Petra

 

Petra saß am Ufer des Flusses. Sie starrte auf das dunkle Wasser in der Dämmerung des zurück liegenden Tages. Ihre dunklen Gedanken passten zu diesem Fluss. Doch der Fluss nahm nicht ihre Gedanken auf und trug sie fort. Sie konnte sie nicht einfach ins Wasser werfen, um sie dann forttreiben zu sehen.

 

 

Der Fluss war relativ ruhig. Nur ein sanftes plätschern war zu hören. Sie war alleine dort auf der Bank. Sie wollte auch keine anderen Menschen sehen, oder hören. Der Fluss bewegte sich nur langsam seinem Ziel entgegen. Welches war es wohl? Was würde ihn am Ende dort erwarten? Diese Frage stellte Petra sich selber auch. Was würde am Ende ihre Weges wohl auf sie warten?

 

 

 

Sie schaute noch eine Weile dem Fluss, mit seinen kleinen Wellen, gedankenversunken nach. Dann erhob sie sich und entfernte sich vom dunklen Fluss. Petra ging in die dunkle Nacht, mit ihren dunklen Gedanken. Heute würde sie nicht erfahren, was sie an dem Ende ihres Weges erwartet. Heute noch nicht.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0