"Der lachende Smörf" (Gedicht)

Einst ging ich in den großen Wald.

Ich war allein und es war gar nicht kalt.

In Gedanken versunken ging ich tiefer hinein.

Die Bäume waren groß, ich dagegen war eher klein.

 

Die Blätter rauschten leise im Wind ihr Lied.

Eine Melodie, die mir meine Melancholie vertrieb.

Mein Kopf ging in die Höhe und was ich da sah,

ich war nicht mehr auf dem Weg, das wurde mir klar.

 

Allein irgendwo im großen Wald

und es war immer noch nicht kalt.

Da hörte ich plötzliche ein Lachen in meinen Ohren.

Ich dachte erst, ich hätte schon den Verstand verloren.

 

Das Lachen war aber real und echt.

Ich fühlte mich irgendwie, warum auch, schlecht.

„Ich bin der Smörf, was machst du hier in meinem Wald?“

Ich fing an zu frieren und dabei war es ja gar nicht kalt.

 

„Ich bin hier! Folge der Stimme!“ rief der Smörf mir zu.

Ich ging weiter und fand dann den Smörf auch im nu.

Keine menschliche Person sprach hier mit mir.

Es musste wohl ein Waldgeist sein, das dachte ich mir.

 

 

Er war sehr freundlich, erzählte und er lachte sehr.

Das Gespräch gefiel mir, und auch ich lachte immer mehr.

Die Zeit verflog sehr schnell und es wurde Abend bald.

Der Smörf zeigte mir den Weg aus diesem großen Wald.

 

Am nächsten Morgen, ich erwachte spät und dachte,

was für ein Traum, als der Smörf so plötzlich da lachte.

Doch das Foto hier, welches entstand von einem Baum,

beweist mir, es war doch wohl kein richtiger Traum.

 

Oder?

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