Mein Weg

 

Es war ruhig auf der Strasse die ich ging. Keine Autos, keine anderen Menschen waren zu sehen, oder zu hören. Die Schritte fielen mir leicht, es ging bergab. Eine tolle Landschaft bot sich mir an, aber ich hatte keine Augen dafür. Ich ging weiter und hob nur noch selten meinen Blick vom Boden. Ich war in Gedanken versunken und achtete nicht mehr so genau wohin mich dieser Weg führen würde. Ich ging langsam und stetig weiter.

 

 

Der Weg war angenehm zu laufen. Keine Hindernisse und keine Fahrzeuge, oder Menschen auf die ich acht geben musste. Konnte mich ganz meinen Gedanken hingeben. Selbst der Wind war plötzlich still, keine Geräusche drangen an meine Ohren ausser die meiner leisen Schritte. Ich war immer tiefer in meinen Gedanken versunken.

 

 

Plötzlich bekam ich das Bedürfnis doch mal meinen Blick aufzurichten. Irgendetwas in meinem Inneren sagte mir, ich sollte aufpassen. Ich blickte auf und ich erschrak, was ich da sah. Mein Weg der für mich immer leichter wurde, endete plötzlich. Ich erkannte wenn ich jetzt weiter gehe, es keine Wiederkehr geben würde. Keine Möglichkeit den letzten Schritt einfach zurück zu gehen.

 

 

Ich schaute noch eine Weile auf das letzte Stück des Weges, den ich beschritten hatte und drehte mich dann um. Ich nahm den schwierigen Aufstieg, den ich vor mir liegen hatte, in Angriff. Ich erhob meinen Blick auf das Ziel was sich mir bot. Den Weg hinter mir, würdigte ich keines Blickes mehr. 

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