking eingestellt um dieses als Hilfe für das manuelle Fokussieren zu nutzen. Das Ergebnis war eher suboptimal. Zwischenzeitlich verlasse ich mich doch lieber auf meine Augen.

 

Gestern war ich nun das erste Mal seit langer Zeit mal wieder an „meinem“ kleinen See. Nun musste die Billiglinse zeigen, ob sie bei vollem Sonnenschein, auch hier noch war leisten kann. Denn diese Linsen sind bekannt für ihren Lens Flare. Nun ja, was als Nachteil gesehen wird, kann auch durchaus zum Vorteil werden, wie die folgenden Aufnahmen zeigen.

mehr lesen 0 Kommentare

"Das Recht am eigenen Bild! Das ich nicht lache !!!"

Hatte ja schon mal vor einiger Zeit Beiträge zum Thema Bilderdiebstahl im Internet geschrieben. Irgendwie kam ich gestern durch eine Anfrage dazu, mal wieder nachzusehen. Ich hätte es nicht tun sollen.. Habe mich gestern Abend mal wieder aufgeregt deswegen.

 

Es geht hier nur um eines meiner Bilder, welches aber schon überall zu finden ist. Das Bild  mit der Gitarre. 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Verlosung gestoppt ! Jetzt bei eBay !

Hallo zusammen. Ich wurde darauf hingewiesen das die Verlosung die ich hier gestartet hatte nicht unbedingt rechtskonform sei. Um Ärger zu vermeiden, habe ich beschlossen diese Verlosung zu stoppen und zu löschen. Wer für das aktuelle Bild schon Lose erworben hat, bekommt die Summe umgehend zurück.

 

Um trotzdem euch die Chance zu geben eines meiner Bilder aus meiner ersten Ausstellung zu erwerben, werde ich diese nun bei eBay reinstellen. Sicher nicht die beste Möglichkeit aber ich brauche wie gesagt Platz und auch Geld für eine größere Fotoreportage die gerade in Planung ist.

 

Ob das hier nun ein Griff ins Klo wird, rein finanziell, das entscheidet ihr da draussen. Es wäre nett wenn ihr diesen Beitrag teilen würdet. 

 

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und Unterstützung! 

mehr lesen 0 Kommentare

Tipp: Die Wintersonne am Tag fotografisch nutzen.

Ich war vor einigen Tagen, mit der Kamera unterwegs. Es war später Vormittag und ich ging oben auf dem Langenhard spazieren. Dieser hat eine Höhe von ca. 450 m ü.d.M.  Von dort gibt es eine herrliche Aussicht in den Schwarzwald und in die Rheinebene bis hin zu den Vogesen. An schönen Tagen ist in weiter Ferne der Straßburger Münster sogar zu erkennen. 

 

Aber ich wollte eigentlich keine Landschaftsaufnahmen machen. Ich suchte nach farbigen Motiven in frostiger Höhe. Kein leichtes Unterfangen, muss ich zugeben, aber dadurch auch reizvoll. 

 

Im Gegensatz zum Sommer, wo zu dieser Uhrzeit die Sonne schon hoch am Himmel steht, ist der Sonnenstand im Winter weitaus tiefer zur selben Uhrzeit. Dadurch konnte das folgende Bild entstehen:

 

mehr lesen 0 Kommentare

„Ich glaube, ich sollte mal wieder zum Frisör“

mehr lesen 0 Kommentare

Achtung ! Vorzeitiges Ende der 3. Verlosung !

Die 3. Verlosung ist wurde heute vorzeitig beendet. Mir wurde ein Angebot gemacht, das ich nicht ausschlagen konnte. Da bis jetzt kein Los gekauft wurde, hat auch keiner einen Schaden. 

 

Der neue Besitzer darf sich über dieses Unikat im Format 100x60 cm auf Alu-Dibond gedruckt freuen.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Ende der 2. Verlosung !

Die 2. Verlosung ist nun zu Ende gegangen.

 

Der  Gewinner wurde benachrichtigt. Das Bild geht dieses Mal nach Velbert. Wünsche dem Gewinner viel Freude damit. Er darf sich über dieses Unikat im Format 100x60 cm auf Alu-Dibond gedruckt freuen.

mehr lesen 0 Kommentare

Haben Fotografen die besseren Augen ?

Das kann ich aus meiner Sicht mit einem klaren Nein beantworten. Wir sind nur Menschen, die mit unseren Kameras die Welt einfangen, wie wir sie sehen. Dabei kommt es nicht auf das Auge an, sondern auf die Einstellung wie man das Umfeld sieht. Manchmal gehört auch etwas Glück und Fantasie dazu. An einem kleinen Beispiel möchte ich versuchen, das verdeutlichen. 

 

Unsere Wohnung liegt in einem uralten ehemaligem Bauernhaus mit angrenzender Scheune. Dort steht unter anderem unser 22 Jahre alter Renault. Auch eine kleine Anlaufstelle, um Altpapier zu sammeln, gibt es dort. Das ist also das Anfangszenario, welches ich schon jahrelang so kenne und sehe. 

mehr lesen 0 Kommentare

Podcast incl. Inspiration

Gestern wieder einen gemeinsamen Podcast mit Matthias aufgenommen. Ach wer es noch nicht wusste, ja ich „podcaste“ auch.  Als Gast hatten wir dieses Mal den Fotografen Tobias Mochel. 

 

Für mich war es eine inspirierende Folge, die mich nicht nur in einigen Dingen bestätigt hat, sondern mich dazu motivierte, die Kamera heute mal wieder in die Hand zu nehmen. Was dabei fotografisch am Ende bei raus kommt …. ist ein anderes Thema. 

 

Als erstes werde ich die Idee für das Fotoprojekt, an dem ich mitarbeite, in Angriff nehmen. Danach geht es weiter mit der analogen Leica R4 um endlich den ersten Film mal voll zu bekommen. Später liefere ich noch ein Bild von mir aus und dann mal sehen was dann noch so heute läuft.

 

Das Wetter spielt auch noch mit, zwar kalter Wind, aber trocken von oben.

 

In diesem Sinne, bleibt mir gewogen.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Anregungen gesucht ! Farbe in die graue Jahreszeit bringen.

Die Temperaturen sind wieder angestiegen. Winterliche Fotos mit Schnee und Frost kann man nur noch in den höheren Lagen machen. Ansonsten ist es feucht und grau hier. Um etwas Farbe in diese „dunkle Jahreszeit“ zu bringen, muss man selber zu Farben greifen.

 

Mit etwas Überlegung habe ich das mit diesem Bild umgesetzt:

 

mehr lesen 1 Kommentare

Fotoprojekt, Halbzeit …. fast !

Wie einige von euch ja mitbekommen haben, arbeite ich an einem Fotoprojekt mit anderen Fotografen/innen. Genau gesagt sind wir 7 Personen, die in 7 Wochen, jeweils 7 Bilder produzieren. Wir alle haben die gleiche Aufgabenstellung: „Dramatik in schwarz-weiß“.

 

Wenn ich die Bilder der ersten 3 Wochen mir so ansehe bin ich fasziniert von der Vielfalt. Jeder von uns hat seine eigene Vorgehensweise zu diesem Thema und bringt seine Persönlichkeit voll zum Einsatz. Unterschiedlicher können Bilder zu ein und dem selben Thema nicht sein! Schaut mal vorbei!

 

https://www.die-fotolinsen.org/wochenfotos.html

 

 

Hier meine Bilder der letzten 3 Wochen: 

mehr lesen 0 Kommentare

Der Vorteil, wenn man kein Geld übrig hat ist, …

... man macht sich länger Gedanken über das Objekt seiner Begierde.

 

 

In diesem Fall ist es die besagte Pentax K-1, die ich ja anvisiert habe. Wenn ich meine Bilder so ansehe und ehrlich zu mir selber bin, brauche ich diese Kamera nicht. Ich werde damit nicht zwangsweise bessere Fotos machen. Das war mir aber schon vorher klar. Trtzdem wr der Reiz nach etwas Neuem da.

