Depression: Änderung, Veränderung

Die Krankheit hat Änderungen an mir vorgenommen. Bin sensibler geworden. Achte mehr auf die Details des Lebens. Hinterfrage Dinge, die ich früher als gegeben hingenommen hätte. Diese Veränderungen sind zu einem ständigen Begleiter von mir geworden.

 

Was mir klar geworden ist, ich werde nie mehr der sein, der ich vor dieser Krankheit war. Und wenn ich ehrlich bin, will ich das auch nicht mehr. Doch wie soll es nun weiter gehen? Ich weiß es noch nicht. Heute wieder mal Therapie gehabt. Hätte Rotz und Wasser heulen können, hab es aber nicht. Wäre vielleicht besser gewesen. Ich bin noch auf dem Weg, und ich weiß nicht welcher es ist. Aber ich fange langsam an zu erkennen, was ich nicht mehr will. Ein wichtiger Schritt!

 

 

Ich will mich ändern, verändern, so das ich mich wieder im Spiegel ansehen und sagen kann: „Es ist gut so wie es ist und du da im Spiegel, dich mag ich.“ Depressionen verändern Menschen, das musst nicht zwangsweise heißen, das dieses falsch ist.

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