Als ich von Afrika träumte ...

Die Dämmerung kam schnell. Hier am Äquator dauert der Übergang vom Tag zur Nacht nur kurze Zeit. Das Zelt war schnell aufgebaut. In einem einfachen Klappstuhl sitzend, genoss ich diesen kurzen Wechsel. Während es hier in Deutschland dann in der Natur ruhiger wird, geht es in Afrika erst richtig los. 

 

 

Diverse Geräusche kamen an mein Ohr, von den Primaten die sich auf den Bäumen zur Nachtruhe sammelten. In der Ferne hörte ich einen Löwen in der Savanne  brüllen. Da ging wohl ein Rudel auf die Jagd. Ja,  Löwen jagen auch Nachts. Aber selbst im Steppengrass wurde es auf einmal lebendig. Was sich während der Tageshitze in die schattige Gefilde zurück gezogen hatte, kam jetzt raus. Überall raschelte es.

 

Ich wollte gerade aufstehen, als ich durch ein hupendes Auto von der nahegelegenen Bundesstrasse aus diesem Tagtraum gerissen wurde. Ich war nicht in Afrika, auch wenn der Himmel mir dieses Gefühl gab. Doch Afrika ist gedanklich nicht weit! 

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Kommentare: 2
  • #1

    Caia (Dienstag, 26 Juni 2018 20:15)

    Ich hatte eine Farm in Afrika, am Fusse der Ngongberge.

    So föngt eines meiner Lieblingsbücher an, Jenseits von Afrika von Tania Blixen.

    Danke fürs Mitnehmen

  • #2

    Tobias Ackermann (Donnerstag, 28 Juni 2018 21:17)

    Hat mich etwas an den Film "Das erstaunliche Leben des Walter Mitty" erinnert, der würde dir sicher auch gefallen.