Fotografisches Equipment: Weniger ist mehr !?

So hat sich mein fotografisches Equipment reduziert: Ich hatte vor meiner Olympus OM-D E-M5 Mark II eine Canon 650 D. Angeleitet von teilweise anderen, professionellen, Fotografen, erwarb ich mir diverse Objektive. Zu 99% waren es Festbrennweiten die man haben „muss“. So lautete der Tenor in diesen fotografischen Kreisen. Da ich noch relativ frisch in der Materie unterwegs war, wurden also diverse Gläser gekauft. 

 

Doch für mich wurde es immer schwerer, das ganze Glas immer mitzuschleppen. Ausserdem bin ich eigentlich nicht der Typ der andauernd das Objektiv wechselt, wenn er was fotografieren will (bin faul). So kam ich zum Schluss, dass ich mich reduzieren wollte. Kurz: Das derzeitige Equipment besteht bei mir aus der oben genannten Olympus OM-D E-M5 Mark II plus dem Olympus 12-40mm F2.8 Pro, fertig …. ok, ich gebe zu, zwei Filter liegen noch mit im Rucksack.

 

 

Mir ist durchaus klar das ich nur von mir und meiner Art der Fotografie ausgehen kann. Aber mich würde es trotzdem interessieren, wie ihr zu diesem Thema steht.

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Kommentare: 2
  • #1

    emden09 (Donnerstag, 15 Februar 2018 10:41)

    Ich hab auch diverse Gläser am Start.

    Aber natürlich nehme ich nicht zu jedem Shooting alles mit.

    Mein "always on" auf der Nikon D800 ist ein 28-300 (Reiseobjektiv für Schlepp- und Wechselfaule).

    Für Landschaften pack ich dann schon mal das Samyang 14mm/2.8 mit ein.

    Soll es ans Wasser gehen ggf. zusätzliche ND und Verlaufsfilter. Ansonsten hab ich bei Landschaften mit BKT bessere Erfahrungen gemacht als mit Verlaufsfiltern (zumindest was das "Kosten"-Nutzen- Verhältnis betrifft).

    Wenn wir Porträts im Studio machen könne doch häufig die Festbrennweiten Sigma Art 50mm und 35 mm (ggf. noch das 85mm oder 105 mm - je nach Haut des Models und gwünschtem Bildausschnitt) zum Einsatz. Aber Objektivwechsel im Studio ist ja ohnehin nicht so das Problem.

    People draußen mach ich gerne mit dem 70-200/2.8 von Tamron. Das ist bei gutem licht auch knackescharf mit schönem Bouquet.

    Sollte ich mal Makro machen wollen kommt nur das 105er von Sigma auf die Kamera.

    Street mach ich wenn dann mit dem Always on oder mit dem 50er.

    Aber ehrlich, alles in jeder Situation mitschleppen, würd mir im traum nicht einfallen. Klar kann es sein, dass ich im urlaub mal mit dem 28-300 vor eine großen Kathedrale oder anderen Architekturaufnahme stehe und denke: "hättste jetzt das 14 er, käm das besser". Aber auch solche Situationen lassen sich ja ggf. durch mehrzeilige Panoramen aus der Hand und Stitching wunderbar lösen.

    Ich bin Freizeitfotograf, es muss nicht alles und nicht alles perfekt und was geht. geht gerne auch mit viel Gefrickel in der Nachbearbeitung!

  • #2

    Merlin Schönfisch (Donnerstag, 15 Februar 2018 19:25)

    Hallo Holger,
    da gebe ich Dir auf jeden Fall recht! Viele machen den Fehler, mit fünf Objektiven in der Tasche loszulaufen - dann stehen sie vor der mühseligen Entscheidung, welche Linse wohl die beste ist. Sehr viel freier lebt es sich mit einer Linse, mit der man dann improvisieren muss. Deine Kombination sollte für die meisten Schüsse genügen. Für den beruflichen Einsatz habe ich gezwungenermaßen immer zwei Kameras dabei, eine mit Weitwinkel, eine mit Telezoom, da ich bei wechselnden Motiven keine Zeit habe, Objektive zu wechseln. Wenn ich privat fotografieren gehe, habe ich nur ein einziges Objektiv dabei, das ist mein Lieblingsobjektiv, das Sigma 35mm 1.4 ART. Ich finde deinen Blogbeitrag sehr gelungen, ich hoffe er hilft auch weiteren Fotografen, vom Sammelwahn der Technik loszukommen. :-)