 

Doch je länger ich mich mit der Pentax beschäftigt habe, desto sicherer wurde ich, dass sie in meinem Fall die falsche Wahl gewesen wäre. Auch wenn es nur der Drang ist, was „Neues“ zu besitzen. Der digitale Sucher würde mir sicherlich fehlen. Dazu kommt noch das Geräusch des Spiegels beim wegklappen. Darauf kann ich auch verzichten. Zwei Speicherkarten-Slots sind sicher nicht schlecht, aber ich habe das noch nie wirklich vermisst. Und nein, ich rede es mir das nicht „schön“, ich weil ich derzeit nicht über die finanziellen Mittel verfüge.

 

Ich glaube das es sinnvoller ist, weiter mein System zu nutzen und eher in die Produktion von gedruckten Bildern zu investieren. Diese Erkenntnis ist noch relativ neu für mich, aber je länger ich darüber nachdenke, desto mehr gefällt mir dieser Gedanke. Passend dazu läuft ja bei mir die Verlosung der Bilder, die ich an der ersten Ausstellung präsentiert habe. 

 

>>>> Verlosung <<<<<

 

Damit bekomme ich etwas Geld in die Kasse, um die eine oder andere Kleinserie produzieren zu lassen. Wer weiß, vielleicht bleibt noch genug über, um mir einen passenden Fotodrucker zu kaufen. So schaut es derzeit aus und so wird es bei meiner Olympus OM-D E-M5 Mark II und dem 12-40mmm f2.8. bleiben. Punkt!  

 

mehr lesen 0 Kommentare

Ende der ersten Verlosung !

Die erste Verlosung ist nun zu Ende gegangen.

 

Der erste Gewinner, in diesem Falle eine Gewinnerin, steht fest und wurde auch schon benachrichtigt.

Sie darf sich über dieses Unikat im Format 100x70cm auf Alu-Dibond gedruckt freuen.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Wie ein gemeinsames Fotoprojekt mir hilft, die unkreativen Zeiten zu überstehen.

Das letzte Mal, als ich bewusst meine Kamera geschnappt habe um eine Idee fotografisch umzusetzen, war im letzten Jahr. O.K., das liegt jetzt auch nicht sooooo lange zurück. Trotzdem eine für mich ungewohnte Zeit.

Neben meiner digitalen Olympus liegen hier neben einer Leica R4 noch zwei weitere analoge Kameras. Alle haben einen Film drin und warten darauf, dass ich endlich mal mit ihnen die Welt erkunde. Aber nix da. Keine Motivation, egal ob digital, oder analog.

 

Stocher etwas im Archiv rum und bearbeite das eine oder andere Foto. Möglichkeiten gab es genug wieder raus zu gehen, aber diese habe ich vorbei streichen lassen. An den Zugriffszahlen der Webseite ist diese „Schaffenskrise“ auch deutlich zu sehen. Aber ich versuche mir deswegen nicht zu sehr den Kopf zu machen. Denn wenn ich nur aus diesem Grunde Bilder veröffentliche, sehen diese Bilder meistens auch so aus.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Wenn ich ehrlich zu mir bin, möchte ich eigentlich nur was Neues !

Ich hatte ja im letzten Beitrag mich etwas darüber ausgelassen, dass die Kameras, besonders die Systemkameras, voller Technik stecken die ich nicht gebrauchen kann. Aber wenn ich ehrlich zu mir bin, scheint es einfach derzeit mein Wunsch zu sein, mir eine neue, andere Kamera zu kaufen.

 

Das Gefühl kennen wohl die meisten Fotografen unter euch und ich bin jetzt auch soweit. Über drei Jahre hat mir meine Olympus OM-D E-M5 Mark II gute Dienste geleistet, gerade mit dem 12-40mm F2.8 Pro-Objektiv wurde sie zu einem treuen Begleiter.

 

Doch nun scheint der Zeitpunkt gekommen zu sein mich von ihr zu trennen. Mal was ganz anderes probieren, der Reiz ist sehr stark ausgeprägt. Sicher, mit einer neuen, anderen Kamera, werde ich nicht zwangsweise bessere Bilder machen. Das ist mir schon klar. Ich möchte einfach mal was anderes probieren. Fertig! 

 

Doch was soll es denn nun werden? Klare Ansage, ich kann nur etwas nehmen, wo der Verkaufspreis der Olympus mit etwas zusätzlichem Geld ausreicht. Mehr ist nicht drin. Ich habe mich also umgesehen und eine Kamera stach da für mich raus. Die Pentax K-1 , aber nicht die aktuelle Version, sondern der Vorgänger! 

 

mehr lesen 2 Kommentare

Warum gibt es „meine“ Kamera nicht ?

Moin.

Seit einiger Zeit laufen bei mir Gedanken im Kopf rum die sich um einen Kauf einer neuen (gebrauchten) Kamera drehen. Fragt mich nicht warum, es ist halt so. Doch je mehr ich mir wirkliche, konkrete Gedanken mache, desto mehr sehe ich, dass „meine“ Kamera gar nicht käuflich zu erwerben gibt.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Im Wandel der Zeit !

Derzeit bleibt detailbilder etwas auf der Strecke. Grund ist meine zweite Webseite (www.dunkle-stunden.de/), die an den Start gegangen ist und die derzeit etwas gefüllt werden muss. Aber das wird sich bald wieder ändern ... hoffe ich.

 

Doch wie soll es hier auf detailbilder.de nun weiter gehen?

 

Klare Ansage, auch detailbilder.de wird sich einem Wandel unterziehen. Ich werde meine Domain, die derzeit bei Jimdo gehostet ist kündigen und bei einen neuen Webhoster neu gestalten. Ich möchte auf dieser Domain versuchen mich ausschließlich der Fotografie und der Fotokunst zu widmen. Daher ist eine Neugestaltung dringend nötig.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Jetzt ist Schluss !

Mit diesem Beitrag hat alles hier angefangen: "Tränen in der Nacht"

 

 

... und mit diesem hier Beitrag beende ich meine Rubrik „Depression“ . Es wird sogar so sein, dass ich sie komplett auslagern werde. Mein Grund ist, ich möchte die Vielzahl meiner Werke nicht auf meine Erkrankung nur reduzieren! Da steckt viel mehr drin!

 

Ich bedanke mich an alle, die mich über die letzten gut 2 Jahre hier begleitet haben und nein, ich bin nicht „geheilt“. Meine Depression ist immer noch da, doch mein Sichtwinkel hat sich über die Zeit verändert. Ich lebe mit dieser Krankheit und ich kann auch damit leben! Sie war Anstoss für mich mit der Fotografie überhaupt mich näher zu befassen. Dafür bin ich sogar sehr dankbar!

 

Es war für mich eine Zeit in der ich versucht habe meine Erkrankung durch Fotos und Text hier anderen Menschen näher zu bringen. Diverse Kommentare und persönliche Nachrichten haben mich in dieser Zeit bestärkt es weiter zu führen. Doch irgendwie ist gerade ein Wendepunkt für mich eingetreten.

 

Nach meiner Meinung habe ich alles dazu geschrieben was man schreiben kann.  Was wirklich Neues wird nicht wirklich dazu kommen. Also ist es an der Zeit dieses Kapitel hier zu schliessen.

 

In diesem Sinne, Danke noch mal an alle, die mich hier begleitet haben.

 

Ich wünsche euch gesegnete Weihnachten und einen tollen Start in das Jahr 2019!

 

Gruss

 

Holger

 

0 Kommentare

Pause !

Der Blog macht derzeit ein wenig Pause. Grund dafür ist auf der einen Seite der Podcast den ich gemeinsam mit Matthias Weber gestartet habe: „Die Fotolinsen“.

mehr lesen 0 Kommentare

Einige Anregungen zum Fotografieren in der dunklen Jahreszeit.

Das Thema  bzw. die Überschrift dazu sind mir gestern durch den Kopf gegangen. Für viele, die gerne fotografieren, ist diese Jahreszeit eher suboptimal. Die Mehrzahl fahren im dunkeln zur Arbeit und kommen auch erst im dunkeln nach Hause. Da geht mal gar nichts um draussen irgendwelche schönen Fotos zu schiessen. Also werden die fotografischen Dinge auf das Wochenende gelegt. Doch wie so oft, spielt dann das Wetter in dieser Jahreszeit nicht so wirklich mit. Ein grauer verhangener Himmel aus dem auch noch oft Regen fällt, versaut einem auch noch diese Möglichkeit. Da kann schon mal Frust aufsteigen.

