Bilderdiebstahl im Internet. Wie geht es nun weiter?

Ich habe euch ja vor wenigen Tagen von meinem ersten Erfolg zum Thema Bilderdiebstahl im Internet berichtet (Link). Nachdem ich darüber geschrieben habe, war neben positiven Rückmeldungen, auch einige dabei, die dieses als mein „Geschäftsmodel“ bezeichnet haben.

 

Gleich mal vorne weg. Es handelte sich um mein Foto, meine Arbeit und es gibt keinem anderen Menschen das Recht, ohne mich zu kontaktieren, es anderweitig zu nutzen! Basta! Mir zu erzählen ich wäre jetzt Geldgeil geworden und würde mit Kanonen auf Spatzen schiessen, entbehrt jede Form von rechtlicher Wahrnehmung!

 

Nun aber zum eigentlichen Bericht, also wie es nun weiter geht. Ein Teil meiner Fotos taucht verstärkt auf privaten Webseiten, Blogs usw. auf. Dabei hat eines davon eine extreme Beliebtheit erfahren. Es handelt sich um diese Aufnahme:

 

Bei der Google-Bildersuche sind es zwischenzeitlich 17 (!) Seiten wo dieses Foto aufgeführt wird !
Bei der Google-Bildersuche sind es zwischenzeitlich 17 (!) Seiten wo dieses Foto aufgeführt wird !

Dieses Foto taucht fast 600 Mal im Internet auf und zwar illegal! Tendenz steigend! Es handelt dich dabei meist um private Webseiten und Blogs wo es auftaucht. Ausserdem wird dieses, wie auch andere Bilder von mir, auf Webseiten zum kostenlosen Download als Bildschirmhintergrund für den Computer, oder auch das Smartphone angeboten. Sogar bei You Tube kann man das oben dargestellte Bild als Hintergrund für Musikvideos wiederfinden. In keinem der Fälle wurde ich als Fotograf genannt, geschweige denn meine Webseite verlinkt. Ganz ehrlich, das wäre das mindeste was man erwarten kann, oder? Nun leider ist dem nicht so.

 

Nun frage ich mich, muss ich das einfach so hinnehmen in dieser, unserer Zeit? „Es ist halt so!“ „Gewöhn dich dran.“ „Selber schuld wenn du ein Bild im Internet veröffentlichst!“ Befreundete Fotografen, die im Gegensatz zu mir gewerblich angemeldet sind, raten mir dazu einen Anwalt zu nehmen.

 

Erstens kann ich mir so einen Anwalt nicht leisten und zweitens möchte ich nicht wirklich mit Kanonen auf Spatzen schiessen. Ich möchte bloß klare Verhältnisse schaffen. Als erstes würde ich ein gut formuliertes Schreiben aufsetzen. In diesem werde ich die jeweiligen, illegalen Nutzer aufrufen, entweder mich namentlich zu erwähnen, oder das Foto zu löschen. Doch da gerate ich schon an meine ersten Grenze. Da die meisten der Betreiber im Ausland sitzen, müsste ich das Schreiben in Englisch aufsetzen. Da stehe ich mit meinem Uralt-Schulenglisch schon vor einem Problem und per Google-Übersetzung, na ja, ihr wisst selbst das dieses nicht wirklicht taugt für so etwas. Also bin ich auf der Suche nach jemanden der mir mein deutsches Schreiben in grammatikalisch richtigem Englisch übersetzen kann. Wer sich also dazu berufen fühlt, darf sich gerne bei mir melden.

 

Wenn das also fertig ist, werden die jeweiligen Webseiten, Blogs usw. angemailt. Wie es dann weiter geht, werde ich euch nach den ersten Rückmeldungen erzählen. 

 

Also bleibt am Ball. Man liest sich.  

 

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