Ein weiterer, dunkler Moment in meinem Leben

 

Ich saß am Ufer des Flusses und starrte auf das dunkle Wasser in der Dämmerung des zurück liegenden Tages. Meine dunklen Gedanken passten zu diesem Fluss. Doch der Fluss nahm nicht meine Gedanken auf und trug sie fort. Ich konnte sie nicht einfach ins Wasser werfen, um sie dann forttreiben zu sehen.

 

Der Fluss war relativ ruhig. Nur ein sanftes plätschern war zu hören. Ich war alleine dort auf der Bank. Ich wollte auch keine anderen Menschen sehen, oder hören. Der Fluss bewegte sich nur langsam seinem Ziel entgegen. Welches war es wohl? Was würde ihn am Ende dort erwarten? Diese Frage stellte ich mir selber auch. Was würde am Ende meines Weges wohl auf mich warten?

 

  

Ich schaute noch eine Weile dem dunklen Fluss, mit seinen kleinen Wellen, gedankenversunken nach. Dann erhob ich mich und entfernte mich vom Wasser. Ich ging in die dunkle Nacht, mit meinen dunklen Gedanken. Heute würde ich nicht erfahren, was mich an dem Ende meines Weges erwartet. Heute noch nicht.

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