 

Ich möchte nun anhand von einigen Beispielen euch zeigen, dass man diese dunkle Jahreszeit auch fotografisch für sich nutzen kann. Oder anders gesagt, seinen fotografischen Horizont einfach erweitern.

 

Da gäbe es zum einen die Langzeitbelichtung, mit der man gerade wenn es draussen dunkel ist, hervorragend experimentieren kann. Die Lichtspuren von Autos auf den Strassen unseres Landes warten nur darauf, in Farbe, wie auch in Schwarz-Weiss fotografisch festgehalten zu werden.

mehr lesen 0 Kommentare

Fotokünstler, Podcaster und jetzt auch noch YouTuber. Es läuft !

Wenn ich eines sagen kann, nach der Teilnahme an der ersten Ausstellung im September, und dem Campustreffen mit den Photologen in Kassel, hat sich hier viel getan! Ideen sprudeln nur noch so raus und einige davon sind schon umgesetzt worden.

 

Nehmen wir mal das Thema Podcast. Matthias Weber, Hobbyfotograf, sprach mich deswegen an. Ob ich mir vorstellen könnte, mit ihm zusammen einen regelmässigen Podcast zu veröffentlichen. Ich habe eine Nacht darüber geschlafen und dann zugesagt. Mit null Ahnung, also daran gegangen. Was uns wichtig war, wir wollten keine stundenlange Gespräche führen. Es sollte knackig kurz sein. Also haben wir uns entschieden die Aufnahmezeit auf ca. 30 Minuten zu beschränken. Nachdem die erste Folge rein Akustisch grenzwertig geworden ist, habe ich mir hier ein externes Mikro zugelegt. Danach wurde die 2. Folge deutlich besser. Die 3. Folge ist schon in den Vorbereitungen und wir werden schon einen Gast bei uns begrüssen können. Schon krass, oder? Was Matthias und mir dabei aber wichtig ist. Der Spassfaktor an der Sache. Und ich kann nur sagen, wir haben unseren Spass dabei. Ihr findet uns auch auf iTunes und auf Spotify.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Ich fotografiere jetzt auch mit dem roten Punkt! Oder warum für mich Weihnachten schon im November stattgefunden hat.

Für mich wurde Weihnachten irgendwie vorverlegt. Seit einigen Tagen ist sie hier. Eine analoge Leica R4. Die Kamera mit dem roten Punkt! Doch wie ist es dazu gekommen?

 

Ich hatte in den Sozialen Netzwerken ja darüber gesprochen, dass mich die Leica R4 neben der Zorki 4 interessieren würde. Das ich vorhatte einen 2. Anlauf zu nehmen, um mich mit der analogen Fotografie neu auseinander zu setzen. Beim Campustreffen der Photologen in Kassel bekam ich von der netten Friederike ein Zorki 4 geschenkt. Diese war nie von ihr genutzt worden und stand  bei ihr zu Hause in der Vitrine rum. Derzeit warte ich noch auf eine leere Filmspule aus der Ukraine, damit ich endlich mit ihr loslegen kann. Dazu kommt dann auch noch ein gesonderter Bericht.

 

Von Roy Focke, der nur am ersten Abend an diesem Treffen in Kassel Zeit hatte, bekam ich eine Leica R4 in die Hand gedrückt und ich durfte damit Fotos machen. Damit war es eigentlich um mich geschehen. Diese R4 lag toll in der Hand, fühlte sich einfach nur gut an. Das Geräusch des gedämpften Spiegelschlages war der Funke, der dann ein Feuer auslöste. Eine R4 das wäre (m)ein Traum um analog neu durchzustarten. Nicht weil es eine Leica war, sondern weil es sich gut angefühlt hat. Denn nicht umsonst habe ich nach über 3 Jahren noch immer meine Olympus OM-D EM 5 Mark II. Auch sie fühlt sich immer noch gut an. Technik ist die eine Sache, die Haptik ist für mich ein genau so wichtiges Kriterium.

 

Analog habe ich schon einige Kameras in der Hand gehabt, sei es Canon AE 1, Nikon F2, oder auch eine Minolta SRT 100. Auch im Bereich Mittelformat waren einige Gastauftritte bei mir daheim. Ob nun die einfache Agfa Box, oder die zweiäugige Rolleiflex. Alle diese Kameras waren in ihrem Bereich gut bis sehr gut. Aber dieser Funke wie bei der Leica ist nie rüber gesprungen. Und wer nun meint ich wolle mit der Leica jetzt angeben, dem darf ich beruhigt sagen, dass diese Kamera ohne Objektiv für gerade mal 100 Euro in der elektronischen Bucht zu haben ist. Selten und Wertvoll ist was anderes. Aber darum geht es in der Fotografie für mich auch nicht. Der Spass darf niemals zu kurz kommen, ansonsten sollte ich es sein lassen. Ach ja, ich weiß natürlich, dass die Technik in größten Teilen auch bei der Minolta XD-7 zu finden ist. Die damalige Kooperation zwischen Minolta und Leica wird selbst heute noch unter den „Leica/Minolta-Jüngern“ ab und zu heftig diskutiert. Mir war und ist das völlig schnuppe. Aber nun weiter im Text.

 

Nach dem Campustreffen habe ich mich also noch mal umgeschaut und mich auch etwas intensiver belesen. Und immer mehr wurde der Wunsch größer mit diese Kamera eines Tages analog meine Welt wieder neu zu entdecken. Irgendwann, nur nicht so bald. So waren meine Gedanken. 

 

Eines Tages hat mich der Fotograf Robin Dissellekamp angesprochen. Er hätte da noch was im Keller „rumliegen“. Was soll ich euch sagen, nicht nur ein Body einer Leica R4 kam zu Tage, auch ein 60mm Makro-Objektiv war mit von der Partie. Beides gingen dann ein paar Tage später auf die Reise zu mir.

 

Das warten auf das Paket war wie warten auf das Christkind früher. Sorry Robin, für das ständige Nachfragen 😉. Jetzt ist sie also hier. Neue Batterien wurden eingelegt und der erste Film liegt auch schon bereit. Warum ich nicht schon längst damit unterwegs bin? Das liegt daran, das hier mir derzeit viele Dinge um die Ohren fliegen und ich diese Kamera mit dem Roten Punkt sehr bewusst einsetzen möchte. Ausserdem möchte ich mich noch weiter belesen (Bedienungsanleitung gibt es als PDF im Netz). Den Film werde ich vielleicht morgen einlegen. Mache mir gerade Gedanke wo ich diesem analogen roten Punkt als erstes einsetzen werde. 

 

Ich bin so dankbar !!!

 

Robin Disselkamp: https://www.facebook.com/DisselkampRobin/

 

Roy Focke: https://www.rofopho.de/

 

 

mehr lesen 1 Kommentare

"Drei Brennweiten die jeder Fotograf haben sollte!" ... was für ein Schwachsinn !!!

Gerade gelesen. Was für eine schwachsinnige Überschrift! Genau so bin ich als Neueinsteiger auch drauf reingefallen und habe mir am Anfang meiner fotografischen Laufbahn mehrere Objektive gekauft. Davon habe ich meistens nur eins wirklich genutzt und die anderen trug ich im Rucksack mit mir rum, oder lagen zu Hause, um als teure Staubfläche ihr Dasein zu fristen.

 

An alle Fotografen da draussen: Wenn ihr schon in dieser Form eine reisserische Überschrift braucht um neue Follower zu generieren, dann macht es bitte richtig: „Drei Festbrennweiten, die ich als Fotograf nutze!“ , das wäre für mich ok, alles andere ist gequirlter Quatsch!

 

An euch Neueinsteiger: Überlegt euch einfach was ihr fotografieren wollt. Sicher gibt es für Porträt-Fotografie oder Hochzeitsfotografie andere Objektive, als für die Landschaftsaufnahme oder extrem die Makrofotografie. Deshalb tappt ihr Neulinge da draussen nicht in diese „Falle“ wie ich es mal bezeichnen möchte.

