Tränen der Unsicherheit

Zu erkennen das man nicht der ist, den die Menschen in einem sehen, ist hart. Jahrzehnte langes Verhalten in Frage stellen. Was ist real, was ist nur eine Maske hinter der die Verunsicherung und Angst steckt? Das Leben wie es geführt wurde, werde ich so nicht mehr weiter leben können, das ist klar. Aber das ist auch alles. Wie und in welcher Richtung mein Leben weiter verlaufen wird, das ist völlig unklar und treibt bei mir immer wieder die Tränen der Unsicherheit hoch.

 

Ein neues Leben beginnen und das alte hinter sich lassen, klingt einfacher als gesagt. Zu viel Dinge sind geschehen und zu wenige Aufklärungen gab es. Etwas Neues kann nur aus etwas Altem entstehen. Doch wenn ich das Alte weiter als Ballast mit mir rumtrage, können keine neuen Möglichkeiten für mein weiteres Dasein entstehen. Und schon wieder rollen weitere Tränen der Unsicherheit an meinem Gesicht herunter.

 

 

Die Unsicherheit lässt mich zweifeln. Zweifeln an meiner Person und das sich mir reale Möglichkeiten anbieten. Ich muss nur … nicht mehr unsicher sein. Doch wenn das eigene Leben wie eine große Lüge erscheint, wenn die Pfeiler der angeblichen Sicherheit in sich zusammen fallen, dann rollen weiterhin die Tränen der Unsicherheit.  

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