„In der Ruhe liegt die Kraft !“

 

Ein oft genanntes Zitat, was auch von mir schon manches Mal genutzt wurde. Doch was ist, wenn man nicht zur Ruhe kommen kann? Wenn der seelische Druck diese erholsame Ruhe einfach nicht zulässt?

 

 

Heute war ich mit meiner Frau im Stadtpark. Ein immer gern genommenes Ausflugsziel. Ich habe sogar von mir aus den Anstoß zu diesem Besuch gemacht, um irgendwie aus dem Hamsterrad rauszukommen, in dem ich mich derzeit befinde. Kamera eingepackt und los ging es. Das Gefühl etwas Gutes für mich zu machen kam dabei aber überhaupt nicht auf. Eher das Gezwungene, was ich mir da antue. Kamera/Stativ dabei und mit langsamen Schritten ging es nun durch den Park.  

 

 

Ich versuchte mich zu konzentrieren auf die Kleinigkeiten, die es am Wegesrand zu entdecken gab. Doch irgendwie gelang es mir kaum. Wenn dann noch die wenigen anderen Parkbesucher unseren Weg kreuzten, wollte ich eigentlich nur noch flüchten. Ich wollte Ruhe! Aber eigentlich nicht mein Umfeld sollte ruhig sein. Die innere Ruhe wollte ich wieder haben.

 

Ich weiß derzeit nicht wie ich an diese innere Ruhe kommen kann. Ich freu mich schon am Vormittag auf die Nacht, die ich dank von Medikamenten gut durchstehe. Die Tage sind mein Problem und ich finde keine Möglichkeit, eine gewisse Form von innere Ruhe zu finden. Ich gehe nur noch gezwungen vor die Haustür und wenn es Abend wird, kommt wieder die Frage auf: „Was hast du heute geschafft?“ 

 

 

„Nichts!“ 

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