 

Macht euch erst mal Gedanken was euch fotografisch Spass macht. Also was ihr meistens fotografiert: Gesichter/Menschen, Landschafts/Naturaufnahmen, Makro/Produktfotografie usw.. Am Anfang reicht oft das mitgelieferte Kit-Objektiv beim Neukauf einer Kamera. Probiert dieses erst mal richtig aus. Wenn ihr dann merkt, dass für eure Art der Fotografie die Grenzen dieses Objektives erreicht sind, dann schaut euch in Ruhe um. Besucht Foren, oder Fotogruppen, die euch meistens mit Rat und Tat bereit stehen werden.

 

Also macht nicht den gleichen Fehler, den ich gemacht habe. Lasst euch nicht von solchen Überschriften in die Irre führen. Und ihr Fotografen da draussen, die vorhaben solche Berichte oder Videos zu machen, erklärt es richtig. Damit auch die Neulinge in dieser Materie gleich von Anfang an ihren Weg finden können.

 

Das musste ich gerade schreiben, weil ich die oben genannte Überschrift wieder einmal entdeckt habe. Ich hoffe ihr versteht meine Beweggründe. In diesem Sinne bleibt mir gewogen.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Lebenslinien

Ich sah diesen alten Baum der dort lag und sah seine Lebensringe. Ich strich vorsichtig mit der Hand darüber um sie zu fühlen. Ich spürte seine Jahre, die nicht immer gut waren. Fühlte seine Lebenslinien und spürte dabei meine eigenen, die ich bis jetzt hinter mich gebracht habe.

 

Lebenslinien
Lebenslinien
mehr lesen 1 Kommentare

Fotografie: Penisvergrößerung in wenigen Schritten !

Wer nun meint, dass ich nur eine reisserische Überschrift gesetzt habe um mehr Leser zu generieren, den möchte ich gleich sagen, dem ist nicht so. Ich habe wirklich Fotos geschossen von einer Penisvergrößerung! Vielleicht nicht wie der geneigte Leser es erwartet, aber das ist mir eigentlich egal.

 

Meine Frau meinte noch: „Sowas kannst du doch nicht veröffentlichen!“ 

 

Ich finde doch!

 

mehr lesen 1 Kommentare

Fotografische Geschichte neu entdeckt: Die Kollodium-Nassplatte

 

Ein Gastbeitrag von : Erik Schlicksbier

Gerade mal 25 Jahre nach dem ersten (erhaltenen) Foto von Joseph Nicéphore Nièpce war das Kollodium-Nassplatten-Verfahren bei weitem nicht das erste Verfahren, mit dem sich Portraits erstellen ließen, wohl aber das populärste Verfahren vor dem fotografischen Film, so wie wir ihn heute kennen — sowohl was die Dauer der Periode als auch die Zahl der Kunden anging.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Mein bestes Porträt hat ein anderer fotografiert !

Das Wochenende in Kassel schwingt immer noch nach. Ganz besonders in den Fotos, die dort entstanden sind. Nicht nur die Bilder vom Workshop, sondern, oder gerade die Aufnahmen die drumherum entstanden sind. Wie dieses hier. Für mich die beste Portraitaufnahme von mir, die je gemacht wurde.

 

mehr lesen 1 Kommentare

1 Stunde, 2 Locations und 3 neue Fotokunstwerke später !

Ich war gestern kurz unterwegs. War eigentlich auf der Rückfahrt von einem Freund nach Hause. Hatte meine Kamera dabei und wich von normalen Heimweg ab. Der erste Stop den ich vorhatte, da waren schon Menschen. Ich wollte aber allein sein. Allein mit mir, meinen Gedanken und so fuhr ich langsam weiter. Nach nur 300 Meter hielt ich an, denn ich hatte etwas gesehen. Nichts Besonderes, doch irgendwie zog mich diese Blume an, die ich einige Meter entfernt entdeckt hatte. Ich suchte den richtigen Winkel. Versuchte die Einzigartigkeit von diesem hellen Weiss in der tristen Umgebung einzufangen. Diverse Aufnahmen waren schnell gemacht und ich fuhr weiter. 

 

Licht in der Dunkelheit
Licht in der Dunkelheit
mehr lesen 0 Kommentare

Herbstliche Fotokunst

Gestern habe ich ja noch von einem "kitschigen Herbstfoto" gesprochen (Link). Heute schaut es etwas anders aus. Dieses Bild hier, welches ich bearbeitet habe, gefällt mir. Trotz der Farben! Vielleicht könnte ich die eine oder andere Farbnuance noch etwas bearbeiten, aber ich mache hier lieber Schluss.

 

Denn aus Erfahrung weiß ich, dass man sich auch verkünsteln kann, wenn man an zu vielen Reglern innerhalb der Bildbearbeitung dreht. Also lasse ich es lieber und bin zufrieden mit meinem Werk: „Herbstliche Fotokunst".

 

Hier das Original
Hier das Original
mehr lesen 3 Kommentare

Wort zum Sonntag: "Original, kitschig und dann endlich wurde es ehrlich." Eine kurze fotografische, menschliche Entwicklungsreise.

Gestern habe ich unterwegs angehalten um ein paar Herbstimpressionen fotografisch einzufangen. Zuhause dann am Rechner drehte ich dann an den Reglern der diversen Bildbearbeitungsprogramme. Raus kam dann ein total kitschiges Herbstfoto. Das erkannte ich aber erst einige Zeit später für mich selber. Das Bild hatte ich zwischenzeitlich schon in den sozialen Netzwerken geteilt. Aber diesen „Fehler“ korrigierte ich und die Beiträge wurden wieder gelöscht, trotz der ersten positiven Reaktionen. 

 

Das Bild war nicht wirklich ich, denn diesen Anspruch habe ich meistens. Ein fotografisches Werk von mir soll eben auch eine Teil von mir widerspiegeln. Also alles auf Anfang und dann in mich reingehört. Wo bin ich derzeit? Was sind meine Gefühle, wenn ich das Original sehe? Die Farben sind mir selbst im Original zu viel. Das Schild, welches da angebracht wurde um den Ort zu beschreiben, passte auch nicht wirklich für mich in farbenfrohen Umgebung.

 

Also fing ich an behutsam meine Gefühle zu spüren und in diesem Werk Ausdruck zu verleihen. Das Endergebnis könnt ihr weiter unten betrachten. Ich bin mit diesem Ergebnis völlig zufrieden. Denn da spiegelt sich ein Teil meines Seins wieder. Ich erkenne mich darin, …. heute.

 

Original
Original
mehr lesen 0 Kommentare

Persönliche Interpretation eines analogen Fotos, oder: "Wenn plötzlich aus einem mehrfach belichtetem Foto, die Fratze der Depression einen anschaut!"

Ich hatte ja eine kurze Zeit die Agfa Isolette bei mir daheim. Als Teilnehmer der Aktion :  „Die Isolette auf Reisen“. 

 

Bei der Sichtung der Bilder war eines darunter, was mich beim näheren Betrachten ziemlich emotional beschäftigt hat. Es war eine unabsichtliche Mehrfachbelichtung, also eigentlich „Schrott“. Da war echt nichts mit anzufangen. Doch auf den zweiten Blick sah ich etwas, was mir persönlich sogar Angst bereitet hat. Etwas schaute mich aus dem Foto an! Für mich war sofort klar in welche Richtung ich dachte, an meine Depression. Denn so plötzlich wie diese bei mir auftauchen kann, so tauchte diese Fratze auf.

 

mehr lesen 2 Kommentare

"Getrennt --- Nutzlos !" Ein bewegender Workshop liegt hinter mir.

Am vergangenen Samstag gab es noch eine weitere fotografische Aufgabe während des Workshops zu bewältigen. Es wurden uns vier Begriffe gegeben und wir durften versuchen einen, oder mehrere umzusetzen. Auch dieses mal durfte nur ein Foto abgegeben werden, was die Sache nicht zwangsweise leichter machte.

 

Die Vorgaben waren:  verbunden  —   getrennt  —  wertvoll  —   nutzlos

 

Ich hatte zum Glück meinen kleinen Freund dabei. Er hilft mir oft bei kniffeligen Situationen. Auch dieses Mal konnte ich die Aufgabe innerhalb von sehr kurzer Zeit für mich umsetzen. Das Bild entstand schon im Kopf als wir noch im Seminarraum waren.

