Ich greife zu!

Er ist immer wieder da. Fragt immer dieselben Fragen. „Bist du dir sicher?“ Solange fragt er, bis ich unsicher werde.

 

Ich bete dann, dass mich der HERR leiten möge. Das er diesem Geist Einhalt gebietet. Denn ich bin nie allein. Auch wenn der Geist mich weiter befragt.

 

Doch Selbstzweifel steigen weiter hoch. Ich gebe dem Geist mehr Raum als er verdient. Verlassen fühle ich mich auf einmal. Warum ist Gott nicht da in meiner Not?

 

Auch da lässt mir der Geist des Zweifels keine Ruhe. „Ist es wirklich wahr? Wo ist er nun dein Gott?“ Er hört einfach nicht auf mich zu quälen.

 

 

Ich sehe mich um in meiner Verzweiflung und sehe die Hand des HERRN. Sie war immer die ganze Zeit da. Doch der Geist des Zweifels hatte mich abgelenkt. Ich greife wieder zu und der Selbstzweifel verschwindet langsam in die Nacht.

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