Mit Depression zu leben, ist wie ein stetiges Leben am Abgrund.

Heute habe ich dieses Foto geschossen. Es zeigt auf wie sich wohl die meisten Menschen, die an Depressionen leiden, sich immer wieder fühlen. Eine Schritt noch … dann habe ich es geschafft. Denn zu diesen Gedanken führt eine mittelschwer/schwere Depression die Betroffenen häufig. Nur noch einen Schritt und ich bin frei! Ein Gedankenkonstrukt der Depression. Es hat nichts mit der Realität zu tun. Selbst liebende Menschen um einen herum, können solche Gedanken nicht vermeiden!

 

Leben am Abgrund
Leben am Abgrund

Deswegen, liebe Öffentlichkeit, ist es so wichtig darüber zu reden! Endlich versuchen die Behandlungen für die Betroffenen zu erleichtern und sie nicht durch monatelanges Warten auf einen Therapieplatz zu verschlechtern. Wir fühlen uns jetzt schon nicht wahrgenommen, wenn man dann noch als Patient auf einen Therapieplatz so lange warten muss, kann es für manche zu spät sein.

 

Hier greift keine Logik. Denn Depression ist eine Krankheit die sich im Gehirn festsetzt. Wenn das nicht richtig erkannt und behandelt wird kann es zum letzten Schritt des Betroffenen kommen. 

 

Also liebe Gesundheitspolitiker, arbeitet für uns und nicht gegen uns. Es stehen Leben auf dem Spiel!

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Alex (Dienstag, 06 November 2018 18:05)

    ...und dann dachte ich, endlich kehrt mal eeetwas Ruhe ein, und *Schwupps* ist die BARMER 'Gesundheitskasse' zur Stelle, und sorgt mit sinnfreier, telefonischer Druckmacherei
    für weitere Panikattacken.
    Kaum zu glauben: Momentan ist meine Krankenkasse die einzige Institution,
    die für Panikattacken sorgt.
    Ich habe es direkt im Telefonat kommuniziert, was aktuell mit mir passiert - die Antwort:
    - Das macht doch nix ! - . . . . - , . . und ich solle mich doch beim Gesetzgeber beschweren,
    dass keine freien Therapieplätze vorhanden sind. -
    Holger, alles Gute für den Moment. . . :)