 

mehr lesen 1 Kommentare

Der Tag, an dem meine verletzte Seele fotografisch festgehalten wurde.

Am vergangenen Wochenende war nicht nur eine besondere Ausstellung, an der ich teilgenommen habe. Am Samstag fand auch ein Workshop statt. Er stand unter dem Titel : “Wahrnehmung -- Interpretation -- Interaktion“.  Es wurden später Zweier-Teams gebildet und man hatte ca. 1,5 Stunden Zeit, von seinem Teampartner eine Portraitaufnahme zu machen. Im Anschluss durfte jeweils nur ein Foto eingereicht werden. Was die Angelegenheit doch etwas „tricky“ machte. 

 

Ich hatte schnell ein Foto im Kopf und nach ca. 10 Minuten war mein Bild im Kasten. Meine fotografische Partnerin hatte mit der Aufgabenstellung gewisse Anlaufschwierigkeiten. Sie fotografiert eigentlich keine Personen, schon gar nicht Portraits. Diese Nähe zu Menschen ist einfach nicht ihr Ding. Ich beruhigte sie und wir gingen einfach wieder rein, holten uns erst einmal eine Tasse Kaffee und setzten uns ans Fenster.

 

Dort sprachen wir über „Gott und die Welt“ und ich konnte spüren, wie sich ihre Anspannung langsam löste. Sie fragte dann, ob sie mal meine Kamera ansehen darf, was natürlich kein Problem war. Plötzlich meinte sie, ob sie mit meiner Kamera versuchen dürfte, ein Bild von mir zu schiessen. Gesagt, getan und innerhalb von wenigen Minuten entstand das hier vorliegenden Foto. Es ist unbearbeitet, also „out of the cam“. 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Als ich die Seelen längst Verstorbener fotografiert habe.

Im Zuge der Aktion „Die Isolette auf Reisen“ hatte ich ja wie schon geschrieben, die Aufgabe mit der analogen Isolette, Fotos zum Thema Leben/Life zu erstellen. In diesem Zusammenhang habe ich einen alten jüdischen Friedhof besucht. Da für mich der Tod zum Leben dazugehört, war mein Gedanke, dort das eine oder andere Foto zu erstellen.

 

Nachdem ich nun aber die Fotos als Scan wiederbekommen habe, war eines darunter, was mich sofort in seinen Bann zog und ich auch heute noch eine Gänsehaut bekomme, wenn ich es betrachte. 

 

Leben nach dem Tod
Leben nach dem Tod
mehr lesen 0 Kommentare

Vernissage in Kassel ! Wer kommt mich/uns besuchen ?

Die erste Ausstellung liegt hinter mir, die nächste vor mir.

 

Am kommenden Freitag gibt es eine Vernissage in Kassel an der ich, neben anderen Fotografen/innen, vor Ort sein werde. Im Gegensatz zu der ersten Ausstellung werden dort Prints von einer analogen Kamera zu sehen sein. Das Thema lautet:  „Leben / Life“ 

 

Dimo Tabken, unter anderm Moderator bei der Facebookgruppe  „DER PHOTOLOGEN-CAMPUS Stilvolle Fotografie & nette Begegnungen“, hatte eine tolle Idee. Er hat seine analoge Kamera, eine Agfa Isolette, auf die Reise geschickt. 12 Teilnehmer (vier Frauen, acht Männer) hatten jeweils ca. zwei Wochen Zeit, um zu dem vorgegebenen Thema „Life/Leben“ Fotos mit dieser Kamera zu machen. Die Bilder hat man dann wahlweise zu Hause entwickelt, oder wie bei mir, sie zu meinfilmlab.de gesendet. Die positiven Scans wurden dann wieder eingereicht und eine kleine Jury hat jeweils 3 Bilder von jedem Teilnehmer ausgesucht für die Vernissage. Für mich eine echt spannende Idee an der ich gerne teilgenommen habe.

 

Nun ist es soweit. Am kommenden Freitag um 20 Uhr findet die Vernissage in Kassel statt. Ich möchte euch einladen sie zu besuchen, ich selber werde auch vor Ort sein. Vielleicht für die, die mich bei meiner ersten Ausstellung nicht besuchen konnten wegen der Entfernung, haben hier eine erneute Möglichkeit. Ich freue mich über alle die es einrichten können. Genaue Daten, wo in Kassel es stattfindet, findet ihr am Ende des Berichtes.

 

Gegensätze ziehen sich an !
Gegensätze ziehen sich an !
mehr lesen 0 Kommentare

Wie ich meinen ersten fotografischen HIT gelandet habe.

Einen fotografischen HIT zu landen, davon träumen so manche Fotografen/innen. Was soll ich euch sagen, mir ist es nun gelungen einen solchen festzuhalten. Ruhm und Ehre sind mir sicher, wie auch ein gesichertes finanzielles Auskommen, durch den Verkauf dieser Story und den Lizenzen von meinem Fotos.

 

Doch ich versprach euch zu erzählen, wie ich nun meinen ersten persönlichen HIT gefunden und fotografisch festhalten konnte. Es ist manchmal so, dass man zig mal an etwas vorbei läuft, ohne es wirklich für sich wahrzunehmen. Hier kommt nicht nur das Auge des Fotografen/Fotokünstlers ins Spiel, sondern auch die Geschwindigkeit, mit der man durch das Leben geht. Viele fotografische HIT´s gehen verloren, weil wir uns einfach nicht die Zeit dafür nehmen. 

 

Hier die Situation, die sich mir bot: Eine alte Scheune, in der unter anderem unser Auto drin steht.

Eine Sammelstelle für Altpapier, sowie die Mülltonnen, die zu unsere Wohnung gehören. Alles unverfänglich und eher langweilig. Und doch verbirgt sich in diesem Bild der HIT den ich darin gefunden habe. Lange bin ich, ohne ihn eines Blickes zu würdigen, an ihm vorbei gegangen. 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Analogfotografie - Die Wiederentdeckung eines guten Gefühls

Ein Gastbeitrag von Joachim Herold | Fotografie

Kennen Sie das auch? Es ist schon eine ganze Weile her. Meinen ersten eigenen Fotoapparat habe ich zum Schulanfang bekommen. Eine einfache Plastik-Knipse (Beirette SL 100) wo man eigentlich nichts weiter einstellen konnte. Man drückte halt drauf und hoffte auf ein Bild...

 

Wie das ganze fotografieren wirklich funktionierte, das habe ich erst viel später gelernt. Nämlich mit der Kamera meines Vaters, einer Spiegelreflex Model MTL 3 von Praktika. Aber das Auslösegeräusch und das Aufziehgeräusch beim Film weiter spulen, das hat sich sofort bei mir tief eingegraben. Nach rund 16 Jahren Analogkamera-Abstinenz, besitze ich nun seit Juni 2018 wieder eine Filmkamera und das kam so: 

 

Als ich 2016 von Sony auf das Nikon-Kamera-System gewechselt habe, gab es zwei Möglichkeiten bei der Wahl der Objektive. Entweder ich nehme die neuen Objektive, die einen Stabilisator und KEINEN Blendenring mehr haben, oder ich nehme die gerade noch aktuellen ohne Stabilisator, dafür aber MIT Blendenring um damit auch analog fotografieren zu können. Das hat den großen Vorteil, das ich alles nur einmal kaufen muss und auch unterwegs ist es nur das halbe Gewicht zu tragen hab. 

 

Über den Stabilisator lässt sich insofern streiten, als das durch die Verbesserung der Iso-Empfindlichkeit der Sensoren in den Kameras, sich auch die Auslösezeiten verkürzen lassen und man somit auch nicht zwingend auf einen Stabilisator angewiesen ist. 

 

Also war der Grundstein für das analoge Fotografieren wieder gelegt. Und als dann im Mai diesen Jahres der Dozent und Fotograf Rüdiger Schestag in einem seiner Videos den Umgang mit einer NIKON FM erklärte, da war es geschehen. Da war es wieder, das Geräusch des Auslösens! 

