Wenn Erinnerungen aus der Kindheit, erwachsene Menschen krank machen.

Eine weitere persönliche Analyse.

 

 

Depressionen sind oft ein Folge von Erinnerungen, die sich negativ im Patienten festgesetzt haben. Dinge die lange Jahre, sogar Jahrzehnte zurück liegen, können einen erwachsenen Menschen krank machen. So etwas nennt man „Posttraumatische Belastungsstörungen“, durch die sehr häufig Depressionen ausgelöst werden.

 

 

Oft werden diese einschneidenden Ereignisse im Kindesalter einfach verdrängt. Eine Art Selbstschutz wird ausgelöst, um im normalen Leben irgendwie wieder teilzunehmen. Diese Verdrängung ist aber eben nur eine Verdrängung, keine Aufarbeitung des Problems.

 

 

Bei manchen Menschen läuft dann in ihrem restlichen Leben alles „normal“ ab. Die Verdrängung ist so groß, das nichts und niemand sie wieder daran erinnern könnte. Es gibt aber auch die Fälle, in denen Jahrzehnte später, vielleicht durch einen spezielle Situation, diese Erinnerung wieder zum Vorschein kommen.

 

Das kann von einem Tag auf den anderen passieren. Nervenzusammenbrüche sind nicht selten in diesen Fällen festzustellen. Der komplette Inhalt der damaligen Situation wird wieder Realität mit allen seelischen Schmerzen. Diese neue Realität nimmt einem die Kraft am „normalen“ Leben teilzunehmen. Das äussere Umfeld nimmt natürlich diese Veränderung wahr, kann aber sehr oft nichts damit anfangen. Der Patient selber ist nicht in der Lage, seine Situation in der er steckt, zu erklären. Ein Rückzug aus dem gesellschaftlichen Leben ist die Folge. Je mehr man sich zurück zieht, um so stärker wird mit Unverständnis aus dem Umfeld darauf reagiert. Ein Teufelskreis beginnt!

 

 

Sich fachliche Hilfe zu holen, darin sehe ich den einzigen wirklichen Ausweg. Ein Problem ist sich selber einzugestehen, daß man mit seinem Leben nicht mehr klar kommt. Ein anderes Problem sind die oft langen Wartezeiten bei den Therapeuten und Fachkliniken. Manchmal hilft da nur eine Einweisung, über den Hausarzt, in eine Akutklinik.

 

 

 

Link :    Was ist eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)?

 

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