Projekt 52/12 : Was für eine Woche !!!

 ... so muss der Menschensohn erhöht werden, auf dass alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben. 

 

Johannes 3,14.15

Der Wochenspruch für die kommende Karwoche beinhaltet eigentlich alles, was mein Glaube ausmacht. Es geht hier darum das der Menschensohn Jesus „erhöht“ werden muss. Eine klare Anspielung zum einen auf das hohe auf Golgatha stehende Kreuz an der er für alle, die an ihn glauben, gestorben ist. Doch auch seine Auferstehung an Ostern ist mit dem Wort „erhöht“ gemeint. Diese ganze Woche hat es sowieso echt in sich!

 

Am Palmsonntag der Einzug von Jesus in Jerusalem. Gefeiert von den Menschen als ihren Messias. Nur kurze Zeit später wurde er durch seinen Jünger Judas verraten. Jesus, der darum wusste, feierte mit seinen Jüngern (inkl. Judas) das letzte Abendmahl und wies auf den Verrat durch ihn hin. Judas, der  Jesus verraten hatte, wurde es mit einem mal klar was er da gemacht hat. Er wollte es rückgängig machen, aber die Hohepriester weigerten sich. Darauf hin warf er die 30 Silberstücke in den Tempel ging hinaus und erhängte sich. Die Hohepriester nahmen Jesus gefangen und ein „Scheinprozess“ begann. Danach wurde Jesus der Gotteslästerung für schuldig gesprochen und anschließend gekreuzigt. 

 

So mal in Kurzform was innerhalb dieser Woche damals alles geschehen ist. Wobei es da noch viel mehr darüber zu schreiben gäbe, aber das würde hier den Rahmen sprengen.

 

 

Ich möchte noch mal kurz auf zwei Sachen in diesem Wochenspruch hinweisen. Auf der einen Seite wäre das Wort „muss" erhöht werden. Eine klare Ansage das Jesus, Gottes Sohn, Bescheid wusste was auf ihn zukam. Doch er war auch Mensch und hatte Angst davor. Er ging hin zu seinen Jüngern und sagte: "Meine Seele ist betrübt bis an den Tod"  und betete kurze Zeit später : "Mein Vater, ist's möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst!“  Er gab ihn diesem Moment sein ganzes menschliches Wesen in die Hände Gottes, da er wusste, dass er diese Weg gehen "muss"! Wie schlimm er auch sein mag, wusste er aber auch, dass es sich zum guten Ende entwickeln würde.

 

Denn die Zweite Sache, warum er diesen Weg gegangen ist: „auf dass alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben."  Das war der Grund warum er seinen menschlichen Wunsch unter dem Willen Gottes unterordnete. Diese Woche möchte ich mir noch einmal richtig bewusst machen, der ER für mich diesen Weg gegangen ist, damit ich ein ewiges Leben einst haben darf.

 

Was für ein Geschenk! 

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