 

Ich habe dann durch Zufall im Netz eine gut erhaltene gebrauchte Nikon FE 2 gefunden, die nur wenige Jahre nach mir das Licht der Kamerawelt erblickte. Sie war von ihrer Besitzerin immer gut behandelt worden und hatte dann einige Jahre unbenutzt im Schrank gelegen. Das tut der Mechanik meistens nicht so gut, weil durch das fehlende Bewegen die nötige Schmierung nicht stattfindet und alles schwergängiger wird und somit z.B. die Belichtungszeiten nicht mehr stimmen, oder die Kamera sich nicht mehr auslösen lässt. Aber nach einem kurzen Besuch beim Service ist sie nun wieder voll funktionsfähig.

 

mehr lesen 1 Kommentare

Wort zum Sonntag: „Es geht ihm wirklich gut, ehrlich !“

Bei der Ausstellung am vergangenen Wochenende haben gerade die beiden Werke mit meinem kleinen Freud ziemlichen Zuspruch/Anklang gefunden. Was ihn glaube ich besonders macht, ist sein leicht melancholischer Gesichtsausdruck, den ich so noch bei keinem anderen kleinen Bären gefunden habe.

 

mehr lesen 1 Kommentare

Bitte melde dich ! oder „Bevor das Herbstlaub die Angelegenheit verdeckt !“

So, die Ausstellung ist rum. Alles hat geklappt und nun ist doch noch etwas „Nacharbeit“, welche ich gerne erledigen möchte. Einige von euch habe es möglich gemacht das ich im Vorfeld der Ausstellung die Bilder produzieren konnte. 

 

Viele von euch haben sogar klar zum Ausdruck gebracht, dass sie keine Gegenleistung dafür erwarten. Die wenigen die gerne ein kleines Andenken von mir haben möchten, die bitte ich, sich bei mir zu melden. Habe etwas die Übersicht verloren bei den ganzen Vorbereitungen usw.. Aber ich möchte keinen vergessen! Also, wer also noch etwas bekommt von mir wegen dem Crowdfunding, bitte melde dich! 

 

Am besten per Mail: holger@detailbilder.de 

 

Oder schickt mir über Twitter/Facebook/G+ eine Nachricht. 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Es ist vollbracht! Die erste Ausstellung liegt hinter mir und neue Ideen schwirren in meinem Kopf.

Es ist geschafft. Am vergangenen Wochenende habe ich zum erste Mal an einer Ausstellung teilgenommen. Monate der Vorbereitungen lagen hinter uns. Alles fing damit an, dass der Künstler Jan Alvarez mich im Frühjahr angesprochen hat, ob ich mir vorstellen könnte, als Ergänzung zu seinen Kunstwerken bei einer Ausstellung mitzumachen. Heute sitze ich hier am Rechner und lasse es gerade ein wenig Revue passieren und kann es immer noch nicht glauben. Ich habe es durchgezogen, trotz widriger Umstände. Vor einigen Wochen war es sogar so weit, dass ich alles hinschmeissen wollte. Doch Jan hatte mich mit den richtigen Worten wieder auf den Boden der Tatsachen geholt und ich konnte mein altes Verhaltensmuster ablegen.

 

Aufbau: Wir sind am vergangenen Mittwoch gegen 9 Uhr in der Sternenberghalle in Friesenheim aufgetaucht, um unsere Bilder für die kommende Ausstellung zu montieren. Wer meint das geht ja „Ruck-Zuck“, dem kann ich etwas anderes erzählen. Wenn wir nicht die tatkräftige Unterstützung vom Hallenwart und seinem Mitarbeiter gehabt hätten, wären wir wohl erst Nachts nach Hause gekommen. Trotzdem dauerte es trotz der Unterstützung zig Stunden! Es mussten noch Stellwände montiert werden, wir hatten Anfangs die falschen Nägel für die Befestigung an diesen Stellwänden usw.. Es zog sich hin.

 

mehr lesen 4 Kommentare

Gestempelt, signiert und die Presse war auch schon da!

Countdown für die erste Vernissage/Ausstellung, an der ich teilnehme, läuft! In ca. 1,5 Wochen ist es dann soweit! 

 

Mir wurde gestern die Frage gestellt, ob ich denn nervös, oder aufgeregt sei. Irgendwie nicht so wirklich. Liegt vielleicht auch daran, das noch einige Dinge erledigt werden müssen. Gestern habe ich z.B. alle meine Werke gestempelt. Jedes Werk bekommt diesen einzigartigen Stempel mit meinem Logo. Darunter dann die Jahreszahl in der dieses Werk geschaffen wurde und daneben noch meine Unterschrift. Jedes dieses Werke wird ein Einzelstück sein!

 

mehr lesen 0 Kommentare

Die erste Ausstellung: Aktueller Zwischenstand.

Nach dem Start vom eigenen Crowdfunding und dem heutigen Tag ist viel passiert. Ich möchte euch nochmals danken für eure Unterstützung! Ohne euch wäre dieses nicht möglich gewesen!

 

Nun aber zum aktuellen Stand.

 

Nachdem die finanziellen Mittel bereit standen, konnte ich alle Bilder fertigen lassen. Einige Werke sind noch nicht komplett fertig, da sie mit anderen Dingen/Materialien noch verbunden werden. Gestern habe ich noch passende Schrauben besorgt, Ich habe mir zwischenzeitlich auch einen Stempel fertigen lassen, denn jedes Werk bekommt einen Stempel sowie meine Unterschrift. Alle sind Einzelstücke und werden so nie wieder reproduziert werden.

  

Ausserdem haben wir auch die Werbetrommel kräftig gerührt. Im Klartext heißt das, über mehrere Tage viele Flyer verteilt, dazu noch ein persönliches Plakat erstellen lassen und auch dieses hier in der Umgebung verteilt. Dazu kam auch schon ein erstes Interview von der Lahrer Zeitung über uns. 

 

mehr lesen 1 Kommentare

Wie lange noch und könnt ihr mich sehen ?

Ich bin so klein. Gehe durch eine Welt die mir keine Wärme spendet. Ein nebeliger Vorhang hält das wärmende Licht der Sonne zurück. Mir wird kalt und meine Schritte immer schwerer. Ich bleibe stehen und sehe mich um. Der Grosse Baum ist kein Schutz, er greift mit seinen dunklen Ästen nach mir. Ich erstarre und kann mich nicht mehr rühren. Das Atmen fällt immer schwerer. Der Druck auf meine Brust erhöht sich und wird schmerzhaft. Die Kälte steigt an meinem Körper hoch. Bin dem Ende näher als dem Anfang. Mir ist sooo kalt, das Blut läuft immer langsamer durch meinen Körper. Wie lange noch?

 

mehr lesen 1 Kommentare

Der Startschuss für meine „Weiße Episode“ ist gefallen !

Der nicht gehörte Schuss !
Der nicht gehörte Schuss !

 

Ich habe mir zur Aufgabe gemacht in der nächsten Zeit einige Werke zu erstellen, in denen die Farbe Weiß maßgeblich zu sehen ist. Ich finde es sehr interessant wenn man Dinge teilweise, nur noch schemenhaft, oder schwach erkennen kann. Was haltet ihr davon? 

 

Hier nun die ersten Werke, weitere werden folgen:

 

mehr lesen 0 Kommentare

Es ist nur ein alter Dachboden, aber …

... für mich eine der wichtigsten fotografischen Locations die ich bisher genutzt habe! Dort sind im Laufe meiner fotografischen Arbeit einige, für mich wichtige, Werke entstanden. 

 

Nun habe ich mir gedacht, ich zeige euch ein paar dieser Arbeiten und bin gespannt was ihr davon haltet. Dieser Beitrag wird immer wieder neue Bilder bekommen, also es lohnt sich zwischendurch mal wieder vorbei zu schauen. Los geht’s:

 

mehr lesen 0 Kommentare

Er bellt wieder !

Dieses Mal gibt es einen neuen Rekord zu feiern! Es war wohl jetzt die längste Zeit zwischen zwei depressiven Phasen die ich je hatte. Aber zum Feiern ist mir echt nicht zumute. Der Schwarze Hund ist wieder da und bellt verdammt laut. 

 

Hatte eine tolle Zeit dazwischen! Sicher, ich wusste darum das dieses nicht zwangsweise ewig anhalten würde, aber ich habe mir darum nur sehr selten Gedanken gemacht. Für mich zählte, dass ich auch gute Zeiten erleben durfte. Alleine die Sache mit meinem eigenen Crowdfunding hat mir so viel Zuneigung und Unterstützung gebracht, wovon ich in meinen kühnsten Träumen nicht gewagt habe zu träumen. DANKE!

 

mehr lesen 0 Kommentare

Erst flickr, jetzt 500px ! Meine Gründe für den Ausstieg!

Die ganz einfache Antwort lautet. Beide Plattformen bringen mich nicht wirklich weiter. Es ist nett wenn man ein Lob dort für seine Arbeit bekommt, aber mehr ist es nie geworden. Habe also keinen „Nutzen“ für mich ausser den, dass meine fotografische Seele ein paar Streicheleinheiten bekommt. Ganz ehrlich auf einen Kommentar wie „nice shot“ oder so, kann ich zwischenzeitlich gut und gern verzichten. Ausserdem „verschwindet“ das hochgeladenen Bild, mehr oder weniger, nach ca. 24 Stunden im Datennirvana der dortigen Server. Doch ich will mehr!

 

Meine Fotografie ist ein großer Teil meines Lebens geworden und ich versuche darauf zu achten, dass es mir halt gut geht. Lange habe ich danach gejagt Anerkennung auf diesen Plattformen zu bekommen. Gerade bei 500px aktualisierte ich immer wieder die Seite um zu sehen, wie viele mein Kunstwerk für gut befinden.

 

mehr lesen 6 Kommentare

Status Quo: Unter ständiger Beobachtung !

Es geht mir gut. Wenn ich ehrlich bin sogar sehr gut! Mein Traum von einer eigenen Ausstellung, rückt immer mehr in den Bereich der Wirklichkeit. So viel positive Resonanz auf meine Arbeiten und meine Hoffnungen sind überwältigend. ---- > https://www.detailbilder.de/crowdfunding/

 

Irgendwie habe ich es wohl geschafft aufzustehen und den Stuhl, auf dem mich die Depression gefangen hielt, umzuwerfen. Ein riesiger Erfolg für mich, in meinem Kampf gegen diese heimtückische Krankheit. Habe ich es nun geschafft diese zu überwinden?

 

Nein! Ich habe zwar eine große Schlacht gewonnen, aber nicht den ganzen Krieg! Die Maske der Depression beobachtet mich still und leise. Sie wartet nur auf den passenden Moment, um sich wieder über mein Gesicht zu legen. Hier geht es nun darum mit Bedacht meinen Weg weiter zu gehen.

 

Nein, ich will mir meine gute Zeit nicht kaputt machen. Ich will nicht dauernd über die Schulter nach hinten schaue, das sicher nicht. Aber mit dem Wissen um meine Krankheit will ich auch nicht blind und nur gefühlsgesteuert meinen Weg weiter gehen. Ich versuche der Depression keine Angriffsfläche mehr zu geben. Denn sie beobachtet mich und wartet nur darauf.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Meine erste Ausstellung und ich brauche eure Hilfe !

Wie einige wissen, habe ich im September die Möglichkeit an einer Ausstellung teilzunehmen. Doch wenn ich ehrlich bin, stehe ich gerade vor einem für mich unlösbaren Problem. Um die einzelnen Kunstwerke zu produzieren, muss ich in Vorleistung gehen. Im Klartext, die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 1.000 Euro . Mit meiner Erwerbsminderungsrente komme ich sehr schnell an die Grenze meiner Möglichkeiten. Um trotzdem diesen, meinen Traum zu leben, habe ich nun folgenden Plan:

 

Ich starte mein eigenes Crowdfunding hier ! 

 

Im Klartext bekommt ihr die Möglichkeit, meinen erste Ausstellung finanziell zu unterstützen. Damit diese Unterstützung für euch auch interessanter wird, werden verschiedene Bilder als Gegenleistung für euch angeboten. So schaut das Ganze aus:

 

Für 5 Euro Unterstützung bekommt ihr ein signiertes Foto im Postkartenformat. 

 

Für 20 Euro Unterstützung bekommt ihr ein signiertes Poster.

 

Für 50 Euro bekommt ihr ein signiertes Bild im Format 20x30 cm auf Alu Dibond gedruckt.

 

Für 100 Euro, oder mehr, könnt ihr das Bild selber bestimmen, welches dann auf Alu Dibond gedruckt wird. Natürlich auch Handsigniert und auf Wunsch auch gerne mit einer Widmung versehen!  

 

Auch wenn der Betrag nicht erreicht wird, bekommt natürlich jeder der diese Aktion finanziell fördert, sein Bild als kleines Dankeschön zugesendet. Das ist 100%ig sicher!

 

Wer mich zu 100% unterstützen möchte kann mir ja kurz Bescheid geben, wenn er/sie kein Bild von mir möchte. Danke!

 

Um mich zu unterstützen könnt ihr am besten das über PayPal machen.

 

Die PayPal Adresse lautet asteride@gmx.net . 

 

Bitte dabei den Hashtag #detailbilder verwenden, um sicher zu gehen das eure Unterstützung auch richtig eingeordnet wird.

 

Wer kein PayPal besitzt, der kann auch mich per Überweisung unterstützen. Bitte hierzu eine Mail an holger@detailbilder.de senden. Ich gebe euch dann meine Kontodaten, diese möchte ich nicht hier öffentlich preisgeben.

 

Diese Aktion endet am: 31.09.2018 

 

Ich werde versuchen euch eine täglichen News zum Kontostand zu geben!

 

Sollte der Fall eintreten das der Betrag von 1.000 Euro überschritten wird, werde ich diesen Mehrbetrag für weitere fotokünstlerische Arbeiten verwenden wie z,B. das Erstellen von weiteren Fotokunstwerken, oder die Erhaltung dieser Webseite, wie auch Kosten für Software (Adobe Photoshop/Lightroom usw.).

 

Aktueller Kontostand 19.07.2018 : 1.080,00 Euro.  Es ist geschafft und es geht sogar weiter !!  Ich bin sooo Dankbar !!!! 

 

Wer mich nicht finanziell unterstützen kann, der hat die Möglichkeit dieses Crowdfunding durch das Teilen von diesem Beitrag in den Sozialen Netzwerken zu fördern. 

 

Nun bin ich gespannt wie es weiter geht. Ich lege es in eure Hände.

 

Die Ausstellung findet an der diesjährigen NOVA in 77948 Friesenheim vom 15.09. - 16.09.2018 in der Sternenberghalle statt.

 

Hier noch die Bilder die ich als kleines Dankeschön für eure Unterstützung anbiete:

 

mehr lesen 1 Kommentare

Mein Blog ist wieder online! Richtig oder falsch?

Wie einige von euch wissen, werde ich im September in meinem Wohnort, an einer Gemeinschaftsausstellung teilnehmen. Diesbezüglich wurde mir von Freunden angeraten den Blog, im speziellen die Rubrik „Depression“, wegzulassen auf meiner Webseite.

 

Die Leute würden das nicht verstehen und ich könnte als Fotokünstler in einem „falschen“ Licht gesehen werden. Habe diesen Rat befolgt und den gesamten Blog einfach deaktiviert. Fand die Entscheidung eigentlich ganz gut. So war nur der Fotokünstler Holger zu sehen und nicht meine Probleme, die ich mit meiner Depression habe.

 

Die letzten Wochen vergingen wie im Flug. Ich fühlte mich gut. Die erste Hälfte von ca. 10 Bildern die ausgestellt werden sind „fertig", also gedruckt worden. Bin viel bei Freunden gewesen, was mir sehr gut tat. Von Depression keine Spur … bis gestern.

 

mehr lesen 5 Kommentare

"Ich zieh mein Ding durch !"

Regeln, Workshops, Inspiration durch Fotobücher usw.. Alles Dinge die ich gar nicht nutze. Ich ziehe mein persönliches Ding durch. Fotografisch wie auch manchmal texttechnisch. Ich bin ein echter Solokünstler der nur das macht, was ihn persönlich wirklich anspricht. 

Damit will ich nicht sagen das die oben genannten Dinge unwichtig sind. Sie sind nur nicht wichtig für mich. Ich fotografiere das was mich anspricht und bewegt. Ich brauche dazu keine Inspiration. Klingt etwas überheblich, ist aber so nicht gemeint.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Gedanken zu Trost und Hoffnung

Rund um meinen Heimatort gibt es viele Reben. Ein romantisches Weinanbaugebiet im Herzen der Ortenau. Der Lohn der Arbeit der Winzer aus der Umgebung sieht man auf diesen fotokünstlerischen Bild von mir. Denke gerade daran, das man sich so viel Mühe gibt, alles richtig macht und man trotzdem keinen Erfolg haben kann. Wenn das Wetter nicht passt, kann alle diese Mühe vergebens sein. 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Viele Wege führen nach … Friesenheim

Habe mir mal die Mühe gemacht und versucht alle Ortseingangsschilder von meinem Heimatort Friesenheim zu fotografieren. Bin dabei auf insgesamt sieben Stück gestoßen.  Eigentlich habe ich  mit weniger gerechnet. Gleichzeitig bin ich mir auch nicht sicher, ob ich alle erwischt habe. Solltet ihr also noch eines kennen, das ich vergessen habe, ein kurzer Hinweis im Kommentarbereich reicht.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Eine monochrome Zusammenfassung der letzten Wochen !

Hier findet ihr einen kleinen Querschnitt meiner monochromen Arbeiten der letzten Wochen. Welches gefällt euch, welches vielleicht gar nicht? Schreibt es mir. Ich bin gespannt.

 

mehr lesen 4 Kommentare

Die Zwei und neue Perspektiven

Derzeit laufen wieder einige Ideen in meinem Kopf herum. Eine davon wäre Kurzgeschichten zu schreiben, in denen mein kleiner Freund die Hauptrolle spielen würde. Wie gesagt, erst mal nur eine Idee. Wenn das nicht fruchtet wäre eine richtige Fotoserie mit meinem kleinen Freund eine weitere Möglichkeit. Diesbezüglich muss ich mir aber noch einen Plan erstellen wo und wie der Kleine auftauchen soll, also im Kontext mit dem jeweiligen Ort. Vielleicht läuft auch beides parallel miteinander.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Bin immer noch auf der Suche nach dem richtigen "Werkzeug" !

Wenn mich eine depressive Episode erwischt, geschieht das ohne Vorwarnung oder einer Situation die mich triggert. Das habe ich ja hier schon beschrieben. Nun bin ich mit meinem Therapeuten zusammen auf der Suche, nach einem "Werkzeug", um dagegen zu arbeiten. Das gestaltet sich aber ziemlich schwer.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Plötzlich fühle ich mich nur noch beschissen !

Einen Scheißtag kennt jeder von uns. Stress an der Schule, oder auf der Arbeit. Oder vielleicht mit dem Partner, oder der Familie. Doch wie ist es, wenn es vordergründig keinen Grund gibt und man sich trotzdem beschissen fühlt? So passiert es immer wieder bei mir. Wie leider aktuell der Fall ist.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Ein Sieg, der sich nicht so anfühlt.

Gestern war ich an „meinem“ See. Ein paar Fotos habe ich zwar geschossen, aber eigentlich saß ich nur rum. Gedanken kamen und gingen wieder. Die Natur war im Frühlingsmodus. Doch dafür habe ich kaum ein Auge gehabt. Die Fotos die dort entstanden sind, waren eher zufällig, als geplant.

 

Das Foto hier mit meinem kleinen Freund, beschreibt eigentlich ganz gut die Situation. Wie er, bin ich aus meinem dunklen Loch hervor gekommen, um einen Blick zu riskieren, was da draussen in der Welt so los ist. Wie er, bin ich, obwohl es mir nicht gut ging ,nach draussen gegangen. In die Sonne und in die Natur.

 

mehr lesen 6 Kommentare

Gelöst: Wie man aus Fotos, Gemälde und Zeichnungen erstellt.

 

Ich war immer mal wieder auf der Suche nach einem Programm, mit dem man aus einem Foto heraus Zeichnungen und Gemälde erstellen kann. Ja sicher ist das auch mit Photoshop möglich, aber irgendwie sind Photoshop und ich bis jetzt keine Freunde geworden. 

Ausserdem, wenn ich ehrlich bin, ich bin ein Mensch der ziemlich schnell zu einem Ergebnis kommen möchte. Oder anders ausgedrückt, ich bin faul. :-) 

 

Nun wurde ich durch Michael Kalbe auf das Program Topaz Studio aufmerksam gemacht. Derzeit arbeite ich mit der kostenlosen 30-Tage-Version und bin begeistert. Viele Vorlagen die man individuell abändern kann. Sehr einfach im Handling was mich auch sehr gefreut hat.

 

 

Gebe zu, dass ich den letzten Feinschliff dann noch mit Lightroom erledigt habe, aber für mich sind die Ergebnisse stimmig.

 

Hier mal ein paar Beispiele aus den letzten Tagen (drauf klicken, dann werden die Bilder groß):

 

mehr lesen 4 Kommentare

"Ein Abend am See“

Es ist ruhig geworden. Die kommende Nacht kündigt sich an. Noch einmal zeigt sich die Natur in voller Farbenpracht. Hier zu sitzen und sich das leise Farbenspiel anzusehen hat etwas von Meditation.

 

Noch spüre ich nicht die aufkommende Kühle der Nacht. Noch darf ich hier sitzen bleiben und den Abend am See voll genießen. Ich darf die dunklen und stressigen Momente des Tage abgeben und einfach neue Kraft für den kommenden Tag tanken.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Die Ablage Depression !

Sich nicht mehr wirklich zu spüren. Positive Gedanken werden Negativiert. Alles um einen herum verschwindet in der Dunkelheit. Ich bin nicht traurig, ich bin gefühllos. Sich selber wahrzunehmen? Wer bin ich schon? Den Tag überleben, ohne gelebt zu haben. Aus Angst vor der Nacht, die Müdigkeit überwinden. Um dann nur weiter die Zeit an sich vorüber ziehen zu lassen. Der Sinn dahinter, ist die gefühlte Sinnlosigkeit. 

 

Ich weiß das ich krank bin, doch was nützt mir das? Hilfe in Anspruch nehmen und nach Jahren immer noch diese Hilflosigkeit spüren. Nichts zu können, zu nichts nutze zu sein, warum also weiter diesen Weg gehen? Medizin hilft, doch nicht immer. Verschärfte Bedingungen, bringen diese an ihre Grenzen. Eine Handvoll Pillen schlucken und sich trotzdem beschissen fühlen. Auch mein Glaube kommt dort an seine Grenzen. 

 

mehr lesen 1 Kommentare

„It's a kind of magic“ … mein Stativkopf: Der Magic Ball Mini

Gestern war es endlich soweit. Mein neuer Stativkopf kam zum Einsatz. Ich hatte ihn zwar schon über eine Woche daheim, aber eine fette Grippe mit Bronchitis hat mich daran gehindert ihn auch mal zu benutzen/testen. Nun konnte ich ihn endlich in der freien Wildbahn ausprobieren.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Ja, meine Fotos sind bearbeitet und nun ?

Ich werde immer wieder gefragt ob die Bilder (besonders die vom See) von mir bearbeitet worden sind und warum ich diese nicht einfach natürlich lassen kann. Klar kann ich, will ich aber nicht! Ich mag es am Rechner zu sitzen und mit Licht, Farben, Kontraste usw. rumzuspielen. Manche Bilder von mir erscheinen mir danach selber stark übertrieben, besonders wenn ich sie mir am nächsten Tag noch mal ansehe. Aber das genau macht mir Freude und warum sollte ich das nun ändern?

 

mehr lesen 2 Kommentare

Sehnsucht nach Meer

Mein Freund der Teddy und ich haben eine Sehnsucht. Einmal wieder ans Meer fahren. Doch wir sind hier nur am Fluss der dort hinführt. Wie schön wäre es, sich einfach auf ihm zum Meer treiben zu lassen. Die Welt an sich vorbei ziehen zu lassen und irgendwann an der Küste anzukommen. 

 

mehr lesen 0 